Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bücherfreundin:
Beeindruckender Debütroman
Sylter Welle von Max Richard Leßmann
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch hat "Sylter Welle", den autobiographischen Debütroman des Sängers, Songwriters und Dichters Max Richard Leßmann, veröffentlicht.
Der Ich-Erzähler Max fährt Ende September mit dem Intercity nach Westerland, um seine Großeltern zu besuchen. Diese machten fast 60 Jahre lang Campingurlaub, hatten 30 Jahre davon sogar einen Wohnwagen.
Für drei Tage haben ihn die Großeltern, die bald 90 Jahre alt sind und für die es vielleicht ihr letzter Sylt-Urlaub sein wird, in ihre Ferienwohnung mit Meerblick eingeladen. Diesmal ist einiges anders. Oma Lore holt ihn ab, sie ist zu Fuß gekommen, und sie hat ihm erstmals keine Apfelringe mitgebracht.
Während dieser drei Tage erinnert sich Max nicht nur an die Ferien seiner Kindheit und Jugend, die er mit den Großeltern auf dem Campingplatz verbrachte, sondern auch an die Mitglieder seiner Familie. Wir erfahren, dass seine Mutter wegen Max' übermäßigen Zuckerkonsums regelmäßig im Clinch mit ihrer Schwiegermutter lag, dass Oma nichts von Sonnenschutzmitteln hielt und Onkel Jacob Max' Lieblingsonkel war. Oma Lore, die sich als Familienoberhaupt sieht, ist eine resolute und harte Frau, bei der die Liebe hauptsächlich durch den Magen geht, während Opa Ludwig Tagebuch führt, Stufen zählt und seine Frau so nimmt, wie sie ist, Hauptsache, das Mittagessen steht jeden Tag pünktlich um 12 Uhr auf dem Tisch.
Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Die Erzählung über die Ereignisse während Max' Besuch bei den Großeltern in der Ferienwohnung wird unterbrochen durch seine Erinnerungen. In Rückblenden setzt sich so nach und nach die Familiengeschichte zusammen. Wir lernen eine Familie kennen, die nach außen hin eher rau als herzlich miteinander umgeht, aber trotzdem immer füreinander da ist. Der Autor erinnert sich auch an tragische und traumatisierende Ereignisse.
Das Buch liest sich flüssig, ich mag den Sprachstil, ganz besonders aber gefällt mir der Humor, den der Autor in sein Buch einfließen lässt. Viele Anekdoten brachten mich zum Schmunzeln, und es gab ernste Begebenheiten, die mich nachdenklich gestimmt haben. Es geht in dem Buch auch um Depressionen und Demenz, um Tod und Trauer. Max Richard Leßmann charakterisiert seine Großeltern und andere Familienmitglieder liebevoll und mit viel Humor.
Ich habe die warmherzige Hommage des Autors an seine Großeltern, die mich berührt und erheitert hat, mit sehr viel Freude gelesen. Klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Petra:
Rückblick - Ausblick
Als wir an Wunder glaubten von Helga Bürster
Der Krieg ist zu Ende, ein neues Zeitalter fängt an. Auch für ein kleines Dorf im Moor. Schon ewig leben die Menschen dort mehr schlecht als recht. Trotzdem mussten die Männer in den Krieg und die Frauen und Kinder blieben zurück
und hoffen nun auf die Rückkehr der Väter und Männer, auch fünf Jahre nach dem Ende.
Annie und Edith waren Freundinnen genau wie ihre Männer. Nun ist nur einer wieder zurück gekehrt. Schwer versehrt und mit wenig Erinnerungen an sein früheres Leben. Im Dorf rumort es, der Fortschritt hält Einzug und gleichzeitig tauchen die uralten Geschichten wieder auf.
Wer profitiert von der Zwietracht die auf einmal herrscht?
War es früher die alte Guste ist es nun die jugendliche Betty die als Erzählerin aus ihren eigenen Erinnerungen fungiert.
Nur nach vorne schauen funktioniert nicht, man muss auch das Vergangene im Blick haben. Sei es das Gute und auch das Böse haben Einfluss auf die Gegenwart und Zukunft.
Diese Elemente verwebt die Autorin meisterhaft, sind es alte Geschichten über Moorgeister, Erinnerungen an glückliche Tage, Schuldgefühle, Gier und Aberglaube alles gehört in ihrem Buch zusammen, nichts kann ohne das Andere auskommen. Spannend weil es nachvollziehbar ist wie die Menschen sich an das kleinste bisschen Hoffnung klammern, spannend weil es so einfach ist einen Schuldigen zu suchen und zu finden. Spannend zu lesen weil es immer noch so leicht scheint, auch nach den leidvollen Erfahrungen, Menschen zu verführen und die Vernunft außer acht zulassen.
Das Buch ist zwar ein Rückblick, aber man kann es auch als einen Ausblick betrachten.
Rezensionen von kabo16:
Packender, erschreckender Thriller um Transhumanismus
KRYO - Die Verheißung von Petra Ivanov
Dieser Thriller um das Thema Transhumanismus ist erschreckend, sehr spannend und fesselnd. Ich bin ein absoluter Neuling auf diesem Gebiet und hätte vorher nicht geglaubt, dass es so etwas gibt.
Okay, einige Menschen geben viel Geld für "Forever young" aus. Das findet auch der veschwundene Chirurg Michael Wild heraus, als er eine Story über dieses Thema schreibt.
Dabei erfährt der Leser welche Möglichkeiten es gibt, eventuell irgendwie über den Tod hinaus zu leben, zumindest ein Teil von uns. Quasi der Evolution ein Schnippchen zu schlagen.
Bei seinen Recherche stößt Michael auf die Spur eines verstorbenen Obdachlosen Jungen.
Michaels Mutter macht sich auf die Suche nach ihrem verschollenem Sohn. Sie folgt den Spuren, die er hinterlassen hat und bringt sich und andere damit in große Gefahr.
Dieser Zukunftsroman bleibt hoffentlich in weiter Ferne, aber er ist so realistisch und voller Aktion geschrieben, dass man sich die Nächte um die Ohren schlägt-um zu erfahren wie es weiter geht.
Leider bringt das nichts, denn es geht erst im Frühjahr 2024 weiter.
Rezensionen von Franziska Fiske:
Isländische Kultur!
60 Kilo Kinnhaken von Hallgrímur Helgason
Es ist ein sprach gewaltiges Buch über die Menschen in Island und das Land selbst.
Es handelt sich um den erwachsenen 19 Jährigen Getsur, der in das Arbeitsleben und das Leben hineinstürzt.
Helgason beschreibt hier sehr detailliert über alles, über die Landschaft, Menschen, Kulturen usw. ,dass man schon leicht Fernweh bekommt.
Auch manche Personen im Buch hat er herzlich, skurril und so nah bar geschrieben, dass die schon einem ans Herz wachsen.
Man muss sich wirklich auf das Buch einlassen, weil es ist schon echt dick mit seinen fast 700 Seiten. Mir viel es schon manchmal schwer an der Geschichte ran zu bleiben, auch wenn der Schreibstil echt außergewöhnlich und bildgewaltig ist, es war mir einfach manchmal zu lang.
Trotzdem eine für mich außergewöhnliche Reise nach Island, die teils Spaß gemacht hat.
Würde das Buch ungefähr 3,5 Sterne von 5 geben :)
Rezensionen von Bücherwurm78:
Sehr witziges Buch
Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer, Band 6 - Schurken in der Schule von Cally Stronk
Schurken in der Schule ist bereits Band 6 aus der Reihe um die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer. Diesmal plant das Ganovenduo Theodor Topf und Doris Deckel einen Bankraub. Diese längt direkt neben der Schule, also wollen sie von dort aus einen Tunnel bis in die Bank graben. Aber die Zwillinge Marie und Lukas sind ihnen auf der Spur.
Ein wirklich sehr schönes witziges Buch, gerade für Grundschulkinder. Es ist spannend und witzig geschrieben, so dass auch eher lesefaule Kinder Spaß haben. Auf der einen Seite ist die Story interessant, ob die Diebe den Bankraub schaffen. Und zwischendurch gibt es viel zum Lachen, vor allem als sich Doris Deckel als neue Lehrerin versucht. Die Schrift im Buch ist größer und es gibt auch sehr schöne Illustrationen, so dass es abwechslungsreich bleibt. Zwischendurch gibt es verschiedene Rätsel für die Leser zu lösen, die am Ende des Buches auch aufgelöst werden.
Rezensionen von Lesemama:
Fortsetzung rund um die goldene Favoritin
The Darkest Gold - Die Verräterin von Raven Kennedy
Hierbei handelt es sich um Teil zwei einer Reihe. Um die Story zu verstehen, muss man Teil eins gelesen haben.
Zum Buch:
Auren, die goldene Favoritin von König Midas, wurde auf der Reise ins fünfte Königreich entführt.
Nun ist sie in Gefangenschaft bei der Armee des vierten Königreichs, die angeführt wird von Riss, einem gefürchteten, grausamen Komandanten.
Meine Meinung:
Wie schon erwähnt ist dies der zweite Teil der Reihe, den ich gleich im Anschluss an Buch eins las. Mir gefiel dieser Teil schon deutlich besser. Es wurden zwar immer noch die Sättel erwähnt, aber diesmal stand tatsächlich die Story rund um die Gefangenschaft im Vordergrund. Der Großteil der Geschichte wird aus Sicht von Auren erzählt, in einzelnen Kapitel kommt auch Königin Malina und König Midas als Erzähler zu Wort. Mich konnte die Story in ihren Bann ziehen, obwohl ich wenig Fantasy lese, aber diese hat es geschafft. Allerdings endet auch Teil zwei mit einem offenen Ende, so dass ich unbedingt das nächste Buch brauche.
Wenn man das erste gelesen hat und über die Sättel hinwegsehen konnte, wird im zweiten mit einer spannender Geschichte belohnt. Ich bin jedenfalls im Moment auf jeden Fall im Team Riss und hoffe auf ein Wiedersehen im dritten Buch. Es könnte eine richtig gute Reihe werden.
Rezensionen von Claudia R:
Abschluss der Klima Saga
Vega 2 - Der Sturm in meinem Herzen von Marion Perko
Klappentext / Inhalt:
Vegas Lage scheint hoffnungslos. Sie wurde entführt und ist in der Gewalt von Bioverse, einem mächtigen Wetterkonzern. Denn das Geheimnis, das sie ein Leben lang bewahrt hat, wurde verraten: Mit der Kraft ihrer Gedanken kann sie das Wetter beeinflussen, Regen beschwören und Wind rufen.
In einer Welt, die von Dürre und Stürmen geprägt ist, hat diese Gabe einen unschätzbaren Wert.
Das weiß auch Bioverse’ Chefin Nathalie. Sie nutzt Vegas Gabe gegen deren Willen, um damit ein Werkzeug herzustellen, das die Wetterverhältnisse für immer verändern soll. Vega muss Bioverse aufhalten, aber allein ist sie machtlos. Welche Ziele verfolgen ihre alten Verbündeten? Und soll sie Leo, der sich auf die Seite der Klimaaktivisten geschlagen hat, ein zweites Mal vertrauen? Die Zeit drängt, denn als die wahren Ausmaße von Nathalies Plänen deutlich werden, geht es um jede Minute …
Empfohlen ab 12 Jahren
Cover:
Magisch und mystisch wirkt das Cover des zweiten Bandes von Vega. Dies passt optisch und von Design auch sehr gut zu dem ersten Band der Reihe und ein Wiedererkennungseffekt ist hier allemal vorhanden.
Meinung:
Dies ist der zweite und finale Band der Klima-Saga. Vega wurde verraten und ihr Vertrauen missbraucht. Sie ist nun in den Fängen von Bioserve, ob sie sich daraus befreien kann und die Lage noch retten kann?
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel davon verraten und halte mich mit weiteren und genaueren Details dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und locker. Man kommt schnell in die Handlungen und Geschehnisse hinein. Um alle zu verstehen ist es jedoch empfehlenswert den ersten band zuvor gelesen zu haben. Bei mir war dies zwar schon eine Weile her, machte aber keine Probleme, da die Erinnerungen daran Stück für Stück beim Lesen zurück kamen und ich misch schnell und gut in den zweiten Band hinein gefunden habe.
Gefühle und Emotionen werden glaubhaft rüber gebracht. Gerade zu Beginn, in den ersten Kapiteln, sind Vegas Wut und Verzweiflung deutlich spürbar. Auch die Trauer um den Verrat kann man hier spüren und die Emotionen sind gut herausgearbeitet und lassen den Leser mitfühlen. In der zweiten Hälfte des Buches nimmt es dann immer mehr an Fahrt und Spannung auf. Man wird an die Geschehnisse und Handlungen regelrecht gefesselt und will das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind deutlich erkennbar und auch die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.
Ein fesselnder, emotionaler und gelungener Abschluss der Klima-Saga, welcher mich sehr gut unterhalten konnte. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, an Spannung nimmt es mehr und mehr zu und die Emotionen werden glaubhaft vermittelt. Ein gelungner finaler Band.
Fazit:
Ein fesselnder, emotionaler und gelungener Abschluss der Klima-Saga.
Rezensionen von Petra Sch.:
spannender 2. Teil der Island-Krimi-Reihe
Verlogen von Eva Björg Ægisdóttir
Elma ermittelt in ihrem zweiten Fall anlässlich des Mordes an Marianna, die vor 7 Monaten spurlos verschwunden ist.
Aufgrund ihrer Psyche gingen damals alle von Selbstmord aus. Bis sie eines Tages in einem Lavafeld gefunden wird - mit eindeutigen Beweisen von Gewalteinwirkung.
Die schwierige und eher lieblose Beziehung zwischen der alleinerziehenden Marianna und ihrer 15-jährigen Tochter Hekla sowie zwischen Hekla und ihrer Pflegefamilie waren authentisch und emotional dargestellt.
Man fragt sich, ebenso wie Elma, warum die Behörden die Unterbringungen der Kinder nicht zu deren Gunsten entscheiden.
Im Handlungsstrang der Gegenwart verfolgt man Elmas Nachforschungen hautnah. Die ermüdende und manchmal frustrierende Ermittlungsarbeit ist sehr glaubwürdig dargestellt. Mir gefiel Elmas Hartnäckigkeit, den Tod der jungen Mutter aufzuklären, da es einige Ungereimtheiten gibt.
Im zweiten Handlungsstrang liest man über eine Mutter, die sehr jung eine Tochter bekommen hat, aber zu dieser keine Beziehung aufbauen kann und eher gleichgültig mit dieser interagiert. Man verfolgt das Leben der beiden ab der Geburt bis zu deren 13. Lebensjahr.
Beim Lesen stellt man immer wieder Überlegungen an, wie diese beiden Erzählstränge wohl zusammenhängen.
Ich war total gefangen in der isländischen Kälte; diesmal gefiel mir die Atmosphäre viel besser; es war zwar auch typisch nordisch-düster, aber nicht ganz so deprimierend wie beim Vorgänger.
Toll waren wieder die detaillierten Beschreibungen der Landschaft, sodass man alles vor Augen hat. Nützlich sind hier auch die Karten von Island bzw. der Gegend der Handlungen im vorderen und hinteren Buchdeckel.
Der Fall ist wieder in sich geschlossen; und die privaten Entwicklungen von Elma und ihrem Kollegen Saevar sind aufgrund geschickt eingearbeiteter Infos gut nachzuvollziehen.
Der Fall ist spannend und komplex; und die Auflösung konnte ich erst nach 2/3 erkennen. Schade fand ich nur, dass die komplette Auflösung nur den Lesern bekannt ist.
Es gibt auch ein hilfreiches Personenregister, leider ist es am Ende des Buches und ich habe es erst nach dem Lesen gesehen. So etwas finde ich, gehört immer an den Anfang eines Buches.
Fazit:
Ein spannender zweiter Teil der Island-Krimi-Reihe mit einer hartnäckigen Ermittlerin, schöner Landschaft und einem komplexen Fall.
Rezensionen von mamaofhannah07:
Ein wirklich schöner Roman!
Fräulein Schopenhauer und die Magie der Worte von Lucca Müller
Fräulein Schopenhauer und die Magie der Worte von Lucca Müller ( Lübbe Verlag)
Diese offenen, klaren Augen musterten sie nun freundlich. „Wie heißt du?“ „Adele, und du?“ Das schöne Mädchen streckte die Hand aus. „Ottilie, sehr erfreut.“ Ihre Hand war eiskalt und zitterte. „Wollen wir etwas spielen?“, fragte Adele.
„Gerne.“ S.47/48
Der Roman beginnt 1805 als Adeles Vater stirbt in Hamburg. Das Mädchen ist knapp 10 Jahre alt, als Johanna, ihre Mutter mit ihr nach Weimar zieht. Johanna weiß, wie man sich einen Namen macht und lädt zu exklusiven Teegesellschaften und intellektuellen Zusammenkünften ein. Auch Goethe ist mit von der Partie sowie andere Geistesgrößen. Adele tun die kreativen Zusammenkünfte gut und sie entwickelt ein Talent für filigrane Scherenschnitte und kleinere Dichtungen. Trotzdem fehlt ihr die Gesellschaft von Gleichaltrigen. So ist es mehr als wundervoll, als Ottilie eines Tages in ihr Leben tritt. Es entwickelt sich eine Freundschaft, die prägend für Adeles Gefühlswelt ist.
Als Unbeteiligte verlieren Johanna und Adele fast ihr gesamtes Vermögen und ihr Leben ändert sich. Die Mutter beginnt mit Erfolg zu schreiben und Adele versucht das knapp erwirtschaftete Geld beisammenzuhalten. Adeles Träume scheinen unerreichbar. Erschwerend legt sich das Band der Verpflichtung um die Mutter-Tochter-Beziehung.
Doch die Autorin erstarkt ihre Protagonistin und lässt sie mit jeder weiteren Herausforderung und jedem Rückschlag reifen. Die schwierige familiäre Beziehung zu ihrem Bruder und dessen Sichtweise auf das Frauenbild in der Gesellschaft erschweren die Entfaltung zusätzlich. Lucca Müller zeichnet mit Adele eine höchst sympathische Figur. Ihre Entfaltung vom begabten Kind zu einer gerechtigkeitsliebenden, empfindsamen Frau habe ich sehr gern mitverfolgt.
Im Roman mit autobiographischer Struktur begegnen dem Leser historische Persönlichkeiten, denen die Autorin auf spannende Weise Leben einhaucht. Ihr Schreibstil ist unaufgeregt und begeistert zugleich. Die konventionellen Gepflogenheiten und die Stellung der Frau um 1800 sind glänzend recherchiert und passen sich fließend in die Rahmenhandlung ein. Adele nimmt eine gewisse Sonderstellung ein. Dies beschreibt die Autorin im anschließenden interessanten Nachwort.
Fazit: Eine richtig gut geschriebener historischer Roman, der dem Leser das Leben der Familie Schopenhauer näher bringt. Adele, eine ungewöhnlich vorausdenkende Frau ihrer Zeit! Es war mir eine Ehre, ich freu mich auf weitere Lektüre von Lucca Müller.
Rezensionen von _ich.lese_:
Wunderschöne Geschichte
Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1) von Carolin Wahl
Aleksander Skogen führt ein Leben im Luxus und muss diesem unbedingt entfliehen. Was wäre da besser als ein Trip in der Ödnis von Norwegen.
Geführt wird die Trekkingtour von Norah, die ein völlig anderes Leben als Aleksander führt.
Was für ein süßes Cover und was für eine großartige Geschichte.
So voller Gefühle und Romantik. Sander und Norah könnten nicht unterschiedlicher sein und das macht es auch aus. Hinzu kommt noch das wunderschöne Setting, das definitiv Lust auf einen Trekkingtrip in Norwegen macht.
Ich habe mich von Beginn an wohlgefühlt, ich mochte die Charaktere, auch wenn sie so unterschiedlich sind,vielleicht auch gerade deswegen. Norah war mir besonders sympathisch mit ihrer lebensbejahenden Art. Einfach ein ganz wundervoller Roman mit einer sehr unterhaltsamen Geschichte, die mir unter die Haut ging. Nicht umsonst steht intense auf dem Cover. Ich freue mich jedenfalls schon auf die anderen Bücher der Reihe.











