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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von reimon:

Frauenleben zwischen den Welten

Das Pferd im Brunnen von Valery Tscheplanowa

Gar nicht so weit weg, und doch ein fremder Kulturkreis. Wie nebenbei wird beim Lesen ein Teil der Geschichte der Sowjetunion lebendig.
Die autobiographisch beeinflusste Hauptgeschichte ist die zwischen der erzählenden Enkelin Walja und ihrer Großmutter Nina. Als sich Walja auf die Suche nach ihrer Herkunft macht, erfährt sie nach und nach vom schweren Schicksal ihrer Großmutter, über das diese nie gesprochen hat.

Beiden Frauen geht ihre Unabhängigkeit über alles. Die langsam entstehende Freundschaft der beiden hat einen schönen Höhepunkt im Satz der Großmutter: „Auch wenn du nicht meine Enkelin wärst, sondern eine Fremde, ich würde dich mögen.“
Ein bisschen verwirrend sind immer wieder die Beziehungen der verschiedenen Frauen in der Geschichte zueinander, weil häufig zwischen den Generationen bis zur Urgroßmutter gewechselt wird.
Es ist mir ein bisschen schwer gefallen, mich auf Tscheplanowas Sprache einzulassen. Bildstark, wie im Klappentext bezeichnet, ist sie allerdings.

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Rezensionen von nicol_loves_books:

Pageturner- sensationell gut

Mit kalter Präzision von Michael Tsokos

Wow! Was für ein Pageturner habe ich denn da gerade bitte beendet?! Ein Pageturner par excellence!! Für mich persönlich, war es quasi mein erster Tsokos Thriller aber sicher nicht der letzte! Ich bin fasziniert von diesem flüssigen und klaren Schreibstil, dazu noch der True Crime Faktor, da die Fälle auf wahren Begebenheiten beruhen und Michael Tsokos tatsächlich Rechtsmediziner ist! Ich fand es unheimlich spannend ein Blick hinter die Kulissen der Rechtsmedizin zu erhaschen und quasi völliges Neuland für mich zu erfahren! Auch wenn einige medizinische Begriffe auftauchten, wurden uns diese immer sehr gut erläutert, so dass man immer das Gefühl hatte, ebenso den vollen Durchblick zu haben!
Der Spannungsbogen dieses Thrillers ist unglaublich hoch, auch wenn recht schnell klar war, wer der Täter ist.

Wahrscheinlich machte dies sogar das Buch so spannend, da man unbedingt erfahren musste, was noch so alles hinter dem Täter steckte und wie alles einfach zusammenhing.
Die Rechtsmedizinerin Dr.Sabine Yao machte auf mich einen ziemlich abgeklärten Eindruck, sie spielt gerne ein bisschen mit dem Feuer und gerade das machte sie so sympathisch! Auch die anderen Charaktere lernte man nach und nach ein bisschen besser kennen und ich bin so dermaßen gespannt, wie sich alles weiter entwickeln wird! Toll fand ich auch, dass wir ein bisschen aus dem familiären Umfeld und ihren Problemen von Sabine erfahren durften! Schrecklich was Sabine und ihre Schwester durchmachen müssen!!

Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil oder besser gesagt den nächsten Fall mit Sabine zu verschlingen! Also Michael Tsokos hat ganz klar einen Fan mehr!

Fazit! Ein Pageturner par excellence- extrem spannend, nervenaufreibend und so realistisch! Einfach sensationell!!! Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung- denn dieses Leseerlebnis muss man einfach selbst erleben!!!

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Rezensionen von _ich.lese_:

Süßes Kinderbuch voller Magie

Cosmo Zauberkater (Bd. 1) von Barbara Rosslow

Cosmo ist ein Straßenkarte, der im Hinterhof eines Zauberhutmachers lebt. Er kann sein Glück kaum fassen, als er als Zaubertier ausgewählt wird.
Allerdings kommt er mit der tollpatschigen Aywa zusammen, in der kaum ein Funken Magie ist und bei der so ziemlich alles schief geht.

Mich sprach Cover und Titel an und ich lese immer noch gerne gemeinsam mit meiner kleinen Schwester, die auch ein wenig tollpatschig ist, niedliche Kinderbücher.

Und ich freue mich immer, wenn wir eines gefunden haben, das mich auch gut unterhalten kann. Und Cosmo, der Zauberkater ist so eines. Ein Buch voller Magie und Freundschaft.
Zu Beginn wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Cosmo und Aywa erzählt, als sie dann zusammenkommen, obwohl beide genau fiesen Gefährten nicht gewählt hätten, wird es bin beiden erzählt.
Mir hat vor allem gefallen, das sie zu Beginn nichts miteinander zu tun haben wollten und dann beste Freunde und Partner wurden. Die zwei passen aber auch gut zusammen.
Eine großartige Abenteuergeschichte voller Magie und Mut. Und das beste ist, es scheint ein Auftakt zu sein. Wir können also auf noch mehr Abenteuer mit den beiden hoffen.

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Rezensionen von Austrian Bookaholic :

Sommerfeeling

Sonnenküsse von Svenja Lassen

Das Buch ist wirklich die perfekte Sommerlektüre und besticht mit einer Leichtigkeit in der Erzählung als regelrechter Wohlfühlroman.

Die Charaktere haben die, für dieses Genre, notwendige Tiefe, was die Erzählung lebendig macht. Vor allem trifft das auf die Protagonistin Aline zu da die Geschichte in ihrer Ich-Perspektive erzählt wird.

Dadurch hat man natürlich vor allem in ihre Gefühlswelt einen guten Einblick. Tom hingegen war für mich nicht ganz so leicht zu durchschauen, aber dennoch ein schlüssig ausgearbeiteter Charakter.

Leider hat mich das zwischen den beiden nicht so erreicht, wie das im ersten Band der Reihe der Fall war. Die für romantische Geschichten typischen Liebeshindernisse waren eher zweitrangig und hätte nach meinen Geschmack das Gewicht ein bisschen mehr auf diesen Punkt verlagert werden können.

Trotzdem hab ich das Buch toll gefunden, die Geschichte ist wirklich schön. Nicht zuletzt liegt das aber auch an dem wunderbaren Setting, das einer der Gründe für mich war, das Buch zu lesen. Es fühlt sich fast an, wie eine kleine Reise.

Als Sommerlektüre also jedenfalls zu empfehlen!

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Prägende Lebenserinnerungen

Die Details von Ia Genberg

Eine Frau im Fieber findet ein altes Buch in ihrer Wohnung, mit einem Gruß von Johanna. So beginnt das erste Kapitel dieses 150 Seiten Romans. Die Frau denkt über vier Beziehungen in ihrem Leben nach. Menschen, die eine Zeitlang unglaublich wichtig für sie waren, das eigene Selbst beeinflussten und wieder aus ihrem Leben verschwanden, aber trotzdem Spuren hinterließen.

Dabei geht es darum, dass Menschen in unser Leben kommen und wieder gehen, Erinnerungen und Details zurücklassen, die unser weiteres Leben prägen. Jedem Kapitel ist eine Beziehung gewidmet – es sind Geschichten von Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Misstrauen, Zweifel und das gemeinsame Erwachsenwerden.

Ein sehr schmales Büchlein, für einen Nachmittag, das sehr zum Nachdenken anregt, denn ich denke, jede:r von uns kennt solche Beziehungen und Freundschaften.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Starkes Hasenmädchen

Jessi, die Raubhäsin (Klein, aber oho!) von Kai Lüftner

Jessi möchte kein niedliches Häschen sein. Sie ist eine Raubhäsin die vor gar nichts Angst hat, auch nicht vor einem Fuchs. Sie kann alles alleine und braucht niemand.

Das Cover ist so süß, der Titel macht neugierig. Bei Kindern kommt die Geschichte über das Mutigsein gut an.
Die Geschichte wird in Reimen erzählt, was Kindern meistens sehr fur gefällt.

Die Illustrationen sind ganz wunderbar, sehr vielfältig und es gibt einiges zu entdecken. Natürlich passen sie zum Text und das zuhörende Kind kann der Geschichte gut folgen. Wir hatten jedenfalls sehr viel Spaß beim gemeinsamen Lesen von Jessi, der kleinen Raubhäsin, die so stark ist und niemand braucht und dann doch einen Freund findet. Die Fifuren3 auf die die Raubhäsin trifft, sind vielfältig und einfach wunderbar humorvoll. Es ist lustig zu lesen, man nimmt es nicht so ernst und hat jede Menge Spaß mit dem Buch.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Großartiges Abenteuerbuch

Schneekinder von Andreas Langer

Die Zwillinge Elin und Kjell leben in Jorland, einem Land wie Island. In dem Dorf, in dem sie leben, sind nur noch Kinder und Alte, denn es herrscht Krieg. Die Zwillinge werden getrennt, denn Kjell wird mit den anderem Jungen weggeschickt. Dann geschieht ein fürchterliches Unglück und die verbliebenen Dorfbewohner beschließen zu fliehen.

Elin glaubt das ihr Bruder nicht mehr lebt und schließt sich den anderen an.


Eine Geschichte, die es in sich hat. Die Gegend erinnert sehr an Island, nur natürlich in einer anderen Zeit.
Es ist ein Fantasybuch mit einer düsteren Geschichte. Krieg, Kinderarbeit, ein strenger, unbarmherziger König. Das alles in eine spannende, abenteuerliche Geschichte verpackt. Ein sehr beeindruckender Schreibstil, der gut zu lesen ist und eine Geschichte, die nicht einfach ist. Sie ist traurig, regt zum nachdenken an und ist definitiv nicht nur für Kinder, auch Erwachsene werden mit dem Buch viel Lesefreude haben. Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Tagebuch

Ist doch Isy!, Band 1 - Von Handlettering, Upcycling und neuen Freundschaften von Annette Neubauer

Isy muss mit ihrer Familie umziehen. Weg von ihrer besten Freundin, eine neue Gegend und eine neue Schule. Und mir viel Glück oder eher mit viel Do it yourself, auch eine neue Freundin.

Das Cover verspricht schon viel Lesefreude. Die Geschichte wird im Tagebuchstil erzählt. Isy hat es nicht einfach, eine komplett neue Umgebung und ihre beste Freundin hat auch kaum noch Zeit.

Es wird aber nicht nur eine Geschichte über Freundschaft und die große Leidenschaft zu selbstgemachtem erzählt, sondern es gibt auch immer wieder ganz tolle DIY Tipps, die man einfach nachbasteln kann und die alle mit alten Dingen, die man eh zuhause hat, gemacht werden können. Passt sehr gut für junge Teenager, die Umweltbewusst sind und immer auf der Suche nach besonderen Basteleien, die ja DIYs heißen. Mir hat sowohl die Geschichte als auch die DIY Ideen sehr gut gefallen. Absolut empfehlenswert.

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Rezensionen von Sabine M:

Herrlich

Die Dreitagemordgesellschaft von Colleen Cambridge

Schon als Kind war ich begeistert von englischen Romanen, die mir die einerseits schillernde und zugleich bodenständige Welt britischer Landhäuser und ihrer Bewohner nahe brachten. Seither bin ich immer auf der Suche nach entsprechenden Büchern, um wieder einmal in diesen typisch trockenen Humor einzutauchen zu dürfen, den ich so sehr liebte.

Die Dreitagemordgesellschaft versprach genau so ein Buch zu sein und ich hatte großes Glück, denn ich wurde nicht enttäuscht. Die wunderbar altmodisch klingende Sprache machte es mir leicht, in das Buch zu finden und mich schnell in die Protagonisten zu verlieben. Die kauzigen und teils skurillen Charaktere hat die Schriftstellerin sehr authentisch gezeichnet, so dass sie alle vor meinen Augen lebendig wurden und ich mich wie ein kleines Mäuschen fühlte, das heimlich die Szenen beobachtet. Den bereits erwähnten Humor findet man auch in diesem Roman und er macht den Krimi für mich erst komplett. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz und das Legen falscher Fährten ist ein sehr guter Schachzug, den die Autorin beherrscht und der den Leser bei der Stange hält. In bester Miss Marple Manier wird hier ermittelt und der Leser wird immer nur häppchenweise mit den nötigsten Infos versorgt, so dass es bis zum Ende spannend bleibt. Ich hatte zwar einige Verdachtsmomente, die jedoch alle ins Leere führten und die Auflösung am Ende hat mich dann noch einmal überrascht. Wer, wie ich, englische Landhauskrimis liebt, wird mit Colleen Cambridges Buch die reinste Freude haben. Ich jedenfalls hatte großen Spaß mit ihrem Roman und bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band, der hoffentlich bald erscheint.

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Rezensionen von PMelittaM:

Die schwarze Königin

Die Schwarze Königin I von Markus Heitz

Barbara von Cilli wird 1405 König Sigismunds zweite Frau. Sie interessiert sich stark für Alchemie, und beabsichtigt sich trotz ihrer Heirat darin weiterzubilden. An Sigismunds Hof lernt sie die Geisel Vlad, den späteren Vlad II, kennen, Sohn des walachischen Woiwoden Mircea. Beide fühlen eine Verbindung zueinander, und tatsächlich fällt ihnen im Laufe der Zeit eine besondere Verpflichtung zu, der Kampf gegen die Strigoi.

Lenny Nikolaus Lenau nimmt an Stelle seiner Großmutter an einer Busreise teil, die bis in die Heimat seiner Familie, das Banat, führen soll, aber für ihn vorerst in Prag endet, er wird dort in merkwürdige Vorkommnisse verwickelt und erfährt, dass er ein Nachkomme Vlads sein und dessen Aufgabe weiterführen soll.

Markus Heitz ist also wieder bei den Vampiren gelandet. Dieses Mal aber unter einer anderen Prämisse als bisher, nicht die Judaskinder stehen im Mittelpunkt, sondern tatsächliche historische Persönlichkeiten, denen aber auf gewisse Weise auch heute noch eine Verbindung zur Welt der Vampire nachgesagt wird, so kam Barbara in den Verdacht eine Vampirin zu sein und wurde „Schwarze Königin“ genannt, und Vlad ist der Vater jenes Vlad, der Bram Stoker zu „Dracula“ inspiriert hat.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, der historischen, die über einige Jahre geht, und der heutigen, die eine deutlich kürzere Zeit einnimmt. In beiden Zeitebenen tauchen neben Menschen und Vampiren auch andere Wesen der „Anderwelts“ auf, wie z. B. Vlads treuer Begleiter Sorin. Und natürlich gibt es auch hier ein Wiedersehen mit bereits bekannten Charakteren aus Markus Heitz' Romanen. Ich selbst hatte von Anfang an auf Sia gewartet.

Ich bin ein großer Fan des Autors, auch wenn mir nicht alle Romane gleich gut gefallen. Dieser ist leider einer von denen, die ich weniger mag. So komme ich den Charakteren nicht wirklich nahe, sowohl Barbara und Vlad also auch Len bleiben in meinen Augen blass, und vor allem Barbara ist mir auch eher unsympathisch, so kann ich auch nicht wirklich mit ihnen fühlen. Das ist sehr schade, zumal es dem Roman zudem an Spannung fehlt, er teilweise zu langatmig ist, und der fehlende Bezug zu den Charakteren die Spannung noch zusätzlich senkt. Dennoch hat der Roman auch interessante und spannende Szenen zu bieten, beginnend mit dem Prolog.

Ansonsten gefällt mir der historische Part besser als der andere, zumal Markus Heitz gut recherchiert hat. Allerdings nimmt der geschichtliche Hintergrund nur einen Bruchteil der Geschichte ein. Am Ende bleiben Fragen offen, so dass ein zweiter Band möglich wäre, den Markus Heitz in seinem Nachwort auch nicht ausschließt. Dort könnten Vlad und sein Sohn größeren Raum einnehmen. Von beiden habe ich bereits in anderen Romanen gelesen, so dass ich es interessant finde, wie der Autor sie in seine(n) Roman(e) einbringt.

Den Roman runden ein Personenverzeichnis und ein Glossar ab, auch die schönen Illustrationen auf den inneren Klappen möchte ich nicht unerwähnt lassen.

Ich hatte mich sehr auf den neuen Roman des Autors gefreut, vielleicht etwas zu viel, denn letztlich bin ich nun eher enttäuscht. Die Charakter kamen mir nicht nahe, und es mangelt in meinen Augen an Spannung, so dass ich auch relativ lange brauchte, den Roman zu lesen. Markus Heitz Fans empfehle ich ihn trotzdem, und eine Fortsetzung würde ich sicher lesen wollen. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.

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