Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
nordisch mystisch ...
Snehild - Die Seherin von Midgard von Anne-Marie Vedsø Olesen
Klappentext / Inhalt:
Snehild, die während eines blutigen Kriegs zur Welt gekommen ist, wächst in der Stadt Himlinge auf. Im Alter von zwölf Jahren wird sie von immer stärkeren Visionen heimgesucht. Snehilds Mutter erkennt in ihr die Fähigkeiten einer Seherin. Zusammen mit Roald und Aslak, den Zwillingssöhnen des Königs, soll Snehild zur Runenleserin und Kämpferin ausgebildet werden.
Dies erregt den Zorn von Ragnfried, der mächtigsten Seherin der Stadt, die um ihre Position fürchtet. Für Ragnfried steht fest: Snehild muss aus dem Weg geräumt werden. Koste es, was es wolle ...
Die Geschichte einer jungen Frau, die sich gegen übermächtige Feinde behaupten muss, um ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen zu können.
Nordic Fanatsy - kenntnisreich und spannend erzählt
Cover:
Das Cover einen verschlungenen und mystischen Kettenanhänger mit nordischen Runen. Dieser macht direkt auf sich aufmerksam. Die verschneite Landschaft dahinter fügt sich sehr gut ein. Optisch und farblich macht es einen guten Eindruck und zugleich wirkt es geheimnisvoll und spannend.
Meinung:
Die Geschichte um Snehild hat mein Interesse geweckt. Anfangs war die Zuordnung der Namen nicht ganz leicht, da diese eher nordischen Mythen und Kulturen entstammen und zur Geschichte zwar sehr gut passen, sich einem aber eher weniger geläufig sind und anfänglich nicht so leicht merken lassen. Aber das gibt sich mit der Zeit. Nordische Mythen, Gottheiten und Menschenopfer prägen die Geschichte und auch Snehild hat es mit ihrer Gabe und den Fähigkeiten in Himlinge nicht immer leicht.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Bildlich und teils auch etwas mystische Schreibstil sogt dafür, dass man schnell an die Ereignisse und Geschehnisse gefesselt wird. Die Beschreibungen sind toll gemacht. Und man merkt, dass hier eine Menge Fantasie und Kreativität mit einfließt. Die Mischung aus Fantasy und nordischen Mythen spricht mich sehr an und wurde fantastisch umgesetzt.
Die Charaktere und deren Entwicklungen haben mir sehr gefallen. Neben Snehild, finde ich auch die sehr unterschiedlichen Zwillingssöhne des Königs interessant.
Die Kapitel haben eine gute Länge und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss. Es liest sich fesselnd und flüssig. Geschehnisse und Handlungen werden gut beschreiben und auch die Atmosphäre und die nordischen Elemente und Kulturen werden gut herüber gebracht. Die Gegebenheiten und die Hintergründe sind gut herausgearbeitet, auch wenn ich mir an einigen Stellen noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, aber da dies vermutlich erstmal nur der Einstieg und Auftakt ist, wird sich sicherlich im Verlauf der Reihe hier noch einiges fügen und klären.
Fazit:
Nordische, spannende und mystische Geschichte, die einen schnell fesselt und gefangen nimmt.
Rezensionen von Sago:
Snehilds Elfenträume
Snehild - Die Seherin von Midgard von Anne-Marie Vedsø Olesen
"Die nordische Version von Game of Thrones" heißt es auf dem Buchrücken. Ich musste viel eher an die wunderschönen "Nebel von Avalon" denken. Aber eigentlich hat die Geschichte solche Vergleiche, die zwangsläufig hinken müssen, gar nicht nötig und kann für sich selbst stehen.
Die Erlebnisse von Snehild, die hier anscheinend erst ihren Anfang nehmen, haben mich durchweg gefesselt. Zeugung und Geburt von Snehild sind geheimnisumwittert und so wundert es nicht, dass sie eine besondere Gabe besitzt. Snehild erweist sich schon früh als Seherin. "Elfenträume", so nennt sie selbst ihre Gesichte, und erregt damit den Neid der Priesterin Ragnfried. Zudem begehren Ragnfried und Snehilds Mutter denselben Mann. Für Snehild wird es immer gefährlicher in der Stadt Himlinge...
Menschenopfer, nordische Götter, die so ungleichen Zwillingssöhne des Königs, die sich sehr für Snehild interessieren: facettenreich fängt die Autorin die früheren harten Zeiten ein und garniert sie gekonnt mit nordischer Mythologie. Ich freue mich schon darauf, Snehilds Abenteuer weiter zu verfolgen.
Rezensionen von Claudia R:
atmosphärisch
Most und Mord von Tim Eckhaus
Klappentext / Inhalt:
Ein packender Krimi voller Überraschungen und subtilem Witz.
Koch Leo Matschler will eigentlich nur seiner Mutter am Mosthof helfen, als er nach langer Zeit in den Ort seiner Jugend zurückkehrt. Doch kaum ist er angekommen, wird er Zeuge, wie ein Mann im Gasthaus tot zusammenbricht.
Böse Zungen beschuldigen ihn und die »Kräuterhexe« Zofia Zaluski des Mordes. Gemeinsam versuchen die beiden, ihre Unschuld zu beweisen – und decken dabei alte Lügen auf, die so mancher lieber unter Verschluss gehalten hätte . . .
Cover:
Goldig schimmert die Birne vom Cover und zieht den Blick an. Titel und Cover stehen im Einklang und wecken Interesse. Optisch und farblich passend.
Meinung:
Idyllischer und einladender Krimi, mit ganz eigener Atmosphäre und Flair, dessen Ermittlungen und Wendungen durchaus überraschen und durch seinen speziellen Humor überzeugt. Atmosphärische Beschreibungen und subtiler Charme gehören genauso dazu wie seine ganz eigenen Charaktere. Koch Leo und Zofia geraten da in etwas hinein und decken dabei so einige Lügen auf, die nicht jedem gefallen werden.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Man kommt schnell hinein und gut voran. Es erschließt sich gut und flüssig. Aber auch einige Wendungen sorgen für Überraschungen. Die Ermittlungen von Leo und Zofia sind gut verständlich und nachvollziehbar. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und man findet sich in diese und deren Handlungen gut hinein. Toll sind auch die landschaftlichen Beschreibungen die zusätzlich gut zur Atmosphäre beitragen. Und auch der Humor und die Emotionen kommen nicht zu kurz.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich gut lesen. Auch wird so ein guter Lesefluss geschaffen und man kommt gut voran.
Die Geschichte ist eine tolle Mischung aus Spannung, Emotionen und Atmosphäre mit der richtigen Menge an Humor. Auch der Titel passt gut zur Geschichte und das Ende deckt die Geschehnisse stimmig auf. Mir hat es gut gefallen und es war für mich spannend und unterhaltsam bis zum Schluss.
Fazit:
Atmosphärischer, spannender und humorvoller Krimi.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Neuheidentum aus Sicht der Archäologie
Wicca · Kelten · Schamanen von Jutta Leskovar
Der Klappentext verspricht „Archäologische Fakten und Fiktionen im Neuheidentum, kompakte Informationen für Fans der Fantasy-Szene, Anhänger*innen spiritueller Praktiken sowie Interessierte an alten Religionen und Archäologie“.
Im Großen und Ganzen hält das Buch, was der Klappentext verspricht, aber leider liest es sich ziemlich trocken wie eine Diplomarbeit.
Bitte nicht falsch verstehen - ich lese sehr gerne Sachbücher und scheue auch vor Diplomarbeiten nicht zurück, aber dieses Thema hätte für ein breites Publikum doch wesentlich lebendiger gestaltet werden können.
Jutta Leskovar unterteilt ihr Buch in folgende Abschnitte:
Einleitung
Neuheidentum - ein Überblick
Neuheidnische und verwandte Erscheinungsformen
Themen, Orte und Objekte
Abschließende Betrachtungen
Der Ausflug zur Geschichte der Jahreszeitenfeste und Kalender lässt mich schmunzeln. Der sogenannte „Keltische Baumkalender“, der Eingang in die Szene gefunden hat, ist eine (schlaue ?) Erfindung aus den 1970er-Jahren. Der Olivenbaum enttarnt den Kalender als willkürlich und künstlich geschaffen. Denn Olivenbäume wachsen zu der Zeit, als die Kelten lebten, im warmen Mittelmeerraum. Die Kelten jedoch sind nördlich der Alpen verortet.
In ihren abschließenden Betrachtungen schreibt die Autorin, die Ur- und Frühgeschichte studiert hat:
„Neuheid*innen auf der ganzen Welt sind an Vergangenheit interessierte und über Vergangenheit teilweise sehr gut informierte Menschen. Sie recherchieren, diskutieren und sie praktizieren. Ihr Fokus mag auf der Ausübung einer Religion liegen, aber sie kehren immer wieder zurück zu dem, was aus ihrer Sicht „die Anfänge“ sind - und die liegen in der Frühgeschichte.“
Ich hätte mir noch eine Beschreibung von solchen neuheidnischen Riten, die vielleicht an ihre Ursprünge angelehnt sein könnten, gewünscht.
Jutta Leskovar geht auf S. 141 ff auf den Überschneidungs- und Konfliktbereich zwischen Archäologie und Neuheidentum ein, wenn es um das Recht der „Nutzung“ eines bestimmten Fundortes geht.
Die zahlreichen Fotos und Abbildungen von Kraftorten und Artefakten bereichern dieses Buch.
Fazit:
Eine interessante Betrachtung des Phänomens Neuheidentum, das leider ein wenig trocken dargeboten wird. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein ansprechendes Kochbuch
Veronikas Hofküche von Veronika Brudl
Auf dieses Kochbuch habe ich gespannt gewartet und bin nicht enttäuscht worden. Endlich wieder mit Topfen, Germ und Schlagobers kochen und backen, statt Quark, Hefe und Sahne verwenden zu müssen. Und erst wie der Karfiolsalat munden wird!
Im Ernst, dieses Kochbuch ist wie Heimkommen. Veronika Brudl ist Biobäuerin im Innviertel und hat hier für
Vorspeisen
Hauptspeisen
Nachspeisen
Vorratsküche
Brot und Gebäck
Kuchen und Süßes
Grundrezepte
zahlreiche Rezepte aufgeschrieben.
Das eine oder andere wird gleich in den nächsten Tagen ausprobiert, z.B. die Kräutertascherl (S. 23). Schauen wir einmal, ob der Topfenblätterteig (Grundrezept S. 238) gelingt.
Neben bekannten Mehlspeisen wie Apfelstrudel gibt es ein interessantes Rezept zu einem „Mohn-Apfel-Guglhupf“ (S. 146), der auch mit Dinkel- oder Einkornmehl gebacken werden kann.
Ein farbliches Highlight (nicht nur für Anhänger des Fußballclubs Austria Wien) ist das Heidelbeer-Milchbrot (S.196) das durch seinen violett-weißen Germteig besticht. Kann auch - wie angegeben - ganz patriotisch in rot-weiß-rot gebacken werden.
Die Zutaten sind leicht zu bekommen und die Anleitung liest sich gut strukturiert. Zu jedem Rezept ist dann die fertige Speise appetitlich abgebildet, damit Koch oder Köchin weiß, wie das Endprodukt aussehen soll.
Fazit:
Ein ansprechendes Kochbuch, dem ich gerne 5 Sterne gebe.
Rezensionen von inya:
auch cool für Lesemuffel
Worst Week Ever - Montag von Matt Cosgrove; Eva Amores
Ich fand das Cover schon richtig cool und für die Zielgruppe super ansprechend. Aber vor alle, finde ich es cool, dass es kein richtiger reiner Roman für Kinder ist, sondern so viele Bilder und Comics enthält, dass er schon fast zu einem Comic wird. So denke ich, werden auch kleine Lesemuffel motiviert weiterzulesen, da der Text eher an der zweiten Stelle steht und so nicht einschüchtert.
Ich hätte mir so etwas als Kind gewünscht, da ich auch sehr lesefaul war. Doch nicht nur die vielen Bilder sind cool, auch der Inhalt des Buches. Es ist richtig lustig geschrieben und man kann richtig mit den Buchfiguren mit fiebern und leidet auch manchmal mit, wenn wieder was Schlimmes passiert. Halt so ein richtig blöder Montag. Ich kann es allen Familien empfehlen und natürlich auch allen Kids. Ein super Buch, mit hoffentlich baldiger Fortsetzung.
Rezensionen von Claudia R:
Körperentdeckungstour
Rebellenzellen - Eine wilde Reise durch den Körper von Johanna Klement
Klappentext / Inhalt:
Gehe auf Entdeckungsreise mit drei kleinen Körperzellen.
Die kleinen Körperzellen Mio, Nea und Fago wollen unbedingt wissen, wie die Welt da draußen aussieht. Also planen sie eine waghalsige Reise durch den menschlichen Körper bis zum Auge. Dabei laufen sie ausgerechnet Dendritus und seiner Bande in die Arme – werden die drei es schaffen, den gemeinen Killerzellen zu entkommen?
Mit spannenden Fakten über rasende Blutkörperchen, glitschigen Nasenschleim und starke Muskeln sowie vielen Mitmachtipps.
- So lernen Kinder ihren Körper kennen – toller Mix aus spannender Geschichte, Sachinfos und Mitmachideen
- Die Ärztin Dr. Johanna Klement begeistert Kinder für das geschickte Zusammenspiel im menschlichen Körper
- Farbenfrohe Illustrationen und viele Sachinformationen – da können auch Große noch etwas lernen
Mit vielen spannenden und altersgemäßen Sachinfos:
Was ist eine Zelle? – Alle 30 Tage steckst du in einer neuen Haut – Blut ist nicht immer rot - Supermuskel Herz – Die Sauerstoff-Tankstelle fürs Blut – Wie können wir sehen? – Können Bakterien auch nützlich sein? – Warum ist Kot braun? – Warum blinzeln wir? – Was bedeutet "immun sein"?
Bisher erschienen in der Reihe "Erzählendes Sachbilderbuch":
Kunstfresser – Aus dem Leben einer Museumsmotte
Klangstreich – Eine Note tanzt aus der Reihe
Rebellenzellen - Eine wilde Reise durch den Körper
Cover:
Auf dem Cover kann man das Blutsystem mit seinen Venen und Arterien erkennen und die vielen verschiedenen Abzweigungen. Auch einen Einblick auf die Inneren Zellen kann man hier erhaschen. welche verniedlicht dargestellt werden, so dass man auch als Kind sich alles sehr gut vorstellen kann und es diese Zielgruppe auch anspricht. Die niedliche Zellen machen hier einen sympathischen Eindruck und das Cover macht Lust darauf mehr zu erfahren.
Meinung:
Eine spannende Entdeckungsreise durch den Körper. Gemeinsam mit Nea, Mio und Fago, drei ganz unterschiedlichen Zelltypen lernt man auf interessante und spannende Weise den menschlichen Körper näher kennen.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht zu viel zu verraten.
Zu Beginn werden einem die unterschiedlichen Zellen vorgestellt. Dies ist sehr hilfreich und gibt einen ersten Überblick. Die spannende Suche erstreckt sich über verschiedene Teile des Körpers und so lernt man diese näher kennen. Die Mischung aus spannender Geschichte und lehrreicher Wissensvermittlung ist hierbei sehr gut gelungen. Auch wird die Thematik nicht zu trocken oder faktenreich, sondern lebendig und spannend herüber gebracht.
Auch als Erwachsener kann man hier noch einiges lernen und mitnehmen und lernt mehr über die Zellen und deren Aufgaben, sowie das Innere des Menschen.
Die wunderschönen Illustrationen veranschaulichen das Ganze sehr gut, so dass man sich sehr gut ein Bild von allem machen kann und es sich sehr gut vorstellen kann.
Den niedlichen Charakteren bzw. Zellen folgt man gern und erhält dabei spannende Informationen. Man lernt mehr über das Immunsystem, das Herz, die Muskeln und noch vieles vieles mehr. Das Zusammenspiel aus Fakten, Informationen, aber auch Unterhaltung und soanneung ist hier sehr gut umgesetzt und stimmig. Mir hat dieser Mix sehr gut gefallen.
Fazit:
Eine spannende Entdeckungsreise durch den Körper.
Rezensionen von Petra:
Auf der Flucht
Schneekinder von Andreas Langer
Jorland, ein Land das ans reale Island erinnert. Es gibt dort Vulkane, Geysire, Berge und viel Schnee. In einem kleinen Dorf leben nur noch Kinder und Alte. Denn der Krieg hat alle Erwachsenen fort geholt. Elin ist die Älteste der Kinder und trägt für alle die Verantwortung, die Jungen in ihrem Alter sind geholt worden, sie leisten Dienst in den Minen für den König.
Auf einmal droht Gefahr, eine schwarze Wolke kommt auf das Dorf zu.
Ausgelöst im Berg in dem Elins Bruder arbeitet.
Wir erleben die Abenteuer von Kjell im Berg und von Elin und ihre Schar auf der Flucht.
Sehr spannend erzählt der Autor mit fantastischen Elementen von dieser Flucht, den Abenteuern und die Gefahren die dabei auf die Kinder lauern.
Es ist auch eine Geschichte über Vertrauen, Freundschaft, Verantwortung, Angst und Verzicht. Es sind alles Elemente die Kinder jeden Tag erleben, vielleicht nicht immer bewusst, aber sie sind da und sind manchmal auch nicht schön.
Mit diesen Gefühlen umgehen und diese Belastungen zu meistern, das zeigen Elin, Kjell, Johan, Runa, Smilla und die anderen auf emotionale Weise. Nicht als Anweisung, so wird´s gemacht sondern behutsam, gemeinsam besprechen, Erfahrungen anderer akzeptieren und gemeinsam entscheiden. Es spielt auch Neid und Missgunst eine Rolle, wie damit umzugehen ist, wird hier überzeugend dargestellt.
Eine gute Geschichte, die auch viele Themen aus dem aktuellen Tagesgeschehen aufgreift und altersgerecht präsentiert.
Rezensionen von Claudia R:
naturnah ...
Mein großes Wimmelbuch Natur von Andreas Langer
Klappentext / Inhalt:
Komm mit nach draußen in die Natur: Welche Käfer krabbeln auf dem Waldboden? Wer hoppelt über die Wiese? Und welche Vögel singen und zwitschern im Garten?
In farbenfrohen Wimmelbildern begegnest du vielen spannenden Tieren, die bei uns leben. Von scheuen Waldtieren, über bunte Singvögel bis hin zu seltenen Tieren im Bach.
Auf der Bild-Leiste neben dem Wimmelbild werden viele Tiere und Pflanzen genauer benannt. Am Ende des Buches gibt es Suchaufgaben und Informationen zu verschiedenen Tieren: Findest du die Bilder im Buch?
Ein Buch für kleine Naturfreunde.
- Ein Wimmelbuch mit Tieren, Vögeln, Pflanzen und Insekten, die im Wald leben, für Kinder ab 3 Jahren
- Die heimische Umwelt und Natur auf der Wiese und am Bach entdecken
- Großformatige, bunte Wimmelbilder, ideal auch für den Kindergarten
Cover:
Das Cover ist sehr detailreich und farbenfroh gestaltet und gibt so einen Einblick, was einem in diesem tollen Wimmelbuch erwartet. Die Zeichnung ist detailreich und bunt und von der Gestaltung toll umgesetzt.
Meinung:
Ein wundervolles Wimmelbuch mit vielen detailreichen Zeichnungen und Bildern zum Thema Flora und Fauna der Natur. Man findet hier zahlreiche Abbildungen zu verschiedenen Pflanzen und Tieren in der Natur. Jede der Doppelseiten widmet sich dabei einem anderen Naturreich, so wird einmal der Wald, der Fluss, die Wiese und der Garten näher beleuchtet und auch die Tiere der nacht bekommen eine eigene Doppelseite. Auf jeder dieser Seite sind viele Tiere und Pflanzen zu erkennen und am seitlichen Rand findet man diese mit ihrer Bezeichnung wider. So das man genau diese Tiere und Pflanzen auf den Bildern suchen kann und dabei lernen kann, wie diese heißen.
Ein tolles Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren, den man so die Vielfalt der Natur näher bringen kann. Man kann dabei vieles lernen und die wunderschönen Zeichnungen sind sehr naturnah gehalten, so dass man die Pflanzen und Tiere dann auch in der freien Natur sicherlich so wiederentdeckt.
Das große Format, macht es auch den Kleinen leicht sich das Buch anzuschauen. Die dicken Buchseiten halten so auch kleine Kinderhänden stand und es ist von guter und robuster Qualität.
Ein tolles Pappbuch, bei dem man noch einiges Lernen kann und welches Kinder, die Tiere und Pflanzen der Natur aufzeigt und zum Entdecken und Anschauen einlädt.
Ganz am Ende findet man zu einigen Tieren nochmal genauere Informationen und wird aufgefordert diese im Buch nochmal zu suchen. Das Wimmelbuch-Konzept ist gut umgesetzt und es ist sehr detailreich gestaltet. Dies sorgt für gute Unterhaltung und regt zum Entdecken an.
Fazit:
Tolles Pappbuch, bei dem es viel zum Entdecken gibt und es einem die Natur, mit der Vielfalt an Pflanzen und Tieren, näherbringt.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Steirerwald von Claudia Rossbacher
Dieser 13. Steirerkrimi von Claudia Rossbacher spielt auf Schloss Abelsberg, nahe dem Hausberg der Grazer, dem Schöckl.
Man trifft sich im Schloss, das zu Wohnungen für betuchte Herrschaften (natürlich auch Frauen), die gerne dem Waidwerk frönen, umgebaut worden ist. Da bringt Baroness von Stoariegl (nein, nicht die Hausherrin, sondern eine für die Jagd ausgebildete Hündin) ein etwas unappetitliches Fundstück: eine halb verweste menschliche Hand.
Wenig später ist auch der Rest der Leiche entdeckt.
Die örtliche Polizei ruft Sascha Bergmann und Sandra Mohr vom LKA Graz zu Hilfe. Schnell ist die Identität des Toten klar: Er ist einer der Schlossbewohner und ein bekannter Regisseur, der in letzter Zeit sich bei vielen Leuten unbeliebt gemacht hat. Aber ihn deswegen gleich erschießen?
Je tiefer Mohr und Bergmann in das Leben des Toten eindringen, desto mehr Ungereimtheiten in der Wahrnehmung der Befragten tauchen auch. War der Regisseur doch nicht so genial und beliebt?
Meine Meinung:
Ich bin ja ein Steirerkrimi-Fan der ersten Stunde und habe auch diesen hier sehr gerne gelesen. Manchem Leser wird das Umfeld der Ermittlungen, nämlich das heikle Thema der Jagd nicht gar so gut gefallen. War die Jägerei früher ein Privileg der Herrschaft im wahrsten Sinne des Wortes, so greifen nun auch vermehrt Frauen zur Büchse. Geschickt flicht Claudia Rossbacher allerlei Interessantes zu Jagd, Wild und Wald in den Krimi ein.
Autorin Claudia Rossbacher bleibt ihrem bewährten Konzept treu: Sascha Bergmann gibt wie immer seine Macho-Sprüche von sich, Sandras Privatleben erfährt abermals Turbulenzen und ein bislang unbeschriebenes Blatt der steirischen Landschaft, nämlich das Gebiet um den Hausberg der Grazer, dem Schöckl, darf die Kulisse zum Mordfall abgeben. Dazwischen gibt es die eine oder andere kurze Reminiszenz an frühere Fälle, die vielleicht Leser, die diese Krimi-Reihe noch nicht kennen, zum Lesen verleiten soll.
Nervenzerrüttende Spannung darf man sich hier nicht erwarten, denn echte Polizeiarbeit besteht auch eher aus sammeln, sortieren und bewerten. Deshalb wirkt dieser Krimi vielleicht einen Hauch zu „brav“. Die Auflösung des Falles hingegen birgt eine interessante Wendung und spricht ein ernstes Thema an. Das Motiv klingt rechtschaffen, aber Mord bleibt Mord.
Fazit:
Mir hat dieser 13. Fall für Sandra Mohr und Sascha Bergmann wieder gut gefallen, wenn auch ein bisschen Spannung gefehlt hat. Trotzdem gibt es 5 Sterne von mir.










