Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin CARO, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)
Greenwild - Die Jagd nach dem Wunderlicht von Pari Thomson
Testleserin CARO, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)
Daisy Disteldorn hat kein Zuhause, wie wir es kennen. Sie ist auf der ganzen Welt daheim. Mal in London, mal in Delhi oder in Rom und Russland. Ihr Platz ist an der Seite ihrer Ma, Leila Disteldorn, berühmte Journalistin. Ihr Lieblingsort jedoch ist Kew Gardens, Londons Botanischer Garten.
Zusammen reisen sie um die Welt und fangen den neuesten Tratsch ein. Doch als Daisys Ma auf eine Expedition geht, die sie als zu gefährlich für ihre Tochter empfindet, ist plötzlich alles ganz anders. Das Mädchen muss auf ein Internat, das Mas Chef Mr. Craven ihr empfohlen hatte. Als es Daisy auf diesem Internat überhaupt nicht gefällt und ihre Ma am Tag vor den Ferien nicht am Bahnhof auftaucht, ist das einzige, das sie noch von ihr besitzt ein Briefbeschwerer, den ihre Ma ihr geschenkt hatte. Tausend Fragen kommen in ihr auf. Was hat es mit dem Briefbeschwerer auf sich? Und was haben Mr. Craven und Kew Gardens damit zu tun?
379 Seiten voller Magie und Freundschaft, Greenwild - Die Jagd nach dem Wunderlicht.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil die Spannung immer aufrecht gehalten wurde und es nie langweilig war. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände.
Testleserin LEA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Innsbruck)
Daisy ist ungefähr 13 Jahre alt und reist mit ihrer Mutter durch die Welt. Diese ist nämlich Reporterin und verfolgt die wildesten Geschichten und Mythen. Deshalb war Daisy schon in den verschiedensten Städten und Ländern. Einmal sogar in der Wüste, inmitten eines Sandsturms! Daisys eigentlicher Name ist Diana, aber da sie diesen Namen, als sie klein war, nicht gut aussprechen konnte, wurde aus Diana Daisy. Daisy heißt übersetzt Gänseblümchen.
Alles begann an diesem Tag, als Daisy sich zum ersten Mal für längere Zeit von ihrer Mutter trennen musste. Ihr Vater ist gestorben, als sie drei Jahre alt war. Ihre Mutter hatte von einem Mann namens Craven einen wichtigen Auftrag bekommen: Sie sollte an den Amazonas reisen, und dort herausfinden, was mit den verschwundenen Personen passiert war. Sie verschwand jedoch auch! Jetzt lag es in Daisys Hand ihre Mutter zu retten… Auf ihrer Reise lernt sie auch den Fünf-Uhr-Club und noch einige andere Leute kennen, und es ereignen sich spannende Dinge…
Auch wenn es zwischendurch etwas langweilig war, hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Auch die schwarz-weißen Illustrationen fand ich toll. Ich gebe diesem Buch fünf von fünf Sternen.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Vom Kinderstar wider Willen zur unvergessenen Leinwandlegende
Elizabeth Taylor von Juliana Weinberg
"[…] denn was blieb übrig von einem Menschen, wenn er den Glauben an die Liebe verlor? War die Liebe nicht alles, was zählte im Leben?"
Was für ein sensationeller Read! Juliana Weinberg hatte mir im Laufe der Jahre bereits mit mehreren Werken herrliche Lesestunden beschert - an dieser Stelle lege ich euch ihre wunderbaren (ebenfalls bei Ullstein erschienenen) Romane "Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne", "Josephine Baker und der Tanz des Lebens" und "Mein Sommer mit Zelda - Mit den Fitzgeralds an der Riviera" wärmstens ans Herz.
Kurzum: Meine Erwartungshaltung war dementsprechend hoch.
Doch mit dieser rundum bezaubernden, mitreißend geschriebenen und in meinen Augen einfach nur grandiosen Romanbiografie über eine der legendärsten Film-Diven Hollywoods of all times hat sich die gleichermaßen talentierte wie sympathische Autorin wahrlich selbst übertroffen. Um beim Thema Film zum bleiben: Ganz großes Kino! … und mein bisher liebstes Weinberg-Werk, das ich ab sofort zu meinen Herzensbüchern zähle.
Insbesondere die detaillierten, bildreichen Location-Beschreibungen, mit denen wir in die jeweilige Szene transportiert werden, als wären wir tatsächlich selbst mittendrin im Geschehen, und die authentische, überzeugende Darstellung von Elizabeths Charakter haben mich restlos begeistert. Ich sah, fühlte, erlebte alles hautnah mit und hatte nach der Lektüre tatsächlich das Gefühl, Elizabeth Taylor in Stück weit persönlich kennengelernt zu haben. Es juckt mich regelrecht in den Fingern, mir nun all ihre Filme sowie ausgewählte Interviews und Dokumentationen über ihr Leben anzusehen.
Die Grand Dame der Goldenen Ära Hollywoods war insgesamt achtmal verheiratet, davon zweimal mit Richard Burton, in den sie sich am Set von 'Cleopatra' verliebt hatte … und der (wie einige ihrer Männer) zu Beginn ihrer Romanze noch anderweitig vergeben/verheiratet gewesen war. Das mag zunächst sonderbar klingen und sie on paper wie eine launische, oberflächliche, womöglich gar rücksichtslose Person wirken lassen, aber so verrückt es klingen mag: Ihre Beweggründe waren nachvollziehbar. - Sie heiratete nicht immer aus der richtigen Motivation heraus (so war die Eheschließung mit Eddie Fisher, die rein auf der gemeinsamen Trauer um Elizabeths zuvor tödlich verunglückten Gatten Mike Todd basierte, von Anfang an zum Scheitern verurteilt), aber ihre Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe (die sie als Kind nie erfahren hatte) und ihre Angst vor der Einsamkeit waren real. Einzig Ehemann Nummer 2, Michael Wielding Tat mir zwischenzeitlich leid - wie er inmitten des chaotischen Haushalts die Stellung hielt und nichts dagegen tun konnte, dass Elizabeth sich gefühlsmäßig mehr und mehr von ihm entfernte.
Die Taylor liebte ihren dekadenten Lebensstil, auffällige Kleidungsstücke und jede Menge Glitzerschmuck, ihre zahlreichen Haustiere, aber vor allem liebte sie ihre Kinder. Überhaupt quoll ihr Herz über vor Liebe und Mitgefühl (auch wenn Sybil Williams und Debbie Reynolds aufgrund ihrer geplatzten Ehen damals gewiss anderer Meinung gewesen sein werden); so nahm sie sich etlicher Co-Stars an, unterstützte sie loyal und auf Lebenszeit. Die Schilderung ihrer intensiven Bindung zu Montgomery Clift, auf dessen Zuspruch und Ehrlichkeit sie sich immer verlassen hatte können, berührte mich sehr. Zudem widmete sie sich voller Hingabe der AIDS-Aufklärung und -Forschung, und zwar zu einer Zeit, in der die Mehrheit der US-amerikanischen Bevölkerung (inklusive der Politik) sich daran nicht 'die Hände schmutzig machen' wollte. AIDS war ein gesellschaftliches Tabuthema, wurde abfällig als Krankheit Homosexueller abgetan und kaum jemand wagte es, öffentlich darüber zu sprechen. - Elizabeth bewies Courage und Menschlichkeit, als die meisten Menschen noch wegschauten.
Normalerweise versuche ich stets, Phrasen à la "ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen" oder "ich hätte noch ewig weiterlesen können" zu vermeiden, aber hier trifft nunmal beides zu - ach, und erwähnte ich schon, wie sehr ich dieses Buch liebe?!
Ich kann es kaum erwarten, die nächste Romanbio aus der Weinberg'schen Feder zu lesen - wie wäre es denn mit Marilyn Monroe, Jane Russell, Shirley Temple, Doris Day, Judy Garland oder Debbie Reynolds als Inspiration?!
Fazit:
"War das Leben nicht herrlich, konnte man je genug bekommen von dem berauschenden Gefühl, zu lieben?" Fakt ist: Ich konnte definitiv nicht genug bekommen von diesem faszinierenden, emotionalen Porträt, mit dem die Autorin Elizabeth Taylor ein würdiges Denkmal gesetzt hat. Klare Leseempfehlung!!
Rezensionen von Daggy:
Viel wird hier gedacht
Gedanken denken von Annelies Beck
Das Cover zeigt eine einfache Buntstiftzeichnung, wir sehen das Mädchen zu den vorüberfliegenden Gänsen hinaufschauen. Die Zeichnungen bleiben so sparsam Buntstift auf weißem Hintergrund. Das Mädchen mit angezogenen Beinen auf einem Stuhl, dazu eine zart gezeichnete Katze. Ein kurzer Text, der sich mit der Frage „Was sind Gedanken?“ beschäftigt.
Wieder sehen wir das Mädchen, sie steht an einem Teich zusammen mit der Katze, die herumschleicht. „Denken ist Tun.“ meint ein Satz. „Mal ist ein Gedanke leicht und leise. Mal laut und schwer“ Das Mädchen sitz verträumt da und ein Junge hebt einen schweren Quader hoch. „Wissen und Denken sind Verwandte, aber keine Freunde.“ Da tauchen auch andere Menschen im Bild auf. Auf den nächsten Seiten werden alle möglichen Gedanken, dunkle, frohe oder vergessen dargestellt und beschrieben. Das Buch endet mit der Frage „Was denkst du?“
Der Text ist sehr kurz und besteht aus vielen Fragen und Denkanstößen. Obwohl die Bilder durch ihre Einfachheit und die Nutzung von Buntstiften einfach erscheinen, haben sie doch eine große Aussagekraft. Poetisches und Philosophisches für die Jüngsten.
Rezensionen von Daggy:
Bewegung in Bildern
Hierhin, dahin von Romana Romanyschyn
Ein im engeren Sinne bewegtes Buch. Schon das blaue Cover, mit dem sich bewegenden Fußgänger und den schnellen Radfahrer, zeigt, wie man Bewegung zeichnerisch darstellen kann. Die Zeichnungen habe oft grelle Farben, ein leuchtendes Orange oder ein schrilles Gelb, selbst das Blau ist sehr kräftig.
Zunächst starten wir zu Fuß, immerhin seit 10.
000 Jahren mit Schuhen, immerhin ist die Menschheit seit Millionen Jahren unterwegs. Neben diesen „Schlagzeilen“ gibt es noch kleine Erklärungen hier z.B. zu Nomaden. Das Bild zeigt zunächst den „Australopithecus“, den ersten aufrechtgehenden Menschen, dann viele Menschen in den unterschiedlichsten Situationen, alle scheinen zu laufen. Aber nicht nur der Mensch ist unterwegs, auch Tiere bewegen sich auf die unterschiedlichsten Arten. Die Erfindung des Rades bringt eine neue Bewegungsart ins Spiel. Oft sind auch Gruppen von Menschen unterwegs, sie gehen oft ins Ungewisse. Mit den unterschiedlichsten Schiffen erreichen manche “neue Ufer“, wieder andere sind auf der Flucht. Natürlich gibt es Bewegung auch in der Luft und sogar im Weltall. Hier finden wir auch Stephen Hawkings Methode der Zeitreise.
Das Buch fasziniert durch seine dynamischen Bilder, die Überschriften machen neugierig und die kleinen Texte berichten von spannenden Dingen.
Rezensionen von Lese:
Spannendes Abenteuer
Stadt der bösen Tiere, Band 1 - Die Burg von Gina Mayer
"Stadt der bösen Tiere 1. Die Burg" ist ein Buch, das von Anfang an mit seinem auffälligen Cover und der vielversprechenden und auch humorvollen Einleitung fesselt. Die Autorin, Gina Mayer, hat bereits mit der ersten Staffel dieser Reihe bewiesen, dass sie eine ansprechende, fantasievolle und spannende Geschichte für Klein und Groß schreiben kann.
Der Auftakt zur zweiten Staffel ist ihr genauso gut gelungen.
In dieser Welt, die sich hinter den Mauern der Großstadt verbirgt, offenbart sich eine zweite Welt, das Reich der bösen Tiere. Die Sprache des Buches ist leicht verständlich, was es sowohl für Selbstleser als auch für das Vorlesen geeignet macht. Die Kapitellänge ist genau richtig für die Zielgruppe.
Die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann und es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Gina Mayer vermittelt das Gefühl, als wäre man selbst in dieser Parallelwelt unterwegs. Die Charaktere sind liebevoll und individuell ausgearbeitet, was es leicht macht, mit ihnen mitzufiebern.
"Stadt der bösen Tiere 1. Die Burg" ist ein abenteuerliches und fantasievolles Buch, das sich gleichermaßen für Mädchen, Jungen und Eltern bzw. Großeltern eignet. Man braucht für das Verständnis nicht unbedingt die erste Staffel gelesen haben, es lohnt sich aber. Die Altersempfehlung ab 10 Jahren finde ich angemessen. Wir konnten mit Lizard mitfiebern und freuen uns auf die Fortsetzung!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin MONA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Mieming)
Skandal & Vorurteil von Amanda Quain
Testleserin MONA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Mieming)
Seit vor kurzem Drogen in Georgina Darcys Zimmer gefunden wurden, traut Georginas Bruder Fitzwilliam Darcy ihr nicht mehr über den Weg. Er lässt sie kaum noch aus den Augen.
Auch auf ihrer Schule scheint sie jeder - außer der gut aussehende Avery - zu hassen.
Um das zu ändern, möchte sie jedem beweisen, dass sie - so wie ihr Bruder - die perfekte Darcy sein kann. Doch das ist schwieriger als gedacht…
In diesem Buch geht es um Freundschaft, Liebe und Verrat.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Obwohl es sich am Schluss ein bisschen in die Länge gezogen hat, war es sehr spannend.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (Mieming, 14 Jahre)
The Other Side of the Sky - Die Göttin und der Prinz von Amie Kaufman; Meagan Spooner
Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (Mieming, 14 Jahre)
Nimh wurde schon als ganz kleines Kind von dem Hohepriester zur Gottheit berufen. Nun ist sie die einzige lebende Gottheit in ihrem Land. Ihre Bestimmung ist es, ihre Welt zu retten, aber wie soll sie das machen, wenn sie noch nicht mal ihre Fähigkeit bekommen hat? Verzweifelt macht sich Nimh auf die Suche, um ihren Platz in dieser Welt zu finden.
Als sie auf dem Weg den Wolkenländer North trifft, der mit seinem Flugzeug in ihrer Welt abgestürzt ist, ist ihre Welt komplett auf den Kopf gestellt. Denn Nimh fühlt sich immer mehr zu North hingezogen. Eigentlich wäre es kein Problem, aber kein Mensch darf sie berühren. Also muss Nimh sich entscheiden...
Das Buch war eigentlich sehr spannend und interessant. Nur manchmal hat es sich, finde ich, extrem in die Länge gezogen und es wurde ein bisschen langweilig. Ich kann das Buch an alle Leute weiter empfehlen, die gerne Fantasy und Geschichten mit Göttern lesen.
Rezensionen von Jule:
Ein solider Auftakt
Insel der wandernden Flüche - Skys Gabe von Tina Blase
In "Insel der wandernden Flüche - Skys Gabe" begleiten wir Sky auf die Insel Sidh. Dort begegnen wir vielen Flüchen und weiteren unerwarteten Vorkommnissen.
Mit Sky wurde eine Protagonistin geschrieben, die ihr Leben lang kein wirkliches Zuhause gefunden hat und trotzdem sehr selbstbewusst durchs Leben geht.
Sie ist neugierig und manchmal vielleicht ein wenig zu forsch. Leider erfährt man von ihr immer nur die gleichen Aspekte und nie mehr. So fehlt mir die Tiefe, denn bei ihr hätte man mehr herausholen können. Nichtsdestotrotz bleibt sie wegen ihrer blauen Haare in Erinnerung und zusammen mit Rory ergibt sich eine einzigartige Dynamik, die durch den einfachen Schreibstil gut zum Vorschein kommt.
Da der Schreibstil so locker und einfach ist, fliegt man nur so durch die Seiten. Doch gerade beim Setting wären ein paar Beschreibungen mehr, schön gewesen. Man hat zwar ein Bild vor Augen, aber irgendwie fehlen mir die besonderen Details, die im Kopf bleiben. Dafür spürt man die besondere Atmosphäre, die die Insel umgibt. Sie ist voller Geheimnisse und offenbart nicht viel. Genau wie die anderen Bewohner auf Sidh. Jeder hat etwas zu verbergen und Harmonie sucht man oftmals vergeblich. So bleiben zum Ende des Buches auch noch viele Fragen offen, die hoffentlich in den Folgebänden beantwortet werden.
Alles in Allem bleibt, meiner Meinung nach, viel Potenzial ungenutzt, was sehr schade ist. So bleibt mir das Buch nicht wirklich in Erinnerung.
Eine Empfehlung ist es trotzdem gerade für junge Leser, da die Geschichte von Sky nicht sehr anspruchsvoll und einfach zu lesen ist. Das Buch ist schön, um einmal kurz in eine andere Welt einzutauchen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Super Auftakt einer neuen Krimi-Reihe
Hildur - Die Spur im Fjord von Satu Rämö
Im November 1994 kehren die Schwestern Björk, 6, und Rósa, 8, nicht aus der Schule nachhause zurück. Gefunden wurden sie bisher auch nicht.
Ihre Schwester Hildur Rúnarsdóttir ist jetzt Anfang 30 und arbeitet als Kriminalbeamtin in Island im Polizeibezirk der eher ruhigen Westfjorde in Ísafjörður.
Hier leitet sie die Abteilung für vermisste Kinder, was sie immer wieder auch an ihre beiden Schwestern erinnert.
In einem Gebiet mit Sommerhäusern, die im Winter nicht bewohnt werden dürfen, begräbt eine Lawine im November 2019 einige Häuser. Eines soll doch bewohnt gewesen sein. Auch Hildur, ihr neuer finnischer Kollege Jakob Johanson, der für ein Austauschjahr auf die Insel gekommen ist, und ihre Chefin Elisabet „Beta“ Baldursdóttir helfen bei den Freilegungsarbeiten und entdecken in einem der Häuser wirklich einen Toten, den ortsbekannten Pädophilen Jón Jónssen. Bei der Obduktion findet der einzige Pathologe Islands in der Mundhöhle ein Büschel blonder Haare.
In der Hauptstadt Reykjavik wird der Anwalt Heiðar Arason mit seinem eigenen PKW überrollt und auch bei ihm werden solche Haare im Mund gefunden. Als dann auch Hildurs bester Freund Freysi Gunnarsson diesem Mörder in die Hände fällt, steht für sie fest, dass es hier einen Zusammenhang gibt, den sie unbedingt aufklären will.
Was für eine wundervolle Geschichte hat Autorin Satu Rämö hier in einem spannenden, aufreibenden, aber doch sehr leisen Krimi verpackt. Sie zeichnet ihre Personen mit soviel Liebe, so vielen Facetten, dass man gar nicht anders kann, als sie sympathisch zu finden. Ich habe mich in Gesellschaft dieser Menschen sehr schnell sehr wohl gefühlt. Nicht nur Hildur, mit ihren hellseherische Fähigkeiten, die das Spiel und die Gefahren des Wassers beim surfen liebt, was ihr hilft im Alltag abzuschalten und ihr Trauma um ihre verschwundenen Schwestern kurz zu vergessen. Die nun wieder eine neue Spur gefunden hat. Ob sie das Verschwinden der Beiden doch noch klären wird? Auch Jakob, der das Stricken von Pullovern mit aufwendigen Mustern für sich entdeckt hat um den Streit mit seiner Ex-Frau um seinen kleinen Sohn besser zu verarbeiten. Beide mausern sich schnell zu einem so tolles Team. Es hat mir großen Spaß gemacht, den Beiden beim Ermitteln über die Schulter zu schauen und ihren Dialogen zu lauschen.
Durch die vielen kleinen Geschichten, die Satu Rämö außerhalb des kriminellen Umfeldes erzählt, erfahre ich einiges über Island, die Gebräuche und das Leben auf dieser nördlichen Insel. Auch die wundervollen Landschafts- und Naturbeschreibungen, die mein Kopfkino abgespeichert hat, werde ich bestimmt noch lange im Kopf haben.
Ein interessanter Fall, der sich schlüssig und glaubhaft aufklärt und ein sehr sympathisches Ermittlerduo machen dieses Buch zu einem absoluten Lesevergnügen.
Ich freue mich heute schon auf die angekündigten Bände 2 und 3.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr spannend
Das Nachthaus von Jo Nesbø
Zum Inhalt:
Als ein Jugendlicher spurlos verschwindet ist schnell für alle klar, was passiert sein muss. Richard hat seinen Freund Tom im Wald von einer Brücke in den Fluss gestoßen. Richard wehrt sich gegen die Vorwürfe, doch er verstrickt sich in Widersprüche und keiner glaubt ihm. Er macht sich auf die Suche nach seinem Freund und es führt ihn zum Nachthaus.
Was ist wirklich passiert?
Meine Meinung:
Wer einen Roman wie die Harry Hole Bücher erwartet, wird möglicherweise enttäuscht. Wer aber einfach das Buch und den Plot auf sich wirken lässt und auch noch ein wenig für Mystik, Horror und auch ein wenig Psychothriller mag ist hier richtig. Man fragt sich immer wieder, was den nun Realität ist oder ob man permanent aufs Glatteis geführt wird. Ich fand das Buch sehr spannend und spätestens im dritten Teil ist die Verwirrung perfekt. Klare Leseempfehlung.
Fait:
Sehr spannend











