Kunden em pfehlungen
Rezensionen von S.:
Wenn Hunde fliegen können
Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten von Lotte Schweizer
Eins mal vorweg: Emmas Vater ist ein enttäuschender Vater. Er hat so gar keinen Sinn für Emmas Wünsche! Aber ein Dreier- Hochbett bekommt er hin. Allerdings hat auch er seine Schwachstellen, die die plötzlich drei Kinder geschickt auszunutzen verstehen. Jedoch ist der heiß ersehnte und nachts gelieferte Hund dann doch ein wenig merkwürdig.
Er liebt Tomaten! Aber das haben diese Fludel wohl so an sich.
Es beginnt ein fantastisches Abenteuer. Autorin Lotte Schweizer hat eine sehr spannende und spukige Geschichte mit einigen Überraschungen geschrieben. Wer vermutet schon einen ungruseligen Grafen Dracula im Städtchen? Und: fällt Halloween wirklich aus?
Nicht nur Kindern macht die Erzählung großen Spaß. Ein bisschen Grusel, ein wenig Märchen, eine Prise Erziehung - ein unterhaltsames Kinderbuch für Siebenjährige oder Ältere.
Rezensionen von Petra Sch.:
Würdest du deinen Schatten eintauschen?
Schatten - Der Pakt (Schatten 1) von Timo Parvela
Sara, die beste Freundin des 13-jährigen Petes, ist sterbenskrank. Aber niemand weiß, was sie genau hat.
Deshalb schleicht sich Pete ins Einkaufszentrum und flüstert dem dortigen Weihnachtsmann, was sein größter Weihnachtswunsch ist: dass seine Freundin wieder gesund wird.
Doch in der Nacht kommt ein seltsamer, schauriger Wichtel zu ihm und bietet ihm einen Tausch an: die Erfüllung seines Weihnachtswunschs gegen seinen Schatten.
Das geht klar, denkt sich Pete, wer braucht schon einen Schatten; wofür ist der eigentlich gut?
In einer schaurig-düsteren Erzählweise und finster-gruseligen Atmosphäre des kalten Nordens erfährt der Leser, dass es eben doch nicht egal ist, ob man einen Schatten hat oder nicht.
Pete bemerkt, dass viele Menschen keinen Schatten mehr haben; auch sein Lehrer und sogar sein Vater. Doch Pete hat - im Gegensatz zu fast allen anderen - ein seltsames, hässliches Glöckchen zu Weihnachten bekommen, das eine wichtige Funktion hat. Diesen Teil fand ich besonders bedrückend; darüber nachzudenken, wofür Menschen gedankenlos ihren Schatten eintauschen, was das mit ihnen bewirkt; und was der Unterschied zu Petes Wunsch und dessen Folgen ist.
Auch der Grund für den Verlust der Schatten sowie Saras Schicksal überrascht.
In zwei Erzählsträngen liest man über Pete und wie er gemeinsam mit Sara versuchen will, die Schatten wieder zurückzubekommen; sowie in der anderen Welt über Uudit und ihren Kampf gegen die dunklen Mächte. Die Auflösung, wer das Böse ist, ist mMn sehr gut gelungen; jedoch ist man nun umso neugieriger darauf, wie es weitergeht und wie Pete und Sara sowie Uudit den Kampf gegen das Böse im nächsten Band aufnehmen werden.
Die Kapitel haben eine gute Länge, sodass man zum Weiterlesen motiviert wird.
Manche Stellen fand ich dann doch etwas zu gruselig für junge Leser/innen ab 10 Jahren; auch was die Zeichnungen betrifft.
Die Illustrationen gefallen mir jedoch sehr gut. Sie sind dunkel und düster; das passt perfekt zur Geschichte.
Fazit:
Auftakt der düster-magischen, nordischen Märchen-Trilogie zur Weihnachtszeit, das zum Nachdenken anregt und das sowohl junge wie auch 'alte' Leser in seinen Bann zieht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Rezensionen von drachenzahn:
Bittersüße Tiergeschichte
Nova - Aufbruch in die Wildnis von Megan Wagner Lloyd
Das Buch „Nova“ ist wirklich wunderschön und herzergreifend. Alles fühlt sich echt sowie lebensnah an. Die Geschichte wird zwar aus Sicht der Tiere erzählt, wirkt dabei aber durchaus authentisch und zieht einen schnell in seinen Bann. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass auch Themen wie Trauer und Tod eine Rolle spielen.
Nova wird von der älteren Dame Ma Millie aufgenommen. Sie liebt ihr warmes, gemütliches Zuhause. Doch dann wird Millie sehr krank und das Kätzchen ist fest entschlossen, allen Gefahren zu trotzen und Hilfe zu holen. So wagt sie sich in den dunklen Wald. Es beginnt eine spannende Reise mit vielen brenzligen Situationen, neuen Freunden und Feinden sowie eine Suche nach dem eigenen Ich. Nova lernt nicht nur die Welt von einer neuen Seite kennen, auch sich selbst und ihre innere Stärke erblickt sie in einem anderen Licht.
Die Autorin Megan Wagner Lloyd beschreibt auf wunderbar poetische Weise die Reise der kleinen Katze. Überwiegend wird die Geschichte aus Novas Perspektive erzählt, hin und wieder bekommen wir jedoch auch einen Einblick in die Sichtweise der Füchsin und des Luchses. Im Buch befinden sich einige Illustrationen im Stil von Holzschnitten. Sie passen an sich gut zum Text. Ich finde es aber sehr schade, dass sie sich teilweise wiederholen. Die Kapitel sind meist recht kurz, weshalb sich das Buch auch sehr gut für Leseanfänger eignen würde.
Die Geschichte ist für Kinder ab acht Jahren geschrieben. Ich würde allerdings empfehlen, es mit ihnen gemeinsam zu lesen, da einige Themen angesprochen werden, die für Kinder beunruhigend sein könnten. Die Autorin die Natur sehr realistisch dar. Der Luchs jagt und frisst das Kaninchen. Nova wächst an ihrer Reise, geht aber keineswegs völlig unbeschadet daraus hervor. Und auch lieb gewonnene Personen gehen von uns.
Dies wird alles sehr warmherzig und mit Ruhe sowie Liebe erzählt. Es gibt keine billige Effekthascherei. Aber der Tod könnte für das ein oder andere Kind dennoch sehr emotional und schwierig zu verarbeiten sein. Da man aber auch solche Themen nicht endlos von Kindern fernhalten kann und sollte, finde ich, dass dieses Buch eine gute Möglichkeit darstellt, sie damit zu konfrontieren. Zumal auch andere Themen wie Freundschaft, Mut, Hilfsbereitschaft und Charakterentwicklung eine große Rolle spielen.
Das Buch ist wirklich wunderschön. Man kann sich gut in die kleine Katze und ihre Gefühle hineinversetzen. Allerdings sollte es besser begleitet mit einem Erwachsenen gelesenen werden, da einige Themen angesprochen werden, die für zusätzlichen Gesprächsbedarf sorgen könnten.
Rezensionen von Lesemama:
Ich hatte mehr erhofft
Nova - Aufbruch in die Wildnis von Megan Wagner Lloyd
Zum Buch:
Junus spielt bei einem Gewitter an seinem Computer ein Alienspiel als der Strom ausfällt. Dann sieht er etwas blaues vom Himmel fallen und findet im Garten einen Alien. Er nennt den Alien Solo und freundet sich mit ihm an. Allerdings kann Solo nicht ewig bleiben, er muss irgendwie wieder zurück und dann erfährt Junus auch noch dass die Alien die Erde angreifen wollen.
Nun muss er sowohl Solo als auch die Erde retten.
Meine Meinung:
Ich fand das Cover sehr ansprechend und auch der Klappentext klang vielversprechend. Aber so ganz konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Ich erhoffte mir ein Buch für die gruselige Lesezeit im Oktober um mein Lesepatenkind auf Halloween einzustimmen. Gruselig fand ich es aber nicht wirklich. Die Message ist zwar ganz gut, wir müssen die Erde retten. Zwar nicht vor Aliens sondern vor uns selbst, aber die Umsetzung konnte nicht überzeugen. Auch fand ich Junus etwas verantwortungslos und auch egoistisch. Es war einfach nicht, was ich mir erhofft hatte und konnte mich nicht überzeugen. Ich werde das Buch nicht mit meinem Lesepatenkind lesen.
Rezensionen von April1985 :
Ein Klassiker für Kinder neu erzählt
Der geheime Garten von Calista Brill
Vielfach nacherzählt, neu interpretiert und verfilmt – ‚Der geheime Garten‘ von Frances Hodgson Burnett zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Klassikern der Literaturgeschichte. Und jetzt können ihn auch die Kleinsten in die wunderbare Geschichte über Freundschaft und den Zauber der Natur eintauchen.
Autorin Calista Cabrill hat die Geschichte vom jungen Waisenmädchen Mary, das zu ihrem Onkel nach England geschickt wird, um bei diesem auf dem Anwesen Misselwaithe Manor zu leben, für Kinder ab 4 Jahren adaptiert bzw. stark gekürzt zusammengefasst. Der Kern der Geschichte und die Grundaussagen sind dabei erhalten geblieben. Das Ergebnis ist eine magische, zauberhafte Erzählung über einen Neubeginn, dem Erforschen und Entdecken von Geheimnissen, neuen Freundschaften und dem Zauber der Natur. Genauso wie die Blumen im geheimen Garten erblühen, erblüht auch Mary wieder zu neuem Leben.
Da ich die Geschichte kenne, fand ich das Kinderbuch an einigen Stellen etwas zu stark gekürzt. Mir hat teilweise der Zusammenhang gefehlt. Aber, meine 4-jährige Tochter war und ist begeistert. Was mir gefehlt hat, ist meiner Tochter absolut nicht abgegangen bzw. hat sie auch viel aus den Bildern gelesen und interpretiert. Die zauberhaften Illustrationen von Adelina Lirius sind auch das, was wohl als erstes beim Aufschlagen des Buches ins Auge springen. Ich habe mich in den Zeichenstil und die Farbenpracht sofort verliebt und sie waren mitunter ein Grund, warum ich das Buch bei uns einziehen lassen musste.
Fazit:
Neu erzählt und unglaublich schön illustiert, ist ‚Der geheime Garten‘ nun auch für Kinder ab 4 Jahren zu erleben. Auch wenn mir die Geschichte an einigen Stellen zu stark gekürzt wurde, bin ich sehr begeistert, denn die Kernaussagen „Freundschaft“ und „die Magie und die Kraft der Natur“ sind erhalten geblieben. Große Liebe und Empfehlung!
Rezensionen von KimVi:
Nicht das, was ich mir erhofft hatte
Das Nachthaus von Jo Nesbø
In einer Kleinstadt verschwindet ein Jugendlicher. Da Richard den Nachmittag mit Tom verbracht hat und ihn danach niemand mehr gesehen hat, ist für die Polizei und die Bewohner schnell klar, dass Richard Tom etwas angetan hat. Das, was Richard der Polizei erzählt, ist nahezu unglaublich...
Ich habe schon einige Bücher des Autors mit großer Begeisterung gelesen, da Jo Nesbø fesselnd schreibt und es immer von Anfang an versteht, mich in den Bann der Ereignisse zu ziehen.
Das war zunächst auch dieses Mal so, denn die Handlung, die in drei Teile gegliedert ist, startet vielversprechend.
Der Autor beschreibt Protagonisten und Handlungsorte so anschaulich, dass man meint, selbst vor Ort zu sein. Deshalb hat mich die Entwicklung, die diese Geschichte nimmt, auch eiskalt erwischt. Denn plötzlich hat man das Gefühl, einen Horrorroman mit Fantasy-Elementen zu lesen. Das war nicht das, was ich erhofft und erwartet hatte. Da Richard die Dinge aus seiner Sicht schildert, war mir zunächst auch nicht klar, wie weit ich diesem Erzähler trauen kann. Dennoch habe ich mich auf seine Erzählung eingelassen und den Horror auf mich wirken lassen.
Keine Frage, Jo Nesbø kann wunderbar schreiben und die relativ kurzen Kapitel laden zum Weiterlesen ein, dennoch konnte mich der Handlungsverlauf, den ich im ersten Teil zwar ungewohnt, aber noch recht fesselnd fand, nicht durchgehend begeistern. Gerade beim zweiten und dritten Teil hatte ich Schwierigkeiten, dem Ganzen noch interessiert zu folgen. Das liegt aber an mir und ist reine Geschmackssache.
Wenn man gerne Horrorgeschichten liest, die mit Fantasy-Elementen gespickt sind, wird man sicher begeistert sein, doch für mich war dieser Roman leider enttäuschend.
Rezensionen von Daggy:
Lustige Bilderbuchgeschichte
... aber wo ist die Geschichte? von Marianna Coppo
Ein weißes Cover mit einem bunten Heißluftballon, einem Bären den drei Vögel hochfliegen lassen und drei sehr einfach gezeichneten bunten Tieren. Und dann dieser Titel!
„Es war einmal eine weiße Seite.“ So beginnt das Buch und die Seite können wir auch sehen. Nach dem Umblättern tauchen die ersten bunten Tiere auf, sie stellen sich Fragen wie „Was ist hier los?“ Ein meint zu wissen, wo sie sind, nämlich in einem Buch.
So beschließen sie auf die Geschichte zu warten. Doch dem rosa Hasen wird das nach einigen Seiten zu langweilig und er beginnt zu malen. Während die anderen warten zeichnet er einen Baum und einen Dino, Vögel und eine Schaukel. Erst als ein Vogel seinen Kot auf dem grauen Bären ablässt, werden die Tiere auf das belebte Bild aufmerksam. Als dann verspätet der Vogel mit der Geschichte auftaucht, ist es „zu spät!“
An solchen Geschichten haben die Kinder immer besonders viel Spaß, damit kann man durch auch Grundschüler noch faszinieren. Ich bin überzeugt, dass dieses Buch in unserer Bücherkiste oft angeschaut und vorgelesen wird.
Rezensionen von Claudia R:
Familienglück
Großeltern sind wie Eltern, nur mit Zuckerguss von Heike Abidi; Ursi Breidenbach
Klappentext / Inhalt:
Niemand ist perfekt, aber als Oma und Opa ist man ganz nah dran.
Bei Opa und Oma darf man alles, was bei Mama und Papa verboten ist. Sie sind immer da, wenn man sie braucht, trösten und vermitteln, sind weise, weitsichtig und gelassen. Und wie ist es, selbst Großeltern zu werden? Die Enkelkinder zu verwöhnen? Endlich wieder unvernünftig sein zu dürfen? Nach Freundinnen und Geschwistern nimmt das Autorinnenduo sich die Großeltern vor.
Dabei werden die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens mit und als Großeltern beleuchtet. Eigene Erfahrungen geschildert, Erlebnisse weitergegeben, Erkenntnisse aus der Wissenschaft zitiert. Zum Schmunzeln, Schmökern und Schenken: Ein Buch für alle Generationen über eine der wunderbarsten Beziehungen überhaupt.
Cover:
Das cover ist super niedlich gemacht mit den süßen tierischen Figuren, die es verniedlichen und extrem süß umsetzen. Auch der Titel ist treffend und wundervoll und macht neugierig auf den Inhalt. Die Thematik wird hier bereits angesprochen und auch der Humor dahinter angedeutet. Liebevoll und süß ist die Gestaltung und auch die farbenfrohe Optik ist gut gewählt. Ein wundervolles und liebevolles Cover.
Meinung:
Emotional, humorvoll, unterhaltsam und in Erinnerungen schwelgend, gibt einem dieses Buch eine große Bandbreite über das Glück von und über Großeltern. Die Thematik wird von vielen Seiten sehr liebevoll beleuchtet und als Leser schwelgt man schnell in eigenen Erinnerungen oder entdeckt Ähnlichkeiten wieder.
Inhaltlich möchte ich jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit genaueren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man findet schnell in die Handlungen und Situationen hinein, welcher sehr bildlich und auch emotional beschrieben werden. Und auch der feine Humor kommt hier nicht zu kurz.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen. Auch die Überschriften sind gut gewählt. Die Textpassagen haben eine gute Länge und so lässt es sich sehr angenehm und gut lesen. Die einzelnen Anekdoten sind sehr unterhaltsam und teils auch sehr interessant, auch kann man hier so manches lernen und Dinge erfahren, wie es andere Halten. Ratschläge und Tipps gibt es hier viele und man kann hier einiges draus ziehen oder auch Wiedererkennen. Die verschiedenen Sichten und Bindungen zwischen Großeltern, Kindern und Enkeln werden hier sehr gut beleuchtet und in kleinen Geschichten und Erzählungen wiedergegeben. Auch einige Anregungen und Passagen zum Nachdenken sind hier zu finden.
Ein wundervolles Buch vom Glück der Familie und schwelgen in Erinnerungen. Ich fand es sehr interessant und unterhaltsam und konnte einiges für mich daraus mitnehmen und habe auch viel schöne Erinnerungen dadurch wieder hochgeholt. Lustig, emotional und unterhaltsam.
Fazit:
Ein wundervolles Buch vom Glück der Familie und schwelgen in Erinnerungen.
Rezensionen von gerlisch:
Gelungene Fortsetzung
Der Strand: Verraten von Karen Sander
Trotz fieberhafter Suche auf dem Fischland/Darß bleibt die gehörlose Lilli verschwunden. Obwohl die Akte eigentlich geschlossen werden soll, geht für Tom Engelhardt und seinem Team die Spurensuche weiter, als eine stark verweste weilbliche Leiche an den Strand von Sellnitz angespült wird.
Bei diesem Buch handelt es sich um Teil 2 einer Trilogie.
und die Handlung schließt nahtlos an Teil 1 an. Zwar wird immer wieder Bezug auf den Vorgängerband genommen, trotzdem empfehle ich zuerst "Vermisst" zu lesen um einfach auch die Protagonisten von Anfang an kennenzulernen.
Die Charaktere werden hier weiter sehr schön authentisch ausgearbeitet, wir erfahren immer mehr aus Maschas Vergangenheit. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Romy, durch den stressigen Beruf als Teamleiter bei der Soko hat ihr Papa Tom sehr wenig Zeit für sie, darunter leidet sie, bleibt aber trotzdem ein Sonnenschein.
Der Schreibstil ist fesselnd und das Erzähltempo hoch. Durch den Wechsel zwischen den verschiedenen Handlungssträngen wird die Spannung hoch gehalten ohne für Verwirrung zu sorgen. Die Ermittlungen wurden toll beschrieben und man kann prima miträtseln, doch auch am Ende dieser Fortsetzung bleiben noch viele Fragen offen.
Rezensionen von Julia:
Was denn nun?
Ein neues Leben (Sunset River 2) von Josefine Weiss
Im zweiten Teil, den man nicht unabhängig vom ersten Band lesen kann, geht es weiter mit der Liebesgeschichte rund um Isobel und Michael. Und man fragt sich als Leser tatsächlich sehr oft: Was denn nun? Denn zwischen den Beiden bleibt es ein Hin und Her und man möchte sie am liebsten manchmal einfach nur durchschütteln.
Dieses ständige Auf und Ab in der Beziehung von Isobel und Michael hat mir irgendwann nicht mehr so gut gefallen. Erst sieht es so aus, als würde sich zwischen den beiden etwas entwickeln, dann stößt Michael Isobel plötzlich wieder von sich weg. Aus dem geplanten Abstand wird dann aber letztendlich doch wieder nichts und so kommt es wieder zu den Annäherungen. Und so geht es eigentlich die gesamte Zeit weiter.
Jedoch finde ich die anderen Entwicklungen in Isobels Leben sehr schön zu lesen. Sie kommt in Sunset River an und auch bei der Beziehung mit ihrer Familie passiert einiges. Der Schreibstil ist auch wie bereits im ersten Buch angenehm und flüssig zu lesen und trotz des vielen Hin und Hers möchte man natürlich unbedingt wissen, wie es weiter geht. Vor allem bei der Wendung am Ende des Buches.










