Kunden em pfehlungen
Rezensionen von fantasia:
Schön und gut durchdacht
Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate von Maria Höck
Ein ansprechendes Cover lädt zum Blick in das kleine Buch ein, das mit seinen dicken stabilen Seiten für die Kleinsten (Zielgruppe ab 12 Monate) leicht zu greifen und umzublättern ist. Dort erwarten einem schöne, großformatige Bilder und daneben ein kleiner Input über die Tiere, die auf dieser Seite abgebildet sind.
Man kann die Texte zunächst vorlesen und die Tiere suchen lassen, was Spaß macht, und dann auf den Sound drücken.
Mir gefällt vor allem die Nennung der Namen unter den Tieren und alle Namen wurden mit dem Artikel versehen - wunderbar, auch für Kinder, für die Deutsch die Zweitsprache ist. Der Sound zum jeweiligen Tier ist dann das I-Tüpfelchen. Vielleicht ist der Drückknopf etwas klein geraten, andererseits verhindert es ein ständiges Drücken - und nach einiger Zeit ist auch den Kleinsten klar, wo der "Knopf" ist.
Rezensionen von Goejos:
Lesevergnügen für Zwei
Love, Peace & wir von Carsten Müller
Ein unterhaltsames und mitunter auch lehrreiches Werk für Ehepaare. Kein Buch, welches man in einem durchliest, sondern man sollte die einzelnen Abschnitte getrennt bearbeiten, dass heißt, entweder gemeinsam lesen oder nachher besprechen. So kann man sich, laut Auffassung des Verfassers, besser indie Materie einarbeiten.
Eine etwas ungewöhnliche Herangehensweise an ein Buch. Aber es hat Sinn, den Anordnungen des Verfassers zu folgen. Für ältere Jahrgänge ist das Buch mit den Vorschlägen etwa zu spät, lesenswert ist es trotzdem.
Rezensionen von MarcoL:
Ruhig und sanft, tief wie der Ozean. Eine wunderbare Geschichte von den Shetlands
Der Ozean so wild und weit von Malachy Tallack
Still und unaufgeregt, dafür voller Tiefe, erzählt uns Tallack die Geschichte von Jack. Er ist ein Eigenbrötler, lebt zurückgezogen in seinem Haus, hat wenig soziale Kontakte und ist eigentlich mit seinem Leben zufrieden. Auch wenn er selbst spürt, dass da möglicherweise etwas an ihm und seinem Leben vorbei gehen mag, richtet er sich in seiner Blase ein.
Einzig die Musik ist sein täglicher Lichtblick, an dem er sich immer und immer wieder erfreut.
Eines Tages findet er eine seltsame Schachtel vor seiner Haustüre – und findet einen Inhalt, den er am liebsten sofort wieder los werden möchte. Und das zwingt ihn ein wenig, das ein oder andere Gespräch im Dorf zu führen. Seine Mauer bekommt Risse und lässt etwas zu ihm durchsickern, was er für sich selbst abgeschlossen und immer abgewehrt hat …
Parallel zu Jacks Geschichte erfahren wir einiges über seine Eltern. In sich wechselnden Kapiteln baut der Autor hier eine zweite Welt auf, die sich schließlich mit der von Jack vereinigt. Jacks Vater Sonny verdingt sich auf einem Walfangschiff im Südatlantik. Ein harte Arbeit, bei der er dem Teufel so einige Male von der Schippe gesprungen ist – wie er erzählt. Er versteht, wie zerbrechlich die Welt sein kann, und kehrt auf die Shetlandinseln zurück, arbeitet hart (denn nichts anderes kann er) und gründet eine Familie.
Es ist dieser Wechsel in den Perspektiven, gepaart mit einer sanften Erzählweise, die uns das Leben auf den Inseln näherbringt. Ein Leben, das uns mit leisen Worten zeigt, wie filigran unsere Welt doch tatsächlich ist, und dass es gar nicht so schlecht sein kann, wenn in den eigenen Mauern Spalten sind, die für andere Gefühle durchlässig bleiben.
Ganz große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman.
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Meine Tochter liebts!
Play+ Mein lustiges Spielbuch Pflaster her, sagt Doktor Bär - ab 2 Jahre von Bernd Penners
Das Cover finde ich auf Anhieb sehr gelungen und einladend, denn die farbenfrohen Tierillustrationen wirken freundlich und machen direkt Lust aufs Entdecken. Gerade für die Zielgruppe ab zwei Jahren ist die Gestaltung absolut passend und lädt zum Greifen und Mitmachen ein.
Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen, denn hier können Kinder aktiv Arzt spielen und Doktor Bär bei der Versorgung seiner Patienten helfen.
Auf jeder Doppelseite lernt man ein neues Tier kennen, das sich auf unterschiedliche Weise wehgetan hat. Die Texte sind in Reimform gehalten und kurz genug, um die Aufmerksamkeit der Kleinen nicht zu verlieren, auch wenn ich zugeben muss, dass die Reime stellenweise etwas holprig wirken und nicht immer ganz natürlich klingen.
Das Herzstück des Buches sind natürlich die wiederverwendbaren Zauberpflaster, die sich immer wieder abziehen und aufkleben lassen. Die Idee an sich ist wirklich toll, denn so können sie spielerisch lernen, anderen zu helfen, und dabei gleichzeitig das Zählen von eins bis fünf sowie die Farben üben. Die Pflaster haften anfangs auch wirklich gut auf den glatten Seiten und lassen sich nach dem Abwaschen wieder verwenden, was die Langlebigkeit deutlich erhöht.
Jedoch habe ich auch ein paar Kritikpunkte. Zum einen finde ich es schade, dass keine Aufbewahrung für die Pflaster vorgesehen ist, denn sobald Fussel oder Schmutz an ihnen kleben, halten sie deutlich schlechter und gehen leicht verloren. Zum anderen irritiert mich inhaltlich ein wenig, dass für jedes Wehwehchen ein Pflaster als Lösung präsentiert wird. Das finde ich pädagogisch etwas problematisch, auch wenn es natürlich als Zauberpflaster gedacht ist.
Was die Verarbeitung angeht, ist das Buch als stabiles Pappbilderbuch gut für kleine Hände geeignet, auch wenn die Pflaster selbst bei uns ähnliche Probleme hatten wie bei anderen Mitmachbüchern dieser Art. Meine Tochter liebt beispielsweise das "Pusten, trösten, Pflaster drauf!" Buch heiß und innig, allerdings hat sie bereits eins der Pflaster verknickt und angebissen, weil sie gerade zahnt. Das zeigt leider, dass diese Pflaster nicht wirklich unkaputtbar sind, selbst wenn sie auf den ersten Blick robust wirken.
Fazit
"Bitte Pflaster her sagt Doktor Bär" ist eine liebevolle Idee mit hohem Mitmachfaktor, die Kinder spielerisch ans Thema Empathie und Zählen heranführt. Die Pflasterfunktion macht Spaß und die Illustrationen sind niedlich, auch wenn die Umsetzung inhaltlich und praktisch noch etwas ausbaufähig gewesen wäre. Wer ähnliche Mitmachbücher mag und die pädagogischen Einschränkungen nicht allzu ernst nimmt, wird hier sicherlich Freude haben.
4/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Süße Idee mit Luft nach oben
Play+ Mein lustiges Spielbuch Wut im Bauch - ab 2 Jahre von Maria Höck
Das Cover sieht ganz süß aus, im Laden wäre ich aber vermutlich daran vorbeigegangen.
Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen, denn hier geht es darum, fünf wichtige Gefühle spielerisch kennenzulernen. Im Rahmen einer Geburtstagsparty im Wald erleben verschiedene Tiere Situationen, die Wut, Trauer, Freude, Ekel und Angst auslösen.
Die kurzen Geschichten sind in Reimform gehalten und dadurch leicht zu merken, auch wenn sie mitunter etwas kurz ausfallen und das Einfühlen in die Situationen dadurch erschwert wird.
Das Herzstück ist der interaktive Aspekt mit den fünf Gefühlschips, die Kinder selbstständig dem jeweiligen Tier zuordnen und oben in einen Schlitz einwerfen sollen. Die Chips landen dann hinter einem durchsichtigen Fenster im Bauch des Tieres und machen das Gefühl sichtbar. Zusätzlich gibt es auf jeder Seite hilfreiche Tipps für Eltern, wie man das jeweilige Gefühl mit dem Kind besprechen kann.
Neben den positiven Aspekten habe ich aber auch ein paar Kritikpunkte bezüglich der Umsetzung. Die Mechanik mit dem Einwerfen funktioniert leider nicht besonders gut, denn die Chips rutschen nicht nach vorne, sondern stapeln sich hintereinander im Bauch. Das bedeutet, dass man nach jeder Seite den vorherigen Chip wieder herausnehmen muss, um das aktuelle Gefühl zu sehen. Auch die Öffnung oben ist recht schwer zu öffnen und bietet keinen Verschlussmechanismus, wodurch die Chips beim Transport oder wenn das Buch falsch herum gehalten wird, leicht herausfallen können.
Die Altersempfehlung von zwei Jahren empfinde ich persönlich als etwas optimistisch, denn Gefühle sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr abstrakt und viele Kinder können sich noch nicht so gut in die jeweiligen Situationen hineinversetzen. Auch die Gesichtsausdrücke der Tiere sind nicht immer eindeutig genug für die Allerkleinsten. Da meine Tochter Mitmachbücher liebt und wir immer auf der Suche nach neuen interaktiven Büchern sind, war dieses natürlich einen Versuch wert, auch wenn die Umsetzung hier nicht ganz so rund ist wie bei anderen Ravensburger Titeln.
Fazit
"Wut im Bauch" ist ein liebevolles Buch mit süßen Illustrationen und wertvollen Elternhinweisen, das das Thema Gefühle kindgerecht ansprechen möchte. Die interaktiven Chips machen Spaß, auch wenn die Mechanik etwas hakelig ist und die Handhabung nicht ganz intuitiv funktioniert. Wer bereit ist, beim Spielen etwas zu assistieren, wird hier sicherlich schöne Gesprächsanlässe finden.
3,5/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Eine wirklich schöne Geschichte
When Dealing With Dragons. Drachengold von Dana Swift
Das Cover finde ich richtig schön, da es super zur Geschichte passt und die Atmosphäre des Buches einfängt. Auch der Schreibstil von Dana Swift hat mir gut gefallen, denn er liest sich angenehm flüssig und leicht. Besonders die humorvollen Kapitelüberschriften und die Dialoge haben bei mir für das ein oder andere Schmunzeln gesorgt.
Was das Worldbuilding angeht, hat mich die Idee des Gnadenhofs für verletzte Drachen direkt von sich überzeugt. Zudem fand ich es sehr schön, dass wir hier eine Geschichte bekommen, die sich mit der Pflege und dem respektvollen Umgang mit diesen Wesen befasst. Die Verbindung zwischen den Drachen und den verschiedenen Metallen ist originell umgesetzt und gibt dem Magiesystem eine interessante Komponente. Dass die Fähigkeit, diese Metalle zu manipulieren, direkt mit dem sozialen Status verbunden ist und die Drachen dabei als Rohstofflieferanten dienen, verleiht der Geschichte eine überraschende Tiefe und eine gelungene gesellschaftskritische Note.
Auch unsere beiden Hauptprotagonisten habe ich schnell ins Herz geschlossen. Farren ist ein starkes und mutiges Mädchen, das für das kämpft, was ihr wichtig ist und sich nicht so leicht unterkriegen lässt. James hingegen bricht das Klischee des perfekten Fantasy-Helden und wirkt dadurch erfrischend anders. Er ist nicht der strahlende Held, sondern wirkt eher unbeholfen, schüchtern und hat Schwierigkeiten, seine Gefühle in Worte zu fassen. Gerade diese Unperfektheit macht ihn sympathisch und glaubwürdig.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam aus einer anfänglichen Rivalität heraus und wirkt dabei dennoch authentisch. Die Gefühle der beiden werden ohne ins Kitschige abzudriften und ohne viel Drama dargestellt und passen gut zum Alter der Protagonisten. Besonders die peinlichen Momente mit den Eltern oder die Unsicherheiten beim Flirten sind alltagsnah und nachvollziehbar.
Allerdings gibt es auch ein paar kleinere Kritikpunkte. Im Mittelteil verliert die Geschichte stellenweise an Spannung, da manche Entwicklungen bereits früh durchschaubar sind. Auch die Nebenfiguren hätten aus meiner Sicht etwas mehr Tiefe vertragen können, denn sie bleiben bisweilen recht oberflächlich. Für das empfohlene Alter von etwa vierzehn Jahren empfand ich einige Szenen zudem als recht brutal, auch wenn das die Spannung erhöht.
Fazit:
"When Dealing With Dragons" bietet eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Magie und Romance. Die liebenswerten Charaktere, das interessante Worldbuilding und der flüssige Schreibstil machen das Buch zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen. Wer eine herzerwärmende Geschichte mit Herz sucht, wird hier sicher fündig werden.
4/5 Sterne
Rezensionen von Shilo:
Gelungener Auftakt einer Familiensaga auf Borkum
Das Strandhotel auf Borkum – Aufbruch in eine neue Zeit von Ocke Aukes
Schon nach wenigen Seiten entsteht das Gefühl, auf Borkum am Ende des 19. Jahrhunderts angekommen zu sein. Das Leben im Hotel, die Menschen auf der Insel und viele kleine Einzelheiten machen die Zeit gut vorstellbar. Hermine kommt nicht ohne Grund nach Borkum. Schnell wird klar, dass sie mehr sucht als eine Arbeitsstelle.
Genau das macht neugierig.
Hermine ist erst fünfzehn Jahre alt und wirkt trotzdem erstaunlich sicher in dem, was sie tut. Die neuen Aufgaben nimmt sie ohne langes Zögern an. Die Suche nach ihrer Cousine Bertha begleitet die Handlung von Anfang an. Lange bleibt offen, was mit ihr geschehen ist. Das möchte man einfach aufgelöst sehen. Auch Willem Bakker und seine Familie zeigen nach und nach Seiten, mit denen anfangs nicht zu rechnen ist. So zeigt sich immer mehr, dass hinter dem Hotel weit mehr steckt als der tägliche Betrieb.
Im Hotel gibt es von morgens bis abends viel zu tun. Und so wird ganz nebenbei deutlich, wie der Alltag auf Borkum damals aussah. Innerhalb der Familie Bakker nehmen die Spannungen zu. Auch die Pläne für das neue Strandhotel bringen zusätzliche Unruhe. Für alles bleibt genug Zeit, ohne dass der Erzählfluss verloren geht.
Mit der Zeit lernt man die einzelnen Figuren immer besser kennen. Ihre Entscheidungen lassen sich meist gut verstehen, auch wenn nicht jede davon leicht nachzuvollziehen ist. Besonders Hermine bleibt sich selbst treu und gibt auch in schwierigen Momenten nicht auf. So bleibt ihre Geschichte durchgehend interessant.
Am Ende sind noch nicht alle Fragen beantwortet. Das passt gut zu einem ersten Band und macht neugierig auf die Fortsetzung. Das historische Umfeld, das Leben im Hotel Bakker und Hermines Suche greifen stimmig ineinander. Zum Glück ist Band 2 bereits erschienen, denn nach diesem Ende möchte man am liebsten gleich weiterlesen.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von clematis:
Gewalt
Halt niemals an von Chevy Stevens
Mit ihrem neuen Campermobil wollen Alice und Tom durch Kanada reisen. Aber schon bald lernen sie das scheinbare Hippiepärchen Jenny und Simon kennen, das nach wenigen Tagen die Richtung vorgibt, aber ganz anders als erwartet.
Aus verschiedenen Perspektiven (jeweils am Kapitelanfang ausgewiesen) erzählt Chevy Stevens diese durchaus brutale und blutige Fahrt quer durchs Land.
Warum alles so kommt, erschließt sich dem Leser – und auch Alice und Tom – erst im Laufe der Zeit, das Ende wartet dann noch mit einer gelungenen Überraschung auf. Die Figuren beschränken sich im Wesentlich auf die vier bereits genannten, die gut vorstellbar beschrieben werden, die raue Kulisse Kanadas hätte vielleicht noch eindringlicher zur Atmosphäre beitragen können. Nach dem gelungenen Beginn reihen sich etliche Gewaltszenen aneinander, wodurch ein recht düsterer Eindruck entsteht, kleine Hoffnungsschimmer werden rasch wieder zunichtegemacht. Da wäre mir der Schwerpunkt mehr auf der Gedanken- und Gefühlswelt der einzelnen Personen lieber gewesen. Der Schreibstil wiederum passt gut zum Geschehen und besticht durch seine Lebendigkeit und Bildhaftigkeit.
Die wilde Fahrt im nagelneuen Campingbus könnte wohl ein wenig kürzer sein, mitreißende Lesestunden sind aber jedenfalls garantiert. Die abschließende Erklärung zum Auslöser der Gewaltspirale gelingt überzeugend. Wer belastbare Nerven hat, darf einsteigen.
Rezensionen von Anilam:
Ein bewegendes Stück Familiengeschichte
Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl
In diesem Buch begibt sich der Autor auf die Spuren seiner Großmutter und verbindet ihre bewegende Lebensgeschichte mit seiner eigenen Reise in die Ukraine und den Kaukasus.
Ich kannte Michael Riepl bisher noch nicht, aber sein Schreibstil hat mich wirklich begeistert und direkt überzeugt. Er schreibt sehr angenehm und flüssig.
Die historischen Ereignis und die persönlichen Erinnerungen sind genauso miteinander verbunden, dass es sich so spannend liest. Man merkt, wie viel Herzblut und Recherche in diesem Werk stecken.
Besonders gefallen hat mir, dass Geschichte hier nicht trocken vermittelt wird, sondern durch die Erlebnisse einer Familie lebendig wird. Dadurch wirken viele Ereignisse viel greifbarer und emotionaler. Gleichzeitig lernt man viel über eine Region und eine Zeit, über die ich vorher nur wenig wusste.
Das Buch regt zum Nachdenken an und zeigt, wie sehr persönliche Schicksale und große historische Ereignisse miteinander verbunden sind.
Für mich war dieses Buch eine echte Entdeckung und ich werde die weiteren Werke des Autors definitiv im Blick behalten. Eine klare Leseempfehlung :-)
Rezensionen von Sheilo:
Informative Wissensammlung rund um unsere Weltmeere
National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon
Das "Lexikon der Meere" ist ein wirklich umfangreiches Buch zum Thema der Weltmeere, welches für Kinder ab 8 Jahren empfohlen wird, ich jedoch finde, dass man es auch schon mit jüngeren Kindern zusammen entdecken kann. Auf den großformatigen Doppelseiten finden sich interessante Informationen zu verschiedenen Themen rund um die Gewässer und ihre Bewohner, aber auch zum Klima oder Umweltschutz, welcher in der heutigen Zeit einen besonders großen Stellenwert einnimmt.
Neben den kurzen Texten, welche die jeweiligen Thematiken kindgerecht erläutern, finden sich beeindruckende Fotos oder passende, informative Grafiken.
Ich habe nun schon einige Tage zusammen mit meinen Kindern dieses Lexikon erkundet und freue mich sehr über die große Vielfalt der Themen. Nicht nur die Kinder lernen dabei so einiges neues, auch ich habe viel dazu gelernt. Nahrungsketten, die in der Natur für die Tiere überlebensnotwenig sind, werden den Kindern ebenso gut erläutert wie beispielsweise der Wasserkreislauf, die Entstehung der Gezeiten oder die enorme Bedeutung der Meeresströmungen für unsere Umwelt.
Wer ein informatives Wissensbuch für Kinder mit gut ausgearbeiteten Texten und beeindruckenden Bildern sucht, den kann ich das "Lexikon der Meere" sehr empfehlen, da es aufgrund seiner Vielfalt wirklich abwechslungsreich und spannend ist.











