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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Moderne Hipster Küche

Easy Indien von Alex Wahi

Das Buch ist ein wenig anders als ich es erwartet habe.

Es gibt in den Grundrezepten klassische indische Gewürzmischungen und auch die Klassiker Naan-Brot und Raita sind zu finden.
Ansosten ist es mir aber - wenn ich ehrlich bin - zu hipster.
Warum? Butter Chicken im Burger-Bun, Lime Peanut Popcorn, ungewöhnlich, aber nicht das was ich mir unter "Easy Indien" vorgestellt habe.

Die Rezepte beinhalten querbeet alle Zutaten, von Lamm, Fisch, Hühnchen, über Schwein. Sogar Rind, das hatte ich in einem Indien-Kochbuch so gar nicht auf dem Schirm.
Es gibt aber auch ein eigenes Veggie-Kapitel, nur hat mich das leider nicht so angesprochen, ein, zwei, nein drei Rezepte ja, mehr aber nicht.

Und dann noch Rezepte wie Ingwershot-Gazpacho- das ist für mich nicht Indisch, nur weil noch Ingwer mit drin ist. Oder Meatball-Curry. Für mich europäisierte Ideen. Wenn man Fusionsküche mag, sicherlich spannend.

Die Zutatenliste ist wie versprochen nicht unübersichtlich lang, lediglich Gewürze braucht man sehr viele, das liegt aber in der Natur der Küche und muss so sein. Wenn es darüber hinaus etwas exotischer wird, dann hat der Koch Alternativen parat (z. B. Margarine statt Ghee, Tortillafladen statt Roti, Honig statt Kokosblütenzucker), das gefällt mir gut, da muss man nicht wegen einem Teelöffel etwas kaufen, was man so schnell nicht mehr braucht.

Insgesamt ist die Rezeptauswahl nicht so ganz mein Geschmack - aber das ist natürlich Geschmacksache.

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Rezensionen von froschman:

Wer ist der Mentor?

Der Mentor von Svenja Diel

Nach einem heftigen Regen mit Hangrutschung in einem Waldstück werden zwei Frauenleichen aufgefunden, die regelrecht abgeschlachtet wurden. Jakob Krohn von der Heidelberger Mordkommission und Nora Winter, Fallanalytikerin des Landeskriminalamtes, werden gemeinsam auf diese beiden Morde angesetzt. Es werden nicht die letzten Opfer sein, da die beiden Leichen im Nacken mit den römischen Ziffern I und III gekennzeichnet waren! Der Podcaster Nils Brenner berichtet über diese Fälle und veröffentlicht sogar Fotos der Toten und spricht von einem Mentor! Die Ermittlungen führen zu einer Heidelberger Studentenverbindung, in der Prof.

Dahlem einer der Altherren ist. Und dieser Dahlem hat über einen ehemaligen Geheimbund geforscht. Wurde dieser Bund wieder erweckt?
Mit kurzen Kapiteln gelingt es Svenja Diel eine Spannung aufzubauen, die bis zum Schluss anhält und durch den leicht lesbaren Schreibstil kann man das Buch nicht mehr zur Seite legen. Überraschende Wendungen und gute Beschreibungen der Hauptcharaktere runden diesen Thriller ab. Eine klare Leseempfehlung mit Höchstbewertung von mir!

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Rezensionen von Krani:

Fremdartig

Be Your Own Healer von Susanne Korasani

Die Autorin arbeitet seit zehn Jahren als Phytotherapeutin in eigener Praxis. Hier stellt sie die Korasani-Heilmethode vor. In ihrem „holistischen Heilkonzept“ geht es darum, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Hier beschreibt sie nicht nur Heilpflanzen, sondern auch die Themen Entgiftung, Ernährung, Bewegung, das richtige Atmen und die innere Haltung.

Jedes Kapitel endet mit konkreten Anwendungstipps.
Die Tipps, die das Buch bietet, sind zum großen Teil sehr fremdartig für uns. In unserer Kultur isst man Brot zum Frühstück oder Brötchen, gerne mit Marmelade. Dass das nicht das Gesündeste ist, ist bekannt. Aber stattdessen Miso-Suppe mit Seidentofu? Und dazu den Frühstückskaffee durch Heilpflanzentee ersetzen? Auch Kartoffeln und Tomaten sollen ungesund sein, weil es Nachtschattengewächse sind.
Es sind durchaus Rezepte dabei, die man mal ausprobieren kann. Und es gibt eine Menge Anregungen und Ideen, die zu einem gesunden Leben beitragen können. Doch insgesamt ist dies ein hochspezielles Fachbuch. Es erscheint sehr kompliziert, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Wer allgemeine und anwendbare Informationen über Pflanzenheilkunde sucht, ist mit diesem Buch definitiv nicht gut bedient. Deshalb keine Empfehlung.

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Rezensionen von Petra:

gelungene Fortsetzung

Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen von Henrike Engel

"Ein Leben für die Hoffnung der Menschen" ist nun bereits der vierte Band der Hafenärztin-Reihe von Henrike Engel. Diese spannende Buchreihe führt uns nach Hamburg in die Kaiserzeit.
Obwohl man die Bücher auch durchaus unabhängig voneinander lesen kann, ist es für ein tieferes Verständnis doch besser, wenn man sie der Reihe nach liest.

Auch in diesem Band sind die Hafenärztin Anne van der Zwaan (ehemals Fitzpatrick), die Pastorentochter Helene Curtius und der Kommissar Berthold Rheydt wieder die Hauptpersonen der Geschichte.
In diesem Band stehen Drogen und Sucht im Vordergrund. Diesem Problem nimmt sich die junge Ärztin gewohnt couragiert an und begibt sich in große Gefahr. Sie muss sich auch um ihre Freundin Ju sorgen, die um ihr Leben bangt.
Während Berthold Rheydt erfährt, dass seine todgeglaubte Frau am Leben ist, droht die Ehe mit Helene in Gefahr zu sein.
Neben Anne, Helene und Berthold gibt es viele interessante Charaktere und spannende Nebenschauplätze.
Eine gelungene Fortsetzung, meine Leseempfehlung

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Rezensionen von Gavroche:

Zog sich zu sehr

Starling Nights 1 von Merit Niemeitz

Es fällt mir nicht einfach, diese Rezension zu schreiben, denn ich war so gespannt auf dieses Buch und es hörte sich so toll an. Das Setting an der Universität von Cambridge mit den alterwürdigen Gebäuden hat ja immer schon etwas Mysteriöses an sich.
Die Protagonistin Mabel hat ein Stipendium und ist sehr ehrgeizig, denn ohne das Stipendium könnte sie sich das Studium nicht leisten.

Und da passt es eigentlich ganz gut, dass sie eh nicht so gerne ausgeht. Sie lässt kaum Menschen an sich heran, aber ihre Zimmernachbarin Zoe ist sofort zu ihrer Freundin geworden und Zoe nimmt sie auch zu einer geheimnisvollen Party mit. Zoe gerät immer tiefer in den Dunstkreis dieser Verbindung und es geht ihr immer schlechter. Mabel ist da nicht so naiv und recherchiert gemeinsam mit ihrem Freund. Ich war sehr gespannt, was alles dahinter steckt und meine Neugier war definitiv geweckt, aber dann stagnierte meiner Meinung nach die Handlung und verliert sich zu sehr in Nebensächlichkeiten. Hier wäre eine Straffung sicherlich gut gewesen.
Die Idee an sich ist gut, aber die Enthüllung kommt zu spät und mäandert zu lange vor sich hin.

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Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Florence Butterfield und die Nachtschwalbe von Susan Fletcher

Florence Butterfield hat ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das sie schon beinahe ihr ganzes Leben mit sich herumträgt. Als sie mit weit über 80 Jahren, aus gesundheitlichen Gründen ihr eigenständiges Leben aufgibt und in das Seniorenheim ‚Babbington Hall‘ zieht, ereignet sich dort ein tragischer Unglücksfall der in Florence die widersprüchlichsten Gefühle auslöst.

Von den Ereignissen getriggert, beginnt sie sich an all die Menschen und Erlebnisse in ihrem Leben zu erinnern, die sie geprägt und zu der Person gemacht haben, die sie heute ist. Ein äußerst schmerzhafter Prozess, der Florence dazu zwingt, sich intensiv mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Im Bewusstsein, dass sie über ihren eigenen Schatten springen muss wenn sie endlich ihren Seelenfrieden finden will, wächst sie über sich selbst hinaus.

FAZIT
Eine beeindruckende Lebensgeschichte, mit einer Protagonistin, der es trotz etlichen Schicksalsschlägen gelingt, immer ihren Optimismus zu bewahren.

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Rezensionen von gerlisch:

Witzig aber ohne Spannung

Kommissar Jennerwein darf nicht sterben von Jörg Maurer

Kommissar Jennerwein macht Urlaub in einem Sporthotel, doch von Erholung keine Spur, denn er sieht in jeder Situation gleich ein Verbrechen. Als ein undurchsichtiger Mitarbeiter eines geheimnisvollen Großkonzerns auf ihn zutritt, lässt er sich schnell überreden im Fall eines spurlos verschwundenen Mitarbeiters mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu ermitteln.

Dabei trifft er auf Verrat, Eifersucht und tödliche Gefahren.

Ich kannte die Reihe um diesen etwas schrulligen Kommissar bisher nicht. Sein Charakter ist wunderbar gezeichnet. Mit seinem Erledigungsfimmel kann er keinen Fall ungelöst zu den Akten legen und brachte mich damit oft zum Schmunzeln

Anfangs sind die Szenen in denen ein Auftragskiller versucht den Kommissar zu beseitigen noch witzig, aber irgendwann waren sie mir doch zu "drüber". Auch bei seiner Suche nach dem verschwundenen Mitarbeiter Florian Rossi fand ich die Idee von der hochmodernen Technik und der KI interessant, aber im Laufe der Story verlor ich das Interesse, weil mir vieles zu verworren war. Leider ging dadurch auch komplett die Spannung verloren.

Vielleicht werde ich irgendwann mal die Serie ab dem ersten Band lesen, denn der Schreibstil und der trockene Humor haben mir gefallen.

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Rezensionen von Sheilo:

Nicht alles ist auf den ersten Blick sichtbar

GUY'S GIRL von Emma Noyes

Ginny lernt am College ihre Jungs kennen, mit denen sie eine tolle Zeit verbringt. Trotz das sie von Finch sehr enttäuscht wurde, gehört er weiterhin zu ihrem Freundeskreis. Nach dem College zieht Ginny im Gegensatz zu den Jungs nicht nach New York. Als sie ihre Kumpels besucht, lernt sie auch deren Mitbewohner Adrian besser kennen.

Aber keiner von ihnen bemerkt ihr großes Geheimnis.
"Guy's Girl" ist ein wirklich emotionaler und tiefgründiger Liebesroman von Emma Noyes. Das Buch hat mich ab der ersten Seite gefesselt und hat mich nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und mich haben die kurzen Kapitel im Buch sehr angesprochen.
Noyes geht mit ihrem Roman auf Themen ein, die in der Gesellschaft oft totgeschwiegen werden - Bulimie und Magersucht, aber auch andere traumatische Belastungen von Menschen.
Die Charakter sind alle sehr authentisch und auf ihre eigene Art und Weise besonders. Ginny hat dabei zu jeden von ihren Jungs eine eigene Verbindung, wobei auch schmerzhafte Gefühle dabei sind. Sie hat immer wieder mit Enttäuschungen in ihrem Leben zu kämpfen und reduziert sich sehr auf ihr Äußeres. Ihre charakterliche Entwicklung im Laufe des Buches war wirklich sehr beeindruckend und ist ein Beispiel für viele junge Frauen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.

Neben der wunderschönen Liebesgeschichte habe ich aus dem Buch vor allem mitgenommen, wie wichtig es ist, auf die Menschen in unserem Umfeld zu achten und vor allem bei Veränderungen auf sie zuzugehen. Gute Freunde und die Familie sind wichtig für unseren Rückhalt und man sollte toxische Beziehungen hinterfragen.
Insgesamt ist "Guy's Girl" ein tolles Leseerlebnis, welches ich jedem sehr empfehlen kann.

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Rezensionen von Lesebienchen36:

Die 20er Jahre in Berlin

Lindy Girls von Anne Stern

Berlin 1928:
Die neuen Tänze namens Swing, Jazz und Charleston erobern die Berliner Clubs. Choreografin Wally Kaluza sieht darin ihre Chance, endlich ihren Traum von einer eigenen Tanzgruppe zu verwirklichen. Per Annonce sucht sie keine erfahrenen Tänzerinnen, sondern welche, die Freude am Tanz haben und die auch bereit sind, dafür hart zu arbeiten.

Ihre „Lindy Girls“ sind gut, aber Wallys Problem ist, dass ihnen die Auftritte verwehrt bleiben. In der Branche haben Männer das Sagen, aber davon lassen sich die Mädels nicht abschrecken. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ihre Proben werden immer härter und irgendwann zahlt es sich aus.

Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen hat Anne Stern nun ihr neustes Werk „Lindy Girls“, dass im November 2023 im Aufbau Verlag erschienen ist, veröffentlicht. Ich liebe ihre historischen Romane und als ich von diesem erfuhr, wusste ich, dass ich ihn unbedingt lesen muss. So war es dann auch

Mit ihrem bildhaften und flüssigen Schreibstil entführte mich die Autorin sofort in die 20er Jahre Berlins. Bereits nach der ersten Seite war das Kopfkino angeschmissen und ich durfte in die wilde Zeit von damals ein und abtauchen. Während des Lesens merkte ich, wie mich die Geschichte der Lindy Girls mehr und mehr in ihren Bann zog und ich dieses Buch nicht so einfach aus den Händen legen konnte. Ich wollte, nein, ich musste wissen, ob sich die harten Tanzproben auszahlen und wie es mit den einzelnen Mädchen weitergehen wird. Anne Stern hat nicht nur einen brillanten Erzählstil an den Tag gelegt, sie verzaubert den Leser auch mit ihrer authentischen und einzigartigen Kulisse. Genauso stellte ich mir die damalige Zeit in Berlin vor. Einerseits waren es harte Nachkriegsjahre, mit politischen Unruhen, wo Elend und Hunger zum Alltag gehörten. Auf der anderen Seite pulsierte das Berliner Nachtleben, wo jeder nach Lust und Laune feierte und tanzte, nur um die Alltagssorgen für ein paar Stunden zu vergessen.

Die Handlung erzählt die Geschichte vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber ein erklärtes Ziel haben: sie wollen tanzen!

Die Sekretärin Gila will unbedingt ihren Traum erfüllen. Sie möchte Schriftstellerin werden, was in der Männerdomäne fast undenkbar ist, aber trotzdem hält sie weiterhin daran fest.

In der Nähmaschinenfabrik arbeitet Alice. Ihr mageres Gehalt reicht vorne und hinten nicht aus und zudem muss sie sich auch noch um ihren jüngeren Bruder kümmern.

Die Industriellentochter Thea kommt aus guten Verhältnissen, aber nichts liegt ihr fern als auf eigenen Füssen zu stehen. Allerdings ist dies schwerer als gedacht, denn ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ab.

Der ständige Perspektivenwechsel macht es dem Leser leicht, sich in die einzelnen Leben einzulassen und ihren Gedanken zu folgen. Ihre Sorgen und Nöte, aber auch die Liebe zum Tanz wurde perfekt eingefangen und wieder gespiegelt. Mir hat es großen Spaß gemacht, in die jeweiligen Geschichten einzutauchen. Aber dies ist nur ein Punkt mit dem Anne Stern mehr als nur punkten kann. Sie hat es geschafft, ihre Leserschaft in das damalige und glamouröse Berliner Nachtleben zu entführen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich nicht nur Leserin bin, sondern mitten im Geschehen stehe. Vor meinem geistigen Auge sah ich, wie die Tanzgruppe, mit ihren tänzerischen Einlagen das Publikum verzauberte. Ich hörte die Musik, die nicht nur die Gäste in den jeweiligen Lokalitäten in ihren Bann zog, sondern auch mich. („I Scream, you Scream, we all Scream for Ice Cream“ – ein Ohrwurm).

Anne Stern hat erneut bewiesen, dass sie zu den erfolgreichsten Autorinnen der Zeit gehören darf. Ihre historischen Romane sind eine atemberaubende und brillante Zeitreise, die den Leser nicht nur den Alltag vergessen lässt, sondern sie auch verzaubert. So wie einst die Lindy Girls ihr Publikum verzauberte.
5 von 5 Sternen und für mich ein Lesehighlight, dass sich mehr als nur lohnte!

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Rezensionen von Nele33:

zwei Frauen Leben

Marschlande von Jarka Kubsova

"Marschlande" der Autorin Jarka Kubsova erzählt die Geschichte zweier Frauen, deren Leben gute 500 Jahre trennt.

Da ist Abelke Bleken, die 1580 im Hamburger Marschland ihren Hof alleine bewirtschaftet und sich gegen viele Unliebsame Dinge dieser Zeit behaupten muss. Auf der anderen Seite zieht Britta mit ihrer Familie gut 500 Jahre später auch ins Hamburger Marschland.

Sie hat für ihre Familie ihren Beruf aufgegeben und hadert mit ihrem Schicksal, fühlt sie sich doch in der neuen Heimat fremd. Lange Spaziergänge halten sie aufrecht. Bei diesem Spaziergängen erfährt sie von der Frau, die 500 Jahre vor ihr dort lebte. Sie taucht ins Leben von Abelke ein und sieht immer mehr Gemeinsamkeiten.

Das Buch ist sehr eindrucksvoll geschrieben, doch leider wurde ich mit Britta nicht wirklich warm. Sie strahlte für mich trotz allen Gedanken und Gefühlen immer eine unterschwellige Unzufriedenheit aus, die es mir wirklich schwer machte einen Zugang zu finden. Ganz anders die Geschichte von Abelke, die ihrer Zeit voraus war und dafür einen hohen Preis bezahlte.

Deshalb bleibe ich ziemlich zwiegespalten zurück und vergebe 4 Sterne.

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