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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von liesmal:

Wunderbare Verknüpfung von Märchen und Realität

Der Magische Fisch von Nguyen Trung Le

In dieser Art habe ich bisher noch keine Graphic Novel, also Comic in Buchformat oder auch grafischer Roman genannt, gelesen.

Ich habe mich auf etwas Neues im Bereich Lesen gefreut und wurde nicht enttäuscht, denn bereits nach kurzer Zeit hat mich das Buch, das eine berührende Familiengeschichte erzählt, gefangen genommen.

Ich mag beim Lesen eines Romans den Wechsel zwischen verschiedenen Zeiten, und wenn es außerdem eine Mischung gibt aus Realität und Fiktion, so komme ich hier voll auf meine Kosten. Toll, dass ich allein durch unterschiedliche Farbgestaltung immer weiß, wo in der Geschichte ich mich gerade befinde.

Gerade noch in der Gegenwart unterwegs, bin ich im nächsten Augenblick in einem Märchen, wo ich mich gefangen nehmen lasse von seiner Geschichte, bevor ich ebenso plötzlich in die Vergangenheit eintauche, um mich bald darauf wieder in der Gegenwart einzufinden.

Diese unterschiedlichen Szenen sind liebevoll und wunderbar illustriert und beschrieben und außerdem auf so wundersame Weise miteinander verknüpft – auf einer Seite die Märchen in aller Schönheit, in Traurigkeit und Grausamkeit, und auf der anderen Seite das Leben, das für niemanden nur Schönes bereit hält, sondern für jede und jeden Gutes und Schlechtes, Trauriges und Schönes, Grausames und auch so manches Wunder.

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Rezensionen von readpassion9:

softer Mystery-Thriller

Der flüsternde Abgrund von Veronica Lando

Schauplatz ist der kleine Ort Granite Creek, nahe dem australischen Regenwald. Callum Haffenden hat den Ort nach seinem Unfall, bei dem er ein Bein verlor, als Teenager verlassen. 30 Jahre sind vergangen, jetzt ist er zurück. Ein Mann ist im Regenwald verschwunden, wie schon vor Jahren zwei Mädchen.

Eine Legende rankt sich um den Flüsterwald.

Callum befürchtet, dass der Mann sein Sohn ist und will bei der Suche helfen. Doch alle Hilfe kommt zu spät, der Mann kann nur noch tot geborgen werden. Callum stellt zusammen mit seinem ehemaligen Schulfreund, der inzwischen Polizist ist, eigene Ermittlungen an, denn an einen Unfall will er nicht glauben.

Mich hatte nach dem Klappentext vor allem der Schauplatz im Regenwald fasziniert. Die Autorin bringt die Atmosphäre auch sehr gut rüber. Der ständige Regen, der undurchdringliche Regenwald, die Natur, das alles hatte ich bildlich vor Augen.

Allerdings hat die Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllt. Zum einen bin ich mit Callum nicht warm geworden. Er ist zwar gut skizziert, aber mir fehlte der Draht zu ihm.

Zudem hat es gefühlt ewig gedauert bist klar war, wie die Beziehungen zu den einzelnen Personen sind und was damals bei Callums Unfall genau passiert ist. Das hätte ich gern schon viel früher erfahren, um die Personen besser einordnen zu können.

Der nächste Punkt ist die Spannung, die für mich für einen Thriller nicht ausreichend vorhanden war. Ja, es war zeitweise fesselnd, auch ein wenig spannend, aber nicht so, wie ich es von einem Thriller erwarte.

Fazit: Softer Mystery-Thriller, der mit Atmosphäre punktet, aber wenig Spannung bietet.

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Rezensionen von manu63:

Melissa und Lennart

Weihnachtszauber und Hundepfoten von Petra Schier

Weihnachtszauber und Hundepfoten ist der achte Band der Weihnachtshund Reihe der Autorin Petra Schier. Sie nimmt sich hier eines heiklen Themas an, Melissa ist mit ihrem Sohn Andy vor ohrem gewalttätigen Ehemann Matthias geflohen. Nachdem es ihr geglückt sich ein neues Leben aufzubauen tritt Lennart in ihr Leben und bringt ihre Gefühle durcheinander.

Die Autorin schafft es Melissas und Lennarts Gedankenwelt gut dar zu stellen und als Leserin konnte ich Melissas Ängste und Sorgen gut verstehen. Lennart entpuppt sich als liebevoller Mann der auch gut mit Andy umgehen kann. Das langsame Annähern von Melissa und Lennart finde ich glaubwürdig geschrieben. Der Hauptteil der Geschichte wird aus den Perspektiven von Lennart und Melissa erzählt.

Dieses mal hat der Hund in der Geschichte eher weniger zu tun und ist meist nur freundliches Beiwerk. Auch die kleinen Episoden beim Weihnachtsmann und seiner Frau sind dieses mal eher Nebensache.

Schön war es auch die Hauptfiguren aus den vorherigen Bänden als Nebencharaktere wieder mit zu erleben und zu erfahren was aus den Paaren geworden ist.

Insgesamt fand ich die Geschichte trotz des ernsten Themas unterhaltsam und ich freue mich schon auf den nächsten Roman aus dieser Reihe.

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Rezensionen von Lerchie:

Der dritte Band über die Queen

Die Queen von Eva-Maria Bast

Elisabeth II. führt seit zwei Jahrzehnten das Volk durch den Wandel, doch die späten 70er Jahre sind turbulent. Die Schwester der Queen sorgt für die erste royale Scheidung und dadurch für Aufsehen. Und auch in politischen Sachen wird Eliesabeths Diplomatie erprobt. Margaret Thatcher wird zur ersten weiblichen Premierministerin und das Verhältnis der beiden ersten Frauen im Land ist nicht ohne Spannungen.

Zum Glück hat Charles endlich in Diana Spencer eine passende Frau gefunden. Wird es nun endlich Ruhe geben im Palast?

Meine Meinung
Auch dieses Buch ist wieder durch gründliche Recherchen geprägt. Natürlich ist es keine Autobiographie, sondern eben nur eine Romanbiographie. Das heißt, dass es eben auch vieles gibt, das nur fiktiv ist. Dass Dialoge erfunden werden müssen kann sich wohl jeder denken. Doch gibt es auch manches, was wirklich so vorgefallen ist. Es wird, wie in den Vorgängerbänden, das Leben Elisabeths I. beleuchtet, und natürlich das ihrer Kinder. Vor allem geht es hier um Charles, der in diesem Buch Diana Spencer findet und heiratet. Nach der Lektüre dieses Buches bin ich der Ansicht, dass die beiden nie hätten heiraten sollen. Mehr sage ich darüber aber nicht. In diesem Buch gab es viel Spannendes und auch vieles, was ich vorher noch nicht wusste. Es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen Zu lesen, dass es auch in Elisabeths Leben manches gab, das sie verärgerte, das sie traurig machte und dass sie das nie zeigen durfte. Bestimmt gibt es noch ausführlichere Informationen über die verstorbene englische Königin Elisabeth II., aber auch in diesem Buch kann man vieles erfahren und es ist nicht so trocken, wie vielleicht eine reine Biographie. Von mir eine Empfehlung sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Frechdachs:

Wenn "Spionagemarionetten" ihre Fäden kappen und anfangen ein Eigenleben zu führen

Der Spion und der Verräter von Ben Macintyre

Eines vielleicht gleich vorweg, Ben Macintyres aktuelles Werk "Der Spion und der Verräter - Die spektakulärste Geheimdienstgeschichte des Kalten Krieges" lässt uns Otto Normalos, die wir Agenten vielleicht aus den Hollywoodblockbustern zu glauben kennen, hinter die Kulissen der Spionage zu Zeiten des Kalten Krieges blicken.

Die Kunstfiguren Ethan Hunt oder James Bond mögen vielleicht vom Papier her Agenten sein, aber welche realen Details Macintyre hier im Buch präsentiert, lässt einen selbst in eine ganz andere Spionagewelt ein- und auch tief abtauchen. Dabei kommt, wie zu erwarten war, beispielsweise viel weniger Glamour als bei James Bond auf.

Für mich war die weite Reise in der Zeit zurück richtig spannend zu lesen. Verbunden mit dem erzählten Schicksal von Oleg Gordijewski bzw. besser gesagt dessen Vita ergibt sich ein richtig guter Einblick hinter die Kulissen der damaligen propagierten Spionage. Ich verfing ziemlich schnell in diesem spinnengleichen Geflecht und konnte mich nicht mehr davon entziehen.

Neben dem äußerst interessant wirkenden Lebenslauf des Hauptprotagonisten Gordijewski, der schon fast auch einem Psychogramm gleicht, bekommt man quasi fast nebenher auch tiefe Einblicke in die russische Seele sowie den russischen Staats- und Geheimdienstapparat. Ein richtiges Katz- und Mausspiel entspinnt sich hier verbunden mit den noch involvierten anderen aktiven Geheimdiensten.

Diese vielen unterschiedlichen präsentierten Facetten überraschten mich teilweise, machten mich teils sprachlos und bestätigen allerdings auch in Teilen landläufige Meinungen zum russischen Staatsapparat.

Als reinen Spionagethriller würde ich das Buch selbst nicht bezeichnen. Für mich wandelt es zwischen bestimmten Genres und so hat es Züge eines autobiographischen Werkes, verbunden mit historischen Einordnungen und ganz klaren Thrillermomenten. Aber genau dieser interessante Genremix macht für mich dieses Buch dann erst aus.

Ethan Hunt und James Bond schlagen sich sicherlich gegen die Bösewichte auf der Blockbusterleinwand durch. Die wahren Helden dahinter, darunter namentlich einer davon Oleg Gordijewski, sind es denen wir viel mehr Beachtung schenken sollten. Ihre Geschichten sollten erzählt werden, denn das wahre Leben schreibt immer noch die aufregendsten Geschichten.

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Rezensionen von Gaby 2707:

6 packende Fälle der Miss Marple aus der Neißestadt

Görlitzer Goldbroiler von Eveline Schulze

Das auch in Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands, das Verbrechen tobt, demonstriert Autorin Eveline Schulze in ihrem neuen Buch an sechs packenden Kriminalfällen aus der Neißestadt.
Da ist der Fall Dietmar Bath, der wegen Mordes an einer Frau, Exhibitionismus, Vergewaltigungsversuch, Heiratsschwindel und anderer Vergehen in der JVA Nürnberg einsitzt und dort am Fenster seiner Zelle seinem Leben ein Ende setzt.

Bäcker Werner Müller ist immer wieder irritiert von einem faulig-süßen Gestank, der seit Wochen durchs Haus zieht. Dann finden zwei Jungs im Kohlenkeller des Mieters Franz Krüger ein Bein. Und die Angestellte seiner Eltern, Hanna Schmidt, ist verschwunden.
Regina Zeck bringt ihren Verlobten Dietmar Atzdorn dermaßen auf die Palme, dass er zum Klingeldraht greift und die erwürgt.
Ganz schlimm und krass finde ich die Geschichte der kleinen Nadine Krüger. Da ich selbst Mutter zweier Kinder bin, hat mich der Fall richtig erschüttert. Was es damit auf sich hat, solltet ihr selbst lesen. Genau wie die anderen Geschichten, die es richtig in sich haben.

Da mir das erste Buch „Mörderisches Sachsen“ mit 6 spektakulären Kriminalfällen aus und um Görlitz der Autorin schon sehr gut gefallen hat, war ich sehr gespannt, auf die neuen Fälle, die sie ausgearbeitet hat. Und sie hat mich auch diesmal nicht enttäuscht.
Mit ihrer eingängigen Schreib- und Erzählweise zieht mich die Autorin sofort in ihre Geschichten hinein. Sehr gut gefällt mir auch hier, dass ich einen eindrucksvollen Blick in das Leben und das soziale Umfeldes der Täter werfen kann. Hier kann ich mir andeutungsweise ein Bild machen, warum sie so wurden wie sie hier beschrieben werden.
Darüber hinaus bekomme ich einiges an Hintergrundwissen zu den verschiedensten Bereichen und dem damaligen Leben in der DDR. Ich mag es, wenn ich beim lesen nicht nur gut unterhalten werde, sondern auch noch etwas lernen kann. Das ist auch hier wieder der Fall.
Ergänzt werden die Geschichten durch verschiedene Fotos, die den jeweiligen Fall sehr wirkungsvoll ergänzen.

Ein spannendes und interessantes Buch, das nicht nur Sachsen oder Leser aus den neuen Bundesländern lesen sollten. Diese Fälle sind für alle interessant, die Krimis vorzugsweise TrueCrime mögen.

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Rezensionen von Meli:

Etwas oberflächliche Charaktere und einfache Handlung

Brynmor University - Geheimnisse von Dominik Gaida

Samuel versucht mehr über den Unfall seines Bruders herauszufinden, denn die Umstände wurden nie aufgeklärt und er hat das Gefühl, dass mehr dahintersteckt. Er nimmt die Dinge selbst in die Hand und beginnt selbst, an der Brynmor University zu studieren. Alles andere in seinem Leben rückt in den Hintergrund, er lässt seine Freunde und Familie erstmal zurück und hat auch kaum Zukunftspläne.

Aber dafür, dass es sein einziges Ziel ist, stellt er sich bei seinen Ermittlungen nicht so gut an, seine Nachforschungen sind eher plump und undurchdacht und es hat mich immer wieder gewundert, wie leicht es ihm trotzdem gelingt und wie wenige Konsequenzen es gibt.

Besonders verdächtig findet Samuel eine geheime und exklusive Verbindung unter den Studenten, bei der auch sein Bruder Mitglied war, aber trotz viel Geheimnistuerei scheinen die Antworten oft auf der Hand zu liegen, sodass es sich nach viel Lärm um nichts anfühlt.

Die einzige Ablenkung von seinen Plänen ist Connor. Schon auf den ersten Blick fühlen die beiden sich zueinander hingezogen und kommen sich danach immer näher. Ich fand ihre Liebesgeschichte ganz nett, aber wegen ihrer Unsicherheiten und Geheimnisse hat sie auch ein seltsames Tempo. Connors Charakter fand ich am Anfang noch ein bisschen interessanter, weil mich Samuels sehr eintöniger Charakter etwas gelangweilt hat, aber unter Stress wird auch Connor auf oberflächlichere Gefühle reduziert.

Fazit
Die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen und die Geschichte rund um den Unfall des Bruders konnte mich auch nicht packen.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Mo Celta's 4. Fall, nix für schwache Nerven

OVERKILL - DER PUPPENSPIELER von Astrid Korten

Das war wieder ein Weltklasse Thriller dieser 4te teil von Mo Celta. Ich hab mich riesig gefreut das ich den 4teil wieder lesen durfte bei einer Buchverlosung von Astrid Korten. Sie hat sich wieder selbst übertroffen. Mo Celta ist leider von ihrem Ukraine Fall ziemlich angeschlagen und sehr schwer traumatisiert wieder zurückgekehrt, Sie hatte viele Dinge mit ansehen müssen, die sie besser nicht sehen hat sollen.

Zu Hause beurlaubt versucht Sie gegen die bösen Dämonen und die schlimmen wiederkehrenden Alpträumen anzukämpfen. Aber dann wird eine Tote Frau gefunden, die auf einen ähnlichen Fall von damals hinweist, an die Opfer des Puppenspielers. Und an die Frau von dem Münchner Anwalt Alexander von Wittenstein dessen Frau Viktoria vor 3 Jahren spurlos verschwunden ist und dem Opfer total ähnlich sieht. Es kommt wie es Mo´s Art ist, sie ermittelt auf eigene Faust zusammen mit einem Kollegen von der Vermisstenstelle Thomas Berger letzte Spur und deckt ein ungeheuerliches Verbrechen auf. Der Anwalt hat irgendwas zu verbergen, angeblich leidet er an Amnesie, das zustande kam weil er einen Unfall hatte, nach dem Verschwinden seiner Frau, aber irgendwas ist faul an der Geschichte. Mo ist bereits schon am Ende ihrer Kräfte was oder wer ist der Puppenspieler und was hat es mit dem Märchen Alice im Wunderland auf sich. Die Bedeutung des Clowns ist ihr bekannt. Der Fall zerrt ihr an die Nerven und erst am Ende hin kommt die Auflösung ans Licht.

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Rezensionen von sello:

besser als erwartet

Be Your Own Healer von Susanne Korasani

Anfangs wusste ich nicht was ich von dem Buch halten sollte, aber je mehr ich gelesen habe desto schwieriger war es das Buch aus der Hand zu legen weil es so interessant war und sich mit Themen beschäftigt über die man selber vielleicht nicht so nachgedacht hat. Das Buch verbindet Ernährung und mentale Gesundheit auf interessante Weise die ich so noch nicht gesehen habe.

Die Alltags-Tipps die im Buch genannt werden sind nicht zu krass und machbar, und ich finde wenn man diese Tipps auf Dauer durchzieht und sie sich zur Angewohnheit macht wird man schon die ersten Unterschiede sehen.

Ich kannte die Autorin bisher noch nicht aber ihre Herangehensweise an bestimmte Themen hat mir sehr gut gefallen und wenn sie in Zukunft ein weitere Buch veröffentlicht werde ich es mir ganz sicher holen.

Im Großen und Ganzen war dieses Buch eine große Überraschung für mich und es gefiel mir mehr als anfangs gedacht

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Rezensionen von carola1475:

Spannender beklemmender Thriller um manipulierte Erinnerungen

Ausgelöscht von Theresa Prammer

In Wien und in Berlin tauchen nach drei Wochen zwei Frauen wieder auf, die selbst der Meinung sind, nur zwei Tage verschwunden gewesen zu sein. Beide haben die gleichen Erinnerungen und Erinnerungslücken an die Entführungen. Die Psychologin und Erinnerungsforscherin Lea Goldberg arbeitet mit den Ermittlern an der Aufklärung der Fälle.

Es gibt zwei Handlungsstränge in der rätselhaften Geschichte, die sich abwechseln. Lea Goldberg erzählt in der Gegenwart aus der Ich-Perspektive, so dass ich ihren Gedanken und Gefühlen sehr nah komme. Sie hat vor einem Jahr selbst ein Trauma erlitten, so dass sie nicht nur die professionelle Therapeuten-, sondern auch die Patientensicht aus eigenem Erleben kennt. Die zweite Handlung spielt 'damals', hier wird von einem personalen Erzähler das problematische Leben einer namenlosen Frau geschildert.
Leas ist eine sympathische Protagonistin, deren Erlebnisse mich berührt haben, während mir die beklemmende Entwicklung der namenlosen Frau 'damals' im Mittelteil des Buchs fast zu viel war, zu detailliert erzählt und zu viel Raum einnehmend.

Theresa Prammers Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, sie hat mich auf falsche Fährten gelockt und mein Miträtseln führte lange in Sackgassen. Ihre Figuren sind interessante Charaktere, die Sympathie oder Antipathie wecken, die Protagonistin Lea besitzt Tiefe, handelt jedoch nicht immer glaubwürdig. Die wissenschaftliche Basis des Thrillers, nämlich manipulierte Erinnerungen, ist ein faszinierendes Thema, das die Autorin einfallsreich und spannend bis zum großen Showdown umgesetzt hat.

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