Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anno:
Spirituelle Tätersuche
Die geheime Gesellschaft von Sarah Penner
Wie die Kerze des Covers erlosch auch Evies Leben viel zu rasch. Zurück blieb ihre Schwester, die Evies Tod nicht verwindend, in deren Fusstapfen tritt und eine Ausbildung bei der berühmten Spiritualistin und Wahrsagerin Vaudeline d‘Allaire beginnt. Doch anders als Evie zweifelt sie an den Methoden, sieht jedoch in einer Séance die einzige Möglichkeit mit ihrer Schwester Kontakt aufzunehmen um hinter das Rätsel ihres Todes zu blicken.
Als Vaudeline jedoch beauftragt wird einen Todesfall in den Reihen der Londoner Séance Society zu klären, kommen die beiden Frauen unverhofft auch Evies letzten Tagen näher.
In düsterer Stimmung wird das London der viktorianische Zeit heraufbeschworen. Herrengesellschaften, spirituelle Sitzungen und Geisterkult sind hoch in Mode. Ein wirklich tolles Setting für einen Roman. Die Schriftsprache ist eingehend und atmosphärisch. Und dank Lennas eigenen Zweifel ist der eigene Glaube an Okkultes auch nicht zwingend notwendig. Besonders da im Roman auch Scharlatanerie aufgedeckt und der Sache doch auch kritisch begegnet wird.
Trotz allem zieht sich die eigentliche Handlung, das Lösen der Mordfälle sehr in die Länge. Während anfangs die kleinen Nebenhandlungen noch spannend waren, flachte mein Interesse daran mit der Zeit ab. Hier hätte ich mir etwas mehr Tempo im Handlungsverlauf gewünscht. Alles in allem wirkt dieser zwar ausgeschmückt, aber doch nachvollziehbar und logisch.
Rezensionen von yellowdog:
Hohe Berge
Am Ende des Seils von Birgit Zimmermann
Am Ende des Seils verspricht ein Drama 1936, also in schweren Zeiten im Setting der Berge und der Bergsteiger, die die Eigernordwand erklimmen wollen.
Das hält der Roman auch weitgehend. Das erwartbare wird bedient. Die Figurenkonstellation ist interessant gemacht. Doch die Figuren selbst sind etwas flach.
Da hätte mehr Tiefe gutgetan. Die Sprache von Birgit Zimmermann bleibt auch mehr im belletristisch gemütlichen.
Was für das Buch spricht ist, dass die Befindlichkeiten der Menschen damals deutlich wird und wie schmal der Grat zur Mitläuferschaft war.
Ich hätte mir mehr und detailliertere Bergsteigerszenen gewünscht.
Es gibt bessere und schlechtere Romane . Ich bewerte mit 3,5 Sternen von 5.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Bewegende und ergreifende Familiengeschichte
Aenne und ihre Brüder von Reinhold Beckmann
Reinhold Beckmann, der mir als Sportjournalist und empathischer Talkshowmoderator bekannt ist, hat in seinem Buch "Aenne und ihre Brüder" die Lebensgeschichte seiner Mutter aufgeschrieben.
Am 1.8.1921 erblickt Aenne im niedersächsischen Dorf Wellingholzhausen nach ihren Brüdern Franz, Hans und Alfons das Licht der Welt.
Ihre Mutter Elisabeth stirbt, als Aenne 13 Monate alt ist, ihr Vater Mathias heiratet nach Ablauf des Trauerjahres Maria, die Tochter eines Tischlers. Die Geburt seines fünften Kindes, Willi, erlebt Mathias nicht mehr. Er war lungenkrank aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt und wird nur 42 Jahre alt. Seine Witwe Maria heiratet ein zweites Mal und bringt Tochter Lisbeth zur Welt.
Der Autor verknüpft in seinem Buch die politischen Geschehnisse mit der Familiengeschichte seiner Mutter, die mit 14 Jahren zu einer jungen Bauernfamilie in Stellung geschickt wird. Nur am Wochenende kommt sie nach Hause. Ihr Bruder Hans ist der erste der Brüder, die in den Krieg ziehen, er verpflichtet sich für 12 Jahre. Nach und nach werden auch Franz und Alfons eingezogen, kurz vor Kriegsende dann der erst 17-jährige Willi. Keiner der vier Brüder wird den Krieg überleben ....
Das Buch basiert auf zahlreichen Gesprächen, die der Autor mit seiner Mutter geführt hat, und den Feldpostbriefen, die Aenne während des Krieges von ihren Brüdern erhalten und in einem Schuhkarton aufbewahrt hat. Kurz vor ihrem Tod übergibt sie diese Briefe ihrem Sohn Reinhold. Darüber hinaus hat der Autor intensiv recherchiert und auf Bücher und Chroniken der Ortshistoriker sowie Feldberichte, die nach dem Krieg von ehemaligen Angehörigen verschiedener Truppenteile verfasst wurden, zurückgreifen können. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf den Kriegsjahren und den Briefen, die Aenne von ihren Brüdern erhalten hat. Diese Feldpostbriefe seiner Onkel, die er nie kennenlernen durfte, hat der Autor mit der Biografie seiner Mutter und historischen Fakten verwoben.
Die Geschichte ist eher sachlich erzählt und dennoch sehr berührend. Wir begleiten Aenne von Geburt an und erleben ihre Kindheit und Jugend im sehr katholisch geprägten Wellingholzhausen. Das Zusammenleben mit den Stiefeltern ist für Aenne und ihre Brüder nicht einfach, die älteren Brüder gehen früh eigene Wege. Der Autor beschreibt parallel zum Leben seiner Mutter die entbehrungsreichen Jahre nach dem Ersten Weltkrieg und den aufkeimenden Nationalsozialismus. Durch die Machtergreifung der Nazis ändert sich auch das Leben in Wellingholzhausen, und bald beginnt der Zweite Weltkrieg mit all seinen Schrecken, Verlusten und Gräueltaten. Auch die Rolle der katholischen Kirche im Dritten Reich wird intensiv beleuchtet.
Das Buch zeigt auf den beiden ersten und letzten Seiten kleine Ausschnitte aus den Feldpostbriefen, neben Fotos im Buch finden wir ab Seite 193 auf 16 Seiten zahlreiche private Fotos. Reinhold Beckmann hat seiner Mutter und ihren Brüdern das berührende Lied "Vier Brüder" gewidmet, dessen Text am Ende des Buches veröffentlicht ist.
Die tragische Geschichte über Aenne und ihre Brüder hat mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Klare Leseempfehlung von mir für dieses intelligent geschriebene, gut recherchierte und sehr persönliche Buch!
Rezensionen von PMelittaM:
Spannend!
Der Wald von Tibor Rode
Marcus Holland, Förster, Botaniker und Autor, ist mit seinem Sachbuch über die Intelligenz der Pflanzen auf Lesereise in den USA, wo ihn das Departement of Homeland Security um Hilfe bittet. Eine neue invasive Pflanze breitet sich aus, die nicht nur lebensgefährlich für Menschen, Tiere und andere Pflanzen ist, sondern auch allen Versuchen, sie auszumerzen, standhält.
Man hofft, dass Holland als Pflanzenexperte eine Lösung finden kann.
Waverly Park ist Archäobotanikerin und, inspiriert von Texten Johann Wolfgang von Goethes, auf der Suche nach der Urpflanze, von der sie sich viele wichtige Erkenntnisse erhofft. Doch die Suche gestaltet sich schwieriger und gefährlicher als erwartet.
Ava Nahanee ist mit einer Gruppe Programmierer in Kanadas Wäldern mit einem neuen Projekt beschäftigt, das sich schließlich als lebensgefährlich erweist.
Drei Protagonist:innen, deren Perspektiven in diesem Roman abwechselnd erzählt werden, wobei die von Marcus Holland und Ava Nahanee im August 2023 starten, Waverly Parks jedoch bereits im Jahr 2016. Wie diese zusammenhängen, wird man im Laufe des Romans erfahren, wobei es manche mehr oder weniger überraschende Wendung gibt, die man zum Teil bei aufmerksamem Lesen auch selbst enttarnen kann, eine der Wendungen erscheint mir ein zudem etwas unglaubhaft. Neben den USA sind auch China, Kanada und Deutschland Schauplatz des Geschehens.
Der Roman ist sehr spannend, und wird durch die kurzen Kapitel und die häufigen Perspektivewechsel zusätzlich zum Pageturner. Tibor Rodes Satz, dass alles was absolut unglaublich klinge, wahr sei, kann man durchaus ernst nehmen, wie man auch seinem Nachwort entnehmen kann. Ich habe während des Lesens direkt ein bisschen gegoogelt, z. B. zur Urpflanze. Umweltschutz ist zudem ein aktuelles Thema, und damit auch die Frage, ob die Menschheit überhaupt überleben, oder lieber wieder Platz für Tiere und vor allem Pflanzen machen sollte. Im Roman kommt es, diese Frage betreffend, tatsächlich auch zu einer Gewissensentscheidung.
Manche Charaktere sind etwas tiefgehender gezeichnet, vor allem Marcus und Waverly, mir aber trotzdem nicht wirklich nahe gekommen, andere bleiben oberflächlich, vor allem, aber nicht nur, die Antagonisten. Verzichten hätte ich gut auf die Liebesgeschichte können, die in meinen Augen eher aufgesetzt wirkt und nicht nötig gewesen wäre. Etwas ärgerlich finde ich auch den Fehler/die ungenaue Formulierung im Klappentext, der/die sich erschließt, wenn man den Roman liest. Unterm Strich war mir der Roman am Ende thematisch auch ein bisschen zu überladen.
„Der Wald“ ist ein spannender (Öko)thriller, der mir zusätzlich neue Aspekte bzgl. der Pflanzenwelt vermittelte. Wahrscheinlich wird er daher noch ein bisschen nachhallen. Allerdings hätte ich mir Charaktere gewünscht, die mir näher kommen und einen etwas weniger überladenen Plot.
Rezensionen von Tara:
Viktorianisches Lebensgefühl und eine Geheimgesellschaft
Die geheime Gesellschaft von Sarah Penner
„Die geheime Gesellschaft“ ist nach „Die versteckte Apotheke“ der zweite Roman der in Florida lebenden Autorin und promovierten Buchwissenschaftlerin Sarah Penner.
Die Handlung beginnt 1873 in Paris. Vaudeline D’Allaire ist Spiritualistin und Wahrsagerin und hält als solche Séancen ab, in denen sie mit den Toten Kontakt aufnimmt.
Aus diesem Grund sucht auch Lenna Wicke sie auf, da ihre kleine Schwester Evie ermordet wurde. Auch wenn sie selbst allem Okkulten eher kritisch gegenübersteht, ist sie sich sicher, dass wenn es die Möglichkeit gibt, Kontakt zu Evie herzustellen und die Grenze zwischen Leben und Tod zu durchbrechenden, dann durch Vaudeline, deren Anhängerin und Schülerin Evie war.
Als die Wahrsagerin von Mr. Morley nach London gerufen wird, um einen Mord aufzuklären, begibt sich Lenna mit ihr als ihre Gehilfin auf die Reise. Mr. Morley ist Mitglied der „Séance Society“, einem Etablissement, das eigentlich ausschließlich Gentlemen vorbehalten ist. Vollkommen unvorhergesehen geraten Vaudeline und Lenna schon bald unter den Verdacht selbst in einem Verbrechen mit drin zu stecken.
Der Schreibstil von Sarah Penner liest sich angenehm und sie versteht es die Atmosphäre des Viktorianischen Zeitalters lebendig werden zu lassen. Die Handlung ist mit ihrem Geheimbund, dem gediegenen Herrenclub und den spirituelle Praktiken auch wie gemacht für diese Ära. Die gesellschaftlichen Strukturen und Gepflogenheiten werden hier gut beschrieben und abgebildet.
Da die Geschichte im Wechsel aus der Perspektive von Lenna und Mr. Morley geschildert wird, ist für Abwechslung und Spannung gesorgt.
Mit Informationen über viktorianische Trauerbräuche und Beerdigungsfeiern, zwei passenden Rezepte und einer Anleitung für eine dreischichtige Trickkerze rundet die Autorin ihren Roman gelungen ab.
Mich hat das Buch hervorragend unterhalten und ich mir hat diese ungewöhnliche Zeitreise nach Paris und London gut gefallen.
Rezensionen von Kapitel60:
Süße Bilder und Liebe zum Detail
Weihnachtszeit! Bald ist's so weit von Annette Moser
Weihnachtszeit! Bald ist’s so weit, erschienen bei Penguin Junior, ist ein Kinderbuch für junge LeserInnen ab 2 Jahren.
Worum geht's?
Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es hier um die Weihnachtsvorbereitungen. Auf den sechs Doppelseiten gibt es viel zu entdecken. Kiki Kaninchen möchte z.
B. etwas basteln und findet ihre Bastelsachen nicht mehr, Elfi Eule liebt Weihnachtslieder, hat aber leider den Text vergessen. Die jungen LeserInnen werden durch die vielen Klappen animiert den Tieren zu helfen, die verlegten Sachen wiederzufinden.
Das Cover und die Illustrationen
Am Cover sind die fünf HauptdarstellerInnen abgebildet. Das weihnachtliche Motiv ist mit Goldschrift und Glitzersternen aufgepeppt. Das Buch ist großformatig, so wie man es von Wimmelbüchern kennt. Die Doppelseiten sind wunderschön illustriert. Die Bilder sind zuckersüß und es gibt viele liebe Details zu entdecken. In Doro Dachs‘ Werkstatt gibt es sogar Baupläne und in Eddi Eichhörnchens Küche eine Pinnwand mit süßen Notizen. Klappen gibt es ausreichend, sodass die Zeit bis Weihnachten bestimmt wie im Flug vergeht.
Schreibstil
Auf jeder Doppelseite gibt es einen kurzen Text. Der Text ist sehr einfach geschrieben und es läuft immer darauf hinaus, dass das Tier etwas verloren hat und die LeserInnen animiert werden, es zu suchen.
Fazit
Ein tolles Weihnachtsbuch für die Allerkleinsten. Die Liebe zum Detail und die niedlichen Illustrationen, machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Was außerdem positiv hervorzuheben ist, dass hier gänzlich auf das Christkind oder den Weihnachtsmann verzichtet wird. Die Tiere freuen sich einfach auf Weihnachten und feiern zum Schluss sogar zusammen. Was sich in den Geschenken befindet, wird natürlich nicht verraten.
Rezensionen von Kapitel60:
Die Macht der Emotionen
F*ck the Universe von Shisha Rainbow
Das Buch, f*ck the universe, von Shisha Rainbow ist bei Gräfe und Unzer erschienen und umfasst ca. 200 Seiten.
Worum geht's?
Bei F*ck the universe hält man eine Manifestationsbibel in den Händen, so verspricht es zumindest die Autorin. Im ersten Teil werden hauptsächlich Begriffe erläutert, Meditationstechniken vorgestellt und die Chakren erklärt.
In der zweiten Hälfte geht es schließlich um innovative Manifestationsmethoden.
Cover und Schreibstil
Auf dem Cover ist die Autorin abgebildet. Wenn man nicht weiß worum es geht, würde man – auch aufgrund des Titels - wohl einen anderen Inhalt erwarten. Der Schreibstil ist der jung, frisch und dynamisch. Durch die einfache, auflockernde Sprache fühlt man sich direkt angesprochen und es wird ein angenehmer, lockerer Lesefluss erzeugt. Auffallend sind die dünnen Seiten und die kleine Schrift. Das liegt wohl daran, dass die Autorin den Inhalt kürzen musste. Am Ende des Buchs gibt es nämlich noch einen QR Code, der direkt auf die Homepage der Autorin führt. Hier kann man sich kostenlos einen Onlinekurs – als Ergänzung zum Buch – ansehen.
Fazit
Mit großem Interesse habe ich dieses Buch gelesen. Manifestieren hat mich schon immer interessiert. Dieses Buch unterscheidet sich tatsächlich von den anderen Werken, wie z.B. "The Secret" oder "Die Macht des Unterbewusstseins", von Joseph Murphy. In "f*ck the universe" geht es eher um das Wie? als um das Was?. Ich meine damit, dass hier die Techniken im Vordergrund stehen und nicht der Inhalt des Wünschens. Deshalb bin ich absolut der Meinung, dass hier gewisse Vorkenntnisse nicht schlecht wären. Besonders gut gefallen hat mir, dass ALLE Gefühle erlaubt sind und aufgezeigt wird, wie man schlechte Energien nutzen kann. In den Onlinekurs habe ich bisher nur hineingeschnuppert, ich werde ihn mir aber bestimmt ansehen.
Rezensionen von Kapitel60:
Freue mich auf die Fortsetzung
Das Geheimnis von Nox 1: Licht, Schatten - Flederratten! von Claudia Scharf
Das Geheimnis von Nox – Licht, Schatten, Flederratten, ist ein Fantasybuch für Kinder, erschienen bei Carlsen.
Worum geht's?
Der Junge Fill Willekin ist Sohn eines Quaschelbauers. Seine Mutter ist leider von einem Auflug nach Nox nicht mehr zurückgekehrt. Nox ist gefährlich und deshalb ist es allen Taglingen untersagt, nach Nox zu gehen.
Die Taglinge verbarrikadieren sich nachts in ihren Häusern. Fill kann der Versuchung jedoch nicht widerstehen und verlässt eines Nachts das Haus. Das Glühwürmchen Glyxi begleitet ihn bei seinen Abenteuern. Bald schon lernt Fill auch die schönen Seiten von Nox kennen und freundet sich sogar mit einem Nachtling an.
Das Cover und die Illustrationen
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Man erkennt sofort, dass es sich hier um Tag und Nacht handelt. Die Illustrationen im Inneren sind nicht in Farbe. Originell ist, dass die Buchseiten weiß sind, wenn die Geschichte in der Tagwelt spielt und schwarz werden, wenn Fill Nox betritt.
Schreibstil und Zielgruppe
Das Buch umfasst ca. 290 Seiten und ist an 10-jährige Kinder gerichtet. Die Sprache ist sehr einfach gehalten und die Geschichte könnte durchaus schon von jüngeren Kindern verstanden werden. Obwohl keine gruseligen oder angsteinflößenden Passagen zu finden sind, regt das Buch doch sehr die Fantasie an. Ich dachte mir z.B. jedes Mal, wenn ich im Dunkeln nach draußen ging, dass ich nach Nox gehe. Deshalb ist die Altersangabe durchaus passend.
Fazit
Eine schöne Fantasygeschichte für jüngere Leser, mit tollen Wesen und sympathischen Charakteren. Die Geschichte ist gut durchdacht und lässt zum Glück noch viele Geheimnisse offen, die dann hoffentlich in den Fortsetzungen gelüftet werden.
Rezensionen von Kapitel60:
Süßes Kinderbuch
Ziemlich beste Mäuse - Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft von Mara Andeck
Bei dem Kinderbuch, Ziemlich beste Mäuse, handelt es sich um den ersten Band einer Kinderbuchreihe von Mara Andeck. Diese wunderschöne Freundschaftsgeschichte ist erschienen bei Fischer KJB, illustriert von Dorothee Mahnkopf.
Worum geht’s?
Das Gleithörnchen Henry scheitert kläglich, bei seinem ersten Versuch, ein Meisterdieb zu werden und die ganze Welt scheint über ihn zu lachen.
Aber das lässt Henry nicht auf sich sitzen. Er reist zur Burg Funkelstein und will dort den wertvollen Funkelstein stehlen. Nichtsahnend von Henrys Vorhaben, nehmen ihn die Burgbewohner sehr herzlich auf. Diese Herzlichkeit irritiert Henry sehr.
Umfang und Schreibstil
Obwohl es sich um eine anspruchsvollere Geschichte handelt, ist sie trotzdem in einfachen Worten erzählt. Die Geschichte eignet sich sehr gut zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen. Das Buch umfasst ca. 125 Seiten und beinhaltet viele schöne farbige Illustrationen.
Fazit
Die Geschichte von Henry dem Meisterdieb ist gut durchdacht. Neben vielen spannenden Passagen, gibt es auch viele witzige und ebenso tiefgründige Stellen. Man kann sich sehr gut in die Gefühlswelt der Charaktere hineinversetzen. Für mich persönlich hat die Geschichte etwas zu schnell geendet. Hier hätte man Henry vielleicht noch ein bisschen kämpfen lassen können. Außerdem hätte mich noch interessiert, wie Adelina fühlt und was sie über Henry denkt, aber darauf wird vielleicht in Band 2 noch näher eingegangen.
Rezensionen von Lesemama:
Eine schnell gelebte Liebe
Cleopatra und Frankenstein von Coco Mellors
Zum Buch:
Cleo lernt am Silvesterabend den fast doppelt so alten Frank kennen. Die beiden verlieben sich. Als Cleos Studentenvisum abläuft heiraten sie nach nicht mal sechs Monaten.
Cleo ist Künstlerin und lebte bisher in den Tag hinein, Frank hat eine Werbeagentur.
Ihre Liebe scheint echt zu sein, obwohl sie so unterschiedlich sind.
Meine Meinung:
Es ist nicht nur die Geschichte von Cleo und Frank, sondern auch die Geschichte ihrer Freunde. So ist da z.B. Quentin und Zoe, Anders und Santiago und viele mehr, und von allen wird ein Teil der Lebensgeschichte erzählt.
Der Schreibstil ist einfach zu lesen, das Buch, die Geschichte, wurde hochgelobt, ich war so neugierig und gespannt auf diese "unglaubliche" Geschichte und war dann doch enttäuscht. Mir war es zu banal, die Ausdrücke oft zu vulgär und die Beziehung von Cleo und Frank auch nicht echt genug. Es konnte mich nicht wirklich erreichen, nicht berühren. Für mich war es nicht das richtige Buch, oder nicht die richtige Zeit um es zu lesen.










