Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bibibabby:
Wunderschöne Fantasiewelt
Das Geheimnis von Nox 1: Licht, Schatten – Flederratten! von Claudia Scharf
Was einem bei "Nox" zuerst auffällt ist die Aufmachung des Buches. Das Cover ist wunderschön illustriert und fühlt sich sanft und quasi hautartig an (bin mir eigentlich nicht sicher, ob das mir gefällt), mit einigen glänzenden Flächen und Details. Die Seiten einiger Kapiteln sind schwarz, um zu kennzeichnen, dass die Hauptfigur, Fill, in Nox unterwegs ist.
Das ganze wirkt ziemlich hochwertig aufgemacht.
Im Buch sind auch einige Illustrationen, aber leider in schwarz und weiß. Mich stört es normalerweise nicht, außer wenn die Bilder ursprünglich farblich waren und halt monochrom gedruckt wurden. Da kommen nämlich die Details nicht so gut rüber, wie in diesem Buch. Das finde ich ein bisschen schade, weil die Bilder sonst so wunderschön sind.
Die Geschichte findet in einer Phantasiewelt statt, wo Taglinge nur tagsüber unterwegs sind und Nachtlinge sich nur im Dunkeln sicher fühlen. Die Welt ist voller magischen Wesen und sehr detailreich beschrieben.
Die Handlung ist komplexer, als der Klappentext andeutet. Ich fand die ersten Kapiteln ein bisschen langwierig, weil die Welt so detailliert beschrieben wird. Aber als Fill in Nox gerät erlebt er eine Reihe von spannenden Abenteuern.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
„Eine bemerkenswerte Frau. Recht gescheit.“ (S. 103)
Die Formel der Hoffnung von Lynn Cullen
Mit dieser wohlwollend-herablassenden Beurteilung weist ein in der Polio-Forschung tätiger Virologe im Roman einer promovierten Mathematikerin ihren Platz in der Hierarchie zu: Sie hat – als Sekretärin – zu (be-)dienen. Und so lassen sich auch Karrieren be- und verhindern: Die Ärztin Dorothy M.
Horstmann hat Dienst am Krankenbett zu leisten, sie hat die eigene Institution bei Kongressen zu vertreten, und sie hat ihre Forschungsergebnisse wieder und wieder zu überprüfen, damit nur ja kein – weiblicher! – Fehler publiziert wird. Dabei lautet eine Grundregel des modernen Wissenschaftsbetriebs: Publish or perish, publiziere oder geh unter – die Heldin des Romans wird mithilfe der genannten Anforderungen an der Publikation wesentlicher Forschungsergebnisse gehindert. Diese Mechanismen, die bis heute mit freundlichem Lächeln angewandt werden, führt der Text eindrücklich vor – keine ganz neue Einsicht, aber in dieser Anschaulichkeit doch ein positiver Schritt feministischer Erkenntnis.
Allerdings schleicht sich im Zuge der Lektüre langsam ein anderer Verdacht ein: Warum nimmt uns das Erzählen nie mit an den Ort der Arbeit, d. h. der Forschung einer Frau, die dieser Tätigkeit offenbar die höchste Priorität in ihrem Leben einräumt? Wir erfahren, dass sie die Liebe ihres Lebens zuerst vorläufig und dann endgültig zugunsten ihrer Forschung aufgibt, aber wir sehen sie nicht an ihrem Arbeitsort, im Forschungslabor. Ein kurzer Blick durch das Mikroskop auf die kleinen, gefräßigen Viren ist alles, was der Text an Wissenschaftsgeschichte abbildet – aber: Mit welcher Auflösung arbeiteten Mikroskope in den 1940-50er Jahren? Wie sah der Umgang mit Petri-Schalen in dieser Zeit aus? Gab es zur Gewinnung von Tot-Impfstoff nur das geschilderte Verfahren der Zerkleinerung und vielfachen Verdünnung von infiziertem Gewebe? etc.
Frauen gelten, Jahrhunderte alten religiös-gesellschaftlichen Stereotypen zufolge, als emotionale Wesen, gegenüber der rational bestimmten Männlichkeit. Und genau diesen stereotypen Gegensatz reproduziert der Roman, indem er der Heldin zunächst die Liebe, dann aber v. a. die Sorge-Arbeit am Krankenbett zuweist; die erfolgreiche Forschung bleibt den männlichen Kollegen vorbehalten. Ich hätte Dr. Dorothy M. Horstmann gern als Leiterin einer Reise in die Medizingeschichte gesehen, aber diese Ehre gesteht ihr ein nur vordergründig feministischer Roman noch immer nicht zu – entsprechend den wenigen Quellen, die sich im Internet zu der historischen Persönlichkeit finden lassen. Ein historisch orientierter Feminismus hat es auch mit einer erschwerten Forschungslage zu tun, und dafür ist der Roman (k-)ein gutes Beispiel.
Rezensionen von Lilli33:
Wahnsinnig spannend!
Stille Falle von Anders de la Motte
Wahnsinnig spannend!
Inhalt:
Kriminalkommissarin Leonore Asker ermittelt im Fall eines verschwundenen jungen Pärchens, Smilla Holst und Malik Masur. Noch bevor der Fall richtig anläuft, wird sie strafversetzt in die „Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen“, wohin unliebsame Mitarbeiter abgeschoben werden.
Doch wie es der Zufall so will, stößt Leo ausgerechnet hier auf Hinweise, die sie mit dem Fall Smilla Holst zusammenbringen kann, sodass sie gegen den Willen der Oberen doch in dem Fall ermittelt, wenn auch mehr oder weniger im Geheimen.
Meine Meinung:
Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich so in Atem gehalten hat. Anders de la Motte erschafft von Anfang an eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, die einen tief in die Geschichte eintauchen und gebannt von Kapitel zu Kapitel huschen lässt.
Die Handlung ist vor einem Urban Exploration-Hintergrund angesiedelt, was ich sehr interessant fand.
Leonore Asker ist eine eigenwillige Kriminalkommissarin mit Ecken und Kanten. Aber beruflich hat sie einiges auf dem Kasten. Ihre akribische Ermittlungsarbeit gepaart mit logischen Schlussfolgerungen müssen unweigerlich zum Ziel führen - denkt man. Dass es am Schluss doch ein wenig anders kommt als erwartet, fand ich klasse.
Dank einer stählernen Erziehung hat Leo auch bestentwickelte Überlebensinstinkte, die sie in diesem Fall auch dringend braucht. Denn nicht nur sie, sondern auch ihr Jugendfreund Martin kommen dem Täter sehr nahe.
Auch die anderen Personen in Leos neuer Abteilung sind besonders. Jede*r hat seine Kompetenzen, man muss sie nur finden und für sich zu nutzen wissen, und genau das tut Leo. Ich freue mich auf jeden Fall, die Truppe im nächsten Band wiederzusehen, und bin gespannt, welchen hoffnungslosen Fall Leo dann zu knacken bekommt.
Rezensionen von Buchchecker :
Nervenaufreibend, irreführend und unvorhersehbar
Overkill - Der Puppenspieler von Astrid Korten
"Der Puppenspieler" ist ein nervenaufreibender Thriller von Astrid Korten, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.
In diesem vierten Teil der "Overkill"-Reihe um Hauptkommissarin Mo Celta kehrt sie traumatisiert aus der Ukraine zurück. Für einige Monate vom Dienst beurlaubt versucht sie, sich mit den aufwühlenden Erlebnissen und den Dämonen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Doch als eine junge Frau ermordet im Münchener Auwald gefunden wird, erinnert der Fall Mo an die Opfer des berüchtigten "Puppenspielers". Auch die verblüffende Ähnlichkeit des Opfers zu Viktoria Wittensee, der verschwundenen Frau des Münchener Anwalts Alexander Wittensee, weckt ihr Interesse.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Thomas Berger von der Vermisstenstelle 'Letzte Spur' ermittelt Mo auf eigene Faust und stößt dabei auf ein ungeheuerliches Verbrechen. ...
Mo ist eine sympathische Ermittlerin, die mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Es ist erschreckend mitzuerleben, wie diese starke Frau unter ihren traumatischen Erlebnissen leidet. Der Kampf mit ihren inneren Dämonen und ihre erbitterte Jagd auf den psychopathischen 'Puppenspieler' macht sie zu einer beeindruckenden und vielschichtigen Hauptfigur. Ich fieberte mit ihr mit und hoffte auf ihre Stärke und ihren Erfolg im Kampf gegen diesen Verbrecher. Mo ist eine faszinierende Protagonistin, die trotz ihrer eigenen Ängste und Unsicherheiten immer weiterkämpft.
Die Sprache in "Der Puppenspieler" ist sehr bildhaft. Man kann sich die Schauplätze und Charaktere lebhaft vorstellen und fühlt sich mitten im Geschehen.
Die Autorin entwirft ein perfides Katz-und-Maus-Spiel, das mich immer wieder überrascht hat. Besonders beeindruckend sind die unerwarteten Wendungen, die das Buch zu einem wahren Pageturner machen. Immer wenn ich dachte, ich hätte den Täter entlarvt oder die Lösung gefunden, kommt eine neue Wendung, die alles auf den Kopf stellt.
Da das Privatleben von Mo ein Handlungsstrang ist, der alle Einzelbände miteinander verbindet, empfehle ich, alle Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Allerdings sind die einzelnen Fälle in sich abgeschlossen, sodass man die Bücher auch problemlos ohne Vorkenntnisse und unabhängig voneinander lesen kann.
Insgesamt ist "Der Puppenspieler" von Astrid Korten ein fesselnder Thriller, der mit seinem perfiden Katz-und-Maus-Spiel begeistert. Die unerwarteten Wendungen machen das Buch zu einem echten Pageturner. Wer gerne spannende und mitreißende Thriller liest, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Rezensionen von buchina:
Weiterer spannender Roman der Reihe
Die eiskalte Kammer: Thriller von Catherine Shepherd
Dies ist der achte Band der Reihe um die Rechtmedizinerin Julia Schwarz und ich empfehle sehr die Vorgängerromane zu lesen. Die Fälle sind zwar immer abgeschlossen, aber die Protagonisten entwickeln sich weiter und es ist dies in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Das Leben von Julia und Kriminalkommissar Florian Kessler hat sich verändert.
Sie haben nun eine kleine Tochter zusammen und versuchen Job und Kind unter einen Hut zu bekommen. Gerade bei dem neuen Fall fällt das zunehmend schwer, denn Julia kann sich nicht mit eigenen Ermittlungen zurückhalten kann.
Der Roman beginnt wie immer aus Sicht eines Opfers. Valerie wird zu einem Treffpunkt eingeladen, bei dem sie endlich etwas zu ihrer verschwundenen Schwester erfahren soll. Sie sieht ihre Schwester leblos in einem Auto sitzen, dann wird sie entführt. Am nächsten Tag wird Florian zu einem Auto mit einer toten Fahrerin gerufen. Dies wird sich zu einem ungewöhnlichen und erschreckenden Fall entwickeln.
Wie bereits bei den anderen Romanen von der Autorin mag ich einfach ihren Schreibstil. Die Bücher machen einfach Freude. Spannung, interessante Charaktere und gute Rahmenhandlung sorgen dafür, dass ich dieses, aber auch die anderen Romane schnell und gerne lese. Ich hoffe auf weitere Bände.
Rezensionen von Katzenmicha:
Mord in Dänemark
Glutspur von Katrine Engberg
Die ehemalige Polizistin Liv Jensen ist gerade von Jütland nach Kopenhagen gezogen und will sich als Privatdetektivin selbstständig machen.Sie zieht bei Hannah Leon und ihrem Vater Jan Leon zur Untermiete ein.Hannah die selbst Psychologin ist, hat ihren Bruder durch Selbstmord verloren-er saß im Gefängnis wegen Mord an seiner Frau.
Nima, ein junger iranischer Automechaniker, dessen Werkstatt in Hannahs Haus ist und dem eine Affäre zum Verhängnis wird als diese tot aufgefunden wird.,Liv muß sich erstmal mit kleinen Aufträge über Wasser halten.Petter Bohm ihren alten Mentor von der Mordkommission bittet Liv für ihn einen alten Fall aufzuklären.Sie soll für ihn einen drei Jahre alten Mordfall an einem Journalisten nochmals untersuchen, da er glaubt, etwas übersehen zu haben….
Die Autorin Katrine Engberg hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft nahm sie mich mit nach Kopenhagen an die Seite von Liv Jensen.Glutspur ist der erste Band, um die private Ermittlerin Liv Jensen,die Petter Bohmzur Seite steht und ihm hilft als Privatddektivin.Sehr gerne 4 Sterne und ich bin auf die weiteren Fälle von Liv Jensen gespannt.
Rezensionen von MariasBooks:
Grandioses Fantasybuch!
Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm von Julia Dippel
Die Sonnenfeuer-Ballade 1 von Julia Dippel ist ein grandioses Fantasy Buch, dass vor allem mit seiner sauber ausgearbeiteten Welt und Characteren überzeugt.
Generell merkt man sehr schnell, mit wie viel Herzblut und Detailverliebtheit die Welt, die Völker, die Charaktere und die Geschichte des Kontinents ausgearbeitet worden sind.
Am Anfang des Buches wird man mit einigen Informationen überhäuft, doch da ausgiebige Glossar, dass man sogar als PDF runterladen kann, ist hier eine sehr praktische Hilfestellung.
Doch sobald man in der Geschichte drin ist, lässt sie einen nicht mehr los. Die vielen Höhen und Tiefen, die die Charactere in dieser Geschichte erleben, lassen auch die Gefühle der Leserschaft Achterbahn fahren. Vor allem das Zusammenspiel der beiden Protagonisten Sin und Alez haben meine Gefühle mehrfach durcheinandergewirbelt.
Und auch wenn man denkt alle Geheimnisse der Welt und ihrer Bewohner aufgedeckt zu haben, wird man ständig wieder aufs neue überrascht.
Dieses Buch ist ein Paradebeispiel, was ich mir von einem Fantasy Buch erhoffe und ich kann es kaum erwarten, herauszufinden wie es im nächsten Band weitergeht.
Rezensionen von nanu?!:
Sündhaft? Oh ja!
Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm von Julia Dippel
Zugegeben, diese Sammlung ist weniger ein Backbuch, denn ein Backbüchlein. Und man sieht dem Werk auch an, dass es in Eigenregie entwickelt wurde.
Trotzdem erkennt man gleich auf den ersten Blick, dass viel Mühe und noch mehr Liebe in das Büchlein gesteckt wurde. Und am Ende zählen ja sowieso ganz alleine die Backergebnisse.
Und, oh ja, die sind sündhaft!
Insgesamt werden 39 Kuchen, Torten und Cookies aus dem Berliner Kiezcafé "Café Sellberg" präsentiert. Die Auswahl lässt keine Wünsche offen, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Es gibt einige altbekannte Klassiker, denen das Café Sellberg aber immer seinen eigenen Stempel aufgedrückt hat. So schmecken Kalter Hund, Käsekuchen oder Apfel-Streusel doch wieder anders und neu.
Modernere Gebäcke sind ebenfalls vertreten. Erdnuss-Cheesecake, Ingwer-Bananen-Brot mit Walnüssen, Double-Schoko-Cookies, ...
Besonders gut gefällt mir, dass es einige Varianten an Käsekuchen gibt. Keins der vorgestellten Rezepte ist miteinander vergleichbar.
- Die Anleitungen sind meist klar und verständlich geschrieben. Nur manchmal fehlte mir die ein oder andere extra Information, um ein noch besseres Backergebnis zu erzielen. Ich persönlich backe nicht sehr oft, und was für geübtere Bäcker selbstverständlich ist, ist es noch lange nicht für mich.
- Eingestreute kleine Extratipps verraten, wie man den jeweiligen Kuchen noch verändern oder verschönern kann.
- Die Zutaten die benutzt werden, sind überall zu bekommen. Es gibt keine komplizierten oder exotische Lebensmittel.
- Eingebaut wurden noch nette Kommentare von Kunden aus dem Café Sellberg.
- Ausbaufähig finde ich die Fotos. Sie wurden oft viel zu nah aufgenommen, so dass man das Gebäck gar nicht richtig erkennen kann. Allerdings finde ich es aber auch sehr sympathisch, dass an den Bildern überhaupt nicht getrickst wurde. Sie wurden so abfotografiert, wie die Kuchen geraten sind. Mit krummen Kanten oder Risse im Kuchen.
- Die Kuchen, die ich bis jetzt nachgebacken habe, schmeckten wirklich vorzüglich. Sogar der, der mir völlig missraten ist (wie gesagt, ich stelle mich nicht immer so schlau an beim Backen), schmeckte unter der verbrannten (und sehr schwarzen) Kruste, immer noch megalecker.
Rezensionen von kabo16:
Ein Tollpatsch rettet alle
Idefix und die Unbeugsamen - Weissnix weiß Rat von Albert Uderzo; René Goscinny
Das Cover lässt alle kleinen Fans von Idefix sofort zu diesem Comic greifen. Viele tolle Bilder warten im Buch darauf angeschaut zu werden und die Geschichte zu lesen. Gerade für Leseanfänger ist es nicht zu viel Text, alles wird aufgelockert durch die Bilder.
Dieses mal ist Weissnix, der etwas schusselige Uhu des Druiden Amnesix, im Mittelpunkt der Geschichte.
Seine Zaubertränke wirken ja leider nie so - wie sie eigentlich sollten, aber das spielt keine Rolle. Denn wie heißt es so schön: Alle Wege führen nach Rom/zum Ziel.
Aber natürlich sind Idefix und all die anderen Freunde am Ausgang dieser lustigen Geschichte beteiligt. Nur zusammen sind sie stark und können die höchst gemeine Monalisa immer wieder in ihre Schranken weisen. So gelingt es Idefix und seinen Freunden, trotz Schwächen, die jeder hat - ein Team zu sein.
Lustig und spannend geschrieben. Zum Vorlesen und Selberlesen ein super Geschenk.
Rezensionen von Katzenmicha:
Mord in Südtirol
Commissario Tasso auf dünnem Eis von Gianna Milani
Es ist im Februar 1963 in Südtirol bei einem Faschingsumzug-Egetmann Umzugs,wo der Winter traditionell ausgetrieben werden soll-passiert ein Mord.Ein junger Mann stirbt nach einem brutalen Messerangriff, ein zweiter wird verletzt.Commissario Aurelio Tasso nimmt an dem Umzug mit den gruseligen Schnappviechern nur seinem Freund zu Liebe Johann Vierweger ehemaliger Ispettore nun im Ruhrstand -teil.
Mit dabei ist seine ehemalige Praktikantin Mara Oberhöller.Die Drei fangen gleich an zu ermitteln.Aber niemand scheint etwas gesehen zu haben, die Nachforschungen verlaufen zunächst ergebnislos.Die Ermittlungen gestalten sich schwierig zumal die Rivalitäten zwischen der Polizia di Stato, zu der Tasso gehört, und den ortsansässigen Carabinieri, da diese keine Einmischung in ihren Fall dulden wollen…..
Die Autorin Gianna Milani hat einen flüssigen und spannenden Schreibstil.Bildhaft nahm sie mich mit in die 60 erJahre an die Seite des Commissario Aurelio Tasso und seiner Praktikantin Mara Oberhöller sowie dem Ispettore Vierweger.Leider habe ich die beiden Vorgängerbücher noch nicht gelesen,was aber nichts machte.Die Fälle sind in sich abgeschlossen und jeder für sich spannend.Durch die Erzählung in den 60 er Jahre hat man sich in eine Zeit zurück versetzt gesehen.Und auch die Tradition der gruseligen Schnappviecher fand ich sehr spannend.Sehr gerne 4 Sterne und noch weitere so spannende Fälle von Commissario Aurelio Tasso.










