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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Sch.:

düstere Fortsetzung auf der Suche nach der Rettung der Schatten

Schatten - Das Portal (Schatten 2) von Timo Parvela

"Schatten-Das Portal" schließt direkt an den Vorgänger-Band "Schatten-Der Pakt" an. Einige Dinge werden zwar erwähnt, aber ich empfehle unbedingt, den ersten Teil zuvor zu lesen.
Pete, Sara und die Gnome Boris und Humpf (äh, sorry, Isabella) finden das Portal nach Auroria, die Welt des Weihnachtsmannes, der dort nur der Allerälteste genannt wird, um dort nach den verschwundenen Schatten zu suchen.

In diesem Land tobt seit langem ein Krieg zwischen den Wichteln und den Gnomen, da die Wichtel den neuen Allerältesten ausgetrickst haben. Auch ist es nicht so wundervoll-schön-magisch, wie man sich das so vorstellt. Sondern düster und schaurig.
Die Auflösung, was es mit Krampus auf sich hat, war total spannend und überraschend!

All dies erfährt man in Auszügen aus dem Notizbuch des Weihnachtsmannes. Dieses hat Halbwichtelin Uudit von ebendiesem bekommen, um Auroria zu retten.
Doch Uudit hat starke Rachegedanken; sie will sich an den Wichteln rächen, und ist auf die Versprechungen von Elpiö hereingefallen.
Eine gefährliche Verfolgungsjagd zum Adlerberg und riskantes Versteckspiel mit einer überraschenden Entdeckung und der Findung von Wahrheiten erwarten Uudit, Pete und Sara (die ihre Glöckchen gerade so retten konnten) am Ende des Buches. Und dann taucht die gefährliche Schattenarmee auf...


Fazit:
Fortsetzung des beklemmenden, düsteren Weihnachtsmärchens. Man spürt richtig die Kälte beim Lesen. Nach diesem Cliffhanger erwarte ich mit großer Spannung den Finalband.

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Rezensionen von LeserinLu :

Geheimtipp

Aprikosenzeit, dunkel von Corinna Kulenkamp

"Aprikosenzeit, dunkel" von Corinna Kulenkamp ist ein fesselnder Roman, der mich von Anfang bis Ende begeistert hat. Der Coming-of-Age-Roman handelt von Karine, einer Frau mit armenisch-Deutscher Familiengeschichte, die nach Rassismuserfahrungen in Deutschland den Weg zurück zu ihren armenischen Wurzeln sucht.

Die authentische Darstellung von Karines inneren Konflikten und ihre Suche nach Identität machen den Roman besonders ansprechend. Kulenkamp beschreibt einfühlsam Karines emotionale Reise, angefangen bei ihrer Beziehung zu einem Mitstudenten in München bis hin zu ihrer spontanen Entscheidung, nach Armenien zu gehen. Diese wird zu einem Wendepunkt in Karines Leben. Die Leserin begleitet sie in ein Land, das durch Korruption und patriarchale Strukturen geprägt ist, was differenziert beschrieben wird. Die Verknüpfung von Karines persönlicher Geschichte mit der politischen und gesellschaftlichen Realität in Deutschland und Armenien hat mir besonders gut gefallen.

"Aprikosenzeit, dunkel" bietet damit nicht nur eine packende Geschichte, sondern auch einen tiefen Einblick in die Geschichte der Armenier*innen. Die Multiperspektivität, gepaart mit Kulenkamps authentischem und leicht zugänglichem Schreibstil aus der Sicht der jungen Protagonistin, macht das Buch zu einem Must-read. Es ist erstaunlich, dass es bisher nicht häufiger besprochen wurde - es ist für mich ein literarischer Geheimtipp! Ich bin gespannt auf weitere Romane aus dem Orlanda Verlag und von der Autorin.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Conni und der Amtsschimmel

Da bin ick nicht zuständig, Mausi von Conny from the block

Conni arbeitet auf dem Amt. Zusammen mit ihren Kolleginnen Petra, Doris, Gisela, Dilara und ihrer Chefin Ronja. Jede der Kolleginnen hat ihre Eigenheiten, die von Conni gut dargestellt werden, sowie ihre Arbeit auf dem Amt und ihr Privatleben. Allen voran der heiße Hasan, den sie von früher kennt.

Witzig zu lesen und oftmals so nah an den Klischees, die man vom Amt hat. Conni möchte gerne Hasan wieder näher kennenlernen und öfter treffen. Dann ist da noch die Küsschen-Mausi Doris, die nie Schuld und nie zuständig ist, Gisela, die kurz vor der Rente ist und es eh immer so macht wie sie es immer gemacht hat. Petra macht Yoga, sie kann nichts aus der Ruhe bringen und Dilara ist die jüngste im Bunde, die noch die rosarote Brille aufhalten. Ich kenne Conni from the Block von Instagram und da stellt sie die Charaktere so wunderbar dar, total witzig und nicht zu ernst nehmen, dann hat man seinen Spaß mit dem Buch.

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Rezensionen von Jazz:

Starkes Selbstbewusstsein

Ich bin genug von Grace Byers

In "Ich bin genug" geht es um Mädchen, die ein starkes Selbstbewusstsein aufbauen. Mit wenigen, einfachen, prägnanten Sätzen, die auch schon die Kleinsten verstehen, hilft das Buch immens bei der Erziehung von starken, mutigen Mädchen, die zu kämpfen lernen, aber auch zu helfen und lieben.

Ich empfehle das Kinderbuch gern allen Eltern, die ihre Kleinen zu großartigen Individuen erziehen wollen, die daran glauben, alles erreichen zu können, wenn sie an sich glauben und vertrauen und für ihren Traum arbeiten. Obwohl es auch auf dem Weg dorthin Stolpersteine gibt, die sie manchmal zum Fallen bringen, so lernen sie stets wieder aufzustehen und es erneut zu versuchen. Das Buch ist ganz hervorragend geschrieben und auch mit farbigen Bildern versehen, die Mädchen aus der ganzen Welt repräsentieren. Die Botschaft ist, dass sie ganz gleich ihres Aussehens alles werden können und gleichzeitig absolut genug sind. Klare Empfehlung!

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Rezensionen von Gerda:

Antiquitäten, Drogen und ein Todesfall

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt von Richard Osman

Um die Weihnachtszeit kam der neueste Fall des Donnerstagsmordclub bei mir an. Und schnell habe ich ihn gelesen.

Wieder ein neuer Mordfall. Doch diesmal ist das Opfer ein Freund von Elizabeths Mann. Natürlich ermittelt der Club wieder. Es mischt sich wieder viel Privates in diese Ermittlung. Und sie sind mit ihren Ermittlungen der Polizei weit voraus.

Es ist wieder eine wunderbare skurrile Geschichte mit viel Humor. Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron ergänzen sich wunderbar. Elizabeth wird von ihrem Mann gebraucht, seine Demenz schreitet voran. Joyce springt für sie ein und dirigiert die Tätigkeiten.

Ein überzeugender Kriminalroman. Ich hoffe auf viele neue Fälle. Die Personen entwickeln und verändern sich. Auch tauchen neue Personen auf und ich hoffe das sie im nächsten Band wieder erscheinen. Der Abschluss ist etwas traurig, aber der Mörder wurde gefasst.

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Rezensionen von Gerda:

Düstere Seancen

Die geheime Gesellschaft von Sarah Penner

Das Cover lud mich als Erstes ein. Dann las ich den Klappentext und wurde richtig neugierig auf das Buch. Ein mordener Geist? Das ist schon einmal sehr spannend.

Lenna und Vaudeline sind Protagonistinnen dieses Romans. Jede von ihnen hat ihre eigene geheime Geschichte. Lenna ist nach Paris gekommen, um den Mord an ihrer Schwester aufzuklären.

Sie ist sehr skeptisch gegenüber allem Okkulten. Allerdings ist sie nun der Lehrling von der Spiritualistin und Wahrsagerin Vaudeline D’Allaire. Vaudeline hält düstere Séancen ab und mehr als einmal sind bestürzende Geschehnisse dabei passiert.

Die Geschichte beginnt doch gemächlich, mir persönlich war es bis zur Mitte zu langsam. Dann allerdings wird es spannender und dramatischer. Die Geisterwelt wurde mit einbezogen.

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert. Allerdings wurden die beiden Damen sehr modern dargestellt. Das Clubleben der Geheimgesellschaft »Séance Society« wird gut dargestellt. Vom normalen Leben zu der Zeit wurde wenig erzählt. Mit Lenna und Vaudeline habe ich mich nicht ganz anfreunden können. Sie blieben mir fremd. Trotzdem eine schöne Geschichte.

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Rezensionen von Gerda:

Stimmonade

Der Spurenfinder von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling

Mein erstes Buch von Herrn Kling. Nun hat er dieses Buch zusammen mit seinen Kindern geschrieben. Da war ich doch sehr gespannt.

Elos von Bergen hat sich in den langweiligsten Ort des Landes zurückgezogen, nach Friedhofen. Hier passiert nichts, gar nichts. Er tat es um seine beiden Kinder zu schützen.

Denn die Zwillinge Ada und Naru wollen zusammen mit dem Vater Abenteuer erleben. Sie interessieren sich für seine Tagebücher, in denen er seine Erfolge als Spurenfinder niedergeschrieben hat. Doch in Friedhofen passiert zum Glück nichts…

Die Geschichte ist witzig und bis alles aufgeklärt wird, auch spannend. Was mir nicht gefiel war das ständige Geplänkel mit ihrem Vater. Wenn es für die Kinder gefährlich wurde, hat er sie gebeten nichts zu tun. Die Kinder kennen das Wort gehorchen wohl überhaupt nicht. Das es zu ihrem Schutz geschieht, war ihnen nie klar. Das zog sich durch das gesamte Buch und war einfach nervig. Zusammenarbeit sieht anders aus.

Ich vermute, das es eine Fortsetzung geben wird. Das Ende deutet daraufhin. Ich hoffe, die Zwillinge werden dann weniger nervig dargestellt und der Fantasy Anteil größer. Die Geschichte hat auf jeden Fall das Potenzial für eine neue kreative Fortsetzung.

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Rezensionen von Harakiri:

Klasse

Vöglein schweigt von Elias Haller

Fast nahtlos knüpft Haller in seinem zweiten Band der Grimm-Trilogie an den ersten an. Den sollte man gelesen haben, um die komplexe Handlung und das Privatleben der Protagonisten verstehen zu können.
Ein überaus grausamer Killer treibt dieses Mal sein Unwesen im Bereich der Grimm-Morde. Er entführt seine Opfer, sperrt sie in einen Käfig und spickt sie mit Federn.

Sonderermittlerin Nora Rothmann hat alle Hände voll zu tun, um dem Mörder näher zu kommen und gerät selbst in große Gefahr.
Haller sagt selbst von seinem Buch, dass es eins seiner grausameren ist. Und das stimmt. Einen starken Magen sollte man bei der Lektüre haben. Dann kann man sich aber voll auf den Genuss und die Spannung einlassen. Denn Haller schont seine Charaktere nicht und das sorgt für Nervenkitzel und dazu, dass man immer noch kurz ein Kapitel lesen mag und das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Fazit: oft hat es ein mittlerer Teil einer Trilogie schwer, aber Haller schafft es, diesen spannend und mitreißend zu gestalten.

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Rezensionen von PMelittaM:

Sehr spannende Dystopie

Ein Fluss so rot und schwarz von Anthony Ryan

Sieben Menschen auf einem Schiff mitten auf dem Ozean – sechs wachen ohne Erinnerung auf, einer ist tot. Wer sind sie? Was ist passiert? Und, was will man von ihnen, denn offensichtlich sind sie auf einer Mission, doch auf welcher?

Anthony Ryan ist für mich ein Garant für einen guten Roman, bisher kannte ich ihn aber nur im Fantasy-Genre.

Hier jedoch liegt ein anderes Genre, eine Dystopie, vor, wie man schnell feststellt. Was aber genau passiert ist, wird einem erst zusammen mit den Protagonist:innen im Laufe des Romans klar. Mich hat das von Anfang an gepackt, und ich habe bis zum Ende sehr gespannt gelesen.

Die Auflösung erfolgt nach und nach, in kleinen Dosen, erst gegen Ende wird das ganze Ausmaß klar. Ich hätte mir zwar eine etwas andere Auflösung gewünscht, enttäuscht bin ich von dieser aber nicht. Auch nicht vom Ende übrigens, das wahrscheinlich nicht jedem gefallen wird, das aber überaus passend ist.

Mir haben auch die Charaktere gut gefallen. Es bleibt bei diesen Sechs, auch wenn zwei weitere eine nicht unwesentliche, aber nur sehr kleine Rolle spielen. Und dann gibt es noch eine Stimme, die aber unpersönlich bleibt. Nicht jeder wird bis zum Ende überleben, und so sind es im Grunde weniger als sechs Personen, die man näher kennen lernt. Die allerdings sind meiner Meinung nach, bedenkt man, dass sie keine Erinnerungen an das Vorher haben, ausreichend und individuell gezeichnet, und so konnte ich auf jeden Fall mitfühlen. Einer, von dem ich das am Anfang gar nicht gedacht hätte, hat mich letztlich am meisten berührt. Eine gute Idee fand ich auch die Art, wie die Protagnost:innen benannt wurden.

Anthony Ryan erzählt auch hier fesselnd, eindringlich und anschaulich,mein Kopfkino hatte viel zu tun, ja, diesen Roman könnte ich mir auch gut als Kinofilm vorstellen. Gelesen habe ich nahezu atemlos, ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, und was dahintersteckt. Der Ekelfaktor ist dabei nicht ohne, sehr zartbesaitet sollte man nicht sein.

Anthony Ryan war für mich bisher ein Autor, der überzeugende Fantasy-Romane schreibt, nun hat er mich auch mit einem anderen Genre überzeugt. Für mich ist der Roman von Anfang bis Ende sehr spannend, ich habe mitgefiebert und mir Gedanken gemacht, was dahinterstecken könnte. Genrefans kann ich den Roman sehr empfehlen, aber auch Fans des Autors sollten ihm eine Chance geben.

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Rezensionen von Gerda:

4 x London

Threads of Power von V. E. Schwab

„Sieben Jahre sind verstrichen in den vier Londons, wo alles begann. Im roten London, in dem die Magie allgegenwärtig ist, macht sich Unzufriedenheit breit…“

Leider kannte ich die Vorgänger Bände nicht. So musste ich mich etwas holprig in diese Welt einlesen. Der Einstieg war problemlos. Das reparieren von Dingen mittels Fäden der Magie war super.

Doch dann wurde ich abrupt in einen anderen Erzählstrang geworfen. Hier hat es dann doch etwas gedauert, bis ich damit warm wurde. Die Erzählung ist sehr komplex. Je weiter ich im Buch voran kam, desto mehr hat mich das Buch gepackt.

Die früheren Bände werde ich versuchen zu lesen, aber diese Reihe werde ich weiter verfolgen. Was mir hier im Buch fehlte, war die Vorstellung der wichtigsten Personen aus den früheren Büchern. Dann wäre ich vermutlich schneller in die Erzählung hinein gekommen. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht.

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