Kunden em pfehlungen
Rezensionen von SalMar:
Highlight
Der Spurenfinder von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling
Marc-Uwe Kling und seine Töchter erschaffen eine eigene Welt mit sehr vielen witzigen Momenten. Mich hat die Geschichte, auch wenn die ersten knapp 50 Seiten etwas behäbig daherkamen, am Ende voll gefangen.
Der Protagonist Elos von Bergen hat zwei Kinder, Zwillinge, die in ein verschlafenes Dorf ziehen.
Man muss wissen, Elos ist ein sehr bekannter, wenn nicht der bekannteste Spurenfinder - "Spuren suchen kann ja jeder, es kommt aufs finden an" - und er möchte einfach etwas zur Ruhe kommen. In diesem anfänglich ruhigen Dorf geschieht recht schnell ein Mord und diesem geht es auf dem Grund zu gehen.
Die Geschichte hat einige Wendungen und die fantasievolle Welt wird sehr spannend und einfallsreich beschrieben. Ein kleines Beispiel ist beispielsweise die Stimmonade - ein leckeres Getränk mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, die die eigene Stimme dementsprechend auch vorübergehend verändern kann. Insbesondere das Necken der Zwillinge untereinander empfand ich immer wieder als nachvollziehbar und humorvoll zu lesen, insbesondere wenn man Kinder hat, waren diese Unterhaltungen einem sehr bekannt.
Ich bin mir nicht sicher ob man den Humor des bekannten Autors unbedingt kennen muss, um sich in der (abgeschlossenen) Geschichte wohl zu fühlen ¬– meines Erachtens jedoch nicht. Ich habe das Buch nahezu verschlungen und freue mich auf mögliche weitere Teile.
Rezensionen von SalMar:
Authentisch und emotional mitreißend
GUY'S GIRL von Emma Noyes
Ginny wirkt bodenständig und ist scheinbar meistens gut drauf, ihre Essstörung weiß sie zu verbergen – als sie zurück nach New York und in die WG ihrer männlichen Freunde zieht, scheint das perfekt zu funktionieren. Doch dann funkt es zwischen ihr und Adrian, dem vorherigen Mitbewohner der WG, gewaltig.
Wenn den beiden nur nicht ihr jeweiliges Päckchen im Weg stünde …
„Guy’s Girl“ ist definitiv kein Wohlfühlbuch, das mal gleich vorneweg. Ja, es ist auch eine Liebesgeschichte – zumal eine richtig gut geschriebene, wie ich finde –, aber gerade Ginnys Kampf mit ihrer Essstörung wird schonungslos ehrlich beschrieben und auch sonst wird wenig beschönigt. Aber gerade das fand ich toll in diesem Buch, denn es macht die Geschichte zwischen Ginny und Adrian definitiv authentischer. Beide Charaktere sind sehr sorgfältig herausgearbeitet und lassen sich in ihrer Originalität nur schwer in eine Schublade stecken.
Trotz der schwierigen Themen gelingt es der Autorin mit ihrem schnörkellosen und doch irgendwie poetischen Schreibstil, dass die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Sicherlich haben auch ihre eigenen Erfahrungen dazu beigetragen, dass man als Leser so sehr von der Geschichte eingenommen wird. Besonders schön und wirklich interessant fand ich auch das Setting von New York City bis Budapest.
Insgesamt hat dieses Buch alle meine Erwartungen erfüllt und sogar noch ein bisschen was oben drauf gesetzt. Deswegen gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die sich für authentische, emotional mitreißende Geschichten interessieren.
Rezensionen von liesmal:
Vom Islamisten zum Christen
Hass gelernt - Liebe erfahren von Yassir Eric
„Die Geschichte eines Mannes, der im Sudan auf einer Koranschule zum Christenhasser erzogen wurde und später konvertierte“ wollte ich unbedingt lesen, denn über den Islam wusste ich bislang nicht viel.
Yassir Erics Geschichte ist unglaublich brutal und voller Hass, aber auch voller Liebe.
Tief bewegt habe ich staunend seinen Weg verfolgt, habe von seiner Kindheit in der Koranschule gelesen und davon, dass er hier ebenso wie in der Moschee und in seinem Zuhause zum Hass erzogen wurde.
Dabei haben Andersgläubige keinen Wert.
Wie und dass er überhaupt einen Weg aus diesem Leben heraus und zum Christentum gefunden hat, klingt wie ein Wunder. Doch Eric sagt: „Am Ende ist es nicht der Mensch, der glaubt, sondern Gott, der Menschen den Glauben schenkt.“
Das Buch wird bei mir einen Platz in greifbarer Nähe behalten, denn das, was Eric über den Islam geschrieben hat, ist so komplex, dass ich ganz bestimmt noch häufig darin lesen werde, um vieles noch besser verinnerlichen zu können.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Schatten der Vergangenheit
Taubenschlag von Dennis Jürgensen
Als auf einer Baustelle in Berlin ein bislang unbekanntes unterirdisches Bunkersystem mit den skelettierten Überresten einer Familie gefunden werden, weiß noch niemand, welche Dimensionen dieser Fund haben wird. Allen Anschein nach sind die Mitglieder dieser Familie seit rund vierzig Jahren tot, verhungert und verdurstet.
Wenig später werden in Kiel, Hamburg und nahe Lübeck mehrere Menschen in ihren Häusern ermordet aufgefunden. Die Männer und die Frau haben einiges gemeinsam: Sie wurden gefoltert, gefesselt an einen Stuhl gebunden, anschließend erschossen und haben jeweils eine tote Taube im Schoß.
KHK Rudi Lehmann von der Polizeidirektion Flensburg und Kriminalassistentin Lykke Teit aus Kopenhagen, die bereits in „Gezeitenmord“, einem länderübergreifenden Kriminalfall sehr gut zusammengearbeitet haben, werden anlässlich einer Sondereinsatztruppe beauftragt, diesen Fall zu lösen.
In akribischer Kleinarbeit, die die beiden bis nach Berlin, in das Archiv der Stasi führt, kommen sie nur langsam vorwärts. Die Mordserie verlangt den beiden einiges ab, denn sowohl Lehman als auch Teit haben so ihre eigene Familiengeschichte.
Meine Meinung:
Dieser Krimi, der durchaus von wahren Begebenheiten inspiriert sein kann, hat mich sehr gut unterhalten. Auch mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall sind noch immer nicht alle Fälle von verschwundenen Personen restlos aufgeklärt. Die Ermittlungen mit all ihren Sidesteps und Sackgassen sowie gefährlichen Situationen sind recht realistisch geschildert.
Lehmann und Teit sind ein gutes Team, obwohl der Altersunterschied doch recht groß ist. Gut gefällt mir, dass Rudis Frau Verständnis für seinen Beruf hat und auch Lykke freundlich begegnet.
Interessant ist, dass der Täter und sein Motiv den Lesern schon recht bald sogar namentlich bekannt sind. Die Spannung liegt nun darauf, ihn zur Strecke zu bringen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Krimi, der mich bis zur letzten Seite gefesselt und mir spannende Lesestunden beschert hat, 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Spannend bis zur letzten Seite
Grenzfall - In den Tiefen der Schuld von Anna Schneider
In ihrem vierten gemeinsamen Fall ermitteln Bernhard Krammer und Alexa Jahn, das österreichisch-deutsche Vater & Tochter-Ermittlerteam, in einem höchst dramatischen Fall, der Krammer bis nach Sopron (Ungarn) führt.
Was ist passiert?
Nachdem Krammers Kollegin Roza Szabo plötzlich und ohne Handtasche die Dienststelle verlassen hat und seit Tagen nicht erreichbar ist, öffnet er ihre Wohnung.
Völlig geschockt steht er in ihrem Wohnzimmer vor einer männlichen Leiche, die eine Tauchermaske trägt, auf der der Name „Krisztina“ zu lesen ist. Ein Etikett weist auf eine Tauchschule am Walchensee in Bayern hin. Doch von Roza fehlt jede Spur. Und wer zur Hölle ist Krisztina?
Obwohl Krammer eigentlich das Verschwinden seiner Kollegin melden müsste, zieht er es vor, vorab heimlich, aber mithilfe seiner Tochter Alex und deren Kollegen Florian Huber, zu recherchieren. Wird es ihnen gelingen Roza Szabo zu finden? Und was verbirgt Szabo? Immerhin war sie vor Jahren als verdeckte Ermittlerin gegen das organisierte Verbrechen im Burgenland im Einsatz, bis ein Einsatz schief gegangen ist. Ist sie nun selbst ein Opfer?
Meine Meinung:
Dieser vierte Fall für das deutsch-österreichische Team besticht durch seinen originellen Plot. Der Spannungsbogen ist extrem hoch. Die Handlung ist vielschichtig und beschäftigt sich u.a. mit der Organisierten Kriminalität wie Menschenhandel, Prostitution und Drogengeschäften.
Die in kursiver Schrift gehaltenen Seiten stellen so etwas wie ein Tagebuch dar, das die geneigten Leser gleich zu Vermutungen über die beschriebenen Personen mutmaßen lässt.
Auch wenn die Ermittler stellenweise parallel und, wie es scheint, wenig abgestimmt arbeiten, kommen sie in kleinen Schritten vorwärts. Manchmal ist die Zurückhaltung beim Austausch der Erkenntnisse nicht leicht zu akzeptieren. Aber, das Vater-Tochter-Gespann nähert sich trotz aller Bindungsängste langsam an und der komplexe Kriminalfall wird schlüssig aufgeklärt.
Ein Anruf von Konstantin, der Alexa Jahn Avancen macht und aktuell in Polizeigewahrsam ist, macht neugierig auf den 5. Fall, der im Frühjahr 2025 erscheinen wird.
Fazit:
Diesem fesselnden Krimi, der durch seine komplexe Handlung besticht, gebe ich gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Schatten der Vergangenheit
Ausgeträllert von Anja Rauter
Samantha Sauers Job in einem Wiener Innenstadtimmobilienbüro kann ihre Lebenshaltungskosten nicht decken, weshalb die alleinerziehende Mutter einer dreizehnjährigen Tochter, zusätzlich als Privatermittlerin tätig ist. Das Spezialgebiet der ehemaligen Polizistin, die kein Blut sehen kann, sind Observierungen untreuer Ehemänner, um deren Ehefrauen Beweismittel für die Scheidungen zu liefern.
Daher ist sie es gewöhnt, Augen und Ohren offen zu halten und auf Nebensächlichkeiten zu achten.
Sie ist in genau einer solchen Mission in der Wiener Staatsoper unterwegs, als sie einen veritablen Streit zwischen der Operndiva Francesca Cuttolini und einem vorerst unbekannten Mann mithört und alles mit dem Mobiltelefon aufnimmt.
Als die Diva wenig später tot am Treppenende in der Oper gefunden wird, zählt sie eins und eins zusammen. Die Polizei, in der Person von Stephan Müller, geht allerdings von einem Unfall aus. Gemeinsam mit ihrer Mutter Theresa, der Witwe eines Polizisten, und einer befreundeten Gräfin, macht sie sich auf Spurensuche. Dabei kommt sie sowohl dem Ermittler als auch dem Täter ziemlich nahe.
Meine Meinung:
Dieser Wiener Opern-Krimi aus dem Servus-Verlag hat mich gut unterhalten. Das Cover mit der Prunkstiege passt sehr gut zum Thema. Wie es für die Regionalkrimis des Verlages üblich ist, hat auch dieses Buch einen farbigen Blattschnitt, diesmal passend zum roten Teppich in derselben Farbe. Auf den Vorsatz- bzw. Nachsatzblättern ist ein Stadtplan skizziert, um sich auch geografisch im Krimi zu orientieren.
Als Wienerin bin ich mit den Örtlichkeiten bestens vertraut, auch wenn ich die Sky-Bar nicht aufsuche und das Café Mozart für meinen Geschmack zu touristisch ist.
Der Krimi selbst ist leicht zu lesen. Manches ist ziemlich vorhersehbar. Die Hinweise auf den Täter hätte meiner Meinung schon ein wenig früher platziert werden sollen.
Die Charaktere sind recht gut gelungen. Hauptperson Samantha hat es nicht leicht: Sie wohnt mit der pubertierenden und naseweisen Tochter Lisa bei ihrer ziemlich dominanten Mutter, die zwar das Herz am rechten Fleck hat, aber ganz schön anstrengend ist. Eine Figur, die ich noch nicht so richtig einordnen kann, ist Gräfin Cosima. Ist sie wirklich eine Freundin oder nur die Dosenöffnerin für Kater Strizzi, der natürlich (fast) allen die Show stiehlt.
Die beginnende Romanze mit dem Polizisten Stephan Müller hätte es für mich nicht gebraucht, aber vielleicht entwickelt sich da etwas für weitere Krimis.
Neben aller Leichtigkeit spricht die Autorin ein ernstes Thema an: Viele Alleinerzieherinnen können kaum mit nur einem Job den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder bestreiten.
Fazit:
Ein leicht zu lesender Wien-Krimi, der in die Welt der Wiener Staatsoper führt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine Leseempfehlung
Sahel von Moussa Tchangari
Dieses interessante Buch beleuchtet jenen Teil Afrikas, den wir gemeinhin als „Sahelzone“ kennen. Diese geografische Bezeichnung umfasst die Staaten Mauretanien, Senegal, Mali, Burkina Faso, Niger, Nigeria, Tschad, Sudan und Eritrea. Die meisten dieser Länder haben um 1960 ihre Unabhängigkeit von Frankreich erhalten bzw.
erkämpft, doch die Nachwirkungen des Kolonialismus dauern bis heute. So taumeln die Länder von einer korrupten Regierung in die nächste, bis die Machthaber von einem Militärputsch hinweggefegt werden und häufig in Bürgerkriegen versinken.
Vor allem junge Menschen erhoffen sich von Regierungswechseln oft mehr Sicherheit und bessere Lebensperspektiven – und werden dann herb enttäuscht, denn wie Wirklichkeit sieht anders aus, als es die Propaganda versprochen hat. Das Ergebnis sehen wir täglich in den Nachrichten: Abertausende junge Männer, die sich nach Europa aufmachen.
Moussa Tchangaris Buch ist der Versuch, die großen politischen Herausforderungen der aktuellen Sicherheitskrise in der Sahelzone im Detail zu beleuchten. Er geht der Frage nach, warum es den Vereinten Nationen mit dem UN-Aktionsplan nicht gelang, die Krise zu stoppen. Tchangari kritisiert vor allem, dass die EU dezidiert Gelder für das Militär bereitstellt, was die Unsicherheiten im Land verstärkt hat, anstatt in die Landwirtschaft zu investieren. Auch die Prävention von gewalttätigem Extremismus bei Jugendlichen in Kombination mit fehlenden Bildungseinrichtungen ist nach Tchangari essenziell.
Meine Meinung:
Das Buch ist engagiert geschrieben und geht mit den ehemaligen Kolonialmächten sowie der UNO hart ins Gericht. Moussa Tchangari stellt seine Überlegungen bereits 2015/16 an. Ins Deutsche übersetzt ist es erst 2023 und genau das ist ein wenig die Schwäche dieses Buches. Einige der Länder wechseln ihre Machthaber durch Putsch und Gegenputsch so schnell, dass die Namen erwähnten Diktatoren nur mehr wenigen Lesern geläufig sind.
Fazit:
Wer sich dafür interessiert, WARUM so viele Menschen aus den Ländern der Sahelzone nach Europa auswandern (wollen), sollte unbedingt dieses Buch lesen. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
Rezensionen von evaki:
Spannender Roman mit starken Frauen in den Wirren des ersten Weltkrieges
Bevor die Welt sich weiterdreht von Luca Brosch
Unter dem Namen Luca Brosch ist dieser grandiose Erstroman "Bevor die Welt sich weiterdreht" erschienen, der vom Autor Sebastian Stuertz geschrieben und sensationell gleich noch unter dem Titel "Davos 1917" als Serie verfilmt wurde.
Es kann sein, dass das gelungene Cover, mit dem Kurhaus in den Davoser Bergen und der jungen Krankenschwester, viele Leser neugierig macht und hoffentlich motiviert, diesen spannenden Roman zu lesen.
Das Buch hat eine sympathische junge Protagonistin, Johanna Gabathuler, die dem Leser im Laufe der 460 Seiten regelrecht an's Herz wächst. Mit ihr erlebt man hautnah die Kriegswirren des Jahres 1917 - kein leichter Tobak - aber auch schöne Momente einer Liebesgeschichte und das Leben der Elite in den Davoser Bergen mit vielen Annehmlichkeiten. Das Buch liest sich von der ersten bis zur letzten Seite atemlos und packend.
Rezensionen von Gaby 2707:
Einfach, schnell und lecker
Vegan Body Reset von Alexander Flohr
In seinem Ratgeber „Vegan Body Reset – Raus aus Übergewicht, Schmerzen und Entzündungen“ erzählt Kochbuchautor und Youtuber Alexander Flohr von seinem steinigen Weg vom übergewichtigen kranken Mann zum gesunden veganen Koch. Dazu einige Tipps und Tricks zu den folgenden Rezepten und der Verlauf einer Challenge mit 20 Teilnehmern.
Mit „Starker Start, gesundes Frühstück“ beginnen die leckeren, abwechslungsreichen Rezepte. Hier bekomme ich neben der Zutatenliste und der Zubereitung noch eine abgewandelte Variante, hier und da noch einen weiteren Tipp und die Nährwertangaben pro Portion. Das gleiche bei Salaten, Bowls, oberleckeren warmen Gerichten zum satt werden und coolen Snacks. Ganz besonders lachen mich hier die Champignonpfanne, die Mandelmozzarella, der große Bauernsalat und das Rahmgeschnetzelte an. Aber auch die anderen Rezepte, die optisch von Fotograf Hubertus Schüler toll in Szene gesetzt wurden, sehen super lecker aus und sind vor allem auch für Kochanfänger leicht nachzukochen.
Weitere köstliche Rezepte bekommt man auch noch über den YouTube-Kanal des Autors „Hier kocht Alex“.
Lasst es euch schmecken. Guten Appetit.
Rezensionen von inya:
super
Das Klugscheißerchen von Marc-Uwe Kling
Der Titel des Buches ist schon ein wenig Provokant. Das Klugscheisserchen ist natürlich ein Wort dass man eigentlich mit Kindern und vor Kindern nicht so oft benutzt, aber das Buch ist wie immer voller Witz und Wortwitz. Die Kinderbücher von Marc Uwe Kling sind sehr erfrischend und modern und natürlich auch provokativ.
Die Geschichte handelt von einer Familie welche in ein Haus zieht. Soweit nichts Besonderes, aber die Kinder erkunden das neue Haus und finden auf dem Dachboden ein kleines Männchen, das Klugscheisserchen. Diese kleine Männchen, dessen Name Programm ist, können jedoch nur wahre Klugscheisser sehen. Meine Tochter fand das Buch total lustig und wir haben natürlich auch über das Thema des Klugscheissens geredet. Die Illustrationen gefallen mir auch sehr gut und ich kann es allen Fans vom Nein-Horn und Co. empfehlen.











