Kunden em pfehlungen
Rezensionen von inya:
sehr poetisch
Lichtungen von Iris Wolff
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es ist in dezenten Farben gehalten und der Vogel sieht schon sehr poetisch aus. Und genau dies ist auch die Geschichte des Buches. Sie handelt von zwei Freunden, Lev und Kato. Diese wachsen in einer sehr kleinen Ortschaft in Rumänien auf und beginnen sich anzufreunden.
Daraus wird eine tiefe Freundschaft. Doch als Erwachsene haben sich ihre Wege getrennt. Der eine ist im Ort geblieben und lebt dort weiter und der andere zieht in den Westen und bleibt nicht nur an einem Ort, sondern zieht von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. Doch nach dieser langen Zeit der Trennung soll es zu einem neuen Wiedersehen, einer Vereinigung der Freunde kommen. Das Buch ist nicht voller spannungsvoller Effekte und eher still, aber genau dies brauch man manchmal auch. Ich kann dieses Buch sehr allen Literaturfans empfehlen.
Rezensionen von Franziska Fiske:
Leichtfüßige Lektüre
Get you the Moon von Jo Milu
"Get you the Moon" entführt die Leser in das pulsierende Leben Londons, wo Partys, lange Nächte, Musik und unwiderstehliche Versuchungen den Alltag prägen. Inmitten dieses schillernden Lebens steht Kehya, eine Protagonistin, die bisher stets das Gute, das Schöne und das für sie Richtige gewählt hat.
Ihr optimistischer und zuversichtlicher Umgang mit Herausforderungen wird jedoch auf die Probe gestellt, als sie auf Adam trifft, einen begehrenswerten DJ aus der Clubszene Barcelonas.
Die Geschichte zwischen Kehya und Adam entfacht ein leidenschaftliches und explosives Feuer, das ihre Welt komplett auf den Kopf stellt. Die Reise durch diese leidenschaftliche Beziehung verspricht eine fesselnde Lektüre.
Meine Meinung zu "Get you the Moon" fällt gemischt aus. Das Buch eignet sich gut für zwischendurch und bietet eine angenehme Leseerfahrung, ohne zu hohe Ansprüche zu stellen. Leider empfand ich manche Passagen als zu oberflächlich, und die Charaktere schienen mir nicht genügend Tiefe zu haben. Dennoch ist die Geschichte insgesamt nett und hat mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht. Trotz der genannten Kritikpunkte werde ich gespannt sein, wie sich die Handlung weiterentwickelt.
Rezensionen von Franziska Fiske:
Spannend und Geheimnisvoll
Starling Nights 1 von Merit Niemeitz
"Im Schatten der Wahrheit" von Merit Niemeitz entführt die Leser in die Welt der Universität Cambridge, wo Mabels Streben nach einem ruhigen Studium durch die unerwartete Involvierung ihrer besten Freundin Zoe in eine geheime Verbindung erschüttert wird. Die Handlung entwickelt sich geschickt, und die Jahrhunderte alte Geschichte des Bundes der Stare sorgt für eine faszinierende Atmosphäre.
Die Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet und tragen zur Gesamtdynamik der Geschichte bei. Besonders Cliff, dessen undurchsichtige Persönlichkeit Mabel in ihren Bann zieht, verleiht der Erzählung eine zusätzliche Ebene. Die Autorin schafft es, die Spannung aufrechtzuerhalten, während Mabel tiefer in die Geheimnisse des Bundes verwickelt wird.
Die angenehme Lesbarkeit des Buches macht es zu einer unterhaltsamen Lektüre, und die Vorfreude auf den zweiten Band wird durch die gelungene Einführung von mysteriösen Ereignissen und Gefahren geschürt. "Starling Nights" verspricht ein vielversprechendes Auftaktbuch mit Potenzial für eine fesselnde Buchreihe.
Rezensionen von gerlisch:
Eine spannende Abenteuer-Geschichte für jung und alt
Der Spurenfinder von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling
„Spuren suchen kann ja jeder. Auf das Finden kommt es an.“
ist die Antwort von Elos von Bergen, wenn er als Spurensucher betitelt wird. Nach einer gefährlichen Begegnung mit einem Nachtmagier hat sich Elos mit seinen Kindern Ada und Naru in das beschauliche Dörfchen Friedhofen zurückgezogen. Eigentlich will er sich zur Ruhe setzen, doch plötzlich geschieht ausgerechnet im langweiligsten Kaff der Verlorenen Provinzen ein mysteriöser Mord.
Der Spurenfinder ist ein Jugendbuch ab 12 Jahre, aber auch sehr unterhaltsame für Erwachsene. Mit viel Humor hat Marc-Uwe Kling mit seinen beiden Töchtern einen herrlichen Genremix geschaffen.
Bei der Aufklärung des Mordfalls begegnen uns magische Wesen in einer fantasievollen Welt. Der Schreibstil ist super zu lesen und durch lebhafte Dialoge konnte mich dieses vergnügliche Abenteuer von Anfang bis Ende fesseln.
Die Zeichnung der Charaktere ist wundervoll gelungen. Im Gegensatz zu dem eher ruhigen Papa Elos sind die quirligen Zwillinge zuckersüß. Ihr Necken und Foppen untereinander brachte mich oft zum Schmunzeln. Auch die witzigen Worterfindungen wie z.B. „Glotzoskop“ oder „Schnüffeltrichter“ haben mir ebenso wie die liebevoll gestalteten Illustrationen, sehr gefallen.
Es hat mir viel Spaß gemacht, dem Spurenfinder und seine Kinder auf der Reise durch die Verlorenen Provinzen zu begleiten.
Rezensionen von Franziska Fiske:
Großartiger historischer Roman!
Die Mönchin von Peter Orontes
Die Mönchin, geschrieben von Peter Orontes, entführt die Leser in eine fesselnde historische Welt voller Geheimnisse und mysteriöser Mordfälle. Das ansprechende Cover spiegelt treffend den Titel wider und verspricht spannende Wendungen in einer erlebnisreichen Geschichte. Der flüssige Schreibstil ermöglicht es, das Buch in kurzer Zeit zu genießen.
Besonders faszinierend ist das Buch aufgrund des historischen Kontexts, der das damalige Frauenbild hervorhebt. Die Protagonistin Adriana, eine starke Frau, setzt sich auf der Suche nach einem verschollenen Dokument mit den Herausforderungen ihrer Zeit auseinander, in der Frauen von ihren Männern abhängig und untergeordnet waren. Das Buch verdeutlicht geschickt die Beschränkungen, mit denen Frauen konfrontiert waren.
Obwohl das Buch die Schwierigkeiten, denen Adriana gegenüberstand, einfühlsam darstellt, wünschte sich der Leser möglicherweise weitere Ausführungen darüber, wie Adriana mit möglichen Konsequenzen umgegangen wäre, wenn sie aufgeflogen wäre. Trotz dieses kleinen Kritikpunkts hat das Buch insgesamt einen positiven Eindruck hinterlassen und bietet eine gelungene Mischung aus historischem Hintergrund, Spannung und einer beeindruckenden Hauptfigur.
Rezensionen von Franziska Fiske:
Episches Panorama des Hundertjährigen Krieges des Hundertjährigen Krieges
Essex Dogs von Dan Jones
"Essex Dogs" von Dan Jones entführt den Leser in den Juli 1346, als zehn Söldner an der Normandieküste landen, um als Vorhut die Flotte des englischen Königs zu sichern. Der Kampf um den französischen Thron entfaltet sich als ein Überlebenskampf für die Essex Dogs, geprägt von Zusammenhalt und der Bewältigung der Schatten der Vergangenheit.
Während das Heer mordend und brandschatzend der Schlacht bei Crécy entgegenzieht, werden die Leser mit starken Charakteren wie Pismire, Scotsman, Millstone, Father, Romford und dem Anführer Loveday konfrontiert.
Dan Jones verwebt meisterhaft die Geschichten dieser zehn individuellen Persönlichkeiten und gewährt Einblicke in das Elend des Hundertjährigen Krieges – Schlamm, Blut, Hunger und unstillbare Sehnsucht. Die Mächtigen erscheinen als skrupellose, lächerliche Gestalten, während an jeder Ecke Gefahr lauert. Die Begegnung von Anführer Loveday mit einer mysteriösen Frau verleiht der Handlung eine zusätzliche fesselnde Dimension.
Insgesamt präsentiert Jones eine faszinierende, historisch fundierte Erzählung, die den Leser in die Wirren des Krieges eintauchen lässt. Die lebendigen Charaktere, gepaart mit einem interessanten Handlungsverlauf, machen "Essex Dogs" zu einer lesenswerten und packenden Lektüre.
Rezensionen von lesen=liebe:
Mina, wir sind begeistert von dir
Mina Wirbelfee (Bd. 1) von Zoe Magdalena
Das Buch – Mina Wirbelfee – erzählt die Geschichte einer siebenjährigen Fee, die gerade ihre Zauberkräfte bekommen hat. Der heißersehnte Brief kommt per Brieftaube, nur kann leider niemand entziffern, welche Zauberkraft Mina bekommen hat. Sie macht sich mit zwei Freunden auf den Weg zur Oberfee Mirabella.
Ein lustiges Abendteuer beginnt.
Meine Jungs sind 5 und 6 Jahre alt und waren restlos begeistert von diesem Buch. Es gab so viele Passagen, die sie lauthals lachen ließen. Z.B. wurde der kleine Dackel einmal mit einem Würstchen verwechselt, das fanden sie sehr amüsant. Es wird gepupst, gerülpst und schon wieder wurde bei uns gelacht. Obendrein fördert die Geschichte auch noch das Selbstbewusstsein. Es wird vermittelt, dass man alles schaffen kann, wenn man durchhält. Von uns würde es die doppelte Sternenanzahl geben, wenn das möglich wäre.
Rezensionen von lesen=liebe:
Tolles Werk
OUTLIVE von Peter Attia
„Hallelujah, was für ein Schinken“, dachte ich mir, als ich dieses Buch zum ersten Mal in den Händen hielt. Wie soll ich das bloß lesen? Ich blätterte das Inhaltsverzeichnis durch und fand ein Kapitel mit der Strategie zum Lesen dieses Buches. Ich fing also an dieses Kapitel zu lesen. Natürlich findet man hier keinen Leitfaden zum Lesen dieses Buches sondern vielmehr geht es um die Strategie ein gesundes Leben zu führen.
Wer sich hier einen Ratgeber oder ein Nachschlagewerk erwartet, wird womöglich enttäuscht sein. Es ist eher ein Roman, teilweise ein spannender Krimi. Ich muss sagen, dass mich der 2. Teil schon sehr getriggert hat. Hier wird einem die beinharte Realität vor Augen geklatscht. Teil 3 stimmte mich wieder zufriedener, wenngleich die Message auch nicht gerade befriedigend ist. Wir müssen jetzt auf unseren Körper schauen, wir müssen uns gut ernähren und wir müssen fit bleiben. Das ist und bleibt das simple Geheimnis und darum kommen wir nicht herum. Ich übe eine sitzende Tätigkeit aus und Sport gehört nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Heute war ich eine Runde spazieren und habe ein paar Übungen zu Hause gemacht. Wirkt, würde ich sagen.
Rezensionen von Gavroche:
Hexen
Die Hexen von Cleftwater von Margaret Meyer
Ich finde das Cover in seiner Farbgebung und mit der Distel absolut gelungen und habe aufgrund des Covers sofort den Klappentext gelesen und war auch davon angetan.
Ich habe schon so einige Bücher über Hexen und Hexenprozesse gelesen und mag besonders solche Romane, denen historische Ereignisse zugrunde liegen und die neben Informationen auch gut unterhalten.
Marthas Geschichte hat mich sehr berührt. Eine stumme Magd, die instrumentalisiert wird. Der Roman ist schonungslos, brutal und zum Teil verstörend, aber dennoch übertreibt er sicherlich nicht.
Der Schreibstil hat mir auch sehr gefallen; hier gibt es keine romantisierende Verklärung und die Geschichte ist ganz bestimmt nichts für zartbesaitete Gemüter und auch nicht für solche, die einen eher leichten historischen Roman lesen möchte. Das Buch hat mich gefordert und viel von mir abverlangt und wird sicherlich noch lange "nachhallen".










