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Rezensionen von Bücherfreundin:

Lesenswertes Buch über einen charismatischen Ausnahmesportler

Franz Beckenbauer von Christoph Bausenwein

Franz Beckenbauer war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Fußballs und einer der besten Fußballspieler der Welt. In seinem neu erschienenen Buch "Franz Beckenbauer - Kaiserjahre" bringt uns Christoph Bausenwein nicht nur den Ausnahmesportler, sondern auch den Menschen Franz Beckenbauer nahe.

Das großformatige gebundene Buch ist sehr liebevoll und hochwertig gestaltet. Es umfasst 270 Seiten und ist in 6 Kapitel gegliedert. Zahlreiche Fotos ergänzen die Texte.

Christoph Bausenwein beschreibt die Kindheit und Jugend des fußballbegeisterten Franz Beclenbauer und seine Anfänge als Fußballer. Es folgen die weiteren Stationen und zahlreichen Erfolge als Profifußballer. Nach dem Ende seiner aktiven Zeit machte er nicht nur als DFB-Teamchef und Funktionär von sich reden. Er spielte auch eine große Rolle im Zusammenhang mit der Vergabe der WM 2006 an Deutschland und wurde dafür Jahre später scharf kritisiert.

Der Leser erhält auch einen Einblick in das Privatleben Franz Beckenbauers mit seinen Höhen, Tiefen und der Tragödie seines Lebens. Der Autor beschreibt die Person des charismatischen Franz Beckenbauer, seine freundliche und zugewandte Art, seine Hilfsbereitschaft und seinen ausgeprägten Ehrgeiz. Aber auch weniger positive Eigenschaften finden Erwähnung. Kleine Anekdoten und die legendären Sprüche des "Kaisers" bringen den Leser zum Schmunzeln.

Das informative Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist schön geschrieben, spannend und humorvoll, teilweise auch kritisch. Ich habe über das bereits Bekannte hinaus auch viel Neues erfahren, so z.B., dass Franz Beckenbauer einen Kinofilm drehte, dass er in den sechziger Jahren davon träumte, in Italien zu spielen und warum dieser Traum platzte. Besonders interessant fand ich die Kapitel über seine Kindheit und Jugend sowie die Zeit in New York.

Ich kann diese wunderbare Hommage an Franz Beckenbauer jedem Fußballfan nur empfehlen, dank der hochwertigen Ausstattung eignet sich das Buch auch ganz hervorragend als Geschenk.

Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Lilli33:

Spannend, aber leicht überfrachtet

Der stille Vogel von Peter Mohlin; Peter Nyström

Spannend, aber leicht überfrachtet

Inhalt:
In einem Vogelnest wird der Knochen eines Kindes gefunden. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass er von einem der vor über 30 Jahren spurlos verschwundenen Brodin-Zwillinge stammen könnte. Die Anwohner der kleinen Siedlung meinen auch sofort zu wissen, wer für den Tod der beiden Jungen verantwortlich ist: ihr Vater, der sich durch seltsames Gebaren nicht gerade viele Freunde gemacht hat.

Der ehemalige FBI-Agent John Adderley, der im Zeugenschutzprogramm lebt und bei der Polizei in Karlstad arbeitet, nimmt sich des Falles an.

Meine Meinung:
Für meinen Geschmack dauert es ein bisschen zu lang, bis richtig Spannung aufkommt. Die Handlung ist sehr komplex und verwickelt, und anfangs müssen eine ganze Menge Personen eingeführt werden, bis die Geschichte schließlich ins Rollen kommt. Aber dann gibt es kein Halten mehr. Es geschieht ein neuer Mord und etliche weitere Verbrechen. Fast jede*r Beteiligte hat etwas zu verbergen und macht sich irgendwie verdächtig. Da kann einem beim Lesen schon mal der Kopf schwirren. Ich fand das etwas überfrachtet und hätte gut auf den ein oder anderen Handlungsstrang verzichten können. Allerdings muss ich zugeben, dass alle folgerichtig ineinander greifen und die Auflösung nachvollziehbar ist.

Dass die Herren Autoren sich künstlerische Freiheiten herausnehmen und es mit der Realitätstreue nicht ganz genau halten, nehme ich ihnen nicht übel.

„Der stille Vogel“ ist bereits der 3. Band dieser Krimi-Reihe, kann jedoch problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Wichtige Details aus den Vorgängerbänden werden hier von Zeit zu Zeit eingestreut, sodass man der Handlung auf jeden Fall folgen kann.

Die Reihe:
1. Der andere Sohn
2. Die andere Schwester
3. Der stille Vogel

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Elyssa, Königin von Karthago von Irene Vallejo

Zum Inhalt:
Elyssa, die Gründerin und auch Königin von Karthago trifft auf eine Gruppe von Schiffbrüchigen. Unter denen befindet sich auch Aeneas, der trojanische Held, der aus der Heimat flüchten musste. Zwischen den beiden entflammt die Liebe und sie träumen davon aus Karthago eine prosperierende Stadt ohne böse Einflüsse zu machen.

Doch die Götter haben andere Pläne.
Meine Meinung:
Das Buch ist schon was besonderes. Man erfährt mal wieder mehr über die griechische Sagen- und Mythenwelt, allerdings eher am Rande, denn die Schicksale der einzelnen Protagonisten stehen mehr im Fokus. So gibt es immer wieder den Wechsel der Sicht auf Virgil, Aeneas, Anna, Eros aber auch Elyssa, wobei die Geschichten der anderen fast interessanter sind. Alle tragen ihr eigenen Schicksal mit sich und wir bekommen einen Einblick in deren Gefühlswelt. Der Schreibstil passt sehr gut zur Geschichte und ist passend zur Geschichte.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Guinness World Records für Erstleser - Weltraum von

Wir haben uns aus der Reihe den Weltraum Band und den Tiere Band aus dem Vorjahr gekauft. Während uns der Tierband voll überzeugt hat, fand ich diesen Band für Erstleser:innen doch Recht herausfordernd. Das liegt aber auch am Thema. Der Weltraum ist einfach sehr abstrakt und im Vergleich zu den Tieren gibt es in dem Band einfach sehr viele große Zahlen und auch Fremdwörter, die mein 7 jähriger Erstklässler noch nicht so gut lesen konnte.

Vielleicht geht es absoluten Nerds da etwas anders, für unseren Sohn war es aber fast noch zu schwer. Ich denke, dass er zu dem Thema schon überdurchschnittlich viele Worte kennt, aber diese als Worte selbst zu lesen ist noch sehr schwer gewesen für ihn. Die Informationen selbst waren total spannend und wir gingen einfach mehr ins Vorlesen wieder über. Ich würde das Buch erst für die 2./3. Klasse empfehlen. Da gut geeignet für erst Referate.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Der Wortschatz von Rebecca Gugger

Oskar findet eine Schatztruhe voller Wörter. Diese Wörter haben aber etwas Besonderes an sich- mit ihnen kann man so einiges anstellen, sie haben richtig Magie in sich.

In diesem Buch begleiten wir Oskar durch die Welt der Worte... Oskar lernt ausgefallene Wörter kennen, bekommt die Kraft von Worten mit und lädt uns ein, selbst auf Entdeckungstour zu gehen.

Die Idee des Buches gefiel mir schon bei einem Bloggertreffen sehr gut. Die Umsetzung, die ich jetzt betrachten durfte, gefiel mir auch total gut. Die Bücherwelt lebt ja genau von Worten, und in dem Buch geht es darum, was diese Worte uns eigentlich schenken. Ich fand die Illustrationen sehr gelungen dazu. Es spricht an und man taucht richtig in das Buch ab. Zum Buch gibt es übrigens auch Begleitmaterial, das ideal für die Volkschule/Grundschule ist. Alles in allem rundum gelungen!

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Rezensionen von brauneye29:

Super schön

Der Wortschatz von Rebecca Gugger

Zum Inhalt:
Als Oscar eine Schatztruhe findet, ist er voller Vorfreude, was da wohl drin sein wird. Voller Erwartung öffnet er diese und ist dann völlig enttäuscht: da sind nur Worte drin! Als er das Wort quietschgelb wegwirft und kurz danach ein gelber Igel auftaucht, begreift er wie toll der Inhalt der Kiste ist.

Doch irgendwann ist die Truhe leer und Oscar steht ohne Worte da.
Meine Meinung:
Was für ein zauberhaftes Buch und so liebevoll gezeichnet. Aber auch die Geschichte an sich ist einfach so schön. Gerade auch als Oscar wortlos ist und förmlich händeringend nach neuen Worten sucht, hat mir richtig gut gefallen. Bei manchen der Figuren, die mit den Worten verändert wurden, musste ich herzhaft lachen. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch auch Kinder erkennen lässt, dass Worte etwas Tolles sind. Einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch viel zu schnell gelesen war.
Fazit:
Super schön

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

sehr eindrucksvolles Staffelfinale

Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Der letzte Funken Magie. Mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage! (Flüsterwald, Staffel II, Bd. 4) von Andreas Suchanek

Ich kannte alle anderen Teile der Serie, jedem würde ich das auch empfehlen - denn ohne die Vorbände kann man kaum in die Geschichte finden. Es ist doch eine ganz eigene Phantasy-Welt, die hier aufgebaut wird. Dieser Band besticht für mich dadurch, dass immer mehr verschiedene Beschützer der Wälder eine tragende Rolle in der Handlung spielen.

Diese Beschützer waren so unterschiedlich in ihren Fähigkeiten und auch vom Charakter, dass es sehr spannend war, das zu verfolgen. Ebenso aufschlussreich waren die Erklärungen, was es nun mit den Katzen so auf sich hat, wie die Magie abgezogen wird und welche Rolle dabei auch die Unterwasserwelt spielt. Vieles davon hätte ich nicht vermutet. Der Schreibstil ist jedenfalls wieder sehr cool, dass es auch Erwachsenen noch Spaß macht, das Phantasybuch (vor-)zulesen.
Der Epilog verweist bereits auf eine spannende dritte Staffel - das fand ich persönlich etwas fies, aber irgendwie braucht es das auch und macht mittlerweile für mich auch die Reihe aus.

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Rezensionen von brauneye29:

Schwere Kost

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka

Zum Inhalt:
In 12 Stunden läuft die Uhr von Ansel ab, denn dann ist die Hinrichtung angesetzt für die von ihm verübten Morde. Aber er will nicht sterben, er will verstanden werden. In diesen 12 Stunden erleben wir seine Gedankenwelt und durch Rückblicke, was in der Vergangenheit geschah. Wir erleben Ansel, die Frauen seines Lebens und was ihn zu den Taten brachte.

Meine Meinung:
Das Buch ist schwere Kost und das sollte man sich von Anfang an klar machen, denn sich mit dem Leben eines Mörders aber auch den Opfern auseinanderzusetzen ist nicht einfach. Hier wird der Mörder ein Stück nahbar, was man eigentlich gar nicht will, schließlich ist er derjenige, der Strafe verdient. Aber muss es diese sein? Der Sinn und Unsinn einer Todesstrafe findet ebenso seinen Platz wie auch der Umgang und die Faszination, die ein Mörder ausüben kann. Für mich ein Buch der besonderen Art, dass nachwirken wird.
Fazit:
Schwere Kost

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Rezensionen von @lust_auf_literatur:

Mehr als fesselnde Spannungsliteratur

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka

Dieser Roman mit dem Wahnsinnscover ist ohne Frage ein Stück fesselnder Spannungsliteratur. Aber er ist noch mehr. „Notizen zu einer Hinrichtung“ ist polarisierend, erzeugt bei mir Reibung, bringt mich zum Nachdenken.

Kukafka skizziert in ihrem Roman das Leben von Ansel Packer, einem Mörder, der im Todestrakt auf seine Hinrichtung wartet.

Im Stil von Dead Man Walking zählt ein Countdown seine letzten Stunden bis zur Vollstreckung.
Dazwischen werden in Rückblicken die verschiedenen Lebensabschnitte von Packer an Hand von Mädchen und Frauen erzählt, die seinen Weg kreuzten und beeinflussten.
Angefangen bei seiner Mutter, die, selbst Opfer eines gewalttätigen Ehemannes und prekären Lebensumständen, ihn und seinen Bruder ganz früh verlassen hat. Kukafka legt deutlich dar, wie Packer bereits als Kind durch männliche Gewalt und das Verlassen werden traumatisiert wurde.

Auch wenn Kukafka keine einfachen Antworten auf die Frage nach dem Ursprung der Gewalt vorgibt, bedient sie sich doch öfters einiger Stereotypen und stellt sie gleichzeitig subtil in Frage. Das erzeugt die Reibung.

Packer ist als Figur so angelegt, dass Leser*innen Mitleid, ja fast Verständnis, für seine schrecklichen, unenschuldbaren Taten empfinden können. Das provoziert mich und weckt in mir Widerspruch.
Gleichzeitig macht Kukafka klar, dass Packer eine Wahl hatte, und sich für seine Taten entschieden hat und dafür auch verantwortlich ist.

“Manchmal bist du sicher, dass du nichts anderes bist als der flüchtige Moment zwischen Tun und Nichttun. Handeln oder Harren? Wo liegt der Unterschied? Wo ist die Wahl? Wo verläuft die Grenze zwischen Regung und Regungslosigkeit?”

Zweifellos beherrscht Kukafka die Klaviatur des unterhaltsamen Erzählens und auch wenn mir die emotionalen Beschreibungen und manipulativen Stilmittel manchmal eine Spur to much sind, kann ich mich der Faszination ihres Romans nicht entziehen.

Viele Mechanismen der Täter Rezeption, besonders wenn es um junge weibliche Opfer handelt, erkennt sie und benennt sie auch und verwendet sie gleichzeitig selbst.

“Da draußen existieren unzählige Männer, die Frauen gern Schmerzen zufügen würden, aber die Leute halten Ansel Packer für was Besonderes, weil er es getan hat.”

Alles in allem habe ich „Notizen zu einer Hinrichtung“ sehr gerne gelesen, es hat mich teilweise gezielt provoziert und mit seinem Schluss die volle Bandbreite eines emotionalen Epilogs ausgespielt.

Das war sehr gute Unterhaltung.

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Rezensionen von Inge:

Muss man einfach lesen

Die Geigerin von Sonja Papst

Das Buch ist einfach fantastisch, die feine Sprache gibt alle Möglichkeiten sich diese Geschichten Bildlich vorzustellen. Die Geschichten beschreiben die wahre Realität von Liebe, Glück und Freude. Habe dieses Buch an einem Abend gelesen, konnte es nicht mehr weglegen. Weiters ist es ein tolles Geschenk für Frau und Mann.

Sehr zu empfehlen ich gebe mich 5 Sterne

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