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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von MarcoL:

Heimatfindung, Herkunftssuche, sprachlich interessant aufgearbeitet

153 Formen des Nichtseins von Slata Roschal

Herkunft und Ankunft, verfremdete alte Heimat und zur Gewohnheit gemachte neue Heimat. Es sind zwei Welten, in welchen sich die Ich-Erzäherlin Ksenia Lindau nicht zurecht findet.
Ksenia kam, genauso wie die Autorin selbst, im Kindesalter von Russland nach Deutschland. Hier gelten sie als Russen, dort als Deutsche.

Eine eigene Identität zu finden ist schwierig. Zu alle dem kommen noch religiöse Verwirrungen hinzu. Ihre Großvater ist Jude, und übt diesbezüglich einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Mädchen aus. Ihre Eltern hingegen bekennen sich als Hardliner der Zeugen Jehovas.
Die Erziehung ist streng, Züchtigungen gehören genauso dazu wie das Entsagen von gewissen Freuden, wie etwa das ein Weihnachtsfest oder gar Geburtstage. All dies macht Ksenia in Deutschland neben ihrer Herkunft nur noch deutlicher zu einer Außenseiterin.
Die Jahre gehen dahin, ihr Leben wird eines Tages eigenständig, aber gewisse Lücken bleiben. Und sie hinterfragt immer wieder all die erzwungenen Schranken und Normen – sie fühlt sich oftmals fehl am Platz, auch wenn sie versucht zu verstehen. Sie erfasst, was sie nicht ist oder nicht sein will, viel mehr als jene Fakten, welche sie im Leben verankern (könn(t)en).
Und so wie das Seelenleben Ksenias nach außen hin ein Durcheinander darstellt, hat die Autorin die Schreibart angepasst. Es sind meist nur kurze Kapitel, titelgebend 153 Stück, in verschiedensten prosaischen Stilen. Kurzprosa, Briefe, Ebay-Suchergebnisse, Mails, Tagebucheinträge, Gedichte oder sogar Gottesdienste dienen als Botschafter einer Suche, welche die Autorin in nicht chronologischer Reihenfolge aufs Papier bannt und somit die Unschlüssigkeit Ksenias an die Leser:Innen weitergibt.
Die Autorin bedient sich der vielen prosaischen Stilmitteln, um ihr Anliegen und ihren inneren Kampf der Leserschaft plastisch darzulegen. Für mich unterscheidet sich dieser Roman somit sehr von den meisten anderen Büchern. Die Zahl 153 besitzt eine sehr tiefe Symbolik, vor allem in der Religion. Die Autorin hat mit ihren Ausführungen, was explizit ihre Berührungen zu Judentum und Zeugen Jehovas anbelangt, mit dieser mystischen Zahl und der Art der erzählerischen Herangehensweise, ein einzigartiges Werk geschaffen.
Für mich ist das ein sehr gelungenes Stilmittel, wenn auch nicht immer leicht zu lesen oder nach zu vollziehen. Dennoch gebe ich hier sehr gerne eine Leseempfehlung für dieses außergewöhnliche Buch.
Der Roman war auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2022

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Rezensionen von Gänseblümchen :

Wunderbare Wildkräuter kennenlernen, sammeln und anwenden

Die Wunderwelt der Kräuter von Stefanie Hertel

Inspirierend, praktisch und leckere Rezepte

In diesem Buch kann man die Wunderwelt der Kräuter von Stefanie Hertel kennen und lieben lernen und spürt die Leidenschaft der Sängerin für Wildkräuter und Natur.

In einer wunderbaren Einführung erzählt die Autorin ein wenig über ihr Leben, wie sie zu ihrer Kräuterleidenschaft kam und wie sie durch ihre Oma mit Kräuterheilkunde aufgewachsen ist.

Das Kräuterbuch Gesundheit aus der Apotheke Gottes habe die Oma immer zur Hand gehabt und mit dem richtigen Kraut Natur-Medizin angesetzt. Stefanie Hertel sei trotz ihrer Gesangskarriere immer viel und gerne in der Natur gewesen und habe von Kind an gelernt Kräuter zu sammeln.
Für dieses Buch hat sie sich noch Unterstützung von zwei Kräuterexperten geholt und ihre 30 liebsten Wildkräuterpflanzen zusammengestellt.
In wundervoll übersichtlichem und ansprechendem Layout werden alle Pflanzen vorgestellt, die wichtigen Inhalte dazu informativ und zusammengefasst vermittelt und durch super Fotos bildlich unterstützt. Man lernt wie die Pflanzen aussehen, wo man sie findet und mit welchen man sie besser nicht verwechseln sollte. Zudem gibt es immer Tipps zur praktischen Anwendung und welche Heilwirkung die Pflanze hat. So erfährt man zum Beispiel auch, dass man anstelle von Petersilie Giersch verwenden kann zum Würzen, wie man eine Ringelblumensalbe herstellt und welche verschiedenen Tees man sich aufbrühen kann. Auch für den Löwenzahn gibt es von der Wurzel bis zur Blüte verschiedene Verwendungszwecke.
Am Ende finden sich noch leckere Rezepte, die mich alle inspirieren und auf die ich mich schon freue, wenn Wildkräutersaison ist. Ob Brennnessel- oder Bärlauchpesto, Wildkräutersalat, Brennnesselgemüse oder -küchle, Gierschquiche, Holunderbeersuppe, Kräuterschnaps oder Almcocktail, alle Rezepte klingen super lecker und sehen auf den Fotos super ansprechend aus.

Ein ansprechendes, informatives und inspirierendes Buch, das wundervoll in die Welt der Wildkräuter einführt und das ich allen empfehlen kann, die praktische und umsetzbare Anwendungen von Wildkräutern suchen.
Ich freue mich schon aufs Kräuter sammeln und bin begeistert.

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Rezensionen von cr:

konnte mich nicht überzeugen

Weiße Wolken von Yandé Seck

konnte mich nicht überzeugen

„Weiße Wolken“ ist ein einfacher, gesellschaftspolitischer Roman.
Eine Familie - weißer Mann, schwarze Frau, Kinder und dann noch die Schwester der Frau, Zazie. Thematisch geht es von Genderthematiken, über Rassen (Alltagsrassismus in Deutschland?) hin zu gut bürgerlich.

Die einzelnen Kapiteln werden immer aus der Sicht der drei Familienmitgliedern geschrieben - das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Erzählung dadurch immer wieder ins Stocken gerät.
Der Tod des Vaters der beiden Schwestern bietet einen Perspektivwechsel, einige Kapitel spielen dann im Ausland.
Warum mich das Buch nicht überzeugen konnte: Es werden sehr viele bedeutende und wichtige, aber vor allem große Themen angeschnitten, aber auf Grund der Masse an Themen konnte keines tiefer behandelt werden. Es bleibt daher, zumindest für mich, zu oberflächlich. Das Buch hat ein wenig Potential verschenkt, dennoch eine Empfehlung von mir.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Verborgen von Eva Björg Ægisdóttir

Als im September 2019 bei einem Brand in einem Haus in Akranes Marinò, ein junger Mann, ums Leben kommt, ist Kommissarin Elma und ihren Partner Saevar schnell klar, dass es sich hier um Brandstiftung handelt, zumal der Tote mit Schlafmitteln betäubt war. Die beiden klappern Freunde und Bekannte ab, doch niemand scheint ein Motiv zu haben.

Wenig später findet man im Gartenhaushaus von Marinòs Eltern die Leiche des vermissten Au-Pair-Mädchens Lisa. Kurt taucht die Vermutung auf, Marinò hätte das Mädchen getötet und in einem Anflug von Reue Selstmord begangen. Aber, kann das wirklich so gewesen sein? Elma ist sich sicher, die beiden Morde hängen zusammen. Nur das WIE, ist noch unklar.

Meine Meinung:

Wie schon in den beiden Vorgängern gelingt es Autorin Eva Björg Ægisdóttir ein fesselnden Krimi zu schreiben. Lange tappen die Ermittler und auch die Leser im Dunkeln. Wir Leser wissen zwar ein wenig mehr als Elma und Saever, da wir das Tagebuch von Lisa lesen dürfen, dennoch ist die Auflösung nicht ganz trivial. Sie offenbart tiefe menschliche Abgründe in der Kleinstadt Akranes.

Wie bei Eva Björg Ægisdóttir ist die Anzahl der „Mitspieler“ ziemlich hoch, so dass das Personenverzeichnis im Anhang genauso hilfreich ist, wie die Landkarte von Island. Nicht jeder hat die geografischen Einzelheiten der Insel im Kopf. Um sich in Akranes zurechtzufinden, gibt es noch einen Stadtplan der Stadt.

Der Schreibstil gefällt mir und vermutlich ist dies auch der Übersetzung von Freya Melsted. Ich muss die Leistungen der Übersetzer wieder einmal loben, denn ich glaube, sie haben einen großen Anteil daran, ob ein Buch gerne gelesen wird oder nicht.

Fazit:

Diesem komplexen Kriminalfall, der bis zur letzten Seite fesselt, gebe ich gerne 5 Sterne.

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Rezensionen von Ele:

Der Raub des Jahrhunderts

Mayfair House von Alex Hay

Mayfair House, Kriminalroman von Alex Hay, 405 Seiten erschienen im Insel Verlag.
Oben lädt Madam zum Ball der Saison, unten planen die Dienstmädchen den Raub des Jahrhunderts. Alex Hay erzählt in diesem Roman voller Eleganz und Esprit die Geschichte eines atemberaubenden Rachefeldzugs und einer schillernden Gruppe Frauen, die sich nehmen, was ihnen zusteht.

London 1905, das prachtvollste House in der Park Lane ist die Villa der Familie de Vries Mrs. King ist dort als Haushälterin angestellt doch kurz nach dem Tod des Hausherrn wird sie entlassen. Rachegedanken nehmen Gestalt an und sie ersinnt einen tollkühnen Plan, während in den oberen Stockwerken eine rauschende Ballnacht gefeiert wird plant sie zusammen mit einer Horde Komplizen einen tollkühnen Raubzug, sie wollen das Anwesen bis zum letzten Silberlöffel ausräumen.
Das Buch besteht aus 43 Kapiteln die zum Teil mit Ort und Datum, oder mit besonderen Hinweisen zum Inhalts überschrieben sind, dazu geschrieben im auktorialen Stil was einen Gesamtüberblick übers Geschehen erleichtern soll. Dies ist auch dringend nötig, denn die Story ist so voller Zusammenhänge und Geschehnisse, Fäden werden gezogen, Pläne entwickelt und durchkreuzt, diverse Verwandtschaftsbeziehungen tun sich auf, sehr dicht geschrieben und es wäre beinahe notwendig gewesen, das Eine oder das Andere auf einen beiliegenden Zettel zu notieren. Bei der Lektüre so akribisch genau aufzupassen um ja keinen Zusammenhang zu verpassen, hat mir insgesamt die Freude am Lesen genommen. Durch das entstehende Durcheinander und die Verwicklungen und Geschehnisse in der Ballnacht war es sehr schwierig dem Plot zu folgen. Wendungen waren vorhanden und haben mich aber eher noch zusätzlich verwirrt. Das fand ich sehr anstrengend. Wer Filme wie Ocean‘s 8 mit derart ineinander verzwickten Abläufen mag, findet sicher Genuss an der Lektüre. Ein wichtiger Grund für diesen Coup wurde m. E. nicht befriedigend gelöst, so auch waren einige Erzählstränge am Ende für mich nicht nachvollziehbar.
Gut gefallen hat mir der Lageplan des Hauses der in den Vorsatzblättern sehr aufwendig gedruckt ist, auch das Cover ist sehr prächtig und vermittelt Eleganz.
Die Figuren sind mir während der Lektüre fremd geblieben sympathisch war mir keine dieser exzentrischen Damen, die Sprache passt m. M. nach, auch nicht in die zugrundeliegende Zeit. Mit keiner der Charaktere konnte ich mich so richtig identifizieren, Weiterentwicklung war kaum zu erkennen. Außerdem hatte das Buch unnötige Längen, der „Heist“ dauerte für mich gefühlt viel länger als es lt. Buch der Fall war. Ich konnte das Buch zu jeder Zeit ohne Bedauern aus der Hand legen und hatte beim Weiterlesen immer lange das Gefühl fremd im Buch zu sein.
Ich habe mich sehr auf die Lektüre gefreut und bin leider etwas ernüchtert worden. Trotzdem möchte ich diesen Roman den Fans von sogenannten Heist-Romanen empfehlen. Von mir 3 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Kayli:

Gute Nacht Träumerei

Die Traumspinnerin von Simone Veenstra

Das Buch hat wunderschöne Bilder, die einfach zum Träumen einladen. Und das wichtigste, nicht nur ich finde sie ansprechend, sondern das Kind guckt sich die Bilder auch sehr gerne an.

Am Anfang geht es darum, was verschiedenen Personen bzw. Tiere in der Nacht machen. Ich finde es schön, dass sowohl nachtaktive als auch nachts schlafende Tiere zu Wort kommen.

Das kann man entweder beim Vorlesen aufgreifen und drüber reden oder halt wenn man mal an das Tier spricht. Weißt du noch, was die Kühe in dem Buch nachts gemacht haben? - Ich mag so etwas.

Warum es jetzt aber trotzdem nur 4 Sterne hat und nicht 5 ist tatsächlich das Ende und der Beruf der Mutter. Ich hätte mir da einfach einen mit einem größeren Realitätsbezug gewünscht. Wobei ich auch diesen phantastischen Beruf verstehe, weil er sozusagen als Platzhalter dient für andere Berufe. Ich hätte mir persönlich aber einen tatsächlich existierenden gewünscht. Ansonsten eine wirklich wunderschöne Gute-Nacht-Geschichte.

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Rezensionen von Kayli:

Aufwachsen mit Wieso? Weshalb? Warum?

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 14 - Roboter von Annette Neubauer

Die Reihe von Wieso? Weshalb? Warum? begleitet und schon sehr lange. Begonnen Gasverbrauch wir nur den Büchern für 2-4 jährige, dann zu den Größeren und jetzt sind wir bei den Erstlese Büchern angekommen.

Das Roboter besitzen wir tatsächlich schon in der Variante von 4-7. Daher war ich sehr gespannt, ob es etwas neues zu dem schon Bekannten hinzufügt.

Und ja, absolut! Es geht mehr ins Detail und greift auf philosophische Fragen "Wie fühlt ein Roboter?" auf.

Da es sich um ein Erstlese-Buch handelt - der Text pro Seite ist gut, die Wörter nicht zu schwer gewählt und es gibt viele Bilder, die teilweise nicht extra beschriftet sind. Jetzt in der 2. Klasse sind sie von der Schwierigkeit genau richtig. In der ersten Klasse waren die Bücher dieser Reihe noch etwas viel. Es gibt auch einige Rätsel, die zumindest das Kind sehr mag. Hier sind außerdem noch Aufkleber dabei um einige der Rätsel zu lösen.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Amüsanter Krimi

OLAF ERMITTELT – Der Kanzler-Krimi von Wolfgang Hofer

Die Ehefrau Britta von Olaf Scholz, bittet den Kanzler mit dem Hund Gassi zu gehen.Und der Hund findet beim Gassi gehen die Leiche eines Mannes.So kann endlich sich Olaf neben seiner Kanzlerschaft noch mit einem tatsächlichen Mordfall befassen. Denn schon als Teenager fühlte er sich zu Fernsehkrimiserien hingezogen.

DerVerstorbenen um den es sich handelt ist ein Journalisten, der viele unaufgeforderte Artikel geschrieben hat. bei denen einige Geschädigte möglicherweise ein mörderisches Motiv haben könnten.Als ein weiterer Mord geschiet ,möchte Olaf wissen ob die beiden Mordfälle zusammen hängen.So trifft er neben seinem Amt als Kanzler auf viele verschiedene auf Kleinkriminelle und eine Obdachlose….

Der Autor Wolfagan Hofer hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Ich hatte Spaß beim lesen,kriminell, aber auch voller Humor, Wortwitz und Satzkreationen bringen einen zum Schmunzeln.Einige Politiker die auf die Schippe genommen wurden, werden dennoch respektiert.Das Cover des Buches ist ansprechend gestaltet und weißt auf die Hauptfigur hin.Alles in allem gut zu lesen-4 Sterne.

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Rezensionen von yellowdog:

Bonjour tristesse auf Spanisch

Die Unordentlichen von Xita Rubert

Ein ungewöhnliches Buch aus Spanien, dass von der Perspektive der Protagonistin bestimmt wird. Die siebzehnjährige Virginia begleitet ihren Vater. Ziel ist eine Preisverleihung, bei dem auch die Königsfamilie anwesend sein wird.
Sie treffen wohlhabende Freunde aus der britischen High Society, das Paar Andrew und Sonja, und den exzentrischen Bertrand.

Für mich ist der amüsante Text eine Art Bonjour tristesse auf Spanisch

Die Unordentlichen ist Xita Rubert erster Roman. Zwar fand ich Teile des Romans nur so mittel, da vieles vage bleibt, aber es gibt viele interessante Ansätze. Man darf gespannt sein, was von ihr noch folgen wird.

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Rezensionen von Meli:

Nachwuchs-Verbrecher und gefährliche Spiele

Thieves' Gambit von Kayvion Lewis

Rosalyn alias Ross will das Verbrecherleben hinter sich lassen, obwohl Familie Quest zu den berühmtesten Diebesfamilien zählt. Doch bevor es dazu kommt, wird ihre Mutter gefangen genommen und es gibt nur eine Möglichkeit, sie zu retten: Ross muss das Thieves‘ Gambit gewinnen. Aber sie weiß nicht, welche Herausforderungen dort auf sie warten und auch ihre Konkurrenten sind nicht zu unterschätzen.

Als Diebin hat Rosalyn von ihrer Mutter schon früh gelernt, niemandem zu vertrauen, und nun ist sie auf sich allein gestellt, während es ihren Konkurrenten leichter zu fallen scheint, neue Kontakte zu knüpfen. Es gibt dabei unbekannte Talente, aber auch eine ehemalige Freundin, die nun eine umso größere Rivalin ist. Und da ist noch ein Gegner, der besonders charmant ist und ihr zu helfen scheint, aber Ross zweifelt an seinen Absichten, schließlich kann nur einer von ihnen das gefährlich Spiel gewinnen.

Das Spiel, die Spieler, die Sponsoren und die Aufgaben fand ich insgesamt schon ziemlich spannend, aber besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonistin mit all ihren Ängsten und Wünschen abseits der Verbrechen, und auch die Intrigen und kleinen Plottwists fand ich insgesamt gelungen. Ich hätte von all diesen Nachwuchs-Verbrechern aber noch ein bisschen mehr erwartet, da hat mir teilweise das gewisse Etwas gefehlt, das sie so erfolgreich in ihrem Berufsweg macht. Sie stellen sich schon clever an, aber da war auf jeden Fall noch Luft nach oben und ich fand schon, dass sie ihre Ziele oft schon etwas zu leicht erreichen konnten.

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