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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesebegeisterte:

„Idealer Ratgeber für die Fastenzeit!“

Die revolutionäre 9-Tage-Leber-Kur von Reiner Mosetter; Kurt Mosetter


Ein sehr spannender Ratgeber über das Thema Leber. Viele Dinge habe ich nicht gewusst und ich hatte an einigen Stellen den so bekannten „Aha-Moment“. Die Leber ist für so viele Dinge in unserem Körper zuständig und kann sich auch schnell von Sünden wieder erholen. Wenn man weiß, wie man das Ruder noch umreißen kann, dankt es uns die Leber sicherlich.

Der Ratgeber klärt auf, was der Leber schadet und wie man durch bewusste Ernährung die Leber unterstützen kann. Wie die Leber funktioniert, was sie entgiftet und wie sich die Leber wieder erneuern kann. Viele Rezepte und Übungen laden sofort zum Nachmachen ein. Ich finde diesen Ratgeber sehr gut lesbares auch für Laien. Idealer Lesestoff für den Beginn einer bewussteren Ernährung oder für den Start einer Fastenkur.

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Rezensionen von Anno:

Kind fand es doof

Unterholz-Ninjas, Band 1: Das Abenteuer beginnt (tierisch witziges Waldabenteuer ab 8 Jahre) von Michael Mantel

Den Geschmack des Kindes traf dieses Hörbuch leider nicht. Woran dies lang, kann ich nicht so ganz festmachen. Es wird sehr lebendig erzählt und ist dadurch auch recht ansprechend, aber auch unruhig. Und einige Ausrufe sind tatsächlich unangenehm für die Ohren. Dies trifft vorfallen für den Slogan der Ninjacats zu.

Und hier stieg das Kind auch aus der Geschichte aus.

Die tierische Abenteuergeschichte schreitet spannend und rasant voran und besitzt drei, nein vier Hauptprotagonisten ganz unterschiedlichen Charakters und Veranlagung. Geschickt werden diese eingesetzt um das Bauvorhaben der Menschen zu vereiteln. Die Tiere dieses Buches verstehen sich nicht nur untereinander, sondern auch die Sprache der Menschen, können lesen und geben menschlichen Erfindungen lustig klingende und sehr treffende Namen. Es geschieht sehr viel in kurzer Zeit und ist dadurch recht spannend. Dank der Vermenschlichung der Tiere wirkt es jedoch auch etwas abstrakt und modern. Ob dies jedoch gefällt, wird wohl sehr individuell wahrgenommen werden.

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Rezensionen von Miro:

Eine Rückschau

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka

Ansel Packer wird sterben. In 12 Stunden wird dieses Leben ausgelöscht. Für manche wäre es besser gewesen, er hätte nie gelebt, den Ansel hat mehrere Frauen ermordet.

Wir begeleiten Ansel auf seinem letzen Weg und lernen ihn in diesen letzten Stunden kennen. Fast bis zum Schluss hofft er, seinem Schicksal entgehen zu können.

Er schmiedet immer noch Pläne, obwohl er nur noch wenige Stunden hat, weil er nicht sterben möchte. Er möchte verstanden werden.

Doch die Frauen, deren Leben er genommen hat, wollten auch nicht sterben.

Dieses Szenario ist beklemmend, doch viel schwieriger fand ich die erste Rückschau. Wir lesen von Ansels Mutter und ihrem Leben auf einer abgeschiedenen Farm. In äußerst prekären Verhältnissen hat sie versucht Ansel großzuziehen. Doch mit den Jahren verschlimmert sich alles. Das Geld wird knapper, der Mann wird brutaler, der Hunger größer und es kommt ein zweites Kind. Die immer noch sehr junge Mutter sieht keinen Ausweg. Sie verlässt ihre Kinder und überlässt sie der Fürsorge.

Die nächste Rückschau kommt aus einer Pflegefamilie und ein Mädchen, das sich mit Ansel anfreunden möchte erzählt uns Episoden aus seiner Kindheit. Diese Mädchen wird ihn später verhaften, denn sie schafft den Absprung und wird Kommissarin.

Die dritte Rückschau kommt von der Zwillingsschwester seines letzten Opfers. Jenny lebte mehrere Jahre mit Ansel zusammen. Dass dies nicht die beste Entscheidung ihres Lebens war, wird schnell klar, denn Ansel ist manipulativ und völlig frei von Empathie. An seiner Seite verkümmert man. Es soll Jahre dauern, bis sie sich von ihm befreit.

Danya Kulkolka zeichnet mit diesem Roman ein Psychogramm eines Serienmörders. Das Bild setzt sich zusammen aus den Gedanken, die ihn in seinen letzten Stunden beschäftigen und den Erinnerungen von Frauen, die ihn auf seinem Weg begleiteten. Der Roman ist nicht ganz einfach zu verdauen. Gerade die ersten Kapitel fand ich extrem berührend, denn von Liebe und Luft kann man eben keine Kinder ernähren. Vom Trailerpark abgesprungen auf eine heruntergekommene Farm in der Einöde hat die Mutter keinen großen Sprung gemacht. Sie ist ganz klassisch vom Regen in die Traufe gefallen, musste das allerdings erst erkennen. Sie versucht Ansel eine gute Mutter zu sein und versucht, die guten Stunden hervorzuheben, doch sie muss sich irgendwann eingestehen, dass die rosarote Brille nicht hilft.

Mit Lavender kann ich nur Mitleid haben, denn ihr Leben ist von Anfang an verwirkt. Doch die anderen Frauen sind stark und gehen ihre Wege trotz Schwierigkeiten und Hemmnissen.

Diese Buch hat nicht richtig beeindruckt. Es ist beklemmend, wirkt lange nach und gibt wirklich zu denken. Es spielt mit Gut und Böse, verwischt die Grenzen und hält uns weinen Spiegel vor, was die Neugierde auf Sensationen anbelangt. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Rezensionen von drachenzahn:

Blasmusik des Grauens

Die Stadt der Schattenschläfer und die Melodie der Albträume von Olivia Vieweg

Ich wusste nicht genau, was mich bei dieser kuriosen Mischung aus Blasmusik, Fantasy und Gruselelementen erwartet, aber ich kann sagen: Ich wurde von dieser faszinierenden und amüsanten Geschichte einfach mitgerissen. Das Buch ist perfekt auf Jugendliche ab 12 Jahren zugeschnitten, aber auch Ältere werden mit Elly und ihren Freunden noch ihre Freude haben.

Das mit Quedlinburg irgendwas nicht stimmt, merkt man bereits auf den ersten Seiten. Alle Anwohner sind wie besessen von Blasmusik und wer sich diesen Traditionen entgegenstellt, wird als merkwürdiger Sonderling wahrgenommen, der unbedingt eines Besseren belehrt werden muss. Seltsamerweise ist es auch nicht möglich, irgendeine andere Art von Musik laut abzuspielen.

Elly passt in diese von Traditionen geprägte Stadt einfach nicht hinein. Sie liebt Schwarz, Heavy Metal und will diesem ganzen Wahnsinn einfach nur entfliehen. Wohin sich das Buch entwickelt, weiß man zunächst nicht. Ellys Lieblingslehrer Herr Hellborn verschwindet und hinterlässt ihr eine seltsame schwarze Trompete sowie ein scheinbar leeres Notenheft. Doch nach und nach kommt Elly zusammen mit ihren Freunden einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Unter der Stadt schlummert etwas. Es ist verzweifelt und wütend. Doch auf welche Seite sollen sie sich stellen? Was ist richtig oder falsch? Und ist die Sonne wirklich für alle da?

Die Hauptperson Elly ist trotz ihrer barschen Art ein durchaus liebenswertes Mädchen, das mit ihren Gefühlen nicht immer umzugehen weiß und häufig sehr hart zu anderen ist. Und obwohl sie sich nie entschuldigt, versucht sie dennoch auf ihre Weise ihre harten Worte wiedergutzumachen. Sie wirkt durchaus echt – wie eine junge Heranwachsende in einer Welt, in der sie sich fehl am Platz, überfordert und verloren fühlt. Ihre Freunde haben ebenfalls jeder individuelle Macken und Kanten, was sie zu den Außenseitern in dieser Stadt macht.

Das Buch ist spannend, kurzweilig und amüsant geschrieben und wird von ein paar wenigen düsteren Schwarz-Weiß-Zeichnungen begleitet, die perfekt zur Grundstimmung des Buches passen. Obwohl der Band in sich abgeschlossen ist, bleiben doch einige Fragen und Handlungsstränge offen, die hoffentlich in einer Fortsetzung aufgegriffen und zum Abschluss gebracht werden. Ich zumindest würde mich über einen weiteren Band sehr freuen.

Insgesamt kann ich das Buch allen empfehlen, die Spaß an ungewöhnlichen Fantasygeschichten mit leichten Gruselelementen haben und bereit sind, sich von einer mürrischen Hauptperson verzaubern zu lassen.

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Rezensionen von barbara.liest:

verwirrend und spannend

Die Spiele von Stephan Schmidt

Der Journalist Thomas Gärtner reist auf eigene Faust und mit Touristenvisum nach Shanghai um bei der Vergabe der Olympischen Spiele für 2032 dabei zu sein. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Spiele in Afrika stattfinden sollen, sondern dass China dahinter steckt.
Der mosambikanische IOC-Funktionär Charles Murandi ist nicht nur der Vertreter für Afrika, sondern auch ein alter Bekannter von Thomas Gärtner der sich für die Madgermans engagiert, schlussendlich aber wegen Geldhinterziehung verdächtigt wird.

Nachdem Murandi tot im Zimmer aufgefunden wird und Gärtner laut Überwachungskameras der letzte bei ihm war, wird es spannend und die Olympischen Spiele stehen nicht mehr im Vordergrund des Treffens.
Weitere Akteure sind noch die Diplomatin Lena Hochfellner, weitere Journaliste, die Kanzlerin und chinesische Polizisten.

Das Buch behandelt mehrere historische und politische Themen. Dadurch wird es meiner Meinung nach sehr komplex und zeitweise verwirrend. Wenn ich nciht so neugierig gewesen wäre, wer der Möder von Murandi ist, dann hätte ich das Buch wohl nach dem ersten Drittel weggelegt.
Also einerseits sehr spannend geschrieben, andererseits viel zu vielschichtig angelegt.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Auftakt einer neuen Krimi-Reihe

Der tote Bäcker vom Montmartre von René Laffite

Commissaire Geneviève Morel gilt, obwohl sie eine der höchsten Aufklärungsquoten in der Pariser Kripo hat, in ihrer eigenen Familie als schwarzes Schaf. Denn die Familie Morel ist nämlich seit Generationen als Kunsträuber tätig. Es gibt die stille Übereinkunft, dass in Paris keine Diebstähle verübt werden.

Doch nicht alle halten sich daran, die liebenswürdige und schlitzohrige Großmutter Mamie mit Hang zu funkelnden Juwelen zum Beispiel.

Als François Beauvais, der Inhaber des Palais de Pains, der beliebtesten Bäckerei von Paris, die auch das Baguette in den Elysee-Palast liefert, ermordet worden ist, kommt Geneviève nicht so recht voran. Es gibt zwei Hauptverdächtige: Der eine ist der Neffe des Opfers Cédric, Besitzer einer Patisserie, und der andere, Baptiste Buffet, der Konkurrent um das beste Baguette der Stadt.

Während Buffet in Gewahrsam genommen wird, reist Geneviève widerwillig an die Côte d‘Azur, um die Kontakte der Familie in die dortige Unterwelt anzuzapfen. Cédric scheint spielsüchtig zu sein und das in illegalen Casinos.

Meine Meinung:

René Laffite ist das Pseudonym des österreichischen Autors Christian Schleifer, der uns durch seine Krimi-Reihe um Charlotte Nöhrer bekannt ist. Mit Commissaire Geneviève Morel als Hauptperson wechselt der Schauplatz von Perchtoldsdorf nach Paris.

Dieser Krimi rund um den toten Bäcker am Montmartre ist der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe.

Die Idee, einer Polizistin, deren Familie auf der anderen Seite des Gesetzes steht, finde ich charmant. Hieraus können sich zahlreiche Verwicklungen ergeben. Leider ist der Funke nicht so recht auf mich übergesprungen. Stellenweise wirkt der Schreibstil sehr bemüht und das französische Flair, die Leichtigkeit des Savoir Vivre fehlt ein wenig. Die Ermittlungen ziehen sich, dabei ist von Beginn an klar, der Mörder muss ein Linkshänder und überdies kleiner als sein Opfer sein. Mein persönlicher Ermittlungsansatz wäre hier, alle Linkshänder im Umfeld des Toten zu befragen. Da wäre Geneviève Morel recht flott auf die Auflösung gekommen. Aber, das liegt vermutlich daran, dass ich als umgelernte Linkshänderin, der Linkshändigkeit (m)eine besondere Beachtung schenke.

Aufgepeppt wird der Krimi durch zahlreiche schillernde Charaktere wie Morels Großmutter Mamie, die ihrer Leidenschaft für funkelnde Juwelen auch in Paris frönt. Gut gefällt mir die Figur der Lunette Lizeroux, jener Polzistin, die bei dem Terrorüberfall im Bataclan ihren rechten Unterschenkel verloren hat und bei Morels Vorgänger als Sekretärin beschäftigt worden ist. Unter Geneviève blüht Lunette so richtig auf. Allerdings, wer nennt seine Tochter „Lunette“? „Lunette“ heißt nämlich Sonnenbrille, Fernrohr, Dachluke und ist in der Architektur die Bezeichnung eines halbmondförmigen Ornamentes in einer Fassade oberhalb eines Eingangsportals.

Aufgefallen ist mir auch, dass von Lunette immer mit dem Vornamen gesprochen wird, während Morels männliche Untergebene sowohl mit Vornamen als auch mit Nachnamen oder mit ihrem Rang angesprochen werden.

Der Abstecher an die Côte d‘Azur zeigt die komplizierten Familienverhältnisse der Morels. Allerdings halte ich es für unwahrscheinlich, dass Genevièves Herkunft geheim bleiben kann. Das würde natürlich Potenzial für Konflikte bei ihrer Karriere bedeuten und gleichzeitig ein Ausstiegsszenario bieten. Aber, so weit ist es ja noch nicht. Schauen wir einmal, was der nächste Fall bringen wird.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Auftakt zu der neuen Krimi-Reihe, der noch ein wenig Luft nach oben hat, 3 Sterne.

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Rezensionen von Jule:

Mord und Geheimnisse

Verborgen von Eva Björg Ægisdóttir

In "Verborgen" von Eva Björg Ægisdóttir kehren wir zurück nach Akranes. Dort begegnen wir alten Bekannten und vielen neuen Gesichtern. Diese werden im Verlauf der Geschichte immer vielschichtiger und sorgen für interessante Wendungen.

Im Grunde ist auch dieser Band so aufgebaut wie seine Vorgänger, nur das die Geschichte eine andere ist.

Man springt zurück in die Vergangenheit, nur um dann wieder in die Gegenwart zu kommen. Man verfolgt die unterschiedlichen Protagonisten und bekommt so tiefere Einblicke in die Handlungen.
Auch in diesem Buch hilft das Personenverzeichnis, besonders zu beginn, sehr.
Es kann überfordernd sein, wenn man mit so vielen Namen überhäuft wird. Durch den Schreibstil und die mit Absätzen gegliederten Kapitel, kann man trotzdem recht schnell erkennen, wer mit wem wie zusammenhängt.
Zudem hat es mir ein bisschen Freude bereitet herauszufinden, wie alle Protagonisten miteinander zusammenhängen.

Allerdings gab es einen Handlungsstrang, der neben der Haupthandlung verlaufen ist, der mir nicht ganz so gut gefallen hat. Diesen nenne ich hier aber nicht, aufgrund von Spoilern.
Des Weiteren gab es, besonders in der Mitte des Buches immer wieder ein paar Längen, die den Schwung rausgenommen haben.

Nichtsdestotrotz hat mir die Reise zurück nach Island sehr gut gefallen und es hat mich immens gefreut Elma und Saevar wieder zu treffen. Die beiden sind mir doch ein Stück weit ans Herz gewachsen.

Eva Björg Ægisdóttir schafft es einfach authentische Protagonisten zu erschaffen und für eine spannende und undurchsichtige Atmosphäre zu sorgen.
Deswegen ist auch dieser Band wieder eine Empfehlung für alle, die gute Krimis mögen, bei denen Wert auf den psychologischen Aspekt gelegt wird.
Es ist aber empfehlenswert die anderen Bände vorher gelesen zu haben. So kennt man viele Protagonisten schon und ist direkt im Geschehen verankert.

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Rezensionen von Cornelia:

Wertvolles Buch - Im Einklang mit der Natur

Die Wunderwelt der Kräuter von Stefanie Hertel

Zu Beginn schreibt Stefanie Hertel über ihr Leben mit Kräutern bis zurück in ihre Kindheit, ihre Liebe zur Natur und Kräutern zieht sich durch das gesamte Buch wie ein roter Faden.

Im Hauptteil werden rund dreißig ausgewählte Kräuter ausführlich behandelt, Infos über Sammelzeit, Wirkung, Verwechslungsgefahr, schöne Fotos, gekrönt von einer Anwendung mit Rezept.

Es wird immer genau erklärt welcher Teil der Pflanze geeignet ist.

Am Ende gibt es zahlreiche Rezepte für Hauptmahlzeiten und Snacks, sowohl herzhaft als auch süß. Natürlich dürfen Tee, Likör und Schnaps nicht fehlen.

Die Autorin ist mir durch ihre Naturverbundenheit und ihre Ansichten sympathisch. Das Sammeln der Kräuter in der Natur ist genauso wichtig für die Gesundheit wie die Kräuter selbst.

Das Buch enthält genau was ich immer gesucht habe. Eine überschaubare Anzahl heimischer Kräuter mit Infos um die Blätter und Blüten leichter zu finden, mit einfachen Anwendungen wie z.B. Tee und Likör. Einige Pflanzen kenne ich schon gut, da wurde ich mit neuen Anwendungen überrascht, andere Pflanzen will ich heuer suchen und sammeln, um sie zum Genuss zu verarbeiten. Mit den praktischen Tipps aus dem Buch werde ich heuer viel Freude haben, beim Sammeln in der Natur und beim Verarbeiten, daher empfehle ich das Buch sehr gern weiter.

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Rezensionen von Ele:

König Ortler

Das Flüstern im Eis von Lenz Koppelstätter

Das Flüstern im Eis, Südtirol-Krimi von Lenz Koppelstätter, ‎ Kiepenheuer & Witsch eBook
Der 9. Fall für Commissario Grauner und sein Team.
An der Nordwand des Ortlers hat sich die internationale Kletterszene versammelt. Die besten Extremkletterinnen der Welt treten gegeneinander an um die eisige Nordwand des Ortlers zu bezwingen.

Derweil gibt es unten im Tal einen Toten, in der Turnhalle in Sulden im oberen Vinschgau, wird die Leiche von Matthias Lechtaler, dem Chef der örtlichen Bergrettung gefunden. Mit einer Mistgabel in der Brust umgeben von Mist. Doch auch oben am Berg bahnt sich eine Katastrophe an. Die iranische Bergsteigerin ist verschwunden und eine Unwetterfront bahnt sich an. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Der Ermittlungszeitraum beträgt sich vom 1. Bis zum 4. Juli. Die Kapitel teilen sich in die einzelnen Tage, die weiter in Unterkapitel aufgefächert sind. Jeweils aus den verschiedenen Ansichten der Charaktere. Wieder einmal hat es Koppelstätter geschafft, dass ich mich, durch seine bildhafte Schreibweise, direkt an den Ort des Geschehens versetzt fühlte. Viele der Schauplätze habe ich in meinen diversen Urlaubsaufenthalten schon selbst erlebt und der Autor lässt dadurch ein Urlaubsgefühl bei mir entstehen, ich genieße es sehr. Die flüssige Schreibweise im auktorialen Stil, durchsetzt mit schlagfertigen Dialogen, auch in italienischer Sprache, hat mich direkt ins Geschehen versetzt, das Lesen war ein Vergnügen. Ganz ungern habe ich mich bei der Lektüre stören lassen. Am Anfang ist eine Karte von Südtirol mit den diversen Bergzügen und Tälern eingefügt, sehr hilfreich um die räumliche Orientierung zu wahren. Für E-Reader-Leser ist ein Link angeführt, um diese Karte auch am Computer oder Smartphone in Farbe und zoombar darstellen zu können.
Der Spannungsbogen setzt hoch ein und steigert sich, durch verschiedene Plottwists bis zum ungeahnten Ende. Niemals hätte ich vermutet, dass die Lösung in eine solche Richtung gehen könnte. Wieder behaupte ich, dass vorliegender Teil, der bisher beste aus der Grauner-Reihe ist. Und ich hoffe, dass es noch lange nicht der letzte war. Es gibt noch so viele schöne Plätze in Südtirol die es wert sind, zum Setting meiner Lieblings-Südtirol-Krimis zu werden.
Auch die Figuren haben wieder alles gegeben. Saltapepe und Tappeiner haben sich enorm weiterentwickelt. Saltapepe ist diesmal sogar extrem über sich hinausgewachsen. Der kauzige Commissario Grauner hat noch immer sehr viel zu bieten, das ich noch nicht von ihm weiß. Seine privaten Angelegenheiten machen in äußerst liebenswert und interessant. Ein sehr professionelles und sympathisches Ermittlungsteam sind die Bozener sowieso. Koppelstätter schafft es immer wieder, auch die ein wenig eigenbrötlerische und schrullige Art der Südtiroler sehr gut zu charakterisieren, so wie sie sind und wie ich sie schätze. Dadurch ist der Plot glaubhaft und die Charaktere authentisch. Das Geschehen ist bis zum Ende nachvollziehbar.
Über das Extrembergsteigen und Klettern habe ich nebenher auch viele Erkenntnisse und Einblicke bekommen. Wie immer hat sich der Autor hervorragend vorbereitet, inmitten dieser überwältigenden Szenerie ist der Autor aufgewachsen und damit auch von Extrembergsteigern und Kletterern inspiriert worden.
Eine Empfehlung für alle Südtirol und Krimifans. Teil 9 als Einzelband zu lesen ist möglich, noch schöner ist es alle zu kennen. Von mir 5 Sterne.

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Rezensionen von Petra:

entspricht nicht meinen Erwartungen

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge von Anja Tsokos; Michael Tsokos

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Ich habe beim Lesen aber recht schnell merken müssen, dass dieses Buch der Eheleute Tsokos nicht meinen Erwartungen entspricht.
Heinz Labensky, Bewohner eines Seniorenheimes, erhält von der Tochter seiner Jugendliebe Rita einen Brief. Rita ist spurlos aus seinem Leben verschwunden, eine Tatsache, die ihn noch nach vielen Jahren beschäftigt.

Er macht sich kurzentschlossen auf den Weg zu ihr. Heinz ist ein eher schlichtes Gemüt, aber ihm gelingt es mit den Flixbus nach Warnemünde zu fahren. Dort erzählt er wechselnden Reisebegleitern seine Lebensgeschichte. Die Autoren haben viele politische Ereignisse in den Lebenslauf von Heinz gepackt. Er fuhr Meinhof, Baader und Ensslin in seinen geklauten Moskwitsch zum Flughafen, war an der Spionageaktion gegen Brandt beteiligt und auf der Suche nach dem Bernsteinzimmer. Das war mir alles ein bisschen viel. Auch die Geschichte mit dem Auto fand ich sehr unglaubwürdig.

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