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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Geschichte einer Rückkehr

Krummes Holz von Julja Linhof

Es ist die Geschichte einer Rückkehr und einer beschädigten Familie.

Es wird sorgsam erzählt, mit einer sensiblen Hauptfigur. Der junge Jirga kehrt auf den elterlichen Hof zurück. Eine ganz starke Figur ist seine toughe Schwester Malene. Der Vater Georg hingegen ist abwesend und strahlt dennoch eine Kälte und Gefahr aus.

Man muss der Autorin für ihre einfühlsame Art, zu erzählen und mit den Figuren umzugehen, dankbar sein.
Bruchstückhaft erfährt man davon, was mit der Familie los ist und der Gewalt der Vergangenheit.
Als Leser ist man vom Text gefesselt. Ein wirklich guter Roman!

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Rezensionen von brauneye29:

Schönes Buch

Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse von Anna Helford

Zum Inhalt:
Spring muss wegen Drogenmissbrauch Sozialstunden machen und zwar bei der achtzigjährigen Sophia. Was zunächst eher schwierig beginnt entwickelt sich dann schon fast zu einer Freundschaft. Im Lauf der Zeit erkennen die beiden, dass sie eine Verbindung aus der Vergangenheit haben und brechen schließlich nach Wales auf um sich der Vergangenheit zu stellen.

Meine Meinung:
Das Buch war anders als ich erwartet hatte und in diesem Fall besser als erwartet. Ich freue mich jetzt schon auf die Geschichte der nächsten Season Sister. Ich fand gerade Sophia einen sehr interessanten Charakter und im Zusammenspiel mit Spring sehr interessant. Die beiden tun sich gegenseitig gut und das hat mir gut gefallen. Die Erzählung in den zwei Zeitsträngen stützen sich gegenseitig und machen das Buch noch reizvoller. Ich kann das Buch empfehlen.
Fazit:
Schönes Buch

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Rezensionen von Bibibabby:

Lustig, unterhaltsam und schräg

Grimmwald 2 − Lasst die Felle fliegen! von Nadia Shireen

"Grimmwald 2 - Lasst die Felle fliegen" von Nadia Shireen ist ein unterhaltsames Kinderbuch zum Thema Naturschutz. Dieser ist der zweite Band der Grimmwald Reihe.

Das lustige Cover zeigt Ted und Nancy, zwei Füchse, die im ersten Band nach Grimmwald gezogen sind. Jetzt haben sie neue Freunde, spielen Baumboinken mit den Eichhörnchen und fühlen sich einfach zuhause.

Alles ist gut, bis eines Tages ein örtlicher Bürgermeister ankündigt: Grimmwald soll in einen Freizeitpark verwandelt werden. Nun müssen Ted und Nancy ihr neues Zuhause verteidigen!

Die Geschichte finde ich unterhaltsam und lustig. Der Text ist locker und kurzweilig geschrieben, mit einem trockenen Humor, der mir gut gefallen hat. Immer wieder gibt es Elemente, die für Abwechslung sorgen, zum Beispiel die Kommentare von Erik Dynamit oder die Wörter in fett im Text. Die Figuren sind lustig, liebenswert und schräg. 

Leider ist der Inhalt schwarz-weiß und einige Bilder kommen nicht so gut rüber. 

Im Allgemeinen: lustiges und unterhaltsames Buch.

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Rezensionen von yellowdog:

Eine andere Welt

Der Stillstand von Jonathan Lethem

Der Stillstand ist ein gediegener postapokalyptischer Roman, der eine Welt des Stillstands in der nahen Zukunft zeigt.
Hauptfigur ist Journeyman, auch Sandy genannt. Außerdem ist da noch seine Schwester Maddy. Dann taucht Todbaume auf, mit dem Jouneyman früher zusammengearbeitet hatte und mal etwas mit Maddy hatte.

Peter Todbaume ist eine exzentrische Figur und ein Macher, zum Beispiel hat er ein ungewöhnliches, KI-gesteuertes Superauto, den Blue Streak.

Die Figurenkonstellation ist interessant. Jonathan Lethems Gestaltung des Romans mit vielen Kapiteln ist originell Viele Kapitel sind kurz, andere sind in Teilen verschachtelt.
Viele der frühen Roman Lethem habe ich gelesen und fand sie großartig. Erst nach dem Meisterwerk Die Festung der Einsamkeit habe ich den Autor ein wenig aus den Augen verloren.
Der Stillstand ist meiner Meinung nicht so stark wie die frühen Bücher, aber als Ideenroman funktioniert das Buch.

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Rezensionen von inya:

für mich zu verwirrend

Trabant von Stefan Sommer

Dieses Buch handelt von Georg der versucht seine Familie zu retten, dies denkt er zumindest. Und so steigt er in seinen Opel Corsa und nimmt eine etwas irrsinnige Fahrt auf sich. Das Cover hat mir eigentlich recht gut gefallen und so habe ich mit dem Buch begonnen. Doch für mich war es sehr schwer in dieses Buch hineinzufinden, da die Zeitsprünge und Gedankengänge, sowie die Handlungen an sich eher verwirrend und mir nicht ganz schlüssig sind.

Man erfährt viel über Georg, aber so richtig zur Handlung des Buches tragen diese Informationen nicht bei. Erschwerend kam für mich hinzu, dass das Buch so klein und kompakt ist und mit der Schriftgröße auch ein wenig gespart wurde, so dass mir allein durch die Gestaltung des Buches es mir schwer viel, dieses zu lesen. Normalweise störe ich mich nicht an solchen Dingen, aber bei diesem Buch hat es mich leider auch gestört. Es ist ambitioniert und sicher auch recht spannend für den ein oder anderen Leser, für mich leider nicht.

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Rezensionen von Anno:

Aus grau wird weiß

Sternenschweif, Zauberhafter Geburtstag von Linda Chapman

Dies ist definitiv ein Mädchenbuch, was sich nicht nur in der Art der Illustrationen widerspiegelt, sondern auch in der typischen Farbgestaltung und der Handlung. Es mag viele Mädchen geben, die genau dies anspricht und die dies einfordern, doch empfand ich als Mutter es auch sehr klischeebehaftet.

Scheinbar können nur Mädchen ein Einhorn besitzen. Jungs dagegen mögen lieber die Wildnis und sind draufgängerisch. Ist das noch zeitgemäß? Nachdem es schon 2 Mädchen mit Einhörnern gibt hätte ich mich sehr über einen Jungen gefreut. Aber gut…
Mit 80 Seiten hat dieses Buch eine gute Länge um es vorzulesen oder um das Lesen zu üben. Die Bilder lockern hierbei die Texte schön auf und schaffen durch deren Betrachtung immer wieder Pausen. Die Texte jedoch empfand ich teilweise etwas holprig zu lesen und brachte auch das Lese-Lern-Kind hin und wieder aus dem Tritt. Schön sind die Mitmachseiten am Ende des Buches, die sich gut in die Handlung einfügen. Hauptsächlich werden diese zwar angemalt, aber es gibt auch einige wenige, die zum Basteln und Gestalten aufrufen.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

„Idealer Ratgeber für die Fastenzeit!“

Die revolutionäre 9-Tage-Leber-Kur von Reiner Mosetter; Kurt Mosetter


Ein sehr spannender Ratgeber über das Thema Leber. Viele Dinge habe ich nicht gewusst und ich hatte an einigen Stellen den so bekannten „Aha-Moment“. Die Leber ist für so viele Dinge in unserem Körper zuständig und kann sich auch schnell von Sünden wieder erholen. Wenn man weiß, wie man das Ruder noch umreißen kann, dankt es uns die Leber sicherlich.

Der Ratgeber klärt auf, was der Leber schadet und wie man durch bewusste Ernährung die Leber unterstützen kann. Wie die Leber funktioniert, was sie entgiftet und wie sich die Leber wieder erneuern kann. Viele Rezepte und Übungen laden sofort zum Nachmachen ein. Ich finde diesen Ratgeber sehr gut lesbares auch für Laien. Idealer Lesestoff für den Beginn einer bewussteren Ernährung oder für den Start einer Fastenkur.

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Rezensionen von Anno:

Kind fand es doof

Unterholz-Ninjas, Band 1: Das Abenteuer beginnt (tierisch witziges Waldabenteuer ab 8 Jahre) von Michael Mantel

Den Geschmack des Kindes traf dieses Hörbuch leider nicht. Woran dies lang, kann ich nicht so ganz festmachen. Es wird sehr lebendig erzählt und ist dadurch auch recht ansprechend, aber auch unruhig. Und einige Ausrufe sind tatsächlich unangenehm für die Ohren. Dies trifft vorfallen für den Slogan der Ninjacats zu.

Und hier stieg das Kind auch aus der Geschichte aus.

Die tierische Abenteuergeschichte schreitet spannend und rasant voran und besitzt drei, nein vier Hauptprotagonisten ganz unterschiedlichen Charakters und Veranlagung. Geschickt werden diese eingesetzt um das Bauvorhaben der Menschen zu vereiteln. Die Tiere dieses Buches verstehen sich nicht nur untereinander, sondern auch die Sprache der Menschen, können lesen und geben menschlichen Erfindungen lustig klingende und sehr treffende Namen. Es geschieht sehr viel in kurzer Zeit und ist dadurch recht spannend. Dank der Vermenschlichung der Tiere wirkt es jedoch auch etwas abstrakt und modern. Ob dies jedoch gefällt, wird wohl sehr individuell wahrgenommen werden.

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Rezensionen von Miro:

Eine Rückschau

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka

Ansel Packer wird sterben. In 12 Stunden wird dieses Leben ausgelöscht. Für manche wäre es besser gewesen, er hätte nie gelebt, den Ansel hat mehrere Frauen ermordet.

Wir begeleiten Ansel auf seinem letzen Weg und lernen ihn in diesen letzten Stunden kennen. Fast bis zum Schluss hofft er, seinem Schicksal entgehen zu können.

Er schmiedet immer noch Pläne, obwohl er nur noch wenige Stunden hat, weil er nicht sterben möchte. Er möchte verstanden werden.

Doch die Frauen, deren Leben er genommen hat, wollten auch nicht sterben.

Dieses Szenario ist beklemmend, doch viel schwieriger fand ich die erste Rückschau. Wir lesen von Ansels Mutter und ihrem Leben auf einer abgeschiedenen Farm. In äußerst prekären Verhältnissen hat sie versucht Ansel großzuziehen. Doch mit den Jahren verschlimmert sich alles. Das Geld wird knapper, der Mann wird brutaler, der Hunger größer und es kommt ein zweites Kind. Die immer noch sehr junge Mutter sieht keinen Ausweg. Sie verlässt ihre Kinder und überlässt sie der Fürsorge.

Die nächste Rückschau kommt aus einer Pflegefamilie und ein Mädchen, das sich mit Ansel anfreunden möchte erzählt uns Episoden aus seiner Kindheit. Diese Mädchen wird ihn später verhaften, denn sie schafft den Absprung und wird Kommissarin.

Die dritte Rückschau kommt von der Zwillingsschwester seines letzten Opfers. Jenny lebte mehrere Jahre mit Ansel zusammen. Dass dies nicht die beste Entscheidung ihres Lebens war, wird schnell klar, denn Ansel ist manipulativ und völlig frei von Empathie. An seiner Seite verkümmert man. Es soll Jahre dauern, bis sie sich von ihm befreit.

Danya Kulkolka zeichnet mit diesem Roman ein Psychogramm eines Serienmörders. Das Bild setzt sich zusammen aus den Gedanken, die ihn in seinen letzten Stunden beschäftigen und den Erinnerungen von Frauen, die ihn auf seinem Weg begleiteten. Der Roman ist nicht ganz einfach zu verdauen. Gerade die ersten Kapitel fand ich extrem berührend, denn von Liebe und Luft kann man eben keine Kinder ernähren. Vom Trailerpark abgesprungen auf eine heruntergekommene Farm in der Einöde hat die Mutter keinen großen Sprung gemacht. Sie ist ganz klassisch vom Regen in die Traufe gefallen, musste das allerdings erst erkennen. Sie versucht Ansel eine gute Mutter zu sein und versucht, die guten Stunden hervorzuheben, doch sie muss sich irgendwann eingestehen, dass die rosarote Brille nicht hilft.

Mit Lavender kann ich nur Mitleid haben, denn ihr Leben ist von Anfang an verwirkt. Doch die anderen Frauen sind stark und gehen ihre Wege trotz Schwierigkeiten und Hemmnissen.

Diese Buch hat nicht richtig beeindruckt. Es ist beklemmend, wirkt lange nach und gibt wirklich zu denken. Es spielt mit Gut und Böse, verwischt die Grenzen und hält uns weinen Spiegel vor, was die Neugierde auf Sensationen anbelangt. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Rezensionen von drachenzahn:

Blasmusik des Grauens

Die Stadt der Schattenschläfer und die Melodie der Albträume von Olivia Vieweg

Ich wusste nicht genau, was mich bei dieser kuriosen Mischung aus Blasmusik, Fantasy und Gruselelementen erwartet, aber ich kann sagen: Ich wurde von dieser faszinierenden und amüsanten Geschichte einfach mitgerissen. Das Buch ist perfekt auf Jugendliche ab 12 Jahren zugeschnitten, aber auch Ältere werden mit Elly und ihren Freunden noch ihre Freude haben.

Das mit Quedlinburg irgendwas nicht stimmt, merkt man bereits auf den ersten Seiten. Alle Anwohner sind wie besessen von Blasmusik und wer sich diesen Traditionen entgegenstellt, wird als merkwürdiger Sonderling wahrgenommen, der unbedingt eines Besseren belehrt werden muss. Seltsamerweise ist es auch nicht möglich, irgendeine andere Art von Musik laut abzuspielen.

Elly passt in diese von Traditionen geprägte Stadt einfach nicht hinein. Sie liebt Schwarz, Heavy Metal und will diesem ganzen Wahnsinn einfach nur entfliehen. Wohin sich das Buch entwickelt, weiß man zunächst nicht. Ellys Lieblingslehrer Herr Hellborn verschwindet und hinterlässt ihr eine seltsame schwarze Trompete sowie ein scheinbar leeres Notenheft. Doch nach und nach kommt Elly zusammen mit ihren Freunden einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Unter der Stadt schlummert etwas. Es ist verzweifelt und wütend. Doch auf welche Seite sollen sie sich stellen? Was ist richtig oder falsch? Und ist die Sonne wirklich für alle da?

Die Hauptperson Elly ist trotz ihrer barschen Art ein durchaus liebenswertes Mädchen, das mit ihren Gefühlen nicht immer umzugehen weiß und häufig sehr hart zu anderen ist. Und obwohl sie sich nie entschuldigt, versucht sie dennoch auf ihre Weise ihre harten Worte wiedergutzumachen. Sie wirkt durchaus echt – wie eine junge Heranwachsende in einer Welt, in der sie sich fehl am Platz, überfordert und verloren fühlt. Ihre Freunde haben ebenfalls jeder individuelle Macken und Kanten, was sie zu den Außenseitern in dieser Stadt macht.

Das Buch ist spannend, kurzweilig und amüsant geschrieben und wird von ein paar wenigen düsteren Schwarz-Weiß-Zeichnungen begleitet, die perfekt zur Grundstimmung des Buches passen. Obwohl der Band in sich abgeschlossen ist, bleiben doch einige Fragen und Handlungsstränge offen, die hoffentlich in einer Fortsetzung aufgegriffen und zum Abschluss gebracht werden. Ich zumindest würde mich über einen weiteren Band sehr freuen.

Insgesamt kann ich das Buch allen empfehlen, die Spaß an ungewöhnlichen Fantasygeschichten mit leichten Gruselelementen haben und bereit sind, sich von einer mürrischen Hauptperson verzaubern zu lassen.

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