Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Dragon:
Eine magische Abenteuerreise
Emblem Island - Der Fluch der Nachthexe von Alex Aster
Zum künftigen Anführer bestimmt, aber seinen Wünschen folgend, ändert sich für den jungen Tor in der Neujahrsnacht sein gesamter zukünftiger Lebensweg. Und der könnte äußerst kurz werden, denn plötzlich trifft ihn der Fluch der Nachthexe und Tor und seine Freunde müssen alles daran setzen, den Fluch abzuwenden.
Auf der Reise zur Nachthexe haben sie es nicht nur mit allerlei schaurigen und gefährlichen Gestalten zu tun, sondern müssen sich auch ihren Ängsten stellen und Zusammenhalt beweisen.
Der Auftaktband dieser neuen Serie nimmt einen sofort gefangen, denn Alex Aster versteht es hervorragend, die Leser mitzunehmen, die Spannung zu halten und eine Atmosphäre zu erzeugen, die einen nicht mehr loslässt. Die Geschichte um die Emblemträger auf Emblem Island ist frisch, neu und spannend und lässt auch eine gute Portion Humor nicht vermissen. Mir gefällt besonders, wie die Autorin die Geschichte geschickt gesponnen und erfundene Mythen mit der eigentlichen Story verknüpft hat. Dazu bedient sie sich immer wieder Einschüben von Legenden aus dem sogenannten „Buch der Legenden“, sodass die Leser Hintergrundwissen zu den Kreaturen erhalten, wobei aber gleichzeitig diese Geschichten die eigentliche Story voran bringen. Die gut ausgearbeitete Welt und die Vielzahl an Schauplätzen machen die Handlung spannend und interessant.
Die Charaktere der Freunde Tor, Engle und Melda sind grundverschieden, aber zusammen unschlagbar und sehr liebenswert. Die drei haben völlig verschiedene Wesenszüge und Begabungen, die sich sinnvoll ergänzen. Beeindruckt hat mich der Zusammenhalt, der ihre Freundschaft zu etwas Besonderem macht. Das Identifizieren mit den dreien fällt einem leicht, denn die Kinder sind mit ihren Emotionen und Handlungen glaubwürdig dargestellt. An Hauptprotagonist Tor ist man als Leser/in am nähesten dran und erfährt auch seine Gefühle und Gedanken, was ich leider bei seinen Freunden ein wenig vermisste. Die Entwicklung der drei gefällt mir sehr gut und neben all dem Humor, der Spannung und Fantasy schwingt auch ein wenig ein ernster Unterton mit, da es um die Auseinandersetzung mit seinen Wünschen und seinem Schicksal geht.
Für die Zielgruppe ab etwa 11 Jahren sind der Schreibstil und die Wortwahl absolut verständlich und altersgerecht, wobei ich finde, dass auch Erwachsene ihren Spaß an dieser spannenden Geschichte haben können. Dieser Auftaktband ist ein absolutes Muss für Fantasy-Fans, denn die spannende Handlung, das Abenteuer und die detailliert entworfene Welt machen das Buch zu einem echten Lesevergnügen.
Rezensionen von Gavroche:
Spannender Auftakt
Kaltblütige Lügen von Karen Rose
Karen Rose war für mich immer ein Garant für Spannung auf hohem Niveau und somit war ich natürlich neugierig auf ihre neue Reihe. Schon das genial aufgemachte Cover baut Spannung auf - gerade weil es eben nicht in den klassischen Thriller-Farben gehalten ist. Aber die Handschellen deuten eben hintergründige Spannung an.
Mit Detective Kit McKittrick und dem Psychologen Sam Reeves ist der Autorin ein gutes Duo gelungen. Die Hintergrundgeschichte nimmt nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Raum ein.
Es geht um eine Mordserie an Frauen, um Handschellen und um Verdächtigungen gegen den Psychologen, um die Vergangenheit der Polizistin.
Der Schreibstil sowie die Ausgestaltung der Figuren ist überzeugend, die Geschichte schafft es über die ganze Länge zu unterhalten und der Spannungsaufbau gestaltet sich langsam und dann immer rasanter. Die Auflösung am Ende ist anders als ich gedacht hätte, aber logisch nachvollziehbar - genau so soll es sein.
Ein perfekter Reihenauftakt, der bereits neugierig auf weitere Fälle der San-Diego-Reihe macht.
Rezensionen von Gavroche:
Genial
James von Percival Everett
Ich liebe den Schreibstil und die Bücher von Percival Everett und somit war ich sehr neugierig auf seine Version/Adaption der Geschichte von Huckleberry Finn, Tom Sawyer und Jim, auf den wir hier eine ganz neue Sicht bekommt. Denn Jim erzählt seine Geschichte - die Percival Everett als Hommage an Mark Twain sieht, wie er im Nachwort schreibt.
Ich erinnere mich gut an die Originale, da ich als Kind diverse Hörspiele davon hatte. Und so gab es für mich immer wieder Aha-Momente und ich erinnerte mich daran, wie diese Szenen bei Mark Twain waren. Und bei diesem Buch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sie so doch viel überzeugender sind.
Jim und die anderen Sklaven sind überhaupt nicht dumm und sie können auch völlig akzentfrei sprechen, aber weil sie eben dem Bild entsprechen wollen und sich hinter den Rücken ihrer Besitzer über diese lustig machen, verhalten sie sich so klischeehaft. So tut Jim zu Beginn nur so, als würde er schlafen, als Tom und Huck ihm Streiche spielen.
Nichtsdestotrotz darf man bei all dem Spaß nie vergessen, dass es um ernste Themen wie Rassismus, Menschenhandel, Sklaverei, Erniedrigung,... geht. Und dieser Spiegel wird uns immer wieder vorgehalten.
Natürlich kann man dieses Buch auch lesen, wenn man die Vorlage nicht kennt, aber ich denke, dann ist es nur halb so gut.
Für mich ist das Buch mein erstes Highlight in diesem Jahr.
Rezensionen von Tara:
Rasant und voller Überraschungen
Wer zuerst lügt von Ashley Elston
„Wer zuerst lügt“ ist der erste Thriller der in Louisiana lebenden Autorin Ashley Elston.
Evie Porter ist Trickbetrügern und ihr neuster Auftrag ist ihr Freund Ryan, der nichts über sie weiß außer den Lügen, die sie ihm erzählt hat. Ihr wahrer Name ist Lucca Marino. Auf einer Party von Ryan stellt sein alter Freund James seine Freundin vor: Lucca Marino.
Evie ist geschockt und dieser wird noch größer als Lucca am nächsten Tag tot ist.
Die Handlung wird in der Gegenwart aus der Ich-Perspektive von Evie geschildert. Zwischendurch gibt es immer wieder interessante Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonistin. Evie ist klug, sie weiß was sie tut und wirkt durchaus sympathisch. Ihr Auftraggeber Mr. Smith bleibt undurchsichtig, aber seine Skrupellosigkeit bleibt nicht verborgen.
Der Schreibstil von Ashley Elston liest sich leicht und die Ereignisse entwickeln schnell einen Sog, der dafür gesorgt hat, dass ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt haben. Die Wendungen sind grandios aber schlüssig und ich wurde immer wieder überrascht.
Ohne Einzelheiten zu verraten, das Ende ist stimmig, aber ich hätte es niemals vorhersehen können.
Ich habe schon langen keine so fesselnden, unblutigen Thriller mehr gelesen, der mich dermaßen begeistert hat. Ich hoffe bald auf weiteren spannenden Lesestoff der Autorin.
Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:
Die Toten im Sand
Der Sturm: Vergraben von Karen Sander
Als nach einer Sturmflut an der Steilküste auf dem Darß menschliche Gebeine gefunden werden, vermuten die Ermittler, dass es sich dabei um die sterblichen Überreste eines der Opfer des sogenannten Darß-Rippers handelt. Als kurz darauf auch noch eine alte CD geborgen wird, wird die Kryptologin Mascha Krieger hinzugezogen.
Nachdem Mascha sich bereits im Fall Lilli Sternberg, als wertvolles Teammitglied von Kommissar Tom Engelhardt erwiesen hat, sind beide hoch erfreut über dieses unverhoffte Wiedersehen, das ihnen Gelegenheit gibt sich wieder näher zu kommen. Noch während die Ermittler dabei sind, die alten Zeugenaussagen mit den neuen Fakten abzugleichen, ergibt sich plötzlich eine vollkommen andere Sachlage, die sie dazu zwingt von vorne anzufangen.
FAZIT
Ein spannender Einstieg in eine packende Trilogie, die ein authentisches Bild zeichnet, das die kurz vor der Wende herrschende Stimmung widerspiegelt.
Rezensionen von Bibibabby:
Die Natur besser kennen lernen
Nature Guide Wildpflanzen von Theresa Ester
"Wildpflanzen" von Theresa Ester-Nacke Ist ein vielseitiges Sachbuch für alle, die die Natur besser kennen lernen wollen.
Das Buch kommt im Taschenbuch-Format, ein bisschen kleiner als A5. Man kann es also leicht bei Waldspaziergängen mitnehmen.
Der Inhalt ist übersichtlich und gut organisiert.
Die Pflanzen sind nach Blütenfarben sortiert, damit auch Laien schnell die Arten erkennen können. Für jede Pflanze gibt es einen Steckbrief mit Grundinformationen und Hinweise zur Identifikation. Bei Verwechslungsgefahr wird auch erklärt, wie sich die Arten unterscheiden.
Der Inhalt des Buches richtet sich nach der Philosophie: um die Natur zu schützen muss man sie zuerst kennen. Es handelt sich also nicht um einen trockenen, botanischen Pflanzen-Führer, sondern es wird auch Wissen vermittelt, als würde man eine Führung durch einen Wald bekommen.
Ich freue mich auf den Frühling, wo ich das Buch einsetzen kann.
Rezensionen von Reiseweise:
Spannender Jugendroman
The Fort von Gordon Korman
Mitten im Wald nahe der Kleinstadt Canaan finden Evan und seine Freunde zufällig den Eingang zu einem alten Bunker - mit Sofa, Fernseher und Dosenravioli, also allem, was man sich für einen geheimen Rückzugsort wünschen kann. Sie müssen ihr neu gefundenes Geheimnis aber gut hüten: Vor Stiefvätern, älteren Geschwistern und allen anderen, die ihnen ihren Bunker nur wegnehmen würden.
Für einen der Jungs wird der Bunker auf eine ganz besonders wichtige Weise zum Schutzort…
Dieser Jugendroman wird abwechselnd aus der Erzählperspektive der einzelnen Mitglieder der Freundesgruppe erzählt, so dass man gute Einblicke in ihre Gefühlswelten erhält. Der Roman verhandelt die ewig aktuellen Fragen von Freundschaft, Geheimnissen und dem Wunsch, den schlimmen Dingen in seinem Leben entfliehen zu können oder sich einfach nur eine Weile zu verstecken auf gelungene Weise.
Rezensionen von Jazz:
Für Beginner
Fensterbrettgarten von Deike Haßler
Fensterbrettgarten ist ein Sachbuch, welches ich besonders Beginnern nahelegen möchte. Es ist ideal für alle, die nachhaltiger leben wollen und ein Hobby für die Seele suchen, welches praktisch daherkommt und frisches Essen in Bioqualität zu Hause liefert.
Haßler erklärt alles verständlich, in einfachen Schritt für Schritt-Anleitungen und gibt dabei viele Tipps und Tricks.
Daneben gibt es sehr viele Abbildungen. Sie gibt stets Motivation durch die Aussage, dass es nicht immer beim ersten Mal funktioniert und man einfach mit der Zeit viel dazulernt. Durch Erfahrung würde man viel lernen.
Inhaltlich gibt sie dabei Tipps für Gemüse wie Salat, Paprika, Tomate, Aubergine, Gurke und Karotte, auch Obst wie Zitrone, Avocado und Ananas und viele Kräuter wie Petersilie, Knoblauch, Koriander und Salbei. Sie gibt an, wenn man aussäen soll, ob die Pflanze viel Wasser benötigt oder wenig Sonnenlicht Wind etc.
Ich bin schon ein wenig erfolgreich. Dennoch freue ich mich über den Wissenszuwachs durch dieses Buch.
Rezensionen von Emmmbeee:
Berührend
Trabant von Stefan Sommer
Viele Fragen quälen Georg Himmel, als er sich nach einigen äußerst seltsamen SMS im Corsa seiner Mutter auf den Weg macht, um vorerst zumindest seinen Vater zu suchen. Gerade dient er seinem besten Freund in Istrien als Treuzeuge, als er die – vielleicht irregeleiteten Nachrichten – empfängt.
Ihn überfallen Ängste und Erinnerungen, positive und negative, Sorge um die Ehe seiner Eltern, Vaters Gesundheit. Realität mischt sich mit Vermutungen und Befürchtungen. Welchen Täuschungen ist er in der Vergangenheit unterlegen? Von einer Autobahnraststätte zur nächsten geht es, man könnte das Werk ein Roadmovie quer durch Europa nennen.
À propos Himmel: Der Familienname wurde wohl nicht einfach so vom Autor gewählt, denn der Hauptprotagonist interessiert sich sehr für den nächtlichen Himmel und die sichtbaren Gestirne.
Ich muss gestehen, dass ich lange nicht so recht in den Roman hineinfand. Auch die Spannung baute sich für mich noch nicht von Anfang an auf. Dann jedoch hielt sie mich in Atem. Mir gefällt der Erzählton, die fließende, später stürmisch tosende Sprache bis zum überraschenden Ende. Naja, gar so überraschend ist die Auflösung eigentlich nicht, hat Georg doch bereits geahnt, was der Grund für das Verschwinden des Vaters und die Fröhlichkeit in der Stimme seiner Mutter bedeuten.
Ein ernsthafter Text, tief gehend, der bestimmt seine Leser findet, wenn es auch kaum die breite Masse sein wird. Denn bereits die Covergestaltung lockt nicht gerade die Blicke auf sich.
Rezensionen von LeserinLu :
Überraschende Wendungen
Die Insel des Zorns von Alex Michaelides
Die ehemalige Hollywood-Schauspielerin Lana Farrar lädt ihren engsten Kreis auf ihre griechische Insel Aura ein. Doch zwischen Lana, ihrem Ehemann Jason, ihrem Sohn Leo, ihren besten Freunden, der Schauspielerin Kate und dem Dramatiker Elliot, sowie ihren griechischen Angestellten Aghati und Nikos gibt es Geheimnisse, ungeklärte Konflikte und Spannungen.
Als der Sturm über der Insel aufzieht, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Tragödie, erzählt aus der Sicht von Elliot, entfaltet.
Die besondere Erzählweise in „Die Insel des Zorns“, die sich äußerlich an der Struktur griechischer Dramen orientiert, hat mir an diesem Thriller von Alex Michaelides besonders gut gefallen. Elliot deckt die Geheimnisse der Figuren erst nach und nach auf, was dazu führt, dass dieselben Szenen immer wieder aus einer neuen Perspektive heraus erzählt und beleuchtet werden. Das erlaubt dem Leser, in die Psyche der Charaktere einzutauchen und ihre Motive sowie inneren Konflikte immer besser zu verstehen. Diese mehrschichtige Erzählstruktur verleitet zum Weiterlesen und hält das Interesse konstant hoch.
Obwohl die Handlung an sich nicht atemlos spannend war, ziehen einen die Enthüllungen nach und nach immer mehr in den Bann. Jede Figur entwickelt im Laufe des Romans eine eigene Tiefe, und die subtilen Hinweise und Andeutungen lassen den Leser miträtseln und mitfiebern. Besonders faszinierend ist die Art und Weise, wie die Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen und die Beziehungen zwischen den Charakteren auf die Probe gestellt werden.
Einzig Jason und die unglückliche Beziehung zu Lana blieben für mich etwas blass, aber ansonsten sind die Figuren gut ausgearbeitet und glaubhaft dargestellt. Die psychologische Tiefe und die Agatha-Christie-Vibes machen "Die Insel des Zorns" zu einem fesselnden Thriller, der Fans von raffinierten Plots und überraschenden Wendungen begeistern wird. Die Atmosphäre erinnert dabei an Filme wie "The Glass Onion“, was dem Roman eine zusätzliche fesselnde Note verleiht.
Insgesamt kann ich "Die Insel des Zorns“ für Leser empfehlen, die auf der Suche nach einem Thriller ohne viel Blut und Grausamkeit, dafür mit psychologischer Tiefe und cleveren Wendungen sind.











