Kunden em pfehlungen
Rezensionen von robertp:
Um die Ecke gedacht
Wer zuerst lügt von Ashley Elston
Schon als ich den bunten Einband gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen wollte. Der Umschlag erinnert mich an die Krimis aus den 60iger Jahren und das sich spiegelnde Frauenprofil hat sofort meine Aufmerksamkeit gefunden.
Inhaltlich geht es um eine Frau die, im Auftrag eines unbekannten Mr.
Smith, unter verschiedenen Identitäten Aufträge erfüllen muss und dafür zunächst gut bezahlt wird. Das geht solange gut, solange sie die gewünschten Informationen abliefert. Als ihr vorletzter Auftrag scheitert wird sie von Mr. Smith auf eine Probe gestellt, die nicht nur ihr Leben bedroht.
Das Geschehen wird in Rückblenden aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Die Figur der Schwindlerin wirkt sympathisch. Sie versucht sich mit ihren Opfern zu identifizieren und ihre Aufgaben ohne „Blutvergießen“ abzuwickeln. Das ist spannend erzählt und führt von einem Höhepunkt zum anderen. Mal hat ihr unbekannter Auftraggeber die Nase vorn, dann wieder sie. Ein Wetttrennen, aus dem die Protagonistin kaum als Siegerin entkommen kann.
Mir sind im Laufe der Geschichte einige Ungereimtheiten aufgefallen, die aber die Erzählung nicht unspannend machen. Die Volten in der Geschichte sind notwendig um die Spannung aufrecht zu halten.
Ein spannender Roman mit vielen Wendungen die das Lesevergnügen verstärken. Für alle die rasante Unterhaltung ohne Blutvergießen mögen und sich bis zum vorletzten Kapitel überraschen lassen wollen.
Rezensionen von MarcoL:
Eine sprachgewaltige, filigrane Aufarbeitung einer Mutter-Tochter Beziehung
Mutternichts von Christine Vescoli
Selten habe ich in einem Buch so viele Stellen markiert, die man sich in Erinnerung halten möchte. Und selten wie nie tue ich mich schwer, diesen wunderbaren Roman zu besprechen. Über derart persönliche Romane zu schreiben ist nicht einfach, Interpretationen könnten vielleicht falsch gedeutet werden und schon stehen diese Zeilen in einem anderen (ungewollten) Licht.
Es geht um die Mutter der Ich-Erzählerin in diesem autofiktionalen Roman. Um deren Leben. Darum, was nach deren Tod zurückblieb. Ein Nichts. Eine Leere. Vor allem nur ein marginales Wissen über das Leben der Mutter. Wo sind bzw. waren die Gemeinsamkeiten, Verknüpfungspunkte? Diese werden hier Zeile für Zeile gesucht, aufgearbeitet. Die Autorin erschafft sich einen Zugang, möchte dieses Vakuum füllen, verstehen, sichtbar machen.
S.13: „Was von Mutter unsichtbar war. Ich hatte es vor Augen und konnte es nicht sehen. Es ist das von Mutter unsichtbar Gemachte. Eine Lücke mitten im Leben. Der Nebel mitten im vergilbten Bild. Ein Nichts, das da ist.“
Im zarten Alter von acht Jahren wurde die Mutter damals von zu Hause weggegeben, als „Dirn“, um an einem anderen Hof zu arbeiten. Die Armut war damals groß in den Südtiroler Bergen, die Familien oftmals kinderreich. Warum sie, und kein anderes Kind? Ihr Aufwachsen war traurig, kalt. Immer von einer Härte begleitet. Und sie vergaß ihre Kindheit nicht.
S.122: „Sie hatte eine schlimme Kindheit da oben auf dem Hof, einem düsteren Ort. Da gab es nur Arbeit und die böse Bäuerin. Es war hart da oben, schrecklich hart.“
Wenig sickerte durch in all den Jahren. Erinnerungen, spärliche Anekdoten, Fotos. Ihre Mutter liebte das Wort und Gedichte, doch mehr als ein paar Erzählungen blieben nicht übrig.
“Als würde die Geschichte schmutzen.”
Es ist nicht viel da, um das präsente Nichts aus dem vergangenen Leben der Mutter zu füllen. Was war der Wesenskern in der Mutter-Tochter-Beziehung? Wen hat die Tochter tatsächlich verloren?
Sie macht sich auf die Suche, besucht die Orte, an welchen ihre Mutter als „Dirn“ abgegeben wurde. Doch um auf das Wesentliche zu stoßen, muss letztendlich die Vergangenheit noch weiter zurück verfolgt werden in der Ahnenlinie. Sie findet nur weitere in Armut gebettete Schicksale.
Das Buch ist ein beeindruckender Debütroman, voller Bilder – hart gezeichnet, ohne Beschönigungen. Die Sprache ist sehr gewählt, jedes Wort sitzt perfekt, keines ist zu viel. Der Text entwickelt einen Sog, der einen über die Seiten zieht, obwohl ein Innehalten und bedachtes Lesen von Nöten wäre. Ganz große Erzählkunst ist das für mich. Man wird von Anfang an hineingeworfen in dieses „Nichts“, welches nach und nach Formen annimmt, sich zu einer Aufarbeitung einer Familiengeschichte entpuppt und dennoch ein filigranes Sprachstil über eine vorsichtige Annäherung an die Vergangenheit bleibt.
Mit anderen Worten: Lest das Buch! Grandioses Lesevergnügen und absolute Leseempfehlung dieses Romans von Christine Vescoli.
Rezensionen von Martje:
Spannung von Anfang an
Gestehe von Henri Faber
In dem Buch „Gestehe“ von Henri Faber geht es um Jacket, einen Polizisten der durch einen Organhandelfall der Held der Stadt geworden ist und daraufhin sein Geschichte als Buch und Film vermarktet hat. Während er sich im Ruhm sonnt, tauchen neue merkwürdige Fälle an berühmten Personen auf, die augenscheinlich mit dem alten Fall zu tun haben.
Diesen Zusammenhang fällt einem eher unscheinbaren Büropolizisten Mo auf.
Was ist damals eigentlich genau bei dem Fall mit Inspektor Jacket passiert? Wieso taucht er immer kurz vor der Polizei bei den Tatorten auf? Und was hat das mit seinem neuen, angekündigten Buch zu tun?
Hängt er mit drin?
Mir hat das neue Buch von Henri Faber sehr gut gefallen! Ich habe schon mehrere Bücher von ihm gelesen und dieses hat mich wieder nicht enttäuscht. Man kommt schnell in die Geschichte rein und durch drei rotierende Erzählerstimmen bleibt es auch immer spannend. Der junge Polizist Mo ist einem sofort sympathisch und man fiebert mit ihm mit. Eine definitive Kaufempfehlung!
Rezensionen von Chrissi E.:
Spannend!
Nervenspiel von Friederich Benedict
Bei dem Buch „Nervenspiel – Nur einer spielt“, handelt es sich um das Verlags-Debüt von dem Autor Benedict Friederich und ich war allein schon wegen des Titels sehr gespannt auf das Buch.
Gleich zu Beginn ist mir der angenehme und flüssige Schreibstil des Autors aufgefallen, welcher mir einen sehr raschen Einstieg in die Geschichte ermöglicht hat.
Aber auch das Setting fand ich großartig und die Geschichte wurde zudem mit einer tollen Atmosphäre untermalt, die eine unheilvolle
Stimmung erzeugte und für jede Menge Gänsehaut gesorgt hat. Was mir bei dem Buch ebenso gut gefallen hat war, dass der Klappentext nicht allzu viel von der Story verraten hat, und ich mich somit ein wenig ins Ungewisse stürzen konnte und dadurch mit jeder Menge Überraschungen konfrontiert wurde. Auch spannungstechnisch konnte mich die Geschichte überzeugen und ich konnte daher mit den unterschiedlichen Charakteren regelrecht mitfiebern und ganz besonders mitfühlen. Besonders Veit hat mir als Protagonist sehr gut gefallen, da er sehr facettenreich gezeichnet wurde und er für mich auch nicht allzu leicht zu durchschauen war.
Fazit: Eine tolle Geschichte, die mir viele spannende Lesestunden beschert hat, daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und 4,5/5⭐️
Rezensionen von Anndlich:
Der Stadtgarten
Die Stadtgärtnerin, Band 1 - Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen! von Gina Mayer
Toni und ihre Mutter Lise müssen ein neues Zuhause suchen, doch die Mieten sind teuer in der Stadt und so kommt Lise die Idee, aufs Land in das langweilige Oberhoppenhagen zu ziehen. Doch davon ist Toni gar nicht begeistert, denn in der aktuellen Übergangswohnung gefällt es ihr super gut, vor allem weil all ihre Freunde im Haus wohnen.
Da Lise das gärtnern liebt, kommt Caro-Lee eine Idee, wie wäre es mit einem Dachgarten? Gemeinsam machen sich die fünf Freunde daran, dass Dach des Hauses zu verschönern und bekommen unerwartete Hilfe. Können sie Lise überzeugen in der Stadt zu bleiben?
Die Stadtgärtnerin - Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen von Gina Mayer ist der Auftakt einer neuer Reihe der beliebten (Kinderbuch-)Autorin.
Toni liebt Fußball und sie liebt ihr neues (Übergangs-)Zuhause in der Försterstraße 78, denn sie lebt nun genau unter ihrem besten Freund Adam und seiner Familie. Außerdem gehören auch ihr Schwarm Silan, die verrückte Caro-Lee und die eifrige Elif zu ihren Nachbarn. Alles Kinder, die etwas in ihrem Leben erleben, womit sich die jungen Lesekinder mit Sicherheit identifizieren können. Sei es die alleinerziehende Mama, der Streit zwischen Eltern oder Anforderungen, denen Kinder gerecht werden möchten, obwohl es nicht ihren Wünschen entspricht. Die fünf Kinder zeigen, dass man zusammen alles schaffen kann, das Zeiten besser werden und dass auch Kinder ins Gespräch gehen können, um ihre Träume und Wünsche zu übermitteln und die Erwachsenen darauf aufmerksam zu machen.
Neben dieser, für mich überraschend tiefsinnigen Geschichte, ist aber auch das Thema Garten sehr präsent und inhaltlich mit vielen Notizen und Tipps aus Tonis Notizbuch versehen, die zum Nachmachen animieren und Wissen übermitteln.
Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen konnte mich nicht nur durch die tollen Anleitungen zum Gärtnern überzeugen, sondern auch durch die fünf Lebenswelten der beteiligten Kinder, die aus der Welt gegriffen sind und daher lebensnah wirken.
Rezensionen von Nele33:
beeindruckendes Werk
Nachbarn von Diane Oliver
Das Buch "Nachbarn" der leider viel zu früh verstorbenen Schriftstellerin Diane Oliver wird zu Recht als literarische Perle beworben.
Es handelt sich hier um Kurzgescchichten, die in den 50-60 iger Jahren in den Südstaaten spielen. Als Leser habe ich hier ein detailiertes Bild von dem Leben der Schwarzen zu dieser Zeit bekommen.
Die einzelnen Geschichten sind bedrückend, traurig und an einigen Stellen auch hoffnungsvoll. Einiges hat sich für die schwarzen Menschen bis heute geändert, doch an vielen Stellen ist der in den Geschichten behandelte Rassismus heute auch noch weltweit Allgegenwärtig.
Die Autorin beleuchtet darin die unterschiedlichsten Menschen mit ihren Ängsten und Träumen. Mütter, die weiße Kinder betreuen, den Haushalt machen, während zu Hause ihre eigenen Kinder von der großen Schwester betreut werden. Aber auch scchwarze Ärzte, die ein relativ gutes Leben führen konnten. Die Jugend fand sich zusammen, um gegen die Diskriminierungen gegen sie auf die Straße zu gehen. Zu einem teilweise sehr hohen Preis.
Es ist kaum zu glauben, dass die Autorin gerade mal 23 Jahre alt war, als sie dieses Meisterwerk zu Papier gebracht hat. Ein beeindruckendes Buch in jeglicher Hinsicht.
Rezensionen von sello:
Ein Einblick in das Leben des Autors
Der Lärm des Lebens von Jörg Hartmann
Ich persönlich kannte Jörg Hartmann nicht direkt, eher war mir sein Gesicht bekannt. Was mit jedoch sofort bei diesem Buch aufgefallen ist, ist der Schreibstil. Dieser ist sehr flüssig und auch wenn man mit dem Autor nicht vertraut ist so findet man sich wieder wie man das Buch gespannt weiter liest.
Der Autor erzählt in diesem Buch verschiedene Geschichten mit seinen Kollegen, Freunden und seiner Familie. Ich denke als Außenstehender kann man den Titel nicht direkt nachvollziehen da ich diesen nicht mit den Geschichten verbinden konnte. Waren sie ganz interessant? Ja! Würde ich sie als WOW-Geschichten beschreiben? Nein. Am Ende sind sie dennoch ein privater Einblick in das Leben des Autors weshalb man sich nicht zu sehr kritisieren kann.
Beim Cover hätte ich persönlich mir was anderes gewünscht. Ich verstehe den sentimentalen Aspekt dahinter, jedoch glaube ich dass man mit einem anderen Cover mehr Leute dazu bewegen könnte das Buch in die Hand zu nehmen.
Rezensionen von Lerchie:
Gutes Debut
In dunklen Wäldern von Rieke Jost
Lodi Lenke wollte eigentlich nie wieder einen Wald betrete. Doch ihr neuer Fall lässt ihr keine Wahl.
Im nordhessischen Habichtswald wird eine Leiche gefunden und die Kripo gerufen. Die Kommissarin Lodi Lenke und ihre Kollege Thomas Ziegler können die Leiche Als Sonja Werkmann, deren Ehe nach heftigen Streitereien vor dem Aus stand, identifizieren.
Der Ehemann hat kein Alibi. Doch nicht nur er könnte ein Motiv haben.
Lodis einziges Problem sind nicht die Ermittlungen. Sie verschweigt ihrem Partner und Kollegen Thomas etwas, obwohl sie ein gutes Team sind. Denn nie mehr wollte Lodi einen Fuß in einen Wald setzen. Doch genau dazu ist sie jetzt gezwungen.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen. Allerdings dauerte es einige Zeit, bevor ich begriff, wieso Lodi nie mehr in einen Wald gehen wollte. Doch so nach und nach kristallisiert sich das heraus. Lodi sitzt zudem auch noch ihr Vorgesetzter im Nacken, dem die Ermittlungen nicht schnell genug gehen. Und dann gibt es natürlich wie üblich in einem solchen Roman auch Rückschläge. Denn es gibt einige Verdächtige, aber nicht jeder ist der Mörder, logischerweise. Und Lodi bekommt im Wald eine richtige Panikattacke. Ich denke, damit verrate ich nicht zu viel, denn das ist auch schon ziemlich am Anfang. Ich hatte am End zwar noch etwas anderes erwartet, vielleicht tut das ein anderer Leser ja auch. Ich kann hier leider nicht schreiben was und warum, denn dann würde ich spoilern. Auf jeden Fall ist das Buch spannend von Anfang an und das blieb es auch bis zum Ende. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und vier von fünf Sternen.
Rezensionen von Andrea:
Spannender Roman um eine Wanderung
Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück von Ulf Kvensler
Dieser Roman wurde mir vor Veröffentlichung von meiner Lieblingsbuchhandlung Heyn als Leseexemplar zur Verfügung gestellt.
Zum Inhalt: 3 Freunde machen jedes Jahr eine mehrtägige Wanderung durch den Sarek Nationalpark, sie sind ein eingespieltes Team. Kurz bevor die Wanderung beginnt, will Milena ihren neuen Freund Jacob mitnehmen, die beiden anderen sagen trotz grosser Vorbehalte zu.
Mehr als die Hälfte des Buchs erzählt Anna aus ihrer Perspektive die Geschichte, dazwischen immer wieder Berichte von ihrer Befragung durch die Polizei, danach erhält man Einblick durch Milena in die Geschichte, ihre Version ist freilich etwas anders als Anna's.
2 Drittel des Buchs fand ich unglaublich spannend, auch die Beschreibungen der Wandertour fand ich ausgesprochen bildlich und eindringlich auch die Schilderungen der Dynamik in der Gruppe. Ich selbst hatte von Beginn der Wanderung an ein recht ungutes Gefühl - ich selbst bin und war immer sehr viel in den Bergen unterwegs - ich würde niemals mit einem völlig Fremden auf eine so anspruchsvolle Tour gehen, auch fand ich es recht leichtsinnig da Anna und Henrik ja für eine ganz andere Route ihre Rucksäcke gepackt hatten...ein absolutes No-Go, und tatsächlich haben sie auch nicht genug und dem Wetter entsprechende Kleidung und Ausrüstung mit. Die Beschreibung des Sarek hat mich immer wieder googeln lassen und die Landschaft ist wirklich grandios und überwältigend schön.
Leider waren es für mich dann doch insgesamt etwas zuviel Schilderung der Wanderung und zu wenig Spannung, auch das Ende lässt micht etwas unbefriedigt zurück.
Dennoch von mir eine klare Leseempfehlung für jeden der Spannung in Kombination mit der Schilderung einer wundervollen Landschaft mag
Rezensionen von nil_liest:
Das Mädchen im blauen Mantel
Waiseninsel von Max Seeck
So hätte dieser thrillerhafte Krimi auch tituliert werden können: „Das Mädchen im blauen Mantel“. Denn hier im vierten Band der Reihe um Kommissarin Jessica Niemi geht es um ein Waisenhaus auf der großen Insel Åland zwischen Schweden und Finnland in das Kinder im zweiten Weltkrieg geschickt wurden.
Was hier vor sich ging ist etwas, dass es aufzudecken gilt. Denn sie will eigentlich vom Medienrummel um sie fliehen, denn ein Video über sie ging viral, in dem sie handgreiflich geworden ist. Nun trifft sie dort auf eine Reisegruppe alter Herrschaften über 80, die genau in diesem Waisenhaus waren. Eine der Frauen kommt ums Leben und das rätseln beginnt, denn die Tötungsart erinnert an einen Mord vor über 40 Jahren. Und dann sind so wenig Menschen vor Ort, dass alle mal verdächtigt werden.
Insgesamt eher ein Krimi als ein Thriller. Vielleicht etwas gruselig, aber im Grunde ein sehr guter Krimi, auch wenn mehr als ein Mord aufgeklärt wird. Der Start ist etwas stockend, aber dann kommt eine Welle in Gang.
Der finnische Autor Max Seeck hat einen sehr spannenden Krimi geschrieben, der auch aus meiner deutsche Leserbrille gut übersetzt ist von Gabriele Schrey-Vasara, da flüssig zu lesen.
Spannend, gute Darstellung dieser windigen, steinigen und kargen Landschaft, die ihre eigene Schönheit hat und dabei doch hart ist.
Mich hat der vierte Teil „Waiseninsel“ überzeugt, obwohl ich die vorherigen 3 Bände (noch) nicht kenne.











