Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Geschwisterchen
Mein liebstes Kuscheltier & ich. Theo bekommt ein Geschwisterchen von Susanne Böse
Klappentext / Inhalt:
Mein Kuscheltier und ich: Zusammen schaffen wir das!
Mama und Papa bekommen ein Baby? Aber sie haben doch ihn! Theo ist verwirrt und hat jede Menge Fragen. Wie gut, dass sein bester Freund Hase Bommel bei ihm ist. Mit ihm an der Seite wächst bald die Vorfreude auf das Geschwisterchen und Theo wird zum stolzen großen Bruder.
Die liebevoll erzählten Vorlesegeschichten mit den Steiff Plüschtieren zeigen Kindern ab 3 Jahren, wie man knifflige Situationen meistert, und ermuntern sie, sich etwas zuzutrauen.
Liebevoll erzählte Mutmach-Geschichten für Kindergartenkinder.
Cover:
Das Cover ist sehr liebevoll und wunderschön umgesetzt. Es zeigt einen Jungen und einen Plüschhasen, die sich an den Bauch der Schwangeren Mutter kuscheln. Optisch und farblich ist das Cover sehr schön umgesetzt. Die Cover der Reihe sind ähnlich vom Aufbau und der Gestaltung, daher ist auch hier ein Wiedererkennungseffekt vorhanden.
Meinung:
Wenn die Kleinsten lernen sollen plötzlich Schwester oder Brüder zu werden, ist dies nicht immer leicht erklärt und nicht jedes Kind sieht das gleich positiv. In dieser Geschichte wird sich genau damit beschäftigt. Theo bekommt ein Geschwisterchen und dies wird hier sehr liebevoll erklärt und behandelt. Was bedeutet es ein Bruder oder Schwester zu sein? Und wie wächst das Baby im Bauch der Mama an? Viele Fragen werden hier kindgerecht erklärt und die anstehende Geburt des Babys liebevoll mitverfolgt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen, für werden Geschwister und kleine Kinder auf jeden Fall ein spannendes Buch, dass die Thematik gut und verständlich umsetzt.
Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Man findet sich schnell in Situation und Charaktere hinein. Besonders Theo und die bevorstehenden Veränderungen kann man gut nachvollziehen.
Das Text-Bild-Verhältnis ist gut gewählt. Die Illustrationen sind sehr niedlich und geben das Gelesene sehr gut wieder. Die Bilder sind niedlich gestaltet und es gibt viel darauf zu sehen. Die bunten Illustrationen runden die Geschichte sehr gut ab.
Niedliches Kinderbuch, welches sich mit der Thematik eines neuen Babys beschäftig und was es bedeutet ein Geschwisterchen zu bekommen. Es ist niedlich und liebevoll umgesetzt und wunderschön erzählt.
Fazit:
Tolle Geschichte über und für den Nachwuchs. Schwester oder Bruder zu werden wird hier sehr liebevoll erzählt.
Rezensionen von begine:
Wortgewaltig
Demon Copperhead von Barbara Kingsolver
Der Roman, Demon Copperhead, ist ein lebendiges Werk der Schriftstellerin
Barbara Kingsolver.
Das Hörbuch wird von Fabian Busch gelesen. Sein Ton ist total passend.
Der Zeitraum ist 1890 bis 1990 in Virginia.
Mitreißend und wortgewaltig ist der Stil der Geschichte.
Deamon ist der Icherzähler, er ist 1980 Zehn Jahre alt.
Er erzählt aus der Erinnerung, mit lockerer Sprache.
Als Sohn einer Junkiemutter hat er einen schweren Anfang.
An seinem elften Geburtstag stirbt sie. Er ist sowieso schon bei einem Pflegevater und so geht es von einer Verlegerfamilie zur Anderen.
Es gibt viel Gewalt und Hunger. Dann kommen auch noch schnell die Drogen ins Spiel.
Die Autorin kommt aus der Gegend, in der der Roman spielt. Da kennt sie auch, wie die Leute da ticken.
Manchmal ist das Lesen etwas hart.
Auf jeden Fall, ist der Roman zu lang.
Ich weiß nicht, warum die Übersetzung viel länger ist, wie das Original.
Das Buch ist gute Literatur.
Rezensionen von Tintenteufel:
Gelungene Modernisierung
Bella und die Böllersum-Bande von Karin Gothe
Karin Gothes Buch „Bella und die Böllersum-Bande“ tritt in der Verlagsankündigung mit dem Anspruch an, ein würdiger Nachfolger der Bullerbü-Geschichten von Astrid Lindgren zu sein, und tatsächlich erinnert schon die Covergestaltung an das große Vorbild.
Aber der Reihe nach: Das Buch erzählt von der zehnjährigen Bella und den Kindern ihrer Räuberknotenbande, die im norddeutschen Dorf Böllersum eine sorglose Kindheit in einer intakten Dorfgemeinschaft verleben.
Die Szenen versprühen den gleichen chaotisch-dörflichen Charme wie ihr literarisches Vorbild. Schon in der Beschreibung der Beisetzung von Bellas Opa dominiert weniger die Trauer als die Beschreibung der vertrauten Gemeinschaft: die allen bekannte Zerstreutheit des Bürgermeisters Bruno, das von allen geliebte Trompetensolo von Timo und der allseits beliebte Butterkuchen beim anschließenden Kaffeetrinken. Eine perfekte Beschreibung der dörflichen Idylle, ein bisschen in Lustige gezogen durch die (Beinahe-)Prügelei während der Zeremonie.
Doch die Idylle ist bedroht: Die dorfeigene kleine Grundschule soll geschlossen werden, und das ruft die Kinder auf den Plan, die sich mit viel Fantasie und zivilem Ungehorsam dagegen zu wehren beginnen. Ohne Näheres spoilern zu wollen, sei verraten, dass sich hier Elemente aktueller Kindheit mit in die Szenerie mischen, ohne das schöne Setting zu zerstören. Und auch die Auflösung ist weder romantisierend noch extrem, sondern ein schlüssiges Konstrukt, wie sich Dorfleben in modernen Zeiten weiterentwickeln kann und muss, um jedem ein Gefühl von Heimat zu ermöglichen.
Alles ist in eine spannende Geschichte gebettet, in der auch typische Probleme wie Streit und Missverständnis sowie die ersten Unterschiede in den Lebensläufen ihren Platz finden. Eine perfekte Mischung und wirklich eine gelungene Modernisierung!
Rezensionen von Tintenteufel:
English for beginners
Sachen suchen - Englisch lernen von Bea Zorell
Die Wimmelbücher sind immer wieder ein voller Erfolg bei den Kindern. Sie verführen zum Schauen, Benennen und Geschichtenerzählen. Dieses Konzept baut nun auch eine Brücke zu den ersten englischen Begriffen, denn unter den deutschen Bezeichnungen finden sich hier auch die englischen Übersetzungen.
Es lässt sich bestimmt trefflich darüber streiten, ob schon in diesem sehr frühen Alter mit dem Englischlernen begonnen werden sollte. Vielleicht besteht sogar die Sorge, das Kind könne die Sprachen mischen, wenn die bilinguale Erziehung nicht sauber getrennt durch zwei verschiedensprachige Elternteile erfolgt. Aber andererseits ist die englische Sprache in unserem Alltag so omnipräsent, dass wir ihr ohnehin nicht gänzlich ausweichen können.
Daher ist es m.E. doch besser in diesem pädagogisch durchdachten literarischen Umfeld Begriffe aus dem kindlichen Alltag (Spielplatz, Bahnhof, Kindergarten, Baustelle) zu vermitteln als ungefiltert und unsortiert durch die diversen importierten TV-Serien und Werbeartikel, vor denen wir unsere Kinder spätestens ab dem Kindergartenalter kaum schützen können. Also nur Mut und viel Spaß beim allerersten spielerischen Englisch-Lernen!
Rezensionen von Tintenteufel:
Suchen und entdecken
Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Auf dem Land von Susanne Gernhäuser
Dieses Buch ist quasi ein Wimmelbuch 2.0! Zusätzlich zu den vielen liebevollen Details, die es auf den Seiten zu suchen gibt, können die Kleinen auch noch etwas unter den Klappen entdecken!
Also können die Kleinen erst durch das Dorf „spazieren“ und den Bauernhof, das Naturschwimmbad und die Baumschule besuchen und dann noch in das Innere schauen.
Kinder lieben es, hinter verschlossene Türen zu schauen und hinter Klappen Neues zu entdecken, und so verwandeln sich die Bilder in kleine Erzählgeschichten: Wen hat die Bäuerin in ihrem Anhänger mitgebracht? Und was bringt der kleine Lieferwagen? Schnell ist die Neugier geweckt, und die die Kinder gehen auch allein auf Entdeckungstour.
Unsere Kinder haben die alten Mitgutsch-Wimmelbücher geliebt, die nun schon fast auseinanderfallen. Jetzt werden unsere Enkelkinder auch Freude an den neuen Wimmelbüchern von Ravensburger finden, und irgendwann bestimmt die Unterschiede entdecken: Denn hier finden sich auch aktuelle Entwicklungen wie das E-Postmobil, die Milchtankstelle oder das Lastenfahrrad und aktuelle Themen wie Inklusion, Gleichberechtigung und Diversität.
Die Lebensrealität entwickelt sich weiter, und mit ihr die Wimmelbücher. Doch sie bleiben weiterhin ein voller Erfolg!
Rezensionen von Tintenteufel:
Perfekt für die Allerkleinsten
ministeps Mein erstes Buggybuch: Guck mal! Erste Sachen - ab 6 Monate von Ava-Barb Yaga
Das kleine Buggybuch „Guck mal! Erste Sachen“ ist bei ministeps im Ravensburger Verlag erschienen und perfekt auf die Bedürfnisse der Allerkleinsten abgestimmt: Es ist so klein und leicht, dass es schon Babys ohne Probleme halten können, lässt sich mithilfe einer Aufhängung und flexiblem Band „verliersicher“ am Buggy befestigen, und es ist robust genug, dass es auch den ersten Zähnchen standhält.
Auf den kindgerecht gestalteten bunten Doppel-Seiten finden Themen aus dem Babyalltag Platz: Anziehen, Spielen, Baden und Essen. Kurze Texte laden dazu ein, die Bilder genauer zu betrachten und vor allem auf der rechten Seite zu entdecken, was sich unter einem Stück Stoff versteckt. So können die Kleinen ihre Feinmotorik trainieren. Die Stoffklappen sind leichter zu greifen als die Pappklappen spätere Bilderbücher und fest genug, um den Experimenten standzuhalten. Und so wie sie selbst am liebsten Verstecken spielen, können die Kinder hier niedliche Details entdecken und wieder verstecken. Hierbei ist auch ein wenig Spaß im Spiel, wenn z.B. der Elefant auf der letzten Seite lieber einen Keks statt seines Breis isst.
Kurzum, das Büchlein ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket zum Lesen, Fühlen und Lachen!
Rezensionen von Claudia R:
Transidentität
Lilly und Billy von Ursula Gruß
Klappentext / Inhalt:
Da TransKinder oft bereits schon in der Grundschule wissen, dass sie ein Mädchen in einem Jungenkörper oder ein Junge in einem Mädchenkörper sind, ist es wichtig, dieses Thema altersgemäß und angemessen zu besprechen.
Dies ist nicht nur für die TransKinder von Bedeutung, sondern auch für die anderen Kinder.
So werden diese für das Thema sensibilisiert und lernen beispielsweise, was Kommentare wie "Du bist aber kein richtiges/r Mädchen/ Junge" und Ähnliches anrichten können.
Sie erfahren außerdem, dass nicht immer der Körper bestimmt, ob man Mann oder Frau ist. Erwachsenen fällt dies oft schwerer zu akzeptieren, weil es ihnen unbekannt ist, daher ist es wichtig, darüber in der Grundschule schon etwas zu lernen, auch um transidenten Kindern selbst die Sicherheit zu vermitteln, das sie genau richtig sind, wie sie sind.
Das Buch "Eine Schwester für Lilly" macht dies auf einfühlsame Weise, die es den Lesern oder Zuhörern leicht macht, sich in die Personen hineinzuversetzen. Auch in diesem Buch steht ein freundliches und wertschätzendes Miteinander im Vordergrund. Die Geschichte animiert nicht dazu, sich selbst zu hinterfragen oder Kinder zu verunsichern. Sie stärkt aber TransKinder, gerade wenn diese noch gar nicht in Worte fassen können, was sie fühlen und fördert die Empathie der nicht TransKinder.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet. Mehrere Tiere sind darauf erkennbar. Besonders die beiden Häschen im Vordergrund wirken sehr nachdenklich. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Lilly wünscht sich eine Schwester, aber als es soweit ist, ist es doch wieder ein Bruder und Lilly ist sehr traurig. Sie hatte sich bereits einen Namen ausgedacht und rennt traurig davon. Einer hier Brüder hätte sehr gern diesen Namen, wieso und warum erklärt sich in diesem Buch.
Zu viel vom Inhalt sei hier noch nicht verraten und mit weiteren Details dazu halte ich mich daher zurück. Ein tolles und kindgerechtes Buch über Trans Thematik , welches sehr liebevoll und einfühlsam umgesetzt wurde.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Man kommt schnell in die Thematik und auch die Charaktere hinein. Die Gefühle und Emotionen werden gut transportiert und die Thematik sensibel vermittelt. Ein Kinderbuch über Transidentität, welches die Ängste und Gefühle, aber auch die Problematik und die Bekenntnis vermittelt und veranschaulicht. Es zeigt die Thematik sehr gut auf und erklärt diese auf einfühlsame Weise, was Trans bedeutet und auch die Gefühle und Emotionen dazu. Nicht jeder steht diesem offen gegenüber, aber schön waren hier auch die positiven Entwicklungen zu erkennen. Ein Buch, dass auf jeden Fall für Gesprächsstoff und Gesprächsbedarf sogt.
Der Schreibstil ist passend und erklärend, dabei aber auch leicht und locker. Die Textabschnitte haben eine gute Länge und auch das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt. Die bunten Illustrationen unterstreichen die Geschichte sehr gut. Die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder und setzen es sehr schön um. Die Bilder sind sehr detailreich und schön umgesetzt.
Die Thematik ist liebevoll und kindgerecht umgesetzt. Das Thema wird feinfühlig angesprochen und erklärt. Es fördert die Akzeptanz und zeigt, wie mutig es ist darüber zu sprechen und dass dies auch sehr wichtig ist.
Fazit:
Ein mutiges und feinfühliges Buch über Transidentität, welches die Thematik bereits den Kleinsten liebevoll vermittelt.
Rezensionen von Tintenteufel:
Eine Liebeserklärung
Einfach gärtnern! Naturnah und nachhaltig von Horst Mager
Horst Magers Buch „Einfach gärtnern“ ist eine Liebeserklärung an seinen Garten: Er beschreibt seine Beziehung zu seinem Schrebergarten in Berlin vom Kennenlernen und der ersten zaghaften Annäherung über das Ausloten der Chancen und Möglichkeiten bis zur Umsetzung und Gestaltung!
Und dies ist das Besondere, was sein Werk von anderen Gartenbüchern unterscheidet: Der Garten hat eine gleichberechtigte Stellung neben seinem Besitzer.
Beide entwickeln sich im Dialog weiter. Hier wird nichts am Schreibtisch geplant und in einem großen Kraftakt umgesetzt, sondern es ist eine Strategie der kleinen Schritte. Horst Mager beobachtet, welche Möglichkeiten ihm sein Garten bietet, wo Sonne oder Schatten dominieren, welche Wege sich im Alltag bewähren und vor allem welche Pflanzen sich wohlfühlen und freudig wachsen und welche kümmern und viel Pflegeaufwand benötigen. Und daraus wächst seine Gartengestaltung. Indem er auf die natürlichen Bedingungen Rücksicht nimmt, reduziert er seinen Arbeitsaufwand. Naturnahes Gärtnern bedeutet so zugleich entspanntes Arbeiten und Freude am nachhaltigen Ergebnis. Keine Pflanze muss sich dem Gestaltungswillen des Gartenbesitzer unterwerfen, sondern kann ihre artgerechte Form entfalten und der Gärtner wiederum kann sich auf wenige Maßnahmen beschränken, statt ständig korrigierend einzugreifen.
Zugleich erzählt er ganz viel von der Entdeckung seiner Lieblinge, die bei ihm einziehen durften und ihn durch die Jahreszeiten begleiten. Dies geschieht in einem geschlossenen Text ähnlich einem Liebesroman und wird illustriert durch wenige großformatige und sehr stimmungsvolle Aufnahmen. Die Beschreibung der Pflanzen enthält dann durchaus auch Formulierungen wie „berühren mein Herz“ oder „Wenn man sie erst mal entdeckt hat, dann kann man sich ihrem Zauber nicht mehr entziehen“. Wer sich auf diesen Stil einlässt, wird viel Freude an diesem besonderen Gartenbuch finden.
Allerdings konzentriert sich Horst Mager auf die Pflanzen seiner Wahl. Angaben zu möglichen Alternativen fallen eher sparsam aus. Ebenso fehlen zu vielen Pflanzen die Fotos, so dass man ergänzend das Internet bemühen muss. Auch konkretere Angaben zur Organisation der Gartenarbeit durch das Jahr und ähnliches, sucht der Leser vergebens. Der Instagram-Kanal und die rbb-Gartenzeit-Sendung des Autors werden hier konkreter und bieten mehr praktische Hilfe. Größere Anteile dieses Gartenwissens hatte ich mir von diesem Buch erhofft.
Rezensionen von yellowdog:
Eine Schatzkiste voller Geschichten
Als ich noch unsterblich war von Christoph Ransmayr
Dieses Buch von Christoph Ransmayr ist ein Schatz, denn es versammelt Geschichten, die verstreut erschienen sind und an die man als Leser sonst wohl nur schwer herankommt.
Ransamyrs Sprache ist so kraftvoll wie elegant. Er ist eine der großen literarischen deutschsprachigen Stimmen unserer Zeit.
Viele der Geschichten spielen in fernen Ländern.
Ransmayr ist der Meister der Beobachtung des großen im kleinen. Das spürt man immer wieder, z.B. wenn er einen alten Fotografen besucht oder in Afrika ein Mädchen beobachtet, das eine schwere Last trägt, Hilfe von Weißen aber dankend ablehnt.
Das ist eine Geschichte aus Drei Geschichten zum Dank, die in diesem Buch alle enthalten sind.
Der älteste Text stammt von 1982 und hat mich besonders beeindruckt: Es handelt sich um die 4teilige Geschichte namens Strahlender Untergang.
Ein lohnenswertes Buch!
Rezensionen von fitman:
Gerettet
Elyssa, Königin von Karthago von Irene Vallejo
Irene Vallejo ist es mit ELYSSA gelungen, eine fulminante Neuerzählung der griechischen Mythologie abzuliefern. Sie erzählt mit meisterhafter Sprache die Schicksale verschiedener Personen: Elyssa, Aeneas, Anna, Iulus. Auch der spätere Verfasser des Gedichtes Aeneas, Vergil. und der Liebesgott Eros, sind in diese Geschichte einbezogen.
In jeweils unterteilten Abschnitten wird die Geschichte der gestrandeten Trojaner vor Karthago erzählt. Die unerfüllte Liebe zwischen Elyssa und Aeneas wird ebenso geschildert wie die Freundschaft der Kinder Anna zu Iulus. Doch darüber schwebt wie ein Damoklesschwert die Prophezeiung der Götter, wodurch Aeneas nicht bei seiner Liebe Elyssa, der Gründerin von Karthago, bleiben darf. Der Autorin gelingt es hervorragend, diese griechischen und römischen Mythen für die Jetztzeit aufzubereiten.











