Kunden em pfehlungen
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Zeitreise ins Alte Ägypten für Kinder ab 9 Jahren
Die Zeitdetektive, 1, Kleopatra und der Biss der Kobra von Fabian Lenk
30 vor Christus in Ägypten: Kleopatra wird tot in ihren Gemächern aufgefunden, lautet der heutige Schulstoff. Die 12-jährigen Freunde Kim, Leon, Julian haben gerade Geschichtsunterricht in der Schule und langweilen sich. Die berühmte Königin soll angeblich an den Folgen eines Schlangenbisses gestorben sein, aber stimmt das wirklich? Sie wollen es selbst herausfinden! Die Zeitdetektive und ihre Katze Kija reisen mithilfe des Tempus in die Vergangenheit, um die Ermittlungen aufzunehmen.
Ein großes Abenteuer steht ihnen bevor, mit großen Gefahren und faszinierenden Eindrücken.
«Die Zeitdetektive - Kleopatra und der Biss der Kobra» ist der erste Band einer Neuauflage der beliebten Zeitdetektive von Fabian Lenk. Die Kapitellänge und Schriftgröße ist der Zielgruppe angemessen. Der gleichbleibende Schreibstil und der einfache Satzbau erleichtert das Lesen, klingt aber hölzern und ist nicht so bildhaft und mitreißend, wie erhofft. Davon abgesehen ist die Geschichte aber spannend, lehrreich und man bekommt einen authentischen Eindruck, wie die Menschen damals lebten, was gerade Mode war oder gegessen wurde. Nach dem Motto: in Geschichte eintauchen, historisches Wissen gepaart mit spannenden Ermittlungen eines Kriminalfalls erleben. Dazu tragen auch die modernen Illustrationen bei, die nicht nur Personen zeigen, sondern auch Architektur, die berühmten Hieroglyphen oder die Rüstungen der Römer. Ein abschließendes Glossar der fettgeschriebenen Begriffe rundet das Buch ab, allerdings gibt es in der Geschichte auch ein paar, für die Altersgruppe, unbekannte Wörter wie Putsch, Papyrus oder Philologie, die nicht erklärt werden. Insgesamt empfehlenswert, da spannende Unterhaltung auf lehrreiche Wissensvermittlung trifft, die Spaß macht.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Brutaler Wettkampf und Vampir-Romance
The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1) von Carissa Broadbent
„Die Welt ist weder einfach noch einfach zu ergründen. Das Gute nie ganz rein und ohne Schatten.“
Die dreiundzwanzigjährige Oraya ist ständig im Überlebensmodus. Als Mensch unter Vampiren und adoptierte Tochter des Vampirkönigs lebt sie in einer finsteren Welt voller Bedrohungen. Kejari genannt, ist ein brutales Turnier mit insgesamt fünf Prüfungen, teilweise mit jubelnden Zuschauern, die es zu bestehen gilt.
Innerhalb von vier Monaten wird nur einer oder eine überleben und erhält ein Geschenk der Göttin. Das ist Orayas einzige Chance, ohne Gefahren zu leben. Raihn ist ein Vampir und Turnierteilnehmer. Mit ihm und seiner Gefährtin Mische geht Oraya ein vorübergehendes Bündnis ein, um zu überleben. Die beiden entwickeln Gefühle füreinander und nebenbei braut sich ein Sturm über das Königreich zusammen. Dabei vergisst Oraya die bedrohliche Realität, ihren Rivalen töten zu müssen, wenn sie gewinnen will.
«Crowns of Nyaxia: The Serpent and the Wings of Night» ist der erste Band einer Reihe, die auf insgesamt sechs Bände angelegt ist. Oraya erzählt ausschließlich aus ihrer Perspektive, was zulässt, dass man viel über ihre unausgesprochenen Gedanken erfährt. Besonders ihre ständige Angst davor, getötet zu werden und das damit verbundene Misstrauen, ist allgegenwärtig. Ich fand diese Perspektive sehr einseitig, aber im Laufe des Buches macht diese Entscheidung mehr Sinn. Zu ihrem Adoptivvater hat sie ein besonderes Verhältnis. Während ihn die meisten als Vampirkönig fürchten, spürt Oraya seine Liebe zu ihr. Sie hört sogar, wie er gedanklich zu ihr spricht und ihr dabei hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Besonders Mische ist ein farbenfroher Charakter, der wie ein Regenbogen in dieser düsteren und barbarischen Welt leuchtet. Ihre ungezwungene Ehrlichkeit trägt dazu bei, dass Oraya etwas entwickelt, was sie zuvor nicht kannte: Vertrauen. Die Story ist dramatisch spannend und Carissa Broadbent baut temporeiche Wendungen ein, schreibt bildgewaltig und natürlich gibt es auch prickelnde Szenen, die beinahe skurril anmuten, in dieser mörderischen Brutaliät. Vanida Karun gibt Oraya eine passende Stimme, liest gleichbleibend einnehmend und man kann ihr ewig zuhören. Es fehlte ein bisschen an Tempo, aber glücklicherweise kann man die Geschwindigkeit erhöhen. Das Ende bietet keinen fiesen Cliffhanger, aber einige Fragen bleiben offen.
Keine völlig neue Story oder originelle Figuren, aber mitreißend und spannend erzählt. Daher eine Hörbuch-Empfehlung für Fans von Vampir-Romance und grausamen Wettkämpfen.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Tolles Startguide-Bestimmungsbuch für Wildpflanzen
Nature Guide Wildpflanzen von Theresa Ester
Die Autorin Theresa Ester-Nacke hat während ihres Studiums die Liebe zu den Pflanzen entdeckt. Sie zeigt, wie einfach es ist, Pflanzen sicher zu bestimmen, wenn man sich an den Erkennungsmerkmalen wie der Blütenfarbe, ihrer Form und dem Aufbau orientiert. Passend dazu gibt es viele Fotos, die Kennzeichnungen erhalten, mithilfe dessen man genau die Merkmale überprüfen kann.
Das ist, gerade für Anfänger, die noch unsicher sind, toll gemacht, und es sorgt automatisch dafür, dass man sich mit faszinierenden Details beschäftigt, was Achtsamkeit und die Nähe zur Natur fördert. Die Fotos mit der Handfläche ermöglichen zudem eine genaue Größenbestimmung. Schritt für Schritt und kurz und knapp erfährt man, welche Sammelstellen zu welcher Zeit geeignet sind und vieles mehr. Insgesamt 89 Pflanzen werden mit Steckbrief und Infotext vorgestellt.
Der Aufbau unterstreicht das Anfänger-Prinzip und könnte nicht übersichtlicher und einfacher sein. Nach Blütenfarben sortiert, kann man sich schnell an den farblichen Markierungen orientieren. Gehölz befindet sich ganz am Ende. Robust und handlich ist das Buch außerdem gut zum Mitnehmen geeignet.
Theresas Wertschätzung und Leidenschaft ist richtig ansteckend und das trägt, neben der einfach Handhabung, dazu bei, raus zu gehen, und dieses naturnahe Hobby für sich neu zu entdecken. Passend dazu gibt es vielseitige Ideen, was man dann mit den Wildpflanzen machen kann.
Konnte mich total überzeugen und ich würde es allen empfehlen, die schon immer Wildpflanzen sammeln wollten, sich aber vielleicht wegen der giftigen Vertreter nicht getraut haben. Mit diesem Buch gibt es schnelle und sichere Erfolgserlebnisse.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Geheimnisvoll, bewegend und fantastisch
Cato und die Dinge, die niemand sieht von Yorick Goldewijk
Cato ist ohne ihre Mutter aufgewachsen. Ihr Vater ist zwar physisch anwesend, aber stets gedanklich in anderen Welten. Cato vermisst sie beide und kann die Nachbarin Cornelia, die sich um sie und ihren Vater kümmert und ständig im Haus aufhält, nicht ausstehen. Als sie eine Visitenkarte bei ihrem Vater findet, folgt sie der stillen Einladung zu dem alten Kino, indem Filme laufen, die sonst nirgends laufen.
Dort trifft sie Frau Kano, die Cato bietet, im Kino auszuhelfen und schlechten Kaffe zu kochen, wenn Besucher kommen. Alles ist eigenartig, geheimnisvoll und faszinierend. Und dann ist Cato noch sicher, dass sie verfolgt wird.
Cato ist selbstbewusst und macht, was ihr gefällt, auch wenn andere das komisch finden. In der Schule ist sie gut, aber sie hat keine Freunde. Sie bemerkt Dinge, die vielen nicht auffallen und sitzt am liebsten auf der Wiese-die-es-nicht-gab, fotografiert und ist neugierig auf die Welt um sie herum. Es gibt verhältnismäßig wenig Dialoge. Cato, ihre Gedanken, Beobachtungen und Gefühle stehen im Zentrum des Geschehens. Mit ihr deckt man allmählich die eigenartigen Rätsel auf: Was hat es mit der geheimnisvollen Frau Kato auf sich, die kommt und geht? Oder mit den Besuchern des Kinos, die durch die Zeit zu reisen scheinen?
Mit einfacher Sprache erzählt Yorick Goldwijk vom Zauber der Erinnerungen an besondere Momente. Ein zeitloses Thema und ein Buch, dass auch für Ältere interessant ist. Es ist sowohl leicht als auch anspruchsvoll, schön und tiefsinnig. Durch die ungelösten Fragen ist man bestrebt, weiterzulesen. Es ist eine Geschichte über Melancholie, Trauer, Angst und Mut, mit sehr bewegenden Momenten und sehr viel Liebe, Trost und Wahrheit. Große Empfehlung.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Nix wie raus - Vogelbestimmung für Naturentdecker
Nature Guide Vögel von Kalle Nibbenhagen
Der Autor Kalle Nibbenhagen zeigt, wie einfach es ist, Vögel überall zu entdecken, Vogelstimmen zu lernen und Arten zu bestimmen. Wichtigstes Utensil dabei: das Fernglas. So wird jeder Beobachtungsgang spannend.
Zur Bestimmung gibt es viele tolle Aufnahmen, die Kennzeichnungen erhalten, mithilfe dessen man genau die Merkmale überprüfen kann.
Das ist, gerade für Anfänger, die noch unsicher sind, toll gemacht, und es schärft die die Achtsamkeit. Insgesamt 105 Vogelarten werden kurz und knapp mit Steckbrief und Infotext vorgestellt.
Der Aufbau unterstreicht das Anfänger-Prinzip und könnte nicht übersichtlicher und einfacher sein. Die farblichen Markierungen hilft bei der Einordnung der Oberkategorie wie Entenvogel, Greifvogel oder Singvogel und dient als erste Orientierung. Robust, nicht zu dick und handlich ist das Buch außerdem gut zum Mitnehmen geeignet und fügt sich optisch harmonisch in die KOSMOS-Reihe 'Nature Guide’ ein.
Kalles Wertschätzung für häufige Arten ist richtig ansteckend und das trägt, neben der einfachen Handhabung, dazu bei, raus zu gehen, und dieses naturnahe Hobby für sich zu entdecken. „Wir müssen alles dafür tun, diese Schätze der Natur für künftige Generationen zu bewahren, damit auch sie noch Haussperlinge im Garten, Seeadler an der Küste und Knäkenten auf dem Baggersee beobachten können. Doch damit wir die Natur und die Vogelwelt schützen können, müssen wir sie zuerst kennenlernen und schätzen lernen. Wenn ich mit diesem Buch einen kleinen Schritt dazu beitragen kann, hat es seinen Zweck erfüllt.“
Konnte mich total überzeugen, weil es modern, sehr anschaulich und leicht verständlich Lust macht, die Natur- und Tierwelt zu entdecken. Außerdem gibt es mit der App und den YouTube-Videos digitale Ergänzungen an Input, wenn man mal auf den Geschmack gekommen ist. Als Start für die Vogelbestimmung für Groß und Klein sehr zu empfehlen.
Rezensionen von Claudia R:
gelungener Auftakt
Trial of the Sun Queen von Nisha J. Tuli
Klappentext / Inhalt:
+++ Aufwendig gestaltete Erstauflage mit Farbschnitt, nur solange der Vorrat reicht +++
Ein goldenes Reich, eine knallharte Außenseiterin und ein tödlicher Wettkampf um die Hand des Sonnenkönigs: Rache, Sex und fatale Intrigen am Hof der Fae!.
Nach zwölf langen Jahren im Kerker des Aurorakönigs hat Lor nur ein Ziel: dem grausamen High Fae jeden einzelnen Moment ihres Elends heimzuzahlen und mit ihren Geschwistern zu fliehen.
Als sie gegen jede Wahrscheinlichkeit – und gegen alle Regeln – an den Hof des rivalisierenden Sonnenkönigs gelangt, scheint ihre Rache in greifbarer Nähe. Denn Lor wurde auserwählt mit neun anderen Tributen um die Hand des äußerst attraktiven Königs zu kämpfen und den Thron an seiner Seite zu erklimmen. Nur wenn ihr das gelingt, ist sie frei und kann ihre Familie retten. Doch um den Sonnenkönig für sich zu gewinnen, muss Lor erst einmal die tödlichen Wettkämpfe und intriganten Spiele am Hofe der Fae überleben.
»Trial of the Sun Queen« ist der erste Band der temporeichen Fantasy-Romance-Reihe »Die Artefakte von Ouranos« um mächtige Fae und eine schlagfertige menschliche Heldin.
Cover:
Das Cover wirkt prunkvoll, mächtig und erhaben. Reichtum und Glanz scheint davon auszugehen. Optisch und auch farblich ist es wundervoll umgesetzt. Die goldenen Gegenstände strahlen einen förmlich an und es wirkt seh prächtig und machtvoll. Viele verschiedene Elemente sind geschickt mit eingewoben und erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennbar, so stellt man nach und nach immer mehr Details fest. Neben den Rosen sind so auch Spiegel, Fesseln, eine Maske und vieles mehr zu entdecken.
Meinung:
Spannende, intrigenreiche und schicksalsgeladene Geschichte. Die Fae und ihr Magiesystem sind super reizvoll. Der Plot und auch das Setting konnten mich begeistern. Die Geschichte hat mich schnell gefangenen genommen. Lor und auch Nadir nehmen einen schnell mit. Lor hat nur ein Ziel: Rache. Aber einfach umsetzen ist es nicht.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und keinesfalls vorgreifen, daher halte ich mich hier mit weiteren Informationen sehr bedeckt, um nicht zu spoilern oder gar zu viel zu verraten.
Der Schreibstil ist bildlich, emotional und beschreibend. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in die Handlungen, Umgebung und Charaktere hinein. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr gut lesen. Die wechselnden Perspektiven machen es spannend und auch fesselnd zugleich. Es wird aus Lor´s und auch Nadir´s Sicht berichtet.
Besonders die Ich-Perspektive macht es sehr spürbar und emotional. Schnell findet man sich in Lor, aber auch Nadir hinein. Die Charaktere sind facettenreich und vielschichtig. Mir hat dies sehr gut gefallen. Anfangs musste ich mich etwas in die recht ungewöhnlichen Namen hineindenken und zurechtfinden, aber dies ging dann doch echt schnell.
Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und auch deutlich erkennbar. Die schönen Verzierungen stechen direkt hervor.
Die Geschichte ist vielschichtig, spannend und fesselnd gestaltet und sorgt für gute Unterhaltung. Rache, Hinterhalt, Intrigen, aber auch Emotionen und Spannung spielen eine wichtige Rolle. Mir hat dieser Auftakt sehr gut gefallen und konnte mich begeistern. Ich bin sehr auf den weiteren Verlauf der Reihe gespannt.
Fazit:
Gelungener Auftakt mit Intrigen, Rache, Spannung und Emotionen.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Ein Dachgarten in der Stadt
Die Stadtgärtnerin, Band 1 - Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen! von Gina Mayer
"Die Stadtgärtnerin - Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen" ist der erste Band von Toni und ihren Freunden, und der Entstehung eines Selbstversorger-Dachgartens.
Toni geht in die vierte Klasse und hat neben ihrer Mutter noch einen schwulen Vater und deren Partner Michi.
Das findet Toni sehr praktisch und so ist immer jemand für sie da. Sie ist total begeistert, als sie mit ihrer Mutter genau in das Haus zieht, indem auch ihr bester Freund und andere Mitschüler und Mitschülerinnen aus ihrer Schule wohnen. Toni möchte in der Stadt wohnen bleiben, doch die neue Wohnung gefällt ihrer Mutter gar nicht. Es sollte nur vorübergehend sein, denn sie erwägt, mit ihrer Tochter aufs Land zu ziehen, träumt sie doch schon lange von einem Garten mit Blumen und Gemüse, nachdem alle anderen Lösungen in der Stadt fehlgeschlagen sind. Um ihre Mutter umzustimmen, legt Toni mit ihren Freunden Adam und Cora-Lee einen geheimen Dachgarten an. Allerdings darf man das Dach nicht betreten, und als ihr Garten entdeckt wird, droht das Projekt zu scheitern.
Die Kinder nehmen einfach, was sie haben: alte Kartoffelsalat-Eimer, Eierkartons oder Kompostierungsanlage. Das zeigt einfallsreich, wie schnell man loslegen kann und das man dafür nicht viel Geld braucht. Über elf anschaulich illustrierte Idee mit Anleitung und Infos findet man im Buch. Ob Samen sammeln, säen von Tomaten, Chilis, Bohnen oder Gurken, die einzelnen Schichten eines Hochbeets oder wie man eine Behausung für Ohrenkneifer baut - hier wird das Wissen geschickt mit der Handlung verknüpft und Interesse für Selbstversorgung und das Gärtnern geweckt. Gleichzeitig wird vermittelt, wie viel Arbeit und Verantwortung damit einhergeht und worauf man achten sollte. Diese Mischung ist gelungen und umfasst nur die wichtigsten Infos. Zwar braucht es ein bisschen, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, aber neben dem Dachgarten geht es auch um die Charaktere, wie Elif, die jeden Tag zwei Stunden auf der Geige üben muss oder Silan, deren Eltern oft streiten, und in den Toni ein kleines bisschen verknallt ist. Die gesamte Hausgemeinschaft wird mit einbezogen und schließlich geht es nicht nur um das Gärtnern, sonder auch um Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft. Dementsprechend schön war das in sich abgeschlossene Ende.
Insgesamt eine schöne und lesenswerte Geschichte über Freundschaft, die Kinder einer Hausgemeinschaft bei ihrem Dachgarten-Projekt begleitet und dazu passendes Sachwissen liefert.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Anregungen für ein achtsames Leben
99 Dinge, die du von der Natur lernen kannst von Gina Mayer
Bereits der kleine Eröffnungstext hat mir gefallen und stimmt auf die neunundneunzig Ideen ein, die man aus der Natur lernen kann, wie geduldig sein, nachhaltig und umweltfreundlich leben, Achtsamkeit, Waldbaden oder Slow Living. Das alles wird untermalt von schönen Aquarell-Illustrationen und atemberaubenden Naturaufnahmen von Landschaften, Naturereignissen und Pflanzen, die sich abwechseln.
Es ist ein schönes Geschenkbuch mit positiven Impulsen und Weisheiten für die persönliche Entwicklung, denn die Natur lebt uns vor, dass Veränderung etwas Schönes sein kann und scheinbar Unmögliches möglich ist. Jede der neunundneunzig Seiten ist nummeriert, sodass man einfach eine Seite aufschlagen kann, um sich durch Fotos, Illustrationen und kurze Texte inspirieren zu lassen. Es erinnert ein bisschen an einen Kalender, der die ganze Pracht der Natur im Stillleben zeigt und positive Gedanken anregt.
Es ist angenehm, das Büchlein durchzublättern und alles auf sich wirken zu lassen. Manchmal bauen die einzelnen Nummern auch aufeinander auf. Es lohnt sich also, weiterzublättern. Die Weisheiten der Natur und ihre natürlichen Prozesse hat mir etwas besser gefallen, als die Ratschläge, die einen Offline-Modus empfehlen oder einzelne Sätze. Dabei habe ich auch einige gefunden, die mir gerade weiterhelfen und schöne Anregungen für den Alltag bieten. Einige Ideen kann man in der Natur auch direkt umsetzen. Ich hätte mir lediglich eine Art der Sortierung gewünscht, damit ich etwas Passendes zu meinem Bedürfnis finde z.B. wenn ich gerade in der Natur bin oder etwas Ermutigendes gebrauchen könnte. Nummer sechsundfünfzig: „Was wir von Tieren lernen können“ und Nummer dreiundachtzig: „Ohne Regen, gibt es keinen Regenbogen“ sind meine Favoriten und ich werde bestimmt noch öfter darin blättern.
Fazit: Eine schönes Geschenkbuch für alle, die sich positive Impulse wünschen, die Natur lieben und mehr Achtsamkeit in ihr Leben bringen wollen.
Rezensionen von Claudia R:
hochspannend
Baddabamba und die Goldene Sanduhr (Baddabamba, Bd. 3) von Markus Orths
Klappentext / Inhalt:
Zum Mitfiebern ab Seite eins: der atemberaubende Abschlussband der Baddabamba-Trilogie
Paula sehnt sich zurück: zur Insel der Zeit, zu ihren Freunden, allen voran zu dem weisen Gorilla Baddabamba! Da bekommt sie eine letzte Chance - von Wolfgang Nachtschatten, dem Leiter des Büros für unausgesprochene Wünsche.
Im Gegenzug verlangt er allerdings, mit auf die Insel genommen zu werden. Und das hat schreckliche Folgen, denn er trachtet danach, die Goldene Sanduhr im Herzen der Insel zu zerstören und alle Zeit der Welt auszulöschen. Paula darf das auf keinen Fall zulassen. Aber je mehr sie versucht, das Unheil abzuwenden, desto tiefer tappt sie in die Fallen ihres Gegners ...
Ein spannender und berührender Abenteuerroman ab 10 Jahren über die Konsequenzen unserer Taten
Cover:
Das Cover wirkt bereits spannend und die Gesichtsausdrücke wirken erschrocken, so dass hier die Neugier auf den Abschlussband schnell geweckt wurde. Eine dunkle Höhle, mit einem leichten Lichtschein sind erkennbar und auch ein Teil der Charaktere Dees Buches. Die Szene wirkt spannend und ist toll umgesetzt. Farblich und optisch ist das Cover gelungen und passt zudem sehr gut zu den Covern der Reihe. Ein Wiedererkennungseffekt ist auch hier vorhanden.
Meinung:
Dies ist bereits der dritte und somit auch der Abschlussband dieser spannenden Kindertrilogie. Die ersten beiden Bände sind mir bereits bekannt und so fand ich auch hier sehr gut ins Geschehen und in die Charaktere hinein. Ich würde bei diesem Abschlussband empfehlen, die vorherigen Bände zu kennen um die Geschehnisse, Charaktere und auch dem Verlauf besser folgen zu können.
Paula hat den dringenden Wunsch ihre Freunde wiederzusehen und zurück auf die Insel der Zeit zu kehren, doch ob sie Wolfgang Nachschatten vertrauen kann und was dieser im Schilde führt, erfahrt ihr in diesem letzen Band.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle jedoch noch nicht allzu viel verraten und auch nicht spoilern und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. Schnell kommt man in Geschehnisse und Charaktere hinein. Die Handlungen sind verständlich und nachvollziehbar beschrieben . Schnell wird Spannung aufgebaut und hält bis zum Ende an. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind deutlich erkennbar und durch die wunderschönen Verzierungen auch passend zur Geschichte gestaltet. Die Kapitelüberschriften sind toll gewählt und verraten zu gleich nicht zu viel.
Zwischendurch gibt es auch einige großflächige Zeichnungen. Diese sind sehr stimmungsvoll und toll gewählt. Die Verzierungen und auch die Illustrationen lockern das Schriftbild auf und runden die Geschichte bzw. das Buch sehr schön ab. Toll fand ich auch die Karte von der Insel der zeit zu Beginn des Buches. Diese gibt einen guten Überblick und ist sehr schön umgesetzt.
Die Geschichte ist voller Spannung und Emotionen. Schnell ist man im Geschehen und lässt sich von diesem und den Charakteren mit nehmen. Ein gelungener Abschlussband, der die Reihe würdig beendet. Hochspannend, rasant und eignisreich, wird man hier sehr gut unterhalten. Mir hat ach dieser Band sehr viel Freude gemacht.
Fazit:
Rasant, hochspannend, ereignisreich und emotionsgeladen geht auch dieser Band und damit diese Baddabamba Trilogie zu Ende.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Schräg, liebenswert und super witzig
Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal? von Sabine Bohlmann
Ottilie Schmidt steht am Fenster. Es ist mitten in der Nacht und gegenüber ziehen gerade die neuen Nachbarn ein. Wer die wohl sind? Eine ganz außergewöhnliche Patchworkfamilie, wie sich herausstellt, bestehend aus zwei Geistern, einer Felfe, einem Werwölfchen, einem Dilldapp, einem Schrat und einem Wischmopp.
Bei dieser Zusammenstellung könnten einem Worte, wie „merkwürdig“ und „sonderbar“ einfallen, aber aussprechen dürfte man sie nicht, denn dann würde die Krähe krähen und die Familie hätte einen grauen Punkt auf der Liste. Zu viele Punkte und sie müssen die Welt der Normalos verlassen. Also lautet die Devise, möglichst unauffällig zu sein und sich eingewöhnen. Das knappt natürlich überhaupt nicht und Opa Grause tut sich besonders schwer. Wird er alles vermasseln? Ottilie ist ein hilfsbereites und kreatives Mädchen. Sie ist gern für sich und steckt ihre Nase am liebsten in Bücher. So beginnt auch das erste Zusammentreffen mit den Grauses, denn Muh und Wolf verlassen tagsüber das Haus nicht, aber Ottilie findet trotzdem einen Weg, mit ihnen zu spielen.
Es ist eine sehr lustige und ideenreiche Geschichte mit schrägen Charakteren, die sich originell und unterhaltsam damit beschäftigt, was schon normal ist. Anders sein ist jedenfalls völlig normal, findet Ottilie und ist den Grauses in jeder Hinsicht eine tolle Freundin auf dem Weg zu einer Familie, die zusammenhält. Ob man das Buch (vor)liest und sich an den vereinzelten Schwarz-Weiß-Illustrationen erfreut, oder das Hörbuch hört, eingesprochen von der Autorin höchstpersönlich, die einfach wunderbar liest, ganz egal. In beiden Versionen ist diese Geschichte ein großer Spaß, mit viel lehrreicher Aussagekraft. Zurecht ein Bestseller und hoffentlich der Anfang einer Reihe. Absolut empfehlenswert für die ganze Familie.











