Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tintenteufel:
Suchen und entdecken
Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Auf dem Land von Susanne Gernhäuser
Dieses Buch ist quasi ein Wimmelbuch 2.0! Zusätzlich zu den vielen liebevollen Details, die es auf den Seiten zu suchen gibt, können die Kleinen auch noch etwas unter den Klappen entdecken!
Also können die Kleinen erst durch das Dorf „spazieren“ und den Bauernhof, das Naturschwimmbad und die Baumschule besuchen und dann noch in das Innere schauen.
Kinder lieben es, hinter verschlossene Türen zu schauen und hinter Klappen Neues zu entdecken, und so verwandeln sich die Bilder in kleine Erzählgeschichten: Wen hat die Bäuerin in ihrem Anhänger mitgebracht? Und was bringt der kleine Lieferwagen? Schnell ist die Neugier geweckt, und die die Kinder gehen auch allein auf Entdeckungstour.
Unsere Kinder haben die alten Mitgutsch-Wimmelbücher geliebt, die nun schon fast auseinanderfallen. Jetzt werden unsere Enkelkinder auch Freude an den neuen Wimmelbüchern von Ravensburger finden, und irgendwann bestimmt die Unterschiede entdecken: Denn hier finden sich auch aktuelle Entwicklungen wie das E-Postmobil, die Milchtankstelle oder das Lastenfahrrad und aktuelle Themen wie Inklusion, Gleichberechtigung und Diversität.
Die Lebensrealität entwickelt sich weiter, und mit ihr die Wimmelbücher. Doch sie bleiben weiterhin ein voller Erfolg!
Rezensionen von Tintenteufel:
Perfekt für die Allerkleinsten
ministeps Mein erstes Buggybuch: Guck mal! Erste Sachen - ab 6 Monate von Ava-Barb Yaga
Das kleine Buggybuch „Guck mal! Erste Sachen“ ist bei ministeps im Ravensburger Verlag erschienen und perfekt auf die Bedürfnisse der Allerkleinsten abgestimmt: Es ist so klein und leicht, dass es schon Babys ohne Probleme halten können, lässt sich mithilfe einer Aufhängung und flexiblem Band „verliersicher“ am Buggy befestigen, und es ist robust genug, dass es auch den ersten Zähnchen standhält.
Auf den kindgerecht gestalteten bunten Doppel-Seiten finden Themen aus dem Babyalltag Platz: Anziehen, Spielen, Baden und Essen. Kurze Texte laden dazu ein, die Bilder genauer zu betrachten und vor allem auf der rechten Seite zu entdecken, was sich unter einem Stück Stoff versteckt. So können die Kleinen ihre Feinmotorik trainieren. Die Stoffklappen sind leichter zu greifen als die Pappklappen spätere Bilderbücher und fest genug, um den Experimenten standzuhalten. Und so wie sie selbst am liebsten Verstecken spielen, können die Kinder hier niedliche Details entdecken und wieder verstecken. Hierbei ist auch ein wenig Spaß im Spiel, wenn z.B. der Elefant auf der letzten Seite lieber einen Keks statt seines Breis isst.
Kurzum, das Büchlein ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket zum Lesen, Fühlen und Lachen!
Rezensionen von Claudia R:
Transidentität
Lilly und Billy von Ursula Gruß
Klappentext / Inhalt:
Da TransKinder oft bereits schon in der Grundschule wissen, dass sie ein Mädchen in einem Jungenkörper oder ein Junge in einem Mädchenkörper sind, ist es wichtig, dieses Thema altersgemäß und angemessen zu besprechen.
Dies ist nicht nur für die TransKinder von Bedeutung, sondern auch für die anderen Kinder.
So werden diese für das Thema sensibilisiert und lernen beispielsweise, was Kommentare wie "Du bist aber kein richtiges/r Mädchen/ Junge" und Ähnliches anrichten können.
Sie erfahren außerdem, dass nicht immer der Körper bestimmt, ob man Mann oder Frau ist. Erwachsenen fällt dies oft schwerer zu akzeptieren, weil es ihnen unbekannt ist, daher ist es wichtig, darüber in der Grundschule schon etwas zu lernen, auch um transidenten Kindern selbst die Sicherheit zu vermitteln, das sie genau richtig sind, wie sie sind.
Das Buch "Eine Schwester für Lilly" macht dies auf einfühlsame Weise, die es den Lesern oder Zuhörern leicht macht, sich in die Personen hineinzuversetzen. Auch in diesem Buch steht ein freundliches und wertschätzendes Miteinander im Vordergrund. Die Geschichte animiert nicht dazu, sich selbst zu hinterfragen oder Kinder zu verunsichern. Sie stärkt aber TransKinder, gerade wenn diese noch gar nicht in Worte fassen können, was sie fühlen und fördert die Empathie der nicht TransKinder.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet. Mehrere Tiere sind darauf erkennbar. Besonders die beiden Häschen im Vordergrund wirken sehr nachdenklich. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Lilly wünscht sich eine Schwester, aber als es soweit ist, ist es doch wieder ein Bruder und Lilly ist sehr traurig. Sie hatte sich bereits einen Namen ausgedacht und rennt traurig davon. Einer hier Brüder hätte sehr gern diesen Namen, wieso und warum erklärt sich in diesem Buch.
Zu viel vom Inhalt sei hier noch nicht verraten und mit weiteren Details dazu halte ich mich daher zurück. Ein tolles und kindgerechtes Buch über Trans Thematik , welches sehr liebevoll und einfühlsam umgesetzt wurde.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Man kommt schnell in die Thematik und auch die Charaktere hinein. Die Gefühle und Emotionen werden gut transportiert und die Thematik sensibel vermittelt. Ein Kinderbuch über Transidentität, welches die Ängste und Gefühle, aber auch die Problematik und die Bekenntnis vermittelt und veranschaulicht. Es zeigt die Thematik sehr gut auf und erklärt diese auf einfühlsame Weise, was Trans bedeutet und auch die Gefühle und Emotionen dazu. Nicht jeder steht diesem offen gegenüber, aber schön waren hier auch die positiven Entwicklungen zu erkennen. Ein Buch, dass auf jeden Fall für Gesprächsstoff und Gesprächsbedarf sogt.
Der Schreibstil ist passend und erklärend, dabei aber auch leicht und locker. Die Textabschnitte haben eine gute Länge und auch das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt. Die bunten Illustrationen unterstreichen die Geschichte sehr gut. Die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder und setzen es sehr schön um. Die Bilder sind sehr detailreich und schön umgesetzt.
Die Thematik ist liebevoll und kindgerecht umgesetzt. Das Thema wird feinfühlig angesprochen und erklärt. Es fördert die Akzeptanz und zeigt, wie mutig es ist darüber zu sprechen und dass dies auch sehr wichtig ist.
Fazit:
Ein mutiges und feinfühliges Buch über Transidentität, welches die Thematik bereits den Kleinsten liebevoll vermittelt.
Rezensionen von Tintenteufel:
Eine Liebeserklärung
Einfach gärtnern! Naturnah und nachhaltig von Horst Mager
Horst Magers Buch „Einfach gärtnern“ ist eine Liebeserklärung an seinen Garten: Er beschreibt seine Beziehung zu seinem Schrebergarten in Berlin vom Kennenlernen und der ersten zaghaften Annäherung über das Ausloten der Chancen und Möglichkeiten bis zur Umsetzung und Gestaltung!
Und dies ist das Besondere, was sein Werk von anderen Gartenbüchern unterscheidet: Der Garten hat eine gleichberechtigte Stellung neben seinem Besitzer.
Beide entwickeln sich im Dialog weiter. Hier wird nichts am Schreibtisch geplant und in einem großen Kraftakt umgesetzt, sondern es ist eine Strategie der kleinen Schritte. Horst Mager beobachtet, welche Möglichkeiten ihm sein Garten bietet, wo Sonne oder Schatten dominieren, welche Wege sich im Alltag bewähren und vor allem welche Pflanzen sich wohlfühlen und freudig wachsen und welche kümmern und viel Pflegeaufwand benötigen. Und daraus wächst seine Gartengestaltung. Indem er auf die natürlichen Bedingungen Rücksicht nimmt, reduziert er seinen Arbeitsaufwand. Naturnahes Gärtnern bedeutet so zugleich entspanntes Arbeiten und Freude am nachhaltigen Ergebnis. Keine Pflanze muss sich dem Gestaltungswillen des Gartenbesitzer unterwerfen, sondern kann ihre artgerechte Form entfalten und der Gärtner wiederum kann sich auf wenige Maßnahmen beschränken, statt ständig korrigierend einzugreifen.
Zugleich erzählt er ganz viel von der Entdeckung seiner Lieblinge, die bei ihm einziehen durften und ihn durch die Jahreszeiten begleiten. Dies geschieht in einem geschlossenen Text ähnlich einem Liebesroman und wird illustriert durch wenige großformatige und sehr stimmungsvolle Aufnahmen. Die Beschreibung der Pflanzen enthält dann durchaus auch Formulierungen wie „berühren mein Herz“ oder „Wenn man sie erst mal entdeckt hat, dann kann man sich ihrem Zauber nicht mehr entziehen“. Wer sich auf diesen Stil einlässt, wird viel Freude an diesem besonderen Gartenbuch finden.
Allerdings konzentriert sich Horst Mager auf die Pflanzen seiner Wahl. Angaben zu möglichen Alternativen fallen eher sparsam aus. Ebenso fehlen zu vielen Pflanzen die Fotos, so dass man ergänzend das Internet bemühen muss. Auch konkretere Angaben zur Organisation der Gartenarbeit durch das Jahr und ähnliches, sucht der Leser vergebens. Der Instagram-Kanal und die rbb-Gartenzeit-Sendung des Autors werden hier konkreter und bieten mehr praktische Hilfe. Größere Anteile dieses Gartenwissens hatte ich mir von diesem Buch erhofft.
Rezensionen von yellowdog:
Eine Schatzkiste voller Geschichten
Als ich noch unsterblich war von Christoph Ransmayr
Dieses Buch von Christoph Ransmayr ist ein Schatz, denn es versammelt Geschichten, die verstreut erschienen sind und an die man als Leser sonst wohl nur schwer herankommt.
Ransamyrs Sprache ist so kraftvoll wie elegant. Er ist eine der großen literarischen deutschsprachigen Stimmen unserer Zeit.
Viele der Geschichten spielen in fernen Ländern.
Ransmayr ist der Meister der Beobachtung des großen im kleinen. Das spürt man immer wieder, z.B. wenn er einen alten Fotografen besucht oder in Afrika ein Mädchen beobachtet, das eine schwere Last trägt, Hilfe von Weißen aber dankend ablehnt.
Das ist eine Geschichte aus Drei Geschichten zum Dank, die in diesem Buch alle enthalten sind.
Der älteste Text stammt von 1982 und hat mich besonders beeindruckt: Es handelt sich um die 4teilige Geschichte namens Strahlender Untergang.
Ein lohnenswertes Buch!
Rezensionen von fitman:
Gerettet
Elyssa, Königin von Karthago von Irene Vallejo
Irene Vallejo ist es mit ELYSSA gelungen, eine fulminante Neuerzählung der griechischen Mythologie abzuliefern. Sie erzählt mit meisterhafter Sprache die Schicksale verschiedener Personen: Elyssa, Aeneas, Anna, Iulus. Auch der spätere Verfasser des Gedichtes Aeneas, Vergil. und der Liebesgott Eros, sind in diese Geschichte einbezogen.
In jeweils unterteilten Abschnitten wird die Geschichte der gestrandeten Trojaner vor Karthago erzählt. Die unerfüllte Liebe zwischen Elyssa und Aeneas wird ebenso geschildert wie die Freundschaft der Kinder Anna zu Iulus. Doch darüber schwebt wie ein Damoklesschwert die Prophezeiung der Götter, wodurch Aeneas nicht bei seiner Liebe Elyssa, der Gründerin von Karthago, bleiben darf. Der Autorin gelingt es hervorragend, diese griechischen und römischen Mythen für die Jetztzeit aufzubereiten.
Rezensionen von @lust_auf_literatur:
Spannende und abgründige Unterhaltung!
Die erste Attacke von Jakob Pretterhofer
Was ist denn ein „Bobo-Psychothriller“, frage ich mich unwillkürlich, als ich die Kurzbeschreibung zu „Die erste Attacke“ las. Meine Assoziationen bei dem Begriff sind auf jeden Fall positiv und auch der beschriebene Inhalt klang äußerst vielversprechend.
Und mir wurde nicht zu viel versprochen, ich bin von Pretterhofers Roman sehr, sehr angetan!
Keine Wunder, denn sein Thema und Setting passt perfekt auf meine eigene Lebenssituation.
Pretterhofers Protagonist und Ich-Erzähler ist junger Vater zweier Kinder und macht mit seiner Frau und zwei befreundeten Familien ein paar Tage Urlaub auf einer Selbstversorger-Hütte. Das habe ich selbst auch schon gemacht und weiß daher, dass von einem solchen Szenario keine wirkliche Erhohlung zu erwarten ist.
Aber anfangs scheint es so, dass er Erzähler, genauso wie die anderen Familien und ganz anders als ich, die Familiensituation perfekt beherrscht.
Ihre Familien funktionieren durch Rituale und eine sehr hohe Gesprächsbereitschaft und gegenseitigen Verständnis ganz wunderbar und wie aus dem Bilderbuch. Die Kinder dürfen sogar einmalig Limonade bestellen, schließlich ist Urlaub.
Dass die Urlaubsstimmung natürlich nur von kurzer Dauer ist, ist klar, schließlich lese ich einen Bobo-Psychothriller! Und richtig, aus den kleinere morbiden Andeutungen eines lauernden Unheils, werden ausgewachsene konkrete Alpträume, die die Nachtruhe stören.
Die Kinder fangen tags darauf mit merkwürdigen und bedenklichen Spielen an, die Ehepaare streiten sich untereinander und miteinander und plötzlich sind auch noch die Autoschlüssel weg.
Ich liebe diese entlarvende Eskalation, die nicht nur in den äußeren Handlungen stattfindet sondern auch in den Gedanken des Erzählers.
Besonders wird die Geschichte durch das sehr geschickte Einsprengseln von surrealen Gruselelementen, die den Roman zu einem wunderbaren und ungewöhnlichen Genre-Mix machen.
Für mich beschreibt Pretterhofer hauptsächlich dieses unheimliche und beängstigende Gefühl von Kontrollverlust, der mit Elternschaft zwangsläufig einhergeht, es gibt aber bestimmt auch noch andere Deutungsansätze.
Nach Beenden des kurzen Roman hat sich mein Anfangsgedanke über den Ich-Erzähler von „Alta, du hast dein Leben im Griff“ ins komplette Gegenteil gedreht.
Für diesen Roman und diese tolle und abgründige Unterhaltung muss ich einfach eine Leseempfehlung aussprechen! Der einzige Kritikpunkt wäre vielleicht die Länge, die mit nur 143 Seiten fast ein zu kurzes Vergnügen bietet.
Dass mir die Farbgestaltung des Covers unheimlich gut gefällt, möchte ich noch einmal extra betonen!
Rezensionen von _ich.lese_:
Eine neue Hexe Lily
Lily Halbmond - Magie ist nur der Anfang (Lily Halbmond, Bd. 1) von Xavier Bonet
Lily ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, wären da nicht immer wieder die Momente, in denen ihr Mäppchen einfach durch die Luft fliegt oder auch sonst allerhand sonderbaren passiert. Als sie in ihre neue Schule kommt, ist sie gar nicht mehr so sonderlich, denn Lily ist eine Hexe.
Eine magische Geschichte in Comicform für jüngere LeserInnen.
Einfach strukturiert einfacher Text, klar zuordenbare Textblasen und ganz großartig gezeichnet. So macht lesen auch ungeübteren Kinders Spaß. Mir persönlich ging alles viel zu schnell, mir fehlte was. Aber es machte trotzdem Spaß, meine kleine Schwester hat es alleine nochmal gelesen und das möchte was heißen. Lily wusste nicht, dass sie eine Hexe ist und ist von vielem überrascht. Und ganz nebenbei müssen sie auch noch die Welt retten.
Mir persönlich haben die Bilder am besten gefallen und die "Randnotizen" mit viel wissenswertem über Hexen.
Für LeseanfängerInnen eine Inspiration zum Lesenüben.
Rezensionen von KimVi:
Zorns persönlichster Fall
Zorn - Schwarze Tage von Stephan Ludwig
"Schwarze Tage" ist bereits der dreizehnte Fall für das Ermittlerduo Zorn und Schröder. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man dem aktuellen Geschehen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Bücherserie gelesen hat. Allerdings hat das Duo schon einiges miteinander erlebt.
Man kann ihre Wortgefechte besser genießen, wenn man die Reihe chronologisch liest.
Dieses Mal fällt ihr Geplänkel allerdings deutlich milder aus, da der Titel "Schwarze Tage" äußerst passend gewählt ist. Denn gleich am Anfang wird man mit dem Tod eines Hauptcharakters konfrontiert, der Schröder und ganz besonders Zorn, den Boden unter den Füßen wegreißt. Als Fan der Reihe kann man die Gefühle der beiden glaubhaft nachvollziehen, da man selbst entsetzt ist.
Doch die beiden müssen funktionieren und setzen alles daran, den tödlichen Unfall zu analysieren, um Klarheit zu gewinnen und dieses einschneidende Erlebnis zu verarbeiten. Schon bald stellen sie Ungereimtheiten fest. Obwohl von höchster Stelle gemauert wird, verbeißen sich die beiden in die Aufklärung.
Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei die Nachforschungen von Zorn und Schröder im Fokus stehen. Außerdem gibt es Rückblicke in das Leben des Todesfahrers. Zunächst ahnt man nicht, wie sich dieser Strang mit den Ermittlungen verknüpfen wird, doch nach und nach verbindet sich alles schlüssig miteinander.
Da man sich als langjähriger Fan der Reihe selbst betroffen fühlt, beobachtet man gespannt die Nachforschungen und wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen. Da der Fall rätselhaft ist, kommt es zu einigen Wendungen. Dadurch wird die Spannung durchgehend erhalten. Man fiebert mit den Ermittlern mit und ist außerdem überrascht, dass Zorn in diesem Band einiges zur Aufklärung beiträgt. Die privaten Nebenhandlungen fließen harmonisch in die Ermittlungen ein und geben diesem Fall eine sehr persönliche Note. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, wodurch man das Buch erst aus der Hand legen mag, wenn man die letzte Seite gelesen hat.
Ein spannender, sehr persönlicher Fall für das sympathische Ermittlerduo.
Rezensionen von NT:
Grandiose journalistische Arbeit
Mutter ohne Kind von Eva Lindner
Der Einstieg in das Buch - die sehr grafische Erzählung über die traumatische Fehlgeburt der Autorin - hat mich schockiert, traurig und gleichzeitig auch neugierig auf das Buch gemacht. Und ich wurde positiv überrascht: Mutter ohne Kind ist eine hervorragende journalistische Aufarbeitung der Themen Fehl- und stille Geburt.
Die Autorin gliedert ihr Buch in verschiedene Abschnitte, jeder davon beginnt mit einer echten Erfahrung einer Mutter und wird durch Fakten aus der Wissenschaft, Leitlinien, Interviews von medizinischem Fachpersonal, Expert*innen und Wissenschaftler*innen vervollständigt. Heraus kommt eine interessante, lehrreiche, teils erschreckende Aufarbeitung von Missständen im deutschen Gesundheitssystem. Sowie Kritik an dem Umgang mit den Themen in unserer Gesellschaft. Und einem Ausblick darauf, was sich ändern muss. Letztendlich macht das Buch aber auch Mut und bietet Unterstützung und Verständnis - den Betroffenen aber auch den Angehörigen. Eine große Empfehlung für alle, die betroffen sind oder sich sensibilisieren möchten.











