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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ameland:

Alles läuft aus dem Ruder

Das Gehöft von Leo Brandt

Bisher kannte ich von dem Autor seine Krimireihe, die er allerdings unter einem anderen Namen veröffentlicht. Ich war sehr gespannt auf seinen ersten Ausflug in die Welt der Thriller. Außerdem hat mich das Cover gecatcht; eine Hallig, die den Naturgewalten schutzlos ausgeliefert ist, ließ auf eine atmosphärische Szenerie schließen.

Lara zieht mit ihrem Partner Henry, ihrem autistischen Bruder Malte und einem weiteren befreundeten Paar auf eine ansonsten menschenleere Hallig, um diese ökologisch zu bewirtschaften. Was sich nach einer schönen Unternehmung anhört, entpuppt sich auf dem begrenzten Raum und mit den sehr unterschiedlichen Charakteren von Beginn an als eine Zeit des Grauens.

Schon der Prolog schafft eine düstere Atmosphäre und sorgte bei mir für die erste Gänsehaut. Es bleibt unklar, um welche Personen es sich hier handelt. Sowohl Atmosphäre als auch diese Ungewissheit ziehen sich durch die ganze Geschichte. Dauerregen, Sturmflut, ausgefallenes Telefonnetz, kein WLAN und keine Möglichkeit, die Hallig zu verlassen. Dazu das Verschwinden eines Gruppen-Mitglieds und die Frage wer lügt bzw. wem man trauen kann, sorgen für blankliegende Nerven.

Zum einen konnte ich es nicht fassen wie blauäugig und relativ unvorbereitet die Gruppe an diese Unternehmung herangegangen ist und zum anderen schwankte ich ständig zwischen möglichen Verdächtigen hin und her. So blieb es bis zum Ende für mich spannend.

Ich würde sagen, Leo Brandt ist sein erster Thriller ganz gut gelungen, aber ehrlicherweise mag ich seine Krimis lieber.

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Rezensionen von Natalie:

Hochspannend und komplex

Dunkelmann von Lars Findsen; Jacob Weinreich

Der dänische Geheimdienst überprüft routinemäßig eine chinesische Delegation, welche in ein paar Tagen eintreffen wird. Dabei stößt Daniel Hartmann aber darauf, dass eines der Mitglieder mit einer falschen Identität einreisen möchte. Die daraufhin startenden Ermittlungen ergeben ein düsteres Bild, welches bis zu einem Forschungsprojekt zum Nordpolarmeer vor Grönland führt.

Agentin Maja Birk versucht mit ihren KollegInnen Licht ins Dunkle zu bringen. Und vor allem auch die Frage zu klären, wie das Ganze mit ihrem letzen Auslandseinsatz zusammenhängt…

„Dunkelmann“ ist ein temporeicher und vielschichtiger Thriller, der einem schnell in seinen Bann zieht. Dabei sind vor allem auch die Charaktere toll gelungen und vielseitig gezeichnet. Zusammen mit dem durchaus sehr brisanten Fall ergibt sich eine spannende Kombination mit vielen Wendungen und Komplexität. Für mich ein absolut gelungener Thriller. Bitte mehr davon. Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Natalie:

Absolut lesenswert

Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

Eine groß angelegte Suchaktion im Moor. Denn die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana sind von einem Ausflug ins Moor nicht zurückgekommen. Ohne Erfolg. Daraufhin wird Kommissarin Malia Gold hinzugezogen. Während die Ermittlungen noch anlaufen, tauchen verstörende Bilder von einem der Zwillinge auf deren TikTok-Kanal auf.

Noch ahnt Malia nicht, wie sehr sich der Fall auch auf ihre eigene Vergangenheit auswirken wird…

Mit „Moorland“ ist dem Autor ein absolut atmosphärischer Thriller gelungen, der gekonnt mit der düsteren Stimmung im Moor spielt. Auch die eingeschworene Dorfgemeinschaft trägt zum Setting bei und man merkt bald, dass auch hier jeder seine Geheimnisse hat. Mit Malia ist zudem einer der Hauptcharakteren richtig toll gelungen, aber auch die restlichen sind vielschichtig gezeichnet. Das Moor spielt aber gefühlt immer die Hauptrolle, was aber die Geschichte perfekt trägt. Dazu noch Wendungen, die zusätzliche Spannung reinbringen. Toller Thriller - Leseempfehlung.

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Rezensionen von peedee:

Auch Papa muss keine Angst haben

Papafant - Angst im Dunkeln? Ich doch nicht! von Nicola Anker

Ein Elefant ist gross, stark und hat vor nichts und niemandem Angst. Zudem ist er nämlich Papa: Papafant. Seine Kinder Rüsselchen und Tröt haben Angst im Dunkeln. Papafant erklärt ihnen, dass sie sich nicht fürchten müssen. Dafür zeigt er ihnen auch Tricks, wie sie die Angst vertreiben können.

Aber im Dunkeln sind Geräusche manchmal doch komisch und so hat plötzlich sogar der stärkste Elefant mal Angst… Für Kinder ab 3 J.; illustriert von Patrick Fix.

Erster Eindruck: Ein süsses Cover mit Papafant und seinen Kindern.

Die Familie von Papafant lebt in einem Baumhaus – wow! Ich habe nicht gewusst, dass Elefanten in Baumhäusern leben können! Und die hat als Ausgang sogar eine Rutsche, die sich um den Baumstamm windet. In einem Teil des Baumhauses sieht man Mamafant, die noch im Büro arbeitet (moderne Elefanten!) und im Badezimmer sieht man Papafant, der sich mit den Kindern fürs Bett vorbereitet. Und dazu gibt es noch ganz viele bunte Details, die zum Weiterspinnen eigener Geschichten verleiten. Die vollflächigen Illustrationen sind wunderbar und der Textanteil pro Doppelseite ist für die noch sehr junge Zielgruppe absolut passend.

„Ein bisschen Angst darf wohl jeder haben – sogar Papafant!“

Das Buch ist aus meiner Sicht mehr als gelungen: Es zeigt auf, dass die Kinder sich im Dunkeln nicht fürchten müssen, zeigt aber, dass auch ein Erwachsener – sogar der Papa! – mal Angst haben kann, und dass das in Ordnung ist. Wenn das Licht wieder angeht, sieht man, dass es bloss Schatten waren, die Angst machten. Von mir gibt es wohlverdiente 5 Sterne.

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Rezensionen von Murksy:

Alles hängt zusammen

Das Jahr der Schmetterlinge von Lea Korsgaard

Die viel beschäftigte und engagierte Journalistin und Autorin Lea Korsgaard fasst irgendwann den zunächst absurd klingenden Plan, alle dänischen Schmetterlingsarten zu finden, und zwar innerhalb eines Jahres. Eine Laie mag denken, na gut, dann gehe ich halt etwas über Wiesen und Felder, dann wird das schon funktionieren.

Nicht ganz, aber fast so naiv ging die Autorin an diese selbstgewählte Aufgabe heran. Jemand der sich mit der Natur oder speziell den Schmetterlingen etwas besser auskennt weiß, dass diese Tiere aber nicht überall und nicht zu jeder Zeit vorkommen. Ganz zu schweigen davon, dass sie von bestimmten Pflanze- oder sogar Ameisenarten abhängig sind. Dieses Wissen musste sich die Autorin im Laufe ihrer Suche aneignen. Dabei hat sie viel gelernt, nicht nur über Schmetterlinge. Titel und Cover des Buches lassen zunächst auf ein reines Naturbuch schließen. Mancher dachte sogar, dies sei ein Roman. Ganz sicher ist es kein Fachbuch über Schmetterlinge geworden, dies war auch nie die Intension der Autorin. Aber was treibt nun einen Menschen dazu, Schmetterlinge zu suchen, jagen oder gar zu sammeln? Einige berühmte Persönlichkeiten der Geschichte, die diesem Hobby verfallen sind, werden im Buch genannt. Ebenso Menschen, die sogar Angst vor Schmetterlingen haben. Der vielleicht bekannteste Patient Freuds hatte panische Furcht vor den geflügelten Insekten. Angst vor gefährlichen Tieren und Situationen mag man mit der genetischen Veranlagung und der Evolution erklären können, die Angst vor Schmetterlingen liegt vermutlich in einem verdrängten, traumatischen Ereignis. Und die Sucht nach Schmetterlingen? Einfacher Jagd- und Sammeltrieb oder auch schon eine krankhafte Obsession? Die Autorin legte tausende Kilometer zurück, nur um Schmetterlinge zu sehen, zu fotografieren und wieder weg zu fahren. Klingt für manche sinnfrei, liest man allerdings das teilweise sehr philosophische Buch der Journalistin, stellt man fest, das der Schmetterling, das uralte Symbol für Wiedergeburt, auch ein Zeichen der Hoffnung ist und die Autorin den weiten Bogen schlägt, wie alles zusammenhängt. Themen wie Krieg, Umweltverschmutzung, menschliche Beziehungen finden genauso Einfluss in das autobiografische Werk, wie die alte Frage was Gott ist? Wenn ich auf einem Berggipfel stehe empfinde ich zugleich eine Weite und Ewigkeit, als auch eine eigene Bedeutungslosigkeit im Angesicht der majestätischen Natur. Ähnlich ging es vielleicht Korsgaard, wenn sie einen seltenen Schmetterling sah. Die Suche nach Schmetterlingen als Suche nach dem Sinn des Lebens und der eigenen Existenz. Vielleicht. Auf jeden Fall ein Buch, dass sich einreihen darf an Klassiker der Umweltliteratur ala Carson oder Thoreau, ein Anreiz über das Leben und die Natur nachzudenken.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Harakiri:

von der ersten Seite an fesselnd

Ostseehölle von Eva Almstädt

Bei einer Kirchenführung wird eine Leiche gefunden. Pia und ihr Team beginnen zu ermitteln, werden aber bald von dem Fall abgezogen. Zum Glück gibt es noch einen Altfall zu lösen, der wohl auch mit dem aktuellen Mord zu tun hat.
Ich mag Pia vom ersten Band an. Die Krimis sind nie blutig oder brutal, aber immer fesselnd.

Und auch Pias Privatleben hat einiges zu bieten und lohnt sich, zu verfolgen. Ostseehölle ist in sich abgeschlossen, aber es ist schöner, wenn man die Vorgänger kennt.
Almstädts lebendige Schreibweise zieht wieder von der ersten Seite an ihren Bann. Bereits der Prolog vermag zu fesseln und die folgenden Kapitel verleiten immer wieder dazu, noch eins lesen zu wollen. Wie immer bei Korittki weiß man, dass die offensichtlichen Verdächtigen meist nicht die wahren Täter sind, sondern die, die nur kurz erwähnt und eingeführt werden. Was aber, wenn sie ihren Kurs einmal ändert? Und so fiebert man von der ersten bis zur letzten Seite mit dem Team mit.
Pias Privatleben kam mir dieses Mal etwas zu kurz und tatsächlich fand ich den Streit am Anfang etwas konstruiert.
Am Ende laufen alle Fäden schlüssig zusammen und alles wird aufgeklärt und sorgt für den AHA-Moment.
Fazit: Wieder gelingt es Eva Almstädt einen Krimi abzuliefern, der es in sich hat und der von der ersten Seite an überzeugt.

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Rezensionen von Carolin:

Frühlings-Vibes, sehr zu empfehlen

The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh

Das Buch hat in mir Frühlings-Vibes geweckt und hat mich sehr gut unterhalten. Es handelt sich zwar um einen zweiten Band, dennoch kann man dieses Buch unabhängig von seinem Vorgänger lesen.
Kyra Grohs Schreibstil ist warmherzig und liebevoll, aber auch witzig zu lesen. Das Buch hat mich das ein ums andere Mal zum Schmunzeln gebracht.

Die Protagonistin Eleonore hat es mir leicht gemacht, mich in sie hineinzuversetzen. Im Verlauf des Buches wird sie selbstbewusster und mutiger, was unter anderem an Dex liegt. Immer mehr kann sie ihre Selbstzweifel hinter sich lassen. Die Entwicklung war hier sehr gut umgesetzt. Insgesamt sind die Charaktere des Buches für mich sehr nahbar gewesen, wodurch ich stets Lust hatte, weiterzulesen. Insgesamt handelt es sich für mich um ein absolutes Wohlfühlbuch, welches dennoch durch lustige Szenen wie die Maskottchen-Szene besticht. Sehr zu empfehlen und steht dem ersten Band in Nichts nach!

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Rezensionen von gabiliest:

Todesschach: Die Jagd beginnt

Doppelspiel von Arne Dahl; Jonas Moström

Die international bekannten SPIEGEL Bestseller- Autoren Arne Dahl und Jonas Moström haben mit “Doppelspiel” den ersten Band einer Trilogie vorgelegt, dessen Handlung in Stockholm angesiedelt ist. Nicht nur Verbrechen, sondern auch die Faszination des Schachspiels bestimmen diesen Kriminalroman. Schon das geheimnisvolle Cover zeigt eine atemlose Flucht, der dreiseitige Farbschnitt ergänzt die hochwertige Ausstattung des Buches.

Tom, ein international gefeierter Autor, leidet bereits seit drei Jahren an einer Schreibblockade. Die damals fertig gestellte Verfilmung seines letzten Romans verschafft ihm auch jetzt noch große Popularität. Doch eigentlich ist Tom Umweltschützer, der gerne einen Roman mit Tiefgang schreiben würde. Seiner Verlegerin legt er nur ein kurzes Exzerpt seines neuen Kriminalromanes vor, was ihm fehlt, ist der Bezug zum realen Leben. Doch der kommt schneller als gedacht, als Tom Nicole kennenlernt, rothaarig wie seine Romanfigur, und sich mit ihr in einem Whirlpool in einem dubiosen Club wiederfindet, wieder wie in seinem Romanentwurf. Als Nicole getötet wird, steht Tom unter Verdacht. Nunmehr befindet er sich ständig auf der Flucht vor dem Mörder, der noch weitere Verbrechen begeht und den man am Tattoo einer Schachfigur an seinem Handgelenk erkennt, verfolgt von der Polizei, denn alles deutet auf Tom als Mörder hin.

Arne Dahl und Jonas Moström haben interessante Protagonisten erschaffen und diese in ihrer Rolle lebendig, aber nicht immer glaubhaft dargestellt. Toms Verfolgerin ist die Polizistin Olivia, die in einer gewalttätigen Ehe lebt, obwohl sie selbst MMA Kämpferin ist. Und die ein Merkmal mit einer Frau gemeinsam hat, die Männer überfällt, um an ihnen die Taten zu rächen, die sie Frauen angetan haben. Toms Freund Lennart ist behindert, dennoch ein großer Frauenschwarm. Er unterstützt Tom in jeder Hinsicht und bleibt sein einziger Vertrauter. Lennart benutzt eine KI, um seinen Alltag zu meistern und um mit ihr Schach zu spielen. Tom stößt bei seinen Recherchen, selbst den Mörder zu stellen, immer wieder auf Schachsymbole. Auch erhält es von Unbekannten ein Angebot, einen Roman über den Klimawandel schreiben. Soll Tom zusagen? Bald wird er seine Entscheidung bitter bereuen!

Leider weisen die Charaktere der Protagonisten Widersprüche auf., die irritieren. Tom als Autor mit Schreibblockade changiert zwischen Naivität und Verzweiflung, die Polizistin Olivia ist einerseits gewalttätig, andererseits unterwürfig. Die Rolle von Lennart bleibt undurchsichtig. Die Entwicklung des Geschehens ist nicht nachvollziehbar, offen bleibt, welche mörderische Gruppe hinter den Gewalttaten steht. Da der Roman in Stockholm spielt, werden sich vor allem Kenner der Stadt freuen, denn der Roman enthält immer sehr genaue Ortsangaben, so dass man das Geschehen und Toms Flucht minutiös verfolgen kann. Wer die Stadt nur oberflächlich kennt, wird hier vielleicht überfordert sein.

“Doppelspiel” ist ein zu Beginn spannender, flüssig geschriebener Kriminalroman mit nur teilweise nachvollziehbarer Handlung. Die Organisation, die sich immer wieder eines Schachsymbols als Erkennungszeichen bedient, würde bei den heutigen technischen Möglichkeiten nach meinem Dafürhalten eher nicht auf einen Autor zurückgreifen, um ihre verbrecherischen Ziele zu erreichen, auch wenn ein bekanntes Gesicht als Testimonial hilfreich sein kann. Dennoch passt das Grundthema dieses Buch in die heutige Zeit und unterstreicht, welche Probleme und politischen Ambitionen die Gesellschaft heute bewegen. Ich gehe davon aus, dass in der Fortsetzung noch offene Handlungsstränge verknotet werden. Auch die Bedeutung des Schachspiels ist noch nicht aufgeklärt. Lesende, die ein nordisches Setting mögen und bereit sind, die Auflösung der Kriminalfälle in diesem Band nicht als final zu betrachten, haben hier das für sie richtige Buch gefunden. Ich hätte mir jedoch von diesem Buch, das von zwei renommierten Autoren stammt, mehr erwartet.

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Sehr schöner Wohlfühlroman

Summer Tides von Sarah Fulmar

Scarlett kehrt London den Rücken zu und möchte in St Ives einen Strandkiosk eröffnen. Dort trifft sie auf Jonah, den sie schon von früher kennt. Zwischen den beiden knistert es. Aber haben die beiden aufgrund ihrer derzeitigen Lebensziele eine Chance?

Summer Tides ist der erste Roman einer vierteiligen Reihe die in St Ives in Cornwell spielt.

Und dieses Buch hat schon mal einen guten Start für die Buchreihe hingelegt. Summer Tides hat mir sehr gut gefallen, ein richtig schöner leichter Roman. Ab der ersten Seite an ist man in der Geschichte gefangen und ich bin bis zum Schluss neugierig geblieben, ob Scarlett und Jonah eine gemeinsame Zukunft haben. Die Schreibweise war super, sehr flüssig, es gab keine langwierigen Passagen im Text und ich hatte es sehr schnell durchgelesen. Die beiden Hauptpersonen kamen bei mir als Leser sehr sympathisch an, man konnte mit ihnen mitfühlen und aber auch mitlachen. Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Ich bin schon jetzt gespannt auf die weiteren Geschichten in St Ives.
Das Buchcover mit dem schönen Farbschnitt ist auch sehr schön gestaltet.
Fazit: Ein sehr schöner Roman zum Wohlfühlen.

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Rezensionen von askyfullofpages:

Eine dramatische Familiengeschichte

Ein weites Leben von M. L. Stedman

EIN WEITES LEBEN ist ein ruhiger, sehr berührender und tragischer Roman mit Tiefgang. M.L. Stedmann gelingt es einmal mehr, ProtagonistInnen mit der nötigen Feinheit und Tiefe zu zeichnen und Themen wie Schicksalsschläge, weitreichende Entscheidungen und Wendepunkte eines Lebens eindringlich zu erzählen.

Die Sprache ist feinfühlig und detailreich, stellenweise fast poetisch und führt den/die LeserIn durch das Leben auf einer Schaffarm im australischen Outback. Besonders gefallen hat mir die emotionale zwischenmenschliche Tiefe des Romans. Durch die präzisen Beschreibungen gelingt Stedmann Landschaft und Lebensumstände sehr lebendig vor Augen zu führen. Dramatische Erlebnisse werden dabei nicht reißerisch, sondern klar und zurückhaltend geschildert, ohne unnötig aufzutragen.



Oft bleiben Umstände nicht restlos geklärt, sondern schwingen nach- als LeserIn kann man sich seinen/ihren eigenen Teil dazu denken mit und Schlussfolgerungen ziehen.



Ganz frei von kleinen Schwächen ist der Roman jedoch nicht. Einige sprachliche Ungenauigkeiten, Vereinzelte Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler haben mich persönlich gestört, was bei einem so hochwertig gestalteten und inhaltlich anspruchsvollen Buch etwas schade ist. Das trübte stellenweise den ansonsten sehr runden Eindruck.



Zudem wurden im Verlauf der Handlung einzelne Erzählfäden angedeutet, die später nicht weiter aufgegriffen oder zu Ende geführt wurden. Diese offenen Ansätze wirkten auf mich teilweise etwas verloren und hätten- zumindest in Teilen mehr Klarheit oder eine stärkere Einbindung in den Gesamtbogen vertragen.



Trotz dieser Punkte ist EIN WEITES LEBEN ein äußerst berührender Roman. Meiner Meinung nach wird er vor allem Leserinnen und Leser ansprechen, die eine ruhige, präzise Erzählweise schätzen und sich eine Kulisse gern bildhaft vorstellen. Ich empfehle das Buch allen, die einen ruhigen literarischen Stil mit viel emotionaler Tiefe lieben.

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