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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Spannend und voller Überraschungen

Der heimliche Beobachter von Lisa Unger

„Der heimliche Beobachter“ ist wieder ein spannungsgeladener Thiller der Autorin Lisa Unger.
Hannah ist mit ihrem Mann Bruce von ihrem Bruder Mako zu einem luxuriösen Wochenende in ein
traumhaftes Cottage eingeladen worden. Mit dabei sind Makos Frau Liza und Hannahs Freundin Cricket mit ihrem neuen Freund Joshua.

Die Ausstattung des Hauses ist ein Traum und Mako hat sogar noch einen Privatkoch gebucht, der unheimliche Geschichten erzählt.
Vermieter des Hauses ist Bracken, der das Haus selbst gebaut hat und sich sehr für das wohl seiner Gäste engagiert.
Neben den Ereignissen im Cottage gibt es einen weiteren Handlungsstrang in der Vergangenheit, in dem es um Henry geht. Ein kleiner Junge, der schon früh seine Mutter verliert. Außerdem gibt es noch Trina, deren Gedanken zunächst sehr undurchsichtig erscheinen.

Nachdem wir zu Beginn zunächst Hannah und ihre Familie kennengelernt haben, werden nach und nach immer mehr Charaktere eingeführt. Die Handlungsstränge sind wie lose Fäden und ohne Zusammenhang. Jeder für sich ist interessant, aber die Fragezeichen wie sie zusammenhängen könnten, wurden bei mir mit jeder Seite größer.
Lisa Unger hat ihre Charaktere gut angelegt. Mit Mako hat sie einen großspurigen Angeber erschaffen, der einen gelungenen Kontrast zu seiner Schwester bietet, die weitaus bodenständiger ist.
Henrys Geschichte ist traurig und ebenso fesselnd erzählt wie die merkwürdigen Ereignisse, die sich im Cottage abspielen. Während sich die Ereignisse im Cottage durchgehend in der Gegenwart bewegen beginnt Henrys 20 Jahre zuvor und bewegt sich langsam vorwärts.
Durch den stetigen Perspektivwechsel zwischen Hannah, Liza, Braken, Trina, Henry und Cricket bleibt es durchgehend spannend.
Die Beschreibung der Hütte und der Umgebung hatte ich bildhaft vor Augen, sowohl den Luxus als auch die unheimliche Atmosphäre der Umgebung.
Nachdem zunächst lange Zeit alles sehr undurchsichtig erscheint, spitzen sich die gegenwärtigen Ereignisse in der Luxushütte durch die Wetterlage immer weiter zu und es wird dramatisch.
Ich hätte die Vorkommnisse niemals voraussehen können und wurde immer wieder überrascht. Dadurch hat mich das Buch durchgehend gefesselt, bis sich letztendlich die Ereignisse überschlagen.
In ihrem Thriller hat die Autorin neben Spannung ein interessantes Thema verpackt.
Was macht uns aus ? Sind es die Gene ? Ist es unsere Herkunft ? Unser Handeln ? Oder wie wir geprägt wurden ?

Mich hat Lisa Unger auch mit diesem Buch wieder einmal gefesselt, so dass ich schon sehr gespannt auf ihr nächstes Werk bin.

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Rezensionen von _Le4_:

Aufarbeitung verschiedener Traumata

Sparks von J.R. Dawson

Mit dem ersten Weltkrieg sind Sparks in der Welt des Buches aufgetaucht. Das sind Menschen, die magische Fähigkeiten haben. Doch leider werden sie in der Gesellschaft verfolgt und ausgestoßen. Weswegen Rin, Odette und Mauve einen Zirkus gegründet haben, um einen sicheren Hafen für Menschen mit Sparks zu bieten.

Sie nutzen ihre Sparks, um Leuten mit ihrem Zirkus zu helfen, die nach den Schrecken des großen Krieges alle etwas Hoffnung gebrauchen können. Als Mauve jedoch sieht, dass in einigen Jahren ein neuer ungeheuerlicher Krieg ansteht, versuchen sie alles in ihren Möglichkeiten, um dieses Schicksal noch abzuwenden. Das ist an sich schon herausfordernd genug, aber leider ist ihnen auch noch der Circus King auf der Spur, der noch eine persönliche Rechnung mit Rin offen hat.

Das Buch wurde einige Male mit dem Nachtzirkus verglichen, was auf den ersten Blick auch Sinne macht. Ein magischer Zirkus, in dem sich Menschen zusammenfinden, um eine Gemeinschaft zu bilden. Folglich war ich sehr aufgeregt, da der Nachtzirkus absolut eines meiner Lieblingsbücher ist.
Der Anfang des Buches hat mich auch teilweise daran erinnert, aber alles andere war in den magischen Aspekten etwas flacher, während es in den emotionalen Aspekten bezüglich verschiedener Traumata tiefer war.
Der magische Aspekt der Welt wurde gut in das historische Setting einbezogen und mir hat persönlich gefallen, den Hintergrund zu erfahren, der aber auch vage gelassen wurde.
Das Buch behandelt im historischen Kontext die langfristigen Schrecken des Krieges, und die Verfolgung queerer Menschen, Juden und in dieser Fantasywelt auch Sparks. Die Schrecken dessen und die kleinen Lichtblicke durch sichere Zonen sind wirklich gekonnt dargestellt. Auch wenn ich wenig zur konkreten Akkuratheit sagen kann, hat mir das Einbinden jüdischer Kultur sehr gut gefallen.
Die innere Stimme von Rin fand ich sehr interessant. Mir hat gefallen, dass ihre Angst sehr konkret dargestellt wird. Wir können sehen, wie äußere negative Stimmen anderer Menschen internalisiert werden können, bis es sich fast anfühlt, als wäre es die eigene Stimme.
Im Dialog klingen die Stimmen der einzelnen Charaktere oft sehr ähnlich, sodass es mir schwer gefallen ist, ihren Charakter im Dialog nachvollziehen zu können. Eine andere Sache, die ich am Schreibstil irritierend fand, waren die teilweise sehr seltsamen Metaphern. Normalerweise bin ich für interessante Metaphern zu haben, die sehr abstrakte Gefühle oder Situationen in Worten festhalten. Die Sache ist, dass die Metaphern dafür verständlich sein müssen und nicht kompletter Nonsens aus dem Nichts sein sollten. Es passiert zum Glück nicht ständig im Buch, aber ich muss gestehen, dass ich es sehr seltsam fand.
Am Ende treffen einige Charaktere ziemlich fragwürdige Entscheidungen, was mich irritiert hat, aber das Ende selbst hat es erstaunlicherweise geschafft, doch noch einen sehr angenehmen, hoffnungsfrohen Bogen zu spannen.

Auch wenn die Geschichte in meinem Herzen nicht an den Nachtzirkus heranreicht, hat sie mir gut gefallen und ich kann sie weiterempfehlen.

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Rezensionen von MarcoL:

Eine wunderbare Adaption des Klassikers „Die Stadt der Träumenden Bücher“ als Graphic Novel.

Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic) - Buchhain von Walter Moers

Wie toll bitte ist diese Graphic Novel
Auf der Grundlage des Buches „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers – eines meiner Lieblingsbücher für immer – erschuf hier Florian Biege eine sensationelle Graphic Novel. Dies ist der erste Teil „Buchhaim“. Im zweiten Teil geht es mit unserem lieben Protagonisten in die äußerst gefährlichen Katakomben.

Hildegunst von Mythenmetz trauert in der Lindwurmfeste um seinen Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler. Auf dem Sterbebett vermachte dieser Hildegunst ein Manuskript eines unbekannten Autors. Dieses Manuskript ist perfekt, einzigartig. Und so macht sich Hildegunst, der zu dieser Zeit noch kein Dichter ist, in die legendäre Bücherstadt Buchhaim. Dort möchte er nicht nur das Orm, jene Kraft, die einen beflügelt, die richtigen Worte aufs Papier zu bringen, finden, sondern auch den Verfasser jenes perfekten Manuskriptes. Dabei begibt er sich in allerhöchste Gefahr …
Die Aufmachung dieses Bandes ist einfach nur wunderbar. Die Zeichnungen sind voller Phantasie und Details, beinahe schon in 3D. Man wird regelrecht in diese zamonische Welt hinein gesogen. Und es bleibt auch nicht beim einmaligen Schmökern. Immer wieder gibt es in den Bildern etwas Neues zu entdecken. - Ganz große Kunst!
Moers hat den Text für diese Graphic Novel meisterhaft adaptiert. Ich bin erstaunt, wie es ihm gelang, mit wenigen Worten die Handlung derart treffend und spannend wiederzugeben. Ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen rundet den Band perfekt ab.
Absolute Leseempfehlung für dieses herrliche Werk. Es hätte eigentlich 10 Sterne verdien

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Rezensionen von Meli:

Magisches Finale!

Bound by Firelight - Magie der Farben von Dana Swift

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Adraa wird für den Vulkanausbruch verantwortlich gemacht und es gibt viele Indizien, die ihre Schuld zu beweisen scheinen. Zum Glück hat sie ihre Familie, Freude und Jatin, die an sie glauben und ihr zur Seite stehen, denn es gibt noch größere Bedrohungen für Belwar und Naupure, denen sie sich stellen müssen.

Etwas seltsam fand ich schon, dass die Manipulationen, die Adraa erst in diese Lage gebracht haben und die sie und Jatin am Ende des ersten Bandes entdeckt haben, hier erstmal eher in den Hintergrund rücken. Die Konsequenzen der schrecklichen Anschuldigung sind aber schon schlimm genug: Adraa wird allgemein gehasst und es werden Stimmen laut, die das Ende der Herrschaft ihrer Familie fordern. Dabei liebt Adraa ihr Land und sorgt sich um ihr Volk. Sie ist bestürzt, dass auch das von ihr geschaffene Firelight nicht mehr genutzt wird, gibt als Rote Frau aber ihr Bestes, um den Menschen irgendwie zu helfen.

Auch Jatin tut alles, was in seiner Macht steht, um seiner Geliebten zu helfen und ich fand ihren Zusammenhalt wirklich süß, weil die beiden schon immer auf einer Wellenlänge waren und wirklich ein süßes, unterhaltsames Paar sind. Als ihre Probleme sie wieder voneinander trennen, hören sie nicht auf, füreinander zu kämpfen.

In diesem Buch wird nicht mehr viel Magie erklärt, es geht schon weniger um die verschiedenen Farben und die dazugehörigen Götter, dafür gibt es aber neue Entwicklungen und Herausforderungen. Adraa muss ins Gefängnis und trotz ihrer Kampferfahrungen fühlt sie sich fast ein wenig hilflos, als ihr der Zugang zu ihrer Magie abgeschnitten wird. Dabei ist es gerade in diesem Gefängnis wichtig, dass sie sich verteidigen kann. Jatin versucht währenddessen, sie zu befreien, ihre Unschuld irgendwie zu beweisen und gleichzeitig kümmert er sich um die Pflichten der Roten Frau.

Fazit
Die Magie der Farben hat mir gut gefallen und sowohl Jatins als auch Adraas Abenteuer fand ich wirklich spannend, aber ich hätte die beiden auch gern noch mehr zusammen gesehen. Insgesamt eine schöne Dilogie über Familie, Erwartungen und Liebe und dazu gab es noch magische Gefahren, die die Geschichte abgerundet haben.

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Rezensionen von _Le4_:

Lesenswert aber nicht ganz mein Fall

Yellowface von R. F. Kuang

Im Buch geht es um June Hayward. Sie ist Autorin. Leider nur keine besonders erfolgreiche. Das ändert sich, als sie das Manuskript ihrer kürzlich verstorbenen Freundin Athena Liu stiehlt. Das Buch wird ein riesiger Hit. Jetzt muss June nur dafür sorgen, dass niemand erfährt, dass sie plagiiert hat.

Auch wenn sie der lesenden Person versichern würde, dass es natürlich doch zum großen Teil ihre eigene Arbeit ist.


Aufgrund des Hype hatte ich viel von dem Buch erwartet, was aber leider für mich persönlich nur bedingt eingetroffen ist.
Ich habe von der Autorin bereits “Babel” gelesen und in beiden Büchern wird sowohl eher subtiler als auch ganz offener Rassismus behandelt. Auch in “Yellowface” steigert sich die Autorin konsequent, sodass man eine stetige Steigerung des Rassismus und eine konsequente Abwärtsspirale der Hauptcharakterin beobachten kann. Vor allem am Anfang kommt viel Rechtfertigung für “gut gemeinten“ Rassismus, wo Leute anderen Menschen theoretisch Komplimente machen, sie in der Realität aber stereotypisieren und entmenschlichen. Junes steigende Obsessivität der chinesischen aber auch anderen asiatischen Kulturen gegenüber war erschreckend zu sehen.
Das Buch ist gut geschrieben für das, was es ausdrücken möchte. Die Ich-Perspektive finde ich dabei gut gewählt, weil die Art, wie June sich rechtfertigt, damit besser rüberkommt. Es wirkt, als würde sie eine Konversation mit der lesenden Person führen, in dem Versuch, sie davon zu überzeugen, dass sie keine Wahl hatte, als genauso zu handeln, wie sie es getan hat.
Die Kritik an der Buchbranche im Buch ist grundsätzlich gut und spannend. Dabei wird auch aufgegriffen, was das Internet für eine Rolle in der Branche spielt. Dadurch gibt es einige Stellen im Buch, wo es sich darum dreht, was irgendwo im Internet passiert. Und auch wenn das relevant für die Thematik war, war es irgendwann einfach zu viel und nicht besonders anschaulich.
Letztendlich ist das Buch satirisch, weswegen viele Dinge massiv überspitzt sind. Mir persönlich wurde das manchmal zu viel, was absolut mein persönlicher Geschmack ist. Die Charaktere sind quasi allesamt etwas unangenehm, was so gewollt ist, leider hat das aber auch dafür gesorgt, dass ich das Buch zum Teil anstrengend fand.
Ich finde, das Buch ist kompetent geschrieben, aber irgendwie konnte es mich letztendlich nicht abholen. Das Ende fand ich wiederum gelungen, weil die Message des Buches noch einmal schmerzlich rübergebracht wurde.

Ich finde, wie das Buch geschrieben ist, zeugt von hoher Kunstfertigkeit. Es erreicht, was es erreichen will und ist auch lesenswert, aber ich kann ihm nicht guten Gewissens mehr Sterne als “Babel” geben.

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Rezensionen von Wetterfrosch:

Topf für Topf zum Gartenglück

Fensterbrettgarten von Deike Haßler

Jedes Fensterbrett eignet sich

Wer nur wenig Platz zur Verfügung hat, kann mit diesem Buch erfahren, wie sich auch dort in Töpfen Obst, Gemüse und Kräuter anbauen lassen.
Von der Vorzucht der Pflanzen bis zur Ernte werden hier alle wichtigen Informationen vermittelt.
Zu allererst sind jedoch gute Vorbereitung, die richtige Ausstattung und die geeignete Standortfindung wichtig.

Und natürlich soll alles ohne Stress geschehen.
Pflanzen die sich gut für verschiedene, aber vor allem auch kleine Topfgrößen eignen werden vorgestellt und es wird gezeigt, wie vielfältig das Fensterbrett genutzt werden kann, sogar in der Wohnung. Salat, Zucchini, Kräuter, Aubergine, Knoblauch, Winterportulak, Ingwer, Mini-Wassermelone oder Heidelbeere, die Auswahl an Möglichkeiten ist größer als man denkt.
Damit das Wachstum auch gelingt werden Dünger-Tipps und Gießempfehlungen gegeben. Ebenso muss das Thema Urlaub gut durchdacht sein, denn Topfpflanzen wollen regelmäßig gegossen werden.
Zur Verwendung der Ernte-Ergebnisse werden einige Rezepte von der Autorin vorgestellt und damit man Schädlinge im Griff hat, gibt es auch einige Ratschläge, wie zum Beispiel den Knoblauchtee.
Ideale Kombinationen für Blumentöpfe oder Balkonkästen, wie Mini-Wassermelone mit Basilikum oder Snackgurke, Spinat und Radieschen, fehlen natürlich ebenso wenig, wie ein Pflanz-und Erntekalender für das ganze Jahr.

Meine Fensterbänke werden nun dank dieser Anleitung besser genutzt werden und ich freue mich schon darauf Mini-Wassermelone, Rote-Bete, Aubergine und so manch weiteres dieses Jahr auszuprobieren. Das Motto der Autorin Der kleinste Garten ist ein Topf wird nun umgesetzt.

Dieses Buch ist eine Empfehlung für alle, die wenig Platz und vor allem Fensterbretter zur Verfügung haben, und damit ihr grünes Garten- und Ernteglück finden möchten.

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Rezensionen von begine:

Heimat

Kosakenberg von Sabine Rennefanz



Sabine Rennefanz Roman, Kosackenberg, ist eine schöne Geschichte.
Sie zeig uns, das der Heimatort, immer viel Anziehungskraft besitzt, man fährt immer wieder gerne hin.

Die Protagonistin Kathlen hat ihre Kindheit im Brandenburgischen Kosakenberg verbracht,. Es ist nur ein kleiner Ort. Viele junge Leute haben den Ort verlassen um in der Stadt zu arbeiten.

Kathleen hat es nach London verschlagen. Mit ihrer Mutter gibt es viele Telefongespräche.

Die Autorin hat es wunderbar verstanden, Kathleens Gedanken laut werden zu lassen.
Die Mutter verkauft das Haus, das nicht so einfach ist, aber Kathleen wollte es nicht haben.
Nach dem Tod der Mutter fährt sie ab und an, an das Grab ihrer Großmutter und Mutter. Dabei trifft sie eine Kindheitsfreundin, aber so richtig sind sie sich nicht mehr einig.
Der Roman ist melancholisch, mit einer Spur Ironie.
Es ist eine unterhaltende Geschichte.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Neue tolle Cosy Crime Reihe

Tote Fische fängt man schneller von Annie de Vries

Die Pensionswirtin Jenny van Oosterburg findet ihren vermissten Gast Markus tot auf, es stellt sich heraus, das er keines natürlichen Todes gestorben ist.Jenny hat eine Vorliebe für Krimis und da die Polizei ihrer Meinung nach zu wenig macht,ist sie bereit zu helfen.Auch aus Angst um ihre anderen Pengsions Gäste.

Mit ihrem alten Freund Rainer Trompeter beginnt sie zu ermitteln, den schließlich war der Tote ihr Gast und im Ort sehr beliebt.Wenig späterwird eine junge Frau getötet und jemand deponiert deren Geldbörse vor Jennys Pension .Nun gibt es für Jenny und Reiner kein halten mehr.Mit detektivischem Eifer macht sie den Bruder des ersten Opfers ausfindig, der sich sicher ist, dass Markus in krumme Geschäfte verwickelt war….

Die Autorin Annie de Vries hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Es war spannend sie und ihren Jugendfreund Reiner zu begleiten um den Mörder zu finden.Es ist der erste Teil der neuen Cosy-Crime-Reihe.Und hat viel Freude gemacht zu lesen-5 Sterne und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

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Rezensionen von Anndlich:

Mehr Schein als Sein

Die Auszeit von Emily Rudolf

Die Influencerin Vikotria Kaplan möchte den nächsten Meilenstein ihres Accounts feiern, denn sie steht kurz davor eine Millionen Follower zu erreichen. Für die Feierlichkeiten lädt Viktoria fünf Freunde zu einem Wochenende in ein luxuriöses Retreat in den Bergen ein. Doch anstatt einer großen Feier des Scheins, wird es eine Offenbarung des Seins und ein Mord erschüttert das Retreat.

Die Auszeit von Emily Rudolf ist das viel umworbene Debüt der Autorin. Der Klappentext las sich vielversprechend und spannend, besonders der Blick auf das Schein und Sein stellte ich mir spannend vor. Erzählt bekommen wir die Geschichte aus vier Perspektiven, wobei nur eine das Thrillerelement fördert und nur sehr selten zum Einsatz kommt. Außerdem gibt es zwei verschiedene Zeitebenen.

Die Umsetzung konnte mich dann leider nicht von sich überzeugen. Dreiviertel des Buches las sich das nicht wie ein Thriller, sondern wie ein Drama zwischen Jugendlichen, das mir zwischenzeitlich auf die Nerven ging. Gegen Ende geht es inhaltlich eher Richtung Thriller, doch die Spannung blieb dennoch aus. Der Täter war keine Überraschung, das Motiv hingegen für meinen Geschmack nicht stark genug ausgearbeitet, um es als solches wirklich annehmen zu können.

Gut ausgearbeitet empfand ich das Wechselspiel zwischen Schein und Sein, die Gefahren des Internets und der Welt, die nur das zeigt, was andere wirklich preisgeben wollen. Etwas, das viele bestimmt dazu anregen wird, die Instagram-Welt zu hinterfragen.

Mit den Erwartungen eines spannenden Thrillers, war es für mich jedoch leider eine Enttäuschung. Möglicherweise ist es für Thrillerneulinge eher etwas oder für alle, deren Erwartungen sich eher an einen (Spannungs-)Roman wie „One of the Girls“ orientieren.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Als Ela das All eroberte von Raúl Krauthausen; Adina Hermann

Kennt ihr das, dass ihr ein Buch lest, dass so genau euren eigenen Werten und Vorstellungen, die ihr euren Kindern mitgeben wollt, entspricht? Für mich ist Ela so ein Buch. In dem Buch geht es um ein aufgewecktes Mädchen mit großen Träumen. Ela möchte das All erobern und vielleicht Astronautin werden.

Sie freut sich irrsinnig auf den Besuch in der Sternwarte und lernt dort eine Frau kennen, Raumfahrtechnik studiert. Die Frau erzählt von Sternbildern, der Milchstraße, aber auch den Pionierinnen im Bereich der Raumfahrt. Sie weiß - sie möchte auch so etwas machen, und ins All...
Was mich so berührt hat an dem Buch, was Ela selbst. Was sie sich alles anhören musste, ist so aus dem Leben gegriffen und teils sehr übergriffig. Menschen, die es eigentlich gut meinen, wenn sie fragen: "Wo will der Rollstuhl denn raus?", die sie animieren, sich andere, passendere Träume zuzulegen aufgrund ihrer Einschränkung... Einerseits tat es weh, sowas zu lesen, andererseits zeigt es so viel von der Lebensrealität von Menschen, die in irgendeiner Art und Weise nicht "der Norm" (die es ja gar nicht gibt) entsprechen. Was das Ganze aber so bestärkend machte, war Ela selbst und auch die Familie und ihre Freunde, die sie unterstützen, die ihre Träume nicht klein reden, die Ideen haben, um ihrem Traum näher zu kommen. Ich fand das so schön!
Was das Buch bietet, sind neben vielen Fakten über das Weltall mit seinen Planeten und der Geschichte der Weltraumfahrt, viele bestärkende Sätze, die einen ermuntern, sich nicht von den Regeln von heute einschränken zu lassen. Was heute möglich ist, war vor 20 Jahren undenkbar (als Beispiel werden nicht nur die Astronautinnen genannt, sondern auch die 1,65 m Regel für Astronaut:innen, die lange galt). Wer weiß, was in 20 Jahren möglich sein wird? Bis dahin gilt es, kreativ zu sein und selbst zu überlegen, wie die Welt von morgen aussehen wird, um diese dann auch selbst so mitzugestalten, dass das möglich wird. Ein geniales Buch, das definitiv in jede Schulbibliothek gehören sollte!

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