Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Island :
Viel mehr Schein als Sein
Yesteryear von Caro Claire Burke
Bei diesem Roman hat mich der Titel mit der treffenden Wortneunschöpfung "Yesteryear" direkt neugierig werden lassen und auch die Covergestaltung mit dem halbtransparenten Schutzumschlag und den vermeintlich nicht zusammenpassenden Gegensätzen finde ich sehr gelungen. Auch die Tradwife-Thematik hat mich sehr gereizt, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, so zu leben, zugleich aber viel zu viele Frauen diesen Weg propagieren, insbesondere in den USA.
So auch Protagonistin Natalie Heller Mills, sie hat bereits fünf Kinder, ist schwanger mit dem sechsten und lebt mit ihrem Mann auf einer Farm wie aus dem Bilderbuch. Von dort präsentiert sie sich ihren vielen Followern als die perfekte Ehefrau und Mutter von süßen und wohlerzogenen Kindern, die ihr eigenes Brot backt und obendrauf immer adrett aussieht. Doch hinter den Kulissen nehmen ihr Nannys, Farmarbeiter und sogar eine Produzentin alle Arbeit ab. Doch dann wird sie plötzlich in das einfache und aufopferungsvolle Leben katapultiert, das sie vorgibt zu führen.
Ich fand den Roman sehr interessant, er ermöglicht tiefe Einblicke in das Tradwife-Leben und durch die Rückblicke auch in die Entwicklung von Natalie. Die Autorin entlarvt, wie wenig hinter der Fassade steckt, die die Follower präsentiert bekommen. Sie schreibt sehr anschaulich und gut nachvollziehbar und so ist die Geschichte sehr fesselnd, zumal lange nicht klar ist, was nun genau passiert ist.
Bei diesem Roman hat mich der Titel mit der treffenden Wortneunschöpfung "Yesteryear" direkt neugierig werden lassen und auch die Covergestaltung mit dem halbtransparenten Schutzumschlag und den vermeintlich nicht zusammenpassenden Gegensätzen finde ich sehr gelungen. Auch die Tradwife-Thematik hat mich sehr gereizt, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, so zu leben, zugleich aber viel zu viele Frauen diesen Weg propagieren, insbesondere in den USA.
So auch Protagonistin Natalie Heller Mills, sie hat bereits fünf Kinder, ist schwanger mit dem sechsten und lebt mit ihrem Mann auf einer Farm wie aus dem Bilderbuch. Von dort präsentiert sie sich ihren vielen Followern als die perfekte Ehefrau und Mutter von süßen und wohlerzogenen Kindern, die ihr eigenes Brot backt und obendrauf immer adrett aussieht. Doch hinter den Kulissen nehmen ihr Nannys, Farmarbeiter und sogar eine Produzentin alle Arbeit ab. Doch dann wird sie plötzlich in das einfache und aufopferungsvolle Leben katapultiert, das sie vorgibt zu führen.
Ich fand den Roman sehr interessant, er ermöglicht tiefe Einblicke in das Tradwife-Leben und durch die Rückblicke auch in die Entwicklung von Natalie. Die Autorin entlarvt, wie wenig hinter der Fassade steckt, die die Follower präsentiert bekommen. Sie schreibt sehr anschaulich und gut nachvollziehbar und so ist die Geschichte sehr fesselnd, zumal lange nicht klar ist, was nun genau passiert ist.
Rezensionen von Lerchie:
Rückblick
Der Betrachter von Judith Fanto
Der 10jährige Manno muss 1916 nach dem Tod seiner Mutter seine Heimatstadt Haarlem verlassen und zur Familie seines Vaters nach Wien ziehen. Dort fühlt er sich einsam bis er Bela, Franzi, Max, Bertl und Lotte kennenlernt. Eine Freundschaft entsteht, die immer wieder erneuert wird, sechs Jahre lang.
Auch außerhalb Wiens bei den Ferien in Altaussee macht es keinem etwas aus, dass Bela schwul und Max und Franzi jüdisch sind. Doch in Wien breitet siech der Antisemitismus aus, die Freundschaft wird politisch und als Hitler an die Macht kommt und in Österreich einmarschiert tun sich unüberwindbare Abgründe auf.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text konnten meinen Lesefluss stören. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt, und es erzählt der Protagonist Manno, der in den Niederlanden in Haarlem bis zu seinem 10. Lebensjahr aufgewachsen ist. Da seine Mutter gestorben ist und er keinerlei ´Verwandte dort hat, musste er zu seinen väterlichen Verwandten nach Wien ziehen. Er kam zu seiner Tante, wo er auch nicht unbedingt wirklich willkommen war, denn die fühlte sich als etwas Besseres. Daher war es ihr willkommen, dass sie Manno in den Sommerferien in eine Art Ferienlager unterbringen konnte, wo er mit Bela, Bertl, Max, Franzi und Lotte Freundschaft schloss. Diese Freundschaft hielt sechs Jahre, denn jedes Jahr in den Ferien sahen sie sich wieder. Auch danach konnten sie die Freundschaft aufrechterhalten. Doch dann, nach Hitlers Machtergreifung wurde es politisch, denn Max und Franzi waren jüdisch und Bela schwul. Und außerdem waren da auch noch die Nazis. Hier spaltete sich die Freundschaft. Doch was bis dahin alles geschah, und wie es dann weiterging, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Dies ist eine Geschichte über ein Leben, in der Zeit vor und während Hitler. Die Spannung ist hier nicht allzu groß. Doch die Geschichte ist trotzdem interessant, hat mir gefallen, mich gefesselt und auch ganz gut unterhalten Ich empfehle dieses Buch gerne weiter und vergeben vier Sterne.
Rezensionen von Rolf Fox:
Humorvoll
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Die Mirabellentage ist ein Roman ganz anders als erwartet. Die wunderschöne humorvolle Geschichte, die auch sehr emotional und melancholisch daherkommt. Anna die Haushälterin eines Pfarrers wird nach seinem Tod eine schwierige Aufgabe erledigen müssen und kommt dabei an ihre Grenzen. Die Geschichte spielt in einem kleinen bayrischem Dorf das nach dem Tod des altern Pfarrers einen ganz jungen Priester bekommt, der aus Friesland stammt, der sich sehr schwer mit dem Dialekt tut und auch die Dorfbewohner können ihn nicht verstehen.
Anna die Haushälterin hat aber für alles eine Lösung, wobei sie auch an einen Neuanfang nachdenkt.
Fazit:
Wunderbarer Spruch in der Handlung, ohne Wegzugehen kann man nicht heimkommen. Die Handlung ist so humorvoll, da sich oft herzhaft lachen musste. Eine schöne Lektüre, für mich ein Highlight mit 5 Sternen.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
„Ein düsteres Familiengeheimnis gerät außer Kontrolle“
Eine zu viel von Samantha Hayes
Da der Vater verstorben ist, lädt Mutter Connie die drei Töchter samt Partner und Kindern in ein Haus nach Schottland ein. Zehn Tage sollen sie dort gemeinsam trauern und auch das Testament soll besprochen werden.
Von Anfang an ist klar, hier gibt es einiges zu klären und ein großes Geheimnis gibt es zu lüften.
Connie hadert, wann sie ihren Töchtern den letzten Wunsch ihres Vaters offenbaren soll.
Abwechselnd wird aus der Sicht von verschiedenen Personen aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Jeder aus der Familie hat ein Geheimnis, doch wie hängt alles zusammen? Es kommt wie es kommen muss, alles eskaliert. Die Autorin führt den Leser*inn geschickt von einer falschen Fährt zur nächsten, inklusive einiger Schockmomente. Die Ereignisse überschlagen sich und ich war völlig perplex, über die ganzen Geheimnisse und Intrigen dieser Familie.
Fazit: Rasantes Tempo, absolut toller Spannungsbogen, unmöglich den Thriller aus der Hand zu legen. Der Showdown hat es ordentlich in sich. Man weiß echt nicht bis zum Ende was man glauben soll. Fesselnd, düster, packend! Klare Leseempfehlung.
Rezensionen von S.:
Diese Prinzen!
Scandal in the Moonlight von Laura Wood
Diese Prinzen!
Ein großes Anwesen, wohlhabende Eltern, eine behütete Kindheit. Dann stirbt die Mutter, der Vater heiratet, die neue Frau ist die böse Stiefmutter und triumphiert über den Unfall-(?)Tod des Vaters. Soll Tochter Iris auch aus dem Weg geräumt werden? Lieber flieht sie und arbeitet als geschickte Schneiderin in einem erfolgreichen Modesalon.
Dort entdeckt sie ein eleganter Herr, der mit ihrer Hilfe einen Rachefeldzug plant. Das passt, sie nämlich auch.
Es entwickelt sich eine faszinierende Story, voll mit Abenteuern, Intrigen, einer starken Heldin und ganz viel Liebe. Ein ausgeklügelter Racheplan entsteht, aber die Umsetzung ist nicht so einfach. Bälle, Reichtum, wunderschöne Kleider und teurer Schmuck werden anschaulich beschrieben, man kann es sich vorstellen und träumen.
Laura Wood hat das Prequel zu ihrer Reihe „The Agency of Scandal“ phantasievoll und spannend gestaltet, das Lesen bietet Genugtuung gegenüber berechnenden und selbstsüchtigen Machomen. Ich feiere Iris!
Unbedingt Lesen, gute Laune ist garantiert.
Rezensionen von Nele33:
gespalten
Das Mädchen mit den leeren Augen von Greg F. Gifune; Sandy DeLuca
Das Hörbuch "Das Mädchen mit den leeren Augen" von Greg F. Gifune und Sandy DeLuca ist von der Thematik zwischen Thriller und Horror angesiedelt, was ich leider erst später festgestellt habe.
Zum Einstieg der Stry findet Klaus Riker, ein vom Leben gebeutelter alter Mann in einem Antiquariat genau die Gemälde, nach denen er seit Jahren vergeblich gesucht hat.
In welchem Zusammenhang dies mit der Main Story steht, erfährt der Leser erst im Verlauf der Geschichte.
Mina ist eine junge Künstlerin, die bis zu ihrem Stipendium im Künstlerkollektiv Crow’s Cry nicht auf der Sonnenseite des Lebens gestanden hat und darum auch sehr euphorisch in den Ort reist. Als sie dann noch die Möglichkeit bekommt, eine Ausstellung mit ihren Werken zu machen scheint sie am Ziel ihrer Träume angelangt, wenn sich nicht mysteriöse Ereignisse in ihrem Umfeld häufen würden.
Ihre Beziehung zu dem Leiter der Akademie wird sehr intensiv, empathisch und ebenso widersprüchlich dargestellt. Die Atmosphäre des kleinen Küstenortes kommt sehr authentisch rüber.
Meine Meinung zu dem Hörbuch ist ein wenig gespalten, lässt sich die Story doch einiges an Zeit bis sie richtig Fahrt aufnimmt, und auch dann waren einige Passagen für mich etwas verwirrend.
Rebecca Veil als Sprecherin gibt dem Hörbuch zum Glück durch ihre exzellente Intonation eine gruselige und dichte Atmosphäre und hat mich am Buch bleiben lassen.
Kein Buch für nebenbei, aber eine Bereicherung für jeden Kunstliebhaber der es ein wenig gruselig mag.
Rezensionen von brauneye29:
Tolles Buch
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Zum Inhalt:
Tagsüber ist Julika Bernsteinforscherin und lebt in ihrer Tätigkeit vollkommen auf und ist begeistert von all den eingeschlossenen Dingen im Bernstein. Abends jedoch endet ihr eigenes Leben, denn dann kümmert sich sich um ihre kranke Mutter. Als sie ein besonderen Fund macht, führt sie dieser zu einer besonderen Frau, die immer ihren eigenen Weg gegangen war und ihr selbst auch den Mut gibt an einen Neuanfang zu glauben.
Meine Meinung:
Das war mal so ein richtig schönes Buch, dass ich gleich zweimal genießen durfte als Buch und als Hörbuch. Mir hat die Stimmung im Buch ungeheuer gut gefallen. Die Erzählstränge greifen fast wie von allein ineinander und zeigen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viel gemein haben. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich die Seeluft förmlich spüren konnte. Es ist ein Geschichte, die einem so viel über das Leben erzählt, Mut macht und zeigt, dass es nie zu spät ist. Mir hat das Buch und auch Hörbuch extrem gut gefallen.
Fazit:
Tolles Buch
Rezensionen von Anilam:
Große Geschichte, eindrucksvoll erzählt
Geteiltes Haus von Alice Horáčková
Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht so genau, was mich bei Geteiltes Haus erwartet, aber schon nach den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte drin. Der Roman erzählt die bewegende Geschichte zweier Familien im Riesengebirge und begleitet sie über mehrere Generationen hinweg durch die großen Umbrüche des 20.
Jahrhunderts.
Den Schreibstil von Alice Horáčková fand ich richtig klasse. Sie schreibt unglaublich bildhaft, die Figuren wirken richtig lebendig und authentisch. Auch die historischen Ereignisse werden nicht trocken vermittelt, sondern durch die persönlichen Schicksale greifbar und emotional.
Aber ich muss auch ehrlich sein, an einigen Stellen war mir das Buch etwas zu langatmig und ich hätte mir einfach ein höheres Erzähltempo gewünscht.
Das hat meinen Lesegenuss aber nur kurzzeitig gebremst, weil mich die Geschichte und ihre Figuren insgesamt so sehr interessiert haben, dass ich trotzdem unbedingt weiterlesen wollte.
Besonders die spürbare Liebe zum Detail haben mich beeindruckt. Man merkt, wie viel Recherche und Herzblut in diesem Roman steckt.
Rezensionen von Nele33:
spannend
Keine Angst, Darling von Vera Buck
"Keine Angst, Darling" ist für mich nicht das erste Buch der Autorin Vera Buck und auch mit diesem konnte sie mich wieder überzeugen.
Lea lebt mit ihrem Mann Matt und der kleinen Tochter Emma in einer Gated-Community genannt Sancta Familia. Als Tradewife Influencerin ist sie bekannt geworden und ist für viele Frauen auch außerhalb der Sancta Familia ein schillerndes Vorbild.
Sie ist ihrem Mann treu ergeben, da nur Männer ihren Frauen Sicherheit und Frieden bieten können. In ihren Videos präsentiert sie ein makelloses Leben als Hausfrau und Mutter. Zu ihrer Schwester Paula, die mit ihrem Mann und Kindern in Frankfurt lebt, hat sie ein schwieriges Verhältnis. Paula verfolgt das Leben ihrer Schwester jedoch bei Social Media. Als Tagelang kein reel ihrer Schwester erscheint, macht sich Paula auf nach Florida um nach ihr zu sehen. Matt verhält sich bei ihrer Ankunft äußerst sonderbar und auch mit der kleinen Emma scheint etwas nicht zu stimmen. Ein Blick hinter die scheinbar perfekte Fassade von Sancta Familia lässt Paula schlimmes ahnen.
Vera Buck hat mit dem Thriller ein spannendes und zudem aktuelles Thema aufgegriffen. Die Tradewife Community wird gefühlt immer größer und Frauen geben viel hart erarbeitetes wieder auf, um dem alten Rollenbild der Frau zu entsprechen. Sie begeben sich sowohl emotional als auch finanziell wieder in die Abhängigkeit zum Mann.
Dies wurde spannend und mit ausreichender Tiefe bei "Keine Angst, Darling" thematisiert. Dabei schafft die Autorin nicht erwartete Wendungen und hat mir spannende Lesestunden beschert.
Rezensionen von Julchentim:
Honey von Imani Thompson
Ich hatte mir von Honey etwas mehr oder besser gesagt etwas anderes erhofft. Die Grundidee mit einer moralisch fragwürdigen Hauptfigur, die gezielt unangenehme Männer ins Visier nimmt, eine wirklich interessante Vision. Yrsa ist ungewöhnlich, scharfzüngig und sorgt mit ihrer trockenen Art immer wieder für unterhaltsame Momente.
Auch die Themen rund um Rassismus, Macht und das Leben in der Wissenschaft haben dem Buch zusätzliche Tiefe gegeben.
Trotzdem hat mich die Geschichte mit der Zeit verloren. Der Thriller gerät immer wieder in den Hintergrund, viele Entwicklungen bleiben oberflächlich und manches wirkte auf mich nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem zum Ende hin hatte ich das Gefühl, dass der Handlung die Richtung fehlt. Der Schluss kam für mich einfach zu abrupt und hat viele Fragen offen gelassen.
Insgesamt ein interessantes Debüt mit einer starken Ausgangsidee und einer besonderen Hauptfigur. Für mich hat das Potenzial aber nicht bis zum Ende getragen.











