Kunden em pfehlungen
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Zwischen Dieben, Magie und tödlichen Spielen
The Crane and the Nightjar von Ada Bailey
Das Cover passt sehr gut zur düsteren Atmosphäre der Geschichte und greift die Stimmung des Buches gut auf. Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Er liest sich flüssig und sorgt dafür, dass man schnell in die Handlung hineinkommt.
Der Einstieg ist direkt ziemlich intensiv. Zara sitzt im Gefängnis und wartet auf ihre Hinrichtung, bis sich plötzlich eine andere Möglichkeit auftut: Statt zu sterben soll sie an einem tödlichen Wettkampf teilnehmen.
Die Aufgabe dahinter ist allerdings alles andere als harmlos, denn am Ende geht es darum, ein Relikt zu stehlen. Schon dieser Ausgangspunkt sorgt für Spannung, weil klar ist, dass hier niemand wirklich sicher ist.
Zara fand ich als Hauptfigur interessant. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern vorsichtig, misstrauisch und trifft ihre Entscheidungen oft aus der Not heraus. Gerade das macht sie greifbar. Crane bleibt dagegen lange rätselhaft. Man merkt schnell, dass er seine eigenen Pläne verfolgt und nicht alles von sich preisgibt, was die Dynamik zwischen den beiden spannend macht.
Besonders mochte ich die Idee mit den Wettkämpfen unter den Dieben. Diese Prüfungen bringen immer wieder neue Gefahr in die Handlung und sorgen dafür, dass die Spannung hoch bleibt. Auch das Magiesystem fand ich interessant. Magie hat hier ihren Preis, denn mit jeder Nutzung verliert man ein Stück von sich selbst. Diese Begrenzung gibt der ganzen Welt eine düstere Note.
Die Atmosphäre ist insgesamt ziemlich dunkel, mit Intrigen, Machtspielen und diesem ständigen Druck. Gleichzeitig bleiben manche Nebenfiguren etwas im Hintergrund und beim Worldbuilding hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr Ausarbeitung gewünscht. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und vor allem das Ende sorgt dafür, dass man neugierig auf die Fortsetzung bleibt.
Fazit:
Ein spannender und düsterer Romantasy-Auftakt mit interessanten Figuren, tödlichen Wettkämpfen und einer geheimnisvollen Welt. Nicht alles ist perfekt ausgearbeitet, aber die Atmosphäre und die Dynamik zwischen Zara und Crane haben mich überzeugt, sodass ich mich schon auf den nächsten Teil freue.
4/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Eine leise und gefühlvolle Geschichte
Ein Hund namens Katze von Tomi Kontio
Das Cover ist mir sofort aufgefallen. Es wirkt ruhig, fast ein bisschen traurig, und passt damit perfekt zur Stimmung der Geschichte. Auch die Illustrationen ziehen sich genau so durch das ganze Buch. Sie sind eher zurückhaltend und nicht wie bei vielen anderen Kinderbüchern auffallend knallig, aber gerade deshalb sehr ausdrucksstark.
Vor allem die Mimik von Katze spricht oft Bände. Der Schreibstil ist einfach und gleichzeitig poetisch und wirkt dadurch irgendwie besonders. Die Sätze sind leicht verständlich, doch manche Begriffe fand ich - gerade für ein Kinderbuch - eher ungeeignet.
Inhaltlich geht es um Katze, einen Hund der sich bereits von klein auf alleine durchs Leben schlagen muss. Seine Mutter wollte, dass er unabhängig ist, aber was übrigbleibt, ist vor allem seine Einsamkeit. Man begleitet ihn durch diese schwere Zeit, die von seiner Unsicherheit und dem nagenden Gefühl, nirgends dazuzugehören, geprägt ist. Man spürt seine Einsamkeit auf jeder Seite - besonders in den Momenten, in denen er versucht, irgendwo dazuzugehören, um sich nicht so einsam zu fühlen.
Besonders wird die Geschichte durch die Begegnung mit Marder. Ein Mensch, der selbst am Rande der Gesellschaft steht und genauso verloren wirkt wie Katze. Die beiden finden auf eine ganz leise und besondere Art zueinander. Dabei bedarf es nicht vieler Worte und genau das hat mir gefallen. Ihre Freundschaft entwickelt sich ruhig und wirkt dadurch sehr glaubwürdig.
Was mir außerdem gut gefallen hat, ist, dass nichts beschönigt wird. Themen wie Einsamkeit, Ausgrenzung oder auch das Leben auf der Straße werden offen angesprochen. Gleichzeitig schwingt aber immer auch Hoffnung in der Story mit, was ihr etwas von der Schwere nimmt.
Fazit:
"Ein Hund namens Katze" ist ein stilles und sehr berührendes Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Es geht um Einsamkeit, Freundschaft und darum, seinen Platz zu finden. Die Geschichte ist ruhig erzählt, aber genau das macht sie für mich so besonders. Lediglich die Altersangabe empfinde ich als unpassend, da ich der Meinung bin, das Buch ist aufgrund der angesprochenen Themen eher für ältere Kinder geeignet.
4/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Eine leise und gefühlvolle Geschichte
Ein Hund namens Katze von Tomi Kontio
Das Cover ist mir sofort aufgefallen. Es wirkt ruhig, fast ein bisschen traurig, und passt damit perfekt zur Stimmung der Geschichte. Auch die Illustrationen ziehen sich genau so durch das ganze Buch. Sie sind eher zurückhaltend und nicht wie bei vielen anderen Kinderbüchern auffallend knallig, aber gerade deshalb sehr ausdrucksstark.
Vor allem die Mimik von Katze spricht oft Bände. Der Schreibstil ist einfach und gleichzeitig poetisch und wirkt dadurch irgendwie besonders. Die Sätze sind leicht verständlich, doch manche Begriffe fand ich - gerade für ein Kinderbuch - eher ungeeignet.
Inhaltlich geht es um Katze, einen Hund der sich bereits von klein auf alleine durchs Leben schlagen muss. Seine Mutter wollte, dass er unabhängig ist, aber was übrigbleibt, ist vor allem seine Einsamkeit. Man begleitet ihn durch diese schwere Zeit, die von seiner Unsicherheit und dem nagenden Gefühl, nirgends dazuzugehören, geprägt ist. Man spürt seine Einsamkeit auf jeder Seite - besonders in den Momenten, in denen er versucht, irgendwo dazuzugehören, um sich nicht so einsam zu fühlen.
Besonders wird die Geschichte durch die Begegnung mit Marder. Ein Mensch, der selbst am Rande der Gesellschaft steht und genauso verloren wirkt wie Katze. Die beiden finden auf eine ganz leise und besondere Art zueinander. Dabei bedarf es nicht vieler Worte und genau das hat mir gefallen. Ihre Freundschaft entwickelt sich ruhig und wirkt dadurch sehr glaubwürdig.
Was mir außerdem gut gefallen hat, ist, dass nichts beschönigt wird. Themen wie Einsamkeit, Ausgrenzung oder auch das Leben auf der Straße werden offen angesprochen. Gleichzeitig schwingt aber immer auch Hoffnung in der Story mit, was ihr etwas von der Schwere nimmt.
Fazit:
"Ein Hund namens Katze" ist ein stilles und sehr berührendes Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Es geht um Einsamkeit, Freundschaft und darum, seinen Platz zu finden. Die Geschichte ist ruhig erzählt, aber genau das macht sie für mich so besonders. Lediglich die Altersangabe empfinde ich als unpassend, da ich der Meinung bin, das Buch ist aufgrund der angesprochenen Themen eher für ältere Kinder geeignet.
4/5 Sterne
Rezensionen von Wolfgang Suschnig:
Keine Angst vor 1148 Seiten!
Zeit der Mutigen von Dimitré Dinev
Der großes Umfang dieses Buches hat mich lange Zeit abgehalten zuzugreifen. Erst ein Freund, der die "Zeit der Mutigen" bereits gelesen hatte, nahm mir die Furcht und den Respekt vor dem Lesevolumen. Während eines Kuraufenthalts, als mir der Lesestoff ausging, fand mich in der nächstgelegenen Buchhandlung schließlich die "Zeit der Mutigen".
Ich bin in dieses Buch sofort hineingekippt. Und so folgte ich dem Schicksal einer Eva, die sich kurz vor dem Ersten Weltkrieg in der Donau ertränken will, dem Schicksal eines gewissen Meto, einem Tiroler, den es nach Bulgarien verschlägt, und anderen. Anhand einer kleinen Figurengruppe werden die letzten hundert Jahre europäischer Geschichte erzählt. Ursprünglich dachte ich, der Roman spielte in Bulgarien, aber ein nicht geringer Teil handelt in der Wachau. Dabei ist es nicht der Inhalt allein, der die Leser:innen quasi gefangen nimmt. Beim ersten Lesen nimmt man zwar Dinevs Sprache wahr und ist sich bewusst, man sollte auf sie genauer achten; gleichzeitig möchte man wissen, wie diese humorvoll, larmoyant, manchmal sarkastisch formulierte Geschichte sich weiter entwickelt. Einerseits ist die "Zeit der Mutigen" ein politisches Buch, andererseits enthält es gleichzeitig viele märchenhafte Szenen. Die Beherrschung der Sprache zeigt sich, wie so oft, gerade in den Beschreibungen von Sex, wo viele Autoren peinlich scheitern. Eigentlich sollte man dieses Buch mehrmals lesen. Gerne würde man Dinev fragen, wie er auf seine wunderlichen Ideen kommt. Das Ende des Buchs kommt einigermaßen unvermittelt und enttäuscht ein bisschen. Da wäre noch einiges zu klären gewesen.
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Starker Ansatz mit Luft nach oben
Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy von Sandra Regnier
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Farbgebung wirkt edel und leicht düster, ohne zu überladen zu sein, und passt damit richtig gut zu der Geschichte rund um das Nachtreich und den Erlkönig. Auch insgesamt macht das Buch optisch einiges her und ist definitiv eins, das im Regal auffällt.
Der Schreibstil von Sandra Regnier ist angenehm flüssig und lässt sich wirklich gut lesen.
Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und hatte keine Probleme, der Handlung zu folgen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass sich manche Dinge recht oft wiederholen, gerade bestimmte Gedanken oder Konflikte werden immer wieder aufgegriffen. Das hat für mich zwischendurch den Lesefluss ein bisschen gebremst.
Inhaltlich fand ich die Grundidee wirklich spannend. Die Verbindung zwischen der normalen Welt und Annwn bringt viel Potenzial mit. Auch die verschiedenen Wesen und die ganze Atmosphäre im Nachtreich haben mir gut gefallen, weil sie eine angenehm düstere Stimmung erzeugen. Allerdings hatte ich teilweise Schwierigkeiten, komplett in die Welt einzutauchen. Manche Zusammenhänge wirken etwas unklar oder werden eher erklärt als wirklich gezeigt, wodurch sich das Worldbuilding nicht immer ganz rund angefühlt hat.
Letty ist eine Protagonistin, die ich grundsätzlich mochte. Sie ist mutig, hat ihre Ecken und Kanten und bringt eine gewisse Dynamik in die Geschichte. Gleichzeitig war sie mir an einigen Stellen etwas widersprüchlich in ihrem Verhalten. Einerseits wird sie als selbstbewusst und mutig dargestellt, andererseits wirkt sie dann wieder ziemlich unsicher oder abhängig von anderen Figuren (insbesondere Will). Das hat es mir nicht immer leicht gemacht, ihre Entscheidungen komplett nachzuvollziehen.
Will mochte ich dafür ganz gern. Er passt in dieses typische Bild des ruhigen, loyalen und eher zurückhaltenden Charakters, bringt aber trotzdem genug eigene Konflikte mit, um interessant zu bleiben. Die Dynamik zwischen ihm und Letty entwickelt sich eher langsam, was ich grundsätzlich positiv finde, weil es nicht überstürzt wirkt. Trotzdem hat mir stellenweise dieses gewisse Knistern gefehlt, sodass die emotionale Entwicklung für mich nicht ganz so stark rüberkam, wie ich es mir gewünscht hätte.
Die Handlung hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Es gibt immer wieder spannende Ansätze und Momente, in denen man merkt, was alles möglich wäre, aber dazwischen gibt es auch Passagen, die sich eher ziehen oder etwas ziellos wirken. Gerade im Mittelteil hatte ich öfter das Gefühl, dass die Story nicht ganz weiß, worauf sie eigentlich hinaus will. Dazu kommen einige offene Fragen und Handlungsstränge, die eher angerissen als wirklich ausgearbeitet werden.
Das Ende macht mich neugierig auf die Fortsetzung, lässt aber viele Fragen unbeantwortet, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden.
Fazit:
"Der Prinz des Nachtreichs" ist ein solider Auftakt mit einer spannenden Grundidee, einem stimmungsvollen Setting und sympathischen Ansätzen bei den Figuren. Gleichzeitig schwächelt das Buch für mich etwas in der Umsetzung - vor allem durch die zahlreichen Wiederholungen, kleinere Logiklücken und der fehlenden Charaktertiefe und Handlung.
3,5/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Starker Ansatz mit Luft nach oben
Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy von Sandra Regnier
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Farbgebung wirkt edel und leicht düster, ohne zu überladen zu sein, und passt damit richtig gut zu der Geschichte rund um das Nachtreich und den Erlkönig. Auch insgesamt macht das Buch optisch einiges her und ist definitiv eins, das im Regal auffällt.
Der Schreibstil von Sandra Regnier ist angenehm flüssig und lässt sich wirklich gut lesen.
Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und hatte keine Probleme, der Handlung zu folgen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass sich manche Dinge recht oft wiederholen, gerade bestimmte Gedanken oder Konflikte werden immer wieder aufgegriffen. Das hat für mich zwischendurch den Lesefluss ein bisschen gebremst.
Inhaltlich fand ich die Grundidee wirklich spannend. Die Verbindung zwischen der normalen Welt und Annwn bringt viel Potenzial mit. Auch die verschiedenen Wesen und die ganze Atmosphäre im Nachtreich haben mir gut gefallen, weil sie eine angenehm düstere Stimmung erzeugen. Allerdings hatte ich teilweise Schwierigkeiten, komplett in die Welt einzutauchen. Manche Zusammenhänge wirken etwas unklar oder werden eher erklärt als wirklich gezeigt, wodurch sich das Worldbuilding nicht immer ganz rund angefühlt hat.
Letty ist eine Protagonistin, die ich grundsätzlich mochte. Sie ist mutig, hat ihre Ecken und Kanten und bringt eine gewisse Dynamik in die Geschichte. Gleichzeitig war sie mir an einigen Stellen etwas widersprüchlich in ihrem Verhalten. Einerseits wird sie als selbstbewusst und mutig dargestellt, andererseits wirkt sie dann wieder ziemlich unsicher oder abhängig von anderen Figuren (insbesondere Will). Das hat es mir nicht immer leicht gemacht, ihre Entscheidungen komplett nachzuvollziehen.
Will mochte ich dafür ganz gern. Er passt in dieses typische Bild des ruhigen, loyalen und eher zurückhaltenden Charakters, bringt aber trotzdem genug eigene Konflikte mit, um interessant zu bleiben. Die Dynamik zwischen ihm und Letty entwickelt sich eher langsam, was ich grundsätzlich positiv finde, weil es nicht überstürzt wirkt. Trotzdem hat mir stellenweise dieses gewisse Knistern gefehlt, sodass die emotionale Entwicklung für mich nicht ganz so stark rüberkam, wie ich es mir gewünscht hätte.
Die Handlung hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Es gibt immer wieder spannende Ansätze und Momente, in denen man merkt, was alles möglich wäre, aber dazwischen gibt es auch Passagen, die sich eher ziehen oder etwas ziellos wirken. Gerade im Mittelteil hatte ich öfter das Gefühl, dass die Story nicht ganz weiß, worauf sie eigentlich hinaus will. Dazu kommen einige offene Fragen und Handlungsstränge, die eher angerissen als wirklich ausgearbeitet werden.
Das Ende macht mich neugierig auf die Fortsetzung, lässt aber viele Fragen unbeantwortet, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden.
Fazit:
"Der Prinz des Nachtreichs" ist ein solider Auftakt mit einer spannenden Grundidee, einem stimmungsvollen Setting und sympathischen Ansätzen bei den Figuren. Gleichzeitig schwächelt das Buch für mich etwas in der Umsetzung - vor allem durch die zahlreichen Wiederholungen, kleinere Logiklücken und der fehlenden Charaktertiefe und Handlung.
3,5/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Magisches Wohlfühlabenteuer mit ganz viel Charme
Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss von Ryan Graudin
Das Cover ist richtig schön gestaltet und war auch ehrlich gesagt der Grund, warum ich mir das Buch näher angesehen habe. Auch der Farbschnitt und die Illustrationen im Inneren machen das Buch zu etwas Besonderem. Man merkt einfach, wie viel Liebe da reingesteckt wurde, und genau das zieht sich auch durch die ganze Geschichte.
Der Schreibstil von Ryan Graudin ist super angenehm zu lesen. Er ist locker, bildhaft und mit genau der richtigen Mischung aus Humor und Spannung.
Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte reingekommen und hatte direkt das Gefühl, komplett in eine andere Welt einzutauchen. Besonders die Beschreibungen des Schlosses und all der magischen Details haben bei mir richtiges Kopfkino ausgelöst. Faye ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. Sie ist mutig, ein bisschen rebellisch und gibt sich nicht mit dem zufrieden, was ihr vorgegeben wird. Gerade dieser Aspekt, dass sie sich nicht damit abfindet, dass Mädchen keine Magie wirken dürfen, macht sie zu einer starken und gleichzeitig sehr nahbaren Figur. Ich habe total gern mit ihr mitgefiebert und mochte, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt.
Auch die Nebenfiguren bringen richtig viel Leben in die Story. Vor allem die Dynamik mit dem Zauberer West sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente. Generell hat das Buch viele kleine, kreative Ideen, die es besonders machen. Magische Pflanzen, ungewöhnliche Wesen und ein Schloss, das voller Überraschungen steckt. Das alles fühlt sich total lebendig an und sorgt dafür, dass es nie langweilig wird.
Auch die Handlung hat mich überzeugt. Es gibt ein klares Ziel, worauf die Geschichte hinarbeitet, aber gleichzeitig gibt es auch genügend Wendungen und unerwartete Momente, die für Spannung sorgen. Besonders das Turnier bringt noch einmal richtig Dynamik rein und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Gleichzeitig verliert die Geschichte nie ihren warmen, fast märchenhaften Kern.
Was mir außerdem richtig gut gefallen hat, ist die Atmosphäre des Buches. Ich habe mich in der Welt von Faye immer wohlgefühlt, auch wenn zwischendurch Gefahren auf einen lauern. Auch das Ende hat mich insgesamt zufrieden zurückgelassen, da es stimmig ist, aber gleichzeitig neugierig genug macht, dass ich direkt weiterlesen möchte.
Fazit:
"Faye Fableheart" ist ein unglaublich liebevoll gestalteter, magischer Auftakt mit einer starken Protagonistin, einer fantasievollen Welt und ganz viel Charme. Für mich ein echtes Herzensbuch, das Spaß macht, verzaubert und einfach gute Laune hinterlässt.
5/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Magisches Wohlfühlabenteuer mit ganz viel Charme
Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss von Ryan Graudin
Das Cover ist richtig schön gestaltet und war auch ehrlich gesagt der Grund, warum ich mir das Buch näher angesehen habe. Auch der Farbschnitt und die Illustrationen im Inneren machen das Buch zu etwas Besonderem. Man merkt einfach, wie viel Liebe da reingesteckt wurde, und genau das zieht sich auch durch die ganze Geschichte.
Der Schreibstil von Ryan Graudin ist super angenehm zu lesen. Er ist locker, bildhaft und mit genau der richtigen Mischung aus Humor und Spannung.
Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte reingekommen und hatte direkt das Gefühl, komplett in eine andere Welt einzutauchen. Besonders die Beschreibungen des Schlosses und all der magischen Details haben bei mir richtiges Kopfkino ausgelöst. Faye ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. Sie ist mutig, ein bisschen rebellisch und gibt sich nicht mit dem zufrieden, was ihr vorgegeben wird. Gerade dieser Aspekt, dass sie sich nicht damit abfindet, dass Mädchen keine Magie wirken dürfen, macht sie zu einer starken und gleichzeitig sehr nahbaren Figur. Ich habe total gern mit ihr mitgefiebert und mochte, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt.
Auch die Nebenfiguren bringen richtig viel Leben in die Story. Vor allem die Dynamik mit dem Zauberer West sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente. Generell hat das Buch viele kleine, kreative Ideen, die es besonders machen. Magische Pflanzen, ungewöhnliche Wesen und ein Schloss, das voller Überraschungen steckt. Das alles fühlt sich total lebendig an und sorgt dafür, dass es nie langweilig wird.
Auch die Handlung hat mich überzeugt. Es gibt ein klares Ziel, worauf die Geschichte hinarbeitet, aber gleichzeitig gibt es auch genügend Wendungen und unerwartete Momente, die für Spannung sorgen. Besonders das Turnier bringt noch einmal richtig Dynamik rein und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Gleichzeitig verliert die Geschichte nie ihren warmen, fast märchenhaften Kern.
Was mir außerdem richtig gut gefallen hat, ist die Atmosphäre des Buches. Ich habe mich in der Welt von Faye immer wohlgefühlt, auch wenn zwischendurch Gefahren auf einen lauern. Auch das Ende hat mich insgesamt zufrieden zurückgelassen, da es stimmig ist, aber gleichzeitig neugierig genug macht, dass ich direkt weiterlesen möchte.
Fazit:
"Faye Fableheart" ist ein unglaublich liebevoll gestalteter, magischer Auftakt mit einer starken Protagonistin, einer fantasievollen Welt und ganz viel Charme. Für mich ein echtes Herzensbuch, das Spaß macht, verzaubert und einfach gute Laune hinterlässt.
5/5 Sterne
Rezensionen von Ryria:
Gefangen im Leben
Die Dinner Party von Viola Van de Sandt
Franca führt ein angenehmes Leben: Ihr Verlobter ist vermögend, sie planen ihre Hochzeit, sie muss nicht arbeiten gehen, nur für ein paar Gäste der Dinner Party kochen. Doch unter dem schönen Schein brodelt so einiges und ihr schickes Anwesen entpuppt sich mehr und mehr als goldener Käfig...
Dieses Buch ist alles andere als einfach.
Zwischendurch musste ich es immer wieder mal weglegen und das Ende auch erstmal eine Weile sacken lassen.
Dabei ist der Schreibstil teilweise schon fast wie ein Sog, besonders wenn sich die Geschehnisse immer weiter zuspitzen. Zwischendurch gab es für mich jedoch auch vereinzelt mal kleinere Abschnitte, die sich etwas gezogen haben.
Insgesamt ist die Geschichte aber sehr atmosphärisch und geht mit jeder Seite mehr unter die Haut. Die Beschreibungen des Geschehens wirken überwiegend schon fast alltäglich, aber trotzdem hat man die ganze Zeit so ein unangenehmes Gefühl, das Grauen versteckt sich zwischen den Zeilen, ähnlich wie in einem ruhigen Horrorfilm.
Die Autorin schafft es wunderbar, Francas mentale Verfassung durch kleinste Dinge vertieft darzustellen, von Beschreibungen der Küchengeräte hin zu teilweise fast verstörenden Szenen.
Berührende Gedanken und Situationen wechseln sich ab mit unangenehmen Schilderungen, immer besteht viel Raum für eigene Interpretationen.
Wirklich sympathisch war mir dabei keiner der Charaktere so wirklich, nur mit Franca habe ich später doch etwas mitgelitten. Die Charakterisierungen waren jedoch durchaus authentisch und man konnte sich die Personen alle sehr gut vorstellen.
Jeder trägt sein eigenes Päckchen mit sich rum, jeder spielt eine Rolle, und es ist erschreckend und befreiend zugleich zu lesen, wie sich das im Laufe des Abends immer weiter auflöst.
Manche kleineren Überraschungen fand ich gut gelungen, ein größerer Plottwist hat mich sehr überrascht, jedoch im Nachhinein irgendwie nicht so ganz überzeugen können.
Ein Buch voller wichtiger Themen, das einen nachdenklich und ein wenig aufgewühlt zurücklässt.
Rezensionen von Annabell95:
Verschwunden im Moor
Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann
Die 18‑jährigen Zwillinge Nike und Jana verschwinden spurlos im nebligen Moor. Trotz intensiver Suche findet man nur ihre Kamera. Kurz darauf tauchen plötzlich beunruhigende Videos von Jana auf TikTok auf. Kommissarin Malia Gold nimmt die Ermittlungen auf und stößt dabei auf ein Netz aus Lügen, das die eingeschworene Dorfgemeinschaft um jeden Preis schützen will.
Während sie versucht, die Mädchen zu finden, wird sie zudem gezwungen, sich den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen.
"Moorland - Die Zwillinge" ist der Auftakt in eine neue Thriller-Reihe mit der Kommissarin Malia Gold.
Der Einstieg in die Handlung erforderte ein wenig mehr Konzentrationsleistung, weil viele Figuren mit ihren Namen auf einmal auftauchen. Da musste man sich recht konzentrieren, um nicht durcheinanderzukommen. Nachdem sich aber alles gesetzt hat und man wusste wie man die Figur einzuordnen hat, entfaltet die Handlung ihre ganze Kraft. Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Diese sorgen dafür, dass man immer wieder neue Puzzleteile bekommt und gleichzeitig ständig neue Fragen auftauchen.
Durch den bildgewaltigen Schreibstil, der sich zudem wie gewohnt flüssig lesen lässt und einen ans Buch fesselt, wurde eine düstere und teilweise gruselige Atmosphäre geschaffen. Das Setting aus Nebel, Moor und nächtlichen, winterlichen Szenen schafft es das alles unheimlich wirkt. Man spürt beim Lesen förmlich die Kälte und die Feuchtigkeit.
Der Fall selbst ist clever aufgebaut. Es ist so voller Wendungen, falscher Fährten und Momente, in denen man sicher ist, die Lösung zu kennen, und dann im nächsten Moment doch wieder auf dem Holzweg zu sein. Die Cliffhanger am Ende vieler Kapitel verleiten einen dazu immer weiterzulesen und somit entwickelt sich eine Sogwirkung.
Sehr gut gelungen fand ich die Dialoge zwischen den einzelnen Figuren. Sie wirken so lebendig und authentisch, dass man das Gefühl hat, direkt daneben zu stehen. Dadurch entsteht eine Nähe zu den Figuren und sie werden greifbarer.
Die Hauptprotagonistin Malia wirkt anfangs undurchsichtig, fast verschlossen, und man merkt schnell, dass sie ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumträgt. Stück für Stück erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und vor allem über das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter. Diese private Ebene verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und Spannung. Außerdem macht es neugierig auf die Fortsetzung der Reihe, weil alles geklärt ist noch nicht.
Mein Fazit:
Dieser Thriller konnte mich wieder absolut fesseln. Die unheimliche Atmosphäre und die vielen Cliffhänger, wo man denkt "nur noch ein Kapitel" haben dafür gesorgt, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ein absoulter Pageturner und natürlich ein MUSS zu lesen für alle Winkelmann-Fans.








