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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Keine gute Erzählung

Forever Never von Lucy Score

Ein Erotikroman der ohne eine schöne Handlung auskommt. Auch die spannenden Szenen wirkten lieblos dargestellt. Denn die beiden Personen sind von der Beschreibung her eigentlich etwas feinfühliger und vielschichtiger dargestellt. Dieses Nebeneinander wirkt wie zwei Möbelstücke die nicht zueinander passen.

Dazu wurden einige Elemente in den kleinen Ort transportiert die eher in eine große Stadt passten. .Jedes Thema für sich hätte ein Buch ergeben so war zu wenig zwischen den einzelnen Zeilen erzählt.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Knaller! Für Teenies, die Liebesromane mögen, ein Muss

Valentina Amor. All you need is love (oder so) von Sarah M. Kempen

Ich gebe es zu, hier wurde ich wieder Opfer des wunderhübschen Buchschnitts.
Aber dann fand ich den Inhalt sogar noch besser!

Es geht um Valentina, Tochter von Liebesgott Amor und sie ist bereit, endlich in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters zu steigen. Zumal der gerade null in Sachen Liebe unternimmt und seinen Job sträflich vernachlässigt, weil er gerade Liebeskummer hat.

Doch sowohl Vater Amor als auch Oma Aphrodite trauen es ihr nicht zu, trotzdem bekommt sie eine Chance. Genau eine!

Valentina startet ihre Liebesmission und muss schnell feststellen, dass die Menschen-Teenies irgendwie ganz anders sind als gedacht. Das ist urkomisch!
Valentina tritt in gefühlt jedes einzelne Fettnäpfchen und hat so ein großes Herz. Ich mochte sie sofort.

Griechische Mythologie in einer ganz anderen Form. Sehr erfrischend, voll von Humor und Witz und in Teenie-Sprache, die nicht anbiedernd-blöd, sondern locker-leicht rüberkommt.
Es liest sich weg wie nichts, fast schon ein wenig schade, weil es so viel Spaß macht.

Und bei aller Lustigkeit hat das Buch auch ernste Töne und Themen, die das Buch richtig rund machen.
Ganz große Leseempfehlung, macht auch Erwachsenen Spaß.

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Rezensionen von Daggy:

Gefährliche Abenteuer

Die Mutprobe von Carolin Philipps

Die zwölfjährige Kristina lebt mit ihrer Mutter in einer nicht sehr guten Wohngegend, hier gibt es kleine Hochhäuser, die immer wieder besprayt werden. Aufgrund der Berichtserstattung in der Zeitung hat Kristinas Mutter Angst, wenn ihre Tochter hier alleine unterwegs ist. Da sie schon nach Schulschluss und dann bis in den später Abend arbeitet, muss Kristina allein in der Wohnung bleiben.

Das ist natürlich sehr langweilig, auch wenn sie genügend Videospiele zur Verfügung hat. Doch dann klopft Tobias, der Chef einer Sprayerbande an ihre Wohnungstür und weil sie seine Angst spürt, lässt sie ihn in die Wohnung. So wird die Wohnung zum Hauptquartier der Jungen, obwohl sie im Gebiet einer anderen Bande liegt und deren Chef Kristina unter Druck setzt.
Zusammen mit den Jungen erlebt Kristina gefährliche Abenteuer, aber erst als sie um zur Bande zu gehören, eine Mutprobe ablegen soll, muss Kristina eine Entscheidung treffen.
Im Buch geht es ums Sprayen, um U-Bahn-Surfen und Steine auf die Autobahn werfen. Nicht alle Aktionen bleiben ohne Folgen und da denke ich, werden die Leser*innen sich Gedanken machen müssen und Position beziehen. Kristinas Leben bekommt durch die Jungen viel Spannung, aber sie entfernt sich auch immer weiter von ihrer Mutter, ihre Noten leiden und letztlich nutzen die Jungen sie auch aus. Am Rande geht es auch um zerbrochene Biografien und häusliche Gewalt, alles Themen, die sicher jugendlichen Leser*innen nicht fremd sein dürften.
Das Buch wird in elf Kapiteln erzählt, es gibt einige farbige erläuternde Bilder dazu. Die Identifikation mit den Protagonisten wird den Leser‘*innen wohl nicht allzu schwerfallen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Romantisch, vorhersehbar und genau deshalb einfach schön

Liebe kann doch jedem mal passieren von Anne Sanders

Ich lese selten Love-Stories, aber wenn ich dann doch mal Lust darauf habe, dann müssen sie so sein wie das Buch hier.

Ein Haus in Brighton, voll von skurrilen, liebenswerten und lauten Bewohner*innen. Man lernt sie alle mehr oder weniger kennen, der Fokus liegt zwar hauptsächlich auf den zwei Hauptpersonen, aber eben nicht nur.

Auch die weiteren Charaktere haben Raum bekommen und bieten Potential für Fortsetzungen. Das gefiel mir sehr gut.

Die Handlung war zwar vorhersehbar, aber auf eine gute Weise. Ich wurde bestens unterhalten, das Happy End lag greifbar in der Luft, aber der Weg dorthin noch nicht.

Ich mochte auch beide Hauptdarsteller*innen - und natürlich das Brighton-Setting!

Für mich eine rundum gelungene Love-Story! Einfach zum Wohlfühlen. Ich freue mich schon auf Band 2, wenn eine weitere Bewohnerin im Mittelpunkt steht.

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Rezensionen von Daggy:

Ein hervorragendes Bilderbuch zum Thema Angststörung

Jule und der Sorgentopf von Miriam Knappe

Das erste Kinderbuch zur Generalisierten Angststörung (GAS) mit begleitendem Downloadmaterial, so wird das Buch angeboten.
Jetzt bin ich da keine Fachfrau, im Gegensatz zur Autorin des Buches. Aber ich habe das Buch meiner Enkelin vorgelesen und obwohl ihr spontan keine Ängste einfielen, haben wir ein Gas herausgesucht, weil ihr die Idee gut gefiel.

Jule, die wir fast immer gemeinsam mit ihrer Katze Mausi abgebildet sehen, hat bald Geburtstag und darauf und auf den Kuchen, den Mama backen wird, freut sie sich schon. Sie kann nicht schlafen, weil sie sich sorgt, dass der Kuchen verbrennen könnte und obwohl Mausi neben ihr schläft, rollt sich Jule stundenlang von einer auf die andere Seite. Vom vielen Grübeln bekommt sie dann auch noch Bauchschmerzen, obwohl die Ärztin gesagt hat, dass ihr Bauch gesund sei. Sie erklärt Jule sehr anschaulich, wie es trotzdem zu den Schmerzen kommt. Ihre Freundin Ronja geht ganz anders mit ihren Sorgen um, bei ihr sind sie schnell wieder vergessen. Im Gespräch mit ihrer Familie zeigt sich diese sehr verständnisvoll. Doch erst als Mama wieder Erdbeermarmelade, die Jule so liebt einkocht, fällt Jule „ihre“ Lösung ein und so landen Jules Sorgen in einem Einmachglas.
Wie gesagt, ich bin da nur Laie, aber ich kann mir diese Lösung durchaus als eine gute, machbare vorstellen. Aber das Wichtigste an diesem Bilderbuch ist, dass sich da eine Buch mit dem Problem eines Kindes beschäftigt, es ernst nimmt und versucht eine Lösung anzubieten. Aber auch andere für diese Angststörung zu sensibilisieren und sie verstehen lassen, dass „stell dich nicht so an“ kein guter Rat ist.

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Rezensionen von Daggy:

Im eigenen Bett schlafen lernen

Ich wär so gern auch abends groß von Anja Freudiger

Auch bei meinen Enkeln ist es so, dass sie immer noch bei ihren Eltern im Bett schlafen, das ist sicher sehr schön für die Kinder, so fühlen sie sich beschütz und geborgen. Allerdings wenn sie, wie Lauri schon in die Schule gehen und an dann noch bei Mama schlafen, ist es oft für beide schwierig am morgen fit zu sein.

Lauris Mama hat da auf jeden Fall große Schwierigkeiten, wenn ihre Tochter die Nacht in ihrem Bett verbringt. Aber auch wenn sie den auf das Bett der Tochter ausweicht, kommt die ihr dahin nach. Aber wenn sie alleine im Bett liegt, merkt Lauri „wie ihr Hals eng wird“ und „die Füße vor Angst kribbeln“ um einige Symptome zu nennen. Doch dann hat Mama eine Idee und da Lauri die am liebsten nicht hören möchte, schlägt Mama ihr einen Kompromiss vor. Sie bietet an im beleuchteten Flur und bei offener Zimmertür ein Buch zu lesen. So wäre sie im Notfall ganz schnell bei Lauri. So schafft es Lauri allein einzuschlafen. Ein erster Schritt ist gemacht und nach und nach wird sie immer mutiger und zum Schluss ist sie Stolz, weil sie bei geschlossener Tür alleine im Zimmer schlafen kann.
Auf mich wirkt diese Art sich langsam an die neue Situation zu gewöhnen überzeugend. Die Mutter zwingt oder überredet das Kind nicht, sondern nimmt ihre Ängste ernst und sie versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden, bei der Lauri am Ende selbstbewusster und mutiger wird.
Am Anfang und am Ende des Buches gibt es die Überschrift „Das ist Lauri“ und daran erkennen wir ihre Entwicklung. Der Text des Buches ist durchaus etwas länger, entspricht aber der Altersangabe, dazu gibt es Bilder, die mir sehr gut gefallen.

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Rezensionen von Daggy:

Experimente helfen beim Ermitteln

Die Einstein-Detektive: Das Rätsel der krummen Bohne von Karolin Küntzel

„Mit spannenden Experimenten rund um Pflanzen“ steht auch noch auf dem Cover und hier sehen wir auch die beiden Detektive mit ihren Lupen eine Pflanze untersuchen. Sara und Cosmo werden und am Anfang des Buches vorgestellt, sie gehen gemeinsam in eine Klasse und haben mit einem Lehrer die Unterschiedlichsten Pflanzen gezogen.

Alle stehen auf der Fensterbank, damit sie gut gedeihen. Doch an einem Montagmorgen liegen Töpfe auf dem Boden, einige am Freitag gegossene Keimlinge sind vertrocknet, andere wachsen unerwartet um die Ecke, so wie die krumme Bohne aus dem Titel. Natürlich ermitteln das Detektiv-Duo sofort und muss das einige Pflanzen neu anschaffen und beobachten, dadurch finden sie einiges heraus, doch das bringt sie zunächst dem Täter nicht näher. Aber sie wären ja keine guten Detektive, wenn die den Fall nicht doch durch ihre Kombinations- und Beobachtungsgabe lösen würden.
In sieben Kapiteln ist das Buch gegliedert, manche enden mit einer Aufgabe, wie zum Beispiel mit der Beobachtung zweier Pflanzen, bei der eine gut mit Wasser versorgt wird und die andere trocken stehen bleibt. Der Ausgang mancher dieser Experimente ist allerdings so klar, dass sie eigentlich nicht nachgemacht werden müssten. Für mich nimmt das einigen Aufgaben den Reiz. Die große Schrift ist gut zu lesen und die einfügten bunten Bilder machen das Lesen noch einmal einfacher.

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Rezensionen von yellowdog:

Jagd auf ein Phantom

Godwin von Joseph O'neill

In dem großen, unvergessenen Roman Niederland von Joseph O´Neill ging es um Kricket.
In Godwin geht es auch um Sport, insbesondere um die Suche nach einem Fußballtalent aus Afrika.

Der Roman führt ein zu Beginn in die Arbeitswelt ein und man erfährt eine Beurteilung des Protagonisten Ark Wolfe von außen.

Von Lakesha, einer Kollegin.

Mark Wolf wird von seinem Halbbruder Geoff auf das Fußballtalent Godwin angesetzt. Und es geht auch um viel Geld.

Doch Godwin ist wie ein Phantom. Zum Ende hin gibt es eine Überraschung.

Der Roman hat ein verhaltenes Tempo, das wird durch eine hohe Intensität ausgeglichen. Sprachlich ist es routiniert im Besten Sinne gemacht.

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Rezensionen von Daggy:

Ein durchsetzungsfähiges Mädchen

Die Turnschuhprinzessin von Barbara Peters

Schon auf dem Cover schaut uns die ungewöhnliche Prinzessin grinsend an, zu gestreiften Socken schnürt sie ihre roten Turnschuhe zu. Die kleine Krone sitzt etwas schief und trotz einiger Volants wirkt ihre Kleidung wenig prinzessinnenhaft.
Lara heißt diese Prinzessin und mit ihrer Freundin der Bauerntochter Rosa und ihrem Freund dem Grafen Roland spielt sie gerne Fußball auf dem Platz im Schlosspark.

Die drei gehen auch gerne im See schwimmen und klettern auf die Kirschbäume. Allerdings findet die Hofdame Adelgunde, dass das alles für eine Prinzessin nicht gehört und gibt ihr den Namen „Turnschuhprinzessin“. Da sich Lara davon nichts annimmt, muss Adelgunde sich etwas einfallen lassen und so stehen bald auf dem Fußballplatz, am See und an den Bäumen Verbotsschilder. Doch die drei cleveren Kinder wissen sich zu helfen.
Viele schöne bunte Bilder und ein kurzer Text, der mit großen Buchstaben gedruckt ist, machen dieses Buch zu einer wirklich tollen Erstleser-Lektüre. Eine Prinzessin, der die Freundschaft wichtig ist und die selbstbewusst genug ist, um sich gegen die Bevormundung der Hofdame zu wehren, da möchte man doch am liebsten seine Turnschuhe anziehen und mitspielen.

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Rezensionen von yellowdog:

Vater-Sohn-Geschichte

Was von meinem Vater bleibt von José Henrique Bortoluci

Was von meinem Vater bleibt ist kein Roman sondern ein Bericht.
José Henrique Bortoluci setzt damit seinem Vater ein Denkmal. Der Vater war 50 Jahre lang LKW-Faher in Brasilien und oft fern von der Familie.
Dann schildert der Autor von der schweren Erkrankung und Leiden des Vaters. Das ist teilweise drastisch und für Leser, die vielleicht auch die Leiden der eigenen Eltern erfahren haben, nicht leicht zu ertragen.

Es ist dennoch ein beeindruckendes Porträt eines oft zu fernen Vaters, das angemessen wirkt.

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