Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungener hist. Roman
The Vienna Writers – Sie schrieben um ihr Leben von J.C. Maetis
Mit diesem historischen Roman begibt sich Autor J.C.Maetis auf Spurensuche nach seinen jüdischen Familienmitgliedern, die während der NS-Zeit in Wien gelebt haben. Er widmet dieses Buch der Familie seines Vater, zu der sowohl Opfer als auch Überlebende der Shoa gehören.
Der Autor beschreibt den Überlebenskampf der Familien Kraemer und Namal, die kurz nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschlands, mit falschen Identitäten ausgestattet und durch optische Veränderungen der Gesichter in Wien das NS-Regime knapp, aber doch überleben.
So wird aus Mathias Kraemer Daniel Lendt und aus Johannes Namal Andreas Sieber. Zahlreiche Freunde und Helfer unterstützen die beiden Familien, obwohl sie damit ihre eigenen Leben aufs Spiel setzen. Unter den Unterstützern ist auch Josef Weber, ein Polizist, der mit einer Bardame liiert ist. Weber ist gewitzt und nagelt, um der Gestapo eins auszuwischen, sogar eigenhändig ein Kreuz an die Wohnungstüre einer jüdischen Familie.
Das Leben wäre um einiges leichter, wenn es sich der fanatische SS-Mann Heinrich Schnabel nicht in den Kopf gesetzt hätte, die Familien inklusive Josef Weber und seiner Freundin deportieren zu lassen. Langsam aber sicher, zieht sich die Schlinge um die beiden Familien zu, denn Schnabel lässt nicht locker. Er erpresst den Verleger Julian, der ihm Johannes Namen verrät. Aus welchem perfiden Grund Schnabel nun Johannes unter seinem falschen Namen Andreas Sieber als Dissident nach Sobibor schickt, ist nicht ganz klar.
Ist nun Johannes‘ Schicksal besiegelt? Und welche Rolle spielt der Lagerkommandant Meisel, der vor einiger Zeit einen dilettantisch verfassten Roman an Julian gesendet hat?
Meine Meinung:
Dieser historische Roman zeigt, dass es doch, wenn auch nur wenige Menschen gegeben hat, die Juden geholfen haben, in dem sie ihnen Unterschlupf gewährt oder ihnen ein paar Lebensmittel zugesteckt haben.
Dabei verwebt der Autor Fakten und Fiktion zu einem spannenden Katz-und-Maus-Spiel, das nicht immer zu Gunsten der Katze ausgeht. Wir begegnen historischen Persönlichkeiten wie Sigmund Freud, dem es nur mit Unterstützung aus dem Ausland gelingt, Wien zu verlassen. Seine betagten Schwestern werden im KZ ermordet.
Der Roman ist in zwei Handlungsstränge geteilt. Der eine spielt in Wien und der andere im KZ Sobibor. Beide sind sehr gut recherchiert und gekonnt erzählt.
Aufgefallen ist mir allerdings, dass auch Schnabel von Österreich spricht, das aber seit dem Anschluss 1938 zu existieren aufgehört hat und nunmehr als „Ostmark“ Teil von Nazi-Deutschland ist. Auch die Namensänderung von Mathias in Daniel halte ich für riskant, ist doch Daniel ein eher ungewöhnlicher Name zu dieser Zeit. Möglicherweise ist das den eingeschränkten Möglichkeiten des Fälschernetzwerks geschuldet. Für ziemlich unglaubwürdig halte ich die angedeuteten kosmetischen Operationen.
Die Geschichte wird abwechselnd von Mathias und Johannes erzählt. Zwischendurch kommt auch die Beobachterperspektive zum Einsatz. Das ermöglicht die Leser verschiedene Blickwinkel einzunehmen.
Sehr gut hat mir gefallen, dass jedes Kapitel mit einen Zitat Sigmund Freuds oder - sehr beklemmend - mit einem Auszug aus der aktuellen Gesetzen beginnt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem fesselnden historischen Roman 4 Sterne.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Sehr blutrünstig für ein Kinderbuch
Prometheus Highschool 1: Wie man ein Monster zum Leben erweckt von Stuart Wilson
Das Buch "Prometheus Highschool: Wie man ein Monster zum Leben erweckt" von Stuart Wilson ist der Auftaktband einer Buchserie und wurde von Annette von der Weppen ins Deutsche übersetzt. Das Buch ist 2024 im Carlsen Verlag erschienen, als Altersempfehlung findet man, je nach Quelle, Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren.
Die Idee, dass ein Mädchen namens Athena Experimente durchführt, die nicht immer ganz glücklich verlaufen, hat mich ebenso angesprochen wie diese besondere Schule für hochbegabte Kinder. Jedoch ist es, in diesem Fall, nicht Athenas außergewöhnlicher Verstand, der im Zentrum steht, sondern ihre Fähigkeit, eine tote Katze wieder zum Leben erweckt zu haben.
Man sagt, dass ein Buch dann besonders grausig ist, wenn man es sich so vorstellt und es kann definitiv an meinem Kopfkino liegen, dass ich das vorliegende Buch für Kinder für viel zu blutrünstig halte, da ich mich mit dem Gedanken so gar nicht anfreunden kann, dass mein 11-Jähriger sich für das Zerstückeln und Zusammenfügen von Leichenteilen interessieren könnte, vor allem mit dem Hintergrund, dass er vegetarisch isst.
Die Sprache, die Buchidee und die Handlungsdichte finde ich für die Altersgruppe gut gewählt, ebenso ein halb verfallenes Kreuzfahrtschiff für Unterrichtszwecke. Da kommt eine Mischung aus Urlaubsfeeling, Schulschiff und Titanic bei mir beim Lesen auf.
Die Charaktere sind schön ausgeschmückt und haben interessante Persönlichkeiten, ebenso kommt der inklusive Gedanke durch einen Schüler im Rollstuhl, der nicht hilfsbedürftig ist, auch in diesem Buch zum Ausdruck.
Fazit: Eine tolle Fantasygeschichte, jedoch meiner Meinung nach zu brutal für diese Zielgruppe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Aghet - Völkermord an den Armenien
"Ich habe getötet, aber ein Mörder bin ich nicht" von Birgit Kofler-Bettschart
Dieses Sachbuch behandelt ein Verbrechen, das bis heute nicht aufgearbeitet worden ist, sondern in kleinerem Ausmaß nach wie vor geschieht: den Genozid an den Armeniern und seinen Folgen. Dieser Völkermord, der sich in den Jahren 1915-1917 ereignet hat, wird von den Armeniern selbst als Aghet (= Katastrophe) bezeichnet und ist gut dokumentiert.
Die Opferzahlen schwanken, je nachdem welche Quellen herangezogen werden und betragen bis zu 1,5 Millionen Menschen.
Autorin Dr. Birgit Kofler-Bettschart betrachtet in ihrem Buch, das keine leichte Kost ist, die Vergeltungsaktionen der einer Gruppe überlebender Armenier in den Jahren 1919-1922, die als „Operation Nemesis“ bekannt sind. Aus der Diaspora heraus wollen die Mitglieder der Gruppe die Drahtzieher des Völkermordes zur Rechenschaft ziehen, die Weltöffentlichkeit auf dieses Verbrechen aufmerksam machen und Anerkennung desselben. Denn in der Türkei, dem Nachfolgerstaat des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg werden die Verantwortlichen auf Betreiben der Alliierten zwar vor Gericht gestellt und auf Grund der Beweislage in Abwesenheit verurteilt. Da sich die Angeklagten durch Flucht ihrer Verantwortung entzogen haben, können die (Todes)Urteile nicht vollstreckt werden, zumal sich Deutschland, wie auch andere Länder weigert, die Drahtzieher auszuliefern.
Wenig später ist außer den Armeniern niemand mehr an einer Sühne des Genozids interessiert. Hier greifen nun die Mitglieder der Geheimorganisation ein und beginnen den Aufenthalt der rund 100 Schuldigen auszuforschen. Die gefährliche Reise führt die Attentäter und deren Helfer durch zahlreiche Länder Europas bis hin in den Kaukasus. Akribisch werden acht Männer auf der Liste ausgeforscht und am helllichten Tag getötet.
Soghomon Tehlirjan (1897-1960) erschießt am 15. März 1921 den in Berlin lebenden ehemaligen Innenminister Talaat Pascha. Im anschließendem Prozess, aus dem das Titel gebende Zitat stammt, wird Tehlirjan freigesprochen. Grund: Auf Grund der erlittenen Traumata, Tehlirjan hat 85 Familienmitglieder in den Massakern verloren, wird ihm Unzurechnungsfähigkeit bescheinigt. Denn für Tehlirjan ist es kein Verbrechen, einen verurteilten Massenmörder zu töten.
Meine Meinung:
Die Autorin hat akribisch recherchiert und neben amtlichen Quellen auch die Biografien der Mitglieder der „Operatin Nemesis“ herangezogen. Das Buch belegt, dass der Massenmord während des Ersten Weltkriegs an den Armeniern durch die Osmanen systematisch organisiert worden ist. Die Weltöffentlichkeit, allen voran die mit dem Osmanischen Reich verbündeten Achsenmächte, also das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn, haben weggeschaut und sich mit dem Hinweis auf „innere Angelegenheiten eines Reiches“ abspeisen lassen. Das Wissen um Deportationen, Todesmärsche, Massaker und andere Gräueltaten wirken wie eine Blaupause für den Genozid an den Juden im NS-Staat und anderen Völkermorden in der Zukunft.
„Es soll ein Verbrechen sein, dass Tehlirjan einen Menschen ermordet hat, aber kein Verbrechen, mehr als eine Million Menschen zu töten? Das passt nicht zusammen.“ (Raphael Lemkin/ „Vater“ der Genozid-Konvention).
Es ist dem Juristen und Friedensforscher Rapahel Lemkin (1900-1959) zu verdanken, dass die Genozid-Konvention ins Leben gerufen worden ist. Zunächst scheitern Lemkins Versuche den Völkerbund für ein entsprechendes Abkommen zu gewinnen. Vor allem das nationalsozialistische Deutschland ist dagegen. Eine Weltkrieg und einen Massenmord von bislang unvorstellbarem Ausmaß setzt sich Lemkin bei den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen durch: Am 12. Dezember 1948 wird die internationale Ächtung und Bestrafung derartiger Verbrechen beschlossen.
„Es stellt jede Handlung, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“ unter Strafe. Verbrechen gegen sozial oder politisch definierte Gruppen fallen - mit Rücksicht auf die Sowjetunion - nicht darunter.
Leider kommt die nunmehrige Republik Armenien, die nach dem Zerfall der UdSSR ihre Unabhängigkeit erklärt hat, nach wie vor nicht zur Ruhe. Umgeben von Autokraturen, die mehrheitlich muslimisch sind, wie Türkei, Aserbeidschan und dem Iran sowie von Georgien, liegt es im Zentrum von einer äußerst instabilen Umgebung und wird nach wie vor Opfer von Massakern und Vertreibungen - Stichwort Berg Karabach. Der Massenexodus der Armenier hält bis heute an.
Das Buch liest sich trotz der Schilderung der brutalen Wirklichkeit sehr gut. Die Autorin hat bis ins kleinste Detail recherchiert und so lernt man die einzelnen Akteure kennen. Sehr gut hat mir gefallen, dass sie das weitere Schicksal der Mitglieder der Operation Nemesis dargestellt hat. Am Ende des Buches kann man noch das Interview mit der Armenien- und Genozid-Expertin Dr. Tessa Hofmann lesen.
Die Autorin stellt die komplexen Zusammenhänge in der langen Leidensgeschichte des armenischen Volkes sehr sachlich und anschaulich dar.
Fazit:
Diesem hervorragend recherchierten und verfassten Buch, wider das Vergessen gegen den Völkermord an den Armeniern durch die Türkei, der von ihr nach wie nicht nicht als Verbrechen anerkannt wird, 5 Sterne.
Rezensionen von Claudia R:
humorvolle Gerichte
Hetero-Haxe von Uwe Krauser
Klappentext / Inhalt:
Zwei schwule Auswanderer tauschen ihr Leben in einer spanischen Partyhochburg gegen eine Frühstückspension am Ende der Welt ein. Im beschaulichen Bodenmais im tiefsten Bayerischen Wald stolpern sie von einem Fettnäpfchen ins nächste und treffen auf ein florierendes Stängelparadies, als Handwerker getarnte Waschweiber sowie einige skurrile Hotelgäste, die ihnen das Leben nicht immer leichter machen.
Warnung! Dieses bitterböse Kochbuch der etwas anderen Art ist politisch … sagen wir einfach einmal … ein wenig fragwürdig. Vorurteile werden zur Genüge bedient, Alkoholgenuss aufs Verantwortungsloseste verherrlicht und geflucht wird auch noch, bis sich die Balken biegen. Solltet ihr dieses Machwerk trotzdem lesen wollen, fragt bitte unbedingt euren Arzt oder Apotheker nach Risiken und Nebenwirkungen!
Ein Auszug aus den grandiosen Rezepten:
- feuriger Obazda, FSK 18
- Gemüsesüppchen in Tuntenrosa mit Zimt
- Schwiegermamas vegetarische oder auch nicht so ganz vegetarische Thaisoße
- Salsa di spinaci oder so ähnlich
- überbackene Nachos mit Uwe´s Guacamole – eine mexikanische Kalorien-Fiesta
- Paprika-Ricotta-Suppe vom Stängel-Paradies
- Flammkuchen mit Ziegenkäse, Honig und Rosmarin – für die wirklich harten Kerle
- Hetero-Haxe ... und vieles mehr
Hetero-Haxe – Gelacht wird in der Küche
Cover:
Das Cover ist farblich und optisch sehr schön gestaltet. Eine Haxe mit Flügeln bildet den Mittelpunkt und der blau weiße Hintergrund bildet den Rahmen. Farblich und optisch vom Komzeot her ist es ähnlich dem ersten Buch dieser Art angepasst und so passen vom Cover Tuntentoast und Heterohaxe sehr gut zusammen.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um ein humorvolles und unterhaltsames Kochbuch, wobei nicht nur die Rezepte, sondern besonders auch das witzige Drumherum ausschlaggebend sind.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte und schon garnicht spoilern will.
Wer Tuntentoast mag, wird Heterohaxe lieben. Es ist kein normales Kochbuch, also wer dies erwartet, ist hier leider falsch. Es ist viel mehr eine Mischung aus Erzählungen, Erlebnissen, so manchen peinlichen Geschichten und passenden himmlischen Gerichten.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In die Handlungen und Erzählungen kommt man sehr gut hinein. Auch so manche Lacher bleiben hier nicht aus. Die Rezepte werden elegant mit eingebaut und es macht Freude diese auszuprobieren und nachzumachen. Die Erklärungen der Rezepte sind gut gemacht und auch verständlich umgesetzt, so dass man diese gut nachvollziehen kann.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die vielen Fotos und Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab.
Heterohaxe ist ein Kochbuch der anderen Art, welches nicht nur tolle Rezepte, sondern auch humorvolle und unterhaltsame Geschichten preisgibt.
Fazit:
Es ist kein normales Kochbuch, sondern vielmehr eine Mischung aus Erzählungen, Erlebnissen, so manchen peinlichen Geschichten und passenden himmlischen Gerichten.
Rezensionen von Natalie:
Nichts für schwache Nerven
Mord auf dem Königssee von Felix Leibrock
Die Ausflügler einer Schiffsfahrt am Königssee hätten wahrscheinlich mit Vielem gerechnet, nicht aber, dass plötzlich sechs Ruderboote mit toten Priestern am See erscheinen. Außerdem wird die abgetrennte Hand von einem der Toten im Instrumentenkoffer des Schiffsbegleiters gefunden. Der opulente Ring, der sich auf der Hand befand, ist aber kurz darauf spurlos verschwunden.
Polizeibergführer Simon steht mit seinem Team vor einem Rätsel - warum mussten die sechs Ordenspriester auf diese Weise sterben?
Auch der dritte Band rund um Kripoleiter Simon weiß wieder zu begeistern. Nicht nur das tolle Setting in der Berchtesgadener Bergwelt zieht den Leser in den Bann, sondern auch der Fall an sich. Besonders die Kapitel aus dem 17. Jahrhundert sind unglaublich interessant, wenn auch gleichzeitig sehr grausam. So hat man nicht nur Krimi, sondern auch eine kleine Geschichtsstunde in dem Buch vereint. All das führt schließlich einzelne Erzählstränge zum Schluss gut nachvollziehbar und logisch ineinander, wobei bis zum Schluss x verschiedene Fährten vom Autor gelegt werden und beinahe jeder plötzlich verdächtig scheint. Tolle Krimiunterhaltung und Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von miriamB:
Masel tov!
Die Hochzeit der Chani Kaufman von Eve Harris
Was für ein erstaunlicher Debütroman!
Die Autorin,Tochter jüdisch-polnischer Eltern und lange Jahre als Lehrerin an einer orthodoxen Mädchenschule tätig, schildert in eindrucksvoller Weise das Leben in einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde in London im Jahr 2008. Es sind tiefe Einblicke in eine fremde, zum Teil auch befremdliche Welt, die sie uns bietet.
Sie erzählt wie das tägliche Leben von Bräuchen, Riten, Gesetzen, Zwängen und Kompromissen diktiert wird.
Die Protagonistinnen dieser Romans, Chani Kaufmann oder die Rebezzin Revka, sind unheimlich sympathische Persönlichkeiten, deren Schicksale total unterschiedlich verlaufen – ich habe mit beiden mitgefiebert und mitgehofft. Die Autorin schafft es, das Leben in seiner Vielfalt zu beschreiben: manchmal amüsant, manchmal tragisch, oft humorvoll und hoffnungsfroh dann wieder tieftraurig. Ihr Erzählstil ist bunt, lebendig und abwechslungsreich und ganz nebenher erfährt man wirklich viel über Religion und Lebensgestaltung orthodoxer Juden.
Mich konnte dieses Buch begeistern – glücklicherweise habe ich es erst jetzt gelesen, denn so kann ich den unlängst erschienenen zweiten Teil „Die Hoffnung der Chani Kaufman“ gleich weiterlesen!
Rezensionen von EdVanSchleck:
Charmante und humorvolle Donald Duck Strips
Donald Duck - Bitte lächeln! von Walt Disney
"Bitte lächeln!" ist eine charmante und humorvolle Sammlung von Donald Duck Strips, die die Leser in die abenteuerliche Welt von Entenhausen entführt. Die Comicstrips präsentieren die klassischen und beliebten Charaktere wie Donald Duck, Dagobert Duck, Daisy Duck und Tick, Trick und Track in all ihren chaotischen und amüsanten Situationen.
Die Strips zeichnen sich durch ihren einzigartigen Zeichenstil und die witzigen Dialoge aus, die sowohl Kinder als auch Erwachsene gleichermaßen begeistern.
Die Geschichten in "Bitte lächeln!" sind kurzweilig, unterhaltsam und voller Situationskomik. Donald Duck, der tollpatschige und leicht reizbare Ente, gerät immer wieder in kuriose und lustige Situationen, die für viele Lacher sorgen. Seine Versuche, sein Leben in Entenhausen zu meistern, führen oft zu unerwarteten Wendungen und skurrilen Ereignissen, die den Leser zum Schmunzeln bringen.
Die Interaktionen zwischen den verschiedenen Charakteren sind das Herzstück der Donald Duck Strips. Die liebenswerten Persönlichkeiten von Dagobert Duck, dem geizigen und reichen Onkel von Donald, Daisy Duck, der schicken und selbstbewussten Ente, und Tick, Trick und Track, den pfiffigen Neffen von Donald, sorgen für vielfältige und amüsante Geschichten. Die Dynamik zwischen den Charakteren ist humorvoll und einfallsreich gestaltet, was den Lesern ein breites Spektrum an humorvollen Momenten bietet.
"Bitte lächeln!" ist nicht nur eine unterhaltsame Lektüre, sondern auch eine Quelle für zeitlose und humorvolle Comics, die Generationen von Lesern begeistert haben. Die Strips bieten eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Humor und Herz, die Jung und Alt gleichermaßen anspricht. Die Geschichten sind kurzweilig, leicht verständlich und bieten eine willkommene Abwechslung im Alltag.
Insgesamt ist "Bitte lächeln!" eine empfehlenswerte Sammlung von Donald Duck Strips, die die Leser in die fantastische Welt von Entenhausen entführt und für gute Laune sorgt. Die charmanten Charaktere, die humorvollen Dialoge und die abwechslungsreichen Geschichten machen das Buch zu einem echten Lesevergnügen für Fans von Comics und humorvoller Unterhaltung. Ein Muss für alle, die gerne über die Abenteuer von Donald Duck und seinen Freunden schmunzeln!
Rezensionen von EdVanSchleck:
Eine faszinierende Buchreihe voller Magie, Geheimnisse und Abenteuer
Prometheus Highschool 1: Wie man ein Monster zum Leben erweckt von Stuart Wilson
"Prometheus Highschool" von Lucy Palmer ist eine faszinierende Buchreihe im Genre der Urban Fantasy, die junge Leser in eine Welt voller Magie, Geheimnisse und Abenteuer entführt. Die Geschichte dreht sich um Schüler an der titelgebenden Highschool, die über besondere Fähigkeiten verfügen und sich in einem Netz aus Intrigen, Mysterien und übernatürlichen Phänomenen wiederfinden.
Die Autorin Lucy Palmer versteht es, eine packende Handlung mit vielschichtigen Charakteren zu verknüpfen. Die Protagonisten an der Prometheus Highschool sind facettenreich und authentisch gezeichnet, sodass man sich sofort mit ihnen identifizieren kann. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken, Schwächen und Geheimnisse, die im Laufe der Reihe enthüllt werden und die Leser in ihren Bann ziehen.
Die Mischung aus Fantasy-Elementen, Mystery und Jugendroman macht "Prometheus Highschool" zu einer abwechslungsreichen und spannenden Lektüre. Die Leser werden in eine Welt voller unerklärlicher Phänomene, magischer Kräfte und düsterer Geheimnisse entführt, die sie nicht mehr loslassen wird. Die Highschool-Setting verleiht der Geschichte einen vertrauten Rahmen, während die übernatürlichen Elemente für eine fesselnde und einzigartige Atmosphäre sorgen.
Die Handlung von "Prometheus Highschool" ist von Anfang an spannend und steigert sich kontinuierlich bis zum packenden Finale. Die zahlreichen Wendungen, Enthüllungen und unerwarteten Ereignisse halten die Leser in Atem und sorgen für eine mitreißende Leseerfahrung. Die Balance zwischen Action, Spannung und zwischenmenschlichen Beziehungen ist gelungen und macht die Bücher zu einem echten Pageturner.
Mit "Prometheus Highschool" hat Lucy Palmer eine Buchreihe geschaffen, die nicht nur junge Leser, sondern auch Erwachsene in ihren Bann zieht. Die Themen Freundschaft, Loyalität, Selbstfindung und die Kraft der Magie werden einfühlsam und mitreißend behandelt, sodass die Leser nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken angeregt werden. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich gerne in fantastische Welten entführen lassen und von geheimnisvollen Abenteuern träumen.
Rezensionen von nessabo:
Für mich die bislang schönste und witzigste RomCom!
Wolke Sieben ganz nah von Kirsty Greenwood
Wenn ich mehr als 5 Sterne geben könnte, würde ich es sofort tun! „Wolke Sieben ganz nah“ hat mir schon in der Leseprobe gut gefallen und den Roman habe ich dann in Gänze an einem Tag verschlungen. <3
Zuerst einmal finde ich den Ausgangspunkt innovativ und urkomisch. Dass die Protagonistin stirbt, im total schrägen Jenseits auf eine irgendwie abgedrehte „Therapeutin“ trifft und dann mit einer an „Arielle“ erinnernden (aber emanzipierteren) Aufgabe kurzzeitig ins Leben zurückkehren darf - ich liebe alles daran!!
Dann ist Delphi einfach SO sympathisch und ich habe extrem mit ihr mitgelitten, als sie ihre Traumata noch einmal durchlebt hat und sich ihrer Einsamkeit bewusst geworden ist.
In dieser RomCom steckt so viel mehr als nur Liebe, Spice und ein wirklich exzellenter Humor. Ich habe sie als sehr heilend und weise empfunden, mit einem ganz liebevollen Blick auf die Dinge, die wichtig sind im Leben. Das klingt zwar irgendwie platt, ist aber schlicht hervorragend umgesetzt. Ich musste so oft laut lachen, fand die Handlung stellenweise einfach absurd komisch und hatte schon bald eine Ahnung, wie sie sich weiterentwickeln könnte… 0:-)
Einfach perfekt, mein absolutes RomCom-Highlight bislang (sorry, Emily Henry <3).
Rezensionen von manu63:
Alles wird anders
School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager
Der Kuss der Nixe ist der erste Band der Fantasy Reihe School of myth and magic geschrieben von der Autorin Jennifer Alice Jager.
Devin Blackwood erfährt an ihrem 17. Geburtstag das sie ein Geheimnis hütet, sie ist eine Nixe und durch einen Unglücksfall ist dies ans Tageslicht gekommen. Eher unfreiwillig wechselt sie an die School of myth and magic die in einer Raumfalte in Norwegen liegt.
Leider werden hier viele Charaktere bedient die man schon aus etlichen anderen Büchern kennt. Der charmante gut aussehende Mitschüler, eine Zicke die nervt, eine nette Mitschülerin die sich als gute Freundin entpuppt usw. Daher erscheint vieles vorhersehbar, wobei der Autorin ein spannender Cliffhanger gelungen ist den ich so nicht erwartet habe.
Der Schreibstil ist angenehm lesbar und die Charaktere werden gut gezeichnet. Wie Devin nach und nach die neue Welt kennen lernt ist gut geschrieben und ich wurde interessant durch den Plot geführt.
Insgesamt habe ich einige vergnügliche Stunden mit dem Buch verbracht.










