Kunden em pfehlungen
Rezensionen von fitman:
Wie gibt´s Das?
Ehemänner von Holly Gramazio
Lauren kommt etwas angeheitert von einem Junggesellenabschied nach Hause und im Flur steht ihr Ehemann. Nichts Ungewöhnliches, nur Lauren ist nicht verheiratet und sie kennt dieses Mann nicht. Ein an und für sich interessanter Beginn. Doch das ist noch nicht Alles. Als der angebliche Ehemann in der Wohnung auf den Dachboden steigt, kommt ein anderer Ehemann zurück.
Das wiederholt sich immer wieder. Was sich als spannender und interessanter Beginn angekündigt hat, geht leider nicht so interessant weiter. Man quält sich fast beim Lesen durch diese Geschichte und es ändert sich Nichts. Immer das Gleiche: Mann auf den Dachboden, ein Anderer kommt herunter. Immer je nach Aussehen und Verhalten austauschbar. Das ödet an und auch das Ende haut den Leser nicht vom Hocker. Im Großen und Ganzen ist dieses Buch eine Enttäuschung. Gut begonnen, schlecht weitergeführt und beendet. Auch kein hinreißendes Cover.
Rezensionen von brauneye29:
Mir hat's gefallen
Bretonische Sehnsucht von Jean-Luc Bannalec
Zum inhalt:
Diesmal ist der Einsatz von Dupin auf der Insel Quessant und diese Insel hat es in sich. Mythen, Musik, Meerjungfrauen, Sirenen und vieles sonderbare mehr machen es Dupin nicht leicht. Denn der keltische Musiker, der ans Ufer geschwemmt wurde, ist keines natürlichen Todes gestorben und es gibt Hinweise auf einen alten Ritus.
Meine Meinung:
Das war irgendwie ein völlig anderer Dupin als man gewöhnt ist, aber genau das hat auch seinen Reiz. Wann bekommt man schon mal in einem Krimi so viel mythische Riten oder merkwürdige Geschehnisse präsentiert und das in einer Art, die auch Dupin mal ausnahmsweise mehr Schwierigkeiten machen. Ich würde dieses Buch gerne verfilmt sehen, dass könnte ich mir enorm gut vorstellen. Ich habe durch dieses Buch einiges erfahren, was ich nicht wusste, wie z. B. die besonderen Leuchttürme.
Fazit:
Mir hat's gefallen
Rezensionen von Marie aus E.:
Naja
Der blaue Salamander von Luca Ventura
Ein Capri-Krimi, wie fein, ich freute mich und erhoffte mir Urlaubsflair, gemixt mit einem spannenden Krimi.
Ersteres habe ich schon ein wenig bekommen, letzteres nicht.
Der Fall bzw. die Aufklärung um die ermordete Designerin zog sich doch sehr schleppend dahin, wirkliche Spannung kam da bei mir leider nicht auf.
Das kann ich noch verschmerzen, wenn dafür Inselflair und interessantes Privatleben der Ermittelnden im Mittelpunkt stehen. Die Zwei haben zwar im Privatleben Probleme, aber wirklich fesselnd war das auch nicht. Zudem wurde ich auch nicht recht warm mit ihnen. Sonst schließe ich die Ermittlerinnen und Ermittler ja oft in mein Herz.
Gut gefallen haben mir der kritische Blick auf den Tourismus, insbesondere die prekäre Wohnsituation für diejenigen, die eine dauerhafte Wohnung suchen.
Und schlecht war das Buch auch nicht, aber eben auch kein Lesehighlight.
Rezensionen von C. P.:
Unlogische agierender Protagonist
Mörderfinder - Stimme der Angst von Arno Strobel
Dies ist der vierte Band der Reihe um Fallanalytiker Max Bischoff, welcher seinen Job bei der Polizei an den Nagel hing und seitdem selbstständig sowie im Lehrbereich tätig ist. Bisher mochte ich die Bände ganz gern, insbesondere seitdem der psychologische Forensiker Marvin mit dabei ist. Letzterer hat diesmal das Ruder in meinen Augen nochmal gewaltig rumgerissen, denn das Verhalten von Max Bischoff empfand ich als absolut unlogisch und unglaubwürdig.
Warum?
Nun, bei der Beerdigung seines früheren Mentors begegnet Max einer Frau, welche seiner früheren Liebe Jennifer Sommer erstaunlich ähnlich sieht. Zudem zeigt sie Merkmale häuslicher Gewalt, weitere Überschneidungen mit der einst brutal getöteten Jennifer folgen. Dass da was nicht so ganz stimmen kann, zumal diese plötzlich aufgetauchte Frau sich fortan regelrecht an Max ranschmeißt und ihm sonst was erzählt, um seinen Beschützerinstinkt zu triggern, sollte jedem klar sein. Auch Max, sollte man meinen. Ausgerechnet der Fallanalytiker ist hier leider doppelblind, während alle anderen um ihn herum Skepsis zeigen. Und dann gehen weitere Anschläge auf für Max wichtige Personen los, aber er trägt weiterhin 360-Grad-Scheuklappen. Da frag ich mich doch zu recht, ob so ein Typ nicht seinen Job verfehlt hat. Das hat mein Lesevergnügen jedenfalls gewaltig geschmälert, ist eben nicht so gut, wenn besagter Protagonist einem wiederholt auf den Keks geht.
Ich verbuch es mal unter dem Band, in dem Max Bischoffs belastende Vergangenheit einmal zur Sprache kommen sollte inklusive was seiner damaligen Liebe sowie seiner Schwester geschah. Und harre der Dinge auf einen hoffentlich wieder spannenderen Folgeband.
Rezensionen von Meli:
Trauer, Familie, Spiele und Liebe
The Summer of Broken Rules von K. L. Walther
Seit dem Verlust ihrer Schwester Claire fällt es Meredith schwer, sich über etwas zu freuen oder sich wieder für etwas zu begeistern. Selbst die kürzliche Trennung von ihrem langjährigen Freund verletzt sie gar nicht so sehr. Als nun vor der Hochzeit ihrer Cousine die traditionellen Fox-Familienspiele anstehen, die Claire absolut ernstgenommen hat, will Meredith ihr Andenken ehren und ist entschlossen, diesmal selbst den Sieg zu holen.
Meredith kämpft noch mit der Trauer und ohne ihre Schwester fällt es ihr auch schwer, ihre Beziehungen zu Freunden und Familie zu pflegen, weil sie überall Claires Abwesenheit spürt. Die meisten Personen in ihrem Umfeld haben auch viel Verständnis und Geduld mit ihr, andere erwarten schon, dass es Meredith endlich gelingt, wieder etwas nach vorne zu blicken und sich nicht immer zurückzuziehen.
Die Fox-Familienspiele spielen eine wichtige Rolle, denn sie ziehen sich über das gesamte Buch und sind auch von emotionaler Bedeutung für Meredith. Nicht nur wegen Claires Begeisterung für das Spiel, sondern auch, wegen ihrer Familie, ihrer Freunde und Wit, dem Bruder des Bräutigams. Noch mitten im Trauerprozess steckend und kurz nach ihrer Trennung ist Meredith sich gar nicht so sicher, ob sie schon bereit ist für die Gefühle, die Wit in ihr weckt, aber sie fühlen sich gleich auf einer Wellenlänge und gehen schon bald ein geheimes Bündnis ein, um ihre Chancen beim Spiel zu steigern. Doch solche Bündnisse und andere Geheimnisse außerhalb des Spiels sorgen für Spannungen und dafür, dass Meredith noch ein wenig zusätzlich gestresst ist.
Die Themen von Trauerbewältigung und Familienzusammenhalt fand ich wirklich schön umgesetzt und das Spiel fand ich auch ziemlich unterhaltsam. An ein paar Stellen fand ich es ein wenig zu dramatisch, aber insgesamt hat mir Merediths Geschichte gut gefallen.
Rezensionen von C. P.:
Krimi mit Insiderwissen zu Medical KI
Der 1. Patient von Florian Schwiecker; Michael Tsokos
Bisher hab ich alle Justiz-Krimis der beiden Autoren rund um Strafverteidiger Rocco Eberhardt gelesen und war jedes Mal begeistert, nicht zuletzt auch wegen ihres schnörkellosen Stils, welcher trotzdem nicht an Details geizt. Dieser vierte Band ist in meinen Augen der beste, das brisante Thema Medical KI spielt da wohl auch eine gewisse Rolle.
Inhaltlich geht es darum, dass ein Patient bei einer OP verstirbt, in welche auch eine KI (Künstliche Intelligenz) involviert war. Die Chirurgin Dr. Sasha Müller hat den Einsatz von Medical KI im medizinischen Bereich bisher positiv in den Medien beworben, und dennoch scheint etwas tödlich schief gelaufen zu sein.
Der Krimi gestaltet sich diesmal als angenehm abwechslungsreich und ausgewogen, der Fokus liegt weniger auf Rocco Eberhardt, mehr auf dem Thema an sich. Natürlich ist auch Rechtsmediziner Justus Jarmer wieder mit dabei und bringt mit seiner Perspektive neue Gedankenansätze ins Spiel.
Neben Insider-Wissen zum Thema geht es weniger darum, dass hier eine KI verrückt gespielt haben könnte, das wäre doch eher im Bereich der Dystopie zu erwarten. Die menschliche Komponente spielt hier sehr wohl eine signifikante Rolle, doch wo genau ansetzen? Und wie an Beweise gelangen? Das gilt es, im Verlauf des Romans herauszufinden.
Sehr genial gemacht, spannend und informativ zu lesen. Beste Unterhaltung mit Niveau!
Rezensionen von C. P.:
Detailarm und reizlos
Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen von Jane Austen; Claudia Kühn
Generell gefällt mir die Idee, wenn Klassiker als Graphic Novel umgesetzt und viele Details in Bildform transportiert werden. Das macht das Lesen der teils ungewohnt alten Schreibstile deutlich einfacher, um mal Einblick in Handlung zu bekommen. Das kann gut laufen wie z. B bei Moby Dick. Hier habe ich mir ebenfalls erhofft, die mir bisher unbekannte Handlung etwas anschaulicher über eine Graphic Novel präsentiert zu bekommen.
Mein Fazit gleich vorweg: Meines Erachtens ist die Wiedergabe der Handlung missglückt. Allein schon der Umstand, dass die Charaktere nicht nur durchweg kantig bis reizlos dargestellt werden, sondern ich oftmals einfach nicht genau sagen konnte, wen ich denn da nun vor mir habe. Viele Details wurden schlichtweg nicht angebracht, was locker über kleine Infokästen in den Panels möglich gewesen wäre. Bei der jungen Dame neben Mr. Darcy musste ich mir selbst zusammenreimen, dass das wohl seine Schwester sei, derlei fehlende Informationen machen es für Unwissende der Handlung einfach schwer, dem Ganzen wirklich mit Spaß zu folgen. Auch fehlte mir die Tiefe, von der so viele schwärmen. Okay, sie ist stolz, er hat Vorurteile, umgekehrt ebenfalls, woraus sich der Titel ergibt. Das hab ich verstanden. Aber die Faszination, welche die Erzählung angeblich ausüben soll, habe ich in dieser Version einfach nicht spüren können. Dafür blieben mir die vielen, sich alle recht ähnlich aussehenden Charaktere sowie deren Handeln durchweg zu oberflächlich. Mag vielleicht für LiebhaberInnen der Story ein nettes Extra sein, ansonsten kann ich in der Version keinerlei Reiz erkennen. Schade.
Rezensionen von C. P.:
Nicht nur ein Meister-Labyrinth hält die Jugendbande diesmal auf Trab
Schule der Meisterdiebe 2: Das vergessene Labyrinth von J. J. Arcanjo
Das zweite Schuljahr in Crookhaven beginnt, der geheimen Schule der Meisterdiebe. Gabriel freut sich auf ein Wiedersehen mit Amira, Ade&Ede sowie Penelope, mit denen er im letzten Jahr eine Bande gegründet hat. Doch der Schulleiter Caspian Crook, zugleich Vater von Penelope, will seiner Tochter den Umgang mit der Bande verbieten - eine Crook benötigt keine Hilfe anderer! Natürlich sieht Penelope das anders, ihre Freunde ebenso.
Also geht Gabriel einen gewagten Deal mit Caspian ein, um Penelope nicht zu verlieren.
War der erste Band schon klasse, zieht der zweite Band nochmal an Spannung an. Neben neuen technischen Spielereien der Zwillinge Ade&Ede sowie neuen Unterrichtsaufgaben hält die Jugendlichen ein verzwicktes Labyrinth auf Trab, gespickt mit unzähligen Fallen und Rätseln und verborgen unter dem Schulgebäude. Angeblich soll noch niemand es bis zum Ziel geschafft haben. Wär doch gelacht, wenn Gabriel und seine Freundes dies nicht gemeinsam packen würden! Nebenbei gibt es natürlich noch einiges mehr Interessantes, nicht zuletzt spielen die Namenlosen weiterhin eine große Rolle. Die Bande, denen Gabriels Eltern angehören, die für das Verschwinden von Penelopes Mutter verantwortlich sind und bei denen Amira ihren verschwundenen Bruder vermutet.
Spannend, bewegend, lustig, der zweite Band ist so abwechslungsreich und fesselnd wie das Meister-Labyrinth, welches es diesmal zu bewältigen gilt.
Rezensionen von C. P.:
Grandioser Anschluss der Trilogie
Die Geschichtenwandler - Gefährliche Wünsche von Kristen Perrin
Nach den vielen Ereignissen in den ersten beiden Bänden erwacht die alte Magie Londons wieder zum Leben. Verlassene Räume früherer Geheimbünde öffnen wieder ihre teils recht einfallsreichen Türen und immer mehr Magiebegabte finden sich zu wiederbelebten magischen Gruppen zusammen. Die einen können mit den Geistern Verstorbener oder mit Tieren reden, ein anderer mit der uralten Themse, selbst die Münzen aus dem Wunschbrunnen besitzen plötzlich für die richtige Person magisches Potential.
Und natürlich sind auch die vielen Londoner Drachen wieder dabei, egal ob aus Metall, Stein oder Glas. Doch plötzlich läuft irgendwas mit der Magie schief, die Themse versucht die Kinder zu warnen und ein verlorener Ring gelangt zu seinem früheren Besitzer. Können die Kinder die drohende Gefahr vor den Londoner Bewohnern abhalten? Weiß Ennas Großmutter vielleicht mehr, die ehemalige Muse?
Der dritte Band ist tatsächlich der in meinen Augen beste von allen, nachdem ich mich zunächst etwas schwertat mit der Reihe. Diesmal wirkt nichts zu überzogen, der Spannungsbogen bleibt hoch und mir hat vor allem gefallen, wie all die verschiedenen Gruppen miteinander arbeiteten, selbst die Tiere und die Themse brachten sich mit ein und es kam Hilfe von unerwarteter Seite. Ein richtiges gemeinsam-gegen-das-Böse, welches inmitten der Kinder die Macht an sich reißen will. Die ersten beiden Bände vorher zu lesen halte ich für ein besseres Verständnis für sinnvoll.
Rezensionen von C. P.:
Fantastisches Abenteuer mit leichtem Piratenfeeling
Indigo Grey - Das Geheimnis der fliegenden Insel von Ruth Lauren
Ein Buch für alle, die Lust auf spannende Abenteuer haben. Indigo hat die Nase voll davon, dass alle sie vertrösten statt endlich mal nach ihrer verschwundenen Mutter zu suchen, einer erfolgreichen Archäologin. Doch die mutige Indigo lässt sich nichts vormachen und will losziehen, um ihre Mutter auf eigene Faust zu finden.
Wohin ging doch gleich ihre letzte Expedition? Und wer hat das Büro ihrer Mutter so verwüstet? Erster Anhaltspunkt: Eine Karte mit einer Insel, die es gar nicht gibt. An ihrer Seite ihr bester Freund George, der nicht ganz so mutig ist und für seine Freundin über so manche Schatten springt. Ebenso folgt ihnen Mai, das neue Mädchen an der Uni, welcher Indigo zunächst nicht so ganz trauen mag. Doch inmitten der vielen Abenteuer, Rätsel und Gefahren wachsen die drei nach und nach zu einem klasse Team zusammen.
Ein wunderschönes Buch, nicht nur wegen der vielen, fantasievollen Abenteuer, Piratenfeeling inklusive. Sondern vor allem auch durch Indigo, die das Gegenteil des veralteten Mädchenklischees darstellt, statt folgsam und lieb zu sein für sich und ihre Freunde einsteht und es mit Regeln nicht immer so ganz genau nimmt. Die Abenteuer gestalten sich abwechslungsreich und es gibt so manche Überraschungen auf dem Weg ans Ziel. Macht Spaß!











