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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ecinev:

Willkommen in Evermore

Wolke Sieben ganz nah von Kirsty Greenwood

Mit gerade einmal 27 Jahren alleine in der Wohnung an einem Mikrowellen-Burger zu ersticken gehörte bestimmt nicht zu Delphies Plan. Als sie aufwacht befindet sie sich in einer Art Waschsalon und trifft dort auf die Jenseits Therapeutin Merrit, für immer 28 Jahre alt und großer Fan von Liebesromanen.

Bei der Rückschau sieht Delphie Ereignisse aus ihrem Leben die ihr vollkommen normal erschienen, im Nachgang aber von Einsamkeit zeugen. Außer mit ihrem älteren Nachbarn Yoon scheint sie keine Freunde zu haben und hat auch mit den Arbeits Kollegen noch kein privates Wort gewechselt.
Dann tritt plötzlich Jonah in ihr Leben und es funkt augenblicklich. Doch leider ist Jonah nur versehentlich im Jenseits gelandet und kommt schnell wieder auf Erde. Delphie überredet Merrit sie ebenfalls zurückzuschicken. Sie erhält eine Frist von 10 Tagen Jonah wieder zu finden und ihn zu überreden sie zu küssen. Doch wie soll sie in London den Mann wiederfinden?
Die Suche gestaltet sich turbulent und chaortisch. Delphie muss über sich und ihre selbstgewählte Abwehrhaltung hinauswachsen. Dabei kommt sie auch ihrem eigentlich unausstehlichen Nachbarn Cooper sehr nahe.

Eigentlich gehören Liebesromane nicht zu meinem bevorzugten Genre aber bei diesem Buch hat mich schon die Leseprobe köstlich amüsiert und ich wurde mit dem Buch nicht enttäuscht. Eine erfrischende Geschichte mit einem Happy End habe ich bekommen. Der Schreibstil ist locker, teilweise lustig und rasant. Ein nettes Buch und schnell zu lesen.

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Rezensionen von Ecinev:

Tot am Kai

Die Tote am Kai von Bente Storm

Beim Einlaufen in den Hafen wird das Schiff der Wasserschutzpolizei Cuxhaven angeschossen und ein Kollege von Agatha Christiensen schwer verletzt. Agatha ist besorgt, hat der Schuss ihr gegolten? Währenddessen findet ihr Vater in einem Krabbencontainer die Leiche einer jungen Frau mit einem Zettel mit Name und Anschrift.

Die Spur führt zu einem Edelrestaurant in dem nicht nur Lebensmittel angeboten werden.
Die Ermittlungen sind brisant, insbesondere da die Tote im Krabbencontainer umgebracht wurde. War sogar der angeschossene Kollege von Agatha in dem Fall verwickelt.

Es ist der zweite Teil rund um die WaPo Cuxhaven. Kenntnisse des ersten Falls sind hilfreich um das Verhältnis der Personen zu verstehen. Für mein Gefühl gibt es dieses Mal allerdings sehr viele Spuren und Verdächtige. Da muss man schon konzentriert lesen um alles zu verstehen. Am Ende wird der Fall eher durch Zufall und stark konstruiert gelöst.

Der Schreibstil ist locker, die kurzen Kapitel gut durchdacht mit einem Cliffhänger verleiten sie zum weiterlesen. Lokale Begebenheiten an der Küste lockern das Geschehen auf. Ich bin gespannt auf weitere Teile der Reihe die einem Lust machen einen Urlaub an der Küste zu verbringen.

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Rezensionen von MariasBooks:

das buch hat eine höhen und tiefen.

How to Seduce a Sorcerer von Regina Meißner

How to Seduce a Sorcerer ist ein YA Fantasy Roman aus der Feder von Regina Meißner.

Für mich ist das Buch etwas zwiegespalten. Ich mochte das Buch, aber genauso haben mich einige Dinge sehr gestört.
Am Anfang lernen wir in das Leben von Liora kennen. Sie lebt in Armut und hat sehr schlimme Dinge gesehen.

doch irgendwie kam mir dieser Teil zu gestreckt, zu umfangreich, zu viel von allem vor. Ich verstehen, dass man das Leben der Protagonistin genau kennen lernen soll, aber es war gefühlt zu detailreich.
Aber als man dann in den Mittelteil des Buches kam, hatte ich extrem viel Spaß. die langsame Romance, die sich entwickelt und die schönen Szenen, haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen.
Und dann kam das Ende. Die letzten Seiten waren für mich zu schnell erzählt und irgendwie hatte ich mir etwas anderes gewünscht.
Nichtsdestotrotz haben mir die beiden Protagonisten und vor allem die liebenswerten Nebencharaktere sehr gut gefallen.
Das Buch hat seine Höhen und Tiefen, doch wer "die Schöne und das Biest" mag und für eine nette kleine Fantasy-Geschichte zwischendurch sucht, wird hier sicher fündig.

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Rezensionen von Ecinev:

Ein toter Richter am Strand

Südlich von Porto wartet die Schuld von Mariana da Silva

Die Deutsche Ria Almeida mit portugiesischen Wurzeln ist kaum in ihrer neuen Heimat in Torreira angekommen und hat eine Stelle als Schreibkraft in der örtlichen Polizeistation angetreten gibt es einen Toten an der Küste. Die örtliche Polizei hat alle Hände voll zu tun sich die Umweltschützer vom Hals zu halten.

Der herbeigerufene Kommissar Baptista verspätet sich, er hat auf den Richter eines Drogenprozesses gewartet. Doch der Richter liegt tot am Strand.

In diesem zweiten Teil um Ria Almeida geht es turbulent zu. Der Schreibstil ist locker, der Spannungsbogen baut sich langsam auf und wird brisant als es auf ein Aufeinandertreffen von Baptista und Ria Almeida geht. Doch es geht auch gemächlich zu, viel Beschreibungen von Land und Leuten vermitteln ein Urlaubsfeeling. Für einen Urlaub in Portugal die richtige Lektüre.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Ein wunderschöner Sommerroman

Die Bucht der Träume von Elena Sonnberg

Sara leitet erfolgreich eine Eventagentur. ‚Frisch geschieden, lebt sie alleine mit ihrer 14-jährigen Tochter Mimi. Zu ihrem Vater, der in Italien lebt, hat sie seit vielen Jahren keinen Kontakt und auch nicht vor das zu ändern. Doch dann wird sie vom Anruf eines Notars kalt erwischt.
Ihr Vater ist verstorben und hat ihr, ausgerechnet an dem Ort, an dem sie viele glückliche Sommer verlebt hat, ein Haus hinterlassen.

Für Sara steht sofort fest, dass sie das Haus verkaufen will und macht sie sich gemeinsam mit Mimi auf den Weg nach Italien an den Gardasee. Innerhalb einer Woche will sie alles regeln und so schnell wie möglich zurück nach Deutschland.
Doch dort entpuppt sich nicht nur der von ihrer Assistentin engagierte Makler, als ihre Jugendliebe Matteo, sondern Pepe und alle anderen Freunde ihres Vaters nehmen sie sofort in ihrer Mitte auf.
Die völlig überrumpelte Sara muss sich nicht nur mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen, sondern auch mit der Geschichte ihres Vaters.

Das Cover des Buches passt perfekt zu diesem tollen Sommerroman und vermittelt einem Italienfeeling pur.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so habe ich mich auf die Reise nach Italien begeben.

Wir haben Mitte Juni und das Wetter ist alles andere als Sommerlich. Da trifft es sich gut, dass Emena Sonnberg uns mit ihrer Geschichte Urlaubsfeeling pur bietet und uns mitnimmt nach Italien.
Wer bisher nicht den Wunsch hatte, den Gardasee zu besuchen, wird ihn auf jeden Fall nach dem Lesen dieses Romans haben.

Ich bin schnell in die Geschichte eingetaucht, denn der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht, flüssig und angenehm zu lesen. Innerhalb kurzer Zeit habe ich das Buch beendet.
Wir verfolgen die Handlung aus der Perspektive von Sara und ich konnte mich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Sie hat jahrelang keinen Kontakt zu ihrem Vater gehabt. Warum das so ist, erfahren wir nach und nach.

Zu Beginn habe ich die gleiche Wut verspürt wie Sara, doch mit der Zeit gab es auch immer wieder Momente, in denen ich ihr Verhalten nicht so ganz nachvollziehen konnte.
Die Autorin hat die Charaktere sehr facettenreich und authentisch beschrieben und besonders Pepe und ihre Tochter Mimi habe ich sofort ins Herz geschlossen.

Allerdings habe ich so manches Mal das Gefühl gehabt, dass die Protagonisten ständig um den heißen Brei herumreden und man die Probleme viel schneller aus der Welt hätte schaffen können.
Doch dann hätten wir keine so wunderbar leichten Sommerroman zu lesen bekommen. ;-)

Mit wunderschön bildhafte Beschreibungen der Schauplätze rundet die Autorin die Story perfekt ab.

Fazit.
Ein wunderbarer Wohlfühlroman, der Lust macht auf einen Sommerurlaub am Gardasee.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Eine Story, die Lust auf mehr macht

Die Bucht der Träume von Elena Sonnberg

Wir befinden uns im Jahr 2024. Als der Werbetexter Andy nach einem Flugzeugabsturz in einem Krankenhaus in Australien erwacht, kann er sich an nichts erinnern. Bei der Suche nach seinen persönlichen Sachen fällt ihm im Schrank ein mysteriöses Tagebuch in die Hände.
Um sich die Zeit zu vertreiben, beginnt er die Geschichte eines Mannes namens ION zu lesen.

ION befindet sich in einer fernen Zukunft Australiens, in der das Land zu einem großen Teil unter Wasser liegt, und in der Cyborgs die Herrschaft übernommen haben. Jeden Tag muss er, in einem fast menschenleeren Sydney ums Überleben kämpfen.
Wer ist dieser Autor, der diese rätselhaften Eintragungen gemacht hat und was hat das alles mit Andy zu tun?

Ich lese gerne Zeitreisebücher und auch Dystopien kann ich immer wieder etwas abgewinnen. Als ich das Buch von Jo Schuttwolf entdeckt habe, war deshalb schnell klar, dass ich es lesen muss.
Doch wie es oft so ist, fehlt einem oft die Zeit und die Ruhe zum Lesen. Doch Gott sei Dank ist mir das Buch wieder in die Hände gefallen und ich habe mir nun endlich die Zeit genommen, in die Geschichte einzutauchen. Denn sonst hätte ich wirklich eine tolle Story verpasst.

Jo Schuttwolf ist es schnell gelungen, mich mit seinem lebendigen und ausdrucksvollen Schreibstil in den Bann zu ziehen.
Das grandiose Setting ist fantastisch in Szene gesetzt und mit ausdrucksstarken Beschreibungen hat Jo ein detailliertes Bild der Zukunft gezeichnet, das ich bildhaft vor Augen hatte. Zusätzlich runden Fotos, die immer wieder eingestreut wurden, das Bild perfekt ab.

Wir befinden uns in einer fernen, düsteren Zukunft, in der Australien durch den fortgeschrittenen Klimawandel zu großen Teilen überflutet ist, und von Menschen, die mit Hilfe von maschinellen Bauteilen aufgepimpt wurden, regiert wird. ION ist gemeinsam mit Inala und Djalu auf dem Weg nach Katoomba, um am Corroboree, einer traditionellen Zeremonie der Aborigines teilzunehmen. Doch dann werden sie von Borg überfallen und ION von einer Borg namens Tris entführt.

Wir verfolgen die Geschichte aus zwei Zeitebenen und bekommen so von beiden Seiten Einblicke in die Handlung. Ich will nicht zu viel verraten, um euch nicht zu spoilern.
Während Andy sich auf die Suche nach der Identität des Autors begibt und quer durch Australien reist, erfahren wir in Tagebuchform, was Ion in der Zukunft erlebt.

Ich habe lange Zeit im dunkeln getappt und gerätselt, welche Rolle Andys in dieser Geschichte spielt.
Die Story macht Lust auf mehr und hätte gerne etwas länger sein dürfen. Am Ende werden zwar alle offenen Fäden miteinander verknüpft, aber es lässt mich trotzdem auf eine Fortsetzung hoffen.

Von mir gibt es für „ION“ 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Lena:

Herzzerreißend, unvergesslich und atemberaubend

In den Farben des Dunkels von Chris Whitaker

Patch, der dreizehnjährige Junge mit nur einem Auge trägt eine Augenklappe wie ein Pirat und lebt am Rande der Gesellschaft in Monta Clare. Die kluge Saint, seine beste Freundin züchtet Bienen und lebt bei ihrer Oma Norma. Als Patch ein Mädchen vor einer Entführung rettet und selbst verschwindet setzt Saint alles daran ihren besten Freund wieder zu finden, was nach ganzen 307 Tagen auch gelingt.

Jedoch kommt Patch nie mehr vollständig zurück. In der absoluten Dunkelheit in Gefangenschaft glaubt er Grace kennengelernt zu haben und verbringt die nächsten 30 Jahre damit sie wieder zu finden. Saint setzt alles daran die Wahrheit ans Licht zu bringen und ihren Freund zu retten.

Wow, was für ein gefühlsintensiver Roman. Chris Whitaker hat jedes Wort mit großem Bedacht gewählt und eine unglaublich düstere Atmosphäre geschaffen, welche gleichzeitig aber so hoffnungsvoll und voller Liebe ist, dass es beinahe weh tut. Die beiden Hauptcharaktere wurden so besonders ausgearbeitet und mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass es der Geschichte noch mehr Tiefe und Emotionen verliehen hat. Für mich war der Roman eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich hätte mich am liebsten an der Suche von Grace beteiligt und Patch von der Last befreit.
Ein so intensives Leseerlebnis hatte ich nicht erwartet und bin wirklich begeistert. Gehört auf jeden Fall zu den Highlights des Jahres und hat sich einen Platz bei meinen Lieblingsbüchern verdient. Jede/r sollte das Buch über bedingungslose Liebe, tiefe Freundschaft und der absoluten Dunkelheit gelesen haben.

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Rezensionen von nessabo:

Inhaltlich wie charakterlich oberflächlich, dafür mit Verwendung rassistischer Begriffe

Eine Freundschaft gefüllt mit Liebe von Heidi Troi

Ich finde es sehr gut, dass es eine queere Story in der Reihe gibt, bin von der Umsetzung allerdings extrem enttäuscht.

Obwohl sich das Buch schnell liest, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, etwas sehr Oberflächliches vor mir zu haben. Über Jamie und Jenna erfahren wir eigentlich kaum etwas, außer dass die eine die andere unerwidert liebt und die andere einen hohen "Männerverschleiß" hat.

Und genau diese beiden Punkte werden wieder und wieder aufgegriffen. Da fand ich manche Nebenfiguren interessanter und vielschichtiger. Der Handlungsaufbau kommt mir auch unglaubwürdig vor, ebenso fehlte mir die Spannung zwischen den beiden.

Ich hätte 2 Sterne gegeben, ziehe jedoch einen weiteren ab, da die rassistische Fremdbezeichnung für amerikanische Urweinwohner*innen wiederholt (!) verwendet wird. Die Handlung um die Wanderausstellung im Heimatmuseum erweckt den Anschein bzw. scheint den Anspruch zu haben, respektvoll mit der Kolonialgeschichte umgehen zu wollen. Da passt die Verwendung des I-Wortes schon dreimal nicht, aber auch abgesehen davon gibt es mittlerweile genügend frei verfügbares Wissen um dieses abwertende Wort. Auch Kolonialverbrechen werden maximal angedeutet, stattdessen ist von "Konflikten" zwischen Natives und "Einwandern" die Rede.

Für so etwas habe ich überhaupt kein Verständnis und es hat mir das Leseerleben weiter getrübt. Gar kein Buch für mich.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich nicht überzeugt

Verrat auf Helgoland von Susanne Ziegert

Als der berühmt-berüchtige Journalist Casimir Dorst, der einen erfolgreichen Reiseblog betreibt, auf Helgoland erscheint, wittern der Tourismus-Direktor Karsten Tolmann und die Besitzerin des Hotel Alexandra, Inge Berger, ihre Chancen, mit Dorsts Hilfe ihre eigenen Pläne durchzusetzen. Doch aus den ehrgeizigen Plänen wird nichts, denn der schmierige Journalist, der seine Finger von keiner der jungen Frauen lassen kann, wird tot in der Kapitänssuite des Hotel Alexandra gefunden.

Schnell ist klar, dass Dorst mit dem Blauen Eisenhut vergiftet worden ist, einer Pflanze, die zwar auf Helgoland nicht autochthon ist, aber dennoch in einigen Gärten zu finden ist. An möglichen Tätern mangelt es nicht. Da ist zunächst André, sein geschasster Geschäftspartner, die Noch-Ehefrau und zahlreiche Frauen, mit denen der Tote sein übles Spiel getrieben hat.

Zunächst versucht Harry Kruss von der Wasserschutzpolizei sich einen Überblick zu verschaffen, muss aber bald einsehen, dass der Fall für ihn zu komplex ist, Hilfe vom Festland ist auf Grund Schlechtwetters nicht zu erwarten, weshalb die Hamburger KHK Friederike von Menkendorf, die zufällig gerade auf Helgoland urlaubt, mit den Ermittlungen auch offiziell betraut wird.

Was dann folgt ist ein Verwirrspiel um die verschwundenen Filmaufnahmen, einer fanatischen Hotelbesitzerin, ihrem Großvater, der einst ein Nazi war und die friedliche Übergabe an die Engländer 1945, verhindert hat, ein Denkmal als Widerstandkämpfer errichten, sowie einen ziemlich undurchsichtigen Intrigenspiel, in dem auch Harrys aktuelle Freundin Jana vom Tourismusbüro mitspielt.

Meine Meinung:

Dieser 5. Fall für Friederike „Rieke“ von Menkendorf ist für mich der zweite nach „Tod im Leuchtturm“. Ich wollte der Autorin nochmals eine Chance geben, da mich der Krimi rund um den Leuchtturm nicht gänzlich überzeugt hat.

Mir gefällt mir die Idee, die Vergangenheit der Insel in den Krimi einzubinden recht gut. Die Umsetzung ist leider nicht so tolle gelungen. So spielt das „rote Buch“, ein Tagebuch in dem die Ereignisse des Jahres 1945 gechildert werden, eine große Rolle. Leider verstrickt sich die Autorin in zahlreiche Nebensächlichkeiten, wie der Kater Walli, die den Fortgang der Handlung nicht beeinflussen. Ja, Dorst ist ein Ungustl, der sich viel zu viel den jungen Frauen gegenüber herausnimmt. Ja, wir haben es mitbekommen, dass die Dienststelle der Wasserpolizei übersiedeln soll, dies aber wegen der fehlenden Stahltüre der Arrestzelle nicht möglich ist. Das muss nicht mehrmals wiederholt werden. Meines Erachtens ist der Auftritt von Harry Kruss nicht wirklich souverän. Er stolpert irgendwie durch die Ermittlungen.

Die Charaktere sind ein wenig schwarz oder weiß. Casimir Dorst ist ein Ekelpaket ersten Ranges und hat wenig Sympathisches an sich. Ihm ebenbürtig ist die fanatische Inge Berger, die sich über alles hinwegsetzt und vor nichts zurückschreckt. Harry wirkt sowohl als Polizist als auch im Privatleben ein wenig überfordert. Kann der mit Jana und Rieke nicht Klartexte reden?

Stellenweise ist der Krimi ein wenig langatmig. Mir persönlich haben die Sequenzen aus dem „roten Buch“, also die Vergangenheit der Insel, sehr gut gefallen. Dieser Handlungsstrang hätte durchaus ein wenig mehr ausgebaut werden dürfen.

Leider hat mich auch dieser Fall für Friederike „Rieke“ von Menkendorf nicht vollständig überzeugt. Ich denke das war’s nun mit dieser Krimi-Reihe.

Allerdings macht der Krimi neugierig auf die historischen Ereignisse, die ich nun nachlesen werde.

Fazit:

Leider hat mich dieser Krimi um Intrigen und Verrat auf der Insel Helgoland nicht vollends überzeugt. Deshalb gibt es nur 3 Sterne.

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Rezensionen von Liddy:

Eine traumhafte Geschichte

Wolke Sieben ganz nah von Kirsty Greenwood

Wolke sieben ganz nah von Kirsty Greenwood ist bisher der lustigste Roman den ich gelesen habe. Das Cover hat mich direkt angesprochen und der Sternenhimmel als Farbschnitt ist ebenfalls wunderschön.

Delphi Bookham erstickt an einem Mikrowellen-Burger in ihrer Wohnung. Als sie im Jenseits aufwacht, steht sie dem attraktivsten Mann, dem sie je begegnet ist gegenüber, der jedoch nur ausversehen dort gelandet ist.

Sie erhält die Chance zurück auf die Erde zu kommen jedoch unter der Bedingung, innerhalb von 10 Tagen von ihm geküsst zu werden.

Ich liebe dieses Buch. Der Schreibstil ist voller Humor. Delphi, die Protagonistin ist zu Beginn eher mürrisch aber sie macht eine tolle Entwicklung durch. Ich mag, dass sie so direkt ist und so lustige Sprüche raushaut. Ich fand alle Charaktere in dem Buch großartig. Jeder ist auf seine Art besonders und fügt sich toll in die Geschichte ein. Auch die eingebauten Plot-Twists haben mich dazu gebracht, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Ich habe so viel gelacht beim Lesen, es hat so Spaß gemacht. Es ist wirklich eine außergewöhnliche RomCom. Eine klare Empfehlung!

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