Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Bleib dir treu
Stay True von Hua Hsu
Bleib dir treu
Stay true erzählt nicht nur über eine Freundschaft sondern auch vom Lebensgefühl der zweiten Einwanderergeneration in die USA. Die Eltern des Erzählers sind in den sechziger Jahren eingewandert, er wurde 1977 geboren und der amerikanische Lifestyle Kaliforniens wurde ihm selbstverständlich.
Ihm ist Musik wichtig, vor allen Nirwana, auch David Bowie und Queen.
Im Studium lernt er Ken kennen, der ebenfalls asiatischer Herkunft ist.
Kens plötzlicher Tod veranlasst Hua die Zeit und Geschehnisse tiefgründig zu reflektieren.
Einige Fotos reichern das Buch an.
Es ist ein interessantes Buch!
Rezensionen von nikomiko:
Ein wunderbares Coming-of-Age
Die Sache mit Rachel von Caroline O'Donoghue
"Die Sache mit Rachel" ist ein tolles Coming-of-Age-Buch. Rachel ist eine 31-jährige Irin, die in London lebt und als Journalistin arbeitet. Als sie eines Tages Irland besucht, erinnert sie sich an die Zeit, als sie studiert hat.
Ich habe in diesem Hörbuch alles geliebt. Der Titel des Buches hat mich gleich neugierig gemacht.
Die Sprecherin hat so eine tolle Stimme, dass ich gleich die Protagonistin gemocht habe. Und dann Rachel :)Rachel, durch die ökonomische Situation in Irland den 90er Jahre, muss selbst ihr Studium bezahlen. So arbeitet sie in einer Buchhandlung, wo sie ihren zukünftigen besten Freund und Mitbewohner James kennenlernt. Sie ist eine starke Protagonistin und steht für sie und die Menschen, die sie liebt.
Der Schreibstil ist mitreißend, ich habe das Hörbuch in einem Zug gehört. Rachel und James teilen sich eine ganz besondere Freundschaft und sind immer füreinander da. Außer Freundschaft kommen noch einige ernsten Themen in Fokus, wie zum Beispiel Abtreibung in Irland. Später, als in London umgezogen ist, wird sie eine starke Stimme für alle Frauen in Irland, die wegen eine ungewollte Schwangerschaft in Schwierigkeiten kommen.
Ich habe Rachel sehr gerne "gehört", als sie ihre Geschichte erzählt hat und ich habe mich für sie gefreut, als ihr Leben auf eine gerade Schiene gegangen ist. Erwachsenwerden ist nicht leicht, aber Rachel hat das gut gemeistert. Ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von nessabo:
Ein wohltuendes Plädoyer für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Naturverbundenheit
Forgotten Garden von Sharon Gosling
„Forgotten Garden“ war mein erstes Buch von Sharon Gosling, ein anderes stand aber bereits auf meiner Leseliste. Und ich hatte eine wunderschöne Lesezeit mit diesem Roman, der mir viel Hoffnung in die Menschheit geschenkt hat.
Luisa hat sich nach dem traumatischen Tod ihres Mannes von ihrer Leidenschaft als Landschaftsarchitektin zurückgezogen, bekommt aber die Chance, im abgelegenen Collaton einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen.
Dort trifft sie nicht nur auf den Boxlehrer Cas, sondern auch auf die Schülerin Harper, die sich mit Unterstützung von Cas gegen die Widrigkeiten ihres Lebens zu stellen versucht.
Alle Figuren fand ich wundervoll geschrieben und haben mein Herz erwärmt. Ich finde es so wichtig, gerade in strukturschwachen Gegenden Gemeinschaftsprojekte aufzubauen und genau darum geht es auch in diesem Roman. Die anfängliche Skepsis der Anwohner*innen weicht irgendwann der Freude an Gemeinschaft und das hat mich sehr berührt. Der Roman hatte für mich ein gutes Maß an Drama und wird vor allem getrieben von Menschen, die aneinander glauben und füreinander einstehen. Der kleine Küstenort ist authentisch und sehr greifbar beschrieben. Und die Schilderungen über den Gemeinschaftsgarten haben mir richtig Lust auf’s Gärtnern gemacht. :)
Ich würde das Buch vor allem Menschen empfehlen, die eine leichte Geschichte suchen, welche trotz allem erstaunlich viel Tiefgang hat und wichtige Themen wie Jugendkriminalität, Trauma und Naturverbundenheit aufgreift. Sicherlich sind einige Elemente der Handlung etwas sehr optimistisch und unrealistisch, aber wenn mensch so etwas sucht, ist der Roman perfekt. Der Romance-Aspekt hätte für mich stärker ausgeprägt sein können, das ist aber meine einzige Kritik.
4,5 Sterne
Rezensionen von nessabo:
Ein wohltuendes Plädoyer für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Naturverbundenheit
Forgotten Garden von Sharon Gosling
„Forgotten Garden“ war mein erstes Buch von Sharon Gosling, ein anderes stand aber bereits auf meiner Leseliste. Und ich hatte eine wunderschöne Lesezeit mit diesem Roman, der mir viel Hoffnung in die Menschheit geschenkt hat.
Luisa hat sich nach dem traumatischen Tod ihres Mannes von ihrer Leidenschaft als Landschaftsarchitektin zurückgezogen, bekommt aber die Chance, im abgelegenen Collaton einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen.
Dort trifft sie nicht nur auf den Boxlehrer Cas, sondern auch auf die Schülerin Harper, die sich mit Unterstützung von Cas gegen die Widrigkeiten ihres Lebens zu stellen versucht.
Alle Figuren fand ich wundervoll geschrieben und haben mein Herz erwärmt. Ich finde es so wichtig, gerade in strukturschwachen Gegenden Gemeinschaftsprojekte aufzubauen und genau darum geht es auch in diesem Roman. Die anfängliche Skepsis der Anwohner*innen weicht irgendwann der Freude an Gemeinschaft und das hat mich sehr berührt. Der Roman hatte für mich ein gutes Maß an Drama und wird vor allem getrieben von Menschen, die aneinander glauben und füreinander einstehen. Der kleine Küstenort ist authentisch und sehr greifbar beschrieben. Und die Schilderungen über den Gemeinschaftsgarten haben mir richtig Lust auf’s Gärtnern gemacht. :)
Ich würde das Buch vor allem Menschen empfehlen, die eine leichte Geschichte suchen, welche trotz allem erstaunlich viel Tiefgang hat und wichtige Themen wie Jugendkriminalität, Trauma und Naturverbundenheit aufgreift. Sicherlich sind einige Elemente der Handlung etwas sehr optimistisch und unrealistisch, aber wenn mensch so etwas sucht, ist der Roman perfekt. Der Romance-Aspekt hätte für mich stärker ausgeprägt sein können, das ist aber meine einzige Kritik.
4,5 Sterne
Rezensionen von nikomiko:
eine wahre, fesselnde und herzzerreißende Geschichte
Solito von Javier Zamora
In "Solito: Eine wahre Geschichte" erzählt der Autor Javier Zamora seine eigene Reise von El Salvador in die USA, um zu seinen Eltern zu kommen, als er erst neun Jahre alt war. Die Eltern und Großeltern bereiten den jungen Javier schon viel früher auf eine "Reise", er wird auf illegale Weise von Schleppern nach USA gebracht.
Das Cover hat mich von Anfang an neugierig gemacht, ist zwar schlicht gehalten, bleibt aber in Erinnerung. Der Junge und der Mond in dem Hintergrundbild unterstützen sehr gut den Titel des Buches.
Die Charaktere sind ganz normale Menschen, die sich mit schwierigen Situationen konfrontieren, Armut, Hunger, getrennt lebende Familien, Flucht und die Hoffnung auf ein besseres Leben.
Die vielen spanischen Worte, die am Ende in ein Glossar übersetzt sind, haben für mich die Geschichte noch greifbarer gemacht und ich konnte die Geschehnisse gut örtlich einordnen.
Ich finde der Autor hat wunderbar seine Erlebnisse in Worte wiedergegeben. Seine Erinnerungen haben einen großen Eindruck auf mich gemacht. Dadurch, dass der Protagonist erst neun Jahre alt war, wurden die übermittelten Gefühle für mich noch stärker.
Man erfährt aus dem Buch auch sehr viele Informationen über die Schlepperbanden und man kann sich einen guten Einblick machen, was Flüchtlinge durchmachen müssen, um in ein Land zu kommen.
"Solito" ist eine wahre, fesselnde und herzzerreißende Geschichte, die ich sehr gerne weiter empfehle.
Rezensionen von Danislesestube:
Ein guter Nachfolger
Seelenlicht von Jay Lahinch
Seelenlicht: Im Zeichen der Verborgenen ist ein unglaublich liebevoller Fantasy Roman mit einer ordentlichen Portion Sehnsucht. Gepaart mit einer fantastischen Handlung. Nun habe ich den Nachfolger gelesen und muss sagen, dass sich die beiden Bücher nicht miteinander vergleichen lassen. Was unter anderem den anders gewählten Schwerpunkten liegt.
In Teil eins verschwindet Maeve spurlos, zumindest dachte das am Anfang Mason, mit dem sie zusammen war. Dabei wandelte diese nur zwischen zwei Welten. Wovon eine kurz davor war zu verschwinden. Zudem wurde sie auserkoren, den Frieden zu wahren und bestenfalls das Gleichgewicht wiederherzustellen. Dies tat sie nur aus einem Grund: Ihre Liebe zu Mason. Am Ende kehrte Maeve wieder zu ihm zurück und wenig später kam Malou, die Protagonistin in diesem Buch auf die Welt.
Die gemeinsame Tochter ist wieder ein anderer Typ Wandler. Diese kann nur am Abend in ihrer menschlichen Form am Alltag teilnehmen. Ab Sonnenaufgang wandelt sie in ihrer Tiergestalt umher. Im Gegensatz zu ihrer Mutter ist sie nicht von Anfang an auf sich alleine gestellt. Dessen tierische Freunde unterstützen das Mädchen, wo es nur geht. Neu dazu kommen die Fremden aus dem Reservat inklusive deren Auffassung der Tierformen. So viel zum Grundgerüst. Bis hierhin klingt es wie eine logische Fortsetzung zum ersten Teil. Was es grundsätzlich auch ist.
Die Umsetzung spricht eine andere Sprache. Da bereits zuvor viel erklärt und viele Geheimnisse gelüftet wurden, entdecken wir in der ersten Hälfte des Buches nicht viel Neues. Malou rettet diese mit ihren ersten Schritten in ein neues Abenteuer und das Heranwachsen zur Welterretterin etwas. Sonst wäre es etwas langweilig gewesen. Ouray hingegen entfaltet erst später seinen wahren Charakter. Zuvor ist er halt ein geheimnisvoller Typ, der eben existiert und sich für den „Auserwählten“ hält. Sein Gehabe ändert sich erst sehr spät im Buch ins Positive. Das ist jetzt kein Beinbruch, was unter anderem daran liegt, dass einer seiner Verbündeten Malou gegenüber etwas aufgeschlossener ist und dieser es nicht unbedingt so ernst mit den Bräuchen nimmt.
Die Charaktere, welche wir bereits im Vorgänger kennenlernen durften, spielen auch hier wieder eine Rolle. Nur stehen diese diesmal Malou mit Rat und Tat zur Seite. Gegen Ende erfährt man wieder etwas mehr über sie. Vor allem Sayde bekommt noch einmal eine gehörige Portion Geschichte spendiert, was mir sehr gut gefallen hat. Maeve und Mason fristen hingegen ein Nebendarsteller Dasein. Gerade letzterer wurde etwas links liegen gelassen. Zugegeben, er kennt sich in der Welt der Wandler nicht wirklich aus und kann somit wenig beisteuern.
Der Verlauf der Handlung hat mir, bis auf meine Kritikpunkte weiter oben, relativ gut gefallen. Die Vorstellung der neuen Protagonistin. Das Zeigen der neuen Probleme. Die Reise in ein neues Abenteuer bis hin zu alten Bräuchen/Geheimnissen. Grundsätzlich ist der Autorin der Nachfolger gut gelungen, auch wenn dieser nicht die gleiche Wirkung auf mich erzielt hat wie Teil eins.
Rezensionen von Ryria:
Urlaub mit Mängeln
Mittsommercamp zum Verlieben von Michaela Metzner
Das Buch entführt uns nach Schweden und hierbei merkt man deutlich, dass die Autorin selbst dort gewohnt hat: Die Landschaft wird toll beschrieben, sodass man direkt selbst Lust auf Urlaub dort bekommt. Immer wieder finden sich schwedische Wörter im Text wieder, die man dank eines Wörterbuchs im Anhang auch nach Wunsch lernen kann.
Viele Eigenheiten des Lebens dort werden geschickt in die Handlung eingebaut und zum Schluss runden Rezepte das Erlebnis noch ab.
Der Schreibstil außerhalb dieser Beschreibungen hat mir hingegen nicht sooo gut gefallen, die Dialoge wirken teilweise unnatürlich und nicht passend zum angegebenen Alter der Charaktere. Auch die Verwendung von manchen Schimpfwörtern empfand ich als eher unangenehm.
Zu den Charakteren: Bea war mir grundsätzlich sympathisch, jedoch fand ich ihren Charakter nicht konstant, eine ihrer Entscheidungen passte aus meiner Sicht nicht zu ihr, hierbei wurde eher künstlich Drama erzeugt. Ed startet schwach, aber gewinnt schnell Punkte hinzu. Mein Favorit war hingegen eine der Jugendlichen im Camp, darin lagen auch die Stärken des Buches, der berührende Umgang mit Kids aus schwierigen Lebensverhältnissen. Davon hätte ich gerne mehr gelesen, dafür weniger (unnötige) Konflikte.
Insgesamt ein durchaus unterhaltsames Buch, das einem die Schönheit Schwedens näherbringt, ungeschönt von den Problemen eines Einwanderers berichtet und einige herzerwärmende Momente beschert, dabei jedoch ein paar Mängel im Schreibstil sowie der Handlung aufweist.
Rezensionen von MariasBooks:
Gute Fortsetzung
Emily Wildes Atlas der Anderswelten von Heather Fawcett
Emily Wilds Atlas der Anderswelten ist der 2. Teil der Emily Wilds-Reihe aus der Feder von Heather Fawcett.
Ich habe den 1. Teil als Hörbuch gehört und den 2. Teil als eBook gelesen. Beide Medien funktionieren bei dieser Reihe sehr gut.
Das Buch knüpft an das Ende des 1. Teiles an und dieses Mal verschlägt es die Gruppe rund um Emily und Wendell in die Berge Österreichs.
Nachdem ich selbst aus Tirol bin, wusste ich spätestens jetzt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will.
Mir hat gut gefallen, dass der zauberhafte, aber gleichzeitig seriös dokumentierte Schreibstil aus dem 1. Band wieder aufgegriffen wurde.
Die Fußnoten in jedem Kapitel geben dem Ganzen einen ganz besonderen Charakter, sodass man sich mit der Zeit gar nicht mehr sicher ist, ob dieses Buch jetzt erfunden oder doch reale Dokumentstion ist.
Zumindest kennt man sich nach der detailliert ausgearbeiteten Enzyklopädie von Emily Wild sehr gut in der Welt der Feen aus. :)
Die Lovestory, die wirklich nur einen minimalsten Teil in dem Buch einnimmt, hat mir dennoch oder vielleicht genau deswegen so gut gefallen. Auch wenn manchmal etwas mehr Interaktion zwischen den beiden Protas wirklich toll gewesen wäre.
Was mir weniger gut gefallen hat war, dass die vielen Tricks, die Emily im 1. Band zum Schutz gegen die Feen verwendete, im 2. Teil wenig Platz gefunden haben. Es hätte auch im 2. Band sehr gut zu ihren Charakterzügen gepasst, diese öfters zu erwähnen.
Zudem werden im Hörbuch Fußnoten sofort vorgelesen, im eBook befinden sie sich am Ende des Kapitels. Mir hätten sie direkt an entsprechender Stelle besser gefallen, da manche Kapitel Recht lang waren und ich persönlich ungern im eBook hin und her hüpfe.
Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch wenn ich kleine Abzüge geben muss. Ich werde die Reihe aber auf alle Fälle weiter verfolgen.
Die Emily Wilds-Reihe ist für alle Fans von Magical Realism, Feen, Forschung und Entdeckungen geeignet, die auch Bücher mit blonden loveinterest lesen und Frauen, die mit Intelligenz statt mit Waffen kämpfen mögen.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Very British!
Warten auf den Tod von Josephine Tey
Während gefühlt halb London vor der Theaterkassa angestellt steht, um eine der begehrten Karten für die Vorstellung eines bekannten Musicals zu erhalten, sackt mitten Gedränge ein Mann tot zusammen. In seinem Rücken steckt ein Stilett. Inspector Alan Grant vom Scotland Yard wird mit der schwierigen Aufgabe betraut, den Mord an dem namenlosen Opfer aufzuklären.
Der Fall ist wie eine mathematische Gleichung mit mehreren Unbekannten: Niemand hat etwas gesehen oder gehört und die Identität unbekannt. Die wenigen Fakten, die Waffe und die Kleidung, helfen vorerst nicht weiter. Dann stellt sich heraus, dass der Täter Linkshänder gewesen sein muss. Als endlich klar ist, wer das Opfer ist, gerät dessen Freund, der Linkshänder ist, in den Fokus von Grant und flieht. Ein Schuldgeständnis? Inspector Grant reist dem Flüchtigen bis nach Schottland nach ....
Meine Meinung:
Josephine Tey hat mit diesem ersten Fall für Inspector Alan Grant einen fesselnden Krimi, der very british daherkommt, verfasst. Es ist ein Krimi der leisen Töne, einer bei dem sowohl der Ermittler als auch die Leser viel nachdenken müssen. Immer wieder, wenn Grant glaubt, diese komplexe Geschichte endlich auflösen zu können, beschleichen Zweifel und er tut gut daran, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.
Zahlreiche Spuren erweisen sich als Sackgassen und lassen sowohl Grant als auch die Leser ins Leere laufen.
Der Spannungsbogen ist hoch, obwohl er in der Mitte ein wenig abflacht, bevor er durch eine letzten Wendung noch für eine überraschende, aber stimmige Lösung sorgt.
Üblicherweise achtet ja niemand, der nicht selbst davon betroffen ist, auf Linkshänder. Geschickt wird hier die Tatsache benützt, dass man nur das sieht, was man kennt. Selbst der erfahrene Inspector wird in die Irre geführt.
Schmunzeln musste ich, als Grant sich an Hand eines Messtischblattes sich mit der Landschaft in Schottland vertraut macht. Der Begriff "Messtischblatt" ist mir als Vermesserin ja gut geläufig, aber schon lange nicht mehr untergekommen. Im allgemeinen sagt man nun Katasterblatt dazu.
Die Charaktere sind sehr gut getroffen. Man kann sich die Figuren so richtig vorstellen.
Josephine Tey ist das Pseudonym der schottischen Autorin Elizabeth MacKintosh (1896–1952), die vor allem für ihre Kriminalromane bekannt geworden ist. Die Autorin Josephine Tey ist selbst auch eine Protagonistin in der Krimi-Reihe rund um Detective Inspector Archie Penrose, die aus der Feder von Nicola Upson stammt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Auftakt einer interessanten Krimi-Reihe 4 Sterne und freue mich auf die anderen Fälle.
Rezensionen von rainbowly:
Spannend
Die unendliche Reise der Aubry Tourvel von Douglas Westerbeke
Inhalt
Aubry bekommt als Kind plötzlich eine mysteriöse Krankheit, die dafür sorgt, dass sie kaum länger als 3 Tage an einem Ort bleiben kann. Deshalb beginnt sie von Paris aus um die Welt zu reisen, begegnet verschiedensten Menschen und erlebt immer wieder geheimnisvolle Dinge.
Sprache
Douglas Westerbeke schreibt sehr eindrücklich und ich habe Aubrys Reise wirklich gespannt mitverfolgt.
Allerdings gab es einige Dinge, die ganz anders waren, als ich sie erwartet hatte.
Die erste Überraschung für mich war, dass man Aubry gar nicht wirklich auf ihrer Reise begleitet, jedenfalls nicht chronologisch. Man erfährt nicht wie sie von einem Ort zum anderen gekommen ist und auch nur wenig über die Länder, die sie bereist oder die Völker, die dort leben. Eher werden einzelne Episoden ihrer Reise erzählt. Meist gibt es eine aktuelle Geschichte und während dieser beginnt Aubry einer Person, die sie trifft, ein vergangenes Erlebnis zu erzählen und dann springt man zur nächsten Episode. Am Anfang gefiel mir das gut, mit der Zeit verwirrte es mich allerdings zunehmend, da ich nicht mehr wusste in welcher Reihenfolge die Ereignisse stattfanden und an welchem Zeitpunkt der Reise wir uns aktuell befinden.
Aubry erlebt wirklich viel, sie reist mehrfach um die Welt; reist durch Wüsten, Dschungel und über Berge; lernt verschiedenste Menschen und Bräuche kennen. Das war wirklich toll zu verfolgen.
Zweite Überraschung war, dass es gar nicht so sehr darum geht, was das für eine Krankheit ist, die Aubry hat, warum sie sie bekommen hat oder ob es möglich ist sie wieder los zu werden. Aubry leidet unter der Krankheit und ihren Folgen, aber tut aktiv nichts um sie zu verstehen.
Nächste Überraschung war, dass die Bibliothek und die Elemente des magischen Realismus in der Geschichte nur eine nebensächliche Rolle spielen.
Überraschend war auch das Ende. Das wurde mir zu wirr und vielleicht auch zu philosophisch. Ich hatte jedenfalls das Gefühl etwas verpasst zu haben oder nicht zu verstehen, was die Geschichte mir vermitteln möchte.
Charaktere
Fazit
Das war eine abenteuerliche Reise, die mich zum Ende hin leider irgendwie verloren hat.











