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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Very British!

Warten auf den Tod von Josephine Tey

Während gefühlt halb London vor der Theaterkassa angestellt steht, um eine der begehrten Karten für die Vorstellung eines bekannten Musicals zu erhalten, sackt mitten Gedränge ein Mann tot zusammen. In seinem Rücken steckt ein Stilett. Inspector Alan Grant vom Scotland Yard wird mit der schwierigen Aufgabe betraut, den Mord an dem namenlosen Opfer aufzuklären.

Der Fall ist wie eine mathematische Gleichung mit mehreren Unbekannten: Niemand hat etwas gesehen oder gehört und die Identität unbekannt. Die wenigen Fakten, die Waffe und die Kleidung, helfen vorerst nicht weiter. Dann stellt sich heraus, dass der Täter Linkshänder gewesen sein muss. Als endlich klar ist, wer das Opfer ist, gerät dessen Freund, der Linkshänder ist, in den Fokus von Grant und flieht. Ein Schuldgeständnis? Inspector Grant reist dem Flüchtigen bis nach Schottland nach ....

Meine Meinung:

Josephine Tey hat mit diesem ersten Fall für Inspector Alan Grant einen fesselnden Krimi, der very british daherkommt, verfasst. Es ist ein Krimi der leisen Töne, einer bei dem sowohl der Ermittler als auch die Leser viel nachdenken müssen. Immer wieder, wenn Grant glaubt, diese komplexe Geschichte endlich auflösen zu können, beschleichen Zweifel und er tut gut daran, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Zahlreiche Spuren erweisen sich als Sackgassen und lassen sowohl Grant als auch die Leser ins Leere laufen.

Der Spannungsbogen ist hoch, obwohl er in der Mitte ein wenig abflacht, bevor er durch eine letzten Wendung noch für eine überraschende, aber stimmige Lösung sorgt.

Üblicherweise achtet ja niemand, der nicht selbst davon betroffen ist, auf Linkshänder. Geschickt wird hier die Tatsache benützt, dass man nur das sieht, was man kennt. Selbst der erfahrene Inspector wird in die Irre geführt.

Schmunzeln musste ich, als Grant sich an Hand eines Messtischblattes sich mit der Landschaft in Schottland vertraut macht. Der Begriff "Messtischblatt" ist mir als Vermesserin ja gut geläufig, aber schon lange nicht mehr untergekommen. Im allgemeinen sagt man nun Katasterblatt dazu.

Die Charaktere sind sehr gut getroffen. Man kann sich die Figuren so richtig vorstellen.

Josephine Tey ist das Pseudonym der schottischen Autorin Elizabeth MacKintosh (1896–1952), die vor allem für ihre Kriminalromane bekannt geworden ist. Die Autorin Josephine Tey ist selbst auch eine Protagonistin in der Krimi-Reihe rund um Detective Inspector Archie Penrose, die aus der Feder von Nicola Upson stammt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Auftakt einer interessanten Krimi-Reihe 4 Sterne und freue mich auf die anderen Fälle.

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Rezensionen von rainbowly:

Spannend

Die unendliche Reise der Aubry Tourvel von Douglas Westerbeke

Inhalt
Aubry bekommt als Kind plötzlich eine mysteriöse Krankheit, die dafür sorgt, dass sie kaum länger als 3 Tage an einem Ort bleiben kann. Deshalb beginnt sie von Paris aus um die Welt zu reisen, begegnet verschiedensten Menschen und erlebt immer wieder geheimnisvolle Dinge.

Sprache
Douglas Westerbeke schreibt sehr eindrücklich und ich habe Aubrys Reise wirklich gespannt mitverfolgt.

Allerdings gab es einige Dinge, die ganz anders waren, als ich sie erwartet hatte.

Die erste Überraschung für mich war, dass man Aubry gar nicht wirklich auf ihrer Reise begleitet, jedenfalls nicht chronologisch. Man erfährt nicht wie sie von einem Ort zum anderen gekommen ist und auch nur wenig über die Länder, die sie bereist oder die Völker, die dort leben. Eher werden einzelne Episoden ihrer Reise erzählt. Meist gibt es eine aktuelle Geschichte und während dieser beginnt Aubry einer Person, die sie trifft, ein vergangenes Erlebnis zu erzählen und dann springt man zur nächsten Episode. Am Anfang gefiel mir das gut, mit der Zeit verwirrte es mich allerdings zunehmend, da ich nicht mehr wusste in welcher Reihenfolge die Ereignisse stattfanden und an welchem Zeitpunkt der Reise wir uns aktuell befinden.
Aubry erlebt wirklich viel, sie reist mehrfach um die Welt; reist durch Wüsten, Dschungel und über Berge; lernt verschiedenste Menschen und Bräuche kennen. Das war wirklich toll zu verfolgen.

Zweite Überraschung war, dass es gar nicht so sehr darum geht, was das für eine Krankheit ist, die Aubry hat, warum sie sie bekommen hat oder ob es möglich ist sie wieder los zu werden. Aubry leidet unter der Krankheit und ihren Folgen, aber tut aktiv nichts um sie zu verstehen.

Nächste Überraschung war, dass die Bibliothek und die Elemente des magischen Realismus in der Geschichte nur eine nebensächliche Rolle spielen.

Überraschend war auch das Ende. Das wurde mir zu wirr und vielleicht auch zu philosophisch. Ich hatte jedenfalls das Gefühl etwas verpasst zu haben oder nicht zu verstehen, was die Geschichte mir vermitteln möchte.

Charaktere

Fazit
Das war eine abenteuerliche Reise, die mich zum Ende hin leider irgendwie verloren hat.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Durchwachsener Start einer Fantasyreihe

Wächter der Magie - Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1) von Lisa McMann

«Wächter der Magie. Aufbruch nach Artimé» ist der Auftakt einer Fantasyreihe von Lisa McMann. Es geht um den Kampf zweier Welten und Zwillingsbrüder, die auseinander gerissen wurden.

Man wird ohne Umschweife in die Handlung katapultiert, um die Figuren erst allmählich besser kennenzulernen. Der Einstieg ist erschütternd, aber leider wenig spannend, wenn man den Klappentext bereits kennt.

Hier baut sich allerdings eine erzählerische Distanz auf, die es mir schwer gemacht hat, mich in die Figuren und die Geschichte einzufühlen. Im Verlauf der Handlung gewöhnt man sich daran und das Ende hat mich ähnlich aufgewühlt, wie der Anfang. Jedoch fehlte es mir insgesamt an Detailreichtum und Handlungsdichte. Jedenfalls bleiben einige Fragen für mich ungeklärt, die möglicherweise in den Fortsetzungen aufgegriffen werden. Allerdings ist die Ideen sehr originell und fantasievoll umgesetzt, auch wenn einiges nicht schlüssig entwickelt und ausbaufähig ist. Da habe ich mich schwer getan, ähnlich wie die Figuren zum Anfang, aber ich glaube, Kindern könnte dieses simple Konzept und die originelle Idee und wichtige Botschaft trotzdem gefallen.

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Rezensionen von Petra:

Medienkompetenz für Kinder

Angriff der Killerunterhosen von Elise Gravel

Elise Gravels mit viel Witz illustriertes Sachbuch "Angriff der Killerunterhosen" zeigt die Möglichkeiten Fake News und Verschwörungstheorien zu erkennen. Das Buch ist für Kinder ab dem achten Lebensjahr geschrieben. Es wird in sechs Abschnitten erklärt, was Fake News sind, warum Leute Fake News erfinden, warum Desinformation gefährlich ist, was passiert, wenn sich Fake News ausbreiten, warum wir Fake News glauben und wie man echte von falschen Nachrichten unterscheidet.

Bunte Comic-Fantasie -Wesen vermitteln auf ein leichte und spielerische Art das Wissen. Die Kinder werden befähigt Medien altersgemäß, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu nutzen . Sie lernen die unterschiedlichen Medien zu hinterfragen und kritisch zu bewerten.
Ein tolles Buch, das ich auf jeden Fall weiter empfehlen möchte, weil Medien auch für unsere Kinder wichtig sind.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Die Frage von Nietzsches ewiger Wiederkunft

Death. Life. Repeat. von Louise Finch

«Death. Life. Repeat. Die ewigen Leben der Clara Hart» von Louise Finch erzählt von toxischer Männlichkeit, Gewalt gegen Frauen und dessen Verharmlosung, ungewöhnlich verpackt und aus der Sicht eines Jugendlichen, der versucht einer Zeitschleife zu entrinnen und Clara Hart, die auf einer Party stirbt, zu retten.

„Die High School ist ein verrücktes soziales Experiment. Wir versuchen alle, einfach nur durchzukommen.“

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von James Spencer, der den schicksalshaften Freitag immer und immer wieder erlebt, ohne zu wissen, warum und wie er das ändern kann. Das war das Spannende an dem Buch, weil man die Entwicklung von James mitverfolgen konnte, wie er eine Version nach der anderen hinter sich lässt und versucht, die Erlebnisse zu deuten und den „Schlüssel“ zu finden, um der endlosen Wiederholung zu entkommen.

Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig. Gleichzeitig habe ich diesen aber dadurch auch als sehr passend und glaubwürdig wahrgenommen, ebenso wie die Dialoge zwischen den Jugendlichen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich die Zielgruppe damit identifizieren kann. Eine Triggerwarnung würde ich nicht aussprechen, weil Louise Finch sich, aufgrund der Erzählperspektive, nicht in schmerzlichen Details verliert, denn vieles wird nur angedeutet. Mit dem Ende war ich sehr zufrieden. Für mich fügte sich alles zusammen und ich empfinde die Erzählperspektive als richtigen Gamechancer. Insgesamt ein unterhaltsamer Roman; ein interessantes Gedankenexperiment mit bleibendem Wert und wichtigen Ansätzen. Eignet sich gut als Schullektüre oder für Leserunden, weil der Roman sehr dazu einlädt, darüber zu reden.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Hätte nach dem grandiosen Start fast abgebrochen

Wolke Sieben ganz nah von Kirsty Greenwood

Kirsty Greenwood zeigt in dieser humorvollen RomCom, wie wirksam ein drastischer Schups aus der Komfortzone sein kann. Delphie stirbt einsam in ihrer Wohnung und landet als Jungfrau ohne Führerschein in einer Übergangsphase zwischen Leben und Tod bei der Jenseits-Therapeutin Merritt. Durch eine Verwaltungspanne lernt sie ihren Seelenverwandten Jonah kennen und bekommt durch ein Ultimatum die Chance, sich zu verlieben.

Die ersten Kapitel haben mich total begeistert. Merritt ist göttlich und die Story war originell, witzig und spannend. Dann wird die Lesereise allerdings sehr vorhersehbar, ein bisschen kitschig und es werden alle Klischees und beliebten Tropes aufgefahren, puh. Da hätte mich der Roman fast verloren. Allerdings spielt Kirsty Greenwood charmant und selbstironisch damit, und schaffte es, dass ich dranbleiben wollte. Letztlich gab es einiges, was mir gefallen hat. Ob Mrs Ernestines auserlesender Seriengeschmack, die anfängliche Playlist meiner Lieblingsstelle, oder Delphies tolle Entwicklung und ihre wunderbaren Freunde. Die Charaktere sind herrlich überspitzt und amüsant. Zum Ende hin gibt es eine Wendung, die konnte mich dann wirklich überraschen. Insgesamt hat mir das Buch so viel Spaß gemacht, dass ich über die anfänglich erwähnten Schwächen gut hinwegsehen kann. Fans von RomComs werden auf ihre Kosten kommen und eine Leserunde mit dem Buch, wäre bestimmt auch spaßig.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Ein ironisches Anerkennen des gesellschaftlichen Scheiterns

Geile Zeit von Niclas Seydack

Die Autobiographie «Geile Zeit» von Niclas Seydack ist für Millennials eine Zeitreise voller Nostalgie. Aber auch die Gen Z wird sich, vor allem in der zweiten Hälfte des Buches, wiederfinden. Niclas Seydack erzählt von seiner Kindheit in den Neunzigern, mit Schnürren vom Dorfbäcker, Pokémon, Ronald McDonald und Pisspottschnitt; von seiner Jugend mit dem verhassten Teuro, zwei Ikonen der Nullerjahre und LAN-Partys, bis in die Gegenwart.

Dabei geht es nicht nur um seine persönlichen Erinnerungsmomente, sondern überwiegend um gesellschaftliche Ereignissen in Kultur, Politik und Weltgeschichte, die eine ganze Generation (einschlägig) geprägt haben.

Niclas Seydack fasst das deprimierte Lebensgefühl der Millennials humorvoll zusammen und spricht für eine ganze Generation, der die Leichtigkeit abhandengekommen ist: „Eigentlich müsste es uns viel wütender machen…“ Denn es „gärte und brodelte und schimmelte. In Deutschland. Auf der ganzen Welt.“ Sehr schön fand ich die Kapitelüberschriften denkwürdiger Sprüche ihrer Zeit, die wir alle kennen. Ich habe einige Textstelle markiert, aber mein Lieblingssatz ist folgender: „Meine Altersvorsorge bestand in der Hoffnung, dass eines Tages die aktive Sterbehilfe legalisiert werden würde.“ Ich habe geschmunzelt, sogar gelacht, fühlte mich verstanden und manchmal war mir zum Heulen zumute. Ja, es kann überfordert, denn „während die Millennials erwachsen werden, ist die Welt mehrmals eine andere geworden.“ Wenn ich auch nicht alles so unterschrieben würde, gibt es viele Überschneidungen und Momente der Wiedererkennung. Für mich ist es eine wichtige Autobiographie, die eine Stellt-euch-nicht-so-an-Genration ins Licht rückt, die bittersüß geschrieben ist und wehmütig macht. Es ist aber vor allem eine subjektive Bestandsaufnahme ohne Perspektiven, die von geilen Zeiten, Krisen, Weltschmerz und Depression erzählt, wobei immer wieder die Gefühlslage des Autors durchschimmert und zunehmend eine bedrückende Stimmung entsteht. Insgesamt eine unterhaltsame Zusammenfassung der letzten drei Jahrzehnte; schöner Art und harter Realität, die auch viel über die Gegenwart und Generationsunterschiede verrät.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Taube & Pechvogel in ihrer Welt

Malte & Oßkar und das Glück, Pech zu haben von Oßkar; Malte Zierden; Amia von Arenberg

Dieses fantasievolle und tiefgründige Bilderbuch erzählt von einer außergewöhnlichen Freundschaft, einem spannendem Abenteuer und einer geheimnisvollen Begegnung.

Der kleine Malte lebt in seiner Welt, denn die Welt da draußen, ängstig ihn sehr. Dann trifft er auf die Taube Oßkar und die beiden werden allerbeste Freunde.

Selbst aus dem größten Pech, ziehen sie das kleinste Glück und erleben ein fantastisches Abenteuer. Es ist eine Geschichte voller sichtbar gemachter Ängste, aus denen Mut entsteht, voller zufälliger Zufälle und sumpfiger Sorgen, allerlei Wortspielereien und versteckter (persönlicher) Details, die das Buch zu einem farbenfrohen Erlebnis machen. Jede Seite ist anders und die Geschichte wird abwechslungsreich, spannend und mitreißend erzählt. Nach jeder Seite fragt man sich, was als nächstes passiert. Doch zwei Sätze bleiben immer gleich, in denen Malte sein Innerstes offenbart und ihm zugehört wird.

Die Illustrationen von Amia von Arenberg haben eine stimmungsvolle Farbauswahl und bestechen mit viel Humor und Detailliebe. Bild und Text ergeben ein harmonisch verspieltes Gesamtbild, mit hoffnungsvollen Botschaften und ganz viel Wertschätzung für Tauben. Ich mochte diese ermutigende Geschichte sehr und finde es toll, wie wahre Ereignisse mit so viel Kreativität und Fantasie in eine zeitlose Geschichte für Kinder verwandelt wurden. Ein tolles Bilderbuch für alle Altersklassen. Sehr empfehlenswert!

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Rezensionen von Natalie:

Tolle buchige Reise nach Schweden

Mittsommercamp zum Verlieben von Michaela Metzner

Beas Leben, wie sie es bisher liebte, liegt in Trümmern. Um ihr gebrochenes Herz zu heilen, fährt sie nach Schweden zu ihrem Ferienhäuschen…mit dem Plan, nach Schweden auszuwandern. Doch vor Ort muss Bea schnell feststellen, dass ihr Haus renovierungsbedürftig ist, gleichzeitig die Jobsuche sich aber schwierig gestaltet.

So nimmt sie notgedrungen eine Stelle in einem Sommercamp an, nichtsahnend, vor welche Herausforderungen sie stehen wird - nicht nur wegen den Jugendlichen, ihrem Chef Ed, der sie definitiv durcheinanderbringt, sondern sie sich auch selber klarwerden muss, was sie von ihrem Leben will…

Eine tolle (Urlaubs-)Lektüre. Ich war sofort in der Geschichte von Bea drinnen und bin sehr gern mit ihr nach Schweden gereist, um sie bei ihrem Neuanfang zu begleiten. Schwedens Setting war wunderschön beschrieben, was das Feeling beim Lesen nochmal verstärkte. Bea hat eine gute Entwicklung im Laufe des Romans durchgemacht, vor allem ihr Umgang mit den Jugendlichen fand ich sehr schön - hier hatte ich das Gefühl, dass beide Seiten sehr viel daraus mitnehmen konnten. Natürlich kommen auch die Emotionen und Gefühle nicht zu kurz - also alles dabei, was für mich ein lesenswerter Roman braucht und ich freue mich, wieder eine neue Autorin für mich entdeckt zu haben. Leseempfehlung!

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Rezensionen von Meli:

Witzig, emotional und süß

The Happiness Blueprint von Ally Zetterberg

Klara gibt sich viel Mühe, auch wenn sie im Vergleich mit ihrer perfekten Schwester doch immer schlecht abschneidet. Als sie die Einzige ist, die sich um das Unternehmen ihres Vaters kümmern kann, fühlt sie sich der Aufgabe nicht wirklich gewachsen und sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden machen es ihr nicht wirklich leichter.

Sie bräuchte etwas Unterstützung, aber sie will auch niemanden enttäuschen und schlägt sich daher doch eher alleine durch.

Ihr neuer Mitarbeiter Alex scheint aber zu wissen, was zu tun ist und sie suchen gemeinsam einen Weg, um das Unternehmen am Laufen zu halten und stellen sich dabei noch einigen anderen Herausforderungen. Sie fühlen sich eigentlich sofort zueinander hingezogen, doch Missverständnisse und Arbeitsbeziehungen machen die Sache komplizierter.

Beide haben ihre Ängste und Komplexe: Klara vergleicht sich immerzu mit ihrer Schwester und hat das Gefühl, nie gut genug zu sein; Alex hingegen verarbeitet noch einen schmerzhaften Verlust, kämpft dabei mit Schuldgefühlen und bestraft sich deswegen selber. Ihre Zusammenarbeit hält nicht nur das Unternehmen über Wasser, sie lernen dabei auch viel über sich selbst.

Ich fand die Charaktere sehr sympathisch, der Humor hat mir gut gefallen und ihre Geschichte fand ich nicht nur süß, sondern auch spannend.

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