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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Kein roter Faden

Seinetwegen von Zora Del Buono

Die Aurorin entschließt sich mit 60 Jahren nach dem Verursacher eines Autounfalls zu suchen. Als sie acht Monate alt war, fährt ihr dreiunddreißigjähriger Vater zusammen mit ihrem Onkels im Käfer zurück in die Klinik in der er als Arzt arbeitet. Ein junger Autofahrer überholt einen Pferdewagen und so kommt es zum für den Vater tödlichen Unfall.

Mit ihrer Mutter konnte Zora nie über den Vater reden und erst jetzt entschließt sie sich in der Sache zu recherchieren.
Bis sie wirklich nach dem Namen des Mannes, von dem sie nur die Initialen kennt, forscht, muss man sich durch das halbe Buch lesen. Da kommt Zora del Buono immer auf andere Themen, die nicht unbedingt mit dem Vater zu tun haben. Da gibt es Rückblicke, immer wieder wird Berlin als Wohnort erwähnt und neun Gespräche im Kaffeehaus mit zwei bzw. drei alten Freunden. Auch diese Gespräche habe ich meist als abschweifend empfunden.
Es gibt auch Statistiken, die mich sehr erstaunt haben, die ich aber in einem solchen Buch nicht erwartet habe.
Da die Erzählung als autofiktional beschrieben wird, muss man sich wohl mit dem Ergebnis zufriedengeben, aber ich hätte mir etwas mehr Klarheit am Ende gewünscht.
Wenn Zora von ihrer dementen Mutter berichtet, die im Leben immer so stark war und doch ihren Mann, mit dem sie neun Jahre verheiratet war, immer vermisst hat, fand ich das Buch sehr identisch und gefühlvoll. Wohingegen die Recherche zu Vaters Tod mich eher nicht überzeugen konnte.
Ich hatte nach dem Klappentext eine andere Erwartung und leider wurde diese nicht erfüllt.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ich habe mir mehr erwartet

Glück von Jackie Thomae

Mich hat das ausdrucksstarke Cover und der schräg platzierte Titel angezogen und auch der Klappentext hört sich lesenswert an.
Autorin Jackie Thomae befasst sich in diesem Buch mit Frauen in der Mitte ihres Lebens, die die Frage umtreibt, ob ein Leben ohne Kind lebenswert oder das Frau-sein unabdingbar mit einer Mutterschaft verbunden ist.

Mit diesen Fragen beschäftigen sich hauptsächlich Marie-Claire Sturm, die die meisten Rundfunkhörer unter MC kennen. Sie war das 1. mal mit 17 schwanger – viel zu früh, das zweite mal mit Zwillingen, die sie nicht wollte. Und nun fragt sie sich, ob sie noch ein Kind will, aber dazu fehlt ihr der Mann.
Anahita Martini, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, die sich sehr um ihre Aussenwirkung kümmert, fragt sich, ob sie dieses Amt überhaupt ohne Kinder ausüben kann. Obwohl sie so erfolgreich ist, spürt sie eine innere Leere, die vielleicht ein Kind füllen kann? Um den Stress ganz oben in der Politik aushalten zu können,schluckt sie schon jetzt morgens Upper und abends Downer. Und dann noch ein Kind?
Auch Frauenärztin Henriette Nonnenmacher lerne ich zusammen mit Tochter Nike und Mutter Ute kennen, die sich voll in den Dienst ihrer Patientinnen gestellt hat. Ob man dem Wundermedikament, von dem sie so viel hält und bei dem Frauen bis ins hohe Alter schwanger werden können, eine Chance geben soll, sehe ich kritisch.
Dazu Maren Vogtländer, spirituelle Lebensberaterin, Atemtherapeutin und Körperarbeiterin, die von ihren Kursen sehr gut leben kann. Auch sie ohne Kind.
Sie alle beschäftigen sich in irgendeiner Weise mit ihrem Alter und dem Thema Kinder.
Da ich selbst zwei Kinder habe, bei denen ich lange überlegt habe, ob ich überhaupt schwanger werden wollte, hat mich dieses Thema sehr interessiert. Allerdings musste ich beim Lesen schnell feststellen, dass ich mir etwas anderes von der Lektüre erwartet hatte.
„Glück“ ist eine Geschichte, die sich mit Frauen in der Mitte ihres Lebens auseinander setzt, die sich dem Druck ausgesetzt fühlen, eine Entscheidung treffen zu müssen. Ihr Leben mit oder ohne Kind weiterzuführen.
Leider habe ich zu den Protagonistinnen keinen Zugang gefunden. Die Geschichte plätschert mit ihrem, wie ich finde hervorragenden Erzählstil ohne viel Inhalt, leider nur so vor sich hin. Gedanken gehen in Dialoge über und wieder zurück. Das hat das Lesen für mich etwas anstrengend gemacht. Und wenn ich ehrlich bin, war ich fast froh, als das Buch ausgelesen war.
Ich hätte mir mehr Tiefgang, mehr Emotionen, die dieses Thema bestimmt verdient, und mehr Selbstreflektion von MC und Anahita gewünscht. Trotzdem regt es auch mich zu Überlegungen an, z.B. ob Frau diesem Thema heutzutage noch so viel Raum geben muss. In unserer Gesellschaft ist doch sowieso schon fast alles möglich. Vielleicht hat mich auch diese Erkenntnis nicht so gut in die Geschichte hinein finden lassen.

Wer sich für persönliche und gesellschaftliche Themen interessiert, ist mit diesem Buch bestimmt gut bedient. Mich hat es leider nicht berührt und bekommt leider nur 3,5***.

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Rezensionen von froschman:

Vergnüglicher Krimi

Mord im Antiquitätenladen von Waldi Lehnertz

Beim Antiquitätenhändler Siggi wurde eingebrochen. Siggi selbst macht sich mit einem Baseball-Schläger bewaffnet auf die Suche nach dem Täter, muss aber im Obergeschoß erkennen, dass ein Fremder Mann im Designer-Sessel platz genommen hat, aber sich nicht bewegt. Siggi erkennt, dass es sich um eine Leiche handelt und verständigt die Polizei.

Doch als diese eintrifft, ist keine Leiche mehr im Obergeschoß und Siggi wird beschuldigt, die ganze Geschichte nur erfunden zu haben. Im Trubel dieser Ereignisse kommt Doro, um als neue Putzhilfe bei ihm anzufangen und gemeinsam beginnen sie zu ermitteln, da die Polizei nichts unternimmt.
Waldi Lehnertz, der in seinem Hauptberuf selbst Antiquitätenhändler ist, hat gemeinsam mit Miriam Rademacher einen vergnüglichen Krimi geschrieben, bei dem nicht alle Worte ernst zu nehmen sind. Alles in allem ein gut gelungener Cosy-Crime, bei dem man miträtselt, aber keinen Täter findet. Nach und nach fügen sich einzelnen Mosaik-Steinchen zusammen und man kann ein Bild erkennen.

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Rezensionen von Petra:

Schwarz und WEiß

Wächter der Magie – Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1) von Lisa McMann

Als Jugendliche werden in Quill die Menschen aussortiert, in Gewollte, in Nützliche und in Ungewollte. Die letzte Gruppe ist künstlerisch begabt, stellt Fragen und hat Phantasie. Alles was der autoritären Hohepriesterin nicht gefällt, es könnte ihre Macht bedrohen. Die Ungewollten werden zur Vernichtung gebracht.

Ein ziemlich grausamer Anfang vor allem weil bei diesem Ritual die Zwillinge Alex und Aaron getrennt werden. Alex hat mit einem Stock einfache Strichhäuser in den Match gemalt, während sein Bruder sich strikt an die Regeln hält bzw. sein Bruder nimmt die Schuld auf sich. Doch Alex muss nicht sterben, er kommt in die magische Stadt Artimé hier wird er nicht verachtet sondern ist Gleicher unter Gleichen, er findet Freunde wenn nicht die Trauer um den Verlust seines Zwillings wäre. Denn sie stehen nun auf zwei gegnerischen Seiten.
Ich fand die Geschichte etwas zu sehr schwarz / weiß geschrieben. Auf der einen Seite die begabten und verzeihenden Artimé Bewohner und auf der anderen die tumben durch Gehirnwäsche verrohten Bewohner von Quill. Hier
gutes Essen, freundliche Gespräche und Unterricht, dort alles Grau in Grau.
Durch die klare Abgrenzung wirkte das Buch flach fast eindimensional, der Vergleich mit anderen Büchern die im Klappentext erwähnt werden hält es nicht statt. Denn die Gründe für die Gehirnwäsche der Bewohner und die Abschottung werden nicht genannt. Es fehlt für alles der Hintergrund. Die Tugenden die hier vermittelt werden sollen, wirkten dadurch wie Eigenschaften die man hat oder eben nicht, nichts was man sich erarbeiten könnte oder erlernen. Für mich die falsche Herangehensweise.

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Rezensionen von dosi80:

Ein vergessenes Meisterwerk! - nur bedingt

Ex-Wife von Ursula Parrott

Sex and the City meets The Great Gatsby – nur bedingt

Der Roman Ex-Wife der Autorin Ursula Parrott ist erstmals im Jahr 1929 erschienen und spielt in den 1920iger Jahren.
Das Cover ist sehr schön und edel gestaltet und lädt zum Lesen ein.
Die Geschichte handelt von Patricia, die mit 24 Jahren von ihrem Ehemann Peter verlassen wird.

Sie versucht um ihn zu kämpfen, dies gelingt ihr nur schwer.

Ich konnte mit diesem Buch ehrlich gesagt wenig anfangen. Die Charaktere sind für mich irgendwie unnahbar und unsympathisch. Das Buch ist über einige Teile sehr langatmig und es fiel mir teilweise nicht leicht in der Geschichte zu bleiben.
Da ich wenig über die 1920iger Jahre weiß, fiel es mir auch sehr schwer mich in dieser Geschichte einzufinden. Wahrscheinlich liegt es auch an dem Weltbild dieser Jahre und dem heutigen.
Für mich kein Buch, dass man gelesen haben muss.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Am Filmset der Regency-Soap Silver Lines

A Beautiful Flaw von Ria Radtke

Die Handlung beginnt mit der Beerdigung der Großmutter der Zwillinge Sam und Vic und während Vic trauert, lässt Sam sich nicht blicken. Ein Rückblick in die Vergangenheit lässt darauf schließen, dass in dieser Familie noch mehr im Argen liegt. Obwohl die Schwestern von klein auf ein inniges Verhältnis verband, könnten ihre Leben nicht verschiedener sein.

Sam liebt die Bühne und Vic ist zurückhaltend. Als nun Vic am Filmset von Sam eine bezahlte Stelle als Make-ip-Artist angeboten bekommt, werden die Schwestern von ihrer Vergangenheit eingeholt.
Obwohl schon ziemlich zu Beginn deutlich wurde worum es geht, habe ich das Buch gerne gelesen. Die Handlung wird immer wieder von kurzen Episoden am Filmset unterbrochen und die dortige Atmosphäre gut dargestellt.
Neben Vic und Sam gibt es noch weitere wichtige Charaktere wie Tessa, Vics Freundin und Lex, den männlichen Hauptdarsteller in Silver Lines. Ich hatte von allen ein gutes Bild vor Augen und habe ihre Entwicklung gerne verfolgt.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Lilli33:

Originell, aber nicht ganz rund

Anna O. von Matthew Blake

Originell, aber nicht ganz rund

Inhalt:
Die fünfundzwanzigjährige Anna Ogilvy schlafwandelt. Eines Nachts wird sie neben den blutüberströmten Leichen ihrer zwei Freunde gefunden. In der Hand hält sie ein Messer. Doch Anna kann sich nicht zur Tat äußern, denn sie ist in einen Tiefschlaf gefallen, aus dem sie vier Jahre lang nicht mehr aufwacht.

Mit neuen Behandlungsmethoden will Dr. Benedict Prince Anna wecken, damit sie endlich vor Gericht gestellt werden kann. Anfänglich von dem Fall sehr berührt, muss Ben bald feststellen, dass er tiefer darin verstrickt ist, als ihm lieb sein kann.

Meine Meinung:
Die Ausgangssituation empfand ich als sehr originell, interessant und Spannung verheißend. Auch die Erzählweise, nämlich aus verschiedenen Perspektiven, fand ich gelungen und passend. Den Hauptteil nimmt Ben in der Gegenwart ein. Viele Infos erhalten wir aber auch durch Annas Tagebuch, das die Ereignisse vor der und um die Tat erläutert. Die unterschiedlichen Perspektiven beleuchten das Geschehen von allen Seiten und erzeugten bei mir oft widersprüchliche Gefühle und Erwartungen. Die Liste meiner Verdachtsmomente war lang und ständig musste ich meine Meinung revidieren. Matthew Blake führte mich immer wieder auf falsche Fährten. Was mich dabei aber störte, war, dass dies sehr oft durch irgendwelche Andeutungen geschieht, die jeder Grundlage entbehren und anscheinend nur deshalb eingeflochten wurden, um eben diesen Effekt zu erzielen. Vieles erscheint dadurch verwirrend und nicht nachvollziehbar.

Die Auflösung war für mich logisch, beruht aber auf sehr vielen Zufällen, was ich auch nicht wirklich befriedigend fand. Leider werden nicht alle losen Fäden verbunden. Einige Fragen bleiben unbeantwortet und der Interpretation der Lesenden überlassen.

Für einen Thriller ist die Spannung auf eher niedrigem Niveau gehalten. Schlaflose Nächte, wie in der Werbung suggeriert, muss man nicht befürchten.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Mein Jahreshighlight

When The Moon Hatched von Sarah A. Parker

Das Buch ist ein wahrer Hingucker. Das Cover ist wunderschön gestaltet und sieht im Bücherregal unglaublich schön aus.

When the Moon Hatched ist für mich das erste Buch der Autorin und ich liebe jetzt schon ihren Schreibstil, der einen nur so über die 880 Seiten fliegen lässt. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum weglegen.

Die Protagonisten und ihre einzelnen Geschichten sind extrem gut ausgearbeitet, so dass man nicht anders kann als diese ins Herz zu schließen, vor allem Raeve, die mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen hat.

Seit Fourth Wing gibt es gefühlt fast nur noch Bücher mit Drachen, was mir das Lesen von Drachengeschichten leider etwas verdorben hat und mich zunächst skeptisch machte, ob ich dieses Buch lesen soll. Zum Glück habe ich es gelesen, denn When the Moon Hatched ist so unglaublich gut, dass ich wieder Lust bekommen habe über Drachen zu lesen.

Wer ein tolles Fantasybuch mit Drachen und einer Liebesgeschichte lesen möchte, sollte sich When the Moon Hatched kaufen.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Sehr spicy

Forever Never von Lucy Score

Das Cover gefällt mir an sich recht gut, wobei mir filigranere Schriften besser gefallen.

Es ist für mich das erste Buch der Autorin und ich mag den flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil. Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Vor allem Remi, die mit ihren innerlichen Wunden und ihrem Geheimnis zu ihrer Familie zurückkehrt und hofft, dass sie diese nicht in Gefahr bringt.

Leider hat es etwas lange gedauert bis das Geheimnis um Remi vollends aufgeklärt wurde.

Geschichten die in Kleinstädten oder auf Inseln spielen lese ich sehr gerne. Dort kennt meist jeder jeden, die Menschen sind sympathisch und Geheimnisse kommen früher oder später ans Licht.

Das hin und her der Gefühle sowie das Verhalten von Brick waren mir etwas zu nervig und ich hätte ihn gern mehr als einmal geschüttelt.

Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, wobei es mir ab und an zu spicy war.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Liebe und Sport

This could be love von Lilly Lucas

Das Buch besticht durch sein wunderschön gestaltetes Cover, seine toll gestallteten Innenseiten sowie den passenden Farbschnitt.

Es ist für mich das erste Buch der Autorin, welches mich durch einen wunderbaren Schreibstil gleich in den Bann gezogen hat. Ich war ab der ersten Seite direkt in der Geschichte und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Hawaii passt perfekt zur Geschichte von Vince und Louise, die mir als Protagonisten sehr gut gefallen. Auch die kurzen Ausschnitte haben dazu beigetragen, mehr von Louisa zu erfahren.

Für mich ist es das erste Buch in dem es sich um Sport handelt. Bisher konnte ich mich mit Sport in Büchern nicht so anfreunden, aber das hat sich jetzt wohl durch This could be love geändert.

Es ist ein sehr gut gelungener Auftakt der Reihe und ich freue mich schon sehr auf das Erscheinen von Band 2 und 3.

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