Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Du entscheidest
Die Hüter des magischen Waldes - Finde die geheimen Kristalle! von Cee Neudert
Zum Buch:
Dem großen Baum geht es schlecht, er braucht dringend magische Kristalle, um wieder gesund und stark zu werden.
Drei Kristalle sind im magischen Wald versteckt und Du bist auserwählt als Hüter des Waldes diese zu finden.
Meine Meinung:
Mich sprach zuerst das Cover an, bevor ich wusste, dass es ein "Du entscheidest" Buch ist.
Zuerst darfst Du entscheiden welche Fellnase Du gerne sein möchtest, dann werden Dir deine drei Gefährten mir auf den Weg gegeben, ein mutiges Eichhörnchen, eine weise Eule und ein gerechter Frosch.
Immer wieder stößt man am Ende eines Kapitels auf mehrere Wege, wie es weitergehen kann und liest so das Buch Kreuz und quer, es gibt aber auch jede Menge interaktive Ideen, man darf ins Buch schreiben, gerne mit Bleistift, man darf würfeln und man darf sich immer wieder neu entscheiden. Kurzum, ein ganz wunderbares Buch für kurzweiligen Lesespaß und dazu noch ganz besonders zauberhaft illustriert. Es macht einfach Spaß.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Say my name
Golden-Heights-Reihe, Band 1 - Unlock My Heart von Saskia Louis
"Unlock my Heart" von Saskia Louis ist im Juli 2024 als Hörbuch erschienen, das von Juliane Hempel (Lexi) & Max Rauch (Logan) gesprochen wird.
Lexi verkauft an einer Nobeluniversität gefälschte Ausweise - einer ihrer Jobs, und eine sehr lukrative Einnahmequelle, wenn man über das Talent der Protagonistin verfügt.
Und natürlich geht sie so diskret wie möglich vor - sogar so diskret, dass sie gar nicht weiß, wer Logan ist, der sie nicht nur beobachtet sondern sogar angesprochen hat. Und dann kommt nicht nur eine Auftragsanfrage von ihm, die gar nicht in ihren Bereich fällt, sondern auch noch ein Erpressungsschreiben, für das Lexi zusätzlich Geld braucht.
Logan hat alles - ist attraktiv, reich, aus gutem Hause, die Frauen liegen ihm zu Füßen und seine Zukunft ist bis ins kleinste Detail von seinem sozialen Umfeld geplant. Und das macht ihn jetzt nicht sonderlich glücklich - denn er hätte gerne ein Schreiben, und Lexi sieht so aus, aus könnte sie im dieses besorgen.
Ich habe schon viel von dieser Autorin gelesen und gehört, weshalb ich weiß, dass ihr Schreibstil mit den witzigen Dialogen sowie die tollen Charaktere auf jeden Fall meinen Geschmack treffen werden. Die Geschichten sind gut konstruiert und diesmal waren durchaus auch viele spannende Elemente dabei, neben der voraussehbar romantischen Handlung.
Logan macht im Laufe der Geschichte eine größere Entwicklung als Lexi durch, was auch klar ist, da diese schon sehr viel Entwicklungsdruck in ihrem bisherigen Leben hatte.
Es hat mir große Freude gemacht, die extrem smarte und gerissene Lexi zu begleiten - sie ist bisher auf jeden Fall mein liebster fiktiver Charakter 2024! Und auch mit Logan hat sie großes Glück, aber um den Grund dafür herauszufinden, muss man die Geschichte selbst lesen / hören.
Die Stimmen passen sehr gut zu Lexi und Logan und beim Zuhören (in 1,5-facher Geschwindigkeit) habe ich mich mitten in der Handlung drin gefühlt.
Und ich freue mich auch darüber, dass es ein Auftaktband zu einer Buchserie ist, denn Logan und Lexi möchte ich sehr gerne auch weiterhin begleiten.
Rezensionen von Streiflicht:
Düsteres am schönen Gardasee
Zum Limoncello eine Leiche von Heidi Troi
Da ich bereits die Lovis-Reihe, die in Südtirol spielt, von Heidi Troi vom ersten Buch an kenne und liebe, war ich natürlich neugierig, was sie wieder für uns gezaubert hat. Denn bei dieser Autorin muss man von zaubern sprechen! Sie schreibt in einem Tempo, dass man kaum mit dem Lesen hinterher kommt und scheint sich mühelos durch die Genres zu bewegen.
Ihre Kinderbücher sind wunderbar, lehrreich und trotzdem einfach schön zu lesen, voller Witz und charmant, ihre Krimis sind nicht nur spannend, sondern auch voller Lokalkolorit und Humor und laden regelrecht nach Südtirol ein. Ihre Thriller machen Gänsehaut und auch ihre Liebesromane erfreuen sich großer Beliebtheit (hier habe ich noch Nachholbedarf, ich habe bisher keinen gelesen, da es nicht mein Genres ist).
Nun aber war ich natürlich sehr gespannt darauf, wie sich die Marescialla Bianca Rossi am Gardasee schlagen wird. Eine neue Figur, die sich ganz schnell, fast schon leise, still und heimlich in mein Herz geschlichen hat.
Völlig gegensätzlich zur lieblichen Landschaft, in der sogar Zitronen und Palmen wachsen, geht es hier um das Thema Femizid. Das ist ein starker Gegensatz und an einigen Stellen hat mich das tief berührt. Bianca hat ihre eigenen Sorgen und muss zugleich im Verschwinden einer jungen Frau ermitteln. Ihre Sorgen und Nöte sind sehr anschaulich geschildert, man kann bestens mitfühlen. Schafft eine Autorin das, hat sie alles richtig gemacht. Ist eine Geschichte so authentisch, dann ist es einfach perfekt zu Lesen. Gut gelungen war für mich auch die fein austarierte Balance zwischen den persönlichen Problemen der Ermittlerin und dem eigentlichen Fall.
Ich mag die Schilderungen der Landschaft, die immer wieder bezaubert und für Atempausen sorgt, Lokalkolorit schafft, ohne kitschig zu sein. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass auch die Schattenseiten des Tourismus erwähnt werden, der solche schönen Orte teilweise regelrecht überschwemmt.
Eine coole Idee fand ich, dass die Geschichte Parallelen zum Drama um Romeo und Julia aufweist und dass auch ein bisschen Liebe vorkommt. Wie schon erwähnt, bin ich keine Liebesromanleserin, aber ich mag Krimis, die ein bisschen was von anderen Genres abbekommen. Hier ist das genau die richtige Prise, dass es den Roman perfekt macht.
Schon jetzt bin ich total gespannt, wie es weitergeht mit Bianca und vielleicht auch dem einen oder anderen Protagonisten oder einer weiblichen Figur, die Teil dieser packenden Geschichte waren!
Rezensionen von Streiflicht:
Das Buch des ersten Halbjahres
Das Mädchen mit dem Porzellangesicht von Simone Keil
Schon beim ersten Blick auf dieses Buch war ich gefangen. Nicht nur das Cover, sondern auch der Titel und die Kurzbeschreibung hatten mich sofort in ihren Bann gezogen. Es gibt diese Bücher, die irgendwas ganz tief in Dir drin ansprechen und das war so eins. Ich wusste sofort, das MUSS ich lesen!
Als ich die ersten paar Seiten gelesen hatte, wollte ich gar nicht mehr aufhören.
Ich war so begeistert und das Buch hat noch mehr gehalten, als es zuerst versprochen hatte. Es ist nicht nur ein Märchen oder eine Fantasygeschichte, es ist ein Roman, der berührt, bewegt, nachhallt. Ich habe so sehr mitgefiebert und mich gegruselt, ich habe gelacht, geweint und bis zur letzten Seite habe ich mitgefühlt. Wer das als Autor schafft, hat alles erreicht, was man als Schriftsteller erreichen kann, finde ich.
Mich hat diese Geschichte so sehr berührt, dass ich mich heute schon auf das erneute Lesen dieses Buchs freue und es kaum erwarten kann. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich möchte nichts verraten, kann nur wärmstens empfehlen, das Buch unbedingt zu lesen! Für mich auf jeden Fall ein Highlight im ersten Lesehalbjahr 2024! Schade, dass man nur 5 Sterne vergeben kann …
Rezensionen von Streiflicht:
Düster mit poetischer Sprache
Krähentage von Benjamin Cors
Auf dieses Buch war ich total neugierig, weil ich schon den Titel mit dem düsteren Cover und die Kurzbeschreibung so toll fand. Einige Bücherfreundinnen hatten das Buch gelesen und alles, was ich hörte, hat mich nur noch neugieriger gemacht. Sowas ist dann ja immer schwierig, weil man so hohe Erwartungen hat.
Da bin ich dann immer ganz hin- und hergerissen und mag gar nicht recht mit dem Buch starten.
Nun aber habe ich es gewagt und ich bin begeistert. Das Buch war bis zur letzten Seite spannend und lässt auch erwarten, dass es eine Fortsetzung geben wird, die es ebenfalls in sich haben wird. Denn da gab es noch eine finstere Überraschung. Insgesamt hat mich das Buch überrascht, weil es mehr Geheimnisse gab als ich erwartet hatte. Außerdem mochte ich die poetische, zugleich düstere Sprache, die schon auf der ersten Seite die Leser in ihren Bann zieht:
„Die Schritte der alten Frau schleiften über den Asphalt. Ihre abgewetzten Schuhe schoben sich durch den Dreck, vorbei an Pfützen, in denen sich die Fassaden der Wohnblöcke spiegelten. Über ihr das Grau des Himmels, aschfahl und leergeweint. Tagelange hatte es auf die Stadt niedergeregnet. Zwischen Schnee und Regen wurde alles zu Schmutz, hier am Rande der Stadt. Wo die Häuser höher waren als die Träume der Menschen.“
Wow, was für ein Auftakt! Das hat mich echt fasziniert. Ich mag es, wenn die Sprache eines Autors besonders ist, wenn die geschriebenen Worte Bilder im Kopf erzeugen. Gleichzeitig hab ich mich immer gefragt, in welcher Stadt die Geschichte spielt, denn es wird nie erwähnt. Nah am Meer liegt die „Stadt“ und sie ist groß, aber der Rest bleibt ebenfalls ein Geheimnis.
Dieses Buch ist definitiv nichts für Zartbesaitete, aber für alle, die Spannung mögen und den Blick in die Abgründe der menschlichen Seele.
Was mich leider echt gestört hat, war, dass ständig sie und Sie verwechselt wurde. In einem Dialog wurde jemand erst mit Sie angesprochen, dann im nächsten Satz sie. Sowas kann ja mal vorkommen, aber hier war es schon wirklich oft und das hat mich irgendwann wirklich gestresst. Sehr schade. Ich hatte schon über einen Punktabzug nachgedacht, aber das Buch selbst war ja super – ich wünsche mir nur oft ein bisschen mehr Sorgfalt im Korrektorat.
Rezensionen von Tara:
Ganz schön schaurig
Der Riss in der Wand von Ina Maschner
„Der Riss in der Wand“ ist ein schauriges aber auch schwieriges Buch der Autorin Ina Maschner.
Die 26-jährige Hedwig möchte in Wien Kunst studieren, erhält eine Zusage und freut sich riesig darüber. Allerdings kommen direkt Schuldgefühle auf und sie wagt es nicht, ihre Freude mit ihren Eltern zu teilen, da sie von ihnen manipuliert und klein gehalten wird.
Auf der einen Seite ist da der Drang in ihr, in die Welt hinaus zu gehen und etwas zu erleben aber gleichzeitig kann sie sich nicht von ihrem Elternhaus lösen.
Ihre Eltern Gretel und Karl wirken lieblos. Karl ist gleichgültig und aggressiv und ihre Mutter verbittert.
Ihr Bruder Franz hat es geschafft. Er hat die Familie verlassen und seitdem wird über ihn nicht mehr gesprochen.
Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Hedwig erzählt und wechselt zwischen der Gegenwart und Erinnerungen aus der Vergangenheit.
Hedwigs Gedanken sind oft wirr und ich fand es nicht immer leicht ihnen zu folgen. Es ereignen sich merkwürdige Dinge in dem Haus und für mich war zunächst unklar was hier wirklich passiert.
Die Atmosphäre des Romans ist durchgehend düster und unheimlich.
Die Kapitel sind kurz und tragen Überschriften die neugierig machen.
Auch wenn ich während des Lesens oft das Gefühl hatte total zu schwimmen, war ich gefesselt. Ein beklemmendes Gefühl und leichte Gänsehaut waren stets zugegen.
Ein Wohlfühlbuch ist dies definitiv nicht, aber wer sich gerne mit menschlichen Abgründen und daraus entstandenen psychischen Erkrankungen auseinandersetzt, für den ist das die richtige Lektüre.
Rezensionen von Nele33:
wichtiges Buch
Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst von Marcus Bensmann; CORRECTIV
Dieses Buch spaltet genau wie die AfD die Leser, da gibt es die Leugner und die Menschen, die hinterfragen.
Correctiv wurde von der Afd verklagt und musste einige Aussagen zurücknehmen, dies kann ich gut akzeptieren.
Dieses Buch ist wichtig, sollte von vielen Menschen gelesen werden und kann Lesern die Zusammenhänge sachlich erklären.
Mir war einiges schon bekannt, aber es hier geballt und am Stück zu lesen hat mich doch noch mehr als einmal schlucken lassen.
In so einer Welt möchte ich wirklich nicht leben müssen. So viele Jahre haben die Menschen um eine Demokratie gekämpft, welche ganz klar von einer Partei nun torpediert werden soll.
Ich versuche mir immer vor Augen zu halten, dass 25-30 % nicht die Mehrheit in Deutschland sind, die hinter der Partei stehen, doch für eine Mitregierung mit einer der angeblich christlichen Parteien wird immer vorstellbarer.
Also lest dieses Buch und wehret dem Anfang, auch keine Protestwahlen, die können wie bekannt nach hinten losgehen.
Ein wichtiges Buch in einer unruhigen Zeit.
Rezensionen von LEXI:
Man muss nicht auf der Suche sein, um zu finden
Nanny über Nacht - Lakeland Love von Alexandra Zöbeli
Man muss nicht auf der Suche sein, um zu finden
Als die Flugrettungssanitäterin Harriet Watts bei einem Verkehrsunfall erste Hilfe leistet, bittet der schwerverletzte Fahrer sie inständig, sich um seine behinderte Tochter Poppy zu kümmern. Entgegen all ihrer Prinzipien stimmt Harriet zu und macht sich auf den Weg, um das Mädchen vom Schulbus abzuholen.
Nach anfänglichem Widerstreben betreut sie schließlich nicht nur das Kind, sondern erledigt auch den Haushalt und übernimmt die Versorgung der Tiere. Nach und nach erhält sie immer tiefere Einblicke in das Vater-Tochter-Gefüge, kann jedoch die soziale Isolation, in der die beiden leben, nicht nachvollziehen. Mit ihrer übersprudelnden Lebensfreude bahnt Poppy sich zielstrebig ihren Weg in Harriets Herz und genießt das Zusammensein mit Harriet und ihrer Familie. Schon bald knistert es auch zwischen Tom und Harriet, doch die Geheimniskrämerei um Toms Vergangenheit steht einer Beziehung im Wege.
Bei Alexandra Zöbelis aktueller Neuerscheinung handelt es sich um einen gefühlvollen Wohlfühlroman, in dem man schwelgen und versinken kann. Auf den Leser wartet eine harmonische Vater-Tochter-Beziehung mit einem liebevollen Alleinerzieher, dessen Lebensinhalt es ist, einfühlsam und fürsorglich für seine zwölfjährige Tochter da zu sein. Er möchte das Kind mit Trisomie 21 vor allen Widrigkeiten des Alltags beschützen und ist zugleich der Ansicht, dass seine Poppy das Beste ist, was ihm in seinem ganzen Leben passiert ist. Die Darstellung dieser naseweisen kleine Persönlichkeit mit Down Syndrom und dem sonnigen Gemüt hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Autorin geht zwar auf die besonderen Bedürfnisse und die Andersartigkeit Poppys ein, der Fokus liegt jedoch nicht auf ihrer Behinderung, sondern vielmehr auf ihrer liebenswerten Art, mit der dieser strahlende kleine Sonnenschein die Herzen aller im Sturm erobert.
Poppy war von Beginn an meine Lieblingsfigur und die eigentliche Protagonistin dieses Romans, sie steht im Mittelpunkt des Geschehens. Poppy ist sehr wohl bewusst, dass sie anders ist, möchte aber dennoch wie ein ganz normales Mädchen ihres Alters behandelt werden. Sie wehrt sich dagegen, von ihrem Vater in Watte gepackt zu werden.
Tom und Harriet wurden ebenfalls hervorragend charakterisiert und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Harriets Mutter Sarah, ihr Lebensgefährte Colin sowie Harriets Brüder Gregg und Giles waren als handlungsrelevante Nebenfiguren allesamt liebenswerte Sympathieträger. Darüber hinaus nimmt eine riesige Deutsche Dogge namens Maisie einen gewichtigen Part in der Handlung ein. Maisie ist trotz ihres überwältigenden Erscheinungsbilds eine Seele von Hund, ein regelrechter Clown auf vier Pfoten. Sie mutiert jedoch zur Furie, wenn es darum geht, Tom und Poppy zu beschützen. In weiteren tierischen Nebenrollen sorgen Sarahs wichtigtuerischer Dackel Boris und zwei exzentrische Hühner namens McCafé und Espresso für humorvolle Szenen.
Die Autorin besitzt einen sehr einehmenden, locker-leichten Schreibstil und erzählt ihre Geschichte in salopper Sprache. Die herrliche Situationskomik und amüsante Dialoge brachten mich wiederholt zum Schmunzeln. Einzig die Flüche und Kraftausdrücke im Buch haben mein Lesevergnügen etwas geschmälert. Was mich jedoch am meisten faszinierte waren die Thematik und die Charakterzeichnung der handelnden Figuren. Die inneren Konflikte und die persönliche Entwicklung von Tom und Harriet empfand ich überzeugend dargestellt. Die Autorin beleuchtet das Problem mit Carol aus verschiedenen Perspektiven und ist dabei auf jede der beteiligten Personen dieses Konflikts eingegangen. Ich konnte Toms Sichtweise und zu guter Letzt sogar auch jene von Carol zumindest nachempfinden, auch wenn ich diese nicht befürwortete. Harriets und Poppys Einstellung dazu fand jedoch meine uneingeschränkte Zustimmung.
Abschließend möchte ich die eindrucksvolle optische Aufmachung dieser Neuerscheinung mit der Abbildung eines prachtvollen Cottage inmitten eines malerischen Gartens hervorheben. Das Cover stellt dank dieser bezaubernden Optik und der harmonischen farblichen Gestaltung einen außergewöhnlichen Blickfang dar und ich hätte es in einer Buchhandlung schon allein deswegen unweigerlich zur Hand genommen.
FAZIT: Mit „Nanny über Nacht“, dem Auftakt der Lakeland-Love-Reihe, hat Alexandra Zöbeli sich pfeilgerade in mein Herz geschrieben. Ich habe die Lektüre dieses bezaubernden Romans mit Happy End-Garantie sehr genossen und freue mich bereits auf den zweiten und dritten Band, die sich auf Harriets Brüder Gregg und Giles konzentrieren. Für mich persönlich war dieses Buch zweifellos ein Lese-Highlight und ich vergebe daher trotz des winzigen Kritikpunkts hinsichtlich der sprachlichen Umsetzung (der verwendeten Kraftausdrücke) fünf Bewertungssterne.
„Ich bin Poppy und ich liebe mein Leben!“ Ich hoffe von Herzen, diesem kleinen bezaubernden Sonnenschein in den Nachfolgebänden wiederzubegegnen!
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Traum oder Wirklichkeit?
Die Traumgänger - Aufbruch nach Deseo von Markus Heitz
Markus Heitz schreibt jetzt also auch Kinderbücher - das waren die ersten Worte, die mir beim Buchcover in den Sinn kamen. Und ich war so richtig neugierig.
Protagonist Finn ist zwölf Jahre alt und vorübergehend, nach einem Unfall, an den Rollstuhl gefesselt. Sein bester Freund Linus darf ebenfalls nicht am Sportunterricht teilnehmen, weshalb das Buch mit einem Austausch der beiden Jungs beginnt, im dem Finn von seinen Träumen erzählt, die er nach seinen Wünschen gestalten kann.
Als wäre das nicht schon alleine spannend genug, verläuft ein Traum von Finn nicht wie gewünscht, denn so ein Mädchen (Sanja) hat er nicht in seinem Traum vorgesehen. Sanja bittet ihn um Hilfe bei der Suche nach seinen Eltern - und Finn möchte ihr zwar einerseits helfen, kann sich aber auf der anderen Seite nicht festlegen, ob er ihr vertrauen kann.
Nachdem das Buch für junge Kinder (7 bis 11) geschrieben wurde, ist die Sprache entsprechend einfach und die Handlung schreitet rasant voran, was auch unbedingt notwendig ist, da es für den Auftaktband nur knapp 150 Seiten gibt.
Die Charaktere sind sympathisch und gut gezeichnet, der Einstieg in das Buch, eine Traumsequenz, hat mich sofort neugierig gemacht und den Wunsch erweckt, tiefer in Finns Traumwelt einzutauchen.
Luzide Träume halte ich für eine wunderbare Idee für ein Kinderbuch, denn dieses Feld hat noch viel Platz für Forschung und ist literarisch in letzter Zeit auch nicht übermäßig bedient worden.
Am Ende des Abenteuers hatte ich das Gefühl dass das Abenteuer erst so richtig los geht - und hätte gerne unmittelbar mit Band 2 weitergelesen, auf den es aber warten heißt.
Fazit: Luzide Träume mit spannenden Charakteren als Kinderbuchserie eines Erfolgsautors für Erwachsene - gelungen umgesetzt!
Rezensionen von SelinaW:
Nettes Buch für Zwischendurch
Lauter als das Meeresrauschen von Nina Voss
Das Cover hat mir am Beginn nicht sonderlich gefallen, aber wenn die ganze Reihe nebeneinander liegt haben die Cover schon etwas und konnten mich im Nachhinein doch noch überzeugen. Das Buch wurde im Inneren wirklich schön gestaltet. Ich liebe die Walflosse bei den Kapitelanfängen.
Als Erstes muss ich sagen, dass ich mit Anfang 20 vermutlich nicht mehr ganz die richtige Zielgruppe bin.
Das Buch wird zwar als ein New Adult Buch vermarktet, würde für mich aber viel besser zu Young Adult passen. Ich glaube 13-15-jährige haben eine große Freude mit dem Buch. Die Charaktere kamen für mich sehr jung rüber, was auch durch Stimmungsschwankungen, Selbstzweifel und plötzliche Zickereien für mich unterstrichen wurde. Dadurch blieb die Geschichte gerade am Anfang für mich ziemlich Oberflächlich und ich konnte mich nicht sonderlich gut in die Charaktere reinfühlen. Am Schluss hatte Emmi aber wirklich eine tolle Charakterentwicklung und ist weit über sich hinausgewachsen. Die Freundesgruppe fand ich wirklich toll und ich hoffe das sie noch ab und zu in der Reihe auftauchen. Das Setting stelle ich mir wirklich wunderschön vor und hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es aber etwas schade das man außer der Landschaft nicht sonderlich viel von Neuseeland mitbekommt. Da wäre zwischendrin so kleine Einschübe von Kultur und Besonderheiten spannend gewesen.
Den Plottwist fand ich recht vorhersehbar, das hat mich aber nicht weiter gestört. Ich fand es etwas schade das man nicht mehr von Emmis Arbeit auf Neuseeland gelesen hat. Ich hätte gern noch mehr von den Waltouren mitbekommen und auch etwas über ihre Erfahrungen und Schwierigkeiten gelesen.
Alles in allem ist das Buch wirklich süß zum Lesen, aber man verpasst auch absolut nichts, wenn man es nicht liest. Ich werde die Reihe auch nicht weiterverfolgen bin aber schon gespannt was von der Autorin noch alles kommt.











