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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von La Calavera Catrina:

Suche die Wunder

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel von Nina George; Jens J. Kramer

Die magische Bibliothek der Buks befindet sich an einem geheimen Ort und enthält die letzten verbleibenden Bücher, die von den Buks beschützt werden, weil die Menschen sie zerstört haben. Die Kinder dieser futuristischen Welt kennen weder Geschichten, noch wissen sie, was Bücher sind, denn Regeln zu befolgen ist besser als Träume zu verfolgen, finden einige Erwachsene.

Doch die verbleibenden Bücher sind von einer Krankheit befallen, die auch die Buks befällt. Werden auch die letzten ihrer Art bald verschwunden sein? Das verrückte Orakel sagt voraus, dass fünf Kinder kommen und sie retten werden. Damit beginnt das Abenteuer.

Erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln, lernt man die vielen verschiedenen Buks und die Kinder kennen. Wer die sympathisch, witzigen Buks einmal kennengelernt hat, wird sie nicht so schnell vergessen. Es gibt allerlei Geheimnisse (manche vorhersehbarer als andere) und Herausforderungen, die überwunden werden müssen. Insgesamt ist der Auftakt packend erzählt. Es hat sich jedoch auch wie ein langer Anlauf (immerhin 360 Seiten) zum Absprung in die Fortsetzung angefühlt, denn das Buch endet mit einem großen Cliffhanger, der an spannenden Erwartungen kaum zu übertreffen ist. Dass Nina George die Handlung und ihre Charaktere so sorgfältig und glaubwürdig ausbaut, finde ich im Nachhinein aber gut, und könnte mir vorstellen, dass sich diese Vorgehensweise auszahlt. Es ist nämlich eine begeistert Hommage an das Lesen von Büchern, die sich durch die Buks, viele Beschreibungen, Anspielungen und Nennungen großartiger Bücher und deren Autoren und Autorinnen zeigt. Das Kapitel, indem die Kinder zum ersten Mal Bücher lesen und sofort fasziniert sind, war mein absolutes Highlight. Die Liebe zu Büchern und der menschlichen Vorstellungskraft wird leidenschaftlich und packend geschildert. Jeder der ähnlich empfindet, wird sich in diesen Worten wiederfinden. Es ist eine schöne Liebeserklärung an Bücher, ihre große Gestaltungskraft und die vielen Helden und Heldinnen, die unvergessen bleiben. Allein deshalb, würde ich das Buch empfehlen, und weil ich glaube, dass uns in der Fortsetzung, die im Frühjahr 2025 im Buchhandel erhältlich sein wird, noch Großartiges erwarten wird.

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Rezensionen von Ele:

Ein Bücherschrank als Briefkasten

Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers

Wir treffen uns im nächsten Kapitel, RomCom von Tessa Bickers, 336 Seiten ein Droemer- Knaur TB
Eine herzerwärmende Liebesgeschichte, die in der Vergangenheit begann, durch Missverständnisse zerstört wird und am Ende einige Überraschungen parat hat.
Erin entrümpelt ihr Leben, auch einige Bücher, die sie zum Bücherschrank bringt, darunter auch ihr Lieblingsbuch, mit einer Nachricht ihrer verstorbenen Freundin.

Als sie es sich wiederholt, merkt sie, dass ein Fremder auf ihre Bemerkungen am Rand geantwortet hat. Die Beiden beginnen sich in verschiedenen Büchern zu treffen. Bald merken beide, dass sie etwas füreinander empfinden. Als James jedoch herausfindet, bei wen es sich bei dieser Kritzelqueen handelt, weiß er, dass es das Ende der Freundschaft bedeuten könnte, sollte Erin jemals entdecken wer Mystery Man wirklich ist.
Das Buch besteht aus 34 Kapiteln, abwechselnd aus der Sicht von James und Erin in der Ich-Form geschrieben. Es kommen sehr viele Klassiker zur Sprache die die beiden getauscht haben. Eine tolle Idee, die mir noch besser gefallen hätte wenn die Autorin noch etwas mehr auf deren Inhalt eingegangen wäre. Viele meiner Lieblingsbücher sind aufgeführt, die jeweils kursiv hervorgehoben sind. Reizend fand ich die Zeichnungen am Kapitelanfang und die Illustrationen in den inneren Klappen.
Es hat zu Beginn etwas gedauert bis sich Lesefluss bei mir eingestellt hat. Der Wechsel zwischen den beiden Erzählern war mir nicht so bewusst, doch nach kurzer Gewöhnungszeit fand ich den Schreibstil flüssig, richtig gefesselt, hat mich die Story erst, als James bewusst wurde, bei wem es sich bei seiner Bücherfreundin handelt. Die Wechsel waren z. T. schon sehr abrupt, z.B. als James plötzlich in den Staaten bei Elliot war. Danach haben sich die Ereignisse regelrecht überschlagen, da hatte ich mich festgelesen und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich fand es angenehm, dass die Geschichte überhaupt nicht oberflächlich daherkommt, private Schicksalsschläge, Kummer, Krankheit und Verluste machen die Story sehr emotional, daher würde ich hier weniger von einer RomCom sprechen, Situationskomik ist jedoch schon vorhanden.
Die Handlung war zu jeder Zeit nachvollziehbar, die Figuren handelten nachvollziehbar, alle Figuren sind gut charakterisiert, viele waren sympathisch, Joel, Cassie, Derek usw.
Die beiden Hauptfiguren waren authentisch, wobei ich James viel lieber mochte. Erin war mir eine Spur zu sehr Drama-Queen, die jedoch eine gewaltige Entwicklung geschafft hat. Dass sie immer wieder mit ihrer verstorbenen Freundin kommuniziert, fand ich tatsächlich faszinierend.
Eine nachdenklich machende, aber auch durchaus fröhliche, romantische Liebesgeschichte, die besonders bei literaturliebenden Lesern gut ankommen wird.
Von mir dafür 4 Sterne

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Auf der Suche

Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm

Die junge Wikingerin Yrsa muss seit dem Tod ihrer Mutter vor vier Jahren alleine für ihren kleinen Bruder Sjalfi sorgen. Da ihre Mutter Seherin war, wird sie von den meisten Dorfbewohnern gemieden. Auch ansonsten ist sie nicht bereit deren Erwartungen zu erfüllen und zu heiraten, stattdessen will sie Kämpferin werden.

Nachdem Sjalfi überraschend verschwindet, steht für sie fest, dass sie ihn finden muss. Damit beginnt ein unerwartetes Abenteuer.

Das Buch ist eine gute Mischung aus Fiktion, Historie und Mythologie. Dabei führt die Autorin ihre Leser geschickt an die Lebensweise der Wikinger heran, verknüpft die Mythologie so, dass magische Geschöpfe wie Elfen und Trolle vorkommen aber wohl nur in der Wahrnehmung der Charaktere stattfinden.

Es gibt viele Details und trotzdem steckt die Story voller Spannung, Action und ein wenig Romantik.

Obwohl es sich um den ersten Teil einer Dilogie handelt, ist die Handlung in sich abgeschlossen.

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Rezensionen von froschman:

Künstliche Intelligenz auf Abwegen?

Der 1. Patient von Florian Schwiecker; Michael Tsokos

Dr. Sasha Müller ist Chefärztin der Chirurgie des Klinikums Spreehöhe und eine Verfechterin für den Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) im Krankenhausbereich. Doch bei einer Routineoperation passiert Dr. Müller das Unmögliche - der Patient verstirbt an einem allergischen Schock aufgrund einer Medikamentenunverträglichkeit, obwohl die Behandlung durch die KI kontrolliert bzw.

angeordnet wurde. Bei der in solchen Todesfällen vorgeschriebenen Obduktion durch einen Rechtsmediziner stellt Dr. Justus Jarmer fest, dass es sich eindeutig um einen Behandlungsfehler gehandelt hat. Die Staatsanwaltschaft klagt daher Dr. Müller wegen fahrlässiger Tötung an, sie lässt sich von Rechtanwalt Rocco Eberhardt vertreten. Das Verfahren wird durch die Printmedien bzw. deren Internetauftritten stark medial kontrovers behandelt. Für Rocco stellt sich die Frage, ob hier überhaupt die Richtige auf der Anklagebank sitzt, ob nicht die KI angeklagt werden sollte.
Der Schreibstil von Schwiecker/Tsokos ist wie üblich flüssig, durch die Thematik der KI ist auch das Thema sehr aktuell. Die kurzen Kapitel, die mit Datum, Uhrzeit und Ort betitelt sind, sowie die Perspektivenwechsel halten die Spannung konstant hoch. Durch die hauptberuflichen Fachgebiete der beiden Autoren wird detailliertes Fachwissen eingebracht und für Laien solide erklärt.

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Rezensionen von gerlisch:

Guter Auftakt einer neuen Krimi-Serie

Die Sehenden und die Toten von Sia Piontek

Seitdem Carla Seidel sich aufgrund privater Probleme versetzten lassen hat, lebt sie mit ihrer 17jährigen Tochter im ruhigen ländlichen Wendland. Doch mit der Beschaulichkeit ist es vorbei, als der Sohn eines reichen Unternehmers auf grausame Weise ermordet wird, seine Augen ausgestochen und durch Spiegelscherben ersetzt.

Mit "Die Sehenden und die Toten" ist der Autorin ein solider Auftakt einer neuen Krimi-Serie gelungen, der im Wendland verortet ist. Die Charaktere wurden gut in Szene gesetzt, sodass ich mir beim Lesen ein klares Bild von den Figuren machen konnte. Obwohl ich mit Carla nicht so ganz warm wurde, hat mich die Handlung mit einigen Drehungen und spannenden Wendungen gut unterhalten.
Carlas traumatische Vergangenheit und ihre Angewohnheit Probleme im Alkohol zu ertränken fand ich schon fast nervig. Interessant dagegen ihre Tochter Lana, die als Reflektorin dargestellt wird. Ein Thema, welches gern noch mehr Raum hätte einnehmen dürfen.
Befremdlich fand ich, dass Carla als Kommissarin die Befragungen der Jugendlichen ohne Beisein der Eltern durchgeführt hat und sie den Fall der intensiv mit ihrer Tochter Lana bespricht.
Das Buch behandelt Themen, wie Macht, Suche nach Anerkennung und Familienprobleme, die die Autorin in eine spannende Story verpackt hat.
Ein ausbaufähiger Auftakt in eine neue Krimi-Serie die neugierig auf den nächsten Fall macht.

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Rezensionen von Jazz:

Parfümdynastie

Delicate Dream von Merit Niemeitz

Delicate Dream überzeugt mit einem sehr ausschmückenden, malerischen Stil. Niemeitz schreibt sehr detailreich und liebevoll über das Parfümerbe der Familie Evergreen. Die Familie besteht nach dem Tod vom Oberhaupt nur noch aus den drei Geschwistern Odell, Mari und Keaton. Alle drei sind mit ihren Problemen breitgefächert und mit ihren Eigenheiten hervorragend ausgebaut, die das Interesse wecken.

Daneben gibt es noch Emmeline, die mit ihrer Mutter schon lange auf dem Grundstück der Familie arbeitet und lebt. Daher kennen sich Emmeline und Odell schon von klein auf.

Das war mein erstes Manko im Buch. Neben all der wunderbaren Erzählung von der Herstellung und der Duftnoten, die aus verschiedenen Ländern stammen, kamen für mich die beiden Protagonisten gar nicht wirklich zum Vorschein. Odell war da mit seinen Problemen gut beschrieben, er musste als ältester Sohn plötzlich ein Imperium leiten und hatte daher mit vielen Problemen zu kämpfen. Es geht da um Trauerbewältigung und Verlustkämpfe. Emmeline dagegen wirkte blass. Und bis zum Schluss konnte ich leider nicht wirklich die Liebe der beiden verstehen, sehen und nachvollziehen. Da wäre ein Prolog mit dem Kennenlernen oder dem Moment des Verliebens ganz interessant gewesen, um die Liebe zu spüren. So wirkte die Liebesgeschichte auf mich, als wäre ich im dritten Akt in die Szenerie gekommen und hätte etwas Essentielles für die Handlung verpasst.

Ansonsten ist die Gestaltung ein absoluter Traum! Ich bin daher auch schon absolut auf Band 2 und 3 mit Mari und Keaton in den Hauptrollen gespannt.

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Rezensionen von Ruth:

Faszinierende Frau und Künstlerin

Artemisia Gentileschi und Der Zorn der Frauen von Gabriela Jaskulla

Unberührt bleibt kein Betrachter beim berühmtesten Gemälde von Artemisia Gentileschi „ Judith enthauptet Holofernes“ ( 1620 ). Dieses biblische Motiv war weit verbreitet, aber niemand hatte die Mordtat bisher so drastisch und brutal dargestellt. Kühl und entschlossen packt Judith mit der einen Hand den Kopf des Mannes, mit der anderen führt sie zielsicher das Schwert.

Die Magd im Hintergrund hilft ihrer Herrin bei dieser blutigen Tat.

Wer war diese Malerin, die mit kräftigen Farben und dramatischen

Hell - Dunkel- Kontrasten arbeitete und bevorzugt starke Frauen in den Mittelpunkt ihres Schaffens setzte ?

Geboren wurde sie 1593 als Tochter des bekannten Malers Orazio Gentileschi in Rom. Ihre Mutter starb, als Artemisia 11 Jahre alt war. Es war selbstverständlich, dass sie danach die Rolle der Hausfrau übernehmen und für ihren Vater und ihre Brüder sorgen musste. Allerdings erkannte ihr Vater auch früh ihr malerisches Talent und unterrichtete sie gemeinsam mit den Söhnen. Da die Tochter am begabtesten schien, holte er den Malerkollegen Agostino Tassi ins Haus als zusätzlichen Lehrmeister. Der allerdings nutzte seine Position aus und vergewaltigte die junge Frau.

Ungewöhnlich war dann allerdings, dass der Vater einen Prozess anstrengte gegen den Vergewaltiger seiner Tochter. Doch damit erwies er Artemisia keinen Dienst. Tassi wurde zwar verurteilt, doch ohne wesentliche Folgen für ihn. Dafür aber war das Verfahren nicht nur äußerst demütigend für die junge Frau ( mit gynäkologischen Untersuchungen und Folter beim Kreuzverhör), auch ihre Ehre war zerstört.

Mit einer überstürzten Heirat und dem Umzug nach Florenz sollte der gute Ruf der jungen Frau wiederhergestellt werden.

In Florenz begann dann ihre Entwicklung zu einer großen Künstlerin. In relativ kurzer Zeit verschaffte sie sich einen Namen. Sie fand reiche und einflussreiche Gönner, die ihre Kunst zu schätzen wussten. Auch öffentliche Aufträge ließen nicht auf sich warten. Als erste Frau wurde ihr die Ehre zuteil, an der „Accademia delle arti del disegno“ aufgenommen zu werden.

Florenz blieb nicht die einzige Station für die Malerin. Es folgten Aufenthalte in Rom, Venedig, Neapel, London. Immer wieder flieht sie vor Schuldnern, muss an neuer Stätte ihren Platz in der dortigen Gesellschaft finden, muss Kontakte knüpfen, um an Aufträge zu kommen, muss neue Werkstätten aufbauen. Trotz ihres Ruhmes war ihr Stand als weibliche Malerin nicht leicht.

Auch privat war ihr wenig Ruhe gegönnt. Die Ehe war ein Fehlgriff, sie hatte Liebhaber, bekam Kinder, von denen einige früh starben, hatte Freunde, aber auch viele Neider.

Nach ihrem Tod ( das genaue Todesjahr ist nicht bekannt, vermutlich so um 1652/53 ) geriet die Künstlerin in Vergessenheit. Erst in den 1970er Jahren, im Zuge der Frauenbewegung, wurde sie neu entdeckt.



Aus den wenig gesicherten Fakten über das Leben der Artemisia Gentileschi machte Gabriela Jaskulla eine mitreißende Künstlerbiographie. Sie beschreibt Artemisia als eine starke, selbstbewusste, aber auch zornige Frau. Eine Malerin, die sich behaupten muss in einer von Männern dominierten Welt. In ihren Bildern begehrt sie auf gegen die Gewalt von Männern, die sie selbst erfahren musste. „ Sie teilte mit ihren Figuren die weibliche Erfahrung der Gewalt“, so heißt es im Buch.

Sehr detailliert und anschaulich beschreibt Gabriele Jaskulla, die studierte Kunsthistorikerin, zahlreiche Bilder von Artemisia Gentileschi. Dabei geht sie auf Eigenheiten und Besonderes im Stil dieser Barockmalerin ein, benennt die Unterschiede zu Malerkollegen und gibt Hinweise zur Deutung.

Doch neben der spannenden Künstlerbiographie erhält der Leser noch ein lebenspralles Sittengemälde des 17. Jahrhunderts. Wir erfahren von den Unterschieden im gesellschaftlichen Leben der verschiedenen Städten. Dazwischen gibt es Begegnungen mit berühmten Persönlichkeiten, wie z.B. Galileo Galilei, Caravaggio und Velasquez. Wir sind am Hofe der Medici, sind dabei, als die Pest nach Venedig kommt und in Neapel der Vesuv ausbricht.

Im Nachwort lässt uns die Autorin an ihrer Arbeit teilhaben, zeigt, wo sie Leerstellen gefüllt hat und wie sie dabei vorging. Hier begründet sie auch, warum sie den ansonsten chronologisch erzählten Text durch kurze „ Cuts“ unterbrochen hat. Dabei lässt sie ein Filmteam die Geschichte der Artemisia im Heute spiegeln. So schaffe sie einerseits Distanz und mache gleichzeitig bewusst, dass es sich hierbei um Fiktion handle.

Gabriele Jaskulla hat mir mit dieser Romanbiographie eine faszinierende Frau und Künstlerin nahegebracht. Deren Gemälde habe ich schon zuvor bewundert, doch nun verstehe ich sie besser. Daneben lässt die Autorin eine Zeit lebendig werden, die uns heute so fern liegt.

Fesselnd, unterhaltsam und lehrreich!

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Rezensionen von Natalie:

Wohlfühlbuch

Marathon ins Liebesglück von Heidi Troi

Leah hat einiges für ihr Leben geplant, nicht dazu gehört jedoch in naher Zukunft in Valentine sesshaft werden. Stattdessen will sie die Welt erkunden. Jayden will ebenfalls nichts von einer festen Beziehung wissen, jedoch aus anderen Gründen. Als sich die beiden besser kennenlernen können sie aber die gegenseitige Anziehung nicht leugnen…

Heidi Troi hat innerhalb kürzester Zeit nach Band 8 der Sweet Valentine Reihe mit diesem nun bereits den nächsten herausgebracht.

Dadurch war ich sofort wieder „daheim“ in Valentine, das Wiedersehen mit alten Bekannten war sehr schön. Mit Leah und Jayden gibt es wieder zwei Hauptcharaktere, mit denen man beim Lesen durchaus mitfiebern konnte, sie machen außerdem beide im Laufe des Buchs eine tolle Entwicklung durch. An der Reihe gefällt mir einfach, dass es einem gewissen roten Faden gibt, der sich durchzieht, gleichzeitig aber jedes „Pärchen“ total unterschiedlich ist und sie ihre eigenen Geschichten erzählen. So kommt nie Langeweile auf und sowohl der aktuelle Band, als auch die gesamte Reihe ist empfehlenswert.

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Rezensionen von Kathie:

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Pi mal Daumen von Alina Bronsky

Im Mittelpunkt des neuen Romans von Alina Bronsky steht die ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen. Die beiden Außenseiter lernen sich beim Mathematik-Studium kennen: Oscar, 16 Jahre alt, hochbegabt und introvertiert, und Moni, schon etwas älter, die mit ihren drei Enkeln und mehreren Nebenjobs sehr eingespannt und eher exzentrisch ist.

Alina Bronsky gelingt es sehr gut und glaubhaft, aus Oskars Perspektive zu erzählen, was das Buch besonders macht. Die Charakterentwicklung ist tiefgründig und einfühlsam, wodurch die Beziehung zwischen Oscar und Moni authentisch wirkt. Der Roman lässt sich in einem Stück lesen, ist kurzweilig und unterhaltsam. Die Autorin bringt wie immer einen ironischen und leichten Humor ein. An manchen Stellen mag dieser etwas überzogen sein, doch insgesamt hat das Lesen viel Spaß gemacht.

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Rezensionen von Tara:

Hier wird Geschichte spannend und kindgerecht vermittelt

Die Zeitdetektive, 4, Die gefiederte Schlange von Fabian Lenk

„Die gefiederte Schlange“ ist bereits der vierte Band in der Reihe „Die Zeitdetektive“ von dem Journalist und Autor Fabian Lenk.

Bei den Zeitdetektiven handelt es sich um die drei Kinder Kim, Julian und Leon und die Katze Kija. Sie haben einen Schlüssel zu einer alten Bibliothek mit dessen Hilfe sie durch verschiedene Türen gehen und in die Vergangenheit reisen können.

Während sie weg sind, vergeht keine Zeit und sie treffen zu dem Zeitpunkt wieder ein, an dem sie sich auf den Weg gemacht haben.
Immer wenn sie sich für etwas in der Vergangenheit interessieren, nutzen sie diesen Schlüssel. Dabei stoßen sie auf interessante historische Informationen oder lösen Kriminalfällen. Dieses Mal geht es in das Jahr 906 nach Christus nach Mittelamerika in das Reich der Maya. Bevor sie sich auf den Weg begeben, ermitteln sie und holen Informationen über ihre Reise ein.

Der Schreibstil des Autors ist lebendig. In kurzen leicht verständlichen Sätzen lässt sich hier ein Abenteuer erleben bei dem gleichzeitig historische Fakten vermittelt werden. Diese Kombination aus spannenden Erlebnissen zusammen mit Wissen aus der Vergangenheit ist ausgesprochen lehrreich und macht einfach Spaß.

In dem Buch befinden sich zahlreiche Zeichnungen des Illustrators Timo Grubing. Diese passen perfekt zur Handlung und sorgen für ein lebendiges Leseerlebnis.

Mir gefällt die Idee durch die Zeit zu reisen, um geschichtliche Hintergründe vor Ort direkt zu erleben ausgesprochen gut und ich hoffe, dass es zahlreiche weitere Bände mit den Zeitdetektiven geben wird. Lebendiger lässt sich Geschichtsunterricht nicht gestalten und Wissen nicht vermitteln.

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