Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Robert 67:
Faszinierende Reise durch ein fantastisches Land
Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland von Sarah Brooks
Ein Buch, das einen, sobald man darin eintaucht, in seinem Sog mitnimmt so wie der darin beschriebene Zug auf seiner ungewöhnlichen Reise durch das transsibirische Ödland. Hat man zu Beginn noch den Eindruck, einen Reiseroman zu lesen, befindet man sich urplötzlich in einer spannenden Fantasystory mit tollen Charakteren.
Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen!
Rezensionen von Marie aus E.:
Starker Folgeband
Windstärke 17 von Caroline Wahl
Ich mag "22 Bahnen" von Caroline Wahl sehr und war etwas besorgt, ob die Fortsetzung davon nicht nur ein zweiter Aufguss sein würde.
Weit gefehlt. Windstärke 17 hat wieder das Wasser als Motiv und natürlich sind Ida und Tilda wieder dabei. Das Buch ist aber autark, man kann es auch ohne Kenntnis des Vorgängerbands lesen.
Diesmal liegt der Fokus auf Ida, die eine schwere Kindheit hatte und nun ist die Mutter tot. Zeitlebens - zumindest soweit Idas Kindheitserinnerungen reichen - alkoholkrank hat sie ihre Kinder sich selbst überlassen. Dennoch, es ist die Mutter und Isa weiß nicht wohin zwischen Wut, Schuldgefühlen und Trauer.
Sie landet auf Rügen und lernt dort Kneipenbesitzer Knut und seine Frau Marianne kennen, die sie bei sich aufnehmen. Und dann gibt es da noch Leif, bei dem auch nicht alles eitel Sonnenschein ist.
Caroline Wahl hat einen ganz eigenen Schreibstil. Knochentrocken, fast wie ein Dokumentation, lässt sie uns ausschnittweise teilhaben an Idas Leben. Die äußeren Taten lassen Rückschlüsse auf Idas Innenleben zu.
Dazwischen gibt es aber immer auch tragisch-witzige Elemente, das ist auch nötig, denn das Buch ist nochmal deutlich schwerer als der Vorgänger.
Während Tilda dann irgendwann gegangen ist, hat Ida bis zum Tod der Mutter mit ihr und der Suchterkrankung zusammengelebt und das hat tiefe Spuren hinterlassen.
Eine erfrischende Sommergeschichte mit Inselfeeling ist das nicht, falls Cover und Rügen so ein Kopfkino entstehen lassen sollte.
Ich musste oft schwer schlucken, die Thematik ist so schwer und tragisch und dennoch: so ist das Leben halt auch und das Buch bringt es genauso an uns Lesende.
Ergreifend, aufwühlend, fordernd und doch auch hoffnungsvoll. Keine Bilderbuch-Sonnenschein-alles-ist-gut-trallala-Entwicklung, aber Schritt für Schritt vorwärts, seitwärts und auch mal wieder zurück.
Ein starkes Buch!
Rezensionen von Lesestern:
Rebellische Nächstenliebe
Rebellin mit Herz von Elisabeth Büchle
" Rebellin mit Herz" aus der Feder der beliebten Autorin Elisabeth Büchle ist im Juni 2024 bei Gerth-Medien erscheinen.
Bereits das ausdrucksstarke Cover hat mich beim ersten Augenkontakt völlig in Bann gezogen und ich war sehr gespannt auf diesen neuen Roman.
Abgetaucht in das London des frühen neunzehnten Jahrhunderts hat mir diese Mischung aus Historie, Krimi und Liebesgeschichte wunderbare Lesestunden geschenkt.
Mit dem Charakter der natürlichen und direkten Lilly Thompson , die auf Wunsch von Lady Henrietta als Gesellschafterin in die eher staub trockene und zurückhaltende Adelsgesellschaft eintritt, hat Elisabeth Büchle eine wunderbare Protagonistin geschaffen.
Als sie die andere Seite Londons kennenlernt, in der das tägliche Elend, Menschen an den Rand der Verzweiflung treibt, ist ihr Kampfwille geweckt.
Mit Herzblut setzt sie sich für ein menschenwürdiges Leben an den Docks ein und bekommt Lady Henriettas Rückendeckung und Hilfe.
Die Begegnung mit Lord Kantley allerdings bringt Lillys Leben durcheinander. In seiner Schlagfertigkeit und seinem unkonventionellem Auftreten steht er Lilly in nichts nach.
Doch Lillys unermüdliche Hilfsbemühungen um das Leben der am Existenzminimum kranken und verarmten Familien stößt an ihre wie auch Lady Henriettas finanzielle Grenzen. Ihre Appelle an die wohlhabende Adelsgesellschaft verlaufen im Leeren, da den Damen des Hochadels durch die patriarchische Gesellschaftsordnung keine finanziellen Befugnisse zugestanden werden.
So geht Lilly ungewöhnliche Wege, die nicht nur risikoreich und am Rande der Legalität sondern auch ihr Gewissen in Konflikt bringen...
Mein Fazit:
Ein Roman, der mit Historie, Spannung, Romantik, wunderbaren Protagonisten und sympathischen Nebenfiguren überzeugt.
Der Schreibstil ist fließend, die Dialoge sind humorvoll und schlagfertig in Szene gesetzt. Die Handlung ist kontrastreich und wechselt zwischen ernsten und lockeren Szenen.
Der christliche Glaube ist wie ein feiner Faden eingeponnen.
Es macht Spaß die emotional starke Geschichte mit allen Höhen und Tiefen zu verfolgen, um dann nach vielen Wendungen mit einem unerwarteten Ende überrascht zu werden.
Rezensionen von Katja:
Nicht ganz überzeugt
Seoulmates - Believe in Us von Susan Lee
Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe. Die Bücher sind aber in sich abgeschlossen und in diesem Band geht es um die Geschichte von Hannah Cho und Jacob Kim. Ich fand den Klappentext sehr interessant, muss allerdings sagen dass mir das Schreibstil hier nicht so ganz zugesagt hat. Irgendwie wirkte da Schreibstil für mich etwas unerfahren, dadurch konnte mich die Geschichte nicht so abholen und ich fand teilweise waren die Worte einfach auch nicht passend und richtig gewählt.
Dadurch dass ich mich dann natürlich ein bisschen schwerer und habe ein bisschen länger gebraucht um richtig in das Buch hinein zu finden. Die Geschichte an sich allerdings konnte mich dann doch noch überzeugen, wenn sich manches aber schon ziemlich gezogen hatte und man vielleicht einfach ein paar Seiten weniger hätte machen können um den Spannungsbogen etwas zu halten.
Die angesprochenen Themen, wie zum Beispiel die koreanische Kultur und Sprache fand ich spannend, denn ich kenne die Hintergründe von Korea nicht und deswegen war es ganz interessant. ich wünschte nur ich mochte die Charaktere genauso gerne wie das setting. Vor allem kann ich die Einstellung von Hanna nicht verstehen, dauernd dachte sie an ihrem Ex-Freund und das obwohl sie schon fast mit Jacob zusammen war und das ging mir irgendwann echt auf die Nerven. Aber auch die Chemie zwischen den beiden passte für mich einfach nicht und somit konnte ich die Beziehung nicht ganz nachvollziehen.
Für zwischendurch ein nettes Buch, aber im Gedächtnis bleiben wird es mir wohl eher nicht.
Rezensionen von Daggy:
Schöne Geschichte über ärgern und vertragen
Ach du Schreck! Camillo ist weg! von Gundi Herget
Anhand einer Karte von Madagaskar lernen wir die dort lebenden und im Buch vorkommenden Tiere dank einer kleinen Beschreibung näher kennen.
Da ist Camillo, das Chamäleon, Indra, das Indri, Bangs, ein kleiner Vasa-Papagei, Tenk, ein Tanrek und die Kattas Kati und Kato. Alle spielen gerne zusammen, d.
h. um ehrlich zu sein spielt Camillo nicht mit, er schaut lieber zu. Er ist zu langsam für die Spiele der anderen, aber er ist durchaus zufrieden damit und schaut gerne zu.
Durch Zufall entdecken die Tiere, das Camillo, wenn er sich erschreckt, schwarz und wenn er sich richtig ärgert, wird er rot. Denn anderen macht es viel Spaß diese Reaktion bewusst hervorzurufen und obwohl Camillo sie bitte damit aufzuhören, machen sie immer weiter. Da bleibt Camillo nichts anders übrig, als zu gehen. Doch als er nicht mehr an seinem Platz sitzt, vermissen ihn die Tiere sehr und suchen nach ihm.
Der ruhige zurückhaltende Camillo wird zum Mobbingopfer und alle machen mit, zum Glück erkennen sie bald, dass ihr Verhalten dazu geführt hat, dass Camillo sich traurig zurückgezogene hat.
Neben den wunderschönen Illustrationen, die so hervorragend die Gefühle der Tiere darstellen, ist die Geschichte etwas, dass die Kinder kennen werden und dieses Buch bietet sicher Anlass drüber zu sprechen, wie sich Opfer und auch Täter fühlen.
Meine Enkel haben sich das Buch gerne vorlesen lassen, den Großen interessieren besonders die unterschiedlichen Tiere, aber er hat auch ganz klar mit Camilo gelitten und war froh über den guten Ausgang.
Rezensionen von Daggy:
Endlich gut sehen können
Eine Brille für Fatouma von Wiltrud Wagner
Wie glücklich Fatouma uns mit ihrer Brille vom Cover anstrahlt.
Diese Geschichte spielt in Afrika. Hier lebt Fatouma in einem Dorf. Leider kann sei alles, was in der Ferne zu sehen ist, nicht deutlich erkennen. Deshalb hat sie auch Probleme in der Schule, denn die Buchstaben auf der Tafel sind nur verschwommen für sie zu sehen.
Doch dann kommen Optike*rinnen und bringen eine einfache Brillenbiegemaschine mit. Sie machen Sehtests bei den Kindern und fertigen sofort eine Brille für die Kinder an, die schlecht sehen. Als Fatouma ihre Brille aufsetzt „hüpft ihr Herz vor Freude.“ Denn endlich kann sie die Buchstaben an der Tafel lesen.
Wiltrud Wagner hat diese wundervolle Geschichte geschrieben und illustriert. Ihre bunten Bilder zeigen uns Fatoumas Welt und wie sie dank des Vereins „Ein Dollar-Brille“ an eine Brille kam. An einem ganz einfachen Beispiel wird uns hier klar, dass es nicht allen Kinder so gut geht, wie uns hier. Es zeigt aber auch, wie wichtig es ist eine Brille zu tragen und wie schön es ist, die Welt klar und deutlich zu erkennen.
Ich kann allen nur empfehlen mit diesem wundervollen Buch Fatoumas Welt zu besuchen und ihre Freude mitzuerleben.
Rezensionen von Daggy:
Die Muschel lernt zu stahlen
Moyo und das Leuchten von Katinka Manzau-Feddern
Schon auf dem Cover sehen wir diesen ungewöhnlichen Illustrationsstil, die Künstlerin hat wohl als Untergrund eine Zeitung verwendet. Der Buchstabendruck schimmert immer wieder durch, wie hier im Gesicht der Muschel.
Wunderschön bunt und leuchtend ist es im Meer, wir sehen viele Tier und Moyo, die winzige Muschel, ganz unten im Bild.
Sie wünscht sich Teil „dieser bunten Welt“ zu sein, doch sie empfindet sich als „langweilig braun.“ Deshalb beobachtet sie den ganzen Tag die anderen Tiere und wünscht sich so zu sein, wie sie. Bis die alte Krake sie anspricht und aufmunternde Worte findet. „Moyo zu sein reicht völlig aus. Du musst nur genau hinschauen!“
Auch wenn die kleine Muschel skeptisch ist, wird sie doch erfahren, dass jeder in dieser Welt seinen Platz hat und auf seine Weise besonders ist.
Diesen Zweifel kennen wir wahrscheinlich alle und es dauert oft bis ins Alter, bis wir verstehen, was dieses Bilderbuch in schönen Bildern sagt. Ich denke, dass es einigen kleinen sich unscheinbaren fühlenden Kinder ein wenig mehr Selbstvertrauen schenken wird.
Rezensionen von v_im_wunderland:
fabelhaftes Kinderbuch
Von Eintagsfliege bis Grönlandwal von Lily Murray
Dieses Buch hat uns positiv überrascht. Denn es betrachtet die verschiedenen Tierarten aus einer ganz bestimmten Perspektive. Denn diesen Blickwinkel hatte ich auch noch nie, als ich mich über verschiedene Tierarten informiert habe. Es werden bei diesem Buch die verschiedenen Lebensdauern und deren Besonderheiten gezeigt.
So zeigt das Buch zu Beispiel den Lebenszyklus einer Eintagsfliege oder auch eines speziellen Chamäleons welches nur wenige Monate alt wird. Mich hat das Buch sehr beeindruckt, da ich auch noch viel gelernt habe. Tiere die nur eine ganz kurze Lebensspanne haben werden dargestellt, aber natürlich auch Tiere die eine überdurchschnittlich lange Lebensdauer aufweisen. Besonders gut gefallen haben mir auch die sehr detaillierten und schön gestalteten Illustrationen. Dieses Buch ist toll für alle Naturbegeisterten.
Rezensionen von Daggy:
Witzige Geschichte
Lesen NERVT! - Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1) von Jens Schumacher
Das Buch wurde mir von einem Mädchen empfohlen, dass es begeistert hat.
Auf dem Cover sehen wir Karoline Kneberwecht, deren Zitat „Wer Bücher liest, ist selber schuld!“, ihre Lebenseinstellung spiegelt.
So wird der/die Leser*in gleich angeschrien, das Buch sofort wieder ins Regal zu stellen.
Denn die Spinne mit den lila Haaren, hat ihr Netz im Bücherregal gewoben und sie warnt nochmals eindringlich keine Bücher zu entfernen. „Meine Nääärven!!!“ ist ein Ausspruch, der zeigt, wie genervt die Spinne ist. Sie warnt, dass man auf keinen Fall lesen soll, denn wenn nur ein Buchstabe falsch ist, ändert sich der Sinn. „Rost und Rotz“ gefiel mir besonders gut als Beispiel. Lustig findet Karoline das nicht. Aber wir haben die Chance aus Helm Gold zu machen. Danach wird in einem Text fehlende Buchstaben eingesetzt.
Ein richtig witziges Buch mit einer lustigen gezeichneten Figur, die meist über das Lesen wütet. Die Texte sind sehr gut lesbar und es macht Spaß die kleinen Aufgaben zu lösen.
Der Tipp von Clara war also wirklich gut und das Buch kann ich nur weiterempfehlen.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Balou und ich von Alicia Acosta
Das Buch erzählt die Geschichte vom Tod des geliebten Familienhundes Balou, dessen Tod beim Mädchen einen Sturm an Gefühlen auslöst. Das Mädchen beschreibt, was es alles erlebt. Wie eine dunkle Wolke über dem Kopf, wie wenn ein Tintenfisch seine Tentakel um das Herz festziehen würde - so bildgewaltig wird Trauer beschrieben.
Das Mädchen weint auch viel, und will das doch gar nicht. Was ihr wohl helfen wird? Schon vorweg, es gibt eine Lösung für ihre Situation, die sehr behutsam und einfühlsam eine Annäherung an das Thema Tod und Sterben im Leben eines Kindes ermöglicht. Ich finde die verwendeten Bilder sehr stark und ich glaube, viele Kinder können sich gut mit dem Mädchen identifizieren. Durch den wenigen Text ist es bereits für kleinere Kinder empfohlen. Die Empfehlung mit ab 3 Jahren kann ich durchaus unterstützen, wobei ich Bücher über den Tod nur im Anlassfall in dem Alter lesen würde, oder zu Vorbereitung, etwa wenn ein Haustier bereits erkrankt ist oder ähnliches. Jedenfalls ein sehr bildgewaltiges Buch, das mit zumindest sehr naheging.











