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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Chrystally:

Confirmation Bias

Kleine Monster von Jessica Lind

Der Klappentext von „Kleine Monster“ fasst zwar die Geschichte zusammen, wird der Tiefe und Intensität des Buchs jedoch nicht gerecht – Jessica Lind spielt brillant mit den Erwartungen der Lesenden und taucht tief Pias dunklen Gedanken. Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte gefesselt, und ich konnte nicht anders, als das Buch bis spät in die Nacht fertigzulesen.

Interessant fand ich, dass das Geschehen nach dem verkorksten, ausweglos scheinenden Schulvorfall gar nicht so detailliert dargestellt wird. Die einzelnen Episoden, über Monate verteilt, zeigen eine Entwicklung, die ich so nicht erwartet hatte, die aber absolut stimmig war. Viel gewichtiger ist jedoch, dass sie ausreichend Gelegenheit geben, in die Gedankenwelt von Pia einzutauchen – wie sie das Geschehen erlebt, die Veränderung in der Beziehung zu ihrem Mann und ihrem Sohn, wie sie ihr Erziehungsverhalten hinterfragt (als bindungsorientierte Eltern fühlt man sich oft ertappt), welche Erinnerungstüren sich auftun und wie sich immer klarer zeigt, welche Altlasten die vermeintlichen Wahrheiten unserer Herkunftsfamilien sein können.
Absolute Leseempfehlung für Menschen, die in Grautönen denken und Liebhaber raffinierter Psychogramme.

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Rezensionen von Ele:

Kühne Frauen erzählen

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard

Der Salon der kühnen Frauen, historischer Roman von Clare Pollard, EBook, Aufbau digital.
Paris zur Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Das Volk hungert und friert, doch in den Residenzen der Adligen und auch in Versailles lassen es sich die Privilegierten gut gehen. Auch im Salon von Madame d‘Aulnoy treffen sich Damen der Oberschicht und erzählen sich bei heißer Schokolade und süßem Gebäck Märchen.

Es ist die Zeit der Modeerscheinung der literarischen Salons, intellektuell Interessierte treffen sich dort. Konferenzen zu philosophischen oder literarischen Themen werden veranstaltet. Doch in bei diesen Zusammenkünften wird auch gefährliche Konversation geführt. Pamphlete mit Monarchie kritischen, politischen Texten werden verbreitet und schwer bestraft, denn zur Zeit des Sonnenkönigs gibt es nur eine große Sünde – Untreue gegen den König. Deshalb werden auch in diesen Salons Spione eingeschleust und wer beschuldigt wird hat womöglich sein Leben verwirkt.
Wer einen gängigen historischen Roman erwartet wird überrascht sein, im Plot um die verschiedenen Figuren, sind die Märchen eingebettet, die sich die Frauen um Madame, in ihren Zusammenkünften erzählen, eine ganz besondere Zeit, dekadent und frivol und genau in dieser derben zuweilen vulgären Sprache ist dieses Buch verfasst. Mit deutlichen oder vulgären Worten wird benannt, was im ausgehenden 17. und beginnenden 18 Jahrhundert zwischen den Laken geschah und dort zu finden war. Pollard nimmt hier kein Blatt vor den Mund und genau so habe ich mir diese Epoche auch vorgestellt. Der Stil ist auktorial, in einigen Szenen wird der Leser miteinbezogen, das bindet an die Geschichte. Die mir am Anfang, wegen der vielen Figuren sehr viel Konzentration abverlangte, zum Glück sind vorne im Buch die Personen des Geschehens aufgeführt. Im Verlauf der Buches kristallisieren sich auch Zusammenhänge heraus ab da war es flüssige Lektüre, eine Vielfalt der Geschehnisse, so dass es zu keiner Zeit langweilt.
Durch diese Salons sind auch die modernen Märchen entstanden , die heute noch erzählt werden, viele habe ich erkannt und war erstaunt wie gut sie ins Gesamtgeschehen und zu den Figuren passend eingefügt waren. Bei der Vielzahl der schillernden Charaktere ist es schwer einen Lieblingscharakter zu benennen. Charles Perrault und Madame d’Aulnoy sind die Hauptfiguren sie sind gut charakterisiert eine Entwicklung ist zu erkennen. Sie handeln auch authentisch und nachvollziehbar. Perrault hat mir wohl am meisten imponiert, er ist nicht so oberflächlich und ausschweifend wie der Rest.
Ich bin froh, dass ich nicht in dieser Zeit leben musste, entweder arm und nah am Verhungern oder Erfrieren, wie auch reich bzw. adelig und ständig darauf bedacht nicht aus Leichtsinn ein Wort zu äußern, welches den König beleidigen könnte.
Wie in einer Märchensammlung üblich gab es spannendere und weniger interessante Erzählungen, ich fand die Blaubart-Geschichte faszinierend und sehr passend zum Geschehen.
Ein historischer Roman, abseits vom Üblichen, deftig und opulent wie die Zeit in der er spielt. Mit deutlicher z.T. vulgärer Sprache. Sehr unterhaltsam, nicht nur für Märchenfans. Empfehlung und vier Sterne.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

sehr interessant

Ein Regenbogen für den Schah von Elyseo da Silva

Ich finde das Cover des Buches sehr aufwendig gestaltet und die Aufmachung hat mich sehr angesprochen. Doch der Inhalt des Buches finde ich sehr interessant und er hat mich direkt angesprochen. Denn es handelt von zwei jungen Männern, die sich in den 68ern treffen. Diese Jahre sind durch politischen Umbruch geprägt und auch durch viele gesellschaftliche Umbrüche, die eine neue Offenheit suggerieren.

Doch nicht in allen Bereichen. Denn Homosexualität ist in diesen Zeiten immer noch strafbar und für die Männer sehr gefährlich. Die zarte Freundschaft der beiden Männer besteht trotzdem und der Autor beschreibt mit viel Feingefühl diese Annäherung. Ich habe dieses Buch als sehr interessant und gut umgesetzt empfunden. Es ist ein Buch welches in einem interessanten historischen Kontext spielt und würde es weiterempfehlen.

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Rezensionen von Lilli33:

Berührende Coming of Age Story

Der Bademeister ohne Himmel von Petra Pellini


Berührende Coming of Age Story

Inhalt:
Linda ist fünfzehn und fühlt sich in ihrem Leben nicht zu Hause. Am liebsten würde sie alles hinschmeißen und vor ein Auto laufen. Aber noch wird sie gebraucht: von dem jüngeren Kevin, der sich tierische Sorgen um die Welt macht, und dem alten Hubert, der dement in seiner eigenen Welt vor sich hin lebt.

Meine Meinung:
Linda habe ich bereits auf der ersten Seite in mein Herz geschlossen, ebenso wie Kevin, Hubert und Ewa, dessen polnische Pflegerin. Warum sich Linda allerdings mit Selbstmordgedanken trägt, ist für mich nicht klar geworden. Sicher, es läuft nicht alles rund in ihrem Leben. Schule und Elternhaus könnten es besser mit ihr meinen, aber etwas wirklich Dramatisches ist ihr nicht passiert. Für eine Depression wirkt sie auf mich durchweg zu gut drauf, entschlossen, zupackend. Aber ich muss zugeben, ich kenne mich da nicht wirklich aus. Mir kam Linda eher wie ein ganz normaler, leicht rebellischer Teenager vor, der eine ehrenvolle Aufgabe übernommen hat.

Es hat mich sehr berührt, wie Linda sich einfühlsam und ideenreich um den dementen Hubert kümmert, wie sie in der patenten und außergewöhnlichen Ewa eine Freundin findet. Zusammen bemühen sich Linda und Ewa sehr liebevoll um Hubert, auch wenn es nicht immer leicht ist. Hier denke ich, dass sich manch Angehörige*r von an Demenz Erkrankten eine Scheibe abschneiden und ein paar Ideen holen könnte.

Der Schreibstil ist sehr ansprechend, jugendlich leicht und mitreißend. Es wird aus Lindas Ich-Perspektive erzählt, sodass man ganz nah an der Protagonistin durch die Handlung geführt wird. Petra Pellini hat viel Erfahrung in der Pflege demenzkranker Menschen. Das merkt man hier sehr deutlich.

Fazit:
Eine berührende Geschichte um Leben und Sterben, die ich gerne weiter empfehle.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein kurzer geschichtlicher Überblick über 5 Epochen

Was war denn da los?! von Felix Melching; David Neuhäuser

Herausgeber Stefan Bergmann geht der Frage nach, warum sich Menschen für Geschichte interessieren. Dazu bieten sie drei Lösungen an:

Eine hoch motivierte Lehrkraft hat unsere Begeisterung im Alter von 14 oder 15 Jahren geweckt
Oder familiäre Betroffenheit durch Flucht und Migration in einer der letzten Generationen
Oder das eine oder andere historische Ereignis, das sich in unserem Gedächtnis fest verankert hat

Was auch immer der Anlass ist, sich mit Geschichte zu beschäftigen, die beiden Historiker Felix Melching und David Neuhäuser stellen in diesem Buch dreißig ausgewählte Ereignisse aus fünf Epochen vor, die sie zuvor in ihrem Podcast präsentiert haben.

Der QR-Code am Ende jeden Textes führt zum entsprechenden Podcast.

Die fünf Epochen sind:

Antike
Mittelalter
Neuzeit
19. Jahrhundert
Gegenwart (20. Jahrhundert)

Die Auswahl für dieses Buch ist natürlich höchst subjektiv und leider sind unter den 30 ausgewählten Beiträgen nur 7 in denen Frauen die Hauptrolle spielten. Nun ja, Geschlechterparität sieht anders aus. Vielleicht wäre es doch möglich gewesen, hier halbe/halbe zu machen?

Die Autoren führen in leicht verständlichem Plauderton durch ihre Beiträge. Aber lasst euch selbst von der Antike bis zum Falklandkrieg entführen. Tiefer gehende Analysen darf man hier nicht erwarten, aber vielleicht reichen die Streifzüge durch die jeweilige Epoche, um sich näher mit den Ereignissen zu beschäftigen.

Ich persönlich habe nicht wirklich etwas Neues erfahren.

Fazit:

Ein schneller Überblick über fünf Epochen in dreißig Ereignissen, dem ich 3 Sterne gebe.

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Rezensionen von evaki:

Karl zwischen Altersstarrsinn und Altersmilde

Reise nach Laredo von Arno Geiger

Da führt uns Arno Geiger mit seiner „Reise nach Laredo“ in Spanien‘s spätes Mittelalter. Es ist das letzte Lebensjahr des großen Kaisers Karl des V. im Jahr 1558 und wir befinden uns im Kloster von Yuste. Dort lebt der ehemals große und mächtige Mann völlig zurückgezogen, einsam, krank und freudlos, umgeben von Leibarzt, Sekretär, Kammerdiener, Majordomus, Beichtvater, Knechten, Mägden in klösterlicher, strenger Ordnung.

Seine letzten Tage scheinen gezählt. Mit einem Stuhl mit Hebevorrichtung wird er in einen Wasserzuber gehoben und so scheint ein Bad neben Essen und Trinken das letzte Vergnügen für ihn zu sein. Sehr starrsinnig verhält er sich gegenüber seinem engsten Gefolge. Als er an einem Sonnentag im Garten liegt, sieht er, wie er von einem blonden Knaben beäugt wird und winkt ihn zu sich. Geronimo heißt der Junge und reine Langeweile treibt ihn in den Garten, mit seiner Armbrust auf dem Rücken steht er vor Karl und gesteht, dass ihn pure Langeweile hierhergetrieben hat. Auch Karl gesteht dem Kind, dass ihm oft langweilig ist und er eigentlich viel lieber „Durchbrennen“ würde, am liebsten nach Laredo. Wie sich diese Freundschaft zwischen Greis und Kind entwickelt, was für schwierige Abenteuer sie durchleben und ob Karl am Ende zu einem altersmilden Mann wird, kann jeder für sich nachlesen und mit ausgiebiger Phantasie zu Ende denken.

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Rezensionen von Sago:

Wikinger an Land

Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm

Die Historikerin Alexandra Bröhm liefert hier wirklich interessante Einblicke in das Alltagsleben der Wikinger, die man ja eher für ihre Raubzüge zu Schiff kennt. Besonders gefallen hat mir, dass die junge Yrsa nicht vom Heiraten träumt, sondern davon, eine Kriegerin zu werden. Ihr kleiner Bruder Sjalfi hat, eher ungewöhnlich für einen Jungen, die seherischen Fähigkeiten der verstorbenen Mutter geerbt.

Eines Tages ist Sjalfi verschwunden. Yrsa gibt die Suche nach ihm nicht auf. Sie stößt dabei auf Familiengeheimnisse, intrigante Männer und den faszinierenden Krieger Avidh, der ihr zu Seite steht.

"Möge der giftspeiende Wintertroll dich holen!" Mit solchen Formulierungen hat man wirklich das Gefühl, authentisch in die ferne Zeit einzutauchen. Wie sehr damals das Leben von Göttern, Elfen, Trollen und magischen Denken durchdrungen war, wurde sehr gelungen eingefangen. Auch dass sich die Beziehung zu Avidh so behutsam entwickelt, hat mich angesprochen.

Obwohl die Suche nach Sjalfi ein paar Längen hatte, freue ich mich schon sehr, Yrsa im zweiten Teil weiter auf ihrer Reise zu begleiten. Dass der Verlag den Büchern der deutschen Autorin englische Untertitel verpasst, hätte sie eigentlich gar nicht nötig.

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Rezensionen von chabli:

Eine Hebamme und ein Baby

Komm schon, Baby! von Ellen Berg

Juli ist fast 40 und mit Herz und Seele Hebamme. Sie liebt ihre Arbeit und opfert sich dafür und für ihre Patientinnen auf. Sie ist glücklich, wie es ist und könnte sich nichts schöneres vorstellen. Doch dann wird sie ungewollt schwanger – von einem One Night Stand, dessen Namen sie nicht einmal kennt…

Die Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und kurzweilig und es machte richtig Spaß, Juli auf ihrem Weg zu begleiten. Da sie dabei von einem Unglück ins nächste rutscht, macht die Sache noch interessanter. Auch Oma und Mutter von Juli haben ihren Teil beigetragen und alle drei Frauen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, habe ich sofort in mein Herz aufgenommen. Besonders die tatkräftige Oma Hilde, die ihren Lebensgefährten herumscheucht und immer einen Rat für alle Lebenslagen hat, fand ich super. So eine Oma braucht doch irgendwie jede Frau.
Natürlich ist die Geschichte sehr vorhersehbar und nach kurzer Zeit hatte man schon eine Ahnung, wie sie ausgehen könnte, aber hier ist wirklich der Weg das Ziel. Ich habe mit Juli gelacht, gelitten und gekämpft. Ebenso hat es mir sehr gut gefallen, dass man einen guten Einblick in den Hebammenberuf und die unterschiedlichen Geburtstechniken, Vorbereitungen usw. bekommt. Anders als in anderen Büchern, wo der Beruf der Protagonisten nur eine Randnotiz ist, merkt man hier, wie gut recherchiert wurde. Das hat der ganzen Geschichte Authentizität gegeben.

Wenn man sich leichte Unterhaltung mit einer großen Prise Humor und Herzschmerz wünscht, ist man bei diesem Buch genau richtig.

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Rezensionen von Buchchecker :

Originelle Mischung aus Magie, spannenden Ränkespielen und emotionalen Konflikten

Heart of the Witch von Danielle L. Jensen

Mit "Heart of the Witch" gelingt Danielle L. Jensen erneut ein faszinierender Ausflug in die Welt der Malediction-Reihe, der durch seine fesselnde Mischung aus Magie, spannenden Ränkespielen und emotionalen Konflikten besticht. ...

Cécile, die ehemalige Gefangene des Troll-Königreichs, hat sich nach ihrer Flucht zu einem gefeierten Bühnenstar entwickelt.

Doch ihre neu gewonnene Freiheit hat ihren Preis: Sie musste Tristan, ihren Prinzen der Dunkelheit, zurücklassen und sich dem grausamen Trollkönig verpflichten, die Hexe Anuschka zu finden, um den Fluch der Trolle zu brechen. ...

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Tristan und Cécile erzählt. Diese unterschiedlichen Blickwinkel bereichern die Erzählung und bieten tiefere Einblicke in die Gedanken und Motivationen beider Protagonisten. Ihre individuelle Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen. Im Laufe der Handlung reflektieren die beiden ihre Entscheidungen und Erfahrungen, was zu einer tiefgreifenden Wandlung führt. Sie beginnen, aus ihren Fehlern zu lernen und ihre Perspektiven zu erweitern. Die Beziehung zwischen Cécile und Tristan ist authentisch und tiefgründig und wächst an den Herausforderungen, denen die beiden sich immer wieder stellen müssen. 

Die Nebencharaktere sind vielschichtig und oft schwer einzuschätzen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht und für etliche Spannungsmomente sorgt.

Generell empfinde ich die Handlung als durchweg spannend. Einige Ereignisse sind zwar vorhersehbar, doch gelingt es der Autorin, immer wieder überraschende Momente einzuflechten, die das Interesse aufrechterhalten.

Insgesamt ist "Heart of the Witch" eine kreative und packende Geschichte, die sowohl Herz als auch Verstand anspricht und Fans von Fantasy-Literatur und romantischen Erzählungen gleichermaßen begeistern wird. Der Cliffhanger am Ende des Buches steigert die Vorfreude auf den nächsten Band. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Cécile und Tristan weitergeht!

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Rezensionen von Lesemama:

Ida, Knut und Marianne

Windstärke 17 von Caroline Wahl

Zum Buch:

Ida sitz im Zug nach Hamburg, zu ihrer Schwester Tilda, und bleibt einfach sitzen. So landet sie auf Rügen.
Dort lernt sie auf der Suche nach einem Job Knut kennen, fängt bei ihm in der Robbe an. Aber Ida hat so viel Ballast bei sich, ihre tote Mutter, ihre Schwester, die versucht sie zu erreichen und ihre Schuldgefühle.

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Meine Meinung:

22 Bahnen von Caroline Wahl mochte ich sehr, also wollte ich auch Windstärke 17 lesen. Das es sich um die kleine Ida aus 22 Bahnen handelt habe ich gar nicht gleich wahrgenommen. So wird die Geschichte von damals wohl einfach weitererzählt, nur eben aus Idas Sicht und gut zehn Jahre später.
Ich muss aber zugeben, ich hatte meine Probleme mit dem Buch. Da ist einerseits der Schreibstil, der von vielen gefeiert wird, den ich aber teilweise ganz schrecklich fand. Vor allem Gespräche waren für mich ein Kraus. Dann kam es oft zu Wortwiederholungen innerhalb eines Satzes, die mich dann auch irgendwie gestört und im Lesefluss gebremst haben. Dazu muss ich sagen, 22 Bahnen habe ich gehört, da hat mich das alles wahrscheinlich weniger gestört.
Ida hat schon ein ganz schönes Päckchen zu tragen und schleppt diesen Ballast ins Haus von Knut und Marianne, wobei ich Marianne echt bewundert habe. Erst so das letzte Drittel konnte mich dann tatsächlich total fesseln und hat mich dann auch sehr berührt.

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