Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Schöner Abschluss
Season Sisters - Winterhoffnung,2 Audio-CD, MP3 von Anna Helford
Zum Inhalt:
Winter hat sich früh von der Familie abgewendet und hat Karriere gemacht. Als sie unerwartet einen Brief aus England erhält, ist sie fassungslos, denn sie hat von ihrer ihr unbekannten Großmutter ein Anwesen geerbt. Scheinbar entstammt ihr Vater einem englischem Adelsgeschlecht. Das Anwesen ist zwar sanierungsbedürftig, bietet aber eine Menge Möglichkeiten, aber es gibt ein dunkles Geheimnis.
Meine Meinung:
Eigentlich schade, dass es nicht noch mehr Jahreszeiten gibt, denn mit Winter ist die Geschichte der Season-Sisters zu Ende erzählt, wobei es dann doch ein schönes Ende war und das versöhnt dann auch ein wenig. Die Geschichte um das Anwesen, dass in Rückblicken erzählt wird, lässt einem mehr als einmal die Haare zu Berge stehen, denn was in dem alten Gemäuern getrieben wurde, ist schon übel, auch wenn sicherlich der Grundgedanke sogar gut war, aber die Umsetzung ist schrecklich. Die Winter der Gegenwart macht ab der Zeit des Erbes eine ungeheure Entwicklung durch, die am Ende auch Auswirkung auf die gesamt Familie hat und das hat mir gut gefallen.
Fazit:
Schöner Abschluss
Rezensionen von Liddy:
Galaktisch gut
WAS IST WAS Comic - Planeten und Raumfahrt - Im Orbit des Neptun von Zapf
In dieser WAS IST WAS Ausgabe „Im Orbit des Neptun“ erwartet uns wieder ein spannendes Abenteuer von Will, Iris und Wenko. Das Tolle an dieser Ausgabe ist, dass es als Comic daherkommt und somit noch mehr Freude beim Lesen bereitet. Ferner gibt es dazu ein cooles Poster, auf dem die Planeten und deren Besonderheiten aufgezeigt werden.
Professor Quecksilber ist auf der Suche nach den perfekten Wachstumsbedingungen für seine Geranie (oder eher Begonie) und Will, Iris und Wenko wurden von Fail34 zu ihm gebeamt, damit diese ihm helfen. Denn er möchte besser vor seinem Nachbarn Corneliu von Weizental dastehen. Und nun reisen sie einmal quer durch das Sonnensystem und begeben sich gemeinsam auf Mission. Dabei erleben sie viele spannende Sachen zusammen, auch ist Will plötzlich der Pilot des Raumschiffs.
Und das Allerbeste ist, dass man sehr viel über unsere Planeten, aber auch über die Raumfahrt lernt. Dank der Infoboxen wird viel nützliches Wissen vermittelt. Auch die Comicillustrationen sind sehr gelungen.
Eine sehr gelungene Ausgabe, die uns super unterhalten hat und die wir gerne empfehlen!
Rezensionen von Tara:
Atmosphärisch und spannend
Café Hawelka von Maria Wachter
„Café Hawelka“ ist ein historischer Roman der in Wien lebenden Autorin Maria Wachter. Es ist der dritte Band in der Reihe „Cafés, die Geschichte schreiben“. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, da in jedem ein anderes Café in einer anderen Stadt im Mittelpunkt steht.
Der Prolog beginnt 1939 in Wien mit einer Hausgeburt, nach der die Mutter verstirbt. Deswegen muss Else ihre kleine Schwester Fritzi aufziehen, während der Vater in den Krieg zieht. Die Stadt ist zerbombt ist und nachdem die Schwestern in einem Bunker Schutz gesucht haben, verschwindet Fritzi. Auf der Suche nach ihr lernt Else Josephine Hawelka kennen, bei der sie unterkommt und der sie bei der Wiedereröffnung des Wiener Cafés Hawelka unterstützt.
Die Handlung wechselt zwischen zwei Zeitebenen. Die andere spielt im Jahr 1968. Die Jurastudentin Jutta ist durch ihre Mutter Else in dem Café Hawelka groß geworden. Sie ist in Bodo verliebt und benötigt für die Hochzeit Familiendokumente. Dadurch merkt sie, dass ihre Mutter ihr etwas verheimlicht.
Der Schreibstil von Maria Wachter liest sich angenehm und flüssig. Sie beschreibt ihre Charaktere authentisch und facettenreich. Die Gedanken und Gefühle der Protagonistinnen sind nachvollziehbar.
Durch den mehrfachen Wechsel der Zeiten bleibt die Handlung durchgehend spannend. In beiden wird der Zeitgeist und die Atmosphäre von Wien lebendig. Historische Begebenheiten sind gut mit der Geschichte verknüpft.
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.
Rezensionen von Leser:
Aufregende Tage an der Mosel
Wiedersehen in der kleinen Pension im Weinberg von Barbara Erlenkamp
Ich bin neu in der "Kleinen Pension am Waldberg" und war gespannt, was mich dort erwartet.
Neben der sympathischen Besitzerin Katie Sheridan warten noch andere interessante Personen dort, die für gute Stimmung, Aufregung und Überraschungen sorgen.
Mit der Ankunft von Emma gerät Katies geregeltes Leben etwas aus der Bahn.
Die beiden haben sich lange nicht gesehen und müssen sich erstmal zusammenraufen.
Durch das spontane Eintreffen eines berühmten Malers kommt etwas Schwung ins Geschehen. Willem steckt in einer Malblockade und braucht dringend Inspirationen, um einen wichtigen Auftrag fertig zu stellen. Findet er sie an diesem malerischen Ort?
Dank der wunderbaren Beschreibung hat man immer ein Bild vor Augen und kann diese Auszeit mit allen Sinnen genießen. Durch die locker leichte Schreibweise und die kurzen Kapitel gleitet man regelrecht durchs Geschehen. Es macht Spaß alle zu begleiten und den Alltag, die kleinen Probleme, die Freuden und Sorgen mitzuerleben.
Wenn man alle Bände in der richtigen Reihenfolge liest, wird das Leseerlebnis noch größer!
Rezensionen von Lesemama:
Und täglich grüßt Clara
Death. Life. Repeat. von Louise Finch
Zum Buch:
Spencer lebt einen Albtraum, der Tag an dem seine Schulfreundin Clara Hart nach einer Party bei seinem Freund Antony ums Leben kommt, wiederholt sich für ihn immer wieder. Immer wieder muss er Clara sterben sehen und nach und nach kommt er der Wahrheit auf die Spur.
Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, aber für mich hatte es starke Ähnlichkeit mit einem Buch, dass ich vor Jahren las.
Der Tag bzw. die Nacht, die sich so lange wiederholt, bis Spencer alles verstanden hat, die Versuche, die er unternimmt um aus dem Teufelskreis auszubrechen und auch die Versuche, die er unternimmt um Clara zu retten, das zog sich schon. Was mich auch störte war der doch sehr hohe Alkoholkonsum und wie die Jugendlichen miteinander umgegangen sind. Es war nicht das, was ich erwartet hatte und es konnte mich nicht mitreißen. Leider war es so gar nicht meine Geschichte.
Rezensionen von Marie aus E.:
Der Funke ist leider nicht übergesprungen
Lauter als das Meeresrauschen von Nina Voss
Bei dem Buch hat mich das Cover begeistert und der Klappentext klang auch so gut: Neuseeland, Whalewatching, Meeresbiologie und dicke Gefühle. Ja! So meine Vorstellung.
Es geht um Emmi, die vor eineinhalb Jahren einen Unfall hatte und gedanklich noch immer tief in der Vergangenheit festsitzt.
Aber eine neue Umgebung, weit weg von den Erinnerungen und dann auch noch ihre geliebten Wale, die Chance auf einen Neuanfang nutzt sie.
Und dann gibt es da auch noch Valentin, aus dem Emmi nicht schlau wird, bei dem Emmi aber immer ein Knistern verspürt.
Soweit, so fein. Das Unfalltrauma wird gleich eingangs noch mit einer Triggerwarnung versehen, die Content Note findet sich am Buchende und hat auch Hilfeseiten und Kontaktmöglichkeiten für Betroffene. Das fand ich gut gelöst.
Die Altersempfehlung liegt ab 16 Jahre - ich finde aber, das Buch eignet sich schon gut ab 14 Jahre. Es ist weder spicy, noch extrem verstörend (das gilt natürlich nur, falls man nicht von den Themen getriggert wird). Ich als Erwachsene fand es eher zäh und ohne große Höhepunkte, deshalb vermute ich, dass es älteren Leser*innen (und da zähle ich bei dem Buch auch schon ü16 dazu) wohl ähnlich gehen wird.
Es hat sich schön gelesen, aber der berühmte Funke ist einfach nicht übergesprungen. Es war für mich ohne nennenswerte Höhen und Tiefen, auch die besonderen Momente, im Schönen wie im Tragischen haben mich nicht so berührt wie erhofft.
Von der Landschaft Neuseelands habe ich mir auch etwas mehr erhofft, auch von der Meeresbiologie.
Nette Unterhaltung, leider nicht mehr.
Rezensionen von clematis:
Kostüme
Tod auf Schloss Solitude von Martina Fiess
In ihrem Job in der Werbebranche muss Bea Pelzer so einiges hinnehmen, aktuell Rokokokostüme und turmartige Perücken, während sie interessante Führungen durch das Schloss Solitude in Stuttgart durchführt. Anschließend plant ihr Chef eine Weinverkostung, um sich selbst vor zahlungskräftigem Publikum in Szene zu setzen.
Aber es kommt anders als geplant, Beas Kollegin Pauline, welche schon zuvor nicht auf ihrem Posten anzutreffen ist, wird tot im Gebüsch aufgefunden. Ihrem Naturell entsprechend, will Bea der Polizei unter die Arme greifen und gerät selbst in Gefahr. Ist sie vielleicht gar aufgrund des ähnlichen Kostüms mit Pauline verwechselt worden?
Das malerische Schloss Solitude bildet sich bereits im Titelbild ab und setzt sich samt seiner schönen Umgebung in den konkreten Beschreibungen von Martina Fiess fort. Wissenswerte Details fließen aufgrund der Führungen wie nebenbei ein und verleihen der Kriminalhandlung einen passenden Rahmen. So wird es auch zu Beginn des Romans nicht langweilig, während noch keine Leiche im Spiel ist. Ein angenehmer Schreibstil führt chronologisch durch die Geschichte, welche aus Beas Sicht in der Ich-Form erzählt wird. Verschiedene Theorien zu möglichen Tätern werden aufgegriffen, Bea und Kommissar Gabriel gehen den Hinweisen unabhängig voneinander nach, wobei natürlich Missverständnisse und falsche Schlussfolgerungen nicht fehlen dürfen. Auch der Leser wird mit so mancher Vermutung in gedankliche Sackgassen gelockt und darf miträtseln, was sich im Schlosspark tatsächlich zugetragen hat. Am Ende wartet eine schlüssige Auflösung des Ganzen.
Weniger aufregend als unterhaltsam präsentiert sich Fall Acht rund um Bea Pelzer mit der schönen Schlosskulisse und interessanten Einblicken in die Werbebranche. Vorkenntnisse sind nicht unbedingt nötig, für die Entwicklung der Figur der Bea Pelzer aber auch nicht verkehrt. Ein Buch für vergnügliche Regionalkrimistunden.
Rezensionen von peedee:
Viele Blicke zurück
Gebt mir etwas Zeit von Hape Kerkeling
Hape Kerkeling hat sich auf Spurensuche begeben. Nein, er ist nicht auf die Jagd gegangen, sondern hat nach seinen Vorfahren gesucht. Die heutigen DNA-Analysen und Datenbanken erlauben es, ihn tief in die Vergangenheit eintauchen zu lassen, unter anderem bis ins 17. Jahrhundert. Hape erzählt Privates sowie Berufliches aus seinem Leben.
Dazu präsentiert er seine Recherchen, die zuweilen auch mit dichterischer Freiheit ergänzt werden.
Erster Eindruck: Hape Kerkeling im Historienkostüm auf dem Cover, ein interessanter Buchtitel – mir gefällts.
Hape Kerkeling hatte eine sehr besondere Beziehung zu seiner Oma Bertha. Im Laufe seiner Ahnenforschung, die den Anfang in der Corona-Zeit hatte, fand er etwas sehr Interessantes über sie heraus (selbstverständlich werde ich dies hier nicht verraten). Seine Oma hat ihm beigebracht, „die schwersten Dinge im Leben mit einer Prise Humor und tiefem Gottvertrauen zu nehmen“. Das ist ein guter Rat.
Die Anfänge von Hape im Showbusiness waren nicht einfach. Es war sehr unterhaltsam, mehr darüber und auch über Diven sowie echte Showgrössen zu erfahren. Seine Idole waren Rudi Carrell und Willy Millowitsch, die er beide früh kennenlernen durfte.
Es gab etliche berührende, aber auch sehr traurige Momente in seinem Privatleben.
Ich kenne mich mit Ahnenforschung nicht aus und hatte persönlich bisher auch nie den Wunsch, mittels DNA-Analysen mehr herausfinden zu wollen. Aber ich finde es eine spannende und sehr komplexe Sache. Die Ergebnisse seiner Forschung ergab ein Potpourri von Menschen aus den Niederlanden, Grossbritannien und anderen Ländern. Ich muss zugeben, dass ich zuweilen den Überblick verloren habe.
Als ich gesehen habe, dass Hape Kerkeling ein neues Buch herausgibt, kam dieses selbstverständlich gleich auf meine Wunschliste und sodann auf meinen E-Reader. Nun, was habe ich von dem Buch erwartet? Gute Unterhaltung. Und habe ich das erhalten? Aber ja. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mir gut gefallen – den Teil über Hapes Leben empfand ich unterhaltsamer als den über die Ahnenforschung. Von mir gibt es 3 Sterne.
Rezensionen von Streiflicht:
Wie ein zauberhafter Sog ...
Der längste Schlaf von Melanie Raabe
Nachdem ich schon alle Bücher von Autorin Melanie Raabe mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich umso gespannter auf ihr neustes Werk. Ein Buch über Schlaf oder auch Nicht-Schlaf … gähn? Im Gegenteil! Eines der berührendsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Oder vielleicht auch überhaupt.
Hier würde ich zu gerne mehr als fünf Sterne vergeben.
Auf den ersten 50 Seiten zog sich das Buch und ich war schon enttäuscht, las aber weiter. Es war immer noch ein bisschen zäh, aber dann baute das Buch einen absolut zauberhaften Sog auf, dem ich mich überhaupt nicht mehr entziehen konnte. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch, komplett an einem Tag durchgelesen. Es war wie ein Rausch und am Ende war ich froh, alles zu wissen, gleichzeitig aber auch traurig, es weglegen zu müssen. Ich habe bei Bücher ab und zu mal Tränen in den Augen, aber hier musste ich richtig weinen – so hat es mich ergriffen. Und zugleich war es einfach nur schön. Stichwort: Die Kraft der Liebe.
Beim Cover konnte ich mir erst gar nichts vorstellen, wenn man das Buch gelesen hat, passen sowohl das Cover als auch der Titel richtig gut. Das ist absolut toll gewählt, muss ich sagen - voller Symbolik.
Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt, einmal aus der Sicht von Mara, die Schlafforscherin ist, aber nicht schlafen kann, schreckliche Träume hat und dann auch noch völlig unverhofft ein Haus geschenkt bekommt.
Und dann geht es da noch zwei verschwundene Kinder … mehr mag ich nicht verraten, aber es lohnt sich, über die ersten seltsamen Seiten hinweg zu lesen und sich dann mit Haut und Jahr auf die Geschichte einzulassen.
Dieser wunderbare Genremix lässt einen tief versinken in diese Erzählung, die erst so verrückt scheint, nach und nach aber immer mehr Sinn ergibt und bezaubert. Für mich ein ganz besonderes Buch!
Rezensionen von Alo:
Konnte mich nicht überzeugen
Starling House von Alix E. Harrow
Ich war im Vorfeld sehr gespannt „Starling House“ von Alex E. Harrow, da sich die Idee toll angehört hat: Eine Gruselgeschichte über eine verfluchte Kleinstadt und ein geheimnisvolles Haus, perfekt für die dunkle Jahreszeit. Ich hatte auf ein Buch in der Art von „Gallant“ (V.E. Schwab) gehofft, leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen.
In dem Buch die Geschichte aus der Perspektive von Opal, die Waise ist und alles tut, um ihrem Bruder Jasper ein Studium zu finanzieren, damit er die trostlose Stadt, in der beide kein Glück finden, verlassen kann. Opal wird wie magisch von dem alten Herrenhaus „Starling House“ und seinen Geheimnissen angezogen und als sie dort eines Tages von dem kauzigen Arthur Starling eine Putzstelle angeboten bekommt, nehme die Ereignisse ihren Lauf.
Der Schreibstil ist gut, es lässt sich gut lesen und man kann sich das Beschriebene gut vorstellen. Das Buch ist sehr ruhig und atmosphärisch erzählt und gerade im ersten Drittel war ich sehr gefesselt und hatte auch den ein oder anderen Gänsehautmoment. Jedoch zog sich ab der Mitte zog die Geschichte, da sie oft im Kreis drehte und teilweise repetitiv war. Die Antworten kamen dann zwar am Ende, einige Fragen blieben allerdings unbeantwortet, aber da hatte mich die Geschichte schon lange verloren und die düstere Atmosphäre habe ich dann auch nicht mehr gespürt.
Ein weiteres Problem waren die Hauptfiguren. Eigentlich mag ich unperfekte Figuren und fand es anfangs auch sehr authentisch. Opal spricht sehr offen und soll nicht unbedingt sympathisch wirken. Auch ihre Beschreibung ist mal so ganz anders, statt eines normschönen Mädchens wird auf ihre kaputten Zähne und den kränklichen Teint eingegangen. Allerdings konnte ich weder zu ihr noch zu dem männlichen Protagonisten eine Verbindung aufbauen. Auch die Beziehung zwischen den Beiden haben ich ihnen nicht abgekauft und fand die Romance auch irgendwie fehl am Platz.
2,5/5 Sterne











