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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Alo:

Konnte mich nicht überzeugen

Starling House von Alix E. Harrow

Ich war im Vorfeld sehr gespannt „Starling House“ von Alex E. Harrow, da sich die Idee toll angehört hat: Eine Gruselgeschichte über eine verfluchte Kleinstadt und ein geheimnisvolles Haus, perfekt für die dunkle Jahreszeit. Ich hatte auf ein Buch in der Art von „Gallant“ (V.E. Schwab) gehofft, leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen.

In dem Buch die Geschichte aus der Perspektive von Opal, die Waise ist und alles tut, um ihrem Bruder Jasper ein Studium zu finanzieren, damit er die trostlose Stadt, in der beide kein Glück finden, verlassen kann. Opal wird wie magisch von dem alten Herrenhaus „Starling House“ und seinen Geheimnissen angezogen und als sie dort eines Tages von dem kauzigen Arthur Starling eine Putzstelle angeboten bekommt, nehme die Ereignisse ihren Lauf.

Der Schreibstil ist gut, es lässt sich gut lesen und man kann sich das Beschriebene gut vorstellen. Das Buch ist sehr ruhig und atmosphärisch erzählt und gerade im ersten Drittel war ich sehr gefesselt und hatte auch den ein oder anderen Gänsehautmoment. Jedoch zog sich ab der Mitte zog die Geschichte, da sie oft im Kreis drehte und teilweise repetitiv war. Die Antworten kamen dann zwar am Ende, einige Fragen blieben allerdings unbeantwortet, aber da hatte mich die Geschichte schon lange verloren und die düstere Atmosphäre habe ich dann auch nicht mehr gespürt.

Ein weiteres Problem waren die Hauptfiguren. Eigentlich mag ich unperfekte Figuren und fand es anfangs auch sehr authentisch. Opal spricht sehr offen und soll nicht unbedingt sympathisch wirken. Auch ihre Beschreibung ist mal so ganz anders, statt eines normschönen Mädchens wird auf ihre kaputten Zähne und den kränklichen Teint eingegangen. Allerdings konnte ich weder zu ihr noch zu dem männlichen Protagonisten eine Verbindung aufbauen. Auch die Beziehung zwischen den Beiden haben ich ihnen nicht abgekauft und fand die Romance auch irgendwie fehl am Platz.

2,5/5 Sterne

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Rezensionen von SalMar:

Urban Fantasy rund um die Artussage

Jewel & Blade, Band 1: Die Wächter von Knightsbridge (Knisternde New-Adult-Romantasy von der SPIEGEL-Bestseller-Autorin von "Silver & Poison") von Anne Lück

Harper hat aus familiären Gründen ihr Studium abgebrochen und arbeitet nun in der Goldschmiede ihrer Familie, was sie aber keinesfalls unglücklich macht, denn sie hat ein besonderes Händchen dafür. Dann erfährt sie jedoch ungeahnte Neuigkeiten über das Verschwinden ihres Vaters vor acht Jahren – und das ist nur der Gipfel des Eisbergs an neuen Erkenntnissen, die sich um eine Gemeinschaft der Ritter von König Artus und geheimnisvolle magische Fähigkeiten drehen.

Ich will ganz ehrlich sein: New Adult und Romantasy sind nicht unbedingt Schlagworte, die mich dazu bringen, ein Buch zu lesen. Anne Lück konnte mich aber bereits mir ihrer „Silver & Poison“-Reihe schwer begeistern, so dass ich diese Werbeargumente mal außen vor gelassen habe… Und darüber bin ich sehr, sehr froh, denn „Jewel & Blade“ war eine wirklich tolle Urban Fantasy, die mich durchweg begeistern konnte – ganz ohne Kitsch und die üblichen New-Adult-Problemchen.
Die Autorin hat, wie ich finde, eine ganz tolle Welt geschaffen, in der man nach und nach erfährt, dass die Erben der Ritter von König Artus weiterhin eine Gemeinschaft bilden. Es geht dabei um erstaunliche magische Fähigkeiten, aber auch um diverse Mythen und Sagen, die sich um Artus, Merlin & Co. ranken. Begeistern konnte mich das Buch aber in jedem Fall auch mit seinen interessanten Figuren, an deren Seite ich unglaublich gerne die Entwicklungen dieser Geschichte verfolgt habe – allen voran Harper und Lark.
Allen Urban-Fantasy-Fans (und solchen, die es noch werden wollen) kann ich dieses spannende und originelle Buch also unbedingt empfehlen. Nach dem bösen Cliffhanger auf den allerletzten Seiten kann ich den nächsten Teil jedenfalls kaum erwarten!

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Slawische Mythologie

Tage einer Hexe von Genoveva Dimova

Das Cover und der Farbschnitt des 1. Teil einer Dilogie sind sehr schön gestaltet.

Für mich ist es das erste Buch in dem ich über slawische Mythologie lese und das war sehr interessant.

Zudem ist es für mich auch das erste Buch der Autorin welches ich gelesen habe und mir gefällt der flüssige und detailreiche Schreibstil sehr gut.

Das Worldbuilding ist super aufgebaut und ausgearbeitet, was für die Story wichtig ist. Das gefällt mir gut, da es in vielen Fantasybüchern leider nicht so ist.

Die Protagonistin und die Ausarbeitung ihres Charakters mit z.B. Selbstzweifeln gefällt mir sehr gut. Mir hat es auch gut gefallen, dass man nur peu à peu etwas über ihre Vergangenheit erfährt und nicht gleich alles auf einmal.

Es ist ein gutes Fantasybuch mit etwas Romance und einem Hauch Krimi. Also der perfekte Anfang der Dilogie. Wer nicht auf die Übersetzung von Band 2 warten möchte, kann diesen bereits auf englisch lesen.

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Rezensionen von begine:

Durchschnittliche Jo

Das Buch der neuen Anfänge von Sally Page



Sally Page schreibt mit Witz und viel Fantasie.
Der Roma, Das Buch der neuen Anfänge, ist wieder ein fesselndes Werk geworden.
Jo ist Ende der Dreißiger, sie wünscht sich ein Kind, wird aber von ihrem Freund verlassen.
Sie zieht nach London und vertritt ihren kranken Onkel in seinem Papierladen.

In ihrer Familie wurde sie die durchschnittliche Jo genannt. Das ist schon etwas eigenartig, aber naja.
Mit dem Kunden Malcolm und Ruth, der verschwundenen Pastorin freundet sie sich an.
Witzig waren die Besuche auf dem Friedhof, auf dem viele bekannte Personen liegen.
Da kommt die Fantasie mit den Geistern ins Spiel.
Ich konnte in die Geschichte eintauchen und abschalten.
Empfehlenswert.

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Rezensionen von Allesleser:

Bei mir bist du sicher.

Guide Me von Stacey Kennedy

Im fünften Band der "Phoenix Club Reihe" dreht sich dieses Mal alles um den Ex Navy Seal Ronan und Nessa.
Beide sind mit Lotti und Hunt befreundet, die man bereits aus den vorherigen Bänden kennt.

Als Nessa nachts überfallen wird, nutzt Ronan die Chance ihr zu zeigen, dass sie sich beim ihm sicher fühlen kann.

Daraus entwickelt sich bald mehr als eine Vertrautheit. Aber bis dahin braucht es seine Zeit, da beide unter einem Trauma leiden und nicht so einfach aus ihrer Haut können.

Natürlich spielt auch hier der exklusive Phoenix-Club eine große Rolle, der die Grundlage für diese Buchreihe darstellt.
Die Mitglieder sind exklusiv und die Shows extravagant und geheim.
Rhys, der Besitzer, und seine Freunde sind ganz besondere Menschen, die einander vertrauen, sich Halt geben und füreinander einstehen. Man muss sie einfach mögen, stark, sexy, ehrlich.

Aufregende, emotionale und prickelnde Unterhaltung!

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Rezensionen von jam:

Leicht zu lesen, aber sehr viele Zitate und Lebensgeschichten, wenig Praktisches für mich.

Die Kunst des InnSæi von Hrund Gunnsteinsdóttir

"Wenn wir die Verbindung zur Natur verlieren, sind wir nicht mehr inspiriert, wir existieren nur noch und nehmen weniger Anteil. Darum ist es so wichtig, in Kontakt mit InnSaei zu sein. Es erfüllt uns mit Licht und befähigt uns auch, aus dem Chaos einen Kosmos zu erschaffen (...)."

Seite 20

"Die Kunst des InnSaei - Der isländische Weg zu Intuition und innerer Mitte", so das Versprechen des Buches.

Eins vorneweg, Hrund Gunnsteinsdóttir schreibt locker und leicht, ihre Buch ist durchflochten von vielen Lebensgeschichten.

Dennoch bleibt das Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück. Nach über 230 Seiten tue ich mir noch immer schwer damit, überhaupt zu beschreiben, was InnSaei ist oder sein kann. Es wird nicht mit Zitaten gespart, viele aus dem Film der Autorin zum gleichen Thema. Und sehr vielen Auszügen aus Studien, davon für mich eindeutig zu viele, mit denen dann nicht wirklich weitergearbeitet wurde. So interessant ich die Lebensgeschichten auch fand, für mein Leben war darin wenig Inspirierendes zu finden. Meinen Alltag schon Monate im Voraus auf die Stunde genau zu planen, diese Freiheit mögen manche Menschen haben, der normale Arbeitende in einem Familienverband wird sich wohl schwer damit tun.

Tipps wie "Definieren Sie ihre "Warum"-Aussage und nutzen Sie sie, um zu entscheiden, wie Sie Ihre Zeit und Energie priorisieren." klingen nett. Für mich (und das mag jetzt bitter klingen, aber ich hoffe, ihr wisst was ich meine) als berufstätige Mutter ist die Antwort darauf ganz oft "Weil ich will, dass es meiner Familie gut geht" oder "Weil ich sehr gerne meine Rechnungen pünktlich bezahlen kann".

Des Weiteren ist die Autorin eine ganz große Anhängerin des Tagebuchschreibens, viel mehr braucht man anscheinend nicht, um mit sich selbst in Verbindung zu gelangen. Das lag mir noch nie. Ich hab jetzt zwar motiviert wieder mal ein neues Notizbuch gekauft, aber es - wie empfohlen - immer bei mir zu tragen und immer mal wieder zu notieren, was mir durch den Kopf geht oder worauf ich gerade achte, ist einfach kaum umsetzbar. So sind die Seiten leer, auch irgendwie meine Erkenntnisseiten im Kopf.

Das Buch wird aufgelockert durch kleine Atemübungen und Kurzmeditationen, nichts, was ich nicht schon in dieser oder sehr ähnlicher Form gelesen habe. Manchmal sind die Boxen mit diesen Tipps in den Fließtext eingearbeitet, etwas, was ich von der Gestaltung her gar nicht mag. Wo mache ich jetzt eine Pause, um zu der Box zurückzukehren um sie zu lesen?

Am Ende habe ich viel gelesen, mir kaum etwas gemerkt und leider wenig gelernt. Schade, ich habe mir mehr erwartet.

Fazit: Leicht zu lesen, aber sehr viele Zitate und Lebensgeschichten, wenig Praktisches für mich.

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Rezensionen von Lerchie:

Gefährliche Zeiten

Der Plan der Gefährten von Ellin Carsta

Es sind gefährliche Zeiten für die Familie von Falkenbach. Denn Paul Friedrich steht 1941 unter immer strengerer Beobachtung. Schein bar gibt es Zweifel an seiner Regimetreue, denn nun hat es SS-Mann Alfred Breuer die Familien abgesehen. Paul-Friedrichs Freund Constantin Trost liefert eindeutige Beweise für die Gräueltaten an der Front und es laufen heimlich Planungen für den Sturz des Nazi-Regimes.

Wilhelmine ist als Reitlehrerin in München und steht in engem Kontakt mit einer Widerstandsgruppe. Wie weit wird sie gehen? Da tritt Paul-Friedrich die Flucht nach vorne an und schmiedet den Plan sich mit seinem Feind Christian Weber auf einer Feier auf Gut Falkenbach zu versöhnen und das öffentlich. Wird er die Kontrolle behalten können?

Meine Meinung
Die Falkenbach-Saga geht spannend weiter. Wieder ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. Ich war wieder schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In der Hauptsache natürlich in die Freunde Paul-Friedrich und Wilhelm. Sie müssen sogar zu Hause aufpassen, was sie sagen, denn es gibt hier einen Spitzel. Wer das ist? Nun das muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Auch ob sie diesem entgehen können. Die Ehe von Ferdinand und Elisabeth ist auch nicht so, wie sie sein sollte. Ich muss ehrlich sagen, dass mit Elisabeth schon immer suspekt und unsympathisch war. Dann gibt es da auch noch Gustav, der in Eglfing-Haar Dinge tun muss, die ihm zuwider sind. Wer weiß, nein ich glaube bestimmt, ist es damals vielen so ergangen. Und dann ist da noch Wilhelmine, die in München nicht mehr so agieren kann wie geplant, denn sie drohten aufzufliegen. Man sieht, das Buch birgt wieder eine Menge an Spannung und hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit den Protagonisten gelitten und mich gefreut, wenn mal wieder alles gut ausging. In einem Nachwort erklärt die Autorin was historisch ist. Das ist etwas, was mir sehr gut gefällt. Das Buch hat mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten, daher von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Krani:

Komplex

Das große Spiel von Richard Powers

Es beginnt mit einer Gottheit, und dann startet das große Spiel des Lebens auf unserer Erde – im Wasser. Dann geht es um vier Personen, die zunächst jeder für sich eine Persönlichkeit entwickeln, erwachsen werden und dann aufeinander treffen.
Die Geschichte geht viel zu langsam los und erschließt sich auch nach zweihundert Seiten nur sehr zögernd.

Nun kommen die vier Hauptpersonen auf der Pazifik-Insel Makatea zusammen und eine neue Herausforderung kommt auf sie alle zu.
Einzelne Szenen zu lesen, macht wirklich Freude, der Stil ist einfühlsam und sehr flüssig. Beeindruckend sind die Tauchgänge, in denen Evie die seltsamen Wesen schildert, die dort in der Tiefe leben. Aber allzu schnell und sehr konsequent wechselt der Autor immer wieder zu ganz anderen Szenen, und auch in ganz andere Zeiten und Mileus. Die junge Evie braucht nur ein paar Dutzend Seiten, um eine alte Frau zu werden. Da muss man beim Lesen immer gut im Blick haben, wo und wann man sich gerade befindet. Ich hatte „Der Klang der Zeit‟ gelesen, deshalb war ich neugierig auf das neue Buch von Powers. Es ist mir zu kompliziert.
Eher etwas für Literaturstudiere im höheren Semester.

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Rezensionen von brauneye29:

Verwirrend

Die Honeys (Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt): Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars von Ryan La Sala

Zum Inhalt:
Die Schwester von Mars ist gestorben und Mars kommt so gar nicht damit klar. Einst war Mars von der Aspen Summer Academy ausgeschlossen worden, doch jetzt besteht er darauf, den Platz seiner Schwester Caroline zu übernehmen und er fühlt sich zu einer Gruppe von Mädchen, den Honeys, angezogen, obwohl er glaubt, dass sie etwas mit Carolines Tod zu tun haben.

Meine Meinung:
Ich bin bei diesem Buch irgendwie hin und her gerissen, denn es ist schon etwas arg abgefahren, so dass ich mitunter nicht mehr wusste, ob Mars da gerade was erlebt oder sich nur etwas zurecht spinnt. Auf der anderen Seite hatte das Buch auch etwas, dass einen bis zum Schluss durchhalten ließ. War es Mars und sein Charisma oder war es der Schreibstil? Ich kann es eigentlich nicht so wirklich benennen. Irgend wie lässt mich das Buch auch ratlos zurück, so dass ich nicht recht entscheiden kann, ob ich es gut oder schlecht fand.
Fazit:
Verwirrend

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Rezensionen von Gaby 2707:

Faszinierende Einblicke in die Tiefe der Meere

Tiefsee-Monster von Matt Ralphs

Das erste, was nach dem Auspacken des Buches fällt, ist die tolle Haptik auf der Vorderseite. Da taste ich den abgebildeten Fisch, seine Zähne, sein Auge und auch die Schrift im Maul hebt sich vom Cover ab.
Im Inhaltsverzeichnis wird die Tiefsee in vier Zonen unterteilt: die Zwielichtzone in 200-1000m, die Mitternachtszone in 1000-4000m, das Abyssal in 4000-6000m und die Gräben in 6000-11.

000m. Hier bekomme ich einen Überblick, welche Tiere in welcher Zone leben und mir dort vorgestellt werden.
Nach einer kurzen Einführung werden die verschiedenen Schichten des Meeres in einer Übersicht mit ihren Bewohnern dargestellt. Jedem Tier ist dann eine Doppelseite gewidmet, wo es mich auf dunklem Grund manchmal furchterregend anblickt. Um das Tier herum sind verschiedene Texte angeordnet, die es charakterisieren. Dabei werden immer wieder Vergleiche gebracht, die es den Kindern ermöglichen, sich die Dimensionen besser vorzustellen. Da ist z.B. das Bein der Japanischen Riesenkrabbe ca. so lang wie ein Auto. Ich finde das meiste sehr interessant und gut erklärt. Zu verschiedenen Fachbegriffen gibt es am Ende des Buches ein Glossar, wo diese erklärt werden. Und mit dem anschließenden Register lässt sich manches Thema schneller finden.
Wer wissen möchte, wessen Beine nachwachsen, wenn sie von einem Fressfeind ausgerissen werden; wer mit seinen Tentakelenden leuchtenden Schleim produzieren kann; wie Perlboote ihre Nahrung aufspüren oder wessen Gehirn ausschaut wie ein Donut, der findet auf alle diese Fragen hier eine Antwort.
Insgesamt lerne ich hier 34 Tiefseebewohner kennen, deren Namen ich bisher gar nicht kannte. Es ist wirklich erstaunlich, mit welchen außergewöhnlichen Fähigkeiten manche ausgestattet sind.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich: Auf einigen Seiten ist die dunkle Schrift auf dem dunklen Hintergrund sehr schlecht zu lesen.
Ansonsten hat Matt Ralphs ein wunderbares Sachbuch mit viel Wissenswertem verfasst und Kaley McKean die Tiere dazu fantastisch Illustriert.

Ein großformatiges Sachbuch für Kinder ab 8 Jahren, über die Tiefsee und ihre bisher kaum erforschten Bewohner. Auch mich faszinieren diese außergewöhnlichen Kreaturen und durch die vielen Informationen habe auch ich wieder einiges gelernt.

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