Kunden em pfehlungen
Rezensionen von NT:
Geheimnisvoll, aber holprig
Die Honeys (Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt): Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars von Ryan La Sala
Mars, der genderfluid ist, verliert die Zwillingsschwester Caroline unter mysteriösen Umständen. Um Antworten zu finden, reist Mars ins Sommercamp Aspen, wo Caroline ihre letzten Sommer verbracht hat. Dort trifft Mars auf Carolines Freundinnen, die „Honeys“, und stößt auf verwirrende und erschreckende Geheimnisse, die Carolines Tod in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.
Obwohl die Prämisse spannend klingt, konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Der größte Minuspunkt ist die holprige Übersetzung – ungewohnte Wörter, seltsame Wortkombinationen und eine schwerfällige Satzstruktur erschweren den Lesefluss erheblich. Auch nach 80 Seiten war ich nicht in der Story angekommen, und die Charaktere blieben für mich farblos und wenig greifbar.
Das Genre ist schwer einzuordnen, da das Buch Elemente aus Romance, Horror und Mystery mischt, ohne klaren Fokus. Lediglich das farbenfrohe Cover und der Buchschnitt sind schön gestaltet und hatten mich neugierig gemacht. Inhaltlich jedoch ein durchwachsenes Leseerlebnis.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Der Dichter und der Übersetzer
Gefährliche Betrachtungen von Tilo Eckardt
Anlässlich des 150. Geburtstages von Thomas Mann hat der deutsch-schweizerische Autor Tilo Eckardt diesem ein besonderes Denkmal gesetzt. In seinem historischen Kriminalroman "Gefährliche Betrachtungen" lässt er den Literatur-Nobelpreisträger auf eine ganz neue Art lebendig werden.
Wir schreiben das Jahr 1930: Im ostpreußischen Fischerdorf Nidden, einem Kurort auf der Kurischen Nehrung, hat sich der Ich-Erzähler Žydrūnas Miuleris in einer kleinen Pension eingemietet.
Der 20-jährige Student und Übersetzer aus Litauen hofft, in Nidden Thomas Mann kennenzulernen, da es sein großer Wunsch ist, dessen Welterfolg "Buddenbrooks" ins Litauische übersetzen zu dürfen. Der Zufall will es, dass der junge Mann sich gerade in der Nähe des Strandkorbs von Thomas Mann befindet, als diesem durch einen Windstoß mehrere Blätter einer politischen Rede, an der er gerade schreibt, davonwehen. Žydrūnas gelingt es, drei Seiten des Manuskripts zu retten und sie dem Eigentümer zurückzubringen. Da er über ein photographisches Gedächtnis verfügt, kann er sich binnen Sekunden den Inhalt der Seiten einprägen. Später fertigt er davon eine Abschrift an.
Der Schriftsteller und der junge Übersetzer, den Thomas Mann nach dem Vorstellen nur noch Müller nennt, weil das die deutsche Version seines litauischen Nachnamens ist, treffen sich am nächsten Tag zu einem Spaziergang wieder, und Žydrūnas muss beichten, dass ihm die Seiten mit dem brisanten Inhalt am Vorabend im Wirtshaus abhanden gekommen sind. Thomas Mann ist verärgert und sorgt sich, dass die Seiten in falsche Hände geraten könnten. Der Dichter und Müller begeben sich auf die Suche ....
Die Geschichte ist in der Sprache der damaligen Zeit und mit viel feinem Humor geschrieben, sie liest sich sehr flüssig. Es hat mir Freude bereitet, die beiden "Ermittler" zu begleiten, deren Suche sich nicht gerade einfach gestaltet. Sie folgen falschen Fährten, und schon bald ergeben sich neue Fragen und Probleme, als eine Person verschwindet und ein Unbefugter sich anscheinend Zutritt zu Thomas Manns Arbeitszimmer verschafft hat.
Die Region ist ganz wunderbar und atmosphärisch beschrieben, ich konnte mir Nidden und seine Umgebung sehr gut vorstellen. Seine Protagonisten hat der Autor sehr treffend skizziert: Thomas Mann mit seinen vielen Eigenarten, den jungen und naiven Žydrūnas, der sich als eher ungeschickter Ermittler entpuppt, aber auch die Pensionswirtin mit ihrer etwas aufdringlichen, dabei aber mütterlichen Art. Ich fand es spannend, einen Einblick in den Ferienalltag der Familie Mann zu erhalten, und mir gefielen die Passagen, in denen der Autor den inzwischen 100-jährigen Žydrūnas zu Wort kommen lässt.
Auch wenn ich die eigentliche Krimihandlung nur mäßig spannend fand, so hat mir das Buch doch sehr gut gefallen. Ich konnte eintauchen in die damalige Zeit, habe die schönen Naturbeschreibungen genossen und mich bestens unterhalten gefühlt!
Rezensionen von MarcoL:
Geniale Leseunterhaltung. Subtil, spannend. Literarisch anspruchsvoll
Wie es endet von Michèle Minelli
Thierry, erfolgreicher Filmcutter, tritt den längst verdienten Urlaub an. In einem Nobelressort in den Alpen möchte er mit seiner Frau Vanessa, einer erfolgreichen Schauspielerin, und mit der fünfjährige Tochter Evie ein paar erholsame Wintertage verbringen.
Die Katze „Pizza“ ist auch mit dabei – und ein Grund, warum das Hotelpersonal nicht in das gemieteten Chalet darf.
Die kleine Familie wirkt sehr harmonisch, liebevoll, fast schon zu perfekt.
Nebenher möchte Thierry, sofern es die Zeit erlaubt, ein wenig an seinem Projekt weiter arbeiten. Sein Chef und Produzent Chris sitzt ihm angeblich schon ein wenig im Nacken.
Dieser ruft auch hin oder wieder an, oder lässt über die Rezeption seine Anrufversuche ausrichten. Auch das Hotelpersonal, das darauf getrimmt ist, den Gästen alle Wünsche von den Lippen abzulesen, entpuppt sich wie Chris als kleine Störenfriede der familiären Idylle. Sie sind wie stumpfe Nadeln, die versuchen einen Ballon zum Platzen zu bringen.
Thierry geht Schlittenfahren, während Frau und Tochter beim Skifahren sind. Danach sind sie wieder in Eintracht zusammen. Aber die ganze Situation wirkt etwas seltsam, auch glaubt er sich merkwürdig beobachtet, als wäre sein Verhalten eigenartig. Als LeserIn tappt man im Dunkeln.
Es mutet alles ein wenig surreal an; bis zum Grande Finale – da erfahren wir mit großem Aha, wie es endet. Aber bis dahin sind wir ratlos in der Geschichte gefangen und verfolgen Thierry auf Schritt und Tritt durch seinen Luxus-Urlaub.
Dir Sprachführung ist genial. Thierry ist der Ich-Erzähler, plaudert aus dem Eheleben, vom Job, überhäuft uns mit viel mansplaining, vor allem was sein Filmprojekt über das Universum anbelangt. Und seine Denkweisen, da kommt der unwiderstehliche Macho-Dude voll durch, macht ihn nicht immer zu einem ganz großen Sympathieträger. Es liegt etwas Abstoßendes, Klischeehaftes an ihm, wie ein ranziger Geruch. Vermutungen drängen sich uns auf, was hier nicht stimmen könnte, subtile Andeutungen … äußerst brillant erzählt.
Ganz große Leseempfehlung für dieses inhaltliche sowie optisch und haptisch sehr ansprechende Buch.
Rezensionen von Anndlich:
Verbranntes Potenzial
Verbrannte Gnade von Margot Douaihy
Nach einem Brandanschlag in der Klosterschule, bei dem der Hausmeister Jack gestorben ist, ist Schwester Holiday nicht zufrieden mit den Ermittlungen der Behörde. Deswegen beginnt die kettenrauchende Schwester selbst die Ermittlungen zu führen. Auf der Suche nach dem Täter muss sie sich mit den Sünden der Vergangenheit auseinandersetzen.
Verbrannte Gnade von Margot Douaihy klang nach einem spannenden Krimi mit einer ungewöhnlichen Protagonistin. Schwester Holiday raucht nicht nur Kette, sondern hört gerne Punkrock, ist tätowiert und vor allem queer. Ein spannendes Profil, das mir weitergehend aber zu stark präsentiert wurde, denn am Ende sollte es in einem Krimi vordergründig um das Lösen des Verbrechens gehen und nicht um die Protagonistin. In Rückblenden erfahren wir mehr von Schwester Holiday und kommen noch weiter weg von der eigentlich Tat.
Die Auflösung selbst konnte mich dann auch nicht überzeugen, was jedoch in Anbetracht des geringen Fokus’ auf die eigentliche Sache kein wirkliches Wunder war. Leider konnte mich Verbrannte Gnade nicht überzeugen, obwohl ich die Grundidee einer ermittelnden Nonne, gerne auch wie in diesem Fall einer eher derben (und weniger humorvollen), weiterhin sehr interessant finde, wird der zweite Teil wohl nicht bei mir einziehen.
Rezensionen von Hennie :
Starke Frauen?
Die Mitford Schwestern von Marie Benedict
Von den Mitford-Schwestern hatte ich noch nie etwas gehört. Sie waren zu sechst und waren damals berühmt, vergleichbar vielleicht mit den heutigen It-Girls. Sie gehörten zu den Bright Young Things, zu einer Gruppe junger Adliger der gehobenen britischen Gesellschaft.
Marie Benedict beginnt ihren Roman mit dem Debütantenball Unity Mitfords aus der Sicht von Nancy, der Ältesten der Geschwister.
Abwechselnd kommen dann drei der Schwestern von jeweils der gleichen Örtlichkeit mit identischem Datum zu Wort. Das ergibt interessante und teilweise sehr bemerkenswerte Einblicke in das Leben von Nancy (geb. 1904), Diana (geb. 1910) und Unity (geb. 1914). Sie waren verwandt, verschwägert, befreundet mit berühmten Zeitgenossen. Die Zeit umfasst die Jahre 1932 bis 1941.
Nancy fungiert als Ich-Erzählerin, die leider keine fortlaufende Geschichte präsentiert, sondern Ereignisse unterbreitet, in deren Mittelpunkt dann jeweils sie, Diana und Unity stehen. Diese drehen sich in der Hauptsache um den familiären Hintergrund der Mitford-Familie und um die fanatische Hinwendung von Diana und Unity zur faschistischen Ideologie. Mir war unwohl, wie die Autorin die geschichtlichen Fakten mit dem Leben der Schwestern verbindet ohne einen Kontext zu finden, der mit unserem heutigen Wissen eine Relativierung findet, ja, eigentlich finden muss. Spricht aus Benedicts Schreibweise die etwas unbekümmerte amerikanische Sicht auf die politische und soziale Konstellation dieser Zeit? Die Einbindung der geschilderten Ereignisse erfolgt in Nebensätzen (Judenverfolgung, Beschlagnahme der jüdischen Wohnungen, KZ, Olympische Spiele 1936 in Deutschland usw.), aber das ist mir zu oberflächlich. Der Erzählstil der Autorin liest sich zwar flüssig, doch für die gefährliche Nähe vor allem Unitys zu Hitler ist er mir zu gefällig.
Ich stelle fest, dass Nancy Mitford dem hohen Anspruch vom Klappentext nicht gerecht wird. Ich zitiere u. a.: „Im Mittelpunkt dieses Romans stehen die tapferen Bemühungen der Schriftstellerin Nancy Mitford, die Nazis daran zu hindern, Großbritannien einzunehmen.“ Es ist für mich fraglich, ob sie ihre Schwester verraten hätte, wäre sie nicht verwandtschaftlich verbunden gewesen mit Winston Churchill. Auf S. 401 lesen sich ihre Gedanken folgendermaßen, quälend und nicht nachvollziehbar: "Oder vielleicht,...,ging auch überhaupt nicht Schändliches vor sich. Vielleicht tranken Diana und Unity einfach nur gerne Tee mit Hitler, und er spendierte ihnen aus schierer Bewunderung und Freundschaft Wohnungen, Geld und Radiosender.“
Es gibt kein Nachwort der Autorin, nur eine kurze Anmerkung und das bei einem Roman, der über 400 Seiten stark ist.
Das Buch endet, wie es angefangen hat, irgendwie sehr unverbindlich und mit vielen offenen Fragen. Da mir die Mitford-Schwestern bisher unbekannt waren, habe ich mir zu ihnen viel erarbeitet. Die Informationen hätte ich gern von der Autorin erhalten, in Form eines Stammbaumes, evtl. ein kleines Vorwort, vielleicht ein Prolog und am Ende ein abschließendes Statement, um die Familie Mitford im Zeitgeist und auch später einzuordnen. Das Leben ging ja weiter. Diana z. B. ist sehr alt geworden. Mich lässt dieses Buch unbefriedigt zurück. Es war für mich das Dritte, was ich von Marie Benedict gelesen habe. "Frau Einstein" ging in Ordnung, aber mit „Die einzige Frau im Raum“ war ich schon nicht mehr so zufrieden.
Die Mitford-Schwestern in der Reihe „Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte“ vorzustellen, sehe ich kritisch. Dafür waren die drei Schwestern Nancy, Diana und vor allem Unity viel zu sehr auf problematische Männer, Diana und Unity zusätzlich auf die faschistische Ideologie fixiert.
Fazit:
Mich störte die weitgehende, unreflektierte Sichtweise der Autorin Marie Benedict auf die faschistische Ideologie und ihre Führer sehr, vor allem in einer Reihe, die sich „Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte" nennt. 2 von 5 Sternen und keine Leseempfehlung!
Rezensionen von FogandBooks:
Ein Rätselhaftes Meisterwerk
Das Haus der Bücher und Schatten von Kai Meyer
Mit „Das Haus der Bücher und Schatten“ hat Kai Meyer ein weiteres beeindruckendes Werk vorgelegt, das auf ganzer Linie überzeugt. Dieses Buch ist nicht nur spannend und fesselnd, sondern lässt den Leser von der ersten Seite an mitleben, staunen und miträtseln. Die Geschichte nimmt dabei unerwartete Wendungen, die überraschen und begeistern – eine Handlung, die von Anfang bis Ende fasziniert und den Leser nicht loslässt.
Besonders gelungen ist die Struktur des Buches. Meyer verbindet geschickt Geschichten, die in zwei unterschiedlichen Zeiten angesiedelt sind – einmal im Jahr 1913 in der Ich-Perspektive und dann 1933 aus der Er-Perspektive erzählt. Anfangs wirkt dies verwirrend, doch man gewöhnt sich schnell daran, und es entfaltet sich eine faszinierende Dynamik zwischen den beiden Zeitsträngen. Meyer schafft es, diese scheinbar getrennten Geschichten mit einem roten Faden zu verbinden, dabei jedoch genug Raum für eigene Interpretationen und Rätsel zu lassen. Diese Struktur macht das Buch umso fesselnder und lässt den Leser tief in die Geheimnisse und Geschichten des Hauses eintauchen.
Die Charaktere sind liebevoll und lebendig gezeichnet – man lernt sie lieben und kann ihre Emotionen und Herausforderungen auf eine Art nachempfinden, die das Lesen zu einem echten Erlebnis macht. Für jeden, der sich gern in eine Geschichte vertieft, miträtselt und das Unerwartete liebt, ist dieses Buch ein absolutes Must-Have. Kai Meyer hat einmal mehr bewiesen, dass er zu den großen Geschichtenerzählern unserer Zeit gehört.
Rezensionen von Lisoka:
Islandromantik pur!
Die Wildblütentochter von Tessa Collins
"Die Wildblütentochter" ist der zweite Band der Blumentöchter-Saga von Tessa Collins. Jeder Band widmet sich einem einzelnen Familienmitglied, sodass sie theoretisch unabhängig voneinander lesbar wären, jedoch würde ich trotzdem empfehlen sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um die gesamte Familiendynamik besser verstehen zu können.
Abwechselnd geht es um die Geschichten von Sigrún und Soley. Die Geschichte ersterer spielt sich hauptsächlich im Jahr 1940 ab, die von Soley handelt in der Gegenwart. Beide sind auf ihre ganz eigene Art bezaubernd. Oftmals ergeht es mir bei dem Aufbau von zwei Geschichten, welche in einem Buch verpackt sind, so, dass ich einen Handlungsstrang deutlich bevorzuge und mich ärgere, dass die Sichtweise wechselt. Das war hier nicht der Fall! Der Spannungsaufbau ist durchweg gelungen! Ich hab das Buch innerhalb von kürzester Zeit durchgelesen! Der angenehme Schreibstil unterstützt den Wechsel der Sichtweisen sehr gut, sodass man direkt in die Handlung abtauchen kann.
Außerdem hat sich das Buch auch vom ersten Band der Reihe unterschieden. Man braucht also nicht zu befürchten, dass sich die Teile untereinander zu sehr ähneln, dadurch dass sich beide mit einer Reise in die Vergangenheit und die Suche nach verlorenen Familienmitgliedern befassen. Die ganzen familiären Hintergründe unterscheiden sich gewaltig. Beispielsweise dadurch dass Soley einen konkreten Anhaltspunkt für ihre Suche hatte.
Ich empfehle das Buch definitiv weiter. Es ist ein rührender Roman, der schöne Lesestunden bereitet und in mir die Lust weckt mal nach Island zu reisen.
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Eine fantastische Fortsetzung
A Whisper of Wings von Carina Schnell
Im zweiten Teil der Reihe begeben wir uns erneut in die magische Fantasy Welt nach Middengard.
Smilla ist die neue Anführerin der gefürchteten Söldnertruppe die Wilde Jagd und sie hat nur ein Ziel. Das Land von den mordlüsternen Walküren zu befreien. Doch um den Kampf gegen die Walküren zu gewinnen, benötigen sie die Hilfe der Götter.
Die Gruppe macht sich auf den Weg nach Addangard, um die Götter aus dem Gefängnis zu befreien und die Bestien mit ihrer Unterstützung zu vernichten. Doch in Odins Hallen wartet nicht nur eine Überraschung auf sie….
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es ist, im Gegensatz zum ersten Band, in dunklen Farben gehalten und zeigt in der Mitte eine weiße Feder.
Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, in dem die Namen und Begriffe erklärt werden.
Bereits der erste Teil hat mich begeistert und ich habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Geschichte gewartet.
Was soll ich sagen?! Ich wurde nicht enttäuscht, denn im finalen Band hat die Autorin uns ein wahrhaft episches Finale geliefert.
Da der erste Teil noch ziemlich präsent in meinem Kopf war, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen. Es geht rasant weiter und ich wurde direkt wieder in die Handlung hineingeworfen.
Bereits nach wenigen Seiten hatte Carina Schnell mich mit ihrem wundervoll lebendigen, dynamischen und sehr flüssigen Schreibstil wieder in ihren Bann gezogen.
Im zweiten Teil bekommt nun auch die nordische Mythologie wesentlich mehr Raum, denn die Götter kommen ins Spiel.
Smilla ist mit ihrer Söldnertruppe auf der Jagd nach Walküren und braucht die Hilfe der Götter.
Ich konnte mich gut in Smilla hineinversetzen und habe ihre innere Zerrissenheit zu jeder Zeit gespürt. Sie will Rache nehmen, aber ihre Gefühle machen es ihr oft schwer, denn auch wenn sie Gent für das, was er ihrer Familie angetan hat, hasst, kann sie ihn nicht vergessen. Zeitweise wirkt sie mutlos und verzweifelt und man spürt eine tiefe Traurigkeit in ihr.
Aber auch alle anderen Charaktere, die ich schon aus Band 1 kannte, sind wieder sehr facettenreich gestaltet, sind authentisch und bekommen immer mehr Tiefe. Eine Figur, die ich im ersten Teil eigentlich gar nicht mochte, schleicht sich nun in mein Herz.
Etwas schade fand ich, dass es keine Liebesgeschichte im eigentlichen Sinne mehr gab. Das hat mir ein wenig gefehlt.
Fantastische Plot Twist und große Emotionen sorgten jedoch immer wieder dafür, dass ich es nicht schaffte, dass Buch zur Seite zu legen.
Fazit
Eine fantastische, düstere, mitreißende und emotionale Story, voller Action und Spannung, die förmlich nach einem dritten Teil schreit.
Dafür gibt es verdiente 5 Sterne
Rezensionen von Lesemama:
Little Girl
The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure von Weronika Anna Marczak
Zum Buch:
Hailie lebt in England zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter, als diese bei einem Unfall ums Leben kamen, war Hailie alleine, bis sie einen Brief bekam, das ihr ältester Halbbruder die Vormundschaft übernimmt. Hailie hat in Amerika fünf ältere Brüder, von denen sie bis dato nichts wusste und bei denen sie an sofort leben soll.
Meine Meinung:
Ich weiß nicht was ich erwartete, aber die Story hat mich echt überrascht, positiv überrascht.
Es beginnt mit dem Unfall und geht schnell nach Amerika. Hailie hat Probleme sich einzuleben, ihre Brüder scheinen sie zu beschützen, obwohl Hailie Angst vor ihnen hat.
Ein angenehmer Schreibstil, es liest sich flüssig. Langsam lernen wir die einzelnen Brüder kennen und nach und nach erfahren wir auch mehr über sie. Was mich allerdings störte, es war nie die Rede davon, wie die Brüder überhaupt von Hailie erfahren haben, wie der Vater war, wer die Mutter von den Jungs war. Und mich störte auch, dass die Jungs immer Kleines Mädchen sagten. Zuerst dachte ich, es ist ein Übersetzungsfehler, denn little Girl klingt würde viel netter klingen. Kleines Mädchen klingt für mich total abschätzend und nicht wirklich liebevoll gemeint.
Aber abgesehen davon war es echt spannend, gut zu lesen und unterhaltsam. Mir fehlte nur ein wenig der Tiefgang, es war teilweise sehr oberflächlich und ich hätte die Brüder gerne näher kennengelernt.
Auf jeden Fall anders als erwartet, aber es hat mit gefallen.
Rezensionen von rainbowly:
Tolle Storyidee
Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge von Anne Lück
Inhalt
Harper liebt die Arbeit in der Goldschmiede ihrer Mutter. Als eines Tages der geheimnisvolle Archer einen uralten, faszinierenden Ring vorbei bringt, ändert sich für Harper alles. Denn als sie den Ring berührt, sieht sie eine Vision von König Artus und Morgana. Um dem auf den Grund zu gehen, folgt sie Archer nach London.
Sprache
Ich war sofort gefesselt und fasziniert von der Art wie Anne Lück in die Geschichte gestartet ist. Die Stimmung in der Goldschmiede und Harpers Liebe zu den Schmuckstücken war toll zu lesen. Und da habe ich leider schon den ersten Kritikpunkt. Denn die Goldschmiedekunst und dieses besondere Gespür für Metall kommt im weiteren Verlauf der Geschichte kaum noch vor. Da hatte ich mir irgendwie mehr versprochen.
Das erste Zusammentreffen mit Archer war ebenfalls toll. Er war geheimnisvoll, attraktiv und schwer zu durchschauen. Leider hat auch er im Laufe der Geschichte an Bedeutung verloren.
Dafür kam ein neuer Love Interest ins Spiel. Und die Annäherung der beiden war wirklich süß, obwohl er rebellisch und ebenfalls schwer durchschaubar ist.
Überhaupt ist es schwer überhaupt irgendeinem der Charaktere zu vertrauen, weil man nicht weiß, wer hinter der bösen Bedrohung steckt, die Harper begegnet.
Wie Harper in London ankommt und dort auf die Suche nach Hinweisen geht war spannend zu lesen. Natürlich spielt auch die Legende von Artus und seinen Rittern der Tafelrunde eine Rolle. Und obwohl ich die Legende nicht im Detail kenne, konnte ich der Geschichte gut folgen.
Das Ende war mir leider viel zu schnell und verwirrend. Ich weiß, es kommt ein zweiter Band, aber so ein paar Fäden hätten für mich auch am Ende von Band 1 schon besser zusammen laufen dürfen. Ich konnte die Verwicklung zwischen den Personen nur schwer nachvollziehen.
Fazit
Eine tolle Storyidee, die mich in der Umsetzung leider nicht völlig überzeugen konnte.











