Kunden em pfehlungen
Rezensionen von v_im_wunderland:
sehr gut
Der Ruf des schwimmenden Gartens von Tara Haigh
Ich fand das Cover des Buches sehr gut, da es eine starke Frau im historischen Kontext zeigt und dabei sehr bunt uns ansprechend gestaltet ist. Ich empfand auch das Buch als sehr angenehm und ich kann es allen Leser:innen empfehlen die sich für historische Romane interessieren. Denn das Buch handelt von den schweren Arbeitsbedingungen die Frauen vor 100 Jahren im Berufsleben hatten.
Dieses Buch beleuchtet genau gesagt den Berufsalltag einer aufstrebenden Ärztin. Sie ist clever und macht ihren Job außerordentlich gut und dennoch erfährt sie nicht die Anerkennung und Achtung in ihrem Beruf wie ihre männlichen Kollegen. Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen und es hat sich sehr gut gelesen. Die Geschichte ist sehe gut im historischen Kontext dargestellt und ich kann es allen empfehlen, vor allem den Lesern die historische Bücher mögen.
Rezensionen von v_im_wunderland:
sehr spannend
Sherlock & You, Band 1 - Das Rätsel um das verschwundene Haus von Andrew Lane
Sherlock Holmes ist mir natürlich ein Begriff und ich denke dass diesen Namen vielleicht auch viele Kinder kennen könnte. Auch die Aufmachung des Covers passt sicherlich sehr gut zu dem Thema und der Geschichte des Kinderbuches. Es geht natürlich um eine spannende Detektivgeschichte die die Kinder von Moment eins mitnimmt.
Die Geschichte ist sehr gut gegliedert und aufgeteilt so dass keine Langeweile aufkommen kann und ich denke dass dieses Buch nicht nur uns begeistern wird. Denn ich finde das Buch einfach super, da es auch interaktive Elemente hat und so die Kinder noch mehr zum Lesen animiert. Die Sprache ist leicht verständlich und sehe passend zu dem Alter der Leser gewählt. Auch ist die Story kindgerecht, aber nicht langweilig. Deshalb kann ich es allen Familien und den kleinen Lesern empfehlen. Uns hat es total überzeugt.
Rezensionen von nishi93:
Gemischte Gefühle
Kingdom of Lies von Stacia Stark
Kingdom of lies hat alles, was ich mir bei einem Fantasy Buch wünsche. Ein super spannendes Setting mit Magie System, verschiedenen Völkern, eine Protagonistin, die eine tolle Entwicklung mit macht. Es könnte so gut sein.
Leider habe ich beim Lesen immer und immer wieder die Immersion verloren und das Buch dann tagelang weg gelegt.
Spannende Stellen und Twists haben sich regelmäßig komplett von alleine oder einfach durch günstige Fügung gelegt. Es gab kaum Momente, in denen man nachhaltig verzweifelt ist, weil dem Leser diese Belastung wohl nicht zugetraut wird. Dann kann man es auch bleiben lassen. Generell werden viele spannende Szenen "off camera" aufgelöst und es geht einfach weiter.
Das love interest ist mir leider einfach nur unsymphatisch und hat starke "Christian Grey" vibes. Sein Charakter bleibt komplett flach, es gibt keine authentischen oder schwachen Momente, er ist einfach nur brutal gutaussehend, mit riesigen Genitalien und noch größerem Macho Ego. Ich habe daher die Romanze überhaupt nicht gefühlt und die spice Szenen waren zum fremdschämen (denn natürlich ist er der allerbeste lover ever und niemand anders kann das so wie er. Was auch sonst!).
Die Story selbst mag ich trotzdem, auch wenn ich mir stark überlegen muss, ob ich hier wirklich weiterlesen möchte. Denn laut Website der Autorin wird das mit dem spice in den Folgebüchern noch mehr...
Rezensionen von inya:
Nicht nur für Schachfans
Schach-Euphorie von Peter Doggers
Ich hatte an dieses Buch keine Erwartungen, da ich mich bis jetzt noch nicht so sehr mit dem Thema Schach und der Sportart Schach beschäftigt hatte. Doch dieses Buch hat mir auf wunderbare Art und Weise die Tür zu der Schachwelt geöffnet. Vorallem hat mir an dem Buch sehe gefallen dass es nicht so konkret um das Schachspielen als Spiel mit seinen Regeln geht, sondern eher um die Geschichte von Schach und den Lifestyle der dahinter steckt.
Ich finde dieses Sachbuch wunderbar aufgebaut und in keiner Weise langweilig, was man bei dem Thema Schach und Sachbuch erwarten könnte. Dieses Buch öffnet die Tür zu dieser Sportart und den hielten Wegen auf denen man heute Schach spielen kann. Ich finde es absolut lesenswert auch wenn man kein großer Schachfan ist und kann es allen Lesern empfehlen die sich für das Thema Schach interessieren und bilden möchten.
Rezensionen von stina23:
Stellenweise tiefgründig aber langatmig
Das Buch der neuen Anfänge von Sally Page
Joanne, Ende dreißig, übernimmt das Geschäft ihres Onkels, der erkrankt ist. Sie hat eine Trennung hinter sich, den Kontakt zu ihrer besten Freundin verloren und ihren Job gekündigt. Also kommt ihr dieser Tapetenwechsel gerade recht. Sie verändert nach und nach das Sortiment des Schraubenladens und lebt sich auch langsam in London ein.
Besonders der Optiker vom Laden nebenan lässt ihr Herz höherschlagen und mit der Vikarin Ruth und dem Pensionisten Malcom verbindet sie bald eine tiefe Zuneigung. Joanne beginnt vieles zu hinterfragen, stellt sich ihrer Vergangenheit und muss die Frage klären, wie und wohin sich ihr Leben entwickeln soll.
In ihrem zweiten Buch schreibt Sally Page über die Freundschaft, ihren Wert, ihren Wandel und über die verschiedenen Arten von Freundschaft, der man im Laufe des Lebens begegnen kann. Jo, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, kommt in London, weit weg von ihrem bisherigen Alltag viel zum Nachdenken. In den Gesprächen mit sehr unterschiedlichen Menschen, von denen sie einige bald Freunde nennen darf, entdeckt sie viel von sich selbst, lernt neue Perspektiven einzunehmen und kommt zu Erkenntnissen über ihr bisheriges Leben und darüber, wie sie ihre Zukunft gestalten möchte. Auch das Thema Glauben wird von mehreren Seiten beleuchtet. Die Vikarin Ruth, der Atheist Malcolm und Jo, die zwar glaubt, aber nicht religiös ist, haben natürlich unterschiedliche Meinungen dazu und lernen voneinander.
Es gibt einige Passagen im Buch, die mich ansprachen. Die Gedanken, die man sich in der Lebensmitte über Freundschaften macht, brachten mich zum Nachdenken. Leider kam ich nie in einen richtigen Lesefluss. Mir kam die Geschichte stellenweise sehr langatmig vor und ich musste mich zum Weiterlesen zwingen. Auch waren die ProtagonistInnen nicht richtig greifbar für mich. Sie wurden zwar punktuell tiefgründig beschrieben, ich konnte aber ansonsten keinen Zugang zu ihnen finden. Ganz zum Schluss nimmt die Story etwas an Fahrt auf, wird dabei jedoch kitschig.
Leider konnte das zweite Buch der Autorin nicht mit ihrem ersten Buch „Das Glück der Geschichtensammlerin“ mithalten.
Rezensionen von clematis:
Februarferienwoche
Tief im Schatten von Viveca Sten
In der Februarferienwoche trifft sich jeder, der kann, im beliebten Schiort Åre. Als eine arg zugerichtete männliche Leiche im Straßengraben gefunden wird und wenig später eine junge Frau vermisst wird, haben Hanna Ahlander und Daniel Lindskog rund um die Uhr zu tun. Bei atemberaubender Kälte und höchst brisanten Ermittlungen dürfen wir dem sympathischen Duo diesmal über die Schulter sehen und bei mehr als einer bewegenden Szene erstarren vor Anspannung.
Es beginnt schon schaurig, als der siebenjährige Hugo unbedingt mal muss und seine Mutter das Auto am Straßenrand anhält, denn dort liegt - zum Glück größtenteils vom Schnee bedeckt - eine Leiche. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um den allseits beliebten ehemaligen Schirennläufer Johan Andersson handelt, der heute mit einem Partner einen Installateurbetrieb führt. Keinerlei Mordmotiv ist ersichtlich und auch der Fall der abgängigen Rebecka entpuppt sich als schwierig, führt doch der Weg zu einer sehr verschlossenen Kirchengemeinschaft.
Diese beiden Fälle sorgen für fesselnde kriminalistische Arbeit, bestens verknüpft wird dies mit den ganz persönlichen Problemen der Ermittler. So kämpft Hanna immer noch mit ihrer Familiengeschichte, reibt sich Daniel auf in einer Zwickmühle zwischen Beruf, Beziehung und Vaterschaft und zögert Anton mit seinem Bekenntnis zur Homosexualität. Die Stimmung wirkt dadurch extrem realistisch und lässt die Schwierigkeiten der Polizeiarbeit in einem entsprechend schwierigen Licht erscheinen. Nicht umsonst ist die Rate an gescheiterten Beziehungen im Polizeikorps besonders hoch. Viveca Sten versteht es brillant, Szenen spannend aufzubauen und an besonders intensiven Stellen den Blickwinkel zu wechseln, sodass man ganz oft einfach weiterlesen muss, um zu erfahren, welche Wendungen noch kommen werden, welche Neuigkeiten Hanna und Daniel herausfinden. Trotz des Präsens als gewählter Erzählzeit fließt die Geschichte flott dahin, birgt zusätzlich noch sehr bewegende und berührende Momente, was bestimmte Handlungsstränge betrifft.
Ein großartiger zweiter Teil der Polarkreis-Krimireihe, welcher sowohl sprachlich als auch inhaltlich überzeugt mit dem gelungenen Mix aus Polizeilichem und Privatem und mittels Rückblenden verstörende Lebenswege offenbart. Überaus lesenswert!
Rezensionen von Lilli33:
Viel spannender als Band 1
Der König von Jo Nesbø
Viel spannender als Band 1
Inhalt:
Acht Jahre sind vergangen, seit Carl Opgard aus Amerika zurückgekommen ist und sein Heimatdorf Os aufgemischt hat. Immer hochtrabender werden seine Pläne, und auch sein Bruder Roy will gigantische Ideen umsetzen. Wenn da nur nicht die vielen Morde in ihrer Vergangenheit wären und der Polizist Kurt, der vor allem Roy im Verdacht hat.
Meine Meinung:
Ich denke, man kann das Buch auch ohne Kenntnis von Band 1 „Ihr Königreich“ lesen. Die wichtigsten Vorkommnisse werden kurz erwähnt. Der 1. Band hat mir ehrlich gesagt auch nicht besonders gut gefallen. Die Einführung der Personen nahm dort für meinen Geschmack zu viel Raum in Anspruch. Nun, das erübrigt sich hier. Man kennt die Protagonisten und ihr Umfeld, und so kann die Story von der ersten Seite an gleich richtig loslegen.
Man kommt dabei kaum zum Verschnaufen, denn die Ereignisse überschlagen sich fast. Ständig gibt es Überraschungen und Kehrtwendungen, Hin und Her, Mord und Totschlag, Erpressung und Bestechung. Ich fand es toll, wie Jo Nesbø die Geschichte der zwei Brüder Opgard, Roy und Carl, weitererzählt. Es ist alles gut nachvollziehbar und obwohl er sich ständig in neues Unrecht stürzt, gelingt es Roy, die Sympathien der Lesenden auf seine Seite zu ziehen. Das muss man als Autor erst mal fertig bringen.
Der Schreibstil hat mir wie immer bei Nesbø gut gefallen, ein bisschen gehobener, aber trotzdem leicht und gut lesbar. Wie schon in Band 1 wird auch in „Der König“ wieder aus Roys Ich-Perspektive erzählt. Damit ist man ihm natürlich näher als seinem Bruder.
TRIGGERWARNUNG (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):
TLAWEG EHCILSUEAH HCUARBSSIMSEDNIK DIZIUS
Die Reihe:
1. Ihr Königreich
2. Der König
Rezensionen von Kathie:
Ein magisches Detektivabenteuer für kleine Spürnasen
Frida und Filu - Die unsichtbaren Detektive - Der verflixte Flohmarkt-Fall von Sven Gerhardt
Die Überraschung ist groß, als Frida aus dem Zylinder ein sprechendes Kaninchen hervorzaubert. Es stellt sich als Filu vor und ist ziemlich frech. Doch das ist nicht alles: Setzt Frida den leeren Hut auf, wird sie unsichtbar. Diese Fähigkeit erweist sich bald als nützlich, denn sie und Filu geraten mitten in einen echten Detektivfall.
Das niedliche Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt, und nach dem Lesen des Klappentextes wusste ich: Das ist das richtige Buch für meine 8-jährige Enkelin. Sie liebt Detektivgeschichten. Es ist spannend, leicht verständlich, fantasievoll und mit einem Hauch Magie. Die kurzen Kapitel und die große, gut lesbare Schrift machen es besonders für die Zielgruppe geeignet. Sie hat es in einem Rutsch durchgelesen. Zum Selberlesen für Kinder ab 7 Jahren geeignet, wobei es für meine Enkelin fast schon ein wenig zu einfach war.
Rezensionen von Rinoa:
Habe mir mehr erwartet
Finster von Ivar Leon Menger
Das erste Buch von Ivar Leon Menger hat mir gut gefallen und ich kenne auch seine Hörspiele. Entsprechend habe ich mich auf „Finster“ gefreut.
Doch irgendwie habe ich einfach keinen Zugriff bekommen. Zunächst einmal spielt das Buch 1986. Ich kann mir zwar vorstellen, warum der Autor die Geschichte dort angesiedelt hat, trotzdem fand ich die Umsetzung nicht unbedingt authentisch, sondern etwas zu bemüht.
Auch fand ich den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig, ein wenig holprig, mit einfachen und kurzen Sätzen. Die Kapitel sind ebenfalls sehr kurz und abwechselnd aus Sicht von diversen (für meinen Geschmack zu vielen) Personen beschrieben. Das machte es für mich schwer, in der Geschichte drin zu bleiben. Kaum hatte ich mich auf einen Erzähler oder eine Erzählerin eingelassen, kam auch schon der nächste an die Reihe.
Für mich ist dadurch auch eine gewisse Tiefe verloren gegangen. Stattdessen blieben die Menschen und auch die Geschehnisse seltsam oberflächlich.
Die doch recht merkwürdige und auch ein wenig gruselige Atmosphäre in Katzenbrunn hat der Autor zwar gut eingefangen, trotzdem hat es lange gedauert, bis es so richtig spannend wurde. Wirklich fesseln konnte mich das Buch eigentlich erst gegen Ende hin.
Alles in allem hatte ich mir deutlich mehr erwartet und blieb nach der Lektüre dementsprechend auch etwas enttäuscht zurück.
Rezensionen von yellowdog:
Yabar
Der Kommandant des Flusses von Ubah Cristina Ali Farah
Das Buch Der Kommandant des Flusses, Originaltitel ist Il comandante del fiume, übersetzt aus dem Italienischen von Henrieke Markert, ist beim Verlag Orlando erschienen.
Der Roman erzählt die Geschichte von Yabar, einem Jugendlichen in Rom, mit Wurzeln in Somalia.
Seine Mutter ist alleinerziehend, seinen Vater kennt er kaum, da dieser in Somalia ist.
Und in Somalia herrscht Bürgerkrieg.
Die meiste Zeit ist Yabar aber bei der fürsorglichen Tante Rosa sowie deren Tochter Sissi, die ihm wie eine Schwester ist.
Man kann Yabar, den man als Leser eigentlich gleich mag, durch seine Gedankengänge kennenelernen.
Yabar ist unausgeglichen, manchmal wütend und unbeherrscht. Zum Glück hat er Tante Rosa und Sissi. Yabar fühlt sich als Römer, aber er ist sich auch bewusst, dass er als schwarzer Afrikaner anders wahrgenommen wird.
Hauptthema ist Yabars Suche nach seiner Identität, darüber hinaus aber auch allgemein die Situation von Migranten aus umkämpften afrikanischen Ländern. Die Autorin fügt der Handlung noch eine alte Legende hinzu, die auch den Romantitel liefert.
Yabar bleibt als sensibler Junge in Erinnerung.
Ein interessantes Buch, das ich empfehlen kann.











