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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ryria:

Die letzte Hoffnung in einem verzweifelten Kampf

Skyhunter - A Silent Fall von Marie Lu

Skyhunter von Marie Lu entführt den Leser in eine dystopische Welt, in der auf den Ruinen einer alten Zivilisation ein unerbittlicher Krieg um die letzte unabhängige Nation ausgefochten wird.
Das World Building gelingt hierbei ziemlich gut, die Landschaften werden anschaulich beschrieben, die Gesellschaft hat ihre eigenen Machtdynamiken, Hierarchien und Organisationen, die verschiedenen Nationen weisen unterschiedliche Kulturen vor und werden auf einer Weltkarte anschaulich verortet.

Besonders interessant fand ich die Mischung aus eher simplen Waffen und deren Fortschritten wie Doppelschwertern und auf der anderen Seite hochmoderner Wissenschaft und Technik.

Der Rahmen der Geschichte hat mich sehr an Attack on Titan erinnert: Eine kleine Nation schützt sich vor den Angriffen eines feindlichen Landes - diese verwandeln Menschen in gefährliche Monster als Waffe. Zum Schutz vor den Monstern gibt es hohe Mauern und Elitekrieger, auch der Schwachpunkt der Monster ist bei beiden Geschichten am Hals. Einerseits fand ich die Parallelen als AoT-Fan cool, andererseits war es mir teilweise doch schon fast zu ähnlich.

Gut geschrieben fand ich vor allem die Kampfszenen, diese konnte ich mir richtig gut bildlich vorstellen, wie bei einem Actionfilm im Kopf habe ich mitgefiebert.
Dabei blieb auch immer die Sorge um die Charaktere, einige Freunde von Talin lernt man schnell gut kennen und lieben.
Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf den nächsten Band!

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Rezensionen von Reiseweise:

Unterhaltsamer Krimi

Wir finden Mörder von Richard Osman

Steve Wheeler ist ein Polizist im Ruhestand, der seine verstorbene Frau vermisst und es sich gemütlich in der kleinen Welt des New Forest eingerichtet hat. Amy Wheeler ist seine Schwiegertochter, die als Bodyguard arbeitet. Und Rosie D‘Antonio ist eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin mit Privatjet, die von Amy bewacht wird.

Ohne, dass sie es geplant hätten, arbeiten die drei plötzlich zusammen und reisen um die Welt, um herauszufinden, wer Amy umbringen will. Und Rosie. Und eigentlich auch Steven.

Der neue Roman von Richard Osman ist nicht wie die Donnerstagsmord-Bücher. Nicht ganz so tiefgründig, ein etwas anderer Erzählstil, aber er ist trotzdem gut. Osman versteht sich darauf, sympathische und komplexe Charaktere zu erschaffen und ist ein wahrer Meister der kreativen, ironischen und überraschenden Dialoge. Ein lesenswerter, abwechslungsreicher Krimi mit einigen Twists and Turns.

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Rezensionen von Lesemama:

Eine besondere Freundschaft

Pina Ponyhexe - Eine magische Freundschaft von Marlene Jablonski

Zum Buch:

Pina ist eine Hexe in Ausbildung. Endlich ist es soweit und die Hexenprüfung steht bevor, die aus Pina endlich eine Junghexe machen soll, damit sie endlich auf Wanderschaft gehen kann. Und da gibt es noch die Tiere, die Pina hören kann, wenn sie Probleme haben jnd so trifft sie immerwieder auf ein Pony ,ohne zu wissen dass sie beide eine besondere Beziehung haben.

Meine Meinung:

Das Cover hat mich total angesprochen, Hexengeschichten gehen immer.
Es beginnt mit dem Tag der Hexenprüfung, an dem nicht alles so läuft, wie es soll und das ausnahmsweise nicht an Pinas schusseligen Hexkünsten liegt. Eine spannende Geschichte, toller Schreibstil, kurze Kapitel, die einfach zu lesen sind und dazu noch ganz zauberhafte Illustrationen, die sehr gut zu dem Gelesenen passen.
Pina ist eine ganz süße Hexe, die eine besondere Beziehung zu Tieren hat und ihnen helfen will.
Mir hat die Geschichte sehr gefallen und ich habe es gerne gelesen allerdings kam mir das Ende dann doch ein wenig zu plötzlich und schnell.

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Rezensionen von Lilli33:

Zwischen Thriller und Horror

The Killer Profile von Helen Fields

Zwischen Thriller und Horror

Inhalt:
Die Psychologin und Neurowissenschaftlerin Midnight Jones arbeitet als Datenanalystin für Necto. Die Firma wertet unter anderem Bewerbungstests für Unis aus. Als Midnight dabei ein unglaubliches Profil unterkommt, nämlich das eines offensichtlichen Killers, das sie der Polizei melden will, stößt sie damit bei ihren Vorgesetzten auf taube Ohren.

Diese verweisen auf Midnights Verschwiegenheitspflicht und drohen mit Entlassung und Schlimmerem. Da Midnight sich liebevoll um ihre mehrfach behinderte Zwillingsschwester Dawn kümmert und für deren Unterhalt sorgen muss, hält sie erst mal die Füße still, bereut dies aber schon bald, als in ihrem Viertel eine junge Frau bestialisch ermordet wird.

Meine Meinung:
Von Helen Fields hatte ich noch nichts gelesen, aber das wird sich nun ändern, denn „The Profile Killer“ hat mich überzeugen können. Zwar hätte ich für ein spannendes Leseerlebnis nicht derart drastische Folter- und Tötungsarten gebraucht (für zartbesaitete Leser nicht zu empfehlen!), aber sie gehören nun mal zu dieser Story und wurden für mein Empfinden auch nicht allzu reißerisch beschrieben. Allein, was das Kopfkino daraus macht, reicht.

Glaubte ich anfangs noch, die Handlung sei einigermaßen geradlinig und einfach gestrickt, wurde ich schließlich eines Besseren belehrt. Sie ist durchaus komplex und verzwickt. Das hat mich sehr positiv überrascht.

Den größten Teil des Geschehens erleben wir an der Seite der sympathischen Midnight, die das Herz am rechten Fleck hat und sich nicht so leicht verbiegen lässt. Sie hat sich meinen ganzen Respekt verdient. Etliche andere Figuren sind nicht so leicht zu durchschauen. Wer ist auf Midnights Seite, wer arbeitet gegen sie? Das ist nicht immer klar und sorgt für manche Überraschung.

Immer wieder gibt es Einschübe aus Sicht des Täters, die den Lesenden Hintergrundinformationen liefern. Das ist schlau gemacht und bewirkt, dass man vieles besser nachvollziehen kann.

Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar, aber nicht wirklich etwas Besonderes. Aber Spannung ist von Anfang bis Ende durchgehend vorhanden, wie es sich für einen Thriller gehört.

4,5 Sterne runde ich gerne auf.

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Rezensionen von Jacky:

Ein Buch als gutes Vorbild

Moralische Ambition von Rutger Bregman

Bereits das Cover spiegelt gut den Inhalt des Buches wieder - den Berggipfel, den nur die Ambitionierten erreichen und gleichzeitig der (moralische) Kompass, der Teil des Bergs ist und über allem steht.

Das Buch hat mich selbst zum Nachdenken über meine eigenen Ziele und den sinnvollen Einsatz meiner Lebenszeit angeregt und damit wohl sein Ziel - zumindest bei mir als Leserin - erreicht.

Bregman hat einen Stil, der bei mir dazu führt, dass ich das Buch nur schwer zur Seite legen möchte.

Er hat es auf jeden Fall geschafft, ein Werk zu schreiben, dass bewegt und hoffentlich bei dem ein oder anderen den Moralkompass wieder in die richtige Richtung rückt. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, vor allem aber denen, die gerade vor der Frage stehen: Was fange ich nun mit meinem Leben an, welchen Beruf wähle ich? Soll ich nochmal etwas Neues wagen?
Das Buch inspiriert und ist wie ein gutes Vorbild in schriftlicher Form.

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Rezensionen von Danislesestube:

Spannender Thriller mit einem ernsten Thema

Zerrissen von Vanessa Maurer

Am 09.11.24 fand in Gutenstein in der Dorfpension Mariahilfberg die Buchmesse “Bücher(t)räume” statt. Von dieser habe ich bereits in einem Reel auf Instagram geschwärmt. Heute soll es um das erste Buch gehen, welches von mir als erstes gekauft wurde. Schon vom Eingang lachte mich das Cover dieses Buches an.

Einfach gehalten, man kann sich ungefähr vorstellen, worum es gehen könnte. Wer ist das Mädchen auf dem Bild? Was könnte ihr zugestoßen sein?


Kriminologin Rebeka Michels und ihr Kollege Roman Winter schreiten nach dem ersten Mord an einer Frau zur Tat. Relativ schnell gerät ihr Ex-Freund ins Visier. Dieser stirbt jedoch wenige Stunden nach dem ersten Verhör. Zufall? Unsere Ermittler glauben nicht daran. Verübt hier jemand Selbstjustiz? Was hat eine bekannte Frauenbewegung damit zu tun? Es wird spannend.


Nach dem Kauf habe ich natürlich etwas mit der Autorin gesprochen. Sympathisch ist sie alle mal. Kann ich das vom Buch auch behaupten?


Zunächst zum Thema der Handlung. Es geht um Gewalt an Frauen. Diese passiert auch heute noch viel zu oft und dementsprechend braucht es niemanden wundern, wenn Frauen lieber Single bleiben, als bei einem gewalttätigen Partner zu landen. Die Autorin hat das Thema einwandfrei in die Handlung integriert. Nicht nur den Opfern wurde Gewalt angetan. Auch unsere Protagonistin kämpft noch heute mit den Folgen. Das merkt man vor allem in den Befragungsszenen deutlich. Wie sollte sie auch die Zwischenfälle in der Vergangenheit einfach so vergessen können? So passiert es, dass ihre Erlebnisse immer mehr mit jenen aus der Gegenwart zu verschwimmen scheinen.


Zum Glück hatte unsere Kriminologin den besten Partner an der Seite, den man sich vorstellen kann. Roman war mir durchgehend sympathisch. Mit ihm kam sie der Wahrheit immer näher. Die Frage, die man sich während des Lesens eventuell stellen könnte: Ist es richtig, dass die Täter ihre Taten am eigenen Leib zu spüren bekommen haben? Ist Selbstjustiz ein legitimer Grund, dem Leid ein Ende zu bereiten, wenn die Peiniger vom Gericht freigesprochen werden? Ist man dann selbst nicht auch ein Täter?
Ja. Das Buch war mir ebenfalls sympathisch. Spannend bis zum Schluss.

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Rezensionen von Gavroche:

Wieder sehr spannend

Blutbuße von Viveca Sten

Auch der dritte Fall mit Hanna Ahlander, der uns bis an den Polarkreis mitnimmt, hat mir richtig gut gefallen und die Spannung war immer spürbar - genauso wie die Kälte dort im hohen Norden.
Daniel Lindskog ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Dieses Mal geht es um den Mord an Charlotte Wretlind, die ermordet in ihre Hotelsuite gefunden wurde.

Lag es an ihren Plänen für das alte Hotel, das sie abreißen lassen und ein neues Luxushotel an seiner Stelle aufbauen zu lassen? Aber es bleibt nicht bei der einen Toten und die Zeit drängt für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog.
Man kann das Buch sicherlich auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber es gibt eben eine durchgehende Hintergrundgeschichte, die zumindest mich beinahe genauso interessiert, wie ein neuer Fall.
Ein wieder überaus spannender Fall, toll erzählt und in einem interessanten Gebiet. Ich kann dieses Buch und die gesamte Reihe nur empfehlen.

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Rezensionen von S.:

Psycho

The Killer Profile von Helen Fields

Ein horrormäßiger Anfang, ein brutaler Mord.
Szenenwechsel: Midnight erstellt Profile von Studien- oder Jobbewerbern. Ein normaler Job, bis ein sehr merkwürdiges Ergebnis aufploppt. Ein potenzieller Mörder könnte dahinter stecken. Der ahnt, dass er schon fast enttarnt wurde. Er geht auf die Suche …
Sehr spannendes Szenario.

Helen Fields erzählt abwechselnd aus Midnights Sicht und der des Mannes mit einem Profil K wie Killer.
Seine Taten werden natürlich von der Polizei untersucht, allerdings tappen sie auf der Tätersuche im Dunklen. Er selbst geht seinen Fantasien nach, macht genaue Pläne. Seine Taten werden detailliert beschrieben, schon die Vorbereitungen sind grausam.
Rein zufällig (?) bekommt Midnight näheren Kontakt zum ermittelnden Kommissar Ruskin, einem engagierten Beamten.
Langsam, aber sicher steuert die Handlung auf einen makabren Höhepunkt zu. Kann der Killer gestoppt werden?
Der Spannungsbogen wird konstant gehalten, eine sehr interessante Person taucht auf. Connie Woolwine ist einfach klasse!
Die Lösung werde ich natürlich nicht verraten, allerdings hat sie mich schon erschreckt.
Fazit: packender Psycho-Thriller, nimmt immer ganz logisch, aber einer, der für absolut spannende Lektüre sorgt.

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Rezensionen von Gavroche:

Hommage an Thomas Mann

Gefährliche Betrachtungen von Tilo Eckardt

Ich mag historische Krimis gerne und mir gefällt es auch, wenn "prominente" Personen ermitteln oder "mitspielen" und ein Roman um Thomas Mann, das hört sich doch sehr gut an. Mir hat das Buch gut gefallen, es ist allerdings vom Schreibstil her etwas anspruchsvoller - was wiederum auch gut zu Thomas Mann gepasst hat.

Wer jetzt einen mega-spannenden und komplizierten Krimi erwartet, der wird hier allerdings nicht so sehr auf seine Kosten kommen. Ich würde das Buch deshalb eher als literarischen Krimi bezeichnen.
Das Buch spielt in der politisch und historisch spannenden Zeit 1930, im heutigen Litauen. Erzählt wird aus der Perspektive des litauischen Übersetzers Žydrūnas Miuleris, der hofft, die "Buddenbrooks" übersetzen zu dürfen. Allein das schon eine interessante Konstellation.
Die gesamte Situation in Nidden mit so vielen unterschiedlichen Nationalitäten und dann noch einem Hauch von Krimi hat mir persönlich gut gefallen.

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Rezensionen von April1985 :

Ryan La Sala begeistert mit viel Atmosphäre, tollen Charakteren und wichtigen Themen

Die Honeys (Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt): Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars von Ryan La Sala

Wenn ‚Die Honeys‘ eines ist, dann außergewöhnlich und unglaublich atmosphärisch. Ich habe die Richtung, welche der Mystery-Thriller einschlägt nicht kommen sehen, genauso wenig, wie die tiefgründigen Themen, die Ryan La Sala aufgreift. Und doch konnte mich der Roman nicht komplett abholen.

Dabei hat die Geschichte wahnsinnig mitreißend begonnen, konnte den Spannungsgrad aber leider nicht auf dem hohen Level halten.

Die Umstände, unter denen Mars Zwillingsschwester Caroline ums Leben gekommen ist, hätten tragischer nicht sein können. Mars möchte Antworten, eine Erklärung, was mit Caroline passiert ist. Diese erhofft sich Mars in Aspen, dem Feriencamp in den Catskills, das Caroline jedes Jahr besucht hat. Schnell wird Mars klar, dass an der Sommerakademie seltsame Dinge vor sich gehen.

Ich war nach dem nervenaufreibenden Einstieg wie gesagt total Hypes auf das Buch und wollte natürlich unbedingt hinter die Geheimnisse kommen, die zum Tod von Caroline geführt haben. Der Weg dahin war allerdings anders als erwartet; Carolines mysteriöses Ableben eher zu einer Randnotiz verblasst. Vielmehr ist Mars bzw. Mars Genderfluidität in den Fokus gerückt, was dem Buch einerseits eine interessante Richtung gegeben hat, andererseits viel Spannung herausgenommen hat. Wir erleben Mars als Charakter, der nicht nur mit der Trauer kämpft, sondern auch seinen bzw. ihren Platz in der Familie und in der Gesellschaft noch nicht so ganz gefunden hat. Themen wie Selbstfindung, Trauerbewältigung, Freundschaft, Familie und Mobbing nehmen einen großen Teil der Handlung ein. Dabei ist, wie gesagt, meines Erachtens viel von der zu Beginn aufgebauten Spannung verloren gegangen.

Dafür muss ich wirklich sagen, dass Ryan La Sala ein Meister der Atmosphäre ist. Seine Beschreibungen der Natur und der Wälder sind einfach grandios. Ich konnte die schwüle Hitze der Catskills Mountains direkt auf der Haut spüren, habe die Bienen Summen gehört und den süßen Honig der Bienenhüterinnen auf der Zunge geschmeckt. Letztere sind übrigens nicht ohne Grund titelgebend, doch hinter die Geheimnisse der jungen Frauen, zu denen auch Caroline gehört hat, müsst ihr selber kommen.

Fazit
Ryan La Sala begeistert mit viel Atmosphäre, tollen Charakteren und wichtigen Themen wie Genderfluidität, Selbstfindung und Trauerbewältigung. Definitiv ein außergewöhnlicher Mystery-Thriller.

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