Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Ganz niedliche Geschichte
Stronger Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card) von Larissa Schira
Zum Buch:
Josie hat einen der begehrter Praktikumsplätze einer großen Zeitung erhalten und soll ausgerechnet für die Social Media Kanäle zuständig sein. Josie ist eher introvertiert und extrem schüchtern. Und ihr Auftrag ist ausgerechnet der charismatische Podcaster Ryan, der für seine True-Crime-Podcast bekannt ist.
Als die Kommentare immer negativer werden ist Josie völlig überfordert, aber ausgerechnet Ryan ist ihr eine große Hilfe und Stütze.
Meine Meinung:
Stronger than ever ist nicht mein erstes Buch der Autorin, ich las letztes Jahr schon ein ganz bezauberndes Weihnachtsbuch. Es ist eine neue Reihe bei GU, die eher für Ratgeber und Sachbücher bekannt sind, daher war ich schon besonders gespannt auf das Buch. Und es hat mir gefallen. Man sieht schon am Cover, welches Genre es ist, die Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, die Geschichte wird langsam erzählt, abwechselnd aus Sicht von Josie und Ryan. Beide Charaktere waren mit total sympathisch, beide haben ihre Päckchen zu tragen und sind trotzdem so süß miteinander, hat mir schon alles echt zugesagt.
Auch wenn es nicht spicy ist und langsam erzählt wird, ist es eine wunderschöne Geschichte, die mich gut unterhalten hat.
Rezensionen von Nele33:
gewöhnungsbedürftig
Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1) von Richard Osman
"Wir finden den Mörder" des Autors Richard Osman ist der Auftakt zu einer neuer Reihe um die Personenschützerin Amy Wheeler. Nach dem Erfolg des Donnerstag-Mordclubs war ich sehr gespannt auf diesen Auftaktband. Gesprochen wurde das Hörbuch von Richard Barenberg und Wolfgang Wagner, die ich beide ausgesprochen gerne höre.
Amy hat einen neuen Auftrag, sie beschützt die Schriftstellerin Rosie d`Antonio auf einer von ihr Privatinsel in der Karibik. Ihr wichtigster Ansprechpartner ist Steve Wheeler, ein Kriminalkommissar im Ruhestand, der aber immer noch mit seiner gegründeten Detektei kleine Aufträge ausführt.
In der Nähe der Insel wird die Leiche eines Influencers gefunden, leider nicht der erste, mittlerweile sind es drei, und alle wurden von derselben Agentur betreut. Problematisch wird die Sache für Amy, da sie sich zum Zeitpunkt der Taten immer in der Nähe des Tatortes befand. Nachdem Amy in den Fokus der Ermittlungen gerät, ermittelt sie mit Steve, der da allerdings so gar keine Lust zu verspürt und mit Rosie im Schlepptau auf eigene Faust. Eine Jagd per Flugzeug rund um die Welt beginnt.
So richtig konnte mich die Story nicht für sich gewinnen. Die Menge an Personen und Handlungssträngen hat mich oft auf dem Hörfluss herausgebracht. Die Priese britischen Humors allerdings hat mir gut gefallen. Amy als Protagonistin war mir bedauerlicherweise etwas zu flach, einzig Steve konnte mich durch seine Charakterisierung begeistern.
Einem Folgeband gebe ich allerdings noch eine Chance.
Rezensionen von Lesemama:
Hörbuchrezension
Zwei in einem Leben von David Nicholls
Zum Hörbuch:
Marnie und Michael kennen sich nicht, sie haben nur eine gemeinsame Freundin und diese lädt sie zu einem gemeinsamen Wanderwochenende ein.
Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Meine Meinung:
Ein Hörbuch über zwei Charaktere, die es nicht einfach haben.
Michael ist Erdkundelehrer und trauert öfter noch seine Frau hinterher, Marnie ist freiberufliche Lektorin und hat auch eine gescheiterte Beziehung hinter sich. Beide sind einsam, aber auch festgefahren. Ob so ein Wanderwochenende da helfen kann.
Das Hörbuch wird abwechselnd aus Sicht von Michael (männliche Stimme) und Marnie ( weibliche Stimme) erzählt. Es ist teilweise schon lustig, aber auch ein bisschen langatmig, ein paar Minuten weniger hätten ihm sicher gutgetan.
Cloe, die gemeinsame Freundin meinte es gut, aber die beiden sind mittlerweile so ihre Einsamkeit gewohnt, dass sie sich schwertun sich zu öffnen. Vor allem Marnie fand ich schon sehr anstrengend, andererseits ist es auch authentisch, denn wo lernt man im fortgeschrittenen Alter noch jemand kennen und vor allem, wer hat da nicht seine Macken. Im großen und ganzen fand ich es ganz unterhaltsam, es hatte halt leider seine Längen.
Rezensionen von Lesemama:
Hörbuchrezension
Agency for Scandal von Laura Wood
Zum Hörbuch:
Die junge Izzy Stanhope ist die Tochter eines Barons, dieser ist allerdings schon verstorben und hat seine Familie in Armut zurückgelassen. Damit ihr Bruder weiterhin die Erziehung, die bei seiner Herkunft üblich ist, genießen kann, hat sich Izzy einer Art Geheimbund angeschlossen, der Agency of Skandale.
Die Mitgliederinnen der Agentur sorgen dafür, das Frauen zu ihrem Recht kommen.
Meine Meinung:
Eine total spannende, aber auch unterhaltsame Unterhaltung, angenehme Sprecherin und viele Intrigen, die es zu offenbaren gilt.
Mit hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn es einige an Namen gibt, die man sich merken sollte, was beim Hören nicht ganz so einfach ist wir bei lesen.
Izzy hat es nicht leicht, ihre Mutter ist kränklich und darf von all dem, vor allem dem Geldmangel, nichts erfahren. Außerdem führt Izzy quasi ein Doppelleben, wenn sie in Männerkleidung als Kes auf nächtlichen Streifzügen unterwegs ist und dann ist sie auch noch unglücklich verliebt.
Alles in allem eine ganz wunderbare Story, vielfältig, unterhaltend und kurzweilig. Die knapp elf Stunden flogen nur so dahin. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Nur für Profiköche & Spezialisten
Flavorama von Arielle Johnson
Das Buch "Flavorama" wurde von der promovierten Geschmackswissenschaftlerin Arielle Johnson geschrieben. Das ist vorab sehr wichtig zu wissen, um eine erste Idee vom Anspruch dieses Buches bekommen zu können.
Das Buch geht richtig, richtig in die Tiefe. Wer nur hin und wieder gerne kocht und sich hauptsächlich ein nettes Kochbuch erwartet, vielleicht noch mit ansprechenden Bildern, und dazu ein bisschen Hintergrundwissen zum Thema Geschmack, der wird mit diesem Buch keine große Freude haben.
Denn das Buch enthält richtig viel theorielastigen Text zum Thema Geschmack. Man kann darin sehr viel lernen, auch über die chemischen Hintergründe des Geschmacks, z.B. dazu, welche Moleküle dazu führen, dass etwas scharf schmeckt oder welche Säuren Elemente des fruchtigen Geschmacks ergeben können.
Wer also wirklich tiefgründig etwas über Geschmack lernen möchte und dabei auch vor viel Theorie nicht zurückschreckt, für den könnte dieses Buch etwas sein. Auch für Hobbyköche mit sehr hohem Anspruch oder Profiköche ist dieses Buch sehr interessant, weil es unglaublich viel Hintergrundwissen zu Geschmäckern vermittelt, von dem auch die eigene Kochkunst profitieren kann.
Dennoch ist es definitiv kein Kochbuch, sondern ein theoretisches Fachbuch über Geschmack. Zwar enthält es gelegentlich auch ein paar Rezepte, doch diese muss man erst einmal finden: es gibt keine Bilder dazu und sie heben sich grafisch auch kaum vom Rest des Fließtextes ab. Und dann sind es oft eher Rezepte, um die vermittelten Geschmacksprinzipien zu verdeutlichen, also solche, die eher einem didaktischen als einem kulinarischen Zweck dienen, und auch auf eher chemische Art und Weise beschrieben werden. Man braucht auch oft ziemlich spezielle Zutaten dafür z.B. Panela-Zucker.
Insgesamt ist es ein gutes und hochwertiges Buch, das aber nur für eine sehr spezielle Zielgruppe empfehlenswert ist. Ich empfehle allen, die sich dafür interessieren, sich vor der Kaufentscheidung genau zu informieren, worum es sich hier handelt.
Rezensionen von Carmen19994:
spannender Reise in die Tiefsee!
Leuchten am Meeresgrund von Brad Fox
Der Autor, Brad Fox, entführt in diesem Sachbuch in eine mir bisher komplett fremde Welt- die tiefsten Tiefen des Meeres. Eine sehr spannende Welt mit vielen Dingen, die fast schon wie aus der fantastischen Literatur anmerken.
Das Buch ist die Geschichte der Pionierarbeit von Otis Barton und William Beebe.
Die beiden Forscher waren die ersten, die mit Hilfe ihrer Bathysphäre in tiefste Meeresregionen vorgedrungen sind- wobei ihr Rekord bei 923 Metern Tiefe liegt. Die beiden Forscher schafften es, einen völlig neuen Lebensraum zu erforschen, der vor ihrer Pionierarbeit vollkommen unerforscht und unbekannt war. Man konnte nur vermuten, was sich in der Tiefe verbarg.
Von technischen Details bis hin zu diversen Beschreibungen des Lebensraums findet man alles in diesem Buch- und diese Beschreibungen fand ich zum größten Teil auch sehr spannend.
Manche stellen haben sich, meiner Meinung nach jedoch etwas gezogen und vor allem fand ich die graphische Gestaltung im Inneren des Buches leider nicht so gelungen...
Rezensionen von Anjulia :
Flucht um zu Überleben
Suche liebevollen Menschen von Julian Borger
In seinem Buch "Suche liebevollen Menschen" schildert Julian Borger das Schicksal seines Vaters und anderer jüdischer Kindern, deren Eltern im Manchester Guardian Kleinanzeigen schalteten, um den Kindern im Jahre 1938 die Flucht aus Wien zu ermöglichen. Eine schwierige, aber vorausschauende Entscheidung, die Leben rettete.
Suche liebevollen Mensch ist kein einfaches Buch. Weder von der schrecklichen und bedrückenden Thematik her, noch von der Schreibweise. Inhaltlich hochinteressant, emotional kaum zu ertragen. Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie sich die Eltern der Kinder gefühlt haben, als sie diese in ein fremdes Land zu unbekannten Menschen schickten, in der Ungewissheit sie jemals wiederzusehen. Der Autor ist im Hauptberuf Journalist, vielleicht hat das Sachbuch daher etwas Reportagenhaftes. Gleichzeitig ist es aber auch sehr persönlich, da Julian Borger Teile seiner Familiengeschichte erzählt, die er zuvor erst recherchieren musste. Die Erzählung ist im Wesentlichen zeitlich chronologisch aufgebaut. Im Verlauf der knapp 300 Seiten werden die Schicksalsreisen der Kinder bzw. Jugendlichen ergänzt. Diese haben, trotz unterschiedlicher Ankunftsorte, oft viele Gemeinsamkeiten. Durch den Aufbau, und die eingestreuten Berichte zu seiner eigenen Familie, war es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Die im Buch enthaltenen Fotos machen das Ganze noch eindrücklicher. Ein berührendes Buch gegen das Vergessen.
Rezensionen von Anjulia :
Einfach mal Innehalten
Ein Inne halten von Jutta Degenhardt
Joni kommt nach einem anstrengenden Einkaufstag mit der Familie nachhause und findet dort ein Paket mit Luftlöchern. Darin befindet sich ein kleines Inne. Doch der Rest der Familie ist zu beschäftigt, um es zu bemerken. Joni baut dem Inne ein Gehege, füttert es und entwirft einen Spielparcours. Allerdings ist das Inne erst glücklich, als es einfach im Arm gehalten wird.
Auch der Rest der Familie findet Zeit und hält Inne.
Das Thema Innehalten, Achtsamkeit, sich Zeit füreinander nehmen, ist eines, das man in Kinderbüchern nicht allzu oft findet. Bei Ein Inne halten- Das Bilderbuch über Achtsamkeit im Alltag- von Jutta Degenhardt und Carola Sieverding wurde es sehr schön umgesetzt. Gerade das Wortspiel mit Inne halten, finde ich sehr charmant.
Die Bilder im Buch sind wunderschön illustriert und farbenfroh. Ganz bezaubernd ist natürlich das kleine Inne. Für mich ist es vom Aussehen her, eine besonders niedliche Mischung aus Eichhörnchen und Kaninchen. Das Inne kann man übrigens als Kuscheltier/Schlüsselanhänger kaufen. Ich finde allerdings die Zeichnungen im Buch hübscher. Der Text ist für Kindergartenkinder gut geeignet und altersgerecht. Irritiert hat mich, dass Joni zu Beginn von Eltern und Großeltern fast ignoriert wird. Das ändert sich erst beim "Inne halten". Trotzdem habe ich Zweifel, dass kleine Kinder das Konzept der Achtsamkeit verstehen können bzw. verstehen müssen. Für diese dürfte es eher eine Geschichte über ein neues Haustiere, das geknuddelt werden möchte, sein. Als Erwachsener findet man sich in der Situation der Eltern bzw. Großeltern wieder. Man verbringt zu viel Zeit mit vermeintlich wichtigen Dingen und achtet zu wenig aufeinander. Auf jeden Fall sollten wir alle mehr Inne halten, (vorallem, wenn es so süß ist).
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Interessantes Buch
Fritten mit Napoleon von Achim Konejung
Dieses Buch von Autor Achim Konejung ist nicht ganz leicht einzuordnen. Ein Sachbuch über touristisch aufbereitete Exkursionen zu den Schlachtfeldern von Waterloo über Verdun zum Westwall, Soldatenfriedhöfe inklusive? Kindheitserinnerungen an Ruinen und keine Antworten auf Fragen nach dem Krieg? Wortfetzen aus Erzählungen des Vaters, Onkels und Großvaters immer mit dem Vermerk, für eine Antwort „noch zu klein zu sein“? Wann ist man alt genug, etwas über den Krieg zu erfahren? Hilft es, andere Erwachsen zu fragen und ihren Worten zu glauben? Oder ist der Gang in die örtliche Bibliothek der richtige Weg? Oder muss man, wie der Autor als Battlefield-Guide Touristen über die Schlachtfelder führen, um das Grauen des Krieges wirklich verstehen zu können?
Nun, ich persönlich habe das Buch einerseits als Erinnerungen an die Kindheit und Jugend eingestuft, zumal der Autor von den zahlreichen berufsbedingten Umzügen der Familie berichtet, und andererseits in die Geschichte einer Spurensuche nach historischen Gedenkstätten.
An manchen Stellen, wie dem Schlachtfeld rund um Waterloo und Belle Alliance, habe ich mich dem Autor sehr nahe gefühlt. Meine Freundin hat über zwanzig Jahre in Brüssel gelebt und bei einem meiner Besuche (2014) habe ich das Wellington-Museum sowie den Butte de Lion und das Museum in Waterloo besichtigt. Leider war das Areal gerade eine Baustelle, um für die Gedenkveranstaltungen für das 200-Jahr-Jubiläum 1815/2015 gerüstet zu sein. An dem Tag hat es geregnet und der Matsch war knöcheltief. So habe ich persönlich einen ungefähren Eindruck von den Bedingungen, die bei der Schlacht geherrscht haben müssen, bekommen.
Achim Konejung verknüpft in seinen Reisen zu Schauplätzen, die Europas Geschichte nachhaltig beeinflusst haben, Geschichte und Gegenwart mit seiner persönlichen Analyse. Über allem schwebt die Frage, ob man aus der Geschichte lernen kann oder ob das lediglich ein frommer Wunsch ist.
Die ständige Beschäftigung mit den Toten und Verstümmelten der Kriege lässt Konejung nicht kalt. Er muss sein Egagement als Battlefield-Guide letztlich aufgeben, denn zwischen dem ehrlichen Gedenken zahlreicher Besucher an Verwandte mischt sich die makabre Sensationsgier mancher Schaulustiger.
Fazit:
Ein interessantes Buch, das unter anderem die Frage aufwirft, ob Kriege noch zeitgemäß sind. Die Antwort kann man leider in den täglichen Nachrichten lesen. 4 Sterne.
Rezensionen von brauneye29:
Tolle Fortsetzung
Fräulein Gold: Nacht über der Havel,1 Audio-CD, 1 MP3 von Anne Stern
Zum Inhalt:
Es ist deutlich zu spüren, dass die goldenen Zwanziger vorbei sind, denn eine Wirtschaftskrise und politische Wandlungen machen die Stimmung explosiv. Auch Hulda spürt den Wandel, kümmert sich aber weiter nach Kräften um die Belange der Frauen. Im Umfeld einer schwangeren stößt sie auf einen mysteriösen Todesfall.
Was ist wirklich passiert?
Meine Meinung:
Der deutlich aufkommende Nationalsozialismus ist in diesem Band deutlich spürbar. Die Protagonisten und auch der Wandel in der Gesellschaft ist glaubhaft dargestellt. Man spürt förmlich die Wandelung der Stadt und der Personen. Auch Hulda hat mit vielschichtigen Problemen zu kämpfen, sei es privat als auch in ihrem geliebten Beruf als Hebamme. Ich finde die Serie einfach klasse. Hulda ist eine sehr sympathische und taffe Protagonistin, die ich immer wieder gerne ein Stück begleite. Ich hatte die Hörbuchversion, die wieder sehr gut gelsen wurde.
Fazit:
Tolle Fortsetzung











