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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von drachenzahn:

Magische Reise durch Paris

Birds of Paris - Das magische Pendel von Kathrin Tordasi

Das Buch ist ein gelungenes Fantasyabenteuer für Kinder ab zehn Jahren und bietet den perfekten Einstieg in eine faszinierende neue Welt in mitten der Stadt Paris rund um Schwimmervögel und fiesen Vogelfängern. Im Mittelpunkt steht der Wert der Freundschaft und das man gemeinsam alles schaffen kann.

Lea entdeckt auf ihren Streifzügen durch Paris ein seltsames Mädchen, das mit einer Taube zu sprechen scheint. Als sie ihr folgt, kommt sie in Kontakt mit einem seltsamen Glitzerstaub, durch den sie ihre Umgebung anders wahrnehmen kann. Schließlich lernt sie mehrere Straßenkinder kennen, die sie in eine Welt der Magie sowie Rätsel einführen und sie auf eine Schnitzeljagd durch die französische Hauptstadt mitnehmen.

Dieser erste Band ist tatsächlich sehr unterhaltsam und spannend. Die Charaktere sind überaus sympathisch und vielschichtig. Insbesondere Roux‘ Vergangenheit wirft noch viele Fragen auf, sodass es noch jede Menge Stoff für weitere Bücher gibt. Ich kann die Serie allen empfehlen, die sich für Fantasy in unserer realen Welt interessieren.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Gibt es die ganz große Liebe nur einmal?

Neun Tage Wunder von Kristina Moninger

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und wird immer abwechselnd erzählt.

Anni lebt glücklich mit ihrem Lebensgefährten Ben und seiner Tochter in einer Patchworkfamilie. Passenderweise auch noch im kleinen Städtchen Glückstadt.

Die Rückblende in die Vergangenheit vor zehn Jahren:
Hier trifft Anni die Liebe ihres Lebens - ganz zufällig, denn Lukas, ihr Nachmieter kam zu früh zur Schlüsselübergabe.

Ganze neun Tage nur hat die junge Liebe eine Chance, denn dann passiert etwas, das den Fortbestand unmöglich macht.

Ich habe die Hörbuchvariante gehört.
Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme, wenn sie sie unverstellt verwendet. Hier habe ich ihr sehr gerne zugehört. Allerdings fand ich die stimmenverstellten Varianten fürchterlich. Insbesondere, wenn Emotionen ausgedrückt wurden. Das war so gar nicht mein Fall.

Der Handlungsverlauf war teilweise recht schleppend und langatmig, insgesamt aber dennoch mit einem Spannungsbogen, der das Weiterhören unbedingt erforderlich gemacht hat. Ein Widerspruch in sich? Ein wenig, aber ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht, nur der Weg dorthin hat sich manchmal ein wenig gezogen.

Insgesamt gute Unterhaltung mit kleinen Schwächen.

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Rezensionen von booklover3:

Mörderische Therapeutin

Mordscoach von Lilli Pabst

Ansicht hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil war fantastisch und auch die Idee hinter dem Buch, dass eine Therapeutin sich zur Serienmörderin verwandelt und nach und nach ihr wahres Ich kennenlernt fand ich sehr interessant und spannend.

In dem Buch gab es viele Stellen, die sehr psychologisch waren, wo erstmal erklärt wurde woher manche Ausprägungen kommen können.

Allerdings wurde mir dies ein wenig zu viel und auch die spice Szenen waren für mich persönlich zu detailliert beschrieben und zu viele. Auch das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Wahrscheinlich weil es kein richtiges Ende gab und die Geschichte irgendwie offen bleibt. Vermutlich deshalb, weil es noch einen weiteren Teil geben wird.

Die Figuren waren interessant umgesetzt und auch das Cover des Buches passt perfekt zu dem Inhalt.

Alles in allem fand ich das buch unterhaltsam und humorvoll. Auch den Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte fantastisch. Auf jeden Fall etwas für Leute, die gerne cozy Krimis lesen, die etwas Humor und Witz haben, aber nicht zu viele Erwartungen da reinstecken.

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Rezensionen von Lesebienchen36:

Das Ende der Ärztin - Saga

Die Töchter der Ärztin von Helene Sommerfeld

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie. z.B. „Die Polizeiärztin Magda Fuchs“ oder „Die Ärztin“) hat Helene Sommerfeld nun ihr neustes Werk „Die Töchter der Ärztin – Zeit des Vertrauens“, dass im November 2024 im dtv – Verlag erschienen ist, vorgelegt. Hierbei handelt es sich nicht nur um den letzten Teil der Ärzte – Reihe, sondern ist zugleich auch der letzte Roman des erfolgreichen Autoren- Duo.

Ende Juni 2024 ist leider der weibliche Part, die zudem auch seine Ehefrau war, verstorben und somit werden unter dem Pseudonym Helene Sommerfeld wohl keine Bücher mehr veröffentlicht werden.

Wer schon das eine oder andere Buch von Helene Sommerfeld gelesen hat, weiß den flüssigen und leichten Schreibstil sehr zu schätzen. Kaum hatte ich die ersten Seiten beendet, so fand ich mich auch schon Thomasius-, Vandenberg- und von Freystetten- Geschichte wieder, die mich erneut in ihren Bann zog. Aber nicht nur der Schreibstil konnte mich überzeugen, auch der bildhafte Erzählstil trug dazu bei, dass ich dieses Buch nicht einfach so aus den Händen legen konnte. Hinzu kommen noch die Charaktere, auf die ich mich freute. Wie schon in den vorherigen Bänden, wurden diese wieder authentisch und lebensnah dargestellt. Für mich war es eine Art Wiedersehen und zudem war ich neugierig, wie es mit den einzelnen Personen weitergehen wird. Wer mit den vielen Personen ein paar Schwierigkeiten haben sollte, der findet ein Personenregister im Buch, dass die Zuordnung der einzelnen Figuren erleichtert.

In diesem Band entführen Helene Sommerfeld ihre Leserschaft in die Jahre 1930 – 1932. Gerade in Berlin, wo Antonia „Toni“ Thomasius ihre Praxis führt, spürt man den politischen Umbruch. Jede Menge Arbeitslose, Judenhass und Demonstrationen stehen an der Tagesordnung. Hitlers Regime will an die Macht und dies mit allen Mitteln. Unter den Parteimitgliedern befindet sich auch Tonis Neffe, der schon innerhalb der Familie für Unruhe gesorgt hat. Nicht nur die politischen Ansichten von Franz sorgen für Unmut. Er besitzt ein Sorgerecht, dass die leibliche Mutter wieder rückgängig machen möchte. Wird er kampflos dem zustimmen?

Toni hat endlich ihren Mann fürs Leben gefunden und mit ihm möchte sie auch eine kleine Familie gründen. Dies scheint aber gar nicht so einfach zu sein. Kann Mutter Ricarda ihr mit dem einen oder anderen Ratschlag helfen können? Wird sie überhaupt den Kopf dafür frei haben, denn ihr Ehemann Siegfried ist ebenfalls schwer krank.

Ricardas älteste Tochter Henriette „Henny“ Vandenberg lebt mit ihrer Familie in Kalifornien, wo sie als Ärztin tätig ist. Ihr Mann Viktor arbeitet als Filmproduzent. Als dieser plötzlich krank wird, scheint das idyllische Leben auf der Kippe zu stehen. Wird Henny es schaffen, dass Leben ihres Ehemannes zu retten. Als ob dies nicht genug wäre, meldet sich auch noch ihr Erzfeind und Neffe Franz mit einer Bitte an sie. Wie wird sie mit seiner bitte umgehen?

Helene Sommerfeld hat erneut gezeigt, warum sie eines der erfolgreichen Autoren – Duos sind. Ihre ereignisreiche und spannende Geschichte konnte mich von Anfang bis zum Ende mehr als nur überzeugen. Ihr Talent liegt nicht nur darin, einen Roman vorzulegen, nein, sie entführen ihre Leserschaft auf eine eindrucksvolle Reise. Durch die Einbettung von historisch politischen Ereignissen, die in den Jahren 1930 – 1932 aktuell waren, entstand eine Authentizität, die einfach nur brillant war. Mehr als einmal hatte ich den Eindruck, dass ich nicht Leserin war, sondern Zeitzeuge, so hautnah war ich mitten im Geschehen.
Schade, dass die Ära des Autoren-Duos Helene Sommerfeld nun ein so trauriges Ende gefunden hat, aber dennoch möchte ich mich bei Ihnen für all die bewegenden Lesestunden bedanken, die ich mit ihren Romanen hatte. Ich wünsche Ihnen alles Gute!
5 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Lesemama:

Eine zweite Chance

Midsummer House − Roman (Das Erbe von Applemore 3) von Rachael Lucas

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:

Charlotte Großer hat ihr Leben im Griff, sie schreibt gerne todo-Listen und arbeitet ohne Pause an ihrem Traum von einem eigenen Ferienhaus. Dafür hätte sie gerne Midsummer House, das von der exzentrischen Besitzerin Grances zum Verkauf angeboten wird.

Um den Zuachalf zu bekommen, soll sie es über den Sommer hüten.
Aber kurzfristig hat Frances auch ihren Neffen einquatiert. Und das ist kein Unbekannter für Charlotte, denn sie verbrachte mit ihm eine unvergessliche Nacht.

Meine Meinung:

Midsummer House ist ein weiterer Teil der Das Erbe von Applemore Reihe, kann aber eigenständig gelesen werden, da es sich jedesmal um ein anderes Geschwister der Familie Fräser handelt, die anderen spielen nur eine Nebenrolle.
Zu Beginn werden sehr viele Namen in den Raum geworfen, mit denen man zuerst wenig anfangen kann. Wenn man die vorhergehenden Bücher gelesen hat, kommen einem einige bekannt vor, aber ich wusste trotzdem nicht mehr wer wer ist. Aber mit der Zeit wurde es durchsichtiger. Und womit die Geschichte auf jeden Fall Punkten kann, ist das wunderschöne Setting in den Highlands.
Die Geschichte ist amüsant, unterhaltsam und auch ein bisschen romantisch, auch wenn das happy end lange auf sich warten ließ.
Ich habe mich jedenfalls sehr gut unterhalten und das Buch gerne gelesen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Nostalgisch, aber nicht verstaubt

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Das Buch setzt uns in die Zeit zurück. Der zweite Weltkrieg ist vorbei, aber viele Männer von Traumata gekennzeichnet.
Die Handlung spielt in einem Antiquariat und die Ausstattung der eigenen Bibliothek ist für die Kundschaft elementar.
Ich habe nicht gewusst, wie groß solche Antiquariate waren, es gab viele inzwischen ausgestorbene Berufe.

Da waren noch Schreiberinnen, Packer und Laufburschen zugange. Die Männer waren edle Ritter, aber auch schmierige Zeitgenossen gab es.
Einer davon wurde ermordet und es weint ihm niemand eine Träne nach.

Nachdem für die Polizei der Täter feststeht und die Angestellte Sally Merton und Juniorchef Johnny Heldar überzeugt sind, dass die Polizei sich irrt, nehmen sie selbst die Ermittlungen auf.

Obwohl das Buch schon vor relativ langer Zeit geschrieben wurde, wirkt der Schreibtisch auf mich gar nicht antiquiert.
Das Buch ist nostalgisch, ja, aber nicht verstaubt. Auch wenn heftig mit Geschlechter-Klischees gearbeitet wird, das muss man mit einem Augenzwinkern aus heutiger Zeit lesen.

Einen Punkt gibt es allerdings, der mir Unwohlsein bereitet hat, den ich aber ohne übel zu spoilern nicht benennen kann, nicht mal nebulös umschreiben. Es hat mit der Täterin/dem Täter/den Tätern zu tun.

Ansonsten: Cosy Crime, der Spaß macht - das Ermittlerduo ist sehr sympathisch und ich werde die Reihe weiterverfolgen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Frauenschicksale und amerikanische Geschichte

Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan

Der Klappentext weckt zwar das Interesse am Buch, die Vielschichtigkeit lässt sich daraus aber noch nicht ersehen.

Das Buch hat mich fasziniert. Es geht um Jane, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ihrer älteren Schwester in einem malerischen, sehr touristischen Küstenort im Bundesstaat Maine aufwächst.

Die Mutter ist Alkoholikerin und ihre Kinder haben eine schwierige Kindheit. Die Sucht prägt auch ihr weiteres Leben. Allein die Facette nimmt im Buch viel Raum ein und zieht sich durch.

Insgesamt geht es aber um viel mehr. Janes Faszination von einem alten Haus auf den Klippen ist der rote Faden, anhand diesem wird die Familiengeschichte Janes entwickelt und die indigene Geschichte des Küstenortes. Beides absolut interessant und mit dem Schwerpunkt auf Frauenschicksale.

Keine Idylle, wie die Tourismusvermarktung des Ortes gerne vermittelt.

Das Buch hat auch esoterisch-spirituelle Komponenten, das ist normalerweise gar nicht mein Ding, hier hat es aber gepasst. Wenn man damit aber so gar nicht klarkommt, könnte das mit dem Buch schwierig werden. Es ist nicht das beherrschende Thema, nimmt aber schon einigen Raum ein.

Ich konnte das Buch kaum weglegen, so sehr hat es mich gefesselt. Die Kombination der verschiedenen Themen, die vielen Schicksale und den tiefen Einblick in die Geschichte der Ureinwohner und den Umgang aus heutiger Sicht, auch im Museumskontext, fand ich so gelungen und gedankenanregend.

Große Empfehlung.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Solider Detektiv-Thriller

Bis in alle Endlichkeit von James Kestrel

«Fünf Winter» hatte mich damals schon auf James Kestrels aufmerksam gemacht. Sein neuster Thriller überzeugt zudem mit solider Detektivarbeit, zunehmender Spannung, Unvorhersehbarkeit und Charakteren mit Potenzial.
San Francisco 2019: Einzelgänger und Privatdetektiv Lee Crowe gerät in eine Verschwörung als er, als erster am Tatort, die Leiche von Claire Gravesend fotografiert.

Ihre reiche und einflussreiche Mutter Olivia Gravesend beauftragt Crowe schließlich mit dem Fall, bei dem er selbst ins Kreuzfeuer gerät. Der Einstieg gibt detailreiche Einblicke in das Leben eines Privatdetektivs. Es braucht seine Zeit, bis die Handlung über den Klappentext hinausgeht. Das macht diesen Thriller nicht durchgehend spannend oder mitreißend, aber wenn es spannend wird, dann bleibt man gerne dran, zumal man mit überraschenden Wendungen belohnt wird. Diese Lesemomente mehren sich schließlich und ich schätze vor allem die konsequente Perspektive von Lee Crowe und seine sachliche Herangehensweise. Das Ende ist klasse und es könnte sich sogar eine Fortsetzung ankündigen, wie es scheint. Ich würde sie lesen. Mein Fazit: Nicht so herausragend wie «Fünf Winter», aber ein lesenswerter Thriller im Noir-Stil.

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Rezensionen von Circe:

Hat mir gut gefallen!

Regents von Isabelle North

Das Buch hat mich sehr gefesselt und den Spice hab ich auch genossen ????️
Das taffe Auftreten der Protagonistin finde äußerst unterhaltsam.

Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil ????

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Drachen in allen Lebensgrößen

Ich fürchte, Ihr habt Drachen von Peter S. Beagle

Eine Königreich und seine Drachenplage. Dazu ein Held Widerwillen und eine verwöhnte Prinzessin. Das klingt schon märchenhaft, fantasievoll und sehr unterhaltsam. Peter S. Beagle schreibt bildlich, poetisch und mit amüsanter Ironie. Also eher ein Buch zum Genießen, statt schnellem Weglesen. Mühelos und unaufdringlich bringt er seine Weisheiten unter und kreiert herrlich überzeichnete Charakter.

Einige Sätze davon sind zitierwürdig. Mit steigender Seitenzahl ändert sich der Grundton ein bisschen, denn das gefährliche und düstere Abenteuer gibt nicht immer Anlass zur Freude. Es ist ein kurzweiliger Fantasy-Roman nach meinem Geschmack, mit einer guten Mischung aus Überraschungen und Vorhersehbarkeit. Roberts Entwicklung und das Zusammenraufen der drei Hauptfiguren war unterhaltsam, konnte jedoch nicht durchweg die Spannung halten. Das illustrierte Vor- und Nachsatzpapier wird jeden erfreuen, der Drachen mag, auch wenn mit ihnen hier nicht zimperlich umgegangen wird.

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