Kunden em pfehlungen
Rezensionen von carola1475:
Fesselnder Thriller mit überraschender Auflösung
Stumme Knochen von Loreth Anne White
Beim Umsetzen einer Kapelle im kanadischen Hemlock Skigebiet werden menschliche Überreste entdeckt. Die Tote ist gewaltsam gestorben und nachdem technische Fragen geklärt werden können und es forensische Ergebnisse gibt, scheint es sich um Annalise Jansen zu handeln, die vor fast 50 Jahren verschwand.
Die schwangere Detective Jane Munro wird mit den Ermittlungen betraut. Sie hofft, den Angehörigen nach Jahrzehnten endlich ein Abschließen mit dem Verlust ermöglichen zu können, kennt sie doch selbst das zermürbende Gefühl der Ungewissheit, da ihr eigener Mann seit sechs Monaten spurlos verschwunden ist.
Der Leser weiß lange mehr als Jane und ihr Team, da die Mitglieder von Annalise früherer Clique früh eingeführt werden. Während der Ermittlungen damals wurden die jungen Leute die Shoreview Six genannt. Heute sind sie alle Anfang Sechzig, haben sich etwas aufgebaut und viel zu verlieren. Das Puzzle der verhängnisvollen Nacht, in der Annalise verschwand, setzt sich nur langsam zusammen, Erinnerungen sind lückenhaft oder wurden verdrängt. Neben der Ungewissheit, was genau damals passiert ist, präsentiert die Autorin dem Leser auch falsche Fährten, so dass die Geschichte bis zum Schluss fesselt. Für Abwechslung und Spannung sorgen auch verschiedene Erzählperspektiven. Die überraschende Auflösung ist erschütternd und es bleiben am Ende keine offenen Fragen.
Loreth Anne White schreibt sehr lebendig und bildhaft, schafft atmosphärische Schauplätze und verleiht ihren Charakteren Tiefe, jede Figur ist glaubwürdig und authentisch und weckt beim Leser Gefühle. Nicht nur bei der Protagonistin Jane findet eine Entwicklung statt. Mir hat sehr gefallen, wie komplex die Autorin die Figuren angelegt hat.
Das Cover ist düster und vermittelt mit den etwas verwaschenen Farben und den weißen Spuren den Eindruck eines alten Fotos mit Knicken. Es passt zur Geschichte.
Rezensionen von Petra Sch.:
manchmal unrealistisch, aber total fesselnd
The Killer Profile von Helen Fields
Midnight Jones arbeitet für die angesehene Necto Corporation in London, wo sie Profile von Bewerbern an Universitäten mittels Datenanalyse von VR-Brillen auswertet.
Bis sie eines Tages ein Profil hat, dass es so nicht geben darf: Profil K. K für Killer. Ein Psychopath höchster Stufe.
Doch niemand glaubt ihr.
Als kurz darauf in ihrem Wohnviertel eine Frau bestialisch ermordet wird, gerät Midnight bei ihren Nachforschungen in Gefahr.
Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Gleich zu Beginn liest man über einen Mord, wo jedoch überhaupt nicht dargestellt wird, was der Täter mit dem Opfer macht - das erfährt man erst im Nachhinein von der Polizei, und trotzdem ist es einfach so beklemmend! Denn das Opfer hört am Anrufbeantworter den fröhlichen Anruf ihrer Schwester und Nichte, während sie gerade leiden muss. Einfach nur schrecklich!
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und mitreißend, man hat Kopfkino pur.
Es gibt auch Kapitel aus Tätersicht in anderer Schriftart, wodurch man als Leser immer schon etwas mehr Infos hat als Midnight, aber trotzdem noch gut miträtseln kann. Und man verfolgt die Gedanken und Schritte des Täters, wie er Midnight immer näher und näher kommt.
Zu Midnight habe ich zu Beginn noch keine Beziehung aufbauen können, irgendwie war sie mir noch etwas unnahbar. Doch dies gibt sich im Laufe der Geschichte und man fiebert mit ihr mit, auch wenn man manchmal ihr Verhalten nicht nachvollziehen kann.
Jedenfalls hat sie eine sehr liebevolle Beziehung zu ihrer behinderten Zwillingsschwester Dawn, die sie sich wie ein Elternteil betreut, da die wahren Eltern nur auf sich bedacht sind und sich überhaupt nicht um Dawn kümmern.
Die vielen Nebencharaktere waren mir teilweise nicht gut genug ausgearbeitet bzw. haben sich unglaubwürdig verhalten. Damit meine ich Midnights Kollegen und den Polizisten. Nur Doris ist eine ganz sympathische Dame, die man sofort ins Herz schließt.
Necto ist eine sehr seltsame Firma. Offiziell ein toller Arbeitgeber, aber intern nur auf Profit bedacht und die Mitarbeiter sind nichts wert und austauschbar. Ich hoffe, dass es diese Art der Datenauswertung nie geben wird.
Obwohl ich öfter mal die Augen verdrehen musste, hat mich der außergewöhnliche Plot und die spannende Schreibweise dann doch überzeugen können.
Der Schluss war nur etwas zu viel Happy-End, das war etwas schnulzig und unglaubwürdig.
Fazit:
Ein manchmal etwas unrealistischer, aber mitreißender und fesselnder Thriller über eine taffe Protagonistin und einen psychopathischen Serienkiller. Die Profitgier des Unternehmens regt sehr zum nachdenken an: wie skrupellos sind Firmen wirklich?
Rezensionen von NT:
Intensive Familiendynamik
Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen von Anna Brüggemann
Das Buch hat mich mit seinen präzise gezeichneten Figuren und der emotionalen Tiefe sehr beeindruckt. Es begleitet die Familie um Regina und ihre beiden Töchter Wanda und Antonia über drei Jahrzehnte hinweg und zeigt, wie Erwartungen, Konflikte und persönliche Entscheidungen das Leben aller Beteiligten prägen.
Besonders gelungen ist die Darstellung der Charaktere: Jede Figur wirkt lebendig und glaubwürdig. Ihre Entscheidungen und Entwicklungen sind oft schmerzlich, aber immer nachvollziehbar. Der ruhige, klare Schreibstil lässt Raum, die feinen Nuancen der Beziehungen und die Familiendynamik über die Jahre zu erfassen.
Ein eindringliches und klug erzähltes Buch von Schauspielerin und Drehbuchautorin Anna Brüggemann, das ich für alle empfehlen kann, die psychologisch tiefgründige und charakterstarke Geschichten schätzen.
Rezensionen von Gaby 2707:
12 makaber-böse Geschichten aus Hamburg...
O du fiese Weihnachtszeit von Markus Kleinknecht
… hat Autor Markus Kleinknecht in dieser weihnachtlichen Anthologie zusammengestellt.
Da geht es um eine missglückte Bescherung vom Weihnachtsmann; den alten Peet, fliegende Tannenbäume und das Schiff Uwe; Paula und Leon, die in einem Dunkelraum auf Gernot treffen; Karl Magnus und Marie, die einen Nachmittag im Gruselkabinett verbringen; Konrad Maybach, der mit Willi auf eine alternative Stadtführung geht und andere skurrile Ereignisse, die genau in diese Vorweihnachtszeit passen.
Da es 12 Kurzgeschichten zwischen 5 und 28 Seiten sind, kann man sie sehr gut jeden 2. Tag als kriminellen Weihnachtskalender nutzen. Hier werde ich nicht in besinnliche, friedliche und weihnachtliche Stimmung versetzt. Nein, hier wird es gruselig, spannend, böse, makaber und kurios. Bei einer Geschichte hatte ich anschließend eine richtige Gänsehaut. Dass alle Geschichten irgendwie zusammenhängen, hat es für mich noch interessanter gemacht.
Für diejenigen, die sich in Hamburg auskennen, dürfte der Lesespaß nochmal ein größerer sein. Aber auch ich hatte ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden, die ich jedem – egal ob Weihnachtsfan oder nicht - absolut empfehlen kann.
Rezensionen von clematis:
Funktionieren müsen
Das Glaskind von Stefanie Gregg
Maya ist das älteste von drei Geschwisterkindern und kümmert sich schon in ihrer Kindheit um ihren Bruder Tobi, der durch das Autismus Spektrum geprägt ist. Als ihre Mutter nach einem Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird, muss Maya in Hamburg alles liegen und stehen lassen, ihren Job als Ärztin für Neugeborene pausieren, um Tobi in München zu unterstützen.
Wie lange kann sie diese ewige Bürde noch verkraften?
Neben den beiden Brüdern, einer mit Beeinträchtigung, einer als süßes Nesthäkchen, wird Mayas Dasein als selbstverständlich angesehen, ja, sogar ihre Mithilfe als “große Schwester“ eingefordert. Maya wird zum sogenannten Glaskind, zu einem Kind, durch das alle hindurchsehen, weil andere scheinbar mehr Aufmerksamkeit benötigen. Stefanie Gregg verwebt dieses wichtige und ernste Thema spielerisch in eine authentische Handlung, bei der alle Beteiligten zu Wort kommen und so schlussendlich das Unmögliche möglich wird. [„Es gibt immer verschiedene Möglichkeiten, auch bei einem nicht lösbaren Konflikt.“ kindle, Pos. 2566.] Greggs Figuren sind trotz der knappen Charakterisierung sehr gut vorstellbar, insbesondere deren Gefühlswelt wird überaus gut vermittelt. Auch die Schwierigkeiten, mit welchen Menschen mit Autismus Spektrum immer wieder konfrontiert werden, sind bestens zusammengefasst und mit Leichtigkeit ins Geschehen eingebettet. Interessant und gut gelungen ist die Darstellung der Vergangenheit, welche als Zwischenkapitel oder auch nur durch Mayas Erinnerungen immer wieder aufflackert, sodass der Leser die Lebensrealität der jungen, engagierten Ärztin gut nachvollziehen kann. Die Geschichte selbst ist schon bewegend, das Ende übertrifft das Ganze dann aber nochmals und der Ausblick in die Zukunft lässt den Leser schlussendlich sehr zufrieden zurück.
Stefanie Gregg hat dieses schwierige Thema „Glaskinder“ perfekt umgesetzt und mit ihrem angenehmen Schreibstil in einen lesenswerten Roman verwandelt, der unter die Haut geht. Ich vergebe gerne fünf Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Meli:
Glitzernde Oberfläche und wenig Tiefe
House of Marionne von J. Elle
Quell wurde mit verbotener Magie geboren, darum hat ihre Mutter sie von der magischen Welt ferngehalten. Doch plötzlich ist Quell auf sich allein gestellt und weiß keinen anderen Ausweg: Sie begibt sich zum Magie-Internat House of Marionne, das von ihrer Großmutter geführt wird und wird schon bald zu deren Nachfolgerin ausgebildet.
Ich fand es schön, wie man spüren konnte, wie viel es Quell bedeutet, im Internat ein Zuhause gefunden zu haben und ihre Großmutter kennenzulernen, die viele Erwartungen hat, denen Quell kaum gewachsen ist. Aber trotz aller schönen neuen Erfahrungen ist Quell wegen ihrer heimlichen Magie auch immer in Gefahr.
Quell wirkte auf mich oft schon ziemlich naiv. Ihre Annahmen basierten in der Regel auf Halbwissen und vieles schien sie nicht ernst genug zu nehmen, sodass man sich immer Sorgen macht, in welche Situation sie sich als nächstes bringen wird. Ich fand ihren Charakter nicht ganz nachvollziehbar, weil sie bisher mit ihrer Mutter quasi ein Leben auf der Flucht verbracht hat und von ihrer Mutter mal gelernt haben sollte, vorsichtig zu sein. Aber irgendwie hat sie von ihrer Mutter gar nichts gelernt, weder wie man ich durchschlägt, noch irgendwas über ihre verbotene Magie und deren Gefahren. Einige ihrer Entscheidungen fand ich schon zum Haare raufen.
Ansonsten fand ich die Geschichte aber schon ganz nett. Mit den Diademen und Bällen hat es mich an einen alten Barbie-Film erinnert, aber die restliche Magie konnte das relativ gut ausgleichen, sodass man die Welt zumindest ein bisschen ernst nehmen kann. Ich fand aber schade, dass die Charaktere öfter etwas eindimensional und leicht zu durchschauen sind, das hat auch die Spannung beeinträchtigt und Quell wie bereits erwähnt naiv wirken lassen, weil sie selbst weniger misstrauisch ist. Zum Ende hin fand ich es etwas spannender, aber ich hatte zu oft das Gefühl, dass es nicht genug Konsequenzen gibt.
Rezensionen von Lisoka:
Nachdenklich machende Liebesgeschichte
Be My Shelter (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card) von Lana Rotaru
"Be My Shelter" von Lana Rotaru ist ein Buch, das zeigt, wie wichtig Achtsamkeit ist und welch große Bedeutung es hat, sich selber Grenzen zu setzen.
Erst einmal direkt vorweg: Das Buch (Cover und Farbschnitt) ist wunderschön gestaltet. Doch viel wichtiger ist natürlich, ob der Inhalt überzeugt und das tut er definitiv!
Die beiden Hauptcharaktere Kaira und Cooper waren mir direkt sympathisch und besonders Kairas Gefühlswelt konnte ich gut nachempfinden.
Wie die beiden miteinander agieren ist absolut liebenswürdig. Beide haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, doch trotzdem tun sie sich gegenseitig gut! Beide lernen sich erst mitten im Buch kennen, sodass man wunderbar miterleben kann, wie sich die Dynamik der beiden verändert. Unterstützt wird dies auch durch den Schreibstil, der sich angenehm und flüssig lesen lässt, sodass man jeder Entwicklung problemlos folgen kann.
Ich mag es, wenn auch Nebencharaktere zum Leben erweckt werden und nicht nur eine Randbemerkung bleiben. Dementsprechend gefiel mir besonders gut, dass man auch genaueres über die Familie und Freunde erfährt und diese in die Handlung integriert werden!
Es war eine wirklich schöne Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Manche Stellen haben mich nachdenklich gemacht und eigene ähnliche Situationen im echten Leben hinterfragen lassen, was nicht viele Bücher schaffen. Von mir eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Lisoka:
Interessantes Thema!
Only Margo von Rufi Thorpe
"Only Margo" von Rufi Thorpe ist ein wirklich interessantes Buch, das mich sehr überzeugt hat! Es hat seinen ganz eigenen fesselnden Charme und bisher habe ich noch kein Buch gelesen, was inhaltlich vergleichbar ist!
Margo wird ungeplant von ihrem verheirateten Professor schwanger und auch sogleich verlassen.
Ganz allein für einen Säugling verantwortlich, gerät sie schnell in eine finanzielle Notlage, sodass sie nach einiger Zeit OnlyFans für sich entdeckt.
Die Ausgangslage in der Margo steckt macht die Geschichte überaus spannend, schließlich hat sie es definitiv nicht einfach! Ihren Weg zu begleiten ist sehr fesselnd. Margos eigenen familiären Hintergründe selber sind schon aufregend genug - ihre neue Mutterrolle verstärkt dies natürlich. Ihr Vater Jinx ist ein sehr interessanter Charakter, den ich in der Geschichte nicht missen möchte. Doch insgesamt findet man sowohl tragische als auch humorvolle Momente, was eine sehr schöne Abwechslung ist!
Das Erzähltempo und die Erzählweise sind im ersten Moment ungewohnt, was sich jedoch schnell ändert, denn dadurch wird jede Menge Schwung in die Geschichte gebracht und es passt zusätzlich sehr gut zum Inhalt.
Auch wenn ich mit manchen Ansichten nicht ganz übereinstimme, wirkt sich dies nicht darauf aus, wie sehr mir das Buch gefallen hat - denn schließlich ist Lesen dafür da, um in neue Welten einzutauchen und wenn jeder gleich ticken würde, wäre das doch langweilig!
Mich gewundert hat allerdings, dass OnlyFans als ein der Gesellschaft teilweise eher unbekanntes Phänomen dargestellt wurde. Das hat sich in meinen Augen nicht mit der Realität gedeckt, besonders weil Margo zusätzlich sehr jung ist. Wäre die Hauptprotagonistin etwas älter, hätte dies unter Umständen etwas realistischer gewirkt, wobei ich es vermutlich auch dann irritierend gefunden hätte.
Insgesamt kann ich das Buch allen, die von dem Thema nicht abgeschreckt sind, weiterempfehlen. Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht!
Rezensionen von rewareni:
Die Hoffnung stirbt zuletzt
22 Leben von c.p. haller
In dem Roman ,, 22 Leben“ taucht der Leser mit Hilfe der Autorin C.P. Haller in menschliche Schicksale ein, wo man sich von Beginn weg mit den Protagonisten auf eine abenteuerliche Reise begibt.
Im ersten Teil begegnen sich nacheinander 22 Menschen wo ein Wort, eine Geste oder eine Handlung ein Ereignis nach sich zieht und deren Leben sowohl positiv als auch negativ beeinflusst.
Gekonnt zieht die Autorin einen roten Faden durch diese Geschichten und ihre Beobachtungsgabe dabei ist oft sehr berührend, aber auch erschütternd.
Man begegnet Menschen die voller Hass auf sich und andere sind, aber auch solche, die am Leben verzweifeln und sich zu Handlungen hinreißen lassen, die schwerwiegende Folgen haben. Es ist dabei faszinierend wie geschickt die Autorin eine Situation gleich in die nächste Geschichte einfließen lässt und man sieht, wie schnell Dinge passieren können, die so nicht geplant waren. Aber es gibt auch positive Erlebnisse die zeigen, dass man immer wieder eine noch so kleine Chance ergreifen sollte, damit sich etwas ändern kann.
Im zweiten Teil, der 2 Monate später spielt, begegnen wir den Protagonisten wieder in umgekehrter Reihenfolge wo man erfährt, wie sie die letzten 2 Monate verbracht haben. Bei vielen ist eine positive Wendung eingetreten weil sie ihr Leben selbst in die Hand genommen haben oder weil ihnen Freunde geholfen haben. Aber es gibt leider auch Menschen die sich aufgegeben haben und die Schuld nur bei anderen suchen und nicht bei sich selbst.
Sowohl die negativen Eigenschaften wie Selbstüberschätzung, Eifersucht, Respektlosigkeit oder einfach grenzenlose Hilflosigkeit stehen zum Glück positiven Eigenschaften gegenüber wie Verständnis, Freundlichkeit und dem Wissen, dass man oft alte Muster ablegen muss, damit ein Neuanfang gelingen kann.
Eine herrliche Milieustudie auf die man sich unbedingt einlassen sollte, wenn man in eine vielfältige Charakterstudie verschiedener Menschen eintauchen möchte.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mir gut gefallen
Die Tochter der Drachenkrone von Sabrina Qunaj
Zum Inhalt:
Nach dem Tod des Vaters muss die Fürstentochter Gwenllian um Unabhängigkeit und Einheit ihrer Heimat kämpfen. Was sie jedoch nicht erwartet hatte, dass ausgerechnet ihre Brüder die größte Gefahr bedeutet. So muss sie sich entscheiden auf welcher Seite sie steht und geht eine Bündnisehe mit einem einflussreichen Krieger ein.
Meine Meinung:
Was habe ich mich zunächst schwer getan mit all den fremdartigen Namen und die richtigen Zusammenhänge herzustellen und gerade am Anfang war ihr mehr als einmal geneigt abzubrechen, aber zum Glück habe ich das nicht getan, denn irgendwann entwickelt dass Buch einen Sog, dem man sich nicht mehr entziehen kann und die Zusammenhänge werden trotz der schwierigen Namen immer mehr durchschaubar, so dass ich Gwenllian dann gerne begleitet habe. Die Beschreibung der Umstände wird authentisch und die fiktive Geschichte mit eben historischen Fakten vermischt gibt ein gutes Bild der Zeit. Der Schreibstil war nach der Gewöhnungsphase auch sehr gut. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist das Nachwort, in dem man dann noch einen Überblick bekommt, was Fiktion und was Tatsache ist.
Fazit:
Hat mir gut gefallen











