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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Buster:

Die Pokornys sind wieder los

Bad Vöslau in Flammen von Norbert Ruhrhofer

Bei ihrer Abend Gassi Runde werden die Pokornys Zeugen wie ein leeres, verfallenes Hotel abbrennt in dem auch eine Leiche gefunden wird. Schnell scheint der Brandstifter gefunden. Aber auch die Nachbarin des Hoteleigentümers wird zum Schweigen gebracht.

Es ist vollbracht : der vierte Teil mit den Pokornys, Frau Katzinger und der Wehli ist erschienen und ich habe ihn wieder sehr genossen! Toni und Willi Pokorny sind einfach großartig in ihrer Art zu ermitteln und mit Hilfe von Frau Katzinger so einiges an Chaos zu verbreiten.

Norbert Ruhrhofer ist es wieder hervorragend gelungen einen witzigen, mit Grazer Schmäh und ein wenig Dialekt, ein paar Österreichischen Gerichten gespickten Cosy Crime zu schreiben. Es wurde wieder viel an der O-Weh vorbei ermittelt, sich in Gefahr gebracht und verbaler Schlagabtausch mit Wehli, Zwatzl und Frau Katzinger geführt.

Der Erzählstil und die kurzen Kapitel ließen mich flüssig lesen und es ist durchweg eine gewisse Spannung vorhanden die es mir schwer machte das Buch aus der Hand zu legen.

Mir hat dieser Teil wieder sehr gut gefallen, welcher übrigens auch sehr gut ohne die Vorgänger zu lesen ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und kann auch diesen wieder nur sehr empfehlen!!!

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Rezensionen von Anndlich:

Spieglein, Spieglein.

Ever & After, Band 2 - Die dunkle Hochzeit von Stella Tack

Nachdem Rain den Prinzen aus dem Grab geholt hat, stürzt die Welt in ein Chaos. Rain versucht alles um ihrem düsteren Schicksal zu entkommen, das eine Heirat des Prinzen und den Untergang des Landes bedeuten würde. Deswegen geht sie einen Deal mit Rumpelstilzchen ein, doch kann man ihm wirklich vertrauen?

Die dunkle Hochzeit von Stella Tack ist der zweite Teil der Märchen-Fantasy-Trilogie Ever & After.

Die Grundidee der Trilogie finde ich weiterhin überragend, eine Geschichte rund um die Märchenfamilien und ihren Nachfahren ist innovativ und der erste Teil konnte mich komplett begeistern, sodass ich den Zweiten natürlich so schnell wie möglich lesen wollte. Zu Beginn musste ich erstmal wieder in die Geschichte reinfinden, hier hilft es, wenn man sein Wissen von Band 1 vorab nochmal auffrischt, weil es nahtlos weitergeht.

Die Geschichte ist wie der Vorgänger sehr düster gestaltet, was sich sowohl durch die Gedankengänge der Protagonistin als auch durch das Geschehen selbst darstellt. Ein Aspekt, der jedoch sehr gut in die „richtige“ Märchenwelt passt, die bei genauerer Betrachtung ebenso brutal daherkommt.

Besonders gut haben mir wieder die Charaktere, ihre Namen und die Zugehörigkeit zu ihren Familien gefallen, die super durchdacht waren. Einige von ihnen bekommen im zweiten Band auch deutlich mehr Tiefe. Gerne hätte ich noch mehr neue Charaktere (und dazugehörigen Geschichten) erlebt, aber das ist lediglich der wunderbaren Idee geschuldet!

Die Weiterführung der Geschichte konnte mich grundsätzlich auch richtig überzeugen, es blieb düster und spannend. Nur zu einem Zeitpunkt nahm das Tempo etwas ab und die Geschichte wurde etwas langatmig, weil es sich inhaltlich fast wiederholte.

Umso spannender war für mich dann jedoch das Ende, von dem ich mir gar kein Bild machen kann, was es für die Fortsetzung bedeutet und genau das lässt mich absolut gespannt auf den nächsten Teil warten.

Die dunkle Hochzeit und damit die Fortsetzung der Trilogie Ever & After bleibt ein muss für jeden, der auf düstere Fantasyromane steht und wenn man sich außerdem für Märchen interessiert, dann führt kein Weg mehr an Ever & After vorbei.

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Rezensionen von Anjulia :

Gwenllian ferch Rhys

Die Tochter der Drachenkrone von Sabrina Qunaj

Gwenllian ist die jüngste Tochter eines großen walisischen Fürsten. Sie ist dreizehn, als dieser stirbt und zwischen ihren älteren Brüdern Maelgwn und Gruffydd ein Kampf um die Nachfolge entbrennt. Unverbrüchlich steht sie an Seite ihres Bruders Gruffydd, bis dieser sie aus politischen Gründen mit einem adeligen Normannen verheiraten will.

Gwenllian entschließt sich zur Flucht, denn für sie steht fest, dass sie einen Briten heiraten wird um für die Unabhängigkeit von Wales zu kämpfen.

Die Tochter der Drachenkrone von Sabrina Qunaj ist ein historischer Roman, der mich sehr begeistert und in seinen Bann gezogen hat. Das Buch wird als Reihenauftakt beworben, ist aber in sich abgeschlossen. Über England zu dieser Zeit ( König Richard, König John), habe ich bereits ein paar Bücher gelesen. Die walisische Geschichte war mir bisher nur ganz am Rande bekannt. Auf keinen Fall sollte man sich von den ungewöhnlichen walisischen Namen abschrecken lassen, sonst verpasst man ein wirklich großartiges Buch. Die Geschichte wird aus Sicht von Gwenllian ferch Rhys, einer walisischen Fürstentochter, deren Leben historisch belegt ist, erzählt. Gwenllian ist auf jeden Fall eine Figur, mit der ich mitfiebern und zum Teil auch etwas mitleiden konnte. Sie ist stolz auf ihre Herkunft, mutig und etwas eigensinnig, sieht aber auch ihre Fehler. Vorallem möchte sie für ein unabhängiges Wales kämpfen. Beim Lesen des Buches habe ich mir gewünscht, dass auch die echte Gwenllian mit ihrem Ehemann glücklich wurde. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Ich habe mich direkt nach Wales um das Jahr 1200 versetzt gefühlt. Gwenllians Geschichte, eingebettet in die Machtkämpfe der walisischen Fürstenhäuser, die sich gegenseitig und/oder die normanischen Besatzer bekämpfen, wurde sehr mitreißend erzählt. Hierbei vereinfacht die Autorin allerdings Sachverhalte, da die Größe der jeweiligen Familien und die Komplexität der Fehden sonst wohl den Rahmen gesprengt hätten. Interessant ist daher auch das Nachwort, aus dem hervorgeht, was belegte Tatsachen und welche Aspekte Fiktion sind. Für mich war dieses Buch ein unerwartetes Jahreshighlight.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Wunderschön

Lina und der Schnee-Engel von Maggie O'Farrell

Als Lina in der Nacht erwacht ist ein riesiger weißer Schnee-Engel in ihrem Zimmer. Der Engel verspricht auf die kranke Lina aufzupassen.
Als Lina Monate später wieder gesund ist, möchte sie gerne den Engel wiedersehen. Wird sie es schaffen, ihren Schnee-Schutz-Engel wiederzusehen


Mich sprach hier vor allem das wunderschön gestaltete Cover an, die Kurzbeschreibung klang auch ganz interessant, wenn auch ein wenig traurig.

Die Geschichte begleitet den Leser durch alle Jahreszeiten, nicht nur durch den Winter und die Weihnachtszeit, was ich ursprünglich erwartete. Und sie hat mich sehr berührt. Die Illustrationen sind ganz zauberhaft, ganzseitige Bilder und ein gut zu (vorzu)lesender Text, der aber schon ein wenig melancholisch und traurig ist. Ich hatte jedenfalls schon ein wenig feuchte Augen. Lina ist ein selbstständiges, aufgewecktes Mädchen, das eine Krankheit überwunden hat und andern helfen möchte, allerdings bin ich mit unsicher, was das empfohlene Alter angeht. Ich würde es eher erst später lesen, eher im Grundschulalter. Aber das bleibt jedem Vorleser selbst überlassen.
Mich hat die Geschichte jedenfalls sehr berührt.

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Rezensionen von Bibibabby:

Spannende Geschichte schön gezeichnet

WITCH - Das Herz der Freundschaft von Disney

"Witch - Das Herz der Freundschaft" ist ein wunderschön gezeichneter Fantasy-Comic. Die Serie existiert anscheinend schon lange, doch die kenne ich noch nicht. Das ist auch kein Thema, weil dieses Buch eine neue Ursprungsgeschichte sein sollte. 

In diesem Buch geht es um Will (kurz für Wilhelmina), die mit ihrer Mutter nach Heatherfield zieht.

Schnell lernt Will einige Mädchen kennen und zusammen sie die W.i.t.c.h. (der Name wird aus den ersten Buchstaben der Namen der Mädels gebildet).

Die Geschichte ist spannend und schreitet ziemlich schnell voran. Es ist also hilfreich, dass ganz am Anfang des Buches die Hauptfiguren vorgestellt werden. Es gibt relativ wenig Text, somit ist die Lektüre schnell erledigt. 

Der Zeichenstil finde ich sehr schön und erinnert an Mangas. Die Seiten sind aber alle farbig gedruckt und das Ganze sieht wirklich schön aus.

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Rezensionen von clematis:

Berlin - London - Paris

Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer von Peter Prange

Im Jahre 1871 herrscht Frieden, im böhmischen Kurort Karlsbad trifft man Gäste aus ganz Europa. Im legendären Hotel Pupp lernen sich drei junge Menschen kennen: Vicky aus London, die interessiert ist an der Untertunnelung des Ärmelkanals, Paul Biermann, ein Ingenieur, der nach dem Vorbild der Champs-Elysees einen Prachtboulevard namens Kurfürstendamm in Berlin errichten möchte und schließlich Auguste Escoffier, ein Pariser Meisterkoch, der die französische Küche weit über seine Heimat hinaus in die Welt tragen will.

Nach dem Einstieg in Karlsbad vergehen einige Jahre, bevor Vicky, Paul und Auguste wieder aufeinandertreffen. In sehr kurz gehaltenen Kapiteln begleiten wir die Lebenswege der drei Hauptfiguren, wobei der Wechsel zwischen den Szenen fast zu rasch erfolgt, sodass man kaum an einem Schauplatz verweilen und sich in die Szene vertiefen kann. So dauert es eine gewisse Zeit, bis man richtig ins Geschehen eintaucht und einem roten Faden folgt, der im Laufe der Jahre aber an Spannung zunimmt und die engen Verstrickungen zwischen den Personen immer deutlicher zum Vorschein bringt.

Peter Pranges an die Zeit angepasster Sprachschatz lässt die Handlung angenehm dahinfließen und die Atmosphäre des ausklingenden 19. Jahrhunderts erwachen. Bildhaft nimmt der Leser teil am Leben der Tochter einer englischen Industriellenfamilie, erfährt von den Schwierigkeiten auf Berlins Baustellen und begleitet einen Küchenjungen auf seinem Weg zum umjubelten Meister. Bestens verknüpft Prange seine fiktive Geschichte mit historischen Gegebenheiten und historisch verbürgten Personen, sodass die Grenzen glaubhaft verschwimmen zu einem Roman, der wie aus dem wahren Leben erzählt.

Ein interessantes Buch, das durch Eloquenz und Detailgenauigkeit ebenso überzeugt wie durch sehr wirklichkeitsnahe Figuren. Ich habe die Zickzack-Reise quer durch Europa jedenfalls genossen.

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Rezensionen von froschman:

Winterliche Entführung

Minus 22 Grad von Quentin Peck

Laura Gehler ist wie beinahe täglich mit ihrem Trekkingrad bei eisiger Kälte im tiefverschneiten Winterwald unterwegs. Sie wird von einem SUV, der aus dem Nichts hinter ihr aufgetaucht ist, gerammt und dann kann sie sich an den Vorfall nicht mehr erinnern. Sie wacht in einem Käfig aus Plexiglas auf.

Sie muss ein Rätsel lösen, wenn sie überleben soll. Zur gleichen Zeit erhält ihre Mutter, eine erfolgreiche Politikerin, eine Barbiepuppe mit einem Sterbedatum. Kommissar Lukas Johannsen beginnt zu ermitteln. Er erkennt Zusammenhänge zu einem älteren Mordfall, der nie aufgeklärt werden konnte, der Mörder läuft also noch immer frei herum. In einem weiteren Handlungsstrang bricht Tom als Schlittschuhläufer in einem zugefrorenen See ein und wird von der alleinstehenden und als Außenseiterin angesehenen Ariane Sternberg gerettet. Doch sie traut Tom nicht.
Quentin Peck, nebenbei auch noch Fernsehproduzent, hat diesen winterlichen Thriller in einem gut lesbaren Stil geschrieben, wechselnde Erzählperspektiven sorgen für Abwechslung. Die verschiedenen Charaktere sind gut dargestellt, das rasante Ende samt unerwarteter Auflösung konnte überzeugen.

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Rezensionen von Cxicken:

von Notlage zum Internetphänomen

Only Margo von Rufi Thorpe

Der zeitgenössische Roman „Only Margo“, verfasst von Rufi Thrope behandelt die Geschichte einer Studentin, die von ihrem Professor geschwängert und sitzengelassen wird. Nach der Entscheidung, dass sie ihr Kind behalten will stellt sich die Frage, wie sie nun ihr Leben nun finanzieren kann. Dabei fällt ihr Blick auf die Erotik Onlineplattform „OnlyFans“.

Doch diese Entscheidung bringt nicht nur positive Aspekte mit sich.
Der Titel und die Covergestaltung gefallen mir sehr gut. Das Wortspiel Only Margo beschreibt den Inhalt des Romanes sehr gut. Auch auf dem Titelbild sind die wichtigsten Aspekte des Romanes abgebildet. Mir gefällt, dass das Kind nicht abgebildet ist, da es auch aus dem Internet herausgehalten wird. Das Symbolbild des Schnullers umgeht das direkte Abbilden des Kindes geschickt.
Die Themen sind hochaktuell - der Umgang mit Sexarbeiterinnen, die Ausnutzung von Machtpositionen, Drogenmissbrauch und Slut-shaming werden stark diskutiert. Die große Menge an Themen wurde aber äußerst geschickt zu einer Geschichte gestrickt, ohne dass es überladen oder verwirrend wirkt. Viele Stellen sind auch sehr spannend, von denen ich mich nicht losreißen konnte. So habe ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig. Einige Abschnitte sind wie Chat-Nachrichten gestaltet, was den Roman noch authentischer wirken lässt. Bei vielen Stellen musste ich auch schmunzeln oder lachen.
Auch die Figuren sind sehr authentisch. Natürlich steht Margo im Vordergrund, weswegen ihr Hintergrund und ihre Anlässe zum Handeln am stärksten beleuchtet wird. Sie wird als impulsiv dargestellt, was aber auch an ihrem Alter und ihrer strapazierten Lebenssituation liegt, was wiederum sehr authentisch ist. Andere Figuren treten als Typ auf, da eigentlich keine anderen Informationen vorliegen, als wirklich nötig ist.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich der Roman gefesselt hat und allen empfehlen würde, die sich mit den angesprochenen Internetphänomenen befassen wollen.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Weihnachtliches auf dem Bücherschiff

Winterzauber auf dem kleinen Bücherschiff - Roman (Das kleine Bücherschiff 2) von Tessa Hansen

Die Freundinnen Miri und Katja haben eine alte Barkasse in ein Bücherschiff umgebaut. Die beiden Frauen sind Buchhändlerinnen aus Leidenschaft und haben sich einen großen Traum erfüllt. Ihre Stammkunden und sonstigen Besucher lieben das Schiff und die besondere Buchhandlung.
Nun soll Miris Hochzeit geplant werden und zwischen Katja und dem Trauzeugen des Bräutigams knistert es ordentlich

Das Cover und der Klappentext machten mich neugierig, auch wenn ich den ersten Band der Reihe nicht kannte.

Aber den Anfang fand ich dann doch etwas zäh, es war schon alles sehr detailliert aufgeführt, sogar wie die Buchtheke ummantelt war und wir lernten einige der Stammkunden kennen. Später wurde es ein bisschen besser, es ging um die Hochzeit von Miri. Und Katja und den anderen Trauzeugen Mathis, zwischen denen knistert es ordentlich, aber Katjas Geheimnis gefährdet die aufkeimende Liebe.
Es war nett zu lesen, es ging viel um Bücher, was ich eigentlich mag, Katja und Miri waren mir sympathisch. Das Setting ist besonders, das Feeling war schön. Alles in allem eine winterliche Unterhaltung.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

Familie und Erinnerung

Honey von Victor Lodato

Der Autor legt die Persönlichkeit und die turbulente Geschichte der 82jährigen Protagonistin "Honey" langsam Schicht für Schicht frei. Herrlich, wie er ihre (altersbedingten?) abschweifenden Gedanken nachvollzieht. Ein gutes Buch und ein etwas abrupter Schluss.
Eine Hommage an "die beherzten Frauen in meiner Familie, ohne die ich nicht überlebt hätte".

(Zitat Victor Lodato)

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