Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
Kurzgeschichte zur Housemaid-Reihe; leider ohne überraschende Wendungen
Weil sie dich kennt von Freida McFadden
Bewertung als Hörbuch:
"Weil sie dich kennt" ist eine Kurzgeschichte aus der Reihe um das Hausmädchen Millie, die zeitlich zwischen "Sie kann dich hören" (Band 2) und "Sie wird dich finden" (Band 3) angesiedelt ist. Hier geht es um ihre Hochzeit mit Enzo, was der schönste Tag ihres Lebens werden soll.
Doch das wird es nicht - nicht nur, dass sie telefonisch bedroht wird (was sie Enzo verheimlicht, weil es ja der schönste Tag ihres Lebens werden soll. Da konnte ich mal wieder nur den Kopf schütteln. Ich kann ihr Verhalten einfach so oft nicht nachvollziehen.), sondern sie wird auch noch dazu von ihren Eltern gedemütigt, da diese einfach nicht zur Hochzeit erscheinen.
Man konnte Millies Angst zwar sehr gut mitfühlen, denn sie ist außerdem mit ihrem ersten Kind schwanger und somit wird nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres ungeborenen Kindes bedroht. Doch leider hat mir hier der überraschende Twist gefehlt, der in den anderen Bänden das nervige Verhalten von Millie ausgeglichen und die Geschichte zu einer außergewöhnlichen und unterhaltsamen Story gemacht hat.
Ich war so neugierig, was es mit dem Drohanruf auf sich hat, doch Millies Verdacht hatte sich bestätigt. Und die Auflösung bzw. Ausmerzung der Bedrohung war weder überraschend noch spannend und leider hat der ganzen Geschichte der Thrill gefehlt.
Gesprochen wurde das Hörbuch hauptsächlich wieder von Leonie Landa, die schon den Part der Millie in den anderen Bänden spricht.
Den männlichen Part des Enzo hat Jesse Grimm übernommen (den ich bisher noch nicht als Sprecher kenne; seine Stimme, Intonation und Sprechgeschwindigkeit empfinde ich als sehr angenehm.)
Fazit:
Nett als Zwischen-Geschichte zu hören und zu erfahren, wie die Hochzeit von Millie und Enzo abgelaufen ist, aber dieser Story fehlt leider die Spannung und der überraschende Twist.
Rezensionen von Marie aus E.:
So richtig ist der Funke leider nicht übergesprungen
FREI – Bester Sommer (FREI 1) von Sarah Welk
Sarah Welk ist für für mich ein Tausendsassa unter den Kinderbuchautorinnen.
Egal, was ich bis jetzt von ihr gelesen habe, sie hat mich immer überzeugt.
Eingestiegen bin ich mit der kleinen Tochter in "Ziemlich beste Schwestern", dann kam die "...mit Opa" Reihe und dann die Sachbücher zu Demokratie und Nachrichten.
Jetzt also ein Jugendbuch - und vielleicht liegt es auch daran, dass meine Messlatte bei Sarah Welk einfach richtig hoch liegt: aber so ganz begeistert wie sonst bin ich diesmal nicht.
Es geht um Joshua, 14 Jahre und ständig auf dem Sprung. Seine Mutter ist Künstlerin und nie lange an einem Ort. Joshua war schon gefühlt überall, an allen tollen Orten. Aber jetzt geht es nach...Rottloch. Ja, Rottloch ist genauso, wie es klingt. Ein kleines Nest im Nirgendwo.
Die Schule fährt moderne pädagogische Ansätze und gleich zum Start geht es in die Projektwoche. Gemeinsam mit ein paar Klassenkamerad*innen zum Überlebenstraining in den Wald. O.k., jetzt nicht ganz krass, Nahrung und Unterkunft ist vorhanden, aber mit langen Tagesetappen und eben alleine im Wald.
Da gibt es mehr Hindernisse als gedacht und die Gruppe entwickelt sich auch anders als erwartet.
Das war alles schön zu lesen und die Sprache fand ich richtig gut gewählt, passt zur Zielgruppe. Aber das ganz gewisse Etwas an Witz und Spannung und Entwicklung, das hat mir hier gefehlt. Ich habe keine echte Nähe zu den Figuren aufbauen können.
Es ist ein Reihenauftakt - vielleicht wird es noch!
Rezensionen von Dragon:
Vom Anderssein und Ankommen
Wonder und ich. Eine Freundschaftsgeschichte (Band 1) von Britta Sabbag
Eine Freundschaft wie Goethe und Schiller sie hatten – das wünscht sich der kleine Ole, der schon in so einigen Pflegefamilien war und nie irgendwo recht dazu gehören scheint. An Freunden, Selbstvertrauen, Sportlichkeit und einem liebevollen Zuhause mangelt es ihm, bis er eines Tages auf die verrückte Farm von Betty und Hank kommt und da zum ersten Mal eine Ahnung bekommt, wie ist es, so angenommen zu werden, wie man ist.
Doch er ist nicht der einzige Neuankömmling auf der liebenswert verrückten Farm: ein schwarzes Pferd mit weißer Mähne muss auch erst noch seinen Platz finden. Und irgendwie spürt Ole, dass sie beide etwas ganz besonderes verbindet.
Schon vom ersten Moment ab, habe ich Sympathie für den freundlichen, zurückhaltenden Ole empfunden, der es bisher im Leben nicht leicht hatte. Von der ersten Seite an erzählt Britta Sabbag eine warmherzige Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und menschlicher Wärme. All dies spürt man in ihrer liebevoll erzählten Story, die neben empathischen Charakteren aber auch eine große Portion Humor, Abenteuer und Spannung enthält. Die junge Zielgruppe ab 8 Jahren erkennt sich bestimmt in Ole in einigen Punkten wieder, denn nicht immer ist man der Beliebteste oder Sportlichste unter Gleichaltrigen. Da kommt so eine Geschichte, die Zuversicht und Mut gibt, gerade recht und auch die Erkenntnis, dass vielleicht eine Freundschaft dort wartet, wo man es gar nicht erwartet hätte.
Besonders gefallen mir die Figuren des Buches, denn alle sind so individuell, bunt, lebendig und herzlich gestaltet, dass das Ende des Buches mal wieder viel zu schnell erreicht ist und man unbedingt Lust auf das nächste Abenteuer bekommt, das zum Glück eine kleine Vorschau schon verrät.
Ins Auge gefallen ist mir zuerst das Cover, denn das besticht durch seine angenehme Farbgestaltung und liebevoll gezeichneten Figuren von Igor Lange. Im Buchinneren sind zahlreiche weitere Schwarz-Weiß-Bilder – teilweise seitenfüllend – zu finden, die einen richtig in die Geschichte holen. Mit 140 Seiten und großen Illustrationen ist das Buch für kleine Bücherwürmer selbst gut zu bewältigen und der Schreibstil ist humorvoll, spielt auf etliche bekannte Redewendungen an und lässt offene Fragen nicht unbeantwortet. Ich bin wirklich begeistert von der schönen Story über Freundschaft, außergewöhnliche Charaktere und liebenswerte Schrulligkeiten.
Rezensionen von Franziska Fiske:
Ein zäher Weg zur Liebe – Leider enttäuschend
Be My Shelter (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card) von Lana Rotaru
„Be My Shelter“ von Lana Rotaru erzählt die Geschichte zweier grundverschiedener Menschen, die durch eine ungewöhnliche Challenge lernen, über ihren eigenen Schatten zu springen. Kaira ist der Inbegriff von Perfektionismus – sie jongliert Studium, Job, Ehrenamt und Familie und stellt ihre eigenen Bedürfnisse stets hinten an.
Cooper dagegen ist das komplette Gegenteil: Er lebt in den Tag hinein, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und lehnt Verpflichtungen kategorisch ab. Als die beiden gezwungen sind, zusammenzuwohnen, geraten sie immer wieder aneinander, bis eine spontane Wette ihr Leben auf den Kopf stellt.
Die Grundidee des Buches ist durchaus interessant, und das Potenzial für eine emotionale und tiefgründige Liebesgeschichte ist vorhanden. Leider konnte mich die Umsetzung aber nicht überzeugen. Die Handlung zieht sich über weite Strecken, sodass es schwerfällt, wirklich mit den Figuren mitzufühlen. Besonders Kairas ständiger Druck und ihr Perfektionismus wurden zwar realistisch dargestellt, doch ihre Entwicklung blieb für mich eher oberflächlich. Auch die Chemie zwischen ihr und Cooper konnte mich nicht richtig packen – die Dialoge wirkten oft gezwungen, und die emotionale Tiefe, die ich mir gewünscht hätte, blieb aus.
Zwar gibt es einige schöne Momente und Ansätze, doch insgesamt fühlte sich das Buch für mich eher anstrengend an. Es fehlte der mitreißende Funke, der mich hätte fesseln können.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Humorvoll,Spicy…aber
Deep End - Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe von Ali Hazelwood
Schreibstil: Das war mein erstes Ali Hazelwood Buch und ihr Schreibstil gefällt mir total, super humorvoll und unterhaltsam. Auch wenn ich noch kein anderes Buch von ihr gelesen habe, konnte ich ein paar Charaktere dank des Booktok Hype von "The Love Hypothesis" gleich erkennen, also Fans der vorherigen Bücher werden sich darüber sicher freuen.
Aber auch ohne Vorkenntnisse lässt sich Deep End gut lesen.
Leider konnte ich die Story selbst nicht ganz packen. Man hat gemerkt, wie viel Mühe sich die Autorin gemacht hat, sich gut über das Thema Bdsm/Kinks zu informieren, und das ist ihr auch echt gelungen. Aber ich konnte einfach keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, und auch die Story war bis auf die Spice-Elemente nicht ganz mein Fall. Die deutsche Übersetzung von manchen Spice-Wörtern war auch etwas unangenehm, da hätte mir die englische Version vermutlich besser gefallen. Und auch das Drama zum Schluss empfand ich als etwas vorhersehbar. Es ist definitiv kein schlechtes Buch und es gab viele Momente, wo ich lachen musste, aber der Plot hat mich einfach nicht vom Hocker gehauen.
Meinung zum Hörbuch: Zum Hörbuch gibt es nichts zu meckern. Viola Müller hat eine sehr angenehme Stimme und es hat mir sehr gefallen, wie unterschiedlich sie die verschiedenen Charaktere vertont hat.
Fazit: Eine humorvolle Sports Romance mit dem Hauptfokus auf Sexualität und Bdsm. Die Charaktere und die Story waren zwar nicht mein Fall, dennoch hat mich der Schreibstil der Autorin gut unterhalten.3- 3,5Sterne
Rezensionen von Franziska Fiske:
Gefangen im Sturm – Ein Thriller mit Höhen und Tiefen
Nachtflut von Stina Westerkamp
Rezension zu Nachtflut von Stina Westerkamp
Nachtflut verspricht von Anfang an eine beklemmende Atmosphäre: Ein herannahender Sturm, eine Evakuierung, ein dunkles Geheimnis und eine steigende Bedrohung. Elisa gerät in einen Albtraum, als sie sich mit ihren Nachbarn im Haus wiederfindet – während draußen das Wasser steigt und entflohene Häftlinge ihr Unwesen treiben.
Die Ausgangslage ist spannend, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Zwar gelingt es der Autorin, eine gewisse Grundspannung aufrechtzuerhalten, doch die Charaktere und deren Handlungen wirkten stellenweise nicht ganz nachvollziehbar. Einige Wendungen fühlten sich vorhersehbar an, während andere Passagen sich etwas zogen.
Insgesamt ein solider Thriller mit starker Atmosphäre, der jedoch sein volles Potenzial nicht ausschöpft. Wer eine kurzweilige Lektüre mit düsterem Setting sucht, kann dennoch einen Blick wagen.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Erschütternde Tragödie und mitreißender Thriller
Allein gegen die Lüge von Alex Finlay
Der 21-jährige Matt will einmal Filmemacher werden und studiert gerade in NYC, als er erfährt, dass seine Eltern und seine beiden jüngeren Geschwister in Mexiko ums Leben gekommen sind. Es ist eine tragische Ausgangslage, die viele Fragen aufwirft, als Hinweise auf Fremdeinwirkung auftauchen. Matts großer Bruder Danny sitzt seit sieben Jahren im Gefängnis und beteuert seine Unschuld und sein Vater Evan ist daran zerbrochen, die Unschuld seines Sohnes zu beweisen - doch er gibt nicht auf.
Matt hat Zweifel und glaubt an die Schuld seines Bruders. Die erschienene True-Crime-Doku hat der Familie zu trauriger Berühmtheit verholfen und Evan wie einen Verrückten dargestellt. Im Buch finden sich auch ein paar Ausschnitte aus der Doku. Die Kapitel der verstorbenen Familienmitglieder Maggie, Evan und seiner Frau Liv hinterlaßen dabei immer ein bedrückendes Gefühl, denn wenige Zeit später waren sie tot. Durch diese Erzählweise nähert man sich auf Gegenwarts- und Vergangenheitsebene der Wahrheit an und das entfaltet eine starke Sogkraft. Umso mehr man die Familien Pine kennenlernt, um so herzzerreißender ist ihr Schicksal. Die Ermittlungen von Special Agent Sarah Keller haben mir besonders gefallen. Sie ist sehr beeindruckt von der verstorbenen 16-jährigen Maggie und lässt ihr Gerechtigkeit zukommen, was mich sehr gefreut hat. Keller und Mett versuchen herauszufinden, was seiner Familie wirklich zugestoßen war. Das zu verfolgen ist sehr spannend, auch wenn mich der Thriller nicht überraschen konnte, weil sich meine frühe Vermutung bestätigt hat. Jedes Detail ist jedoch nicht vorherzusehen und insgesamt hat mir der Thriller eine mitreißende und berührende Lesezeit beschert.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Jeder Anfang braucht ein Ende
Für immer von Maja Lunde
«Für immer» ist ein interessantes Gedankenexperiment. Maja Lunde führt einen erzwungene Stillstand herbei und lässt ihre Figuren in diesem Szenario verweilen. Als Beobachter ist es spannend zu sehen, wie sie damit umgehen. Die 21-jährige Ellen, die in einem Bestattungsunternehmen arbeitet und sich als Adrenalinjunkie bezeichnet, verliert Stabilität in ihrem Leben.
Ebenso die Krankenschwester Eva, für die sich mit der neuen Situation auch im Krankenhaus alles ändert - nur körperliches Verharren. Die menschliche Entwicklung ist nicht länger Teil des Kreislaufs, während sich alles andere weiterdreht. Es ist ein „Zustand von Nichtsterben und Nichtwachsen, einem Stillstand, einer Art Ewigkeit.“ Für niemanden ist eine Änderung der Lage absehbar. Diese Ungewissheit geht nicht spurlos an den Menschen vorbei. Die Protagonisten reagieren sehr unterschiedlich. Sie sind angehalten den Alltag beizubehalten.
Einige freuen sich über die gewonnene Zeit, sehen es als Geschenk, wie die Fotografin Jenny, die eine Krebsdiagnose erhalten hat und der nur ein halbes Jahr mit ihrer Familie geblieben wäre. Andere wittern eine Verschwörung oder sehnen sich nach Endlichkeit, wie Ellens Freund Philip, der eine extreme Entwicklung durchmacht. Das Rentner-Ehepaar Margo und Otto haben von Beginn an unterschiedliche Lebensvorstellungen und es hätte mir sehr gefallen, wenn auch Margo einige Kapitel bekommen hätte, da man nur Ottos Sichtweise kennenlernt. Es ist ein Roman mit dystopischem Charakter, der an die Pandemie erinnert und auch Bezüge zur Klimakrise und KI aufgreift, mit einem Ende, das nachdenklich macht.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Sport, Freundschaft und beste Unterhaltung
Die Football-Freunde - Touchdown für die Grasdorf Rebels von Andreas Hüging
Jimmy King träumt davon, einmal den Super Bowl zu gewinnen. Football spielen bei den Grasdorf Rebels ist seine Leidenschaft und er hofft, auf diesem Weg einmal seinen amerikanischen Vater kennenzulernen.
»Rebels sind Gewinner, heute, morgen und für immer!«
Die Mannschaft hat keine profimäßige Ausrüstung, aber sie hält zusammen und zeichnet sich gerade durch die vielen verschiedenen Charaktere aus.
Die Ich-Perspektive von Jimmy konzentriert sich vor allem auf seine Sicht und das ist sehr unterhaltsam, sprachlich passend und witzig geschrieben.
»Warum werden nicht alle für das gemocht, was sie am besten können, statt für ihre Schwächen ausgelacht? Das werde ich wohl nie verstehen.«
Die dreißig Kapitel haben eine gut lesbare Länge und angenehme Übergänge. Manchmal wird alles ein wenig gerafft. Das Ende ist packend geschrieben, mit der Aussicht auf eine Fortsetzung, die schon in den Startlöchern steht. Insgesamt ein gelungener Auftakt über sportlichen Teamgeist, Freundschaft und Zusammenhalt, der auch die aktuelle Lebensrealität der lesenden Zielgruppe einfängt und ganz nebenbei für Football begeistert. Für die grau eingefärbten Football-Begriffe findet man übrigens eine Erklärung im Glossar am Ende des Buches. Auch die Namen und Gesichter der Grasdorf Rebels findet man im Vor- und Nachsatzpapier und einige weitere tolle Illustrationen im Buch. Es macht Spaß, lässt sich gut (vor)lesen und hat ein angenehmes Format. Endlich mal eine Alternative zu Fussball! Empfehlenswert!
Rezensionen von Franziska Fiske:
Zwischen Fragilität und Hoffnung: Ein Roadtrip zu sich selbst
Dancing Queen von Camila Fabbri
Camila Fabbris Dancing Queen beginnt mit einem packenden Einstieg: Paulina erwacht blutend und verwirrt in einem demolierten Auto, neben sich ein fremdes Mädchen. Die Frage, was passiert ist, zieht sich durch die Geschichte und gibt dem Buch eine unterschwellige Spannung, die einen nicht loslässt.
Nach und nach entfaltet sich Paulinas Leben, ihr tristes Dasein in Buenos Aires mit ihrem farblosen Exfreund Felipe, das Abenteuer eines Roadtrips mit der temperamentvollen Kollegin Maite und schließlich die Begegnung mit Lara, die mehr als nur eine Beifahrerin wird.
Fabbri beschreibt dabei die inneren Konflikte, Hoffnungen und Desillusionierungen einer Generation, die zwischen Fragilität und Selbstbewusstsein balanciert.
Besonders beeindruckend ist Fabbris Schreibstil: lakonisch, rotzig und dabei poetisch, schafft sie es, die Sorgen und Sehnsüchte junger Frauen in einer oft gnadenlosen Gesellschaft einzufangen. Paulina wird zu einer faszinierenden Protagonistin, deren Suche nach Identität und Zugehörigkeit den Leser tief berührt.
Obwohl das Buch eher kurz ist, hinterlässt es einen bleibenden Eindruck. Die Mischung aus Melancholie und leiser Hoffnung macht Dancing Queen zu einem besonderen Leseerlebnis. Es ist eine kluge, relevante und feinfühlige Geschichte über Einsamkeit, Selbstfindung und den Mut, das eigene Leben in neue Bahnen zu lenken.
Fazit: Eine großartige, überraschende Lektüre. Trotz seiner Kürze ist das Buch inhaltlich bedeutend und emotional packend. Absolut empfehlenswert!











