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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Arambol:

Unspektakulär

Dunkle Asche von Jona Thomsen


"Ein Fenster in die Vergangenheit öffnete sich, zu einem Sommer, den sie am liebsten vergessen hätte."

Jona Thomsens Krimi "Dunkle Asche" entführt uns an die Ostseeküste, genauer gesagt in den kleinen Ort Kalifornien, wo ein alter Mordfall neu aufgerollt wird. Im Zentrum der Handlung steht das neu formierte Ermittlerduo mit Gudrun Möller und Judith Engster; zwei Charaktere, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Die anfängliche übergroße Distanz zwischen den beiden Ermittlerinnen entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu gegenseitigem Vertrauen. Besonders für Gudrun wird der Fall sehr schnell zu einer persönlichen Reise in ihre eigene Vergangenheit.

Aufgrund einiger, für mich schwer nachvollziehbarer Handlungen, bin ich mit den beiden Figuren jedoch nie richtig warm geworden.

Der Krimi ist insgesamt flüssig zu lesen, die Kapitel sind überschaubar kurz. Die Geschichte selbst ist handwerklich gut geschrieben, dennoch fehlt es durchgehend an wirklicher Spannung und Überraschung. Zwar sorgt das Ende noch für eine unerwartete Wendung, doch diese wirkt übertrieben konstruiert und ist nun wirklich enttäuschend und unnötig klischeehaft ausgefallen.

Die falschen Fährten, die Jona Thomsen immer wieder legt, sind stets allzu offensichtlich, sodass sich der Fall relativ früh durchschauen lässt.

Wer auf Hochspannung und zahlreiche Wendung hofft, wird möglicherweise enttäuscht. Alles in allem ist "Dunkle Asche" ein solider, aber gleichzeitig auch unspektakulärer Krimi.
Kein herausragendes Highlight, aber dennoch unterhaltsam für zwischendurch.

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Rezensionen von Kathie:

Stimmungsvolles und fantasiereiches Abenteuer

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin von Jodi Lynn Anderson

Das Buch möchte ich meiner 11-jährigen Enkelin schenken. Doch schon nach den ersten Seiten war ich so gefesselt, dass ich es fast in einem Rutsch durchlesen musste.
Das Cover ist faszinierend und spricht einen sofort an. Rosie wächst mit einer gefühlskalten Mutter auf, ohne zu wissen, warum.

Bis sie ein Buch über 13 Hexen entdeckt und erfährt, dass eine von ihnen die Erinnerungen ihrer Mutter gestohlen hat.
Rosie ist eine authentische Heldin, die sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt. Gemeinsam mit dem Geist Ebb stellt sie sich mutig der gefährlichen Wahrheit und erkennt, dass sie eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Hexen spielt.
Die Stimmung ist unheimlich atmosphärisch, ich war total in der Geschichte versunken. Sie ist spannend und besonders, der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen; gut verständlich für die Altersgruppe, aber keineswegs zu einfach. Den nächsten Band müssen wir unbedingt haben!

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Rezensionen von _ich.lese_:

Ein besonderes Café

Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota

Himari lebte als Kleinkind in Sapporo,als sich ihre Eltern trennten zog ihre Mutter mit den zwei Töchtern zu ihren Eltern. Dort stand ein Klavier und Himari lernte schnell, das Instrument zu spielen. So kam sie ins Ausland um dort bessere Chancen zu haben. Aber sie hatte einen Unfall, ihre Hand wurde verletzt und sie konnte nicht mehr Klavier spielen.

So kam sie zurück nach Japan, sie zogen nach Sapporo und ein neues Leben begann. In dem fand sie ein besonderes Café.


Das Café schließt bei Sonnenuntergang, es ist sehr leise dort, es gibt keinerlei HintergrundGeräusche und es wird von zwei Personen betrieben, mit den Namen gebe ich mich jetzt nicht ab, die konnte ich mir eh nicht merken.
Aber das Café hatte eine Besonderheit, wenn die Barista ihre Frenchpress rausholen, hatte die Person, die den besonderen Kaffee bekommen soll, eine einmalige Chanve für 4 Minuten 33 zurück in die Vergangenheit zu reisen und den größten Fehler rückgängig zu machen. Mancher nutzt die Chance, mancher nicht.
Ein schönes Buch, angenehm zu lesen, auch wenn ich mit den japanischen Namen meine Schwierigkeiten habe, aber die sind auch nicht wirklich wichtig. Die Idee fand ich jedenfalls sehr schön und ich habe es gerne gelesen.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Cosy Krimi

Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Björn Kopernikus ist ein ehemaliger Schauspieler, der auf dem Campingplatz Himmelreich in seinem alten Camper Otto angekommen ist. An seinem ersten Morgen stolpert er über eine Leiche, die unter einem StandUp-Board befestigt wurde. Da seiner Meinung nach die Polizei unfähig ist, zu ermittelt undes sein größter Traum war als Tatortkomissar eine Rolle zu bekommen, nimmt er kurzerhand die Ermittlungen in die Hand.

Ich kenne von Andreas Winkelmann eher das er Thriller schreibt und die nicht gerade harmlos sind, daher war ich auf den Cosy Krimi schon sehr gespannt. Im Buchvorsatz findet man eine Karte von Himmelreich, so kann man auf die Spuren von Björn und seiner liebreizenden Helferin Annabelle, eine ortsansässige Künstlerin und dreifache Witwe folgen. Es macht schon Spaß. Björn ist so herrlich schrullig und Annabelle so das ganze Gegenteil. Auch die Randfiguren, die eine kleinere Rolle spielen, sind gut getroffen. Es war unterhaltsam und teilweise auch sehr humorvoll. Hat Spaß gemacht.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Bewegende Geschichte

Im Namen der Barmherzigkeit von Hera Lind

Die kleine Steffi wird direkt nach ihrer Geburt von ihrer Mutter abgegeben und kommt in ein Kinderheim. Im Alter von drei Jahren wird sie von einer Familie als Pflegekind aufgenommen, die zu jedem eigenen Kind ein Pflegekind auf ihrem Bauernhof aufnimmt.

Erzählt wird von Hera Lind Steffis wahre Geschichte und das ist keine schöne.

Steffi und ihre Pflegegeschwister werden ausgebeutet, sie müssen die ganze Arbeit tun, müssen auf dem Feld, im Stall und im Haushalt helfen, müssen in einer Kammer schlafen, bekommen wenig zu essen und Kleidung nur die gebrauchte, abgenutzte der eigenen Kinder. Während die Kinder der Familie nicht helfen müssen, dürfen die Pflegekinder gerade mal so zur Schule und werden ausgenutzt. Steffi hat noch ein ganz schreckliches Schicksal, sie wird vom Bauer mehrfach missbraucht.
Die Autrin erzählt die Geschichte eines so großen Missbrauch, gegen den niemand etwas unternommen hat. Es ist unglaublich, es macht einen traurig und wütend. Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen, und schreckliches Mitgefühl mit den Kindern. Ein bewegendes Buch, welches noch lange nachhallen wird.

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Rezensionen von brauneye29:

Es geht spannend weiter

Royal Institute of Magic, Band 2 - Auf den Spuren des Schattensuchers von Victor Kloss

Zum Inhalt:
Die Ausbildung im Royal Institute of Magic beginnt und ganz anders als Ben erwartet hätte. Schon gleich am Anfang taucht ein Dunkelelf auf. Hat dieser es etwa auf die magische Rüstung von Elizabeth abgesehen? Das muss verhindert werden. Dabei muss er sich doch eigentlich auf den magischen Zauberkampf vorbereiten und die Prüfung meistern, sonst ist er gleich wieder raus aus der Schule.

Meine Meinung:
Es geht gleich spannend weiter und genau wie Ben müssen wir uns ganz schnell wieder in die Geschichte einfinden, denn es geht gleich ohne große Vorrede weiter in der Geschichte. Nicht nur, dass eifrig für die Prüfungen gelernt werden muss, es gilt auch gleich ein Abenteuer zu bestehen. Die Geschichte ist spannungsreich erzählt und man möchte immer weiter lesen. Die Situationen und Personen sind gut beschrieben, so dass förmlich ein Film vor dem geistigen Auge abläuft. Das hat mir gut gefallen.
Fazit:
Es geht spannend weiter

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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Anspruchsvoll und komplex: keine Lektüre für Zwischendurch

Von Schafen und Wölfen von Achim Zons

Kurz vor einer Fusion mit einem amerikanischem Medienkonzern fällt der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) die Krankenakte des US-amerikanischen Ex-Präsidenten in die Hände. Diese offenbart, dass Adam Rycart an einem seltenen Gendefekt leidet. Eine Offenlegung der Akte seitens der DAZ würde nicht nur eine Wiederwahl des Präsidenten vereiteln, sondern auch die Fusion mit dem amerikanischen Konzern zunichte machen, was den Ruin des Verlags bedeuten würde.

Und nicht nur das: Die Anhänger Rycarts sind zu allem bereit, um eine Veröffentlichung der Akte zu verhindern und haben bereits den engsten Vertrauten der Verlagseigentümerin, David Jakubowicz, im Visier...

Bei "Von Schafen und Wölfen" handelt es sich um den dritten Thriller rund um den Journalisten David Jakubowicz. Ich kannte die beiden Vorgänger noch nicht, hatte grundsätzlich aber keine Verständnisprobleme oder Wissenslücken. Dennoch würde ich vermutlich nicht empfehlen, diesen Band ohne jegliche Vorkenntnisse zu lesen. Denn dieser Politthriller ist durchaus komplex konstruiert und bietet dem Leser auch keine Hilfestellungen, wie beispielsweise eine Figurenübersicht, an.

Besagte Komplexität bezieht sich dabei zum einen auf die Fülle der Figuren sowie deren Hintergründe. Ohne eine wirkliche Einführung werden sie dem Leser in Mitten eines rasanten Geschehens präsentiert, wobei zwischendurch immer wieder einzelne Wissenshäppchen über die Hintergründe der einzelnen Charaktere platziert werden. Möglicherweise fällt an dieser Stelle die Einordnung leichter, wenn man bereits die weiteren Bände um David Jakubowicz kennt. Mit meinem Wissensstand habe ich aber sicherlich das erste Drittel des Buches damit verbracht, konzentriert und manchmal auch ein wenig verwirrt die Figuren einzuordnen.

Zum anderen bezieht sich die Komplexität auf die Handlung selbst. Diese nimmt den Sturm auf das Kapitol in Washington 2021 zum Anlass, eine fiktive Geschichte für mögliche Hintergründe und Zusammenhänge abzubilden. Dabei fand ich die Idee dahinter durchaus interessant und ebenso schlüssig. Die Art und Weise ihrer Darstellung hat mir beim Lesen allerdings missfallen. Denn die Handlungsstränge sind teils durchmischt, immer wieder setzen sie an neuen Punkten an und zumindest in der ersten Hälfte musste ich mich beim Lesen unheimlich anstrengen, um den roten Faden nicht zu verlieren.
Hinzu kam der nüchterne Schreibstil des Autors, der im Grunde genommen zwar gut zu der Journalistenrolle des Protagonisten passte und realistische Einblicke in dessen Arbeitsweise sowie die Funktionsweise eines Zeitungsverlages ermöglichte, es durch seine Gefühlskälte und Faktendensität jedoch erschwerte, sich eine der Hauptfiguren als Anker zur Hilfe zu nehmen.

Alles in einem würde ich diesen Politthriller nur bedingt weiterempfehlen. Mir persönlich war er zu komplex und büßte dadurch an Spannung ein. Wer dies in Kauf nimmt und interessiert an einem Einblick in das Journalistenleben eines großen Verlages ist, könnte einen Blick in die Leseprobe wagen, dies aber bevorzugt beim ersten Buch rund um Jakubovic tun.
2,5/5 Sterne

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Rezensionen von Gaby 2707:

3 Menschen im Zug

Schwalbe zieht nach Süden von Jäger Helmut

Von klein auf wird Giovanni Battista Schwalbe, der zwar einen italienischen Vornamen hat, aber noch nie in Italien war, von seiner schwer enttäuschten Mutter Margarete eingetrichtert, dass alles italienische falsch ist. Sein Vater Michele, ein italienischer Gastarbeiter aus dem Süden Italiens, ist aus dem Sommerurlaub, den er jedes Jahr bei seiner Familie gemacht hat, im Jahr 1967 einfach nicht mehr zurückgekehrt und hat sich auch nie wieder gemeldet.

Da war Giovanni gerade mal 10 Jahre alt und das hat nicht nur ihn total aus dem Gleichgewicht gebracht. Seine heillos überforderte Mutter schiebt ihn in ein Klosterinternat ab, aus dem ihn sein Onkel Albert nach 4 Jahren zu sich nach München holt.
Viele Jahre später bekommt Giovanni, der sich jetzt Hans nennt, einen Brief seiner italienischen Verwandtschaft in die Hände, was bei ihm ungeahnte Gefühle auslöst. Er will sie nun unbedingt kennenlernen, zu seinen Wurzeln finden und kauft ein Zugticket nach Bologna Centrale. Die Fahrt beginnt entspannt bis die junge Studentin Sarah, ein Mädchen mit reichem Elternhaus im Hintergrund, und Klosterschwester Agnes, die ihm schon auf dem Münchner Hauptbahnhof aufgefallen war, zu ihm ins Abteil kommen. Zwischen den drei so unterschiedlichen Menschen entspinnt sich ein interessantes Drei-Generationen-Gespräch. Hans lässt sein Leben noch einmal an sich vorüberziehen und zieht Bilanz.

Helmut Jäger kenne ich bisher nur als Krimiautor und war daher sehr gespannt auf diesen Roman. Und ich muss sagen – ich bin absolut begeistert.
Durch die Gespräche mit Agnes und Sarah lerne ich Giovanni in seiner Kindheit und Jugend noch besser kennen. Er ist mir nicht in jeder Lebenslage sympathisch. Aber gerade diese Schwachstellen machen ihn so menschlich und echt. Auch den beiden Damen im Abteil habe ich mit Interesse zugehört. Besonders bei Schwester Agnes Lebensgeschichte habe ich gedacht: eine klasse Frau, die mitten im Leben steht und weiß was sie will. Und Sarah, die mit ihrer Unbekümmertheit und ihrer Begeisterung die beiden anderen ansteckt, bringt den Schwung in die Geschichte.
Ich lese Geschichten besonders gerne wenn sie wie hier in der Stadt meines Lebens München spielen und ich manche Wege mit dem Protagonisten mit gehen kann. Und es hat mich gefreut, dass auch meine Löwen in einer kleinen Notiz erwähnt werden.
Helmut Jäger hat es mit seinem exzellenten und bildhaften Schreibstil ab der ersten Seite geschafft mich voll und ganz in diese Geschichte hinein zu ziehen. Ich war gefangen in den Dialogen der drei Menschen im Zug, die so viel mehr sind als nur einfache Gespräche. Hier und da habe ich bei Ereignissen von denen erzählt wird, schmunzeln müssen; war gerührt von manchen Begebenheiten und auch mal traurig über das Schicksal des kleinen Giovanni. Und ich fand es toll, dass er durch Agnes und Sarah einen etwas anderen Blick auf das Leben bekommen hat.
Am meisten überrascht und auch geschockt war ich dann vom Ende dieser Reise.

Ein gedankenreicher, sehr emotionaler Roman mit einer Prise Humor, der mich zum Nachdenken gebracht, aber vor allem sehr gut unterhalten hat.

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Rezensionen von drachenzahn:

Wunderbar wichtiges Buch

Du bist du ... und wunderbar von Mykaell Blais

Bei diesem Buch handelt es sich eigentlich weniger um ein Sachbuch im klassischen Sinne. Stattdessen erhält man viel mehr einen idealen Gesprächsanlass für Familie, Kindergarten oder die Schule. Auf jeder Seite wird mittels eines Comicbilds eine Meinung oder eine Frage wiedergegeben, die sich mit Geschlechterrollen und deren Klischees auseinandersetzt.

Kinder und Erwachsene gleichermaßen werden herausgefordert, ihre Denkmuster zu hinterfragen und offen zu diskutieren. Dabei verzichten die Autoren auf den erhobenen Zeigefinger. Im Grunde werden lediglich Fragen gestellt und man wird ermuntert, über bestimmte Ideen nachzudenken. Toll finde ich auch die historischen Verweise. So werden Männer und Frauen vorgestellt, die sich den traditionellen Geschlechterbildern entzogen haben. Und wir bekommen einen Einblick in andere Kulturen und wie diese von den unseren abweichen.

Man sollte sein Kind auf jeden Fall beim Lesen begleiten und gemeinsam über die dargestellten Inhalte diskutieren. Gibt es wirklich Farben, Hobbys oder Gefühle, die nur einem Geschlecht vorbehalten sind? Und wer legt das eigentlich fest? Gab es diese Rollenbilder schon immer? Und wie sieht es in anderen Ländern aus? Mit Herz und Witz werden unterschiedliche Familienmodelle und Lebensrealitäten gezeigt.

Wer auf der Suche nach einem Buch ist, das Kindern und letztlich auch Erwachsenen mit Humor und Offenheit vermitteln möchte, dass Vielfalt und Individualität gefeiert werden dürfen, wird hier auf jeden Fall fündig.

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Rezensionen von drachenzahn:

Eine herzerwärmende Geschichte über Freundschaft

Die Kinder von Birkby. Hier kommen die Tierretter! (Band 1) von Barbara Rose

Dieser liebevoll gestaltete Vorleseband erzählt nicht nur von tierischen Rettungsaktionen, sondern vor allem von einem großen Thema: der Bedeutung von Freundschaft.

Die besten Freundinnen Jette und Emilia entdecken einen heimatlosen Hund vor einem Kiosk. Weil sie den Armen unbedingt helfen wollen, nehmen sie ihn kurzerhand mit nach Hause und gründen zusammen mit Emilias jüngerem Bruder eine Bande namens „die Tierretter“.

Mit dem Hund Pommes erleben sie jede Menge lustige und unterhaltsame Abenteuer.

Anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, steht weniger die Tierrettung als solche im Mittelpunkt, sondern eher die Beziehung der Kinder untereinander. Insbesondere durch den neuen Nachbarn Paul kommt es zu Spannungen, da die sonst so coole Jette ziemlich eifersüchtig ist. Die Figuren wirken dabei glaubwürdig und facettenreich. Mit ihren Stärken und kleinen Schwächen laden sie zum Mitfiebern und Schmunzeln ein. Richtig spannend wird es dann, als das jüngste Teammitglied Benno plötzlich mit Pommes wegläuft.

Die Kapitel sind recht kurz, wodurch man beim Vor- oder auch Selberlesen immer wieder Pausen einlegen kann. Die Schriftgröße eignet sich auch für geübte Leseanfänger. Der kurzweilige Text wird zudem immer wieder von humorvollen Farbillustrationen aufgelockert, die den Inhalt perfekt und stimmungsvoll wiedergeben.

Ich kann das Buch allen Kindern ab fünf Jahren ans Herz legen, die sich für tierische Abenteuer und Geschichten rund um Zusammenhalt und Freundschaft begeistern können.

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