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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

So macht Lesen lernen richtig Spaß

SUPERLESER! Star Wars(TM) The Mandalorian Die Abenteuer von Din Djarin von Matt Jones

Unser Enkel ist ein großer Star Wars Fan. Da er seit vergangenem Jahr zur Schule geht und Lesen lernt, kommt dieses Buch gerade recht.
„Superleser! Star Wars - The Mandalorian: Die Abenteuer von Din Djarin“ von Matt Jones ist ein Buch aus der Superleser-Reihe, die die Kinder ab 6 Jahren anhand der Silbentrennung beim Lesen lernen sehr gut unterstützen kann.

Da macht das Lesen lernen nicht nur Spaß, sondern wird zu einem richtigen Abenteuer.
Din Djarin, ein mutiger Mandalorianer, der sich im Star Wars Universum einen Namen als Kopfgeldjäger gemacht hat, berichtet hier in kindgerechter, einfacher Sprache von seinen Abenteuern. Genau so, dass die jungen Leser der Geschichte gut folgen und in sie eintauchen können. Wir lernen Din Djarin und sein Findelkind Grogu auf ihren Reisen im Naboo N-1 Sternenjäger durch die aufregende Star Wars Galaxis kennen. Wir erfahren alles über Mandos Freunde, wie den geschäftstüchtigen Greef Karga, die geheimnisvolle Schmiedin oder den Droiden IG-11.
Bei der Silbenmethode, die hier zum Lesen lernen angewandt wird, erleichtern farbig markierte Silben das erkennen und lesen von Wörtern. Durch diese viel bessere Übersichtlichkeit wird das Lesen schnell zu einem positiven Erlebnis und kann so auch das Selbstbewusstsein der Kinder fördern. Dazu tragen auch die große Schrift und die kurzen Sätze bei.
Die glänzenden teils seitengroßen Bilder gehen auf das Gelesene ein und tragen so dazu bei, dass die Kinder die Star Wars Welt noch besser aufnehmen und verstehen.
Im Anschluss an die Abenteuer werden verschiedene Begriffe noch mal ausführlicher erklärt. Durch ein Star Wars Quiz mit 5 Fragen kann man heraus finden, ob das Gelesene auch richtig aufgenommen wurde. Und für Eltern bekommt man einige Tipps zur Leseförderung.
Durch die etwas verstärkten Seiten und das Lesebändchen macht das Buch einen hochwertigen Eindruck und lädt mit seinem humanen Preis zum verschenken ein.

Mit diesem tollen Mix aus Erzählung & Sachwissen, wunderbaren detailreichen Bildern und dem kniffligen Star Wars Quiz macht das Lesen üben gleich richtig viel Spaß. Ein empfehlenswertes Buch - nicht nur für kleine Star Wars Fans.

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Rezensionen von Carolin:

liebevolle Einschlaflektüre

Ab ins Bett, Winnifrett! von Britta Sabbag

Als erstes ist mir die gereimte Sprache der Vorlesetexte positiv aufgefallen. Dies empfinde ich zum Vorlesen als sehr angenehm, flüssig und beruhigend, da man viel mit Betonung arbeiten und das Leseerlebnis so angenehm gestalten kann. Die Abbildungen im Buch sind liebevoll gestaltet. Die Farbgebung eignet sich sehr gut zum Einschlafen, da es sich um gedämpfte und angenehme Farben handelt.

Die bildliche Aufbereitung ist liebevoll gestaltet. Zusätzlich gibt es viele Kleinigkeiten auf den Seiten zu entdecken. Insbesondere hat es mir gefallen, neben Winnie noch ein weiteres kleines Tier auf der "Einschlafreise" zu begleiten und dieses stets auf den Seiten zu suchen.
Positiv hervorheben möchte ich, dass am Einschlafprozess nicht nur Mama Frettchen beteiligt ist, sondern auch Papa Frettchen. Zwar wird Papa Frettchen im Text nicht erwähnt, ist jedoch auf vielen Seiten präsent und vermittelt so ein gleichberechtigtes Bild der Elternteile.
Insgesamt als Einschlaflektüre sehr zu empfehlen!

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Rezensionen von evaki:

Wunderbare Tierfreundschaft

Federohr und Flitzepfote - Der Kopfwärmer von Jordis Lank

Wie aufregend das Leben im Dämmerwald sein kann, lässt sich mit einem Blick auf das Cover schon ganz gut erkennen. Dass eine Eule und ein Eichhörnchen dabei die Hauptrollen spielen, ist offensichtlich. Jordis Lank, die Autorin dieser wunderbaren Geschichte versteht es auf besonders liebevolle Art und Weise uns mit Ihren einfühlsamen Worten einzubinden und zu verzaubern.

Dabei ist nicht alles nur Zuckerschlecken, was da im Wald so passiert. Da kann es neben Plopp, Autsch und Rumms schon auch mal ordentlich daneben gehen. Flumms, auch Federohr genannt und Tuff, eine wahre Flitzepfote sind zwar sehr unterschiedlich, aber ergänzen sich auf's Beste. Ein Buch mit Spannung, ohne bei den Kindern Angst zu erzeugen und mit zwei Charakteren, die man gerne noch auf weiteren Abenteuern begleiten möchte. So liest sich das Buch, auch für die Vorleser gut, und mit viel Vergnügen!

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Nichts ist so wie es scheint

Fanpost von Roman Just


Fanpost" von Roman Just ist ein Krimi, der sich deutlich von anderen Kriminalromanen abhebt. In dieser Geschichte dreht sich alles um Achim Walchen, einen Mann, der zusammen mit seinen Komplizen einen Überfall auf einen Geldtransporter begeht. Doch der Raubzug nimmt eine unerwartete Wendung, denn neben dem gestohlenen Geld sichern sie sich auch äußerst brisante und wichtige Dokumente.

Während seine Komplizen nach dem Überfall sofort das Weite suchen, bleibt Achim ruhig und gelassen. Er setzt seinen Alltag fort, ohne sich in irgendeiner Weise von den Ereignissen aus der Bahn werfen zu lassen. Doch sein ruhiges Leben endet schnell, als er verhaftet wird.
Achim wird nicht nur der Raub auf den Geldtransporter zur Last gelegt – bei dem zudem mehrere Menschen ums Leben kommen –, sondern ihm wird auch vorgeworfen, dass er den Überfall mit tödlicher Präzision ausgearbeitet hat. Doch es kommt noch schlimmer: Die Ermittler setzen ihn massiv unter Druck, seine Komplizen zu verraten. Doch Achim bleibt standhaft und schweigt. Trotz seiner Weigerung, seine Mitstreiter zu verraten, wird er zu einer langen Haftstrafe verurteilt.
Während seiner Zeit im Gefängnis wird Achim durch eine Brieffreundschaft mit Inge Ammer abgelenkt. Inge, eine mysteriöse Frau mit eigenen Geheimnissen, scheint Achim zu verstehen und bietet ihm ein wenig Trost. Doch schnell wird klar, dass auch sie in einem Netz aus Geheimnissen und Lügen gefangen ist, das nicht nur Achims Leben bedroht, sondern auch seine Zukunft in den Händen von Menschen liegt, die weitaus gefährlicher sind, als er anfangs dachte.
Die Beute aus dem Überfall bleibt nach wie vor verschwunden, und Achim stellt sich die Frage, was hinter dem mysteriösen Raub noch steckt. Was genau hat er außer dem Geld noch in den Händen, und warum sind alle so erpicht darauf, ihn zum Sprechen zu bringen? Welche Geheimnisse stecken in den Dokumenten, die er zusammen mit dem Geld erbeutet hat, und warum ist er plötzlich in lebensgefährlicher Gefahr?

Die Spannung in der Geschichte wächst stetig, als sich immer mehr Rätsel auftun. Was verbirgt Inge Ammer? Was will sie wirklich von Achim? Ist sie an der Beute interessiert, oder verfolgt sie eine ganz andere Agenda? Für wen arbeitet sie eigentlich? Ist ihre Zuneigung zu Achim wirklich ehrlich, oder spielt sie ein gefährliches Spiel mit ihm? Die Antworten auf diese Fragen entpuppen sich als äußerst brisant und die Situation spitzt sich immer weiter zu. Es wird deutlich, dass es nicht nur um den Raub geht, sondern um viel größere, tiefere Verstrickungen, die Achim in ein tödliches Spiel verwickeln.
Der Krimi ist unglaublich spannend und lässt einen nicht los, bis alle offenen Fragen endlich beantwortet sind. Der Schluss ist überraschend und stellt alles auf den Kopf, sodass man am Ende nur noch den Kopf schütteln kann, wie geschickt die Wahrheit ans Licht kommt. Roman Just gelingt es meisterhaft, den Leser immer wieder in die Irre zu führen, sodass man bis zum Ende mitfiebert.
"Fanpost" ist ein Krimi, der weit über die üblichen Klischees hinausgeht. Die Mischung aus Spannung, tiefgründigen Charakteren und unerwarteten Wendungen macht dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Ich habe diesen Krimi sehr genossen und kann ihn ohne Bedenken weiterempfehlen – besonders für Leser, die von einem Krimi mehr erwarten als nur ein simples Verbrechen.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Nichts ist so wie es scheint

Fanpost von Roman Just

Fanpost" von Roman Just ist ein Krimi, der sich deutlich von anderen Kriminalromanen abhebt. In dieser Geschichte dreht sich alles um Achim Walchen, einen Mann, der zusammen mit seinen Komplizen einen Überfall auf einen Geldtransporter begeht. Doch der Raubzug nimmt eine unerwartete Wendung, denn neben dem gestohlenen Geld sichern sie sich auch äußerst brisante und wichtige Dokumente.

Während seine Komplizen nach dem Überfall sofort das Weite suchen, bleibt Achim ruhig und gelassen. Er setzt seinen Alltag fort, ohne sich in irgendeiner Weise von den Ereignissen aus der Bahn werfen zu lassen. Doch sein ruhiges Leben endet schnell, als er verhaftet wird.
Achim wird nicht nur der Raub auf den Geldtransporter zur Last gelegt – bei dem zudem mehrere Menschen ums Leben kommen –, sondern ihm wird auch vorgeworfen, dass er den Überfall mit tödlicher Präzision ausgearbeitet hat. Doch es kommt noch schlimmer: Die Ermittler setzen ihn massiv unter Druck, seine Komplizen zu verraten. Doch Achim bleibt standhaft und schweigt. Trotz seiner Weigerung, seine Mitstreiter zu verraten, wird er zu einer langen Haftstrafe verurteilt.
Während seiner Zeit im Gefängnis wird Achim durch eine Brieffreundschaft mit Inge Ammer abgelenkt. Inge, eine mysteriöse Frau mit eigenen Geheimnissen, scheint Achim zu verstehen und bietet ihm ein wenig Trost. Doch schnell wird klar, dass auch sie in einem Netz aus Geheimnissen und Lügen gefangen ist, das nicht nur Achims Leben bedroht, sondern auch seine Zukunft in den Händen von Menschen liegt, die weitaus gefährlicher sind, als er anfangs dachte.
Die Beute aus dem Überfall bleibt nach wie vor verschwunden, und Achim stellt sich die Frage, was hinter dem mysteriösen Raub noch steckt. Was genau hat er außer dem Geld noch in den Händen, und warum sind alle so erpicht darauf, ihn zum Sprechen zu bringen? Welche Geheimnisse stecken in den Dokumenten, die er zusammen mit dem Geld erbeutet hat, und warum ist er plötzlich in lebensgefährlicher Gefahr?

Die Spannung in der Geschichte wächst stetig, als sich immer mehr Rätsel auftun. Was verbirgt Inge Ammer? Was will sie wirklich von Achim? Ist sie an der Beute interessiert, oder verfolgt sie eine ganz andere Agenda? Für wen arbeitet sie eigentlich? Ist ihre Zuneigung zu Achim wirklich ehrlich, oder spielt sie ein gefährliches Spiel mit ihm? Die Antworten auf diese Fragen entpuppen sich als äußerst brisant und die Situation spitzt sich immer weiter zu. Es wird deutlich, dass es nicht nur um den Raub geht, sondern um viel größere, tiefere Verstrickungen, die Achim in ein tödliches Spiel verwickeln.
Der Krimi ist unglaublich spannend und lässt einen nicht los, bis alle offenen Fragen endlich beantwortet sind. Der Schluss ist überraschend und stellt alles auf den Kopf, sodass man am Ende nur noch den Kopf schütteln kann, wie geschickt die Wahrheit ans Licht kommt. Roman Just gelingt es meisterhaft, den Leser immer wieder in die Irre zu führen, sodass man bis zum Ende mitfiebert.
"Fanpost" ist ein Krimi, der weit über die üblichen Klischees hinausgeht. Die Mischung aus Spannung, tiefgründigen Charakteren und unerwarteten Wendungen macht dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Ich habe diesen Krimi sehr genossen und kann ihn ohne Bedenken weiterempfehlen – besonders für Leser, die von einem Krimi mehr erwarten als nur ein simples Verbrechen.

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Rezensionen von kabo16:

Politik-Thriller basierend auf Fakten

Von Schafen und Wölfen von Achim Zons

David Jakubowicz ist noch der stellvertretende Chef- Redakteur und -Reporter von Münchens "Deutscher Allgemeinen Zeitung". Allerdings ist das Blatt in einer finanziellen Notlage. Was sie retten könnte - wäre eine packende Story von internationaler Weite. Man stelle sich mal vor, dass es die vielleicht gibt.

Nur steht dem Ganzen die Eigentümerin der Zeitung entgegen.
Spannend geschrieben, wahre Ereignisse wie ein amerikanischer Präsident, der ein 2. Mal zur Wahl antritt, die Stürmung auf das Capitol. Darauf bezieht sich dieser Thriller, also das Drumherrum, denn dies ist ja nur eine erdachte Geschichte. Das gibt dem Ganzen dieses Nervenkitzeln, vielleicht ist hier ein Fünkchen Wahrheit drin.
Allerdings schreibt der Autor selber vorn: Dies ist eine wahre Geschichte. Nichts davon ist wirklich passiert.
Und Amerikas Ex-Präsident hat es wieder geschafft, das ist die Realität!

Jedes Kapitel in sich ist fesselnd und nimmt den Leser mit in die Welt der Macht und Abgründe.

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Rezensionen von Sheilo:

Toller Auftakt der Romantasy Trilogie

The Stars are Dying von Chloe C. Peñaranda

Astraea lebt ein Leben in Gefangenschaft und kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Sie kämpft gegen eine Krankheit, die kein Heiler erklären kann und seht sich doch nach dem Anblick des nächtlichen Sternenhimmels. Als sich die Gelegenheit zur Flucht ergibt, ergreift Astraea die Chance. An ihrer Seite ist Nyte, nach dem sie sich auf eine ungeahnte Weise zu sehnen scheint.

Aber wird Astraea in einer Welt voller seelenloser Vampire überleben können und warum hatte ihr bisheriger Liebhaber sie stets vor der Welt versteckt?


"The Stars are Dying" ist der tolle Romantasy Auftakt der "Nytefall"-Teilogie von Chloe C. Peñaranda. Mir gefällt das Worldbuildung der Autorin wirklich sehr und die Vielzahl der unterschiedlichen Lebewesen, die zusammen in den verschiedenen Reichen leben. Die Magie der Welt ist dabei beim Lesen immer ein wenig greifbar und die Spannung im Buch wird durch die zahlreichen Plot-Twists der Geschichte verstärkt. Während des Lesens schwirrten mir jede Menge Fragen durch den Kopf, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr geklärt haben. Natürlich existieren auch zum Ende des Buches noch einige Fragezeichen, aber die weiteren Bände der Reihe werden diese sicherlich verschwinden lassen.

Das Cover des Buches passt perfekt zur Geschichte und wird durch einen passenden Farbschnitt ergänzt. Neben dem Schutzumschlag ist auch das Hardcover sehr schön gestaltet und im Buch finden sich verschiedene Illustrationen.

Astraea wirkt zu Beginn des Buches noch sehr unsicher, aber ihr Selbstvertrauen steigt im Verlauf der Geschichte immer mehr. Ich denke, wenn sie in sich geht ist ihr bewusst, dass sie etwas ganz besonderes ist. Ich mag es, wie sie für die Menschen, die ihr wichtig sind, einsteht und dafür auch Risiken in Kauf nimmt.

Nyte ist zunächst ein Charakter, der nicht wirklich durchschaubar ist. Ich liebe seinen Charme und das er immer bei Astraea ist, wenn sie ihn braucht. Auch zum Ende des Buches bin ich mir sicher, dass er noch die ein oder andere Überraschung für uns bereit hält.

Beim Lesen spürt man immer wieder, dass die Gefühle zwischen Nyte und Astraea etwas ganz besonderes sind. Wieso? Das müsst ihr schon selbst heraus bekommen und könnt euch auf eine spicy Romantasy freuen. Besonders zeichnet sich "The Stars are Dying" durch den Mix der verschiedenen Genres aus, die perfekt harmonieren. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung der Reihe und kann das Buch empfehlen.

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Rezensionen von kabo16:

Leuchtturm unter den neuen Ermittlern

Dorn. Hotel der Angst von Jan Beck

Zwischen Hamburg und Bad Gastein spielt dieser Thriller von Jan Beck, mit einem neuen Ermittler-Duo. Lea Wagner ist eine junge Kriminalpolizistin aus Hamburg, die sich nicht immer an die Regeln hält - weder im Beruf, noch bei privaten Dingen, wie zum Beispiel bei der Hausordnung.
In Östereich ermittelt Simon Dorn.

Er ist, oder besser gesagt war er Kriminalpsychologe, sogar einer der Besten. Schicksalsschläge haben ihn völlig aus der Bahn geworfen. Daher haust er nun in einem alten sanierungsbedürftigen Hotel, das schon seit ewigen Zeiten in Familienbesitz ist.
Simon ist ziemlich speziel beziehungsweise skurril, aber dabei sehr clever. Er kann sich in die Täter hinein versetzen. Spleenig ist er trotzdem, so verlässt er das dunkle Gemäuer nie, quasi den Schandfleck von Bad Gastein, nicht mehr.
Jedes Zimmer im Hotel Dornwald steht für einen Cold Case Fall. Deshalb auf dem Cover Zimmer 301. Dieser Fall fing vor vielen Jahren an und reicht bis in die Gegenwart.
Mir gefallen bei diesem Thriller nicht nur die authentischen Personen, die mit Witz und ein wenig Wahnsinn daher kommen. Ja, die Psychologie spielt bei den Morden eine Rolle, man muss den Weg zum Täter nur finden. Auch die Beschreibungen, mir wurde selber kalt im Dornwald.
Wirklich spannend und zeitweise verwirrend. Ein Thriller, den ich nur empfehlen kann.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

Nichts für schwache Nerven!

Das wirkliche Leben von Adeline Dieudonné

Der Debütroman von Adeline Dieudonné erschien 2018 in Frankreich und war ein Sensationserfolg, wochenlang in den Bestsellerlisten und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Die Autorin erzählt von einer gutbürgerlichen Familie: Vater, Mutter, Tochter und Sohn in einem Reihenhaus am Stadtrand – alles zusammen völlig normal.

Zumindest auf den ersten Blick.
Was sich jedoch hinter dieser Fassade tatsächlich abspielt, kommt nach und nach ans Tageslicht: Gewalt, Missbrauch, Tierquälerei, unglaubliche Brutalität und Ignoranz. Eine Atmosphäre der Angst und Beklemmung beherrscht diese Familie und aufgrund des einnehmenden Stils, der einfachen, klaren Sprache kann sich auch die Leserin diesem Gefühl nicht entziehen.

Man erlebt staunend den zunehmenden Wahnsinn, den Zerfall der einzelnen Familienmitglieder in diesem Horrorszenario.
Nur die Protagonistin selbst entwickelt sich zu einer starken und selbstsicheren Persönlichkeit.

Es ist absolut kein Wohlfühlbuch, eher ein Coming-of-age-Roman der ganz speziellen Art: drastisch, wild, tabulos, bis an die Grenze des Erträglichen grausam und gleichzeitig extrem faszinierend.

Nichts für schwache Nerven, aber gruselig-entsetzlich lesenswert!

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Rezensionen von clematis:

Aufblühen

Die Zuverlässigkeit des Zufalls von Lilli Beck

Gemeinsam mit ihrer Mutter betreibt Nina-Marie eine kombinierte Buch- und Blumenhandlung und hat sich damit einen Traum erfüllt. Mit Freude empfiehlt sie alte und neue Bücher und bindet duftende Sträuße, allerdings fehlt ihr selbst das wahre Glück im Leben, seit sie drei Jahre zuvor ihre große Liebe verloren hat.

Können vielleicht der alte Herr, dem Nina-Marie Blumen liefern soll, oder sein Sohn, dem sie irgendwo schon einmal begegnet ist, die junge Frau wieder zum Aufblühen bringen?

Mit einem bunten Mix an Erzählung im Jetzt, Erinnerungen an Nina-Maries Zeit mit Eric und einem Buch, das unsere Hauptfigur zur Bewältigung ihrer Trauer niederschreibt, geht es abwechslungsreich durchs Geschehen. Wenige, überschaubare Charaktere sind liebevoll gezeichnet und treffen in unterschiedlichsten Varianten aufeinander, wobei sich Ninas Rückzug in ihr Schneckenhaus wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Angst vor neuerlicher Verletzung lässt sie Distanz halten und sich völlig in ihre Arbeit zurückziehen. Ob die Begegnungen mit Curt Fernau und Jack dem zuverlässigen Zufall geschuldet ist, ob es Schicksal ist oder ganz etwas anderes, Nina-Marie entwickelt sich jedenfalls langsam heraus aus ihrer Lethargie, aus ihrer Verklärung der Vergangenheit. Auch die anderen Figuren erleben einen Fortschritt auf ihrem Lebensweg, den man ein Stück weit begleiten darf. Die doch sehr intensiven Gedanken über Trauer und Verhaftung im Gestern überschatten teilweise die hoffnungsvollen und zukunftsorientierten Kapitel, abgesehen davon handelt es sich aber um einen liebens- und lesenswerten Roman mit sympathischen Charakteren und unaufdringlichen Tipps im Umgang mit kleineren oder größeren Herausforderungen im Leben.

Ein flüssig geschriebener Roman mit bewegendem Inhalt, bei dem man den Duft der Pflanzen und die wohltuende Stimme eines Vorlesers zwischen den Zeilen spüren kann. Für unterhaltsame Stunden vergebe ich vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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