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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Mabla59 :

Tempo und Hochspannung

Allein gegen die Lüge von Alex Finlay

Als Matt Pine die Nachricht erhält das fast seine gesamte Familie in einem Mexiko Urlaub durch einen Gasunfall ums Leben gekommen ist, gerät er und seine Familie zum zweiten Mal ins Visier der Polizei.
Beim ersten Mal gestand sein Bruder Danny unter Druck der Polizei, seine Freundin ermordet zu haben.

Doch Matt's Vater glaubte immer an seine Unschuld und versuchte auch, das zu beweisen.
Dann stellt sich heraus, dass der tragische Tod der Familie gar kein Unfall war.
Matt ist ganz auf sich allein gestellt und hat nur noch seinen inhaftierten Bruder, den er jedoch kaum kennt, weil er zum Zeitpunkt der Geschehnisse noch zu jung war.
Alex Finlay erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen und aus der Sicht der jeweiligen Charaktere
Die Handlung ist clever konstruiert und besticht durch das rasante Tempo und die immer neuen Wendungen.
Ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte und für das ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung ausspreche

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Rezensionen von Mabla59 :

Nummerierte Mordserie

The Twenty von Sam Holland

"The Twenty" ist das erste Buch von Sam Holland das ich gelesen habe, aber, schon mal vorab, es wird sicher nicht das letzte sein.
Ein spannender Thriller mit einem nervenaufreibenden Countdown!
DCI Adam Bishop steht vor einem rätselhaften Fall. Fünf Leichen, alle durchnummeriert, als würde ein irrer Killer zu einem Countdown ansetzen.

Bishops Ermittlungen führen ihn zu einer jahrzehntealten Mordserie.
Doch der Serienkiller, der ähnliche Morde beging, sitzt im Gefängnis
Es beginnt ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit, um die nächsten Opfer zu finden.
Unvorhersehbare Wendungen halten den Lesenden dich bis zur letzten Seite in Atem.
Sam Hollands Charaktere sind sehr gut gezeichnet und nachvollziehbar.
Die düstere Atmosphäre bescherte mir einen Thriller, der unter die Haut ging und mich trotzdem daran gehindert hat, das Buch aus der Hand zu legen.
Absolute Leseempfehlung für alle, die auf spannende Thriller stehen

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Rezensionen von MJohanna:

Ein Buch, das einen gefangen hält

Der Fall Leon von Florian Apler; Volker Schütz

Das Buch „Der Fall Leon“ kam an, und ich hatte alles, nur keine Zeit zum Lesen. Ich wollte mir das Buch am Wochenende in aller Ruhe durchlesen, denn das Schicksal der Familie hat mich von den ersten medialen Schlagzeilen an tief berührt, ich wollte eigentlich auch nur durchblättern, bin aber sofort in die unfassbare Geschichte „hineingefallen“.

Was Florian Apler geschehen ist, ist so traurig, so unbegreiflich. Da trauert die Familie um den Verlust des geliebten Sohnes, muss sechs Monate damit leben, dass der Verursacher noch immer nicht von der Polizei ausgeforscht und gefasst wurde, und dann wird der Vater auf der Landstraße, am Weg zu seinem Job, verhaftet. Von diesem Moment an wurde Florian Apler abgestempelt als Mörder seines Sohnes. Es gipfelte bei dieser Verhaftung sogar darin, dass ihm einer der vier Polizisten im Beisein aller vorschlug: Sie haben nur 2 Möglichkeiten - Gestehen oder Suizid. Herrschaften, geht´s noch? Das ist die Gangart der österreichischen Polizei? Und kein Anwalt dabei?
Ich würde jetzt gerne die einzelnen Machenschaften und Unfassbarkeiten der Ermittler, des meiner Meinung nach völlig mit dem Fall überforderten Staatsanwalts, der diversen Herren Richter bis hin zum Vorsitzenden Richter der Hauptverhandlung, darstellen, aber dann wäre meine Rezension so lang wie das Buch selbst.
Ich habe noch nie in meinem Leben von solch einem Justizskandal gelesen – man bekommt vom Kopfschütteln ein Schleudertrauma.
Ich denke mir trotz allem: irgendwann im Laufe der 17 Monate ist sicher der eine oder andere Ermittler dahintergekommen, dass die ganze Sache eigentlich ganz anders gelaufen ist. Doch niemand hatte den Mut es zuzugeben und niemand hatte sich tiefgehende Gedanken gemacht, was dadurch für ein Schaden angerichtet wurde.

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Rezensionen von froschman:

Cold Case

Dorn. Hotel der Angst von Jan Beck

Der Kriminalpsychologe Simon Dorn hat nach einer Reihe von Schicksalsschlägen seinen Dienst bei der Polizei quittiert und lebt als Sonderling im aufgelassenen Hotel Dornwald in Bad Gastein. Dort führt er seine Ermittlungen an einer Mordserie privat weiter, unterstützt von Karla Hofbauer, Leiterin des Cold Case Managements im Bundeskriminalamt Wien.

Sie ist praktisch die einzige Verbindung zur Außenwelt. Verschiedene Zimmer des Hotels sind mit seinen Ermittlungsergebnissen ausstaffiert. Bei den Kindern im Ort gilt das Hotel als Geisterhaus, das Kinder frisst, der Bürgermeister will es abreißen lassen, ein neues Hotel errichten und deshalb Dorn aus Gastein rausekeln. Als Hofbauer in Hamburg ermordet wurde sind sich alle einig, es handelt sich um einen Serientäter und die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner sucht Dorn auf, um Hilfe zu erhalten. Nach anfänglichen Problemen beginnen sie gemeinsam zu ermitteln.
Beck hat diesen Thriller in verschiedenen Zeitebenen in einfacher Sprache ohne Schnörkel geschrieben. Er baut einen Spannungsbogen auf, ohne unglaubwürdig zu werden. Den psychotischen Dorn muss man erst kennenlernen, bevor man ihn verstehen kann. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptakteuren Dorn und Wagner birgt großes Potential für weitere Cold-Case-Fälle.

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Rezensionen von Streiflicht:

Wunderschöne und authentische Zeitreise

Die Spur der Sehnsucht von Jaane Janssen

Normalerweise lese ich am liebsten Krimis und Thriller, aber dieses Buch hat mich magisch angezogen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Autorin schon kannte ... jedenfalls wollte ich es unbedingt lesen und bin total begeistert. Das Buch ist nicht nur ein toller Auftagkt für "Die Ostfriesland-Saga", sondern auch eine wunderbare Zeitreise.

Ich fand es megaspannend, einiges über das raue, gefährliche und entbehrungsreiche Leben der Walfänger zu lesen. Ja, ihre Arbeit war auch grausam und brutal, aber sie mussten eben auch Geld zum Leben verdienen. Heute wissen wir soviel mehr über diese wunderbaren Säugetiere und dennoch werden sie immer noch gejagt - wie traurig. Diese Szenen haben mich auch sehr berührt und nachdenklich gemacht.

Gleichzeitig erfahren wir noch viel mehr über das Leben der Frauen, die dann über Monate oder Jahre alleine auf sich gestellt waren. Natürlich meistens mit wenig Geld und vielen Kindern - da kann man sich vorstellen, dass das kein Zukcerschlecken war und die Frauen von einem anderen Leben träumten, auch wenn sie ihren Mann liebten.

Aus meiner Sicht hat die Autorin es wirklich gut geschafft, das damalige Leben in ihrer Geschichte einzufangen und lebendig zu machen. Man fiebert und leidet regelrecht mit - das zeigt, wie authentisch die Schilderungen sind. Der Gegensatz zwischen Sventjes hartem Leben auf der Insel Borkum und dem Leben des Gutsherren Valentin von Halversberg ist sehr deutlich. Auch er hat seine Probleme, aber dennoch muss er nicht täglich ums Überleben kämpfen. Die Anziehung zwischen den beiden ist fast magisch und auch richtig gut beschrieben - ich fand es nie kitschig, sondern immer nur berührend. Das muss man auch erstmal schaffen und ich bin als Krimileserin bei sowas immer sehr empfindlich.

So freue ich mich nun schon auf den zweiten Teil, der schon bald erscheinen soll, und bin voller Vorfreude auf meine nächste Reise nach Borkum und in die Vergangenheit!

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Rezensionen von Anndlich:

Sommer 2006

Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer

Sommer 2006, der 15-jährige Chris will nicht nur Fußballprofi werden, sondern endlich zu den coolen Kids gehören. Chris ist auf der Suche nach sich selbst, aber auch nach dem ersten Kuss und der ersten großen Liebe und ausgerechnet Debbie, das schönste Mädchen der Schule, schenkt ihm plötzlich Interesse.

Es beginnt eine emotionale Reise, bei der seine Freunde Salvo und Johnny immer an seiner Seite sind und auf einem nächtlichen Roadtrip mit Johnny, wird Chris vieles bewusst.

Das Leben fing im Sommer an ist ein Coming-of-Age-Roman des Fußballweltmeisters Chris Kramer. Zu Beginn des Romans werden alle Handlungen und Personen als frei erfunden angekündigt, der Protagonist ‚Chris Kramer‘, sein (fußballerische) Werdegang und auch das Gefühl einer authentischen Geschichte vermitteln dennoch das Gefühl, dass es sich hier um einen Roman mit autographischen Zügen des Autors handelt. Dieses Gefühl wird am Ende zudem durch die Danksagung bestätigt, weswegen ich die Ankündigung zu Beginn des Buchs etwas unglücklich finde, denn dadurch fand ich es lange merkwürdig, dass der Protagonist Chris Kramer heißt.

Chris Kramers Schreibstil wirkte authentisch und hat mich komplett in die Gefühlswelt des 15-jährigen Chris geworfen, die seine Ängste und Wünsche gut transportiert haben. Man spürte förmlich, wie Chris mit sich und seinem Sein in der Welt noch zu kämpfen hatte und wie er sich finden musste. Freundschaft und die erste Liebe sind ein großes Thema, Fußball nur eine kleine Nebensache und das obwohl sie doch einen großen Teil in Chris’ Leben einnahm, denn er hatte den Wunsch Fußballprofi zu werden. Da sich da Buch (größtenteils) jedoch nur auf drei Tage beschränkt und der Fokus eben nicht auf dem Fußball lag, hätte eine größere Erwähnung auch keinen wirklichen Platz gefunden, weswegen ich die Gewichtung durchaus nachvollziehen kann.

Besonders gefallen hat mir die Danksagung, die dem Roman - durch die erwähnten Parallelen - eine höhere Gewichtung gaben und dadurch alles nochmal persönlicher wurde.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein spannender Fall am Gardasee

Salute - Die letzte Fahrt von Friedrich Kalpenstein

Bei einem Spaziergang am Ufer des Gardasees in Bardolino überlegt der Münchner Ex-Kommissar und jetzige Barista mit seinem eigenem Café "Monaco" Paul "Paolo" Zeitler gerade noch, ob er sich nicht auch ein Boot zulegen soll, da wird er auf einen Mann aufmerksam, der in voller Montur ins Wasser läuft.

Beim näherkommen sieht Paul einen Mann mit dem Kopf nach unten im Wasser liegen um den herum eine Menge Geld schwimmt. Schnell wird klar, der Mann ist tot und Commissario Lorenzo Lanza kommt zum Einsatz. Mit ihm hatte Paul schon in einer anderen Mordsache zutun. Natürlich kann sich der ehemalige Münchner Kommissar auch hier nicht aus dem Fall heraushalten und hält neben seiner Tätigkeit im Café nicht nur Augen und Ohren offen, sondern versucht auf eigenen Wegen Licht ins Dunkel zu bringen.

Dies ist der 2. Bd. der Krimireihe "Salute - Ein Fall für Lanza und Zeitler" aus der Feder von Friedrich Kalpenstein, den ich mit seiner Kommissar Tischler-Reihe kennengelernt habe. Aber hier am wunderschönen Gardasee ist die Stimmung natürlich eine ganz andere, wenn auch nicht weniger spannende.
Wenn Paul Zeitler vom Konditormeister seines Vertrauens Manuel Leone mit dessen leckeren Backwaren beliefert wird, läuft mir jedesmal das Wasser im Mund zusammen. Mit seinen paar Brocken italienisch kommt Paul bei den Menschen in seiner Umgebung und den Touristen bisher ganz gut zurecht, nimmt sich aber immer wieder vor, sich auch sprachlich mehr anzupassen. Wenn ihm nur die Zeit nicht fehlen würde.
Auch der Handlungsort am wunderschönen Gardasee trägt dazu bei, dass ich diesen spannenden Fall direkt als Wohlfühlkrimi bezeichnen würde. Er ist trotz seiner Morde, denn es bleibt nicht bei dem einen, recht blutarm, was meinem Lesegeschmack sehr entgegen kommt. Dazu die meist freundlichen und zugewandten Menschen, die ich hier kennenlerne, das leckere Essen und Trinken und die immer wieder eingeworfenen italienischen Worte und Redewendungen, mit denen das Italienflair so richtig gut bei mir ankommt.
Mit diesem aktuellen Fall erfahre ich einiges über die Verschiedenartigkeit von Booten und darf Zeitler im Spielkasino über die Schulter schauen.
Mit seinem leichten und sehr bildhaften Erzählstil hat mich Autor @friedrichkalpenstein sehr schnell in die Geschichte hinein gezogen und gefesselt. Aber es ist die elegante Mischung aus Spannung und Humor, die mir hier so gur gefällt und bei der ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bis der Fall leider gelöst war. Ich hätte noch stundenlang mit Lanza und Zeitler am Gardasee recherchieren und ermitteln können. Und auch wenn Commissario Lanza immer wieder betont, Zeitler solle ich aus dem Fall raushalten, denke ich, er weiß das Know how und die Gedankengänge von Zeitler sehr zu schätzen.

Ich habe die Zeit am Gardasee mit diesem spannend-humorvollen Krimi und den interessanten Menschen sehr genossen. Wenn es einen neuen Fall gibt, komme ich auf alle Fälle wieder her.

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Rezensionen von Sonne89:

Viel Text und Selbstreflexion

Cycle Breaker: Für mein Kind mache ich es anders von Leandra Vogt

Die Gesellschaft wandelt sich und mit ihr auch die Erziehungsmethoden, allerdings übernimmt man bewusst, bzw. oft unbewusst auch Muster aus der eigenen Kindheit, obwohl man diese vermeiden möchte. Cycle Breaker setzt hier an und zeigt auf, wie man diese Muster durchbrechen kann.

Das Buch ist in drei große Kapitel gegliedert: Einen Einführungsteil mit Begriffserklärungen, gefolgt von 20 Mustern und wie man diese aufbrechen kann und schließt mit einem Kraftzyklus ab, der neue Strukturen stärken soll.

Der Aufbau des Buches gefällt mir nicht so gut. Für meinen Geschmack gibt es hinsichtlich eines Sachbuches zu wenig Absätze und Unterteilungen. Das Buch ist eher gegliedert wie ein Roman. Das erschwert das Lesen. Der Einführungsteil kam mir deshalb auch unendlich lange vor, zumal er auch Begriffserklärungen enthält, die man unter Umständen schon kennt.
Positiv fand ich, dass die Autorin auch klar erwähnt, dass man das Buch weglegen soll, wenn man sich beim lesen schlecht fühlt, oder wenn Traumata berührt werden. An mehreren Stellen wird darauf hin gewiesen, dass man sich bei tieferlegenden Problemen professionelle Hilfe suchen sollte.
Auch wird der Leser direkt in dem Buch angesprochen und man bekommt das Gefühl von Nähe und Verständnis.
Der Mittelteil hat mir am Besten gefallen, hier werden typische Sätze aufgegriffen „z.B. Heul nicht rum“, es wird gezeigt, was das mit dem Kind macht und wie man die Situation besser lösen kann. Im Grunde liegt die Hauptarbeit bei einem selbst. Man muss sich mit den eigenen Gefühlen auseinander setzen, um mit den Gefühlen der Kinder umgehen zu können.
Zum Schluss werden noch Themen aufgegriffen, wie: „Was denken andere über mich“, „Was ist mir wichtig?“ mit Übungen zur Reflexion.

Ich fand das Buch interessant, aber auch etwas holprig zu lesen und an vielen Stellen zu viel und zu ausführlich.

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Rezensionen von kuhasi:

Sehr nette Romancy

Something Old, Someone New von Jessie Rosen

Shea ist Vollblutitalienerin auch wenn sie in Amerika lebt.
Von ihrer Nonna (Großmutter), die einen Brautladen hatte, hat sie ziemlich viele abergläubische Sprüche mit ins Leben bekommen. Einige davon betreffen das Thema Partnerschaft und Hochzeit, wie zum Beispiel:
Nie ein Brautkleid ohne Schleier tragen
Niemals Perlen zum Kleid (außer die von der Mutter)
Nie vor dem "Ja, ich will" den neuen NAMEN sagen
und Niemals, aber auch niemals einen alten Ring annehmen!!!
Und trotz aller Vorkehrungen und Gesprächen mit ihrem Freund passiert schlussendlich genau das.

Ihr Freund John schenkt Shea einen antiken Ring, weil ihn alle Zeichen genau zu diesem hin führen. Doch kann das gut gehen?
Den Roman habe ich an einem Tag durchgelesen, weil ich fand, dass er extrem spannend geschrieben ist und ich bis zum Schluss auch nicht sicher war, welche Entscheidung dann fallen wird.
Ganz interessantes Thema um Glaube und Aberglaube und coole Locations haben das Buch für mich zu einer 5 Sterne Geschichte gemacht.

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Rezensionen von Katyleh:

Zurückversetzt in der Zeit

Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer

Christoph Kramers Das Leben fing im Sommer an ist mehr als nur eine Geschichte über Fußball – es ist eine Erzählung über das Erwachsenwerden, über Träume, Zweifel und die ersten Erfahrungen mit der Liebe. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Gefühlswelt des Protagonisten beschrieben wird.

Man spürt seine Unsicherheit, sein Hoffen, sein Ringen mit sich selbst, während er versucht, seinen Platz in der Welt zu finden.
Und dann ist da Debbie. Das Mädchen, das ihn fasziniert, das in seinem Kopf immer ein bisschen größer und unerreichbarer wird. Kramer beschreibt ihre Begegnungen mit viel Feingefühl – die kleinen, scheinbar bedeutungslosen Momente, die doch so viel auslösen. Die Blicke, die kurzen Gespräche, das ständige Fragen: Bedeutet das gerade etwas oder bilde ich mir das nur ein? Es ist diese typische erste Verliebtheit, voller Zauber, aber auch voller Unsicherheit, und genau das macht sie so greifbar.
Der Sommer, in dem die Geschichte spielt, fühlt sich an wie ein Schwebezustand: zwischen Kindheit und Erwachsensein, zwischen Euphorie und Ernüchterung. Kramer fängt diese Stimmung mit einer Leichtigkeit ein, die trotzdem viel Tiefe hat. Sein Schreibstil ist direkt und ungekünstelt, fast so, als würde man einem Freund zuhören, der von damals erzählt. Und genau das macht das Buch so lesenswert – es fühlt sich echt an, wie eine Erinnerung, die man selbst hätte haben können.

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