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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sheilo:

Wenn plötzlich die Gefühle ins Spiel kommen

Only One Touch von Natasha Madison

Nico und Becca sind beide sehr erfolgreich in ihrem Job. Bindungen an einen Partner standen dabei aufgrund ihrer vielen geschäftlichen Reisen jedoch nicht im Vordergrund. Doch was, wenn man für seinen Geschäftspartner plötzlich Gefühle entwickelt ?

"Only One Touch" ist eine heiße Friends-to-Lovers Eishockey Romance von Natasha Madison, wobei es eher um das Geschäft rund um die NHL geht, als um die Spiele auf dem Eis.

Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig und man verliert sich geradezu in der Geschichte von Becca und Nico, die wir aus den Perspektiven von beiden Protagonisten lesen dürfen. Das Buch ist der vierte Band der "Dallas Eishockey Stars"-Reihe, lässt sich aber problemlos ohne die Kenntnisse aus den vorhergehenden Bänden lesen.

Becca ist Sportagentin und betreut auch Spieler in Nicos Team. Sie ist hart im Nehmen und doch ist sie immer für ihre Schützlinge da, wenn diese Hilfe benötigen. Nur eines ist sie nicht gewöhnt und zwar, dass sie Gefühle für einen Mann entwickelt.

Nico ist in meinen Augen ein total symphatischer Geschäftsmann der Besitzer der Dallas Oilers ist, einer Eishockeymannschaft in der NHL. Und so kennt er natürlich auch Becca und bisher haben sie immer einen freundschaftlich-geschäftlichen Umgang gepflegt, bis plötzlich die Emotionen nur so sprudeln.

Die Geschichte von Nico und Becca beinhaltet sehr viele spicy Szenen, wobei es mir persönlich zu viele waren. Teilweise ging es bei den Begegnungen der beiden um nichts anderes und ich habe somit etwas Tiefgründigkeit in ihrer Beziehung vermisst. Nichtsdestotrotz mag ich die beiden sehr und auch, dass ihnen die Meinungen aus ihrem Umfeld nicht im Wege stehen. Ein großer Plot-Twist in der Geschichte sorgt für eine Achterbahnfahrt der Gefühle, mit der ich nicht gerechnet hatte. Wer Friends-to-Lovers liebt und zusätzlich an der Eishockey-Thematik interessiert ist, wird mit "Only One Touch" eine tolle Zeit haben.

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Rezensionen von Fluxx:

Hervorragend gelungene Mischung

Courting - Be mine through all time von Felicia Kingsley

Rebecca steht auf Werte und Dinge aus der Vergangenheit, in der noch vieles schöner war. Besonders in Bezug auf Männer, die damals als wahre Gentlemen lange um die auserwählte Dame werben mussten. Ich kann sie da sehr gut verstehen und würde ihr zustimmen, dass sie mit ihrer Meinung nicht altmodisch sondern vintage ist.

Ein kleiner, aber entscheidender Unterschied!
Ihr heimlicher Traum, in dieser guten alten Zeit zu leben wird wahr, als sie sich während einer historischen Veranstaltung plötzlich dort wieder findet und zuerst glaubt, in eine Filmkulisse hineingeraten zu sein. Die Begegnung mit einem attraktiven, aber skandalumwitternden jungen Mann lässt ihr Herz schneller schlagen, aber der ist nun wirklich kein passender Umgang für eine Lady - oder doch?

Die Wendung, wie Rebecca in die Vergangenheit gelangt, finde ich sehr gelungen und nachvollziehbar. Auch dass sie Teil einer netten Familie ist, die sie alle schon kennt, finde ich eine sehr schöne Idee und es schafft eine magische und heimelige Atmosphäre. Ich konnte mich komplett in ihre Überraschung und Verwirrung hinein versetzen, als sie merkt, dass in ihrer Umgebung etwas nicht stimmt. Mir haben auch die kleinen, liebenswerten Details gefallen, wie die rosa Chucks, die sie unter ihrem historischen Kleid anhat und der in der Regency-Zeit noch fehlende Big Ben. Überhaupt werden an einigen Stellen Zukunft und Vergangenheit vermischt, was für heitere Momente sorgt. So lässt sie zum Beispiel auf ihrem Ball das Orchester Pop Songs spielen und serviert der noblen Gesellschafft Pizza und Pommes Frites. Eine herrliche Vorstellung und sehr originell!

Doch dass die romantisch verklärte, gute alte Zeit nicht nur schöne Seiten hat, erfährt "Lady Rebecca" am eigenen Leib, denn als Frau besitzt sie keine Freiheiten und muss sich den Zwängen der Gesellschaft unterordnen. Außerdem erhält sie bei der Suche nach ihrer verschwundenen Freundin Einblicke in die dunklen Abgründe dieser sonst so heiteren Welt. Es war sehr spannend, sie bei ihren Nachforschungen zu beobachten und sorgte für betroffen machende Szenen. Eine hervorragend gelungene Mischung aus Liebesromanze, Gesellschaftsstudie und Krimi mit ein wenig Magie.

Der Roman war genau nach meinem Geschmack und ich habe es geliebt, "Lady Rebecca" auf ihrer Zeitreise zu begleiten.

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Rezensionen von Lena:

Liebe die ewig währt

Die Tage nach dem Pflaumenregen von Karissa Chen

Suchi und Haiwen verlieben sich 1938 in einem Longtan in Shanghai ineinander. Anfangs ist es noch eine kindliche Freundschaft zwischen der starken, unerschrockenen Suchi und dem Geigenvirtuosen Haiwen. In ihrer Jugend jedoch sind sie dann nicht nur beste Freunde sondern auch ein Liebespaar. Leider wird diese große Liebe durch den Krieg vereitelt - Haiwen beschließt sich selbst statt seinem Bruder bei der Armee zu melden und verschwindet von einem auf den anderen Tag.

Es dauert anschließend sechzig lange Jahre bis die beiden sich in Amerika wieder über den Weg laufen. Aber kann man nach so vielen Jahren an die alten Gefühle anknüpfen?

Karissa Chen hat mit ihrem Debüt großes geleistet. Sie hat es nicht nur geschafft die Liebe zwischen Suchi und Haiwen tiefgründig und ergreifend darzustellen, sondern hat auch einen großen Einblick in die Geschichte von China und insbesondere von Shanghai ermöglicht. Ich war jedoch leider manchmal sehr überfordert mit dem riesigen Maß an Wissen und Details. Auch die unterschiedlichen Spitznamen und Schreibweisen der ganzen Namen hat meinen Lesefluss das ein oder andere Mal etwas gestört. Ich habe etwas mehr Liebesgeschichte und etwas weniger Geschichtsroman erwartet und war anfangs etwas enttäuscht. Aber nachdem ich tiefer in den Roman eingetaucht war hab ich dann doch Gefallen daran gefunden. Wer einen anspruchsvollen, sehr ruhigen geschichtsträchtigen und gefühlvollen Roman sucht ist hier genau richtig.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Doktorspiele ohne viel Vorspiel

Degrees of Engagement von Jennifer Hennessy

Vielleicht kurz mal so viel: die Ausgangssituation für die Story fand ich sehr überraschend, es geht ohne viel Vorgeplänkel ins Fake-Dating, wobei da auch direkt alle Register gezogen werden und das nachdem die beiden Protas zuletzt eigentlich kaum Kontakt hatten. Dass da aus dem Umfeld niemand stutzig wurde, hat hingegen mich sehr stutzig gemacht.

Das Buch hat einen beträchtlichen Spice-Anteil, neben dem alles andere eher kurz gehalten wird. Wer kurzweiligen Spice und eine seichte Liebesgeschichte sucht, wird hier gut bedient.

Zum Inhalt: Bianca hat den Höhepunkt ihrer akademischen Laufbahn erreicht und darf sich nun offiziell "Doktor" nennen. Ein Grund zum Feiern. Nur blöd, dass ihre engsten Freunde und ihre Familie das scheinbar anders sehen und ihr alle für die Party absagen. Bianca ist gekränkt und beschließt es allen heimzuzahlen. Kurzerhand erspinnt sie sich eine Fake-Verlobung mit ihrem Kommilitonen Xavier, doch das geht schnell nach hinten los.

Das akademische Setting fand ich eigentlich ziemlich cool, aber auch das wird eher nur kurz angeschnitten und nicht wirklich vertieft. Hatte auf ein bisschen mehr Ali Hazelwood-Vibes gehofft, danach sucht man hier aber vergebens. Trotzdem fand ich das Buch unterm Strich gut, einfach weil es kurzweilig, humorvoll und leicht zu lesen war. Die Chemie zwischen den Protas stimmt auf jeden Fall und "he falling first" ist sowieso total mein Ding. Ich mochte das ungezwungene Geplänkel der beiden, wie sie sich gegenseitig foppen und nicht zu ernst nehmen. Es hat einfach Spaß gemacht ihr Miteinander zu verfolgen.

Dass sie es aber trotz all der Funken nicht schaffen, mal ernsthaft über ihre gegenseitigen Gefühle zu sprechen finde ich so überholt. Sie sind intelligente, aufgeschlossene Menschen, beide eigentlich super empathisch, merken aber trotzdem nicht, was ihr gesamtes Umfeld längst weiß? Ja ne, ist klar. So richtig tiefgründig wird die Geschichte nicht, es wird zwar einiges rund um Xaviers Kindheit angedeutet und auch die überholte Denkweise von Biancas Familie und Freunden thematisiert, was "Ehe als herausragendste Errungenschaft einer Frau" angeht, aber das alles kratzt eher an der Oberfläche. Ist auch ok, das Buch will unterhalten und das schafft es auch.

Die Storyline ist denkbar vorhersehbar, inklusive großer Geste zum Happy End. Süß, kann man machen. Ist halt so ein klassisches Buch für zwischendurch, wo man nicht viel nachdenken muss, sondern sich einfach fallen lassen kann.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Teenie-Hormone lassen grüßen

Mismatch von Laura Willud

Ich lese Sport-Romance an sich immer total gerne, so ein bisschen ist das ein Guilty Pleasure für mich geworden- seichte Romane mit schöner Wohlfühl-Atmosphäre und easy Lovestory. Und ich fands richtig cool, dass es hier mal nicht um Football oder Eishockey geht Ich muss aber sagen, dass ich die Figuren eher anstrengend als ansprechend empfunden habe und ich daher bei der Lovestory nicht wirklich mitgefiebert habe.

Ganz nett für zwischendurch, für mich aber kein Highlight.

Zum Inhalt: Joyce setzt alles daran um mal Sportjournalistin zu werden- ein hart umkämpftes Gebiet, in die Frauen es nicht haben. Aber zumindest an ihrer Uni hat sie schon mal einen Fuß in der Tür, da sie einen guten Draht zum Basketballcoach hat. Und dass ihr Bruder Teamkapitän ist, schadet sicher auch auch nicht. Als ein neuer Spieler auftaucht, ist Joyces Neugier direkt geweckt, denn sie wittert eine Story.

Mein Highlight ist ja Austins Oma, die sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Die war einfach klasse. Joyce hingegen wirkte total verbissen auf mich und irgendwie hat es mich gestört, dass sie es einfach nicht gut sein lassen konnte, selbst als sie anfing Austin zu mögen. Dagegen gehen die Probleme, die sie als Sportjournalistin auf Social Media erlebt, total unter. Das hätte ich thematisch tatsächlich interessanter gefunden.
Und die neandertalerhaften Revier-Kämpfe die Josua anzettelt, gehen einfach gar nicht. Der war für mich eine total Red Flag. Generell hat mir hier auch der echte Team-Zusammenhalt und das Wir-Gefühl gefehlt, was ich sonst bei Sport-Romance so liebe.

Austins Geheimnis, um das er so ein Aufsehen macht, fand ich tatsächlich irgendwie random. Und dadurch, dass es schon in der Hälfte des Buches offenbart wird, war alles, was danach passiert relativ absehbar. Insgesamt irgendwie sehr unspektakulär, hätte man auch einfach weglassen können.

Der Schreibstil ist seicht, die Sprache jugendlich passend und leicht verständlich. Insgesamt ist das halt alles ein bisschen oberflächlich. Das Thema Eyeliner wurde öfter aufgegriffen als die angedeuteten Reibungspunkte. Die Lovestory war ganz süß, aber halt auch einfach nichts besonderes.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Cuteness-Overload

Was wir verloren glaubten von Brittainy Cherry

BCC ist für mich ja die ungeschlagene Queen der ganz großen Emotionen, auch wenn ich ihr ein bisschen über nehme, dass die hinreißenden, starken, erstklassigen Protagonistinnen bei ihr immer zuerst an absolute Vollidioten geraten müssen, bevor es schlussendlich ein Happy End gibt. Dieses Buch ist einfach wieder eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle.

Zum Inhalt: Für Avery scheint sich im Leben endlich alles zu fügen: ihre Hochzeit steht unmittelbar bevor und in der kommenden Saison wird sie Baseball-Team der örtlichen Highschool als Coach trainieren. Doch dann kommt überraschend anders, als nicht nur ihr Ex und Baseball-Profi Nathan sich wieder in Avery Lernen drängt und ihr den Job als Head Coach streitig macht, auch in Sachen Liebe gerät Avery Leben gehörig aus dem Ruder.

Meine Güte Nathans Familie ist so dermaßen Zucker, dass ich auch gerne ein Teil davon wäre. Absolut bezaubernd, lässt sie einem das Herz aufgehen. Und wie cute ist das bitte, dass aus dieser so stürmischen Hass-Liebe am Ende Slow Burn wurde. Schweig still, mein Herz.
Was ich bei BCC auch absolut umwerfend finde: der enthaltene Space nimmt nicht überhand, ist überhaupt nicht cringe, sondern humorvoll und absolut darauf angelegt, dass beide Parteien sich damit 100% wohl und sicher fühlen. So liebe ich meine Romance-Bücher.

Generell habe ich mich in Money Creek direkt wieder super heimisch gefühlt. Der Ort hat mir schon im vorherigen Band richtig gut gefallen, nicht zuletzt, weil die ganzen Charaktere so wahnsinnig toll angelegt sind. Besonders auch die Beziehung zwischen Avery und ihren Schwester, sowie ihrem Vater war einfach absolut fantastisch zu verfolgen und hat für mich die Geschichte zu solch einem Lesegenuss gemacht.

Eine wunderschöne Geschichte, die einen bestärkenden, warmen Unterton hat und an deren Ende ich beinahe wehmütig zurückgeblieben bin. Kann das Buch und die Reihe nur wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Zwei Frauen, zwei Leben, ein geteiltes Schicksal

Halbe Leben von Susanne Gregor

Zum Inhalt: Paulina ist eine Slowakische Pflegekraft, die von Klaras Familie angeheuert wird, um sich um Klaras Mutter zu kümmern, die kürzlich eine Schlaganfall hatte und nicht mehr alleine Leben kann. Paulina wird schnell zum festen Bestandteil in Klaras Familienleben, auch wenn sie dafür ihre eigene Familie zurücklassen muss.

Und dann passiert ein Unfall.

Die beiden Frauen könnten nicht gegensätzlicher sein, in klarer, gradliniger Sprache werden die Klassen- und Machtverhältnisse zwischen Klara und Paulina herausgearbeitet.
Klara hat im Umgang mit Paulina eine fast schon unbesonnene Art und die Interaktionen zwischen den beiden Frauen bekommen dadurch einen fahlen Beigeschmack. Obwohl Paulina bei der Familie lebt, bleibt das Verhältnis distanziert, auch wenn immer wieder der Eindruck vermittelt werden soll, Paulina wäre mehr als nur eine b bezahlte Angestellte.

Die Kluft zwischen den beiden Frauen und ihren so unterschiedlichen Leben wurde gut herausgearbeitet. Ich fand die sehr unterschiedlichen Familiensituationen eindrücklich geschildert, genauso wie den unterschwelligen Groll zwischen den beiden Frauen, der sich gemächlich zu etwas größerem auszuweiten scheint.

Ich finde hier wird auf subtile Art sehr viel vermittelt, die leisen Zwischentöne zwischenmenschlicher Beziehungen, in denen ein Machtgefüge herrscht, sind gut getroffen. Das Buch hat eine eher schwer greifbare Spannung, gleichzeitig gibt es wenig Deutungsspielraum. Ich habe den Fortgang der Handlung gespannt verfolgt und hing gebannt an den Seiten. Mir hats gut gefallen.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Faszinierend, witzig, erhellend

True Crime in Nature von Farina Graßmann

Kosmos-Bücher sind einfach für Jung und Alt eine Grube des Wissens, Staunens und Spaßes. Besser kann Bildung eigentlich nicht aufbereitet werden und dieses Buch hat mich thematisch total begeistert. Dazu schön illustriert und in leichter Sprache nimmt es den Leser mit in die dunklen Abgründe des Tier- und Pflanzenreichs.

Absolute Empfehlung von mir.

Die Kapitel sind nicht allzu lang und beschäftigen sich mich allerlei Tier- und Pflanzenarten, auch Ausflüge in das Reich der Viren werden unternommen. Das Buch lädt zum Blättern und Stöbern ein. Die liebevollen Illustrationen lockern den Text auf, tragen dazu bei, das gelesene visuell zu unterstützen und sind dabei herrlich amüsant anzuschauen.

Dadurch dass die Geschichten einen bitterbösen Touch haben, sind sie nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam. Ich war total doch überrascht wie verbreitet parasitäre Lebensformen sind und welche Ausmaße sie annehmen können. Ein paar der geschilderten Verhaltensweisen hat man vielleicht sogar schon selbst beobachtet, jetzt weiß man, was dahintersteckt.

Ein paar der tierischen Taktiken kannte ich bereits, der Großteil des Inhalts war für mich allerdings neu und einige der Geschichten haben mich dabei wirklich verblüfft, wie z.B. die des Maulwurfs. Aber sie alle hatten einen hohen Unterhaltungswert und ich hab einfach insgesamt wahnsinnig viel neues erfahren und gelernt. Die kleinen Anekdoten vom täuschen, jagen und Fallen stellen werfen nochmal einen ganz anderen, sehr spannenden Blick auf die Natur. Sehr empfehlenswert für groß und klein um seinen Schatz an Fun Facts zu erhöhen.

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Rezensionen von PMelittaM:

Gut geeignet

Craniosacral-Selbstbehandlung von Daniel Agustoni

2012 kam ich das erste Mal mit der craniosacralen Behandlung in Berührung, und seitdem gehört sie mit zu meiner Physiotherapie. Das Wort „Selbstbehandlung“ im Titel lockte mich, wäre es nicht schön, zusätzlich auch noch selbst Hand anlegen zu können?

Das Buch scheint mir dazu gut geeignet, ich habe aber den Eindruck, man sollte schon ein bisschen Hintergrundwissen haben, sowohl anatomisches als auch in der Weise, dass man weiß, wie es sich anfühlt, craniosacral behandelt zu werden.

Ich bin übrigens alles andere als esoterisch eingestellt, aber, ich probiere gerne aus, und merke dann auch schnell, was mir hilft. Und, siehe oben, hier wusste ich es bereits nach einer Behandlung.

Man bekommt einen guten Einblick in die Theorie, und eine Menge Übungen zum Ausprobieren, die auch auf gewisse Weise aufeinander aufbauen, es macht für mich Sinn, sie, zumindest am Anfang, der Reihe nach anzugehen. Natürlich habe ich noch nicht alle Übungen durch, das dauert seine Zeit, aber ich kann sagen, dass sie gut erklärt sind, und durch die zusätzliche Illustration mit Bildern anschaulich dargestellt werden. Besonders gut finde ich die farbige Darstellung am Knochen, so dass man ganz genau weiß, welche Stelle(n) man berühren soll. Ob sie einem wirklich helfen können, muss jede:r für sich selbst feststellen, denn es gehört auch dazu, dass man sich auf sie einlässt. Einen Versuch ist es aber allemal wert.

Viel Vorbereitung braucht man zudem nicht, die Übungen können auch zwischendurch gemacht werden, man kann sitzen oder liegen, teilweise auch stehen. Für manche:n mag es etwas zu viele medizinische Fachbegriffe geben, diese sind aber, wenn nicht direkt im Text, im angehängten Glossar erklärt. Auch ein Literaturverzeichnis und eine Internetadressenliste findet man dort.

Die Übungen in diesem Buch können nicht nur der Gesundheit dienen, sondern unterstützen auch die Achtsamkeit. Dadurch kann Stress reduziert werden, man wieder ein bisschen mehr zu sich selbst finden und seinen Körper neu kennenlernen.

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Rezensionen von EvaLiest:

Tolles Mut- und Mitmachbuch

Mach mit, Mausi Maus! von Simone Sommerland

Mach mit, Mausi Maus! von Simone Sommerland ist ein süßes Mut- und Mitmachbuch für Kinder. Es geht um Mausi Maus, der gerne beim Waldkonzert mitmachen möchte. Zur Vorfreude mischt sich allerdings auch großes Lampenfieber und am Ende ist er kurz davor, zu kneifen. Mit Hilfe seiner Freunde überwindet er dann aber die Angst und erlebt ein wunderbares Konzert.

Schön finde ich, dass hier die Freunde nicht kommen, um ihn zu überreden, sondern einfach wie selbstverständlich davon ausgehen, dass sie alle gemeinsam das Konzert geben. Auch die interaktiven Elemente (die Kinder können beim Vorlesen die Übungen der kleinen Maus mitmachen) sind toll und die wunderschönen Illustrationen runden das Ganze ab.
Lediglich an ein zwei Stellen sind meiner Meinung nach kleine Brüche in der Geschichte, bzw. werden dort Zwischengedanken übersprungen. Aber hier kann man ja zur Not als erwachsene Person beim Vorlesen kreativ werden, falls man das Gefühl hat, das sei nötig.
Insgesamt ein wirklich niedliches Kinderbuch, das Lust auf gemeinsames Musizieren macht.

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